Rüblitorte

Rüblitorte – auswärts immer wieder gerne gegessen, zu Hause aber noch nie gebacken.
Es wurde also Zeit, dass ich mir ein Rezept suchte. Im Hause Deichrunner gibt es ja einige Koch- und Backbücher, u.a. auch fast alle von ihm. In seinem ‚Der große Lafer – Backen‘ bin ich auch schnell fündig geworden.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner ersten Rüblitorte – sowohl optisch als auch geschmacklich.

Einzig der Guss war am zweiten Tag fast ganz in den Kuchen eingezogen und ich weiß leider bis jetzt noch nicht den Grund dafür?! Und dabei war ich doch beim Backen so angetan von der Art wie Lafer den Guss zubereitet….

Rüblitorte, angeschnitten

irgendjemand eine Idee, warum das passiert ist?

Rüblitorte

Portionen: 24er Springform

Rüblitorte

Zutaten

  • Teig:
  • 450 g Möhren
  • 1 Bio­Zitrone
  • 5 Eier (Größe M)
  • 150 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Guss:
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • Außerdem:
  • Butter für die Form
  • 50 g fein gemahlene Pistazien zum Bestreuen
  • 12 kleine Marzipanmöhren zum Dekorieren

Zubereitung

  • Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Die Möhren putzen, schälen und auf der Gemüsereibe fein raspeln.
  • Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale mit einer Zitrusreibe fein abreiben. Die abgeriebene Zitrone halbieren und den Saft aus­ pressen. Zitronenschale und Zitronensaft mit den Möhren vermischen.
  • 1 Ei trennen und das Eiweiß in einer Schüssel für den Guss kalt stellen. Das Eigelb, die restlichen Eier und den Zucker in einer großen Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts in mindestens 5 Minuten schaumig schlagen.
  • Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Springform einfetten.
  • Die Mandeln zur Eier­-Zucker­-Masse geben und unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und durch ein feines Sieb über die Eier­-Zucker­-Masse sieben. Die Möhrenraspel hinzu­ fügen und alles gründlich verrühren. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene (Umluft 160°) in etwa 30 Minuten goldbraun backen.
  • Die Torte herausnehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. Dann aus der Form nehmen.
  • Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Für den Guss restliches Eiweiß und Salz mit den Quirlen des Han­drührgeräts steif schlagen. Den Puderzucker esslöffel­weise unterrühren. Den Puderzuckerguss mit einem Esslöffel auf den abge­kühlten Kuchen geben und mit einer Palette dünn auf der Kuchenoberflä­che und dem Rand verstrei­chen.
  • Pistazien mit den Hän­den an den Rand der Torte drücken und die Torte mit Marzipan­möhren dekorieren.
  • Eva: mit dem Automatikprogramm für Möhrenkuchen gebacken!!

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2018/09/rueblitorte.html

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Nachgebacken: Streuselkuchen mit Pflaumen – ein Traum von einem Kuchen!

Wenn Micha vom Blog grain de sel einen ihrer DUBB verbloggt, dann heißt es: aufmerksam sein, Rezept genau lesen und möglichst bald nachkochen oder -backen!

Dieser Tage hat sie wieder einen ihrer Blog-Buster veröffentlicht und zwar den Streuselkuchen von Stefanie vom Blog Hefe und mehr, den Micha abgewandelt hat in einen Pflaumen-Streuselkuchen.

Knut hat sich bisher – wie Micha (lest ihren Beitrag) – standhaft geweigert Pflaumenkuchen mit Hefeteigboden zu essen. Und ich mag Pflaumenkuchen nur mit Hefeteigboden. Ein Dilemma!
Da ich ihm dieses Jahr ja schon wieder einige Pflaumenkuchen nach seinem Gusto gebacken habe, fand ich, dass Michas bzw. Stefanies Variante so verlockend klingt, dass er da nun durch muss.

Knut versprach dann auch mindestens ein Stück zu essen und siehe da, was war der Kommentar nach den ersten Bissen: „der ist einfach nur gut!“ Inzwischen hat er schon einige Stücke davon ‚verdrückt‘ und ich habe den Auftrag diesen Kuchen gerne immer wieder zu backen.

Streuselkuchen mit Pflaumen

Liebe Micha, liebe Stefanie: vielen Dank! Ich bin (nein: wir sind) hin und weg von diesem Kuchen.

Nachgebacken: Streuselkuchen mit Pflaumen

Portionen: 1 großes Backblech

Nachgebacken: Streuselkuchen mit Pflaumen

Zutaten

  • Pâte Fermentée:
  • 175g Dinkel 630
  • 125g Wasser
  • 2g Hefe
  • 3g Salz
  • Teig:
  • Pâte Fermentée
  • 325g Mehl Dinkel 630
  • 175g Milch
  • 3g Salz
  • 10g Hefe
  • 50g Zucker
  • 100g Butter
  • Zum Bestreichen:
  • ausreichend Pflaumenmus
  • (ca. 5 EL)
  • Pflaumen und Mirabellen
  • (Eva: 2kg Pflaumen)
  • Streusel:
  • 320g Dinkel 630
  • 30g Dinkelflocken
  • 50g gehobelte Mandelblättchen
  • 250g Butter
  • 200g brauner Zucker
  • 2 TL Sugar-Spice (* - siehe weiter unten!!)

Zubereitung

  • Die Zutaten für den Pâte fermente miteinander verkneten und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank fermentieren.
  • Alle Zutaten bis auf die Butter für 5 min auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine kneten. Dann weiter 7 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten. Zuletzt die Butter hinzufügen und weiterkneten, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet ist. (m: etwas kürzer geknetet)
  • Den Teig 1 Stunde gehen lassen.
  • Währenddessen die Zutaten für die Streuel zu einem bröseligen Teig verkneten. Wenn der Teig sich nicht zu dickeren Bröseln verkneten lässt, ein wenig Wasser hinzufügen.
  • Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Pflaumenmus bestreichen und etwa 1 Stunde gehen lassen.
  • In der Zeit das Obst entsteinen und klein schneiden. Nach dieser Gehzeit den Boden mit dem Obst belegen und mit den Streuseln bedecken.
  • Rechtzeitig den Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Den Kuchen bei 180°C für ca. 50 min mit Dampf backen - nach 10min den Dampf ablassen.
  • Eva folgendermaßen gebacken: 15 Min 180°C Feuchtgaren Feuchtigkeit mittel, dann umgestellt auf Heißluft 170°C; insgesamt 50 Minuten

Notizen:

*Sugar Spice = Spezialmischung von Micha vom Blog 'grain de sel':

2 TL frisch geriebener Zimt

1 Msp Nelke

2 grüne, geöffnete Kardamomkapseln

eine Ecke Sternanis

1 Msp Piment

1 große Msp gemahlener Ingwer

fein gemörsert zusammen mit 1 EL Rohrzucker

https://deichrunnerskueche.de/2018/09/nachgebacken-streuselkuchen-mit-pflaumen-ein-traum-von-einem-kuchen.html

 

 

Bienenstich – Apfelkuchen

Auch wenn es eingebildet klingen mag: dies ist mein bester Apfelkuchen, den ich bisher gebacken habe.

Ich habe das Rezept für den Bienenstich-Apfelkuchen in einer Zeitschrift gesehen und gedacht ‚ja, der könnte schmecken‘, aber als ich ihn dann probiert habe, wusste ich ‚der ist was geworden, der ist köstlich‘!

Dieser Bienenstich-Apfelkuchen ist ein Highlight auf jeder Kaffeetafel.
Daher: absolute Nachbackempfehlung!

Bienenstich-Apfelkuchen

und übrigens: er schmeckt auch am dritten Tag noch wie frisch!

Bienenstich-Apfelkuchen

Portionen: 26er Springform

Bienenstich-Apfelkuchen

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 4 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Butter
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 150 g Mandelblättchen
  • 3 EL Milch
  • 1 kg Äpfel (Boskop oder Elstar; Eva: Elstar)
  • 300 ml Apfelsaft
  • 1 Päckchen Puddingpulver 'Vanille-Geschmack' (zum Kochen)
  • 1 Prise Zimtpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung

  • Für den Teig: Mehl, 75 g Zucker, Salz, Ei, 1 EL kaltes Wasser und 125 g Butter in Flöckchen erst mit dem Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen zum glatten Teig verkneten. Teig in einer gefetteten Springform (Durchmesser 26 cm) zu einem Boden mit ca. 3 cm hohen Rand andrücken. Ca. 30 Minuten kalt stellen.
  • Für das Topping: Für den Bienenstich-Guss 75 g Butter, 75 g Zucker, Honig und Mandeln unter Rühren aufkochen, bis die Masse leicht bräunt. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren.
  • Für die Füllung: Äpfel schälen, vierteln, entkernen und grob würfeln. 250 ml Saft aufkochen. Puddingpulver, 4 EL Zucker, Zimt und 50 ml Saft glatt rühren. In den Saft rühren, aufkochen, Äpfel zugeben. Masse in die Form füllen.
  • Backen: Im vorgeheizten Backofen (U-/Oberhitze: 175°C/Umluft: 150° C - Eva: Umluft: 150°C) auf der untersten Schiene ca. 1 Stunde backen. Die ersten 30 Minuten ohne Bienenstich-Guss, dann den Guss auf dem Kuchen verteilen und zu Ende backen. Auskühlen lassen.

Notizen:

Rezept aus der Zeitschrift 'Rezepte pur' (unbezahlte und unbeauftragte Werbung; Heft selbst gekauft!)

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-apfelkuchen.html

Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln (all-in-Teig)

Leider haben Knut und ich einen komplett verschiedenen Geschmack, was Pflaumenkuchen anbelangt: ich bin der absolute Datschi-Fan (also mit Hefeteigboden) und er mag bei Pflaumenkuchen nur Rühr- oder Mürbeteig, beides gerne mit Streusel.

Also habe ich mal wieder nach einem Rührkuchenrezept gesucht und bin hier * fündig geworden mit dem Schnellen Pflaumenkuchen.
Der ist wirklich ratzfatz gemacht, da die Grundlage ein sogenannter „All-in-Teig“ ist, bei dem einfach alle Zutaten zusammen in die Schüssel kommen und alles kurz zusammengerührt wird.

Der Mann war vom Ergebnis begeistert und was will Frau dann noch mehr? 🙂

Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Portionen: 26er Springform

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Zutaten

  • Für den Belag:
  • 1200-1300 g Pflaumen
  • Für den All-in-Teig:
  • 125 g Weizenmehl (Eva: 405er)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • geriebene Zitronenschale
  • 125g weiche Butter
  • 2 Eier (Größe M)
  • Für die Streusel:
  • 150 g Weizenmehl (Eva 405er)
  • 100 g Zucker
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 100 g weiche Butter

Zubereitung

  • 1. Für den Belag gewaschene Pflaumen entsteinen und halbieren.
  • Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C
  • (Eva: feuchte Heißluft; 160°C, 65 Min)
  • 2. Für die Streusel Mehl in einer Rührschüssel mit Zimt und Zucker mischen und weiche Butter hinzufügen.. Alles mit den Rührbesen eines Handrührgeräts zu Streuseln von gewünschter Größe verarbeiten. Kühl stellen.
  • 3. Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Teigzutaten hinzufügen, alles mit den Rührbesen eines Handrührgerätes kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • 4. Dein Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Die Pflaumen kreisförmig, hochstehend, sehr eng auf dem Teig verteilen. Die Streusel auf den Pflaumen verteilen und die Form auf dem Rost auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und backen.
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/schneller-pflaumenkuchen-mit-streuseln-all-in-teig.html

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Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Ja, ich weiß, ein Foodblogger postet ein Rezept möglichst nur einmal.
Ja, diesen Kuchen habe ich hier vor fast genau 10 Jahren (!!) schon einmal vorgestellt. Und er schlug in der Bloggerwelt ein bisschen ein wie eine Bombe – er wurde wieder und wieder nachgebacken und jeder war begeistert davon.


so sah er vor 10 Jahren aus

 

Knut und ich sprachen die Tage über Marmorkuchen („haben wir schon lange nicht mehr gegessen“, wäre in Kastenform auch praktisch zum Mitnehmen zur Arbeit“…) und Knut meinte dann aber: „Marmorkuchen ist oft so eine trockene Angelegenheit“.
Da fiel mir mein saftiger, wunderbar schokoladiger Grosis Marmor-Gugelhopf wieder ein und ich dachte mir, dass man den doch auch in meiner Schnittenform mit Aushebeboden * backen können müsste.
Ich habe dann einfach mal das Rezept halbiert, was sich aber leider als Murks herausstelle, denn der Kuchen war so viel zu flach.

