Pilz-Steak

Immer öfter bin ich am Überlegen, ob ich das Abonnement meiner kleinen Rezeptheftchen nicht kündige, weil mich immer weniger Rezepte zum Nachkochen inspirieren und weil sich die Wiederholungen aus früheren Heften immer mehr häufen.

Doch hin und wieder spricht mich dann doch was an und dann empfinde ich das Rezept – wie früher – immer noch als stimmig, sehr lecker und meist schnell zubereitet, wie heute diese Pilz-Steak-Pfanne, zu der ich als Beilage Reis gereicht habe.

Pilz-Steak-Pfanne

Feines, schnelles Sonntags- oder auch Alltagsgericht. 🙂

Pilz-Steak

Portionen: 2 Personen

Pilz-Steak

Zutaten

  • 2 Schweinenackensteaks (à 150 g)
  • 150 g Champignons
  • 150 g Kräuterseitlinge
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kochsahne
  • Zucker
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 4 Stiele glatte Petersilie

Zubereitung

  • Fleisch 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Champignons und Kräuterseitlinge putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln.
  • Steaks mit Salz und Pfeffer würzen, in 2 EL heißem Olivenöl von beiden Seiten je 3-4 Minuten bei starker Hitze braun anbraten, aus der Pfanne nehmen.
  • Restliches Öl und Butter im Bratsatz erhitzen. Pilze und Zwiebeln darin 3-4 Minuten braun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Wein ablöschen und offen bei starker Hitze bis auf einen kleinen Rest einkochen lassen. Brühe und Sahne zugeben, aufkochen und offen 3 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Muskat abschmecken.Fleisch daraufsetzen und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Petersilie abzupfen und grob hacken. Über die Sauce und das Fleisch streuen.
  • Dazu Kroketten oder Reis servieren. (Eva: Reis)
https://deichrunnerskueche.de/2015/03/pilz-steak.html

7 Antworten auf „Pilz-Steak“

  1. Da bist du ja wieder! Ich freu mich sehr. 🙂
    Und hast gleich so ein feines Essen mitgebracht.

    Die Sache mit den Kochheften aller Art kenne ich auch. Mittlerweile habe ich alle abbestellt, weil ich sie immer weniger gelesen habe, da die Wiederholungen immer häufiger werden.

  2. Da bist Du ja wieder 🙂
    Ich gewöhne mir Hefte jeglicher Art so langsam ab, weil meist verstauben sie in einer Ecke, bis ich sie endlich wegwerfe. Selten springt mich etwas so an, dass ich es tatsächlich nachkoche. Aber ich miste eh gerade gründlich aus 🙂

  3. „Warum lang in den Heftchen schweiffen, wenn das Ausgesuchte liegt so nah“.
    Das Rezept und das Bild gefallen mir und liegen mir „näher“ als noch so schöne bunte Pullover 😉
    Danke dafür !

  4. Liebe Eva, ein Gericht wie ein Gedicht. Lustigerweise zeigt mir die Statistiken im Profi-Bereich, dass solche Gericht ganz oben auf der Liste sind. Ein Hauch von Betenschaum mit Ingwer-Espuma und Pastinakenchips können einem solchen Gericht nie das Wasser reichen.
    Ich bin zwar nicht der Nachkocher/bäcker, aber diese Klassiker sind bei mir hoch im Kurs.
    Danke Dir für dieser Reminder, er wird sich sicher wieder in meiner Speisekarte wieder finden.
    Liebe herzliche Grüessli
    Roger

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