Quiche Lorraine à la moutarde Savora – nachgebacken

Foodblogger sind – wie schon öfters erwähnt – was Tolles!
Man steht sich mit Rat und Tat beiseite.

Das durfte ich gerade wieder erleben: kürzlich haben erst Micha und dann Robert eine Quiche Lorraine à la moutarde Savora vorgestellt, die mich bei beiden sehr ansprach. Bei Robert kommentierte ich dann, wie man die in Deutschland nachbacken soll, wenn man diese spezielle Senfcreme nicht bekommt. Bald danach erreichte mich eine Mail von Sabine vom Blog Bonjour Alsace, die mir anbot mir moutarde Savora zu schicken, wenn ich sie nur meine Adresse wissen lassen würde. Gesagt, getan und kurz darauf erreicht mich ihr liebes Paket mit netten Zeilen und zwei Gläsern der Senfcreme. 🙂 – Herzlichen Dank, liebe Sabine!

So stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege und vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass es diese Quiche zu Weihnachten als kleine Vorspeise geben wird – diese Senfcreme verleiht ihr ein ganz besonderes gewisses Etwas.

Quiche-Lorraine-a-la-moutarde-Savora

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden – 10*35 cm – gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Portionen: als Vorspeise für 4 Personen, als Hauptgericht mit

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Zutaten

  • Form 19×28 cm Rechteck
  • für den Mürbeteig:
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Ei
  • 20 g Wasser (L.: Weisswein, Chablis) (Eva auch)
  • für die Füllung:
  • 100 g gekochter Schinken in 3 Scheiben
  • 50 g Comté, gerieben
  • 125 ml Milch, 125 ml Sahne
  • 1 Elf. Senfsauce Savora (20g)
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • L.: eine Msp. Piment d’Espelette (Eva auch)

Zubereitung

  • Ofen auf 180°C Umluft stellen. Mehl und Salz in die Teigschüssel des Rührwerks sieben. Kalte Butter in Flöckchen unter das Mehl mischen und mit dem K-Haken zunächst langsam, dann schnell zu einer krümeligen Masse verrühren.
  • Das Ei und soviel Wasser (L.: Weisswein - Eva auch) in kleinen Portionen zugeben, bis der Teig klumpt. Nicht kneten. Von Hand rasch zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Tarteform ausbuttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform inklusive Rand damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Tarteform mit dem Teig für 30 min in den Tiefkühler stellen: damit verhindert man, dass der Boden sich beim Backen aufbläht.
  • Den Käse auf den Boden verteilen. Darauf den Schinken in Streifen oder Würfeln streuen. In einer Schüssel Milch, Rahm, Eier und Senfsauce vermixen. Mit Salz und Piment d’Espelette abschmecken. Vorsichtig über den Schinken und den Käse giessen.
  • Die Tarte in den Ofen stellen und für ca. 35 min backen bis sie goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwa 10min abkühlen lassen, dann erst anschneiden.

Notizen:

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm - gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

https://deichrunnerskueche.de/2014/12/nachgebacken-quiche-lorraine-a-la-moutarde-savora.html

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Schon wieder Kuchen, ich weiß 😉
Aber kochtechnisch gibt es derzeit eher Wiederholungen und so lange es diese wunderbaren Früchte gibt, muss ich das einfach auskosten.

Der Pflaumenkuchen mit zwei Böden besteht aus einem ganz dünnen Mürbeteigboden, auf den dann ein Rührteig mit den Früchten kommt.
Das ist auch für mich mal eine Alternative zum Hefeteig, gehen Pflaumen für mich doch eigentlich nur mit Hefeteig. Pflaumen nur mit Rührteig sind nicht so Meins, aber für die heute gezeigte Kombi kann auch ich mich begeistern.

Unten knusprig und dann saftig – das hat was!