Dann eben auf ein Neues: Originalteigmenge für die Gugelhopf-Form genommen und siehe da: jetzt passte es.

Und nach wie vor ist das – für mich – der beste Marmorkuchen ever!!

Ich bin überzeugt, dass das an der Sahne und der Blockschokolade liegt. Letztere wird teilweise in Stücken und teilweise geschmolzen zugegeben.

Dieser Kuchen hat es einfach verdient zweimal gepostet zu werden.

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Portionen: Schnittenform mit Aushebeboden 33*11*6 cm

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Zutaten

  • 250 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Weiche Butter
  • 1 Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 150 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 300 Gramm Mehl
  • 2 Teel. Backpulver
  • 200 Gramm Kochschokolade

Zubereitung

  • Zucker, weiche Butter und Vanillezucker zusammen schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Eier nacheinander beifügen und rühren, bis die Masse hell wird.
  • Sahne und Salz beifügen und gut mischen.
  • Mehl und Backpulver mischen, sieben und unter die Eicreme heben, die Hälfte dieses Teiges in eine zweite Schüssel geben.
  • Die Hälfte der Kochschokolade schmelzen, die andere Hälfte in Würfelchen schneiden; alles unter einen der beiden Teige mischen.
  • Eine Marmorkuchenform oder Schnittenbackform buttern und bemehlen.
  • Zuerst etwas hellen Teig in die Form einfüllen, dann den dunklen Teig darauf geben und mit dem
  • restlichen hellen Teig bedecken. Mit einer Gabel die beiden Teige kurvenförmig durchziehen, sodass eine schöne Marmorierung entsteht. DenKuchen backen und danach etwas ruhen lassen; aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
  • Backen bei 190° Unter-/Oberhitze; 60 Minuten; auf der 1. Einschubleiste von unten
  • Eva in der Schnittenbackform folgendermaßen gebacken: feuchte Heißluft (vorgeheizt), 160° C, 80 Min.
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/grosis-marmor-gugelhopf-in-der-schnittenbackform.html

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Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Ein super Sommer.
Für Norddeutschland außergewöhnlich.
Schön nach den sonnenarmen Sommern der letzten beiden Jahre.
Man sollte sich nur nicht allzu doll bewegen und sich auch nicht allzu lange in einer warmen Küche beschäftigen. 😉

Da Zwetschgenzeit ist, habe ich mir daher ein schnelles Rezept gesucht und bin fündig geworden auf dem schönen Blog von lissis passion. Ihr Altdeutscher Zwetschgenkuchen lachte mich sofort an.

Genau das Richtige für diese heißen Tage: schnell gemacht und dazu noch köstlich – saftig mit einer leichten Zimtnote.
Absolute Nachbackempfehlung.
Den leckeren Kuchen im Freien zu essen,  ist nicht unbedingt anzuraten, denn die Wespen sind dieses Jahr – zumindest bei uns – sehr angriffslustig und lästig.

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Portionen: 26er Springform

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (M)
  • 280 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1000 g Pflaumen (Eva: konnte nur 700 g auf dem Kuchen unterbringen)
  • Puderzucker zum Servieren (Eva: weggelassen)

Zubereitung

  • Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • (Eva: feuchte Heißluft,vorgeheizt, 150 Grad, 65 Minuten)
  • Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz für ca. 5 Minuten cremig aufschlagen.
  • Eier nach und nach hinzufügen und luftig aufschlagen.
  • Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
  • Teig in eine gefettete Springform geben, glatt streichen und mit den entkernten halbierten Zwetschgen kreisrund belegen.
  • Den Altdeutschen Zwetschgenkuchen, auf der 2. Schiene von unten, bei 175° C Ober-/Unterhitze, für ca. 50 Minuten backen.
  • (Eva: bei 150 Grad feuchte Heißluft, vorgeheizt, 65 Min. gebacken)
  • Tipp: Stäbchenprobe nicht vergessen!
  • Nach dem Backen den Kuchen für 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  • Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2018/08/altdeutscher-zwetschgenkuchen.html

 

 

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Blogbeitrag 13 Monate vergangen sind

In diesen 13 Monaten ist aber so viel geschehen, dass keine Zeit für den Blog blieb: wir haben das Haus verkauft und uns entschieden unseren bisherigen Wohnort Klecken zu verlassen und in das benachbarte größere Buchholz zu ziehen.
Zum Glück haben wir uns fast ein Jahr Zeit gelassen zwischen Verkauf und Umzug, denn es kam noch eine große Knie-OP mit anschließender Reha bei Knut dazwischen, aber auch das ist inzwischen schon fast wieder vergessen.

