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Schweinebraten mit Laugenknödel (aus dem Kombi-Dampfgarer) und Rotkraut

Ich weiß, dass es August ist.

Ich weiß, dass (eigentlich) Sommer ist und dass man im Sommer eher leicht – am besten Obst- und Gemüselastig – isst.

ICH weiß das alles, aber mein Testesser, der Herr K., der weiß das anscheinend nicht – beziehungsweise interessiert es ihn nicht. Erstens ist er ein Fleischliebhaber par excellence und zweitens liebt er vor allem  richtige Hausmannskost/bodenständige Küche – egal zu welcher Jahreszeit.

Auch muss sich Herr K. erst an das Leben mit einer Foodbloggerin gewöhnen, versteht er doch immer wieder aufs Neue nicht, dass ein Foodblogger sich selten wiederholt, stets auf der Suche nach neuen Rezepten ist und dafür auch mal in Kauf nimmt, dass das liebevoll gekochte Gericht ein absoluter Reinfall ist.

Aber wie bei allem im Leben ist die goldene Mitte meist das Beste: so habe ich mich inzwischen ein wenig mehr mit fleischlastigeren Gerichten arrangiert und der Herr K. wird sich sicherlich auch noch besser an das Leben an der Seite einer Foodbloggerin gewöhnen! 😉

Und damit das "sich daran gewöhnen" nicht so schwer fällt, bekommt er mitten im Sommer – ganz nach Wunsch – Schweinebraten, Rotkraut und Laugenknödel.

 

Mein Kombi-Dampfgarer hatte ja nun auch fast 2 Jahre Pause und wollte in der neuen Küche 'eingeweiht' werden. Die Herstellerfirma verspricht für diesen Ofen "die perfekte Verbindung von Dampfgarer und Backofen. Durch die perfekt abgestimmte Harmonie zwischen Hitze und Dampf werden Braten, Gebäck, Aufläufe außen knusprig und innen traumhaft saftig. – Mit Intervall-Dampf gelingen Ihnen auch große Braten garantiert so, wie sie sein sollen – außen knusprig und innen zart und saftig. Und zwar ohne ständiges Überprüfen des Bratvorgangs. Sie genießen mehr Freizeit – schon vor dem Essen."

Mal sehen, ob diese Werbung hält, was sie verspricht. Der Ofen verfügt über voreingestellte Programme, die sich am Gewicht des Fleischstückes orientieren: bei mir betrug die Zeit im Ofen 1 Std 45 Minute für ein gutes Kilo Schweinebraten. 

Ich habe das Fleisch gewürzt und in eine ofenfeste Form gelegt, dazu kamen 2 geviertelte Zwiebeln und 4 halbierte Tomaten sowie ein wenig Fleischfond und Wasser – der Topfboden sollte 20-40 mm bedeckt sein. Dann noch – lt. Vorgabe der Bedienungsanleitung – 500 ml Wasser in den Einfüllstutzen des Backofens, Programm einschalten und "Freizeit genießen" 20 Minuten vor Ende der Bratzeit habe ich noch gut 100 ml Sahne zum Bratensaft gegossen. Nach Ablauf der Zeit wurde der Braten zum Ruhen in Alufolie gewickelt, die Sauce durch ein Sieb gegossen, ein wenig angedickt und abgeschmeckt.

Herr K. war begeistert von der Zartheit dieses doch recht einfachen Fleischstückes und ich von den Fähigkeiten meines Backofens – hab' ich doch noch lange nicht alle Möglichkeiten ausprobiert, die er zu bieten hat.

Das Rezept für die Semmelknödel gibt es im nächsten Beitrag.

  Schweinebraten

Leider habe ich beim Fotografieren nicht bedacht, dass man nicht viel erkennen kann, wenn ich über alles Sauce gebe…..sorry! 😉