 

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Portionen: 1 Backblech 40*30 cm - etwa 20 Stücke

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Zutaten

  • Für das Backblech (30*40 cm) etwas Fett.
  • Für den Knetteig
  • 225 g Weizenmehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 150 g weiche Butter (Eva: kalte Butter, da Knetteig mit Cooking Chef gemacht)
  • Für den Belag
  • 1,5 kg Pflaumen
  • Für den Rührteig
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Weizenmehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • Zum Bestreuen
  • Zucker
  • Zimt

Zubereitung

  • Das Backblech fetten oder mit Backpapier belegen und den Ofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft.*
  • Für den Knetteig die Teigzutaten in die Kenwoodrührschüssel geben und mit dem K-Haken auf höchster Stufe zu einem Teig zusammen kommen lassen. (alternativ mit einem Foodprozessor oder mit den Knethaken des Handrührgeräts).
  • Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Das Backblech auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und den Boden etwa 12 Minuten vorbacken. (Eva: nächstes Mal 15-18 Minuten)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen und den Gebäckboden darauf etwas abkühlen lassen.
  • Für den Belag die Pflaumen abspülen, abtropfen lassen, entstielen, halbieren und entsteinen.
  • Für den Rührteig Butter und Zucker in der Rührschüssel der Cooking Chef mit dem Flexi-Rührelement auf Sufe 5-6 zwei Minuten lang rühren lassen. Dann die Eier einzeln dazugeben und jeweils eine halbe Minute dazwischen rühren lassen. Mehl und Backpulver mischen, sieben, Cooking Chef auf Minimum stellen und das Mehl nach und nach dazu geben und sanft unterrühren lassen; am Schluss noch einmal kurz auf mittlerer Stufe. (alternativ den Rührteig mit dem Handrührgerät zubereiten).
  • Den Rührteig auf dem Knetboden verstreichen. Die Pflaumen in Reihen auf dem Rührteig verteilen. Das Backblech wieder in den Ofen schieben und den Kuchen bei gleicher Backofentemperatur weitere etwa 55 Minuten backen. (Eva: vor dem Backen mit etwas Zimtzucker bestreut)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen, den Kuchen mit Zucker bestreuen und erkalten lassen.
  • Tipp: Diesen Kuchen kann man gut am Vortag zubereiten.
  • Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original

Notizen:

Eva: alle Zutaten genau geteilt und den Kuchen in der eckigen Springform (23*23 cm) gebacken

Folgendermaßen gebacken: Knetteig mit Ober-/Unterhitze 180°C 12 Minuten (nächstes Mal 15-18 Minuten); den ganzen Kuchen dann mit 'feuchter Umluft' bei 160°C 40 Minuten gebacken und die restlichen 15 Minuten bei Heißluft 160°C (nächstes Mal nur bei Heißluft)

https://deichrunnerskueche.de/2014/08/pflaumenkuchen-mit-zwei-boeden.html

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Nun erscheint bereits das dritte Rezept – hierda und dort – aus Deutschland vegetarisch in meinem Blog, aber wie bereits angekündigt, werde ich dieses wunderbare Buch ‚rauf und runter‘ nachkochen.

Gestern gab es den Lauchkuchen mit dreierlei Käse – von der 4-Personen-Portion haben wir zwei nur einen kleinen Streifen übrig gelassen – das sagt doch schon alles!

Dieser schnell zubereitete und mit wenig Zutaten auskommende Lauchkuchen schmeckt durch die drei Käsesorten in Verbindung mit dem Lauch sehr aromatisch und ist – zusammen mit einem Glas Wein, wer mag auch Bier – ein unkompliziertes, leckeres Gästeessen oder ‚Fingerfood‘ für einen Spieleabend.

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Zutaten

    Für den salzigen Mürbeteig
  • 100 Gramm Butter
  • 250 Gramm Mehl (Type 405) (Eva: 550)
  • 1 Ei (M)
  • Kräftige Prise Salz
  • 20 ml Kaltes Wasser
  • Für die Füllung
  • 500 Gramm Lauch
  • 1/2 Teel. Kümmelsaat
  • 2 Essl. Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 3 Eier (M)
  • 100 ml Sahne
  • Pfeffer
  • 50 Gramm Allgäuer Emmentaler
  • 50 Gramm Allgäuer Bergkäse oder Raclette-Käse (Eva: Allg.
  • -- Bergkäse)
  • 50 Gramm Ziegenschnittkäse
  • Butter für die Form
  • Mehl für die Form und die Arbeitsfläche

