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Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung – nachgebacken von MaLu

Ein verlängertes Wochenende steht bevor! 🙂 Wie wäre es da mit einer schnell gemachten, aber äußerst leckeren Heidelbeertarte? Vielleicht habt ihr ja genau so viel Glück wie ich und bekommt auch noch frische Heidelbeeren.

Diese Heidelbeertarte hat mich auf dem Blog von MaLu’s Köstlichkeiten direkt angelacht, denn ich wusste sofort, dass die mir schmecken würde. Es lohnt sich eh bei Malu zu stöbern, denn sie kreiert viele tolle süße Leckereien.

Erst dachte ich, dass der Mürbeteigboden zu dick geraten ist (ich bin ja ein Freund von sehr dünnen Mürbeteigböden), aber nach dem ersten Kosten war direkt klar, dass das Verhältnis von Teig zur Füllung total stimmig ist.

Die geniale Tarteform mit losem Boden* finde ich wunderschön, das einzige Manko ist, dass ich bis jetzt keine passende Kuchenplatte dafür gefunden habe – sie sind alle zu kurz. Wenn da jemand einen Tipp für mich zu einer Bezugsquelle hätte, immer gerne! 😉

Maren hat noch einen tollen Tipp, wie man einen mit Obst belegten Kuchen oder eine Tarte ein wenig länger haltbar und ansehnlicher machen kann: sie bestreicht die Früchte mit einer Fruchtglasur. Das Rezept dafür habe ich direkt zum Tarterezept dazu geschrieben.

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Portionen: 1 Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Zutaten

  • Mailänder Mürbeteig:
  • 120 g Süßrahmbutter - weich, aber nicht flüssig
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g Vollei, kalt (Ei verquirlen und abwiegen)
  • 185 g Weizenmehl 405 oder 550, kalt
  • 2 g Backpulver
  • Mascarpone-Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • Abrieb einer Zitrone
  • Belag:
  • 250 g Heidelbeeren
  • Fruchtglasur:
  • 3 Blätter weiße Gelatine
  • 75 ml Mineralwasser
  • 100 g Zucker
  • Abrieb einer halben Zitrone oder Orange
  • 1/4 Vanilleschote

Zubereitung

  • Mailänder Mürbeteig:
  • Weiche Süßrahmbutter etwa 10 Sek. mit den Knethaken des Handrührers durchrühren.
  • Puderzucker zugeben und noch mal 10 Sek. durchrühren, kaltes Eigelb zugeben wieder kurze rühren bis der Teig sich verbindet (10-15 Sek.)
  • Weizenmehl u. Backpulver mischen, Gemisch zugeben, auf kleiner Stufe anrühren, sobald das Mehl etwas untergerührt ist auf höchster Stufe etwa 2 Min. durchkneten
  • Der Teig sollte sich gut verbinden. Teig aus der Schüssel nehmen und kurze mit den Händen durcharbeiten, etwas flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. ca.30 Min. kühlen.
  • Tarteform gut fetten, Teig dünn ausrollen und in Tarteform legen, Rand hochziehen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit sich keine Blasen bilden und blindbacken. Das heißt, man legt ein Stück Backpapier auf den ungebackenen Teig und füllt z.B. getrocknete Erbsen zum Beschweren ein. Auch das verhindert, dass der Teig zu sehr aufgeht und seine Form verliert. Das ist vor allem wichtig, wenn er noch gefüllt werden soll.
  • Teig nun ca. 25 min. bei 180 Grad (U/Oberhitze) backen, 5 min. vorher kurz aus dem Ofen nehmen, die Erbsen und das Backpapier entfernen und nochmal die restlichen 5 min. backen. Abkühlen lassen.
  • Mascarpone-Füllung:
  • Mascarpone und Zitronenabrieb in eine Rührschüssel geben. Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann mit dem Mixer kurz unter die Mascarponemasse rühren. Diese Masse gibt man in die vorgebackene Tarte und streicht sie glatt.
  • Tarte dann mit Heidelbeeren belegen.
  • Fruchtglasur:
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  • Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und die Vanille und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die gut ausgedrückte Gelatine in der heißen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Noch warm mit einem Pinsel auf den vorbereiteten Fruchtbelag streichen.
  • Kocht eine Rezeptmenge und, nachdem z. B. die Heidelbeertarte fertig glasiert wurde, bewahrt die restliche Glasur in einem sauberen Marmeladenglas einige Tage im Kühlschrank auf oder friert sie ein. Durch Erhitzen kann man sie später immer wieder verflüssigen und weiteren Backwerken Glanz verleihen.

