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Zitronenkuchen

Anfängerrezept.
Simpel, einfach, eigentlich nicht erwähnenswert.
Schnell gemacht an heißen Sommertagen.
Angenehm die leichte Säure durch die Zitronen.
Daher: alles in allem ein schöner Sommerkuchen, der nun endlich auch mal in meinen Blog darf.

Ich habe für den Zitronenkuchen dieses Mal einen Tipp befolgt, den ich in dem neuen Lafer Kochbuