Schlagwort-Archive: Rührteig

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Schon wieder Kuchen, ich weiß 😉
Aber kochtechnisch gibt es derzeit eher Wiederholungen und so lange es diese wunderbaren Früchte gibt, muss ich das einfach auskosten.

Der Pflaumenkuchen mit zwei Böden besteht aus einem ganz dünnen Mürbeteigboden, auf den dann ein Rührteig mit den Früchten kommt.
Das ist auch für mich mal eine Alternative zum Hefeteig, gehen Pflaumen für mich doch eigentlich nur mit Hefeteig. Pflaumen nur mit Rührteig sind nicht so Meins, aber für die heute gezeigte Kombi kann auch ich mich begeistern.

Unten knusprig und dann saftig – das hat was!

 

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Portionen: 1 Backblech 40*30 cm - etwa 20 Stücke

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Zutaten

  • Für das Backblech (30*40 cm) etwas Fett.
  • Für den Knetteig
  • 225 g Weizenmehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 150 g weiche Butter (Eva: kalte Butter, da Knetteig mit Cooking Chef gemacht)
  • Für den Belag
  • 1,5 kg Pflaumen
  • Für den Rührteig
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Weizenmehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • Zum Bestreuen
  • Zucker
  • Zimt

Zubereitung

  • Das Backblech fetten oder mit Backpapier belegen und den Ofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft.*
  • Für den Knetteig die Teigzutaten in die Kenwoodrührschüssel geben und mit dem K-Haken auf höchster Stufe zu einem Teig zusammen kommen lassen. (alternativ mit einem Foodprozessor oder mit den Knethaken des Handrührgeräts).
  • Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Das Backblech auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und den Boden etwa 12 Minuten vorbacken. (Eva: nächstes Mal 15-18 Minuten)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen und den Gebäckboden darauf etwas abkühlen lassen.
  • Für den Belag die Pflaumen abspülen, abtropfen lassen, entstielen, halbieren und entsteinen.
  • Für den Rührteig Butter und Zucker in der Rührschüssel der Cooking Chef mit dem Flexi-Rührelement auf Sufe 5-6 zwei Minuten lang rühren lassen. Dann die Eier einzeln dazugeben und jeweils eine halbe Minute dazwischen rühren lassen. Mehl und Backpulver mischen, sieben, Cooking Chef auf Minimum stellen und das Mehl nach und nach dazu geben und sanft unterrühren lassen; am Schluss noch einmal kurz auf mittlerer Stufe. (alternativ den Rührteig mit dem Handrührgerät zubereiten).
  • Den Rührteig auf dem Knetboden verstreichen. Die Pflaumen in Reihen auf dem Rührteig verteilen. Das Backblech wieder in den Ofen schieben und den Kuchen bei gleicher Backofentemperatur weitere etwa 55 Minuten backen. (Eva: vor dem Backen mit etwas Zimtzucker bestreut)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen, den Kuchen mit Zucker bestreuen und erkalten lassen.
  • Tipp: Diesen Kuchen kann man gut am Vortag zubereiten.
  • Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original

Notizen:

Eva: alle Zutaten genau geteilt und den Kuchen in der eckigen Springform (23*23 cm) gebacken

Folgendermaßen gebacken: Knetteig mit Ober-/Unterhitze 180°C 12 Minuten (nächstes Mal 15-18 Minuten); den ganzen Kuchen dann mit 'feuchter Umluft' bei 160°C 40 Minuten gebacken und die restlichen 15 Minuten bei Heißluft 160°C (nächstes Mal nur bei Heißluft)

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/pflaumenkuchen-mit-zwei-boeden.html

Rhabarberkuchen mit Baiser

Dieses Wochenende hatte ich mal wieder richtig Lust auf Kuchen. Da kam das Rezept für einen Rhabarberkuchen mit Baiser von meiner Freundin Marlene gerade recht.

Sie hat ihr bisheriges Rezept auf die Schnittenbackform mit Hebeboden heruntergerechnet, was für kleine Haushalte sehr praktisch ist. Ich mag diese Form sehr,  man isst dann nicht tagelang an einem Kuchen.

Der Rhabarberkuchen mit Baiser schmeckt wunderbar und ist schön saftig; so ganz nach meinem Geschmack!

Ich hoffe, dass man auf dem Foto ein wenig erkennen kann, wie schön saftig dieser Kuchen ist.