Notizen:

Rezept für Mailänder Mürbeteig von hier: http://www.natuerlich-selbst-gebacken.de/f9c80649d7-video-back-kurs-teil-4/item/download/1.html

Rezept für Füllung und Belag von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/blaue-stunde-heidelbeertarte-mit-mascarponefullung/

Rezept für Fruchtglasur von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/fruchtglasur/

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/nachgebacken-malus-heidelbeertarte-mit-mascarponefuellung.html

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Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube – zur Feier von 6 Jahre Deichrunners Küche

6 Jahre Deichrunners Küche…wenn das kein Grund zum Feiern ist! 🙂

Doof ist nur, wenn man den eigentlichen Tag verpasst: ich war felsenfest überzeugt davon, dass ich am 08.05.2008 meinen ersten Blogeintrag veröffentlicht habe, aber nein – es war der 03.05.2008! Dumm gelaufen, aber ich war ja am 03.05. eh auf Fehmarn und so wird die Geburtstagsfeier eben heute nachgeholt.

Diese 6 Jahre sind sehr schnell vergangen und sie waren geprägt von viel Schönem: zum einen habe ich durchs Bloggen sehr viele nette und interessante Menschen kennengelernt, viele Bekanntschaften und einige Freundschaften geschlossen und zum anderen habe ich viel dazu gelernt in Sachen Kochen und Backen.

Deichrunners Küche wird es weiter geben – mal mit mehr und mal mit weniger Präsenz, was vor allem mit Zeit zu tun hat (ich werde künftig auf jeder Fahrt von und zur Arbeit von der ‚wunderbaren‘ Deckelung auf der A7 betroffen sein und viel Zeit in megalangen Staus verbringen, die mir dann in der Küche und fürs Hobby fehlen wird 🙁 ). Doch hoffe ich sehr, dass ich es weiterhin 2-3*/Woche schaffen werde ein neues Rezept zu posten.

Bevor es ans Feiern geht, möchte ich mich noch bedanken bei meinen Mitbloggern, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, vor allem aber bei meinen LeserInnen, die mich mit ihren Besuchen auf dem Blog und ihren Kommentaren immer wieder spüren lassen, dass doch von ein paar Menschen gelesen wird, was ich hier so veranstalte. 😉

Gefeiert wird bei mir mit einer sehr guten Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube von Bernadette Wörndl aus dem Buch ‚Jetzt können die Gäste kommen’* – bitte greift gerne zu! 🙂

Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken – mit Sicherheit genau so köstlich!

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Portionen: 26er Tarteform

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Zutaten

  • Für den Boden
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • Für den Belag
  • 300 g Rhabarber (schon geputzt/geschält und in Stücke von ca. 3 cm Länge geschnitten)
  • 3 EL Konfitüre nach Geschmack (Eva: Rhabarber-Erdbeer)
  • 160 g Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Tarteboden zu einem glatten Teig verkneten. (Eva: in der Cooking Chef mit dem K-Haken).
  • Teig etwa 5 Millimeter dick ausrollen und eine gefettete Tarteform (26 cm Durchmesser - möglichst mit Hebeboden) damit auskleiden. Für 30 Minuten kühl stellen.
  • Backpapier auf die Größe der Form schneiden und auf den Teig legen. Mit Hülsenfrüchten beschweren und etwa 15 Minuten blindbacken.
  • Dann den Boden abkühlen lassen. Das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen.
  • Konfitüre auf dem Teigboden verteilen. (Eva: einen kleinen Teil der Haselnüsse auf der Marmelade verteilt!!) Rhabarber waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Mit 1 EL Zucker und der Stärke vermengen und auf dem Tarteboden verteilen.
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, restlichen Zucker dazugeben und eine Minute weiterrühren. Haselnüsse darunterheben und auf dem Rhabarber verteilen. Etwa 25 Minuten goldbraun backen.
  • Rezept aus "Bernadette Wörndl: Jetzt können die Gäste kommen"
  • Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken
http://deichrunnerskueche.de/2014/05/rhabarber-tarte-mit-haselnuss-baiserhaube.html

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Blätterteig + Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Auch wenn ich mit meinem heutigen Blogbeitrag alles andere als  „weg vom Ponyhof“ mit meinem Foodblog bin, stehe ich dazu, dass es mir Spaß gemacht hat Nachzukochen und das gleich zwei Mal!

