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Persönlicher Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße

Hoffentlich seid ihr, meine lieben LeserInnen, nicht auch so fix und fertig wie der kleine Bär hier und habt noch Lust darauf meinen kleinen persönlichen Jahresrückblick zu lesen und meine Weihnachtswünsche ‚in Empfang‘ zu nehmen?!

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende. Wie war es denn so für mich, dieses Jahr?

Begonnen hat es schlecht, denn die gerade einigermaßen verarbeitete Vergangenheit schlug nochmals heftig zurück.  Aber dank Rat und Tat lieber Menschen konnte dann im Frühjahr dieses Kapitel endgültig ad acta gelegt werden.


Es folgte mein runder Geburtstag, den ich im kleinen Kreis mit den mir wichtigsten Menschen feiern durfte. Besonders schön war, dass meine liebe Freundin Marlene mit ihrem Mann die Mühen der weiten Reise nicht scheuten und den Tag mit mir verbrachten.

Brunch anlässlich meines 60. Geburtstages

Bald danach ging es in Urlaub – ins geliebte Tucepi. Dort fing ich wieder mit dem Laufen an – langsamer und nicht mehr so weit wie früher, aber ich war und bin unsagbar dankbar, dass mein Körper das wieder mitmacht.

Tucepi

Das Highlight des Jahres 2016 war aber der 25. Juli,  denn an diesem Tag hieß es:

Von nun an zosamme alt

gemeinsam nach vorn schauen

Das Sahnehäubchen für diesen eh schon so besonderen Tag war dann noch, dass meine liebe Freundin Marlene meine Trauzeugin war und auch für diesen Tag extra anreiste.

Und um „alle guten Dinge sind 3“ voll zu machen, sahen Marlene und ich uns schon im Herbst wieder, als wir zusammen an einem Wochenendworkshop rund ums Thema Backen in Bielefeld teilnahmen (wo wir auch Gelegenheit hatten, endlich mal Bäcker Süpke persönlich kennenzulernen, den wir beide schon jahrelang virtuell kennen).

Back-Workshop in Bielefeld

Auch etwas betagtere Frischvermählte müssen ja ein wenig flittern und so ging es im Oktober für eine Woche nach Mallorca.

Kathedrale Le Seu in Palma

Von da an bis jetzt haben wir uns wieder in den Alltag gestürzt, denn es war viel Arbeiten angesagt.

Fazit des Jahres 2016: es war ein schönes Jahr für mich mit durchweg guten Entscheidungen und vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen.
Mein Leben ist ein ganz anderes als vor 7 – 8 Jahren, aber es hat mich nochmals aus der Komfortzone herausgeholt, hat mich gefordert, aber hat mich auch wachsen und wieder aktiv und neugierig aufs Leben werden lassen.
Und so mache ich mit meinen inzwischen 60 Lenzen sogar noch Sling-Training. 🙂

Sling…sling…sling

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Last but not least wünsche ich all meinen LeserInnen, die mir trotz meiner seltenen Blogbeiträge (es kann nur besser werden 😉 ) die Treue halten sowie allen BloggerInnen ein frohes, besinnliches und  – vor allem – friedliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit euren Lieben und nehmt euch Zeit für alles, was euch Freude macht.

Kommt gesund und munter ins Jahr 2017, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge – vor allem aber ein friedliches!

Eure Eva

Frohe Weihnachten 2015

Weihnachtskranz1

 

Liebe LeserInnen, liebe MitbloggerInnen,

meinen Blog und euch, liebe LeserInnen, habe ich in 2015 schändlich vernachlässigt.
Das wird einem immer erst wieder richtig bewusst, wenn so eine nette Anfrage per Mail kommt, wie neulich von der lieben M.:

(Zitat) ich bedaure es sehr, dass Sie z.Z. nicht bloggen, denn ich habe immer so gern bei Ihnen gelesen, nicht nur Ihre guten Rezepte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie im neuen Jahr Ihr Blog wieder aktivieren könnten, wohl wissend, wieviel Arbeit jeder Beitrag macht. (Zitatende)