Rhabarberkuchen mit Baiser

Portionen: Schnittenbackform mit Hebeboden (33*11*6 cm)

Rhabarberkuchen mit Baiser

Zutaten

  • Teig und Obstfüllung:
  • 300 g Rhabarber
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 190 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • etwas Vanillemark oder Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 50 g Haselnüsse, gemahlen
  • 4 TL Backpulver
  • ca. 6 EL Milch
  • Baiser:
  • 4 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Rhabarber schälen und in mittelgroße Würfel schneiden.
  • Fett mit Zucker und Salz schaumig rühren.
  • Eier trennen, Eiweiß für Baiser zu Seite stellen.
  • Eigelb nach und nach unter die Fettmasse rühren. Mehl mit Nüssen und Backpulver mischen, nach und nach in die Eiermasse rühren. Milch nach Bedarf zugeben.
  • Rhabarber mit Stärke mischen und unter den Teig heben.
  • Backform fetten, Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 20 Minuten backen.
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen.
  • Nach 20 Min. Backzeit Temperatur reduzieren, Eischnee auf dem Kuchen verteilen und den
  • Kuchen noch weitere 30-40 Minuten backen, bis das Baiser eine schöne Farbe hat.
  • Form auf Kuchengitter etwas abkühlen lassen, dann den Kuchen aus der Form heben.
  • Rezept von Marlene
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/rhabarberkuchen-mit-baiser.html

Espressokuchen mit Mascarpone ….und liebe Gäste

Nun durften wir schon so oft die herzliche Gastfreundschaft der Rotkrauts genießen, dass es Zeit wurde, dass die Beiden auch mal Gäste bei uns waren.

Hab ich nicht wunderschöne Blumen bekommen?

Da mir das Kuchen backen nicht so liegt und wir auch noch anderes vor hatten, gab es nur zwei schlichte Rührkuchen. Heute erst einmal das Rezept für den Espressokuchen mit Mascarpone, der für mich der Favorit unter den beiden war.

Was die Rotkrauts und wir außer Kaffee trinken und viiieeel Reden noch gemacht haben, werde ich in einem der nächsten Posts verraten. 🙂
Es war wieder ein sehr schönes, kurzweiliges Zusammentreffen mit viel interessantem Gesprächsstoff.

Das Rezept stammt aus dem Backbuch ‚fein gebacken‚* von Cornelia Schinharl und Christa Schmedes, aus dem ich schon viel gebacken habe: diesen und jenen Kuchen sowie die Schnecken vom Blech.

Espressokuchen mit Mascarpone

Portionen: 25 Stück (Kastenform mit 30 cm Länge)

Espressokuchen mit Mascarpone

Zutaten

  • 1 Bio-Orange
  • 250 g Butter
  • 5 zimmerwarme Eier (Größe M)
  • 200 g Zucker
  • Salz
  • 2 Tl Instant-Espressopulver
  • 100 g Mascarpone
  • 400 g Mehl
  • 0,5 Päckchen Backpulver
  • 1/8 l starker heißer Espresso
  • 2 EL Orangenlikör (nach Belieben)
  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  • Butter und Mehl für die Form

Zubereitung

  • Die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben. Butter zerlassen und lauwarm abkühlen lassen.
  • Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze; Umluft 160°C) vorheizen. Die Form mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Die Eier mit 150 g Zucker, 1 Prise Salz und Espressopulver schaumig rühren. Mascarpone untermischen, die flüssige Butter nach und nach unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver und der Orangenschale mischen und rasch unterrühren. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen (Mitte) ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  • Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einer Stricknadel mehrmals einstechen. Den Espresso mit dem restlichen Zucker und nach Belieben dem Orangenlikör verrühren und den Kuchen damit tränken. Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann herausheben und auf ein Kuchengitter setzen. Die Kuvertüre hacken, über einem heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. (Eva in der Mikrowelle schmelzen lassen)
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/espressokuchen-mit-mascarpone-und-liebe-gaeste.html

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Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen

Meine Freundin Marlene ist immer für eine Überraschung gut was das Backen und Kochen anbelangt und besonders schön ist natürlich, dass sie mich immer an ihren Ideen, Kreationen und erprobten Rezepten teilhaben lässt – etwas, das ich absolut nicht als selbstverständlich ansehe!