Zubereitung

  • Für den Teig Butter in kleine Würfel schneiden. Mit Mehl, Ei, Salz und 20 ml kaltem Wasser mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu Bröseln kneten. Brösel mit den Händen auf einer Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank legen. (Anmerkung Eva: mindestens 30 Minuten, eher 1 Stunde)*
  • Für die Füllung Lauch in Ringe schneiden und in lauwarmem Wasser gründlich waschen. In ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit dem Kümmel in einer Pfanne im heißen Öl hellbraun anbraten. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.
  • Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Käse raspeln und mit Eier-Sahne und Lauch vermengen. Eine Backform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ausstreichen, mit Mehl bestäuben. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (Anmerkung Eva: oder zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie)zu einem ca. 30 cm großen Kreis ausrollen und in die vorbereitete Form setzen. Ränder andrücken.
  • Füllung auf dem Teig verteilen. Im heißen Ofen bei 180°C (Umluft 160°C) auf der ersten Schiene von unten ca. 35 Minuten goldbraun backen.
  • *Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Quelle: Deutschland Vegetarisch
https://deichrunnerskueche.de/2013/11/lauchkuchen-mit-dreierlei-kaese.html

 

Apfel-Schmand-Kuchen

Von Lafer habe ich ja schon etliche Kochbücher, u.a. auch Der große Lafer. Versteht sich von selbst, dass nun auch noch Der große Lafer Backen auf der Wunschliste stand.

Ich hatte Glück, denn ich habe ihn zu Weihnachten auch tatsächlich bekommen und nun endlich fürs Wochenende zum ersten Mal etwas daraus gebacken: Apfel-Schmand-Kuchen.

Leider ist es mir nun schon zum zweiten Mal bei einem Lafer-Rezept passiert, dass angegebene Zeiten nicht stimmten: für den Kuchen sind 35 Minuten angegeben, meiner hat aber gut 10 Minuten länger im Backofen gebraucht.

Geschmacklich finden wir ihn sehr lecker und es wird ihn sicherlich mal wieder geben. Optisch bin ich nicht ganz zufrieden, denn meine Schmandfüllung hatte lauter Luftbläschen…ob das vielleicht daran liegt, dass ich lactosefreien Schmand genommen habe? Oder hat jemand eine andere Idee, woran es gelegen haben kann?

Lafers Foto ist sehr unscharf aufgenommen und er hatte auch Puderzucker auf dem Kuchen, insofern weiß ich nicht genau, ob bei ihm auch diese Bläschen zu sehen waren….aber das ist ja eh nur Optik – der Geschmack ist stimmig und das ist doch die Hauptsache.

 

Apfel-Schmand-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Schmand-Kuchen
Kategorien: Mürbeteig, Apfel, Schmand
Menge: 24 Er Tarteform

Zutaten

H MÜRBETEIG*
75 Gramm Kalte Butter
1/2 Vanilleschote
150 Gramm Mehl (Eva: 550er)
38 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
1/2 Eigelb (Eva: 1 Eigelb)
1-105 Essl. Kaltes Wasser
H BELAG
5 klein. Äpfel (z.B. Elstar)
1 Zitrone (Saft davon)
75 Gramm Zucker
1 Teel. Zimtpulver
2 Eier
200 Gramm Schmand (Eva: lactosefrei)
50 ml Sahne (Eva: lactosefrei)
Butter für die Form

Quelle

aus: Der große Lafer – Backen
Erfasst *RK* 24.03.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

*Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. Die Apfelhälften in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft, 1 El Zucker und Zimtpulver mischen.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einfetten. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick und etwas größer als die Form ausrollen. Den Teig in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen und andrücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Apfelspalten dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Für den Guss Eier mit restlichem Zucker, Schmand und Sahne verquirlen und über die Äpfel gießen. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene (Umluft 160°) etwa 35 Min. backen.**

Anmerkung Eva:

schönes Apfelkuchenrezept!

Mein Kuchen hatte in der Schmandmischung nach dem Backen viele kleine Luftlöcher…vielleicht wegen den Lactosefreien Produkten??

** Die angegebene Backzeit hat bei mir nicht ausgereicht, musste den Kuchen 10 Min. länger backen

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Reloaded: Der perfekte Käsekuchen

 

Alice im kulinarischen Wunderland hat ein schönes Blogevent ausgerufen: sie sucht den perfekten Käsekuchen.

Anfangs dachte ich, dass ich gar nicht an dem schönen Event teilnehmen kann, weil Beiträge aus dem eigenen Archiv erst nicht zugelassen waren, aber nun hat Alice ihr Event erweitert und man darf auch bereits verbloggte Rezepte einreichen.

