Nachgekocht: Rouladentopf – Rinderrouladen für Faule

Es wird Zeit, dass ‚mein kleiner Jahresrückblick und die Weihnachtsgrüße‚ nun durch ein neues Rezept ersetzt werden. Schließlich liegt fast schon wieder der erste Monat dieses Jahres hinter uns = schrecklich, wie die Zeit rast!

Tanja’s Blog „Greenway36“ kenne und verfolge ich nun schon jahrelang, liegt sie doch mit der Art ihres Kochens sehr auf meiner Wellenlänge. Als ich neulich ihren Blogpost zum Rouladentopf – Rinderrouladen für Faule gesehen habe, war sofort klar, dass ich dieses Rezept nachkochen würde. Nicht klar war, wie köstlich dieses Gericht schmeckt. Ich kann nur jedem empfehlen diesen Rouladentopf einmal auszuprobieren und es wird dann nicht bei dem einen Mal bleiben! 😉

Meine einzige Änderung war, dass ich den Rouladentopf im Backofen und nicht auf dem Herd geschmort habe.

(Die Fotos zum Gericht schaut ihr euch lieber bei Tanja an: ich habe wieder extrem mit den schlechten Lichtverhältnissen um diese Jahreszeit gekämpft. 🙁 )

Rouladentopf - Rouladen für Faule

Ich bin ja normalerweise nicht so der Fleischfan, aber dieser ‚Rouladentopf’…..ich bin hin und weg davon!!

Nachgekocht: Rouladentopf – Rinderrouladen für Faule

Portionen: 4 Personen

Nachgekocht: Rouladentopf – Rinderrouladen für Faule

Zutaten

  • 550-600 g Rinderrouladenfleisch (3 recht große Scheiben)
  • 1 EL Butterschmalz
  • 150 g Baconwürfel
  • 300 g Zwiebeln, halbiert und in Halbringe geschnitten
  • 100 g Gewürzcornichons
  • 1 EL Tomatenmark, gehäuft
  • 2 EL mittelscharfer Senf, gehäuft
  • 150 ml Rotwein
  • 750 ml Rinderfond
  • 1 TL Speisestäreke, gehäuft

Zubereitung

  • Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Rouladenfleisch in 1 cm breite Streifen schneiden. Butterschmalz in einer großen Pfanne (Eva: Schmortopf) erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten, bis es rundherum ordentlich Farbe hat. Fleisch aus der Pfanne nehmen.
  • Bacon in der Pfanne knusprig auslassen, Zwiebeln zufügen, Hitze etwas reduzieren und 10 Minuten schmoren.
  • Gurken, Tomatenmark, Senf und das Fleisch in die Pfanne geben, umrühren und kurz braten.
  • Rotwein zugießen, aufkochen und verdunsten lassen.
  • Rinderfond angießen, aufkochen, Hitze reduzieren.
  • 1,5 - 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen geben.
  • Wenn das Fleisch zart ist, den Topf aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken (Salz braucht es durch den Bacon so gut wie gar nicht!!). Speisestärke mit gerade so viel kaltem Wasser anrühren, dass sie flüssig ist, zum Rouladentopf geben und erhitzen, bis die Sauce bindet (das geht ganz schnell!)
  • Als Beilage passt eigentlich alles: Nudeln, Kartoffeln, Reis, Knödel, Klöße oder Brot - wir hatten ganz feine Fettucine dazu, was bestens passte.
  • Hinweis: wenn Kinder mitessen, sollte man den Wein durch Fond oder Wasser ersetzen.

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2019/01/nachgekocht-rouladentopf-rinderrouladen-fuer-faule.html

Schweizer Wurstsalat

Wie ja schon hier geschrieben, koche ich unter der Woche nicht jeden Tag. Aber dennoch sitzen wir nach der Arbeit gerne bei einem kleinen ‚Imbiss‘ zusammen, um dem anderen ein wenig vom eigenen Tag zu erzählen.
Mal besteht der Imbiss aus verspätetem Kaffee und Kuchen, mal doch aus einem warmen Essen und ein anderes Mal – wie heute – aus einer kalten Kleinigkeit.

Wurstsalat habe ich in meiner badischen Heimat immer geliebt und mich lange schwer getan mit den Wurstsalaten mit Mayonnaise, wie sie hier in Norddeutschland gegessen werden. Und nachdem ich uns gestern diesen Schweizer Wurstsalat zubereitet habe, bin ich mir wieder ganz sicher, dass ich diese Kindheitsvariante von Wurstsalat immer noch am liebsten mag!

Ob dieser Wurstsalat nun schweizerisch oder badisch ist, mag ich nicht beurteilen. Ich weiß nur: er schmeckt genau wie der Wurstsalat, den ich in meiner Kindheit und bei späteren Besuchen so gerne im Badischen gegessen habe und darum ist er – für mich – perfekt!

Schweizer Wurstsalat

Eine Brezel und Butter dazu oder auch Baguettebrot sowie ein kaltes Getränk und der Abend ist gerettet.

Schweizer Wurstsalat

Portionen: 2 Personen

Schweizer Wurstsalat

Zutaten

  • 60 g Emmentaler
  • 150 g Fleischwurst
  • 50 g Cornichons
  • 5 Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Schnittlauch
  • 1 El Senf
  • 2 El Weißweinessig
  • 3 El Rapsöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

Zubereitung

  • Käse, Wurst und Cornichons in dünne Streifen schneiden.
  • Radieschen putzen, waschen und in feine Scheiben hobeln.
  • Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
  • Senf mit Essig verrühren, Öl unterschlagen und die Vinaigrette mit Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zucker würzen. Alle Zutaten vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.
  • Mit Baguettebrot oder einer Brezel und Butter servieren.
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/schweizer-wurstsalat.html

Gulasch Stroganoff

Fleischgerichte, die im Backofen vor sich hinschmoren, sind bei mir beliebt und passen nun wieder in den beginnenden Herbst.
Die LeserInnen mögen sich nicht an dem Rezeptnamen stören, aber ich übernehme den immer komplett aus dem jeweiligen Rezept, damit ich das Rezept für mich besser wiederfinden kann.

Entgegen der Zubereitungsweise auf dem Herd, die das Rezept vorsieht, habe ich die bewährte Backofenmethode gewählt. Das Fleisch wird durch diese Garmethode wunderbar zart, zerfällt geradezu, was meinem Fleischgeschmack sehr entgegenkommt. 😉 Das Rezept sieht als Beilage einfach Bauernbrot dazu vor, bei mir gab es selbstgemachte Bandnudeln.

Gulasch Stroganoff

Die Kümmel-Zitronen-Zucker-Mischung gibt dem Gulasch eine ganz besondere Geschmacksnote.

Gulasch Stroganoff

Portionen: 4 Personen

Gulasch Stroganoff

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch (aus der Schulter)
  • 300 g Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Tl Zucker
  • 350 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl Kümmelsaat
  • 2 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 250 g Champignons
  • 80 g Cornichons
  • 6 Stiele glatte Petersilie
  • 100 g Perlzwiebeln
  • 1 El Butter
  • 1-2 EL Speisestärke

Zubereitung

  • Backofen auf Ober-/Unterhitze 160 °C vorheizen.
  • Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden (Eva: meine waren größer) Zwiebeln fein würfeln. 2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und die Zwiebeln darin 15 - 20 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Tomatenmark und 1 TL Zucker zugeben, unter Rühren kurz mitbraten. Wein zugießen und zur Hälfte einkochen. 750 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch und Lorbeer zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt in den vorgeheizten Backofen stellen und 2,5 - 3 Std schmoren.
  • Kümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, im Mörser fein zerstoßen. Mit Zitronenschale und 1/2 TL Zucker mischen. Pilze putzen, in dicke Scheiben schneiden. Cornichons in Scheiben schneiden. Petersilienblätter fein hacken. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin 5 Min. braten. Cornichons, Perlzwiebeln und Butter untermischen, 1 Min. mitbraten. Salzen, pfeffern.
  • Stärke mit wenig kaltem Wasser verrühren, zur Bindung der Sauce in das Gulasch gießen und aufkochen. Gulasch mit der Kümmel-Zitronen-Mischung würzen und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Pilzmischung dazugeben und mit Petersilie bestreuen. Dazu passt Bauernbrot. (Eva: selbstgemachte Bandnudeln)

Notizen:

aus "essen&trinken - Für jeden Tag / Das große Extraheft Nr. 2" stark modifiziert

https://deichrunnerskueche.de/2015/10/gulasch-stroganoff.html