Pistazien-Sablés

Die Adventszeit naht und so wird es langsam Zeit mit dem Plätzchen backen.

Schon länger liebäugle ich mit dem Buch Weihnachtsplätzchen von Christina Richon und gestern habe ich es zum Glück in einer Buchhandlung in Hamburg direkt bekommen. Es gibt viel neue Plätzchenrezepte in dem Büchlein, aber auch die Klassiker sind vertreten.

Meine erste Wahl fiel auf die Pistazien-Sablés, die vor dem Backen in – mit roten Pfefferbeeren vermischten – Zucker gerollt werden. Das hörte sich für mich interessant an.

Die Zutaten waren alle im Haus und so konnte ich gleich loslegen.

Weihnachten, Kekse, Pistazien-Sablés

Diese Kekse haben absolute Suchtgefahr – ich musste mich regelrecht zwingen mit dem Naschen aufzuhören. Der leicht pfeffrige Zucker um die Kekse harmoniert wunderbar mit den Cranberrys und Pistazien.

Ich könnte diese Kekse das ganze Jahr über essen; es sind für mich keine reinen Weihnachtskekse. Aber probiert selbst – von mir gibt es dafür eine absolute Nachbackempfehlung! 🙂

Pistazien-Sablés

Pistazien-Sablés

Anmerkung Eva: in meinem Combidampfgarer mit dem Programm 'Feuchte Heißluft' - 160°C - 12 Minuten gebacken

Zutaten

  • für ca. 60 Stück
  • 280 g Mehl
  • 80 g Puderzucker
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • fein abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 220 g weiche Butter
  • 2 Eiweiß
  • 80 g grob gehackte Pistazien
  • 80 g getrocknete Cranberrys
  • 3 EL zerstoßene rosa Pfefferbeeren
  • etwas Zucker zum Wälzen

Zubereitung

  • Mehl, Puderzucker, 2 Prisen Salz, Vanillezucker und Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und darüber verteilen. Die Eiweiße, Pistazienkerne und Cranberrys dazugeben. Alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig kneten.
  • Den Teig in zwei Hälften teilen und jede zu einer Rolle formen. Diese Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde ins Tiefkühlgerät legen.
  • Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Teig aus den Folien lösen. Die Pfefferbeeren mit etwas Zucker in einer flachen Schale mischen. Die Rollen darin rundum wälzen und den Belag leicht andrücken. Die Rollen mit einem scharfen Messer in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen ca. 12 Minuten backen. Die Sablés sollen dabei hell bleiben. Die fertigen Kekse aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
  • Quelle: Christina Richon - Weihnachtsplätzchen
https://deichrunnerskueche.de/2013/11/pistazien-sables.html

44 Antworten auf „Pistazien-Sablés“

    1. Liebe Micha, schön, dass du mich gefunden hast bzw meinem Hinweis gefolgt bist; ich möchte dich als Leserin doch nicht verlieren. 😉 Danke für deine lieben Zeilen! LG Eva

  1. Danke liebe Eva,

    das Foto macht Appetit.
    Das Rezept ist ausgedruckt, für mich eine gute Info fürs backen im DGC.

    Bald backe ich die Sablés.

    Lieber Gruß von
    Ingrid

    1. Hallo Ingrid, willkommen auf meinem Blog! Du hast also auch einen DGC; da würde ich mich über Rezepteaustausch freuen; ich nutze meinen eigentlich noch zu wenig. Liebe Grüße – und ich freue mich über jeden Kommentar – Eva

        1. von welcher Firma ist deiner?? – Ja, der Franz, der hat mir schon viele Tipps gegeben und ich habe auch seine DVD (sehr empfehlenswert).
          Wenn ich helfen kann, immer gerne und ich bin – wie gesagt – auch immer froh über gelingsichere Rezepte für den Combidampfgarer. (Hast du auch einen Blog?)

          1. Liebe Eva,

            Ich habe den Miele DGC.
            Meinst Du, die DVD hat entsprechende Rezepte für den Miele?

            LG
            Ingrid
            Nein ich habe keinen Blog

          2. Ob die DVD auch für den Miele passende Rezepte hat, kann ich dir nicht sagen, denn dazu kenne ich den Miele viel zu wenig; so weit ich weiß, kann man da viel mehr verschiedene Dampfstärken einstellen und hat nicht nur 3-4 vorgegebene Dampfprogramme wie ich mit meinem Juno oder wie mit AEG (die beiden sind recht baugleich.)
            Schicke einfach Franz Stolz eine Kurznachricht über facebook, der ist sehr, sehr nett und antwortet bestimmt.