2015 war – wie schon 2009/2010 kein gutes Jahr für mich und ich habe mich daher eingeigelt. Aber da das eh nicht weiterhilft, ist nun auch gut damit und ich will versuchen in 2016 wieder annähernd zu meinem alten Elan zu finden. Die Vorsätze sind zumindest gut dafür! 🙂

Ich wünsche euch von Herzen ein schönes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage mit viel Zeit für alles Schöne sowie einen guten Rusch ins Jahr 2016, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge.

Pandoro nach Rolando Morandin (mit Lievito madre)

Pandoro gehört zu Weihnachten wie Plätzchen, Stollen etc.

Meine Freundin Marlene – euch allen ja inzwischen bestens bekannt (sie könnte eigentlich Co-Schreiberin dieses Blogs sein 🙂 ) – hat auch dieses Jahr wieder ein neues Pandoro-Rezept in den Weiten des www ‚ausgegraben‘ und dann modifiziert.

Das Rezept ist insofern ein wenig aufwendig, da sich die Zubereitung über 2 Tage hinzieht, wovon immer nur wenige Minuten für weitere Vorbereitungsarbeiten vonnöten sind, aber der Aufwand ist gerechtfertigt, man wird mit einem wunderbar lockeren, geschmackvollen und saftigen Pandoro nach Rolando Morandin belohnt.

Marlene hat das Rezept so ausführlich aufgeschrieben – sogar mit Zeitplan und die einzelnen Schritte bebildert erklärt -, dass ich das Rezept dieses Mal nicht auch in meinem Blog aufschreiben werde, sondern euch bitte diesem Link zu folgen und direkt bei Marlene zu schauen und dort gerne auch zu kommentieren.

Sie und ihre tollen, gelingsicheren Rezepte haben diesen ‚Aufwand‘ mehr als verdient!


(
Pandoro-nach-Rolando-Morandinmit dem Fotografieren klappt es bei mir wieder nicht sonderlich gut, seit ich kein Tageslicht mehr dafür habe – schaut euch Marlenes Foto an, da könnt ihr die  Flaumigkeit dieses Pandoros wesentlich besser erkennen)

Weitere Pandoro-Rezepte findet ihr in meinem Blog hier und hier.

 

Panforte di Siena

Panforte di Siena – die italienische Versuchung.
So angepriesen im Buch von Regine Stroner „Bald ist Weihnachten – Ein kulinarischer Adventskalender„*

Mein bestes diesjähriges Advents-/Weihnachtsgebäck! Ja, wirklich! Klebrig, süß, aber unwahrscheinlich aromatisch und weihnachtlich durch die Nüsse, kandierten Früchte und Gewürze. Auch optisch – wie ich finde – ein Hingucker und ideal zum Verschenken.

Weihnachten, Gebäck, Panforte

Weihnachten, Gebäck, Panforte

Panforte di Siena - die italienische Versuchung

Portionen: 1 Springform 26cm Durchmesser

Panforte di Siena - die italienische Versuchung

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 100 g Honig
  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Mandeln
  • 100 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 50 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • je 1 Prise gemahlene Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer

Zubereitung

  • Zucker und Honig in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Die Haselnüsse im heißen Backofen bei 220°C oder unter dem Grill rösten, bis die Haut leicht abplatzt. Auf ein Küchentuch schütten, eine Tuchhälfte drüberlegen und kräftig rubbeln, bis sich die Schale der Nüsse löst.
  • Die Mandeln in kochendem Wasser einmal aufkochen, in ein Sieb abgießen und kalt abschrecken. Die Schale abziehen.
  • Nüsse, Mandeln, Zitronat und Orangeat mit einem Messer oder in der Küchenmaschine (Sekundentaste verwenden)grob hacken. Die zerkleinerten Zutaten mit Mehl, Kakao und Gewürzen vermischen. Die Honigmischung unterrühren.
  • Die Springform am Boden und dem Rand mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen. Da die Masse recht zäh ist, am besten mit einem angefeuchteten Löffel glatt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft 130°C) ca. 30 Minuten backen.
  • Der Panforte ist mehrere Wochen haltbar.
  • Wichtig: Ruhen lassen! Den Panforte nach dem Erkalten fest in Folie verpacken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Wochen durchziehen lassen, damit er besonders aromatisch schmeckt und weicher wird. Ideal dazu: ein Glas Vin Santo oder ein anderer Süßwein.

Notizen:

Anmerkung Eva: die Zutaten lassen sich mit dem erwärmten Honig/Zucker-Gemisch nicht gut vermischen. Ich habe dann alles in die Springform gegeben und diese in den Ofen geschoben, als dann alles schön flüssig wurde durch die Hitze im Ofen, habe ich die Springform kurz aus dem Ofen genommen, alles nochmals gut durchmischt und dann mit einem angefeuchteten Löffel glatt gedrückt. Form dann wieder in den Ofen geschoben und insgesammt 40 Minuten (statt der vorgegebenen 30 Minuten) gebacken. - So funktioniert es wunderbar.

http://deichrunnerskueche.de/2013/12/panforte-di-siena.html

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Lebkuchen ‚Deichrunners way‘

Jeder hat ja so seine Kindheits-Weihnachtsplätzchen, die nur nach Mutters Rezept gebacken schmecken. Bei mir sind das die Lebkuchen, deren Rezept ich euch heute verrate. Das sind FÜR MICH die einzig wahren Lebkuchen. Das mag keiner verstehen, aber für mich ist das so.

Meine Mutter hat sie bis ins hohe Alter für uns alle gebacken und – zusammen mit anderen Kindheitsplätzchen und Stollen (auch das MEIN Kindheitsstollen – nur so mag ich ihn) – im Paket an Kinder und Enkelkinder verschickt.

Weihnachten, Plätzchen, Lebkuchen

Ich habe diese Lebkuchen vermisst und daher habe ich sie mir dieses Jahr zum ersten Mal selbst gebacken und  – sie schmecken immer noch nach Kindheit! 🙂

Lebkuchen ‘Deichrunners way’

Portionen: ca. 120 Stück

Lebkuchen ‘Deichrunners way’

Zutaten

  • 1000 g Mehl
  • 500 g "Kunsthonig" (= Zuckerrübensirup, z.B. Grafschafter Goldsaft)
  • 500 g Zucker
  • 180 g Mandeln
  • 150 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 4 Eier
  • 6 g Zimt
  • 6 g Nelken
  • etwas Kirschwasser (ca. 1 EL)
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

  • Die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abschrecken. Nun die Haut abziehen. Die Mandeln dann fein mahlen.
  • Kunsthonig in einem Topf auf dem Herd zerlassen und dann ein wenig auskühlen lassen.
  • Man schüttet das Mehl auf ein Backbrett oder die Küchenarbeitsplatte, macht in die Mitte des Mehls eine Vertiefung, gibt in diese zuerst den Zucker, macht darin wieder eine Vertiefung und gibt dahinein den Kunsthonig sowie die Eier und das Kirschwasser dazu. Die Mandeln streut man mit den restlichen Zutaten auf das Mehl und verarbeitet alles zusammen zu einem Mürbeteig.
  • Den Teig gibt man für eine gute Stunde - in Klarsichtfolie gewickelt - in den Kühlschrank. Dann teilt man den Teig in mehrere kleinere Stücke (alle bis auf eines immer wieder in den Kühlschrank legen) und rollt das eine Teigstück auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick aus. Mit einer rechteckigen Form mit Zacken sticht man die einzelnen Lebkuchen aus und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  • Die Lebkuchen werden bei 170°C auf der mitteleren Schiene etwa 20 Minuten lang gebacken; aber immer Sichtkontrolle halten - meist braucht nur das erste Blech die volle Backzeit.
  • Quelle: Familienrezept

Notizen:

Meist sind die Lebkuchen erst einmal recht hart; nach 1-2 Wochen in einer Dose gibt sich das aber (man kann auch einen Apfelschnitz mit in die Dose geben, das macht die Lebkuchen auch schneller weich) - Meine Lebkuchen waren aber von Anfang an weich.

http://deichrunnerskueche.de/2013/12/lebkuchen-deichrunners-way.html

Mandelknusperchen

Weiter gehts mit Plätzchen backen.

Melanie fragte heute in ihrem Blog „Wievielerlei macht Ihr so?“ – Interessante Frage, die ich aber derzeit noch gar nicht beantworten kann, denn das hängt davon ab, wie viele Rezepte mir noch über den Weg laufen, die mich zum Nachbacken reizen. Ich habe wenig ‚feste‘ Sorten, die ich unbedingt jedes Jahr backen muss.

Heute gibt es bei mir Mandelknusperchen, das ist nach den Pistazien-Sablés ein weiteres Rezept aus Christina Richons Büchlein „Weihnachtsplätzchen – Himmlich lecker und bezaubernd süß“*.

Alice hat aus dem Büchlein übrigens schon die Ricotta-Polenta-Baci sowie die Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen gebacken. Beide Sorten sehen ebenfalls köstlich aus.

Weihnachten, Plätzchen, Kekse, Mandeln

Wunderbar knusprig und zart würzig – Achtung: Suchtgefahr nicht ausgeschlossen!

Mandelknusperchen

Portionen: ca. 100 Stück

Mandelknusperchen

Zutaten

  • 120 g weiche Butter
  • 100 g hellbrauner Rohrzucker
  • Salz
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 2 Msp. Nelkenpulver
  • 2 Msp. gemahlener Koriander
  • 2 Msp. gemahlener Piment
  • 120 g gehackte Mandeln
  • 100 g Mehl

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Butter mit dem Rohrzucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark mit einem Messer herauskratzen und mit Zimt, Nelken, Koriander und Piment unter die Butter mischen. Die Mandeln mit dem Mehl unter die Buttermasse rühren.
  • Von der Plätzchenmasse portionsweise mit einem Teelöffel olivengroße Klößchen abstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit der Unterseite eines kleinen Glases (Eva: mit den Fingern) die Klößchen etwas flach drücken.
  • Im Ofen (Mitte) ca. 8 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Da die Knusperchen sehr zerbrechlich sind, mit einer Palette abheben und auf ein Kuchengitter zum völligen Auskühlen setzen.
  • Tipp von Christina Richon: Versuchen Sie mal eine grün gesprenkelte Knusperchen-Variante mit Pistazien. Dafür ersetzen Sie 60 g der gehackten Mandeln durch geschälte, ungesalzene Pistazienkerne.
http://deichrunnerskueche.de/2013/11/mandelknusperchen.html

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Pistazien-Sablés

Die Adventszeit naht und so wird es langsam Zeit mit dem Plätzchen backen.

Schon länger liebäugle ich mit dem Buch Weihnachtsplätzchen von Christina Richon und gestern habe ich es zum Glück in einer Buchhandlung in Hamburg direkt bekommen. Es gibt viel neue Plätzchenrezepte in dem Büchlein, aber auch die Klassiker sind vertreten.

Meine erste Wahl fiel auf die Pistazien-Sablés, die vor dem Backen in – mit roten Pfefferbeeren vermischten – Zucker gerollt werden. Das hörte sich für mich interessant an.

Die Zutaten waren alle im Haus und so konnte ich gleich loslegen.

Weihnachten, Kekse, Pistazien-Sablés

Diese Kekse haben absolute Suchtgefahr – ich musste mich regelrecht zwingen mit dem Naschen aufzuhören. Der leicht pfeffrige Zucker um die Kekse harmoniert wunderbar mit den Cranberrys und Pistazien.