Diese Freundschaft ist etwas ganz Besonderes und dafür, dass sie als reine Internetfreundschaft übers gemeinsame Interesse am Brot backen begonnen hat, hält sie sich noch schon ganz schön viele Jahre lang und ich sehe da – zum Glück – kein Ende! 🙂

Marlene's neueste Entdeckung ist diese Schnittenbackform mit sehr praktischem Aushebeboden. Praktisch aber vor allem auch für so einen kleinen Haushalt wie wir ihn haben: ein Backrezept in dieser Form gebacken ergibt 6 Schnitten, die man zu zweit gut an 2 Tagen essen kann bzw lassen sich diese Schnitten auch hervorragend als süßen Proviant mit zur Arbeit nehmen.

Das erste Rezept, das Marlene in dieser Form gebacken hat, war Bäcker Süpke's Quarkstreuselkuchen, in den ein paar Pflaumen eingebacken wurden.

Dieser Kuchen schmeckt so was von gut, dass er dieses Jahr mein absoluter Pflaumenkuchenfavorit ist und ich euch nur wärmstens empfehlen kann ihn schnellstens nachzubacken.

Dir, liebe Marlene, vielen Dank für den Tipp mit der Form, fürs Modifizieren des Rezepts und überhaupt so für alles!! 🙂

Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen

Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen, ungebacken

Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen, gebacken

 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen
Kategorien: Rührteig, Quark, Pflaumen, Streusel
Menge: 31 ,5*10 cm

Zutaten

H STREUSEL
60 Gramm   Weiche Butter
60 Gramm   Zucker
1 Prise   G Salz
120 Gramm   Mehl 405/550 (Eva: 550er)
H TEIG
85 Gramm   Butter weich
85 Gramm   Zucker (reduzierte Menge)
85 Gramm   Quark
1     Ei
20 Gramm   Speiseöl
20 Gramm   Milch
110 Gramm   Mehl 405/550 (Eva: 550er)
20 Gramm   Weizenstärke/Speisestärke
5 Gramm   Backpulver
500 Gramm   Pflaumen
      Puderzucker

Quelle

  von Marlene, die es von Bäcker Süpke modifiziert hat
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2012/10/30/ddr-
  quarkstreuselkuchen/
  Erfasst *RK* 31.08.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Für die Streusel Butter und Zucker verkneten, dann das Mehl unterkneten, alles zu Streuseln kneten (wenn man es zu lange knetet, wird es Teig!!) Streusel am besten am Vortag machen, damit sich der Zucker richtig auflösen kann.

Pflaumen waschen, trocken tupfen, entsteinen, halbieren.

Schnittenbackform (31,5*10 cm) einfetten.

Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker verrühren, Quark und Ei nach und nach zugeben, dann Öl und Milch dazugeben und alles gut mit den Schneebesen des Handrührers verrühren.

Mehl, Weizenstärke (oder Speisestärke) und Backpulver miteinander vermischen und die Hälfte der Mehlmischung mit den Schneebesen unter den Teig rühren, das restliche Mehl nach und nach mit den Knethaken des Handrührers verkneten.

Teig in die gefettete Form geben und glattstreichen, Teig mit halbierten Pflaumen belegen und die Streusel gleichmäßig auf dem Obst verteilen.

Backen: 10 Min. 190 °C Umluft, dann 30-40 Min. O/U Hitze – Gesamtbackzeit ca. 40-50 Min (Eva: 10 Min. 190°C feuchte Heißluft und 40 Min 175°C feuchte Heißluft) Vor dem Servieren eventuell leicht mit Puderzucker übersieben.

Hinweis Marlene und Bäcker Süpke:

ursprünglich ist das ein Quarkstreuselkuchen ohne Obst. Dann wird der Kuchen nach dem Backen sofort mit 75 ml flüssiger Sahne gleichmäßig übergoßen, damit er schön saftig ist.

=====

 

Nachgebacken: Pflaumen-Brombeer-Kuchen

Der Pflaumen-Brombeer-Kuchen, mit dem wir am Sonntag verwöhnt wurden, hat mir als Obstkuchenliebhaberin so gut geschmeckt, dass ich ihn unbedingt sofort nachbacken wollte.

Pflaumen-Brombeerkuchen, ungebacken

Als ich ihn gebacken hatte – eigentlich schon während des Backens 😉 – fiel mir auf, dass Frau Rotkraut ein 'Topping' auf dem Kuchen hatte – etwas Sahneartiges und etwas Knuspriges. Als ich nachfragen konnte, war es schon zu spät: der Kuchen war schon fertig.

Diesen Kuchen gibt es schon als Rhabarberkuchen im Blog – es ist wirklich ein Obstkuchenuniversalrezept! Dazu noch schnell zubereit und mit Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat.

Inzwischen weiß ich ja, was am Sonntag als Topping auf dem Kuchen war, ich schreibe es mit ins Rezept, denn das macht den Kuchen optisch noch ein wenig gästetauglicher, aber auch kalorienhaltiger. 🙂

Nachbacken ist sehr zu empfehlen!

Pflaumen-Brombeerkuchen, gebacken

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pflaumen-Brombeer-Kuchen
Kategorien: Rührteig, Pflaumen, Brombeeren
Menge: 26 Er Form

Zutaten

100 Gramm   Mehl
90     Speisestärke
1 Pack.   Backpulver
30 Gramm   Zucker plus 1 Eßl. Stevia
60 Gramm   Halbfett-Margarine
2     Eier
1     Kräftigen Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure
800 Gramm   Pflaumen
  Einige   Brombeeren
H TOPPING
200 Gramm   Süße Sahne
1 Pack.   Vanillezucker
1 Becher   Schmand (200 g)
      Gehobelte Mandeln
      Zucker

Quelle

  aus
  Rotkraut-Blog
  http://rotkraut.blogspot.de/2013/04/samstagskuchen.html
  Erfasst *RK* 05.05.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen (Eva: Programm: feuchte Heissluft)

26er Backform mit Backpapier auslegen und Rand einfetten.

Pflaumen waschen, abtrocknen, entkernen, halbieren.

Mehl, Speisestärke, Backpulver, Zucker und Stevia in einer Rührschüssel mischen.

Halbfettmargarine, Eier sowie einen kräftigen Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu fügen und alles – nicht zu lange – mit dem Mixer zu einer homogenen Masse vermengen.

Teig mit Pflaumen eng belegen. Brombeeren obenauf verteilen.

Kuchen im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 180 Grad ca 30 Min. backen

Tipp von Frau Rotkraut fürs Topping:

Sahne mit Vanillezucker steifgeschlagen, den Becher Schmand unterheben und die Masse dann auf dem Kuchen verteilen.

Gehobelte Mandeln mit etwas Zucker in einer Pfanne karamellisieren und über den Kuchen streuen.

weiterer Tipp von Frau Rotkraut:

man kann den Kuchen mit Obst der Saison* belegen!

* eine schöne Variante für Sauerkirschen: 2-3 Tropfen Bittermandelaroma dem Teig hinzugeben und einige Ameretinis zerbröselt auf den Kuchen streuen – mitbacken. sehr fein!

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Espresso-Kuchen

Heute gibt es mein derzeitiges Kuchen-Lieblingsrezept.

Erstmals gemacht für das Picknick an der Alster, mich dann aber sofort in dieses Kaffee-Aroma 'verliebt' und ihn daher bereits erneut gebacken. Normalerweise mag ich gar keine Glasur auf Kuchen und Gebäck und war schon am Überlegen, ob ich den Kuchen ohne Glasur lassen sollte, aber das wäre ein Fehler gewesen. Der Kuchen ist auch mit der Glasur nicht sehr süß und gehört zu der Kategorie, die am nächsten Tag fast noch besser, noch saftiger schmeckt.

Den Picknicktest mit stundenlangem Sonnenschein hat der Kuchen auch recht gut bestanden; im Gegensatz zu vielen anderen mitgebrachten Leckereien, die leider aufgrund von Mangel an Schatten entsorgt werden mussten, ließ er sich auch nach dem Picknick noch gut essen.

Aus diesem Backbuch habe ich ja bereits den Saft-Zitronen-Kuchen gebacken, der mich auch sehr begeistert hat. Daher, liebe LeserInnen, könnt ihr sicher sein, dass noch weitere Rezepte aus diesem Buch folgen werden und ich hoffe, dass ich in diesem Sommer auf einer Fahrradtour oder einem Spaziergang die Kuchen der Alten Vierländer Bäckerei einmal vor Ort kosten kann.