Nun ist unser Umzug fast genau 2 Monate her, alle Kartons sind ausgepackt, fast alle Bilder hängen an der Wand, es gibt kaum noch Mängel bzw. Restarbeiten und wir fühlen uns schon sehr zu Hause im neuen Heim und richtig wohl.

So spricht nichts dagegen sich mal wieder mehr dem Kochen und Backen zu widmen und die neue Küche mit den neuen Geräten besser kennen zu lernen.
Schon vor dem Umzug habe ich mich von meiner Kenwood Cooking Chef getrennt, denn wir sind nie wirklich warm miteinander geworden. Von dem Erlös des Verkaufs habe ich mir jetzt eine Kenwood Chef mit der kleineren Schüssel* gekauft. Die genügt für uns 2 Personen vollkommen und lässt sich auch leichter handeln.
Meine Freundin Marlene hat mir am Wochenende spontan ein Rezept für einen Blaubeer-Buttermilch-Kuchen per Mail geschickt, welches sie beim Blog Kleines Kulinarium gefunden und auf unsere Schnittenbackform* modifiziert hat.

Ein schnell gebackener Kuchen mit meinen Lieblingssommerfrüchten = Genuss pur!

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Schnittenbackform mit Hebeboden - 33cm*11cm*6 cm

Zutaten

  • Für den Teig
  • 120 g Butter, weich
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 160 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Zitronenabrieb
  • Für die Streusel
  • 70 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 130 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • Außerdem
  • 200-250 g Blaubeeren

Zubereitung

  • Streusel
  • Butter mit Zucker kurz verkneten, dann Mehl unterkneten.
  • Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  • Backofen auf 220° Heißluft vorheizen
  • Rührteig
  • Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabriebschaumig aufschlagen, dann Eier unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver vermischen, dann nach und nach Mehl und Buttermilch unterrühren. Teig in gefettete Backform geben und glatt streichen.
  • Blaubeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen, leicht andrücken, dann die Streusel darauf verteilen.
  • Backen: Heißluft - 10 Min. bei 220° und ca. 30-35 Min. bei 180°

Notizen:

https://deichrunnerskueche.de/2018/07/blaubeer-buttermilch-kuchen-mit-streuseln.html

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Erdbeerkuchen nach Roger Warna (Kenwood Cooking Chef)

Tja, mit den Träumen und Wünschen ist das ja hin und wieder so ne Sache: man denkt „das muss ich haben, damit geht bestimmt alles leichter und schneller“ und dann hat man das Schätzchen und nutzt es – wie schon das Vorgängerteil – nur zum Brot und Kuchen backen.

Da die Kenwood Cooking Chef aber ja nun über eine Kochfunktion verfügt und ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich diese so gar nicht nutze, bin ich immer wieder froh, wenn andere Blogger Rezepte für das Maschinchen einstellen und dabei auch die Kochfunktion nutzen und das genau beschreiben. Roger hat mir meine Bitte erfüllt und seine Vorgehensweise bei seiner Erdbeertorte exakt bebildert und beschrieben.

Danke vielmals, lieber Roger, so war ich denn in der Lage diesen leckeren Erdbeerkuchen auch mit der KCC zu backen.

Für die bebilderte Anleitung verweise ich euch auf Rogers Blog, den ich ja hier verlinkt habe.

 

Ich übernehme hier Rogers Rezept von seinem Blog.