Dieser Blog ist mein Hobby, den ich als Ausgleich zu einem anstrengenden Job in meiner – inzwischen recht knapp bemessenen – Freizeit betreibe und da möchte ich mir abends oder am Wochenende keinerlei Gedanken mehr darüber machen, ob ich „ewig grüßt das Murmeltier“ oder „mein Foodblog ist ein Ponyhof“ betreibe.  Mir gefällt es mich durchs Bloggen mit interessanten und sehr hilfsbereiten Menschen mit ähnlichem Hobby auszutauschen und von ihnen zu lernen. Mir gefällt es auch, dass es immer mal wieder „Blogbuster“ gibt (Zitat: ‚das fünfzigste Post eines beliebten Rezeptes von JO, Ottolenghi, Mälzer & Co‚), denn es ist doch interessant zu sehen, wie jeder Einzelne das gleiche Rezept anders mit Leben füllt und präsentiert.

Ich gehe da ganz mit Stevan Paul konform, den ich hier zitiere: „ein Foodblog kann und darf alles sein. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die allermeisten FoodbloggerInnen sehr viel Mühe, Zeit, Arbeit und Persönlichkeit ins eigene Blog investieren. Das ist alleine schon  in jedem Fall honorabel – alles darüber hinaus ist Geschmackssache.“

Nun aber zu meinem heutigen Blogbeitrag. Denn ich bin stolz auf meinen ersten selbstgemachten Blätterteig und den habe ich Roger, seinen gelingsicheren Rezepten und sehr anschaulichen Videos zu verdanken.

Als ich bei Petra vor ein paar Tagen die Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken gesehen habe, war für mich sofort klar, dass die nachgekocht/nachgebacken werden muss und dann überkam mich der Ehrgeiz: ich wollte keinen gekauften Blätterteig verwenden, sondern mich mal an selbstgemachten wagen.

Das Ergebnis ist okay, kann sicherlich mit mehr Übung noch verbessert werden – aber ein Anfang ist gemacht: ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

Die Tarte schmeckt traumhaft – sogar der Mitgenießer, der ja ansonsten Fleischgerichten gegenüber eher aufgeschlossen ist, sagte beim ersten Kosten: „das schmeckt wunderbar, das kannst du gerne wieder mal machen.“

Liebe Petra, lieber Roger, was bin ich froh, dass ich euch durchs Bloggen kennengelernt habe und noch Vieles von euch lernen kann! 🙂

Schaut euch am besten das Video von Roger auf seinem Blog an, in dem er die Zubereitung des Blätterteiges Schritt für Schritt zeigt.

Blätterteig (nach Roger Warna)

Zutaten

  • 190 g Mehl
  • 3 g Salz
  • ca. 80 g Wasser
  • 135 g Butter

Zubereitung

  • Zuerst vermenge ich das Wasser und Salz mit dem Mehl. Knete ihn zu einem geschmeidigen Teig. Verpacke ihn in eine Schüssel mit Deckel und ab in den Kühlschrank für eine halbe Stunde.
  • Die Teigkugel schneide ich in einem Kreuz ein und drücke die Lappen so nach unten, dass ein Quadrat entsteht.
  • Jetzt rolle ich den Teig auf eine Dicke von 1 cm aus zu einem Rechteck. Lege die Butterplatten in die Mitte des Rechtecks und falte den Teig ineinander ein. Bestäube den Teig mit etwas Mehl und rolle ihn vorsichtig wieder auf ein Rechteck aus. Diesmal etwa 1,5 cm dick. Nicht zu stark drücken, damit die Butter nicht durch den Teig quillt. Jetzt gebe ich dem Blätterteig eine einfache Tour. Ich falte 1/3 des Teiges übereinander. Das andere 1/3 falte ich drüber - so wie ein Badetuch zusammengelegt wird. Das wiederhole ich gleich nochmals. Dann geht es wieder für 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.
  • Danach bestäube ich die Arbeitsfläche nochmals mit etwas Mehl und rolle den Teig nochmals vorsichtig auf 1,5 cm Dicke aus zu einem Rechteck. Benetze die Teigoberfläche mit etwas Wasser und dann gebe ich dem Blätterteig eine doppelte Tour. Das geschieht wie folgt: Ich schlage den linken Teil des Teiges bis in die Mitte. Das gleiche von der rechten Seite. Nun überschlage ich den Teig auf die andere Hälfte. Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Das wiederhole ich gleich nochmals und lege den Blätterteig für 2 Stunden zugedeckt wieder in den Kühlschrank.
  • Nach seiner Ruhepause nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank und verarbeite ihn weiter.

Notizen:

Bitte am besten das Video von Roger Warna auf seinem Blog anschauen, da zeigt er genau, wie das mit den Touren geht:

http://rwarna.com/2014/01/30/tarte-des-demoiselles-tatin/

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

und nun zeige ich euch, was ich Leckeres mit meinem ersten selbstgemachten Blätterteig zubereitet habe:

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Portionen: 4

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Zutaten

  • 1 Fertiger Blätterteig, rund ausgewallt (32 cm Durchmesser) (Eva: selbstgemachter Blätterteig)
  • 500 g Blumenkohl; in Röschen
  • 2 1/2 EL Olivenöl
  • 250 g Zwiebeln; in Streifen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Senf (mittelscharf oder Dijon, nach Geschmack)
  • 100 g Schinken; in dünnen Streifen
  • 100 g grob geraffelter Käse (hier Greyerzer und Gouda)
  • 200 g Schlagsahne
  • 50 g Schmand
  • 2 große Eier
  • Muskatnuss

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Blumenkohlröschen in einer großen flachen ofenfesten Schale oder auf einem Backblech mit 1 El Öl vermischen, salzen und pfeffern. Für 15 Minuten in den Backofen schieben, dann wenden und weitere 15 Minuten rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann die Röschen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter häufigem Wenden bei nicht zu großer Hitze langsam tief goldbraun braten, salzen und pfeffern.
  • Eine Tarteform mit dem Blätterteig auslegen, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Boden dünn mit dem Senf bestreichen. Die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, Blumenkohl und Schinken darüber geben.
  • Sahne, Schmand und Eier verquirlen, die Hälfte des Käses dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Guss über das Gemüse gießen, mit dem restlichen Käse bestreuen.
  • Die Tarte bei 220°C auf die unterste Schiene schieben und etwa 30 Minuten backen, bis der Teig knusprig und die Oberfläche appetitlich gebräunt ist.
  • Anmerkung Petra: Das Gemüse und der Guss lässt sich gut vorbereiten, die Tarte ist dann schnell zusammengebaut. Schmeckt ausgezeichnet.
  • Man kann natürlich auch andere Tarte-Böden verwenden, die man je nach Rezept zuerst blind bäckt.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

 

Zwiebel-Tarte

Nun wird es aber Zeit, dass der letzte Beitrag mit den Weihnachts- und Neujahrsgrüßen ein Stück nach unten rutscht! 😉

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Mal wieder mit neuen Kochbüchern beschenkt worden und da ich bekennender Fan von ihm bin, fehlte natürlich auch nicht sein Greenbox auf dem Gabentisch. 🙂

Vegetarisch …. das bei diesem Mitgenießer, ob das wohl geht? Also lieber mal vorsichtig anfangen mit einer Zwiebel-Tarte. Ob es ihm schmeckt oder nicht, kann man immer daran erkennen, ob er noch 'Nachschlag' möchte…..Er wollte Nachschlag, die ganze Tarte wurde von uns zweien zusammen mit einem Glas Rotwein verspeist – einfach nur köstlich!

Sehr gut kann ich mir dieses Rezept auch in kleinen runden Tortelett-Formen vorstellen und so als kleine Vorspeise zu einem Menue gereicht.

Tim, ich liebe deine leckeren, unkomplizierten, gelingsicheren und aromenreichen Rezepte!