Da ich den perfekten Käsekuchen für mich ja bereits vor 3 Jahren gefunden und weitere Versuche nichts Besseres hervorgebracht haben, kann ich einfach nicht umhin diesen 'meinen perfekten Käsekuchen' zu ihrem Event einzureichen.

Käsekuchen ganz

Käsekuchen angesch

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Der perfekte Käsekuchen (nach Andrea Huber)
Kategorien: Kuchen, Mürbeteig, Quark
Menge: 26 Er Form

Zutaten

H MÜRBTEIGBODEN
200 Gramm   Mehl
100 Gramm   Butter
50 Gramm   Zucker
1     St Eigelb
1 Pack.   Vanillezucker
1 Pack.   Abgeriebene Zitrone
H QUARKMASSE
1 1/2 kg   Magerquark (einen Tag abtropfen lassen.
      — Abgetropfte Quarkmenge soll 750 g wiegen).
370 ml   Milch
3     Eier
100 Gramm   Zucker
150 Gramm   Vanille-KALTCREMEpuddingpulver (wichtig: nur
      — Puddingpulver verwenden, das nicht gekocht
      — werden muß, sondern kalt angerührt wird.)
50 Gramm   Butter flüssig
50 Gramm   Mehl
1     Zitrone; Schale abreiben
1     Vanilleschote (Mark ausgekratzt)

Quelle

  http://www.prosieben.de/wissen/galileo/themen/artikel/
  51547/
  Erfasst *RK* 11.07.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Alle Zutaten des Mürbteigbodens zu einem glatten Teig kneten, auf 3 mm ausrollen und in die Backform legen.

Alle Zutaten der Quarkmasse miteinander verrühren, dann in die Backform füllen und bei 200°C Ober-/Unterhitze (vorgeheizt) 20 Min. abbacken, dann aus den Ofen nehmen und 20 Min abkühlen lassen. Mit Eistreiche (Ei mit Milch verquirlt) abstreichen und nochmal 20 Min bei gleicher Temperatur im Ofen fertig backen.

Anmerkung Eva:

Möchte man einen Mandarinen-Käsekuchen habe, dann verteilt man vor dem Backen Mandarinorgangen auf der Quarkfüllung, backt den Kuchen wie angegeben, streicht ihn auch mit Eistreiche ein. Nach dem Backen bereitet man einen klaren Tortenguß zu und streicht diesen dann mit einem Pinsel hauchdünn über die Kuchenoberfläche und die Früchte

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Birnen-Tarte mit Espresso

Sucht vielleicht noch jemand einen leckeren Kuchen für die Osterfeiertage? Ich habe hier einen zu bieten.

Birnen in Kombi mit Schoko und/oder Espresso passt perfekt zusammen und so war mir schon beim Rezept lesen klar, dass diese Tarte genau nach meinem Geschmack sein würde.

Dieses Mal habe ich Dosenbirnen verwendet, aber zur Birnenzeit wird es diese Tarte nochmals mit frischen Birnen geben, denn sie ist eindeutig ein Kuchen zum Wiederholen! 

 

Meinen LeserInnen und Mitbloggern wünsche ich wunderschöne Ostertage mit möglichst schönem Wetter (was zumindest hier im Norden derzeit leider eher an Winter erinnert) und viel Zeit für alle schönen Dinge des Lebens!

 


Birnen-Tarte mit Espresso


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnen-Tarte mit Espresso
Kategorien: Tarte, Mürbeteig, Birnen, Espresso
Menge: 30 Er Tarteform

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
225 Gramm   Mehl
      Salz
60 Gramm   Zucker
125 Gramm   Butter
1     Eigelb
H FÜR DEN BELAG
3     Weiche, reife Birnen (etwa 700 g) oder gute
      — Dosenbirnen
1 Essl.   Zitronensaft
2     Eier (Größe M)
125 Gramm   Zucker
2 Essl.   Kakaopulver
50 ml   Starker kalter Espresso
250 Gramm   Mascarpone
      Puderzucker zum Bestäuben (nach Belieben)

Quelle

  aus
  Cornelia Schinharl + Christa Schmedes: "fein gebacken"
  Erfasst *RK* 05.04.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl mit Salz, Zucker, Butter und Eigelb zu einem glatten Teig kneten ( wenn vorhanden mit einem Food-Prozessor oder mit dem Thermomix), zu einer Kugel formen und zwischen zwei Lagen Backpapier oder Folie rund ausrollen. Form damit auskleiden, dabei einen 3 cm hohen Rand hochziehen. Den Teig in der Form mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze; Umluft 180°C) vorheizen. Gekühlten Teig mit Papier und Hülsenfrüchten beschweren und 10 Minuten im Ofen(Mitte) blindbacken. Dann Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Teig etwas abkühlen lassen.

Schon während der Ofen aufheizt, die Birnen vierteln, vom Kerngehäuse befreien und schälen. In dünne Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft mischen. Die Eier mit dem Zucker und dem Kakaopulver schaumig schlagen. Espresso und Mascarpone unterrühren. Die Mischung auf den Birnen verteilen und die Tarte im Ofen (Mitte) ca. 40 Minuten backen, bis die Mascarponecreme fest ist. Den fertigen Kuchen abkühlen lassen, dann nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Kartoffel-Quiche mit Lauch

Mein heutiger Beitrag besteht aus einer Beilage oder aber einer vegetarischen Quiche – ganz wie man möchte.

Besonders gut haben mir an dieser Kartoffel-Quiche mit Lauch die gestifteten Kartoffeln gefallen, sie lassen diese Beilage sehr fein schmecken. Ich werde diese Quiche auch nochmals ohne Boden backen, in kleinen Auflaufformen als Einzelportionen gebacken.

Mit oder ohne Mürbeteigboden sehr zu empfehlen als Beilage zu Kurzgebratenem, auch Fisch oder eben als Quiche für sich alleine!

Kartoffel-Quiche mit Lauch

Kartoffel-Quiche mit Lauch, angeschnitten

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Quiche mit Lauch
Kategorien: Quiche, Kartoffeln, Lauch
Menge: 12 Stücke

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
250 Gramm   Mehl
      Salz
125 Gramm   Kalte Butter
H FÜR DEN BELAG
500 Gramm   Vorwiegend festkochende Kartoffeln
1     Dicke Stange Lauch
      Salz
1/2 Bund   Petersilie
250 Gramm   Crème fraiche
100 Gramm   Joghurt
3     Eier (Größe M)
1 Teel.   Scharfes Paprikapulver
H SONSTIGES
      Tarteform mit 30 cm Durchmesser

Quelle

  Buch: "fein gebacken" von Cornelia Schinharl&Christa
  Schmedes
  Erfasst *RK* 04.02.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit 1 Tl Salz mischen. Butter in Stücken dazugeben und alles mit einem Messer hacken. Dann zu einem glatten Teig verkneten, dabei ca. 3 EL eiskaltes Wasser zufügen. Teig rund ausrollen, in die Springform geben und dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Teig in der Form ca. 1 Stunde kühl stellen.

Für den Belag die Kartoffeln schälen, waschen und erst in Scheiben, dann in dünne Stifte schneiden. Den Lauch putzen, längs aufschlitzen und gründlich waschen. In feine Streifen schneiden und in Salzwasser 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Lauch kalt abschrecken und abtropfen lassen. Petersilie waschen, die Blättchen fein hacken.

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze, Umluft 180°C) vorheizen. Die rohen Kartoffelstifte mit dem Lauch und der Petersilie mischen, salzen und auf dem gekühlten Teig verteilen. Die Crème fraiche mit dem Joghurt und den Eiern verrühren, mit Salz und Paprika würzen und auf der Kartoffelmischung verteilen. Die Quiche im Ofen (Mitte) ca. 50 Minuten backen, bis sie schön gebräunt ist.

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Quiche lorraine….und Würzburg, wir kommen!:-)

Donnerstag ist meist Stautag am Elbtunnel. Ich verstehe zwar nicht, warum meist Donnerstags, aber inzwischen könnte ich Wetten darauf abschließen und würde meist gewinnen. Lieber wäre mir allerdings nicht im Stau stehen zu müssen und dadurch wertvolle Zeit zu verlieren, die man besser dazu nutzen könnte etwas aufwendiger zu kochen.