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Zutaten

  • Biskuitteig - 28er Form
  • 125 g Vollei
  • 65 g Zucker
  • Zitronenabrieb, wenig Vanillemark
  • 60 g Mehl
  • 12 g Speisestärke (Maizena)
  • 10 g flüssige Butter
  • Patissier Crème - für 10 Personen
  • 500 g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 80 g Eigelb
  • 40 g Maisstärke
  • Belag
  • 500g Erdbeeren

Zubereitung

  • In der Kenwood – Schüssel das Vollei mit Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb vermengen.Die Schüssel einspannen und der Schneebesen einklinken.
  • Die Kenwood auf vollen Touren bei 60° Grad für 1 Minute laufen lassen.Das Ergebnis ist traumhaft. In nur einer Minute optimal warm und schaumig geschlagen.
  • Danach einfach nur für 10 Minuten auf max den Eischaum kalt schlagen.
  • In dieser Zeit eine Backform vorbereiten. Am Besten eine mit einem gerippten Rand.
  • Die Form habe ich mit reichlich Butter ausgestrichen.
  • Den Kessel nun ausspannen, Schneebesen entfernen und die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  • Am Schluss das Mehl und die Speisestärke ebenfalls vorsichtig unterheben. Die luftige Masse nun in der Form verteilen.
  • Im Ofen bei 200° Grad ca. 15 Minuten Sichtbacken.
  • Für die Creme die Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote in der Rührschüssel der Kenwood zum kochen bringen.Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Das Eigelb, Maisstärke und der Zucker verrühren.
  • Das Eigelb/Stärke/Zucker – Gemisch langsam zu der heissen Vanillemilch giessen. Bei 100° Grad etwa 3 Minuten abkochen.
  • Noch heiss durch ein Sieb treiben. Die noch heisse Crème auf dem Biskuit verteilen.
  • Die halbierten Erdbeeren darauf setzen und den Kuchen genießen.
https://deichrunnerskueche.de/2017/06/erdbeerkuchen-nach-roger-warna-kenwood-cooking-chef.html

Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Nun ist genug *geflittert* ! 🙂 und es wird Zeit, dass der letzte Beitrag mal ein wenig nach unten rutscht. Auch *Flitternde* brauchen schließlich was zu beißen.

Diesen Pflaumenkuchen (bisschen nach unten scrollen auf der Seite) habe ich bei meiner Freundin Marlene zuerst auf facebook gesehen. Dort lachte er mich direkt so an, dass ich ihn unbedingt auch backen musste, obwohl ich von vorneherein wusste, dass ich damit bei Knut nicht punkten kann, denn er mag Pflaumenkuchen nur mit Rührteig – was wiederum für mich ein totales No-go ist. 🙂 Geschmäcker sind nun mal verschieden und vielleicht backe ich dieser Tage ja noch mal einen mit Rührteig, den er dann ganz alleine essen darf.

Der Teig ist richtig flaumig und lässt sich so gut handeln, dass schon das Backen eine wahre Freude ist. Er verliert auch durchs Backen kein bisschen von seiner Flaumigkeit und ist schön locker und saftig.

Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein.

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Zutaten

  • Lievito madre TA150
  • 25 g Weizenmehl Type 550, 812 oder 1050
  • 12 g Wasser ca. 30°C
  • 25 g Anstellgut Weizen TA150
  • Mehlkochstück
  • 5 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Wasser kalt
  • Quellstück
  • 2 g Flohsamenschalen
  • 25 g Wasser kalt
  • 33 g Schmand oder Crème Fraiche
  • 25 g Vollei
  • 28 g Zucker
  • 2 g Salz
  • Vanilleschoten-Mark nach Geschmack
  • Zitronenabrieb nach Geschmack - optional
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 25 g Butter weich
  • Butterstreusel
  • 82 g Butter, weich - nicht flüssig
  • 66 g Zucker
  • 150 g Weizenmehl 405 oder 550
  • 1 g Salz
  • Zimt nach Geschmack