Zwiebel-Tarte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwiebel-Tarte
Kategorien: Backofen, Blätterteig, Zwiebeln
Menge: 6 Portionen (als Vorspeise)

Zutaten

8     Weiße Zwiebeln, ca. 400 g
4     Rote Zwiebeln, ca. 200g
3 Essl.   Olivenöl
      Salz
2 Stängel   Thymian
2 Stängel   Majoran
      Pfeffer
1     Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
      — (275g)
3 Essl.   Crème fraîche (Eva: ganzer Becher)
1 Essl.   Flüssiger Honig
1/2 Teel.   Edelsüßes Paprikapulver
      Cayennepfeffer

Quelle

  aus Tim Mälzer: Greenbox
  Erfasst *RK* 08.01.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Olivenöl in einer
Pfanne erhitzen. Zwiebeln mit Salz würzen und in der Pfanne bei
mittlerer Hitze in 8-10 Minuten weich dünsten. Thymian und Majoran grob
hacken und untermengen. Mit Pfeffer würzen.

Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, den
Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Crème fraîche mit Salz
und Pfeffer würzen und auf den Teigboden streichen, dabei einen 2 cm
breiten Rand lassen. Zwiebeln darauf verteilen, mit Honig beträufeln.
Mit Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen
bei 220 Grad (Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten
backen.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

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Birnen-Tarte mit Espresso

Sucht vielleicht noch jemand einen leckeren Kuchen für die Osterfeiertage? Ich habe hier einen zu bieten.

Birnen in Kombi mit Schoko und/oder Espresso passt perfekt zusammen und so war mir schon beim Rezept lesen klar, dass diese Tarte genau nach meinem Geschmack sein würde.

Dieses Mal habe ich Dosenbirnen verwendet, aber zur Birnenzeit wird es diese Tarte nochmals mit frischen Birnen geben, denn sie ist eindeutig ein Kuchen zum Wiederholen! 

 

Meinen LeserInnen und Mitbloggern wünsche ich wunderschöne Ostertage mit möglichst schönem Wetter (was zumindest hier im Norden derzeit leider eher an Winter erinnert) und viel Zeit für alle schönen Dinge des Lebens!

 


Birnen-Tarte mit Espresso


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnen-Tarte mit Espresso
Kategorien: Tarte, Mürbeteig, Birnen, Espresso
Menge: 30 Er Tarteform

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
225 Gramm   Mehl
      Salz
60 Gramm   Zucker
125 Gramm   Butter
1     Eigelb
H FÜR DEN BELAG
3     Weiche, reife Birnen (etwa 700 g) oder gute
      — Dosenbirnen
1 Essl.   Zitronensaft
2     Eier (Größe M)
125 Gramm   Zucker
2 Essl.   Kakaopulver
50 ml   Starker kalter Espresso
250 Gramm   Mascarpone
      Puderzucker zum Bestäuben (nach Belieben)

Quelle

  aus
  Cornelia Schinharl + Christa Schmedes: "fein gebacken"
  Erfasst *RK* 05.04.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl mit Salz, Zucker, Butter und Eigelb zu einem glatten Teig kneten ( wenn vorhanden mit einem Food-Prozessor oder mit dem Thermomix), zu einer Kugel formen und zwischen zwei Lagen Backpapier oder Folie rund ausrollen. Form damit auskleiden, dabei einen 3 cm hohen Rand hochziehen. Den Teig in der Form mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze; Umluft 180°C) vorheizen. Gekühlten Teig mit Papier und Hülsenfrüchten beschweren und 10 Minuten im Ofen(Mitte) blindbacken. Dann Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Teig etwas abkühlen lassen.

Schon während der Ofen aufheizt, die Birnen vierteln, vom Kerngehäuse befreien und schälen. In dünne Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft mischen. Die Eier mit dem Zucker und dem Kakaopulver schaumig schlagen. Espresso und Mascarpone unterrühren. Die Mischung auf den Birnen verteilen und die Tarte im Ofen (Mitte) ca. 40 Minuten backen, bis die Mascarponecreme fest ist. Den fertigen Kuchen abkühlen lassen, dann nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Nachgebacken: Elsässer Mirabellentarte

Nicht nur Ulli's Zwetschgentarte wurde von mir nachgebacken, sondern auch seine Mirabellentarte. Diese habe ich aber im Miniformat

Ich hatte aber schon den Vorteil, dass ich auf seine Erfahrung mit der Tarte zurückgreifen konnte und so habe ich den Boden – wie bei der Zwetschgentarte – vorgebacken und den Boden mit Semmelbröseln ausgestreut.