 

 

Espresso-Kuchen

köstliches kleines Kaffeegebäck

 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Espresso-Kuchen
Kategorien: Rührkuchen, Espresso
Menge: 20 Er Form

Zutaten

H TEIG
125 Gramm   Weiche Butter
250 Gramm   Zucker
3     Verquirlte Eier
1 Teel.   Vanillearoma (Eva: Mark von 1/2 Vanilleschote)
1     Espresso (Eva: Pulver von 1 Kapsel Nespresso)
150 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
90 Gramm   Saure Sahne
H GLASUR
1 Essl.   Espresso (Eva: von gekochtem Espresso)
125 Gramm   Puderzucker
20 Gramm   Zerlassene Butter

Quelle

  aus: Susen Savignano/Claudia Timmann – Backbuch aus der
  Alten Vierländer Bäckerei
  Erfasst *RK* 18.06.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C vorheizen, eine eckige Kuchenform (oder einen Backrahmen)von der Größe ca. 20*20cm einfetten und mit Backpapier auslegen. *

Die Butter und den Zucker mit dem Rührgerät cremig rühren, die Eier nach und nach einrühren. Das Vanillearoma und den Espresso in 1 El warmem Wasser auflösen und unter die Buttercreme mischen.

Nun Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der sauren Sahne und mit Hilfe eines Metalllöffels nach und nach unter die Buttercreme ziehen. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in die Backform füllen und glattstreichen. 30-40 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 5 Minuten auskühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter legen.

Aus den Glasurzutaten eine Glasur herstellen und diese gleichmäßig auf der Oberseite des Kuchens verteilen.**

Anmerkungen Eva:

*Backofen auf feuchte Heißluft eingestellt, Kuchen 40 Minuten gebacken, dann Stäbchenprobe gemacht; Backform war meine eckige 18er Springform

** Kuchen gut auskühlen lassen, damit Glasur gut fest wird und sich dann besser schneiden lässt (habe ihn dazu – als er ausgekühlt war eine Zeitlang in den Kühlschrank gestellt

sehr leckerer Kuchen durch dieses Kaffee-Aroma, schmeckt am nächsten Tag (und mir gerne gekühlt) fast noch besser; Kuchen lässt sich wunderbar stückeweise einfrieren

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Kirschkuchen mit Pumpernickel

Lust auf einen Rührkuchen mit Obst?

Ist immer praktisch: lässt sich gut überall hin mitnehmen, lässt sich gut stückweise einfrieren und ist somit immer parat…solche Rezepte kann man doch eigentlich nie genug haben und bei diesem Rezept hat mich die Zutat 'Pumpernickel' neugierig gemacht, beim Probieren dann aber restlos überzeugt.

Kirschkuchen mit Pumpernickel

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kirschkuchen mit Pumpernickel
Kategorien: Rührkuchen, Sauerkirschen, Pumpernickel
Menge: 30 Cm Kastenform

Zutaten

150 Gramm   Pumpernickel
1 Glas   Sauerkirschen (720 ml Inhalt)
6     Zimmerwarme Eier (Größe M)
      Salz
200 Gramm   Weiche Butter
150 Gramm   Zucker
1 Teel.   Zimtpulver
150 Gramm   Mehl
1 geh. TL   Backpulver
      Butter und Semmelbrösel für die Form
      Puderzucker zum Bestäuben (nach belieben) (Eva:
      — nicht gemacht)

Quelle

  Cornelia Schinharl+Christa Schmedes: fein gebacken
  Erfasst *RK* 24.03.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Pumpernickel in kleine Stücke krümeln. Die Kirschen abtropfen lassen. Den Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze; Umluft 160°) vorheizen. Die Form gut mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Die Eier trennen. Die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen. Butter mit dem Zucker und dem Zimt hell-cremig rühren. Die Eigelbe nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Pumpernickel und Backpulver mischen und rasch unterrühren. Die Kirschen und den Eischnee unterheben. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen (Mitte) ca. 70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form ca. 1 Stunde (bricht sonst leicht beim Herauslösen) stehen lassen, dann herauslösen. Den Kuchen nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Rhabarberkuchen (aus Rotkraut-Blog) – zum 5-jährigen Bloggeburtstag

Hier nun das Rezept für den zweiten Kuchen zu meinem 5-jährigen Blog-Geburtstag, dem Rhabarberkuchen aus dem Blog von Frau Rotkraut.

