Filettopf

Gibt es etwas Schöneres, als wenn man am Vortag die ganze ‚Arbeit‘ mit dem Kochen hat und dann am nächsten Tag nur kurz aufwärmen muss?

Der Filettopf ist so ein Gericht und daher ideal für Tage mit wenig Zeit zum Kochen. Aber auch ideal zur Gästebewirtung, denn wenn die Gäste da sind, braucht man den Filettopf nur noch kurz erwärmen und hat das Essen ruckzuck auf dem Tisch und steht als Gastgeberin nicht noch lange in der Küche.

Filettopf

Das Rezept für den Filettopf geistert nur so durchs Internet, insofern kann ich gar nicht alle Quellen nennen, wo man ihn finden kann. 😉

Filettopf

Portionen: 2 Portionen

Filettopf

Zutaten

  • 500 g Schweinefilet(s) - für 2 Pers!!!!
  • 50 g Katenschinken, in sehr kleine Würfel geschnitte
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 250 g braune Champignons
  • 100 ml Fleisch- oder Gemüsefond (Eva: Fleischfond)
  • 100 g Crème fraîche oder Schmand (Eva: Creme fraiche)
  • 100 ml Sahne
  • 1/2 TL Senf
  • 1/2 ELTomatenmark, 3fach konzentriert
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • 1/2 EL Öl
  • 1/2 EL Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  • Vom Schweinefilet die weiße Haut entfernen. Das Öl mit der Butter erhitzen, nicht zu heiß werden lassen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in ca. 10 Minuten von allen Seiten braten. Es soll innen rosa sein. Dann herausnehmen und auf einem Teller (damit der Fleischsaft aufgefangen wird) erkalten lassen.
  • Im Bratfett Zwiebeln, Knoblauch und Schinken gut bräunen.
  • Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Wenn es sehr kleine Champignons aus dem Glas sind, können sie ganz bleiben. Champignons mitbraten. Dann mit Brühe ablöschen und Sahne und Crème fraîche oder Schmand und den ausgetretenen Fleischsaft zugeben. Die Soße mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark und Senf kräftig abschmecken. Sollte sie zu flüssig sein, etwas Speisestärke in wenig kaltem Wasser anrühren und unter Rühren zur kochenden Soße geben, bis zur gewünschten Konsistenz. Soße abkühlen lassen.
  • Das kalte Fleisch in 1 cm breite Scheiben schneiden und dann in Streifen. Dann in die Soße geben, die Petersilie dazu und durchrühren, kühl stellen.
  • Am nächsten Tag das Gericht auf kleiner Flamme erwärmen, nicht mehr kochen. So bleibt das Fleisch rosa.
  • Die Soße nochmals abschmecken.
  • Dazu schmeckt Baguette/Brot, aber auch Spätzle und Salat. (Eva: Brot)
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/filettopf.html

Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln (all-in-Teig)

Leider haben Knut und ich einen komplett verschiedenen Geschmack, was Pflaumenkuchen anbelangt: ich bin der absolute Datschi-Fan (also mit Hefeteigboden) und er mag bei Pflaumenkuchen nur Rühr- oder Mürbeteig, beides gerne mit Streusel.

Also habe ich mal wieder nach einem Rührkuchenrezept gesucht und bin hier * fündig geworden mit dem Schnellen Pflaumenkuchen.
Der ist wirklich ratzfatz gemacht, da die Grundlage ein sogenannter „All-in-Teig“ ist, bei dem einfach alle Zutaten zusammen in die Schüssel kommen und alles kurz zusammengerührt wird.

Der Mann war vom Ergebnis begeistert und was will Frau dann noch mehr? 🙂

Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Portionen: 26er Springform

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Zutaten

  • Für den Belag:
  • 1200-1300 g Pflaumen
  • Für den All-in-Teig:
  • 125 g Weizenmehl (Eva: 405er)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • geriebene Zitronenschale
  • 125g weiche Butter
  • 2 Eier (Größe M)
  • Für die Streusel:
  • 150 g Weizenmehl (Eva 405er)
  • 100 g Zucker
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 100 g weiche Butter