Immerhin konnte ich dann im stehenden Verkehr mal in dem 'Grundkochbuch' blättern, was ich beim Kauf meines Thermomix dazu bekommen habe. Was könnte ich mit der 'Höllenmaschine' machen, wofür ich alle Zutaten zu Hause hatte, um wenigstens die Zeit fürs Einkaufen zu sparen?

Ich entschied mich für die Quiche lorraine, dafür war alles vorhanden.

Skeptisch war ich – schon die Tatsache, dass ich den Teig direkt in die Form geben und nicht erst mal eine gewisse Zeit kalt stellen sollte, ließ mich sehr am Gelingen zweifeln.

Aber schon nach einer knappen Stunde war klar, dass meine Zweifel völlig unbegründet waren: die Quiche schmeckt super und auch der Teig (manche Mürbteige mag ich vom Geschmack und der Konsistenz her gar nicht) passte perfekt. Diese Quiche hätte ich auch jedem Gast angeboten.

Quiche lorraine

Quiche lorraine, angeschnitten

 

Und nun ist nur noch 2 Mal schlafen angesagt und dann wird nach Würzburg durchgestartet!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmer und auf Würzburg – das wird bestimmt ein schönes Wochenende.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quiche lorraine (Thermomix)
Kategorien: Mürbeteig, Speck, Käse, Eier
Menge: 26 Er Springform

Zutaten

H TEIG
200 Gramm   Mehl (Eva: 550er)
100 Gramm   Weiche Butter, in Stücken
50 Gramm   Wasser
1/2 Teel.   Salz
H BELAG
200 Gramm   Schinkenspeck, in Scheiben
200 Gramm   Gouda, in Stücken
3     Eier
200 Gramm   Sahne
      Pfeffer
      Salz
      Muskat

Quelle

  Thermomix Kochbuch: "Jeden Tag genießen"
  Erfasst *RK* 26.10.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen.

Teig:

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 1 Min./Stufe 'Teig' zu einem Teig verarbeiten. Teig in eine gefettete Quiche- oder Springform (26er) geben, auf dem Boden flachdrücken und ca. 2 cm Rand hochziehen. Teig mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten im Backofen vorbacken. (Eva: mit Blindbackmethode vorgebacken)

Belag:

Schinkenspeck in den Mixtopf geben, 5 sec/Stufe5 zerkleinern und umfüllen. Gouda in den Mixtopf geben und 8 Sek./Stufe 4 zerkleinern. Eier, Sahne, Pfeffer, Salz und Muskat zugeben und alles 15 Sek./ Stufe 2 vermischen. Nach Ablauf der Vorbackzeit den zerkleinerten Schinkenspeck auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Eimasse darüber geben und im vorgeheizten Backofen in 35 Minutenfertig backen.

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Aprikosentarte

Kaffeebesuch…was backen?!

Ich mag Kuchen ja gerne sehr obstig und dann auch gerne als Tarte. So hab meine kleinen Abo-Heftchen durchsucht und bin schnell fündig geworden mit dieser Aprikosentarte. Mangels frischer Aprikosen wurden gute Dosenaprikosen verwendet.

Die Wahl war genau richtig – sowohl der Besuch als auch wir waren von dieser Tarte begeistert und damit auch für ein bisschen Auswahl gesorgt war, gab es noch meine Elsässer Apfeltarte.

Aprikosentarte

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosentarte
Kategorien: Mürbeteig, Aprikosen, Pistazien
Menge: 26 Er Tarteorm

Zutaten

160 Gramm   Mehl
50 Gramm   Puderzucker (plus 1 El zum Bestreuen)
100 Gramm   Butter, kalt, in kleinen Stücken
      Salz
1     Eigelb (Kl. M)
500 Gramm   Aprikosen
3 Essl.   Brauner Zucker
2 Essl.   Pistazien, gehackt

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 08.10.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl, Puderzucker, Butter, 1 Prise Salz und Eigelb erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, flach drücken und in Klarsichtfolie verpackt 1 Std. kalt stellen. Inzwischen die Aprikosen halbieren und entsteinen.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (30 cm Ø). Den Teig auf das Rollholz rollen und über einer gefetteten Tarteform (26 cm Ø) abrollen. Vorsichtig in die Form drücken. Den überstehenden Teig abschneiden und nochmals kalt stellen.

Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit den Aprikosenhälften dachziegelartig mit den Schnittflächen nach oben belegen. Mit braunem Zucker bestreuen. Den restlichen Teig grob zerzupfen und auf den Aprikosen verteilen. Die Tarte im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) im unteren Drittel 30-35 Min. goldbraun backen. Mit Pistazien bestreuen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Nachgebacken: Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen = optischer Murks

Dieser kleine Kuchen von Petra lachte mich sofort an, als ich ihn in ihrem Blog sah: "das wird der Sonntagskuchen für diese Woche"!

Schnell das Rezept durchgelesen, fehlende Zutaten gekauft und losgelegt – aber das 'schnell' war ein kapitaler Fehler, denn es ließ diesen geschmacklich wunderbaren karamellisierten Apfel-Pudding-Kuchen zu einem optischen Murks werden. Ich hatte sowohl das Rezept als auch das Foto von Petra nicht lange genug 'studiert', denn dann wäre mir aufgefallen, dass sie Äpfel und Puding in Schichten eingefüllt hat und nicht -wie ich dummerweise – zuunterst die Äpfel und dann nur noch Puddingcreme darüber.

Geschmacklich hat es dem Kuchen keinen Abbruch getan, er schmeckt herrlich und schreit nur so nach Nachbacken, aber über meine schlechte Optik habe ich mich schon geärgert – also bitte lieber Petra's als mein Foto anschauen! 😉

Danke, liebe Petra, für dieses schöne Rezept – beim nächsten Backen wird dann auch die Optik stimmen.

Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Karamellisierter Apfel-Pudding-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Früchte, Pudding
Menge: 6 bis 8 Stück

Zutaten

2     Säuerliche Äpfel
125-150 Gramm   Zucker**
25 ml   Wasser
125 ml   Milch* (Petra: 50)
125 ml   Sahne* (Petra: 200)
20 Gramm   Vanille-Puddingpulver (oder Cremepulver oder
      — Speisestärke)
2     Eier
2 Essl.   Rohrzucker
H MÜRBETEIG
200 Gramm   Mehl
1 Messersp.   Backpulver
2 Essl.   Zucker
1 Prise   Salz
100 Gramm   Kalte Butter
1     Eigelb
      Mehl zum Auswallen

Quelle

  modifiziert nach
  Saisonküche September 2011
  Erfasst *RK* 08.09.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Mürbeteig Mehl, Backpulver, Zucker und Salz im Foodprozessor mischen. Butter in Flocken dazugeben, mixen (alternativ alles zwischen den Händen krümelig reiben.). Eigelb beigeben, nochmal mixen und alles rasch zu einem Teig zusammenkneten. Eine 18 cm Springform am Boden mit Backpapier belegen. Etwa 2/3 des Teig zwischen Klarsichtfolie ausrollen und den Boden auslegen, aus dem Rest einen Randformen und hochdrücken. Boden mit einer Gabel dicht einstechen. Die Form für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen die Äpfel vierteln, schälen und entkernen, dann in feine Schnitze schneiden. Die Apfelschnitze mit 50 g Zucker und 25 ml Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze zugedeckt gerade eben weich dämpfen, abkühlen lassen.

Milch und Sahne aufkochen. Restlichen Zucker, Puddingpulver und Eier verquirlen. Die Flüssigkeit unter Rühren beigeben und beiseitestellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Apfelschnitze gut abtropfen lassen und darauf auslegen. Die Creme darübergiessen. Den Kuchen in der Ofenmitte etwa 45 Minuten backen, dann noch 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Auf einem Rost auskühlen lassen, dabei den Springformrand entfernen.

Vor dem Servieren den Rohrzucker auf die Oberfläche streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.

Anmerkung Petra: Sehr, sehr lecker! Im Original wird der Kuchen in einer 16 cm Form gebacken, Teig und Füllung reichen aber gut für mehr. Längere Backzeit benötigt.

*Ich hatte noch Sahne zu verbrauchen, deshalb das Verhältnis etwas verändert.

**Bei nicht sehr säuerlichen Äpfeln würde ich den Zucker reduzieren.

Original unter http://www.saison.ch/de/rezepte/ caramelisierteapfelpudding-torte/detail/

ANMERKUNG EVA: Äpel und Puddingmasse schichtweise einfüllen, sonst wird das Ergebnis optisch nicht so schön!

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