Auch von der Elsässer Mirabellentarte waren wir uneingeschränkt begeistert und sie wird in der nächsten Mirabellensaison mit Sicherheit wieder gebacken werden.

Hier hat Ulli übrigens ein sehr praktisches Grundrezept für Pâte brisée gebloggt.

Mirabellentarte 

Mirabellentarte, angeschnitten 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Elsässer Mirabellentarte – Tarte aux mirabelles d'alsace
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 1 26-er Tarteform

Zutaten

H PÂTE BRISÉE
200 Gramm   Mehl
80 Gramm   Kalte Butter in Stücken
1 Prise   Salz
60 ml   Wasser; ca.
H BELAG
800 Gramm   Frische Mirabellen; ca.
      — im Originalrezept werden nur 500 g gebraucht,
      — das ist zu wenig!
50 Gramm   Crème fraîche
50 Gramm   Zucker
1     Ei, frisch
1 Pack.   Vanillezucker
10 Gramm   Butter zum Einfetten der Tarteform

Quelle

  Nach einem Rezept auf
  http://www.alsace-route-des-vins.com
  Übersetzt und
  Erfasst *RK* 16.08.2009 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Pâte brisée / Boden:

Mehl, Butter und Salz im Foodprozessor mit wenigen Pulsen
vermischen. Dabei entsteht eine Masse, die wie grober Sand aussieht.
Nach und nach solange Wasser hinzugeben und immer wieder mit kurzen
Pulsen vermischen, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Eine Kugel
formen (Vorsicht, dass der Teig nicht warm wird!) und mindestens 1
Stunde, wer will, auch über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. So
lässt er sich viel leichter verarbeiten.

Nach der Kühlschrankruhe die Tarteform mit Butter einfetten. Den
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2-3 mm dick ausrollen, in
die Form setzen und an den Rändern gut andrücken. Die Form bis zur
Weiterverarbeitung des Belages in den Kühlschrank stellen.

Belag:

Mirabellen kurz waschen, abtropfen und abtrocknen lassen. Halbieren
und entsteinen. Die Mirabellenhälften senkrecht dicht gepackt in
konzentrischen Kreisen auf dem Teig anordnen.

Für den Flan Ei und Zucker in einer Schüssel mischen und
weißschaumig schlagen. Créme fraîche und Vanillezucker hinzufügen und
vermischen. Über die Mirabellen gießen.

Backen:

Die Form auf die mittlere Schiene des auf 220°C vorgeheizten Backofens schieben und die Tarte ungefähr 40 Minuten backen.

Die Tarte aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Erst dann
aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter setzen und weiter abkühlen
lassen. Erst dann auf eine Kuchenplatte setzen.

WICHTIG: Wenn die Mirabellen viel Saft abgeben (war bei mir nicht
der Fall), diesen mit einem Löffel von der noch heißen Tarte
abschöpfen, in einer Kasserole einreduzieren lassen und über die noch
heißen Mirabellen geben (aprikotieren!).

Da die Mirabellenmenge bezogen auf eine 26er-Form doch recht groß
ist und sie schon viel Saft enthalten, wird leider der Boden nicht
richtig knusprig. Das Ergebnis wäre noch besser gewesen, wenn wir den
Boden vorgebacken (blindgebacken) hätten.

Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben. Die Tarte kann heiß, lauwarm oder kalt gegessen werden.

Dazu ein Elsässer Gewürztraminer.

Französisches Originalrezept bei:

http://www.alsace-route-des-vins.com/NewVersion/index.cfm/fuseaction/ Gastronomie.ShowRecette/ID/47/Language/Fr.cfm

Anmerkung Eva: Rezept halbiert und Tarte in einer 20er Form
gebacken; Teig mit der Gabel mehrfach eingestochen, mit Semmelbröseln
bestreut und 10 Minuten blind gebacken.

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