Zubereitung

  • 1. Für den Belag gewaschene Pflaumen entsteinen und halbieren.
  • Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C
  • (Eva: feuchte Heißluft; 160°C, 65 Min)
  • 2. Für die Streusel Mehl in einer Rührschüssel mit Zimt und Zucker mischen und weiche Butter hinzufügen.. Alles mit den Rührbesen eines Handrührgeräts zu Streuseln von gewünschter Größe verarbeiten. Kühl stellen.
  • 3. Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Teigzutaten hinzufügen, alles mit den Rührbesen eines Handrührgerätes kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • 4. Dein Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Die Pflaumen kreisförmig, hochstehend, sehr eng auf dem Teig verteilen. Die Streusel auf den Pflaumen verteilen und die Form auf dem Rost auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und backen.
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/schneller-pflaumenkuchen-mit-streuseln-all-in-teig.html

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Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Jeden Morgen flattern mir ein paar Newsletter von verschiedenen Foodmagazinen in das Mail-Postfach. Das Rezept von diesem Magazin* weckte heute morgen direkt mein Interesse, denn ich dachte, dass diese Bluecheese-Gnocchi-Pfanne ein schnelles Abendessen für uns werden würde.

Zum Selbermachen der Gnocchi fehlt abends um 19 Uhr aber die Zeit und der Elan und so gebe ich es offen zu: ich habe ein gutes Gnocchi-Produkt im Supermarkt gekauft.

Für alle, die die Gnocchis frisch machen wollen, habe ich hier ein von mir erprobtes Rezept dafür und hier ein bebildertes von Nicole Stich vom Blog ‚delicious days‘, das sich durch ganz viele Blogs zieht und gelingsicher ist.

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Auch wenn das Gericht nicht so wirklich fotogen ist, geschmeckt hat es uns sehr gut und ich bekam direkt den Auftrag „das kannst du gerne mal wieder kochen.“ 😉
Beim nächsten Mal würde ich aber ein wenig mehr Flüssigkeit dazugeben, ansonsten ist alles perfekt.

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Portionen: 2 Portionen

Bluecheese-Gnocchi-Pfanne

Zutaten

  • 400 g kleine Zucchini (iEva: ich hatte nur 300 g, das war genug)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 EL Butter
  • 1 Pck. Gnocchi (Eva: 400 g aus dem Kühlregal)
  • Salz, Muskat, Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • 200 g gemischtes Hackfleisch
  • 4 Stiele Oregano
  • 50 g Blauschimmelkäse
  • 100 ml Milch

Zubereitung

  • 1. Zucchini putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Tomaten grob hacken.
  • 2. Fett in der Pfanne erhitzen. Gnocchi darin unter Wenden ca. 8 Minuten braten, mit Salz und Muskat würzen. Herausnehmen und Öl in der Pfanne erhitzen. Hackfleisch darin krümelig braten. Zucchini und Zwiebel zufügen, kurz mitbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Oregano waschen, trocken schütteln und die Blättchen grob hacken.
  • 3. Käse in kleinen Stückchen und Milch zugeben und aufkochen. Gnocchi, Oregano und Tomaten in der Soße erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Notizen:

Gericht von hier

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bluecheese-gnocchi-pfanne.html

  • Werbung wegen Markennennung, keine Kooperation

 

 

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Ja, ich weiß, ein Foodblogger postet ein Rezept möglichst nur einmal.
Ja, diesen Kuchen habe ich hier vor fast genau 10 Jahren (!!) schon einmal vorgestellt. Und er schlug in der Bloggerwelt ein bisschen ein wie eine Bombe – er wurde wieder und wieder nachgebacken und jeder war begeistert davon.


so sah er vor 10 Jahren aus

 

Knut und ich sprachen die Tage über Marmorkuchen („haben wir schon lange nicht mehr gegessen“, wäre in Kastenform auch praktisch zum Mitnehmen zur Arbeit“…) und Knut meinte dann aber: „Marmorkuchen ist oft so eine trockene Angelegenheit“.
Da fiel mir mein saftiger, wunderbar schokoladiger Grosis Marmor-Gugelhopf wieder ein und ich dachte mir, dass man den doch auch in meiner Schnittenform mit Aushebeboden * backen können müsste.
Ich habe dann einfach mal das Rezept halbiert, was sich aber leider als Murks herausstelle, denn der Kuchen war so viel zu flach.

Dann eben auf ein Neues: Originalteigmenge für die Gugelhopf-Form genommen und siehe da: jetzt passte es.

Und nach wie vor ist das – für mich – der beste Marmorkuchen ever!!

Ich bin überzeugt, dass das an der Sahne und der Blockschokolade liegt. Letztere wird teilweise in Stücken und teilweise geschmolzen zugegeben.