Ich kenne diesen Blog noch nicht so sehr lange, aber lese ihn sehr gerne. Frau Rotkraut schreibt über ihr Leben, ihren Garten und gibt hin und wieder auch Rezepte preis.

Da sie derzeit – sehr erfolgreich – ‚Punkte zählt‘, ist dieser Rhabarberkuchen sehr hüftfreundlich. Das Interessante an dem Kuchen ist aber, dass ihm diese ‚Light-Version‘ geschmacklich nicht anzumerken ist. Ich werde ihn sicherlich auch noch in der Sauerkirsch-Variante, die Frau Rotkraut empfiehlt, backen.

Durch seine Leichtigkeit war er ein schönes Pendant zum kalorienreicheren New York Cheesecake. Beideauf ihre Art sehr empfehlenswerte Kuchen.

Rhabarberkuchen (von rotkraut) ungebacken
Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen (rotkraut) - nah

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rhabarberkuchen (aus Rotkraut-Blog)
Kategorien: Rührteig, Rhabarber
Menge: 26 Er Form

Zutaten

100 Gramm Mehl
90 Speisestärke
1 Pack. Backpulver
30 Gramm Zucker plus 1 Eßl. Stevia
60 Gramm Halbfett-Margarine
2 Eier
1 Kräftigen Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure
5-6 Stangen Rhabarber

Quelle

aus
Rotkraut-Blog
http://rotkraut.blogspot.de/2013/04/samstagskuchen.html
Erfasst *RK* 05.05.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen (Eva: Programm: feuchte Heissluft)

26er Backform mit Backpapier auslegen und Rand einfetten.

Rhabarber putzen und in 2-3 cm lange Stücke schneiden.

Mehl, Speisestärke, Backpulver, Zucker und Stevia in einer Rührschüssel mischen.

Halbfettmargarine, Eier sowie einen kräftigen Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu fügen und alles – nicht zu lange – mit dem Mixer zu einer homogenen Masse vermengen.

Teig mit Rhabarberstücken eng belegen.

Kuchen im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 180 Grad ca 30 Min. backen

Tipp von Frau Rotkraut:

man kann den Kuchen mit Obst der Saison* belegen!

* eine schöne Variante für Sauerkirschen: 2-3 Tropfen Bittermandelaroma dem Teig hinzugeben und einige Ameretinis zerbröselt auf den Kuchen streuen – mitbacken. sehr fein!

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Saft-Zitronen-Kuchen und Frohe Ostern

Frohe Ostern

– trotz Kälte und teilweise Schnee –

wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern!

 

Saft-Zitronen-Kuchen

Caro von Draußen nur Kännchen hat vor einer guten Woche das Backbuch aus der Alten Vierländer Bäckerei mit folgenden Worten vorgestellt: Zitat "Triple Chocolate Fudge Cake mit Caramel Icing und Blutorangenfilets ist nicht so meins, für einen guten Apfel- oder Butterkuchen dagegen lass ich alles stehen und liegen."

Diese Worte sprangen mich so an, denn auch ich bin ja bekannt für meine Vorliebe für Obstkuchen und einfache Kuchen – mit Torten oder Kuchen mit Icing etc hab ich es überhaupt nicht.  Auf der Homepage der Alten Vierländer Bäckerei habe ich dann entdeckt, dass Susen Savignano in der ehemaligen Bäckerei ein Café mit Pension betreibt – und das ganze ist gerade mal gut 45 km von uns entfernt. Da versteht es sich von selbst, dass im Sommer mal ein Fahrradausflug zu diesem Café stattfinden wird, so können wir die im Buch vorgestellten Kuchen und Torten dann auch im Original probieren.

Wenn man ein neues Back- oder Kochbuch hat, ist es immer schwer sich das erste Rezept daraus auszusuchen, denn meist gefällt einem so vieles….- so erging es mir mit diesem Backbuch auch wieder. Als Erstes hab ich mir einen einfachen, schlichten Saft-Zitronen-Kuchen ausgesucht, denn der Mitgenießer liebt zitronige Kuchen.

Das Rezept war gleich ein Volltreffer: der Kuchen, der ganz ohne Mehl auskommt, ist schnell und gelingsicher zu backen und schmeckt wirklich wunderbar saftig und zitronig!

Es wird nicht der einzige Kuchen sein, den ich aus diesem Backbuch vorstelle.