  2. Oh die sehen toll aus! Pack ich sofort in meine Nachkochliste.
    Klingt ganz so als würden uns die Plätzchen schmecken. 🙂

    Glückwunsch zum überstandenen Umzug. Schaut sehr aufgeräumt bei Dir aus. 😉
    Wir sind im Oktober in einen anderen Ort gezogen und ich wär auch gern komplett fertig.

    LG Manuela

    1. Liebe Manuela, ja, die schmecken wirklich! 🙂 Schön, dass du auch hier bei mir mit liest! – So ein richtiger Umzug ist ja nun was ganz anderes und viel anstrengender und langwieriger; halt durch – irgendwann seid ihr fertig und es ist wunderschön. LG Eva

  3. Oh, alles so schön hier! Wie toll – Glückwunsch zum Umzug. Die Plätzchen sehen wirklich köstlich aus. Die könnten mir auch schmecken. Ich darf sie bloß nicht unter dem Aspekt Weihnachtsplätzchen betrachten, denn ich fürchte, da bin ich Traditionalistin. Auf den Teller darf nur, was auch schon drauflag, als ich zehn war. 😉

    1. Liebe Sabine, oh, da freu ich mich aber, dass du mir auch nach hierhin gefolgt bist! 🙂 – Wie schon im Beitrag geschrieben, diese Plätzchen haben gar nichts so sehr Weihnachtliches! Die schmecken dir bestimmt auch. LG Eva

      1. Liebe Eva,

        Da ich nicht sicher bin, daß alle die Pfefferbeeren mögen, würde ich gerne einen Teil mit, weiß ich nicht, backen.

        Sicherlich hast Du eine gute Idee

        1. Puh, schwierige Frage. Aber die Pfefferbeeren schmecken nicht doll hervor, geben dem Ganzen aber gerade den Pfiff.
          Ich würde sagen, wenn ohne Pfefferbeeren, dann nur mit Zucker.

  4. Habe heute alles gekauft leider gabs keine Pistazien also muss ich morgen nochmal los.

    Gebacken wird allerdings frühestens Sonntag falls ich dann wieder fit bin.

    1. Die Pistazien müssen schon sein – machen die Kekse zusammen mit den Cranberrys ja auch optisch so schön.
      „wieder fit“ – bist du krank? Wenn ja, dann schnelle und gute Besserung!

  5. Die leichte Pfeffernote ist echt etwas besonderes. Manchmal kommt sie ja erst, wenn der Keks schon vernascht wurde. Ich habe sie auch gestern gebacken und heute meinen Kollegen vorgesetzt. Die waren ebenfalls total begeistert. 🙂

    Und das Büchlein kann ich aber sowas von empfehlen!

    Liebe Grüße
    Alice

  6. Endlich habe ich diese köstlichen, sehr fruchtigen Plätzchen vergangene Woche gebacken, auch welche verschenkt und der Beschenkte war hin und weg, genau wie ich.

    Vielen Dank liebe Eva.

  7. Hallo Eva,

    Hoffentlich hast Du den Sturm gut überstanden.

    War in Deinem Blog ein Rezept für Truthahn (der Koch ist in einem Hotel in Mecklenburg Vorpommern.
    Ich finde seinen Blog nicht mehr, möchte meinen Babyputer nach seinem Rezept zubereiten.
    Vielleicht kannst Du helfen bitte.

    Liebe Grüße in den Norden.

    Ingrid

  8. Ich habe jetzt die dritte Runde dieser Vorweihnachtszeit im Tiefkühler. Allerdings habe ich beim zweiten und auch dieses Mal die Cranberies gegen getrocknete Sauerkischen ausgetauscht. Die sind im Gegensatz zum süßen Teig wirklich der Hit. ,-)

    Danke noch einmal für die Rezeptteilung!

  9. oh, die sehen toll aus. ich liebe Pistazien über alles und die Idee mit dem Pfefferrand ist natürlich großartig. das werde ich bestimmt mal nachbacken.
    ich liebe ja alles Plätzchen, wo man nicht ausstechen muss – das ist nämlich nicht gerade meine Stärke!

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