Ich könnte diese Kekse das ganze Jahr über essen; es sind für mich keine reinen Weihnachtskekse. Aber probiert selbst – von mir gibt es dafür eine absolute Nachbackempfehlung! 🙂

Pistazien-Sablés

Pistazien-Sablés

Anmerkung Eva: in meinem Combidampfgarer mit dem Programm 'Feuchte Heißluft' - 160°C - 12 Minuten gebacken

Zutaten

  • für ca. 60 Stück
  • 280 g Mehl
  • 80 g Puderzucker
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • fein abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 220 g weiche Butter
  • 2 Eiweiß
  • 80 g grob gehackte Pistazien
  • 80 g getrocknete Cranberrys
  • 3 EL zerstoßene rosa Pfefferbeeren
  • etwas Zucker zum Wälzen

Zubereitung

  • Mehl, Puderzucker, 2 Prisen Salz, Vanillezucker und Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und darüber verteilen. Die Eiweiße, Pistazienkerne und Cranberrys dazugeben. Alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig kneten.
  • Den Teig in zwei Hälften teilen und jede zu einer Rolle formen. Diese Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde ins Tiefkühlgerät legen.
  • Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Teig aus den Folien lösen. Die Pfefferbeeren mit etwas Zucker in einer flachen Schale mischen. Die Rollen darin rundum wälzen und den Belag leicht andrücken. Die Rollen mit einem scharfen Messer in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen ca. 12 Minuten backen. Die Sablés sollen dabei hell bleiben. Die fertigen Kekse aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
  • Quelle: Christina Richon - Weihnachtsplätzchen
http://deichrunnerskueche.de/2013/11/pistazien-sables.html

Honigkuchen mit Schokolade

Ja, ich gebe es zu: ich mag in der Adventszeit ganz gerne mal eine Scheibe dieses Honigkuchens/Frückstücksbrot, das man in der Zeit vor Weihnachten in jedem Supermarkt kaufen kann. Und ich kenne da noch eine liebe Bloggerin, der es wohl ähnlich ergeht. 😉

Schon letztes Jahr habe ich nach einem Rezept gesucht, um das selber und sicher besser backen zu können – damals habe ich aber leider keines gefunden.

Da hatte ich dieses Jahr mehr Glück und so stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege; statt eines Honigskuchens in einer Kastenform habe ich 4 kleine Küchlein in meiner 6er-Mini-Kastenform gebacken.

Mir war von vorne herein klar, dass dieser Honigkuchen mit Schokolade anders schmecken würde, als die gekauften, zumal da keine Schokolade und auch keine Mandel- und Nussstücke drin sind.

Nach dem Original muss ich also weiterhin suchen, aber diese Variante schmeckt auf alle Fälle schon mal wesentlich besser als das Original aus dem Supermarkt! 🙂

Honigkuchen mit Schokolade 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Honigkuchen mit Schokolade
Kategorien: Advent, Rührteig, Schokolade, Honig
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

      Fett für die Form
100 Gramm   Zartbitterschokolade
2     Eier
250 Gramm   Flüssiger Honig
1/2 Teel.   Zimt
1 Messersp.   Gemahlene Gewürznelke
1 Messersp.   Kardamom
250 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Gehackte Haselnüsse
100 Gramm   Gehackte Mandeln
125 Gramm   Brauner Grümmelkandis

Quelle

  nach
  Zeitschrift "Lecker" – Christmas-Special
  Erfasst *RK* 11.12.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Eine Kastenform (30 cm lang; ca. 2 l Inhalt) fetten. Backofen
vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe2). Schokolade grob
raspeln. Eier, Honig und Gewürze mit den Schneebesen des
Handrührgerätes verrühren. Mehl, Backpulver und Schokolade mischen,
kurz unterrühren. Nüsse, Mandeln und Kandis unterheben.

Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im heißen Backofen
50-60 Minuten backen. Evtl. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen
mit Alufolie abdecken.

Kuchen in der Form 10-15 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen und
vollständig auskühlen lassen. Honigkuchen in Scheiben schneiden und
evtl. mit Butter bestreichen. Hält sich in Alufolie gewickelt 5-7 Tage.

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Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille und Saure-Sahne-Kringel

Nicht nur diese Beiden stehen derzeit hin und wieder in ihrer Weihnachtsbackstube, sondern auch Herr und Frau Deichrunner – so geschehen heute an einem winterlich kalten, aber vorwiegend sonnigen Novembertag (keine Sorge: wir haben diesen schönen Tag auch teilweise draußen verbracht :-))

Ihr hat dieses Sonderheft so gut gefallen, dass sie es empfohlen hat; ich fand es auch interessant,  habe es mir gekauft und heute wurden gleich die ersten Kekse (ich sage bewusst Kekse und nicht Weihnachtsplätzchen, da ich finde, dass es Ganzjahreskekse sind) daraus gebacken.

Mir persönlich schmecken die Saure-Sahne-Kringel sehr gut und auch wesentlich besser als die Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille, die ich ziemlich staubtrocken und zu süß finde, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, was sich in solchen Dingen schon im Hause Deichrunner immer wieder bemerkbar macht.

Saure-Sahne-Kringel

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saure-Sahne-Kringel
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Saure Sahne
Menge: 50 Stck

Zutaten

4 Essl. Stichfeste saure Sahne (gestrichen voll)
250 Gramm Mehl
Mehl zum Ausrollen
175 Gramm Kalte Butter
1 Eigelb
1 Teel. Milch
3 Essl. Hagelzucker (circa)

Quelle

aus
„Lecker“ – Sonderheft Nr. 1/2008
Erfasst *RK* 23.11.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

1. Saure Sahne, Mehl und Butter in Stückchen erst mit den Knethaken
des Handrührgeräts, dann schnell mit den Händen glatt verkneten. Auf
bemehlter Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Ca. 50 Kreise (ca. 4
cm Durchmesser) ausstechen. Jeweils aus der Mitte der Kreise einen
kleinen Kreis (ca. 1 cm Durchmesser) ausstechen, sodass Ringe
entstehen. (Achtung: der Teig ist sehr weich)

2. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C). Zwei Backbleche
mit Backpapier auslegen. Eigelb und Milch verquirlen. Die Kringel damit
einstreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im heißen Backofen 12-15
Minuten backen. Die übrig gebliebenen kleinen Kreise mit restlichem
Eigelb bestreichen und ebenso backen. Kringel und Kreise auskühlen
lassen.

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Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Anis, Vanille
Menge: 35 bis 40 Stck

Zutaten

125 Gramm Weiche Butter
50 Gramm Puderzucker
1-2 Essl. Puderzucker
60 Gramm Mehl
125 Gramm Speisestärke
1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
1 Essl. Anis, gemahlen

Quelle

aus
„Lecker“ – Sonderheft Nr. 1/2008
Erfasst *RK* 23.11.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

1. Butter und 50 g Puderzucker mit den Schneebesen des
Handrührgeräts cremig rühren. Mehl und Stärke daraufsieben.
Vanillezucker, Anis und 1-2 El kaltes Wasser zugeben und mit den
Knethaken des Handrührgeräts glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten
kalt stellen.

2. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Um luft: 150°C). Ein Backblech
mit Backpapier auslegen. Aus dem Keksteig ca. 40 kirschgroße Kugeln
formen. Dabei etwa 1/3 auf das Blech setzen und mit einer Gabel leichte
Rillen eindrücken. Im heißen Ofen 12-15 Minuten backen.

3. Übrige Kugeln zugedeckt kalt stellen und ebenso backen. Fertige
Kekse auskühlen lassen. Mit 1-2 El Puderzucker dick bestäuben.

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