Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Jeden Morgen flattern mir ein paar Newsletter von verschiedenen Foodmagazinen in das Mail-Postfach. Das Rezept von diesem Magazin* weckte heute morgen direkt mein Interesse, denn ich dachte, dass diese Bluecheese-Gnocchi-Pfanne ein schnelles Abendessen für uns werden würde.

Zum Selbermachen der Gnocchi fehlt abends um 19 Uhr aber die Zeit und der Elan und so gebe ich es offen zu: ich habe ein gutes Gnocchi-Produkt im Supermarkt gekauft.

Für alle, die die Gnocchis frisch machen wollen, habe ich hier ein von mir erprobtes Rezept dafür und hier ein bebildertes von Nicole Stich vom Blog ‚delicious days‘, das sich durch ganz viele Blogs zieht und gelingsicher ist.

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Auch wenn das Gericht nicht so wirklich fotogen ist, geschmeckt hat es uns sehr gut und ich bekam direkt den Auftrag „das kannst du gerne mal wieder kochen.“ 😉
Beim nächsten Mal würde ich aber ein wenig mehr Flüssigkeit dazugeben, ansonsten ist alles perfekt.

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Portionen: 2 Portionen

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Zutaten

  • 400 g kleine Zucchini (iEva: ich hatte nur 300 g, das war genug)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 EL Butter
  • 1 Pck. Gnocchi (Eva: 400 g aus dem Kühlregal)
  • Salz, Muskat, Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • 200 g gemischtes Hackfleisch
  • 4 Stiele Oregano
  • 50 g Blauschimmelkäse
  • 100 ml Milch

Zubereitung

  • 1. Zucchini putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Tomaten grob hacken.
  • 2. Fett in der Pfanne erhitzen. Gnocchi darin unter Wenden ca. 8 Minuten braten, mit Salz und Muskat würzen. Herausnehmen und Öl in der Pfanne erhitzen. Hackfleisch darin krümelig braten. Zucchini und Zwiebel zufügen, kurz mitbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Oregano waschen, trocken schütteln und die Blättchen grob hacken.
  • 3. Käse in kleinen Stückchen und Milch zugeben und aufkochen. Gnocchi, Oregano und Tomaten in der Soße erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Notizen:

Gericht von hier

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bluecheese-gnocchi-pfanne.html

  • Werbung wegen Markennennung, keine Kooperation

 

 

Kürbisgnocchi alla carbonara

Angefixt durch Roberts Antwort auf meinen Kommentar bei ihm, dass ich noch nie Gnocchis selbstgemacht habe (O-Ton Robert: “ Ich verstehe die Scheu nicht, die manche vor Gnocchi haben.“), ließ es mir dann doch keine Ruhe mehr: einmal musste ich es zumindest probieren.

Ich hatte noch einen Rest Kürbis im Kühlschrank und so begab ich mich zu meinem Kochbuchregal und suchte. Und wurde fündig. Bei Lafer* – war kaum anders zu erwarten. Bei ihm gab es ein Rezept für Kürbisgnocchi alla carbonara und so gab es keinen Grund für Ausreden mehr. 😉

Gnocchi, Kürbis, carbonara

Einzig das Formen der Gnocchis kam mir nach seiner Anleitung nicht so ganz richtig vor: bei ihm ist einfach nur ein Gabelmuster in den recht platt gedrückten Gnocchis. So musste mal wieder die wunderbare facebook-Gruppe Köstlich&Konsorten für 2 Fragen herhalten: zum einen ‚werden auf Vorrat zubereitete Gnocchis gekocht oder roh eingefroren‘ und zum anderen ‚wie formt man Gnocchis richtig?‘

Bei der Antwort, ob roh oder gekocht einfrieren, gingen die Meinungen auseinander, aber was das richtige Formen der Gnocchis anbelangt, bekam ich den Tipp mal auf den Blog von Roger Warna zu schauen, der dort ein kurzes Video eingestellt hat, in dem er den Gabeltrick sehr anschaulich vormacht. Zweimal angesehen und siehe da: ich konnte es! Was war ich stolz. Sind sie nicht gut geworden fürs erste Mal?

Gnocchi, Kürbis

Künftig wird es also öfter mal Gnocchis hier geben.

Kürbisgnocchi alla carbonara

Portionen: 4

Kürbisgnocchi alla carbonara

Zutaten

  • Gnocchiteig
  • 300 g mehligkochende Kartoffeln (Eva: festkochende)
  • 500 g Kürbis (Eva: Hokkaido)
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe (Größe M)
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Carbonara
  • 100 g durchwachsener Speck
  • 10 Salbeiblätter
  • 150 g Champignons
  • 2 El Olivenöl
  • 300 ml Sahne
  • 150 ml Geflügelfond
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss
  • 3 Eigelbe
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

  • Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf knapp mit Wasser bedeckt weich garen. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen und noch heiß pellen. Die gepellten Kartoffeln zweimal durch eine Kartoffelpresse drücken.
  • Den Kürbis waschen, entkernen und grob würfeln. Einen Topf etwa 2 cm hoch mit Wasser füllen, die Kürbiswürfel darin bei geschlossenem Deckel weich garen. Den Kürbis in ein Tuch geben und gründlich auspressen. Kürbisfleisch in einem Küchenmixer fein pürieren.
  • Die durchgepressten Kartoffeln mit dem Kürbispüree, Mehl und den Eigelben zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zuletzt den Parmesan unterrühren.
  • Den Teig auf einer bemehlten* Arbeitsfläche zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Mit einer bemehlten Teigkarte in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Stücke mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Das typische Gnocchimuster mit dem Gabelrücken hineindrücken. (* am besten mit Hartweizendunst, der geht im Kochwasser wieder ab!)
  • Die Gnocchi in leicht kochendes Salzwasser geben. Wenn sie nach oben steigen, mit einer Schöpfkelle herausheben und in kaltem Wasser abschrecken.
  • Für die Sauce den Speck fein würfeln.Salbeiblätter fein hacken. Champignons mit einer Bürste reinigen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gnocchi und Speckwürfel im heißen Olivenöl anbraten, Salbei und Champignonscheiben zuletzt unterschwenken.
  • Sahne und Geflügelfond in einem Topf aufkochen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Eigelbe unterrühren und auf dem Herd (reduzierte Hitze) unter Rühren so lange erwärmen, bis die Sauce eine Bindung erreicht. Den Parmesan unterrühren. Die Gnocchi auf der Sauce anrichten, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  • Quelle: Der große Lafer*

Notizen:

Bereitet man gleich eine größere Menge zu, dann die Gnocchi auch in kochendem Wasser garen und direkt danach in Eiswasser abschrecken. Gut abtropfen lassen, einzeln nebeneinander vorfrosten lassen und dann in einer Tüte einfrieren. Zur Weiterverarbeitung herausnehmen, im Kühlschrank abgedeckt auftauen und dann wie im jeweiligen Rezept angegeben weiterverarbeiten.

Fürs richtige Formen der Gnocchis gibt es hier ein tolles Video:

https://rwarna.wordpress.com/2013/10/23/meine-art-der-perfekten-kartoffel-gnocchis/

https://deichrunnerskueche.de/2013/11/kuerbisgnocchi-alla-carbonara.html

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