Zubereitung

  • Lievto madre: Zutaten verkneten, Reifezeit ca. 3-4 Std. ca. 24-28°C
  • Mehlkochstück: Zutaten gut verrühren und unter rühren kurz aufkochen und abkühlen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Quellstück: Zutaten gut verrühren und ca. 1 Std. quellen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Teigbereitung:
  • Schmand, Zucker, Salz, Vanillemark und Ei verquirlen.
  • Lievito madre grob zerteilen, mit Mehlkochstück und Quellstück kurz ankneten, dann nach und nach ca. 2/3 des Mehls und die Schmand-Mischung langsam unterkneten. Den Teig ca. 5 Min. kneten, dann restliches Mehl mit der weichen Butter unterkneten. Teig ca. 10-15 Min. kneten. Am Ende der Knetzeit sollte der Teig glatt und glänzend sein, sich vom Schüsselrand und -boden lösen.
  • Knetzeit: ca. 5 Min. + ca- 10-15 Min.
  • Teigtemperatur: 22-24°C - max. 26°C
  • Teigruhe: ca. 90 Min. - Teig in Abständen von ca. 30 Min. aufziehen/falten.
  • Aufarbeitung: Teig nach der Teigruhe nochmals aufziehen/falten, kurz entspannen lassen, anschließend auf Blechgröße ausrollen.
  • Stückgare: ca. 60-90 Min., dann stippen und belegen.
  • Backen: Backofen vorzeiten auf 220°C - Blech in den Ofen schieben und ca. 10 Min. bei 220° anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 180°C und weitere 30 Min. backen.
  • Gesamtbackzeit: ca. 40 Min. – 220°C fallend auf 180°C
  • Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 20 Minuten bei 200°C und 20 Minuten bei 180°C (ohne Schwaden!)
  • Teigeinlage Backblech ca. 30x40 cm - ca. 400-500 g Teig
  • Teigeinlage Backform ca. 28 cm Ø - ca. 350 g Teig
  • ________________________________________________________________________________
  • Zubereitung Butterstreusel
  • Butter, Zucker, Salz u. Zimt mit dem Knethaken des Handrührers kurz verkneten.
  • Nach und nach das Mehl zugeben, erst langsam rühren bis es nicht mehr staubt, dann auf voller Geschwindigkeit weiter kneten bis sich feine Streusel bilden.
  • Knetzzeit: ca. 2 Min.
  • Die feinen Streusel auf die Arbeitsfläche kippen und mit den Händen verreiben bis die gewünschte Streuselgröße erreicht ist.
  • Die Streusel kann man gut schon ein paar Tage vorher herstellen, sie halten sich im Kühlschrank gut 1-2 Wochen, wenn sie einem gut verschlossenen Gefäß gelagert werden.
  • Streuselmenge:
  • Backblech 30x40 cm - ca. 400-500 g Streusel
  • Backform ca. 28 cm Ø - 300 g Streusel"
https://deichrunnerskueche.de/2016/09/pflaumenkuchen-lievito-madre-mit-streuseln.html

Das Originalrezept – allerdings für einen feinen Zopf – findet ihr hier bei Marlene im Sauerteigforum.

Pandoro nach Rolando Morandin (mit Lievito madre)

Pandoro gehört zu Weihnachten wie Plätzchen, Stollen etc.

Meine Freundin Marlene – euch allen ja inzwischen bestens bekannt (sie könnte eigentlich Co-Schreiberin dieses Blogs sein 🙂 ) – hat auch dieses Jahr wieder ein neues Pandoro-Rezept in den Weiten des www ‚ausgegraben‘ und dann modifiziert.

Das Rezept ist insofern ein wenig aufwendig, da sich die Zubereitung über 2 Tage hinzieht, wovon immer nur wenige Minuten für weitere Vorbereitungsarbeiten vonnöten sind, aber der Aufwand ist gerechtfertigt, man wird mit einem wunderbar lockeren, geschmackvollen und saftigen Pandoro nach Rolando Morandin belohnt.

Marlene hat das Rezept so ausführlich aufgeschrieben – sogar mit Zeitplan und die einzelnen Schritte bebildert erklärt -, dass ich das Rezept dieses Mal nicht auch in meinem Blog aufschreiben werde, sondern euch bitte diesem Link zu folgen und direkt bei Marlene zu schauen und dort gerne auch zu kommentieren.

Sie und ihre tollen, gelingsicheren Rezepte haben diesen ‚Aufwand‘ mehr als verdient!


(
Pandoro-nach-Rolando-Morandinmit dem Fotografieren klappt es bei mir wieder nicht sonderlich gut, seit ich kein Tageslicht mehr dafür habe – schaut euch Marlenes Foto an, da könnt ihr die  Flaumigkeit dieses Pandoros wesentlich besser erkennen)

Weitere Pandoro-Rezepte findet ihr in meinem Blog hier und hier.