Dieser Kuchen hat es einfach verdient zweimal gepostet zu werden.

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Portionen: Schnittenform mit Aushebeboden 33*11*6 cm

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Zutaten

  • 250 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Weiche Butter
  • 1 Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 150 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 300 Gramm Mehl
  • 2 Teel. Backpulver
  • 200 Gramm Kochschokolade

Zubereitung

  • Zucker, weiche Butter und Vanillezucker zusammen schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Eier nacheinander beifügen und rühren, bis die Masse hell wird.
  • Sahne und Salz beifügen und gut mischen.
  • Mehl und Backpulver mischen, sieben und unter die Eicreme heben, die Hälfte dieses Teiges in eine zweite Schüssel geben.
  • Die Hälfte der Kochschokolade schmelzen, die andere Hälfte in Würfelchen schneiden; alles unter einen der beiden Teige mischen.
  • Eine Marmorkuchenform oder Schnittenbackform buttern und bemehlen.
  • Zuerst etwas hellen Teig in die Form einfüllen, dann den dunklen Teig darauf geben und mit dem
  • restlichen hellen Teig bedecken. Mit einer Gabel die beiden Teige kurvenförmig durchziehen, sodass eine schöne Marmorierung entsteht. DenKuchen backen und danach etwas ruhen lassen; aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
  • Backen bei 190° Unter-/Oberhitze; 60 Minuten; auf der 1. Einschubleiste von unten
  • Eva in der Schnittenbackform folgendermaßen gebacken: feuchte Heißluft (vorgeheizt), 160° C, 80 Min.
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/grosis-marmor-gugelhopf-in-der-schnittenbackform.html

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Hackbällchen ‚Toskana Art‘

Unter der Woche wird bei uns nicht immer warm gegessen, da unsere Arbeitstage zeitlich sehr unterschiedlich verlaufen.
Ich stehe an meinen Arbeitstagen um 3:30 Uhr auf, um gegen 6:00 Uhr in Brunsbüttel am Schreibtisch zu sitzen, gegen 15:30 – 16:00 Uhr bin ich dann wieder zu Hause, wenn mir Staus oder die Bauarbeiten auf A7 und A23 keinen Strich durch die Rechnung machen.
Knut ist von 8:00 bis 18:30 Uhr mindestens außer Haus/im Büro. Dann noch um 19 Uhr oder später warm zu essen, vertragen wir beide nicht mehr so gut….das Alter eben. 😉

Ab und an überkommt uns aber auch in der Woche noch der kleine Hunger auf etwas Warmes und dann gibt es ein schnelles und möglichst leichtes Gericht, wie die Hackbällchen ‚Toskana Art‘.
Die Zubereitung im Backofen kam mir sehr entgegen, denn dann kommt es nicht darauf an, dass Knut ganz pünktlich ist.
Als Beilage gab es bei uns ein bisschen Brot, denn – im Gegensatz zu mir – ist Knut für Salat nicht so zu haben. 😉

Hackbällchen 'Toskana Art'

Wenn man dann zum Feierabend noch bei herrlichstem Wetter auf der Dachterrasse essen kann….dann ist man restlos glücklich! 🙂

Hackbällchen ‘Toskana Art’

Portionen: 2 gute Portionen

Hackbällchen ‘Toskana Art’

Zutaten

  • 500g Hackfleisch (Eva: Rinderhack)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (Eva)
  • 1 Ei
  • 1 TL Oregano
  • 1 Spritzer Chilisoße (Eva: Chilipulver)
  • 1 Dose stückige Tomaten (Eva: 425ml Inhalt)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100ml Sahne
  • 3 EL italienische Kräuter (TK)
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Backofen vorheizen (Eva: Heißluft, 170 Grad
  • Zwei kleine Auflaufformen leicht mit Olivenöl einölen.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Das Hackfleisch zusammen mit Oregano, Ei, Chilipulver, Salz und Pfeffer, den Zwiebeln und dem Knoblauch vermengen. Anschließend kleine Bällchen daraus formen und in die Auflaufformen verteilen.
  • Die Tomaten mit der Sahne und den italienischen Kräutern vermengen, das Ganze über die Hackbällchen gießen. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Hackbällchen verteilen. Die Form nun für 30-40 Minuten (Eva: 35 Min) in den Ofen geben und beispielsweise mit Salat servieren. Guten Appetit!

Notizen:

Rezeptinspiration vom Blog 'Low Carb Köstlichkeiten - leicht modifiziert

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/hackbaellchen-toskana-art.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Ein super Sommer.
Für Norddeutschland außergewöhnlich.
Schön nach den sonnenarmen Sommern der letzten beiden Jahre.
Man sollte sich nur nicht allzu doll bewegen und sich auch nicht allzu lange in einer warmen Küche beschäftigen. 😉

Da Zwetschgenzeit ist, habe ich mir daher ein schnelles Rezept gesucht und bin fündig geworden auf dem schönen Blog von lissis passion. Ihr Altdeutscher Zwetschgenkuchen lachte mich sofort an.

Genau das Richtige für diese heißen Tage: schnell gemacht und dazu noch köstlich – saftig mit einer leichten Zimtnote.
Absolute Nachbackempfehlung.
Den leckeren Kuchen im Freien zu essen,  ist nicht unbedingt anzuraten, denn die Wespen sind dieses Jahr – zumindest bei uns – sehr angriffslustig und lästig.

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Portionen: 26er Springform

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (M)
  • 280 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1000 g Pflaumen (Eva: konnte nur 700 g auf dem Kuchen unterbringen)
  • Puderzucker zum Servieren (Eva: weggelassen)

Zubereitung

  • Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • (Eva: feuchte Heißluft,vorgeheizt, 150 Grad, 65 Minuten)
  • Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz für ca. 5 Minuten cremig aufschlagen.
  • Eier nach und nach hinzufügen und luftig aufschlagen.
  • Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
  • Teig in eine gefettete Springform geben, glatt streichen und mit den entkernten halbierten Zwetschgen kreisrund belegen.
  • Den Altdeutschen Zwetschgenkuchen, auf der 2. Schiene von unten, bei 175° C Ober-/Unterhitze, für ca. 50 Minuten backen.
  • (Eva: bei 150 Grad feuchte Heißluft, vorgeheizt, 65 Min. gebacken)
  • Tipp: Stäbchenprobe nicht vergessen!
  • Nach dem Backen den Kuchen für 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  • Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/altdeutscher-zwetschgenkuchen.html

 

 

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Blogbeitrag 13 Monate vergangen sind

In diesen 13 Monaten ist aber so viel geschehen, dass keine Zeit für den Blog blieb: wir haben das Haus verkauft und uns entschieden unseren bisherigen Wohnort Klecken zu verlassen und in das benachbarte größere Buchholz zu ziehen.
Zum Glück haben wir uns fast ein Jahr Zeit gelassen zwischen Verkauf und Umzug, denn es kam noch eine große Knie-OP mit anschließender Reha bei Knut dazwischen, aber auch das ist inzwischen schon fast wieder vergessen.

Nun ist unser Umzug fast genau 2 Monate her, alle Kartons sind ausgepackt, fast alle Bilder hängen an der Wand, es gibt kaum noch Mängel bzw. Restarbeiten und wir fühlen uns schon sehr zu Hause im neuen Heim und richtig wohl.

So spricht nichts dagegen sich mal wieder mehr dem Kochen und Backen zu widmen und die neue Küche mit den neuen Geräten besser kennen zu lernen.
Schon vor dem Umzug habe ich mich von meiner Kenwood Cooking Chef getrennt, denn wir sind nie wirklich warm miteinander geworden. Von dem Erlös des Verkaufs habe ich mir jetzt eine Kenwood Chef mit der kleineren Schüssel* gekauft. Die genügt für uns 2 Personen vollkommen und lässt sich auch leichter handeln.
Meine Freundin Marlene hat mir am Wochenende spontan ein Rezept für einen Blaubeer-Buttermilch-Kuchen per Mail geschickt, welches sie beim Blog Kleines Kulinarium gefunden und auf unsere Schnittenbackform* modifiziert hat.

Ein schnell gebackener Kuchen mit meinen Lieblingssommerfrüchten = Genuss pur!

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Schnittenbackform mit Hebeboden - 33cm*11cm*6 cm

Zutaten

  • Für den Teig
  • 120 g Butter, weich
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 160 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Zitronenabrieb
  • Für die Streusel
  • 70 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 130 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • Außerdem
  • 200-250 g Blaubeeren

Zubereitung

  • Streusel
  • Butter mit Zucker kurz verkneten, dann Mehl unterkneten.
  • Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  • Backofen auf 220° Heißluft vorheizen
  • Rührteig
  • Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabriebschaumig aufschlagen, dann Eier unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver vermischen, dann nach und nach Mehl und Buttermilch unterrühren. Teig in gefettete Backform geben und glatt streichen.
  • Blaubeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen, leicht andrücken, dann die Streusel darauf verteilen.
  • Backen: Heißluft - 10 Min. bei 220° und ca. 30-35 Min. bei 180°

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2018/07/blaubeer-buttermilch-kuchen-mit-streuseln.html

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Erdbeerkuchen nach Roger Warna (Kenwood Cooking Chef)

Tja, mit den Träumen und Wünschen ist das ja hin und wieder so ne Sache: man denkt „das muss ich haben, damit geht bestimmt alles leichter und schneller“ und dann hat man das Schätzchen und nutzt es – wie schon das Vorgängerteil – nur zum Brot und Kuchen backen.

Da die Kenwood Cooking Chef aber ja nun über eine Kochfunktion verfügt und ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich diese so gar nicht nutze, bin ich immer wieder froh, wenn andere Blogger Rezepte für das Maschinchen einstellen und dabei auch die Kochfunktion nutzen und das genau beschreiben. Roger hat mir meine Bitte erfüllt und seine Vorgehensweise bei seiner Erdbeertorte exakt bebildert und beschrieben.

Danke vielmals, lieber Roger, so war ich denn in der Lage diesen leckeren Erdbeerkuchen auch mit der KCC zu backen.

Für die bebilderte Anleitung verweise ich euch auf Rogers Blog, den ich ja hier verlinkt habe.

 

Ich übernehme hier Rogers Rezept von seinem Blog.

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Zutaten

  • Biskuitteig - 28er Form
  • 125 g Vollei
  • 65 g Zucker
  • Zitronenabrieb, wenig Vanillemark
  • 60 g Mehl
  • 12 g Speisestärke (Maizena)
  • 10 g flüssige Butter
  • Patissier Crème - für 10 Personen
  • 500 g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 80 g Eigelb
  • 40 g Maisstärke
  • Belag
  • 500g Erdbeeren

Zubereitung

  • In der Kenwood – Schüssel das Vollei mit Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb vermengen.Die Schüssel einspannen und der Schneebesen einklinken.
  • Die Kenwood auf vollen Touren bei 60° Grad für 1 Minute laufen lassen.Das Ergebnis ist traumhaft. In nur einer Minute optimal warm und schaumig geschlagen.
  • Danach einfach nur für 10 Minuten auf max den Eischaum kalt schlagen.
  • In dieser Zeit eine Backform vorbereiten. Am Besten eine mit einem gerippten Rand.
  • Die Form habe ich mit reichlich Butter ausgestrichen.
  • Den Kessel nun ausspannen, Schneebesen entfernen und die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  • Am Schluss das Mehl und die Speisestärke ebenfalls vorsichtig unterheben. Die luftige Masse nun in der Form verteilen.
  • Im Ofen bei 200° Grad ca. 15 Minuten Sichtbacken.
  • Für die Creme die Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote in der Rührschüssel der Kenwood zum kochen bringen.Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Das Eigelb, Maisstärke und der Zucker verrühren.
  • Das Eigelb/Stärke/Zucker – Gemisch langsam zu der heissen Vanillemilch giessen. Bei 100° Grad etwa 3 Minuten abkochen.
  • Noch heiss durch ein Sieb treiben. Die noch heisse Crème auf dem Biskuit verteilen.
  • Die halbierten Erdbeeren darauf setzen und den Kuchen genießen.
https://deichrunnerskueche.de/2017/06/erdbeerkuchen-nach-roger-warna-kenwood-cooking-chef.html

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Auch wenn das nun folgende Gericht nur von den Beilagen her etwas für mich war, so muss man den Liebsten doch auch hin und wieder richtig verwöhnen und dafür war diese rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen genau das Richtige.

rosa-gebratene-lammkeule-ganz

Das Foto vom Anschnitt ist zwar grottenschlecht geworden, aber zeigt vielleicht doch ein wenig wie saftig und genau auf den Punkt gegart die Lammkeule war!

rosa-gebratene-lammkeule

Lammkeule nach dieser Methode gab es hier sicherlich nicht zum letzten Mal.

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Portionen: 3-4 Personen

Rosa gebratene Lammkeule (NT) mit Kartoffelecken und Bohnen

Zutaten

  • 1 Lammkeule ohne Haxe (Eva: 1350 g)
  • 30 ml Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Rosmarin
  • 1 Bund Thymian
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen und fein schneiden.
  • Lammkeule im Bräter ringsum goldbraun anbraten. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermengen und die angebratene Lammkeule damit einreiben.
  • Den Kerntemperatursensor (oder ein Bratentehermometer) am dicksten Punkt einstechen und auf 62°C Zieltemperatur einstellen. Auf der Einschubebene 1 im Programm "Bio-Garen" (bei mir heißt das Programm "Niedertemperaturgaren") bei 120°C starten. Das Programm schaltet nach 10 Minuten automatisch auf 80°C und gart die Lammkeule sanft bis zur gewünschten Kerntemperatur.
  • Anmerkung Eva: die 1350 g haben gut 2 Std 35 Minuten bis zum Erreichen der Zieltemperatur benötigt

Notizen:

Das Rezept stammt aus dem AEG Buch: "Die neue Kunst des feinen Essens"

https://deichrunnerskueche.de/2017/01/rosa-gebratene-lammkeule-nt-mit-kartoffelecken-und-bohnen.html

Roggenmischbrot mit Madre

Ein paar Tage zu spät, aber nicht minder herzlich wünsche ich all meinen
LeserInnen ein schönes, gesundes und vor allem friedliches
Jahr 2017!

Das mit den Vorsätzen fürs neue Jahr lasse ich einfach mal – auch was den Blog anbetrifft – bevor ich mich selbst und andere mit nicht gehaltenen Vorsätzen enttäusche. Ich ziehe dann lieber wieder Ende 2017 meine persönliche Bilanz des Jahres. 😉

Hier geht es heute weiter mit einem Roggenmischbrot (60:40) mit Madre. Ein bisschen was Kräftigeres, passend zur kalten Jahreszeit.

Einfach zu backen und schmeckt köstlich zu deftigerem Belag wie Wurst und Käse.

Roggenmischbrot (60:40) mit Madre

Portionen: 1 Brot à ca. 900 g

Roggenmischbrot (60:40) mit Madre

Zutaten

  • Madre TA 150
  • 90 g Weizenmehl 1050
  • 45 g Wasser (ca. 40°C)
  • 90 g Madre Anstellgut TA 150
  • Hauptteig
  • Madre
  • 300 g Roggenmehl 1150
  • 50 g Weizenmehl 550
  • 5 g Malzextraktmehl
  • 5 g Flohsamenschalen
  • 3 g Hefe (je nach Triebkraft der Madre)
  • 8 g Pflanzenöl
  • 310 g Wasser

Zubereitung

  • Hauptteig: Alle Zutaten vermischen und verkneten.
  • Knetzeit: 6-8 Min. verkneten
  • Teigtemperatur: ca. ca. 28°C
  • Teigruhe: ca. 30 Min.
  • Aufarbeiten: Den Teig auf leicht bemehlte Unterlage geben, nochmals kurz kneten, dann in 2 gleich schwere Stücke teilen, rund wirken. Mit dem Schluss nach oben in ein leicht bemehltes Gärkörbchen legen.
  • Stückgare: ca. 60-80 Min. - bis zur knapp vollen Gare. Teig auf Backschieber od. Backpapier kippen, Teigoberfläche einschneiden do.stippen (mit Stipprolle oder einem Holzstäbchen mehrmals einstechen). Bei knapp voller Gare mit Schwaden anbacken.
  • Für dasAufbringen eines Musters sollte kein Mehl auf der Teigoberfläche vorhanden sein, evtl. abbürsten.
  • Schablone auflegen, mit Mehl übersieben, Schablone vorsichtig abnehmen und das Muster leicht mit Wasser benebeln/besprühen.
  • Backen: Ofen mit Backblech od. Backstein vorheizen auf 240°, Teig auf heißes Blech/Backstein legen und ca. 15 Min. bei voller Temperatur mit wenig Schwaden anbacken, fallend auf ca. 190- 200° ausbacken. Nach ca. 10-15 Min. Schwaden ablassen (Ofentür kurz öffnen).
  • Backzeit gesamt: ca. 45-50 Min. – dann auf einem Rost auskühlen lassen.
https://deichrunnerskueche.de/2017/01/roggenmischbrot-mit-madre.html