Saft-Zitronen-Kuchen(2)

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saft-Zitronen-Kuchen
Kategorien: Rührteig, Grieß, Mandeln, Zitronen
Menge: 24 Er Springform, eckig

Zutaten

H TEIG
225 Gramm   Weiche Butter
270 Gramm   Zucker
3     Eier, leicht verquirlt
3 1/2 Teel.   Abgeriebene Zitronenschale
270 Gramm   Fein gemahlener Grieß
140 Gramm   Gemahlene Mandeln
2 1/2 Teel.   Backpulver
90 ml   Milch
H SIRUP
60 ml   Zitronensaft (Eva: 2 Zitronen benötigt, reicht
      — auch für die 4,5 Tl abgeriebene Schale)
60 ml   Limettensaft (Eva: 2 Limetten benötigt)
1 Teel.   Zitronenschale
125 Gramm   Zucker

Quelle

  aus: Susen Savignano/Claudia Timmann – Backbuch aus der
  'Alten Vierländer Bäckerei'
  Erfasst *RK* 29.03.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel cremig rühren, nach und nach die Eier dazugeben und unter ständigem Rühren auch die Zitronenschale hinzugeben. Rühren bis eine Buttercreme entstanden ist.

Nun den Grieß mit den Mandeln und dem Backpulver trocken gut vermischen. Milch und Grießmasse mit Hilfe eines Metalllöffels unter die Buttercreme heben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Dann den Teig in eine gefettete Backform füllen und glattstreichen. Als Form eignet sich besonders gut eine gefettete Napfkuchenform oder ein kleines Haushaltsblech.

Im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 45 Minuten backen. Danach abkühlen lassen und auf eine Kuchenplatte stürzen.

Für den Sirup sämtliche Zutaten bei mittlerer Hitze verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Nun kurz aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Den Kuchen mit dem warmen Sirup bestreichen und abkühlen lassen.

Anmerkung Eva: wunderbar saftiger, zitroniger Blechkuchen!

eckige 24er Springform verwendet.

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Nachgebacken: Zwetschgenkuchen vom Blech (nach Bolli)

Heute morgen auf der 'Blogtour' bei Bolli's Kitchen gesehen und gedacht "den müsstest du doch heute noch schnell nach der Arbeit backen können…".

Bis auf die Zwetschgen war alles vorhanden und so konnte ich direkt loslegen; anstelle von warmer Küche gab es dann heute Kaffee und Kuchen.

Eigentlich mag ich Zwetschgen-/Pflaumenkuchen ja lieber mit Hefeteig, aber dieser Rührteig von Bolli ist so schön dünn und durch Mandelmehl und Mandelsplitter schön knusprig – das Obst steht an erster Stelle und wird nicht vom Teig 'erschlagen', genau so muss für mich ein perfekter Obstkuchen sein.

Bolli, ich danke dir und du hattest recht – der leckere Kuchen ist auch bei uns schon fast aufgegessen. 🙂

Zwetschgenkuchen vom Blech, ungebackenungebacken

Zwetschgenkuchen vom Blech, gebackengebacken

Zwetschgenkuchen vom Blech (Bolli)

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwetschgenkuchen vom Blech (nach Bolli)
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Zwetschgen
Menge: 35 *24 cm Springform

Zutaten

1 kg   Zwetschgen
160 Gramm   Weiche Butter
4     Eier ( Eiweiss trennen)
80 Gramm   Zucker
      Vanille und Zimt
80 Gramm   Mehl
40 Gramm   Mandelpulver
40 Gramm   Speisestärke
3/4 Teel.   Backpulver
      Butter und Mehl für die Form
      Mandelstifte
      Puderzucker

Quelle

  nach
  Bolli's Blog
  http://www.bolliskitchen.com/2012/08/gateau-aux-
  quetsches-zwetschgenkuchen.html
  Erfasst *RK* 30.08.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Form fetten und mehlieren. Butter und Eier mindestens 1 Stunde
vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 180 Grad Ober-/
Unterhitze vorheizen.

Zwetschgen entsteinen und in Viertel schneiden.

Eigelbe und Zucker schlagen, dann Butter dazu und die restlichen Zutaten. Dann am Ende den Eischnee vorsichtig unterziehen.

Teig auf ein Blech verteilen und dicht mit den Zwetschgen bedecken. Mit Mandelspittern bestreuen.

Bei 180°C gut 45 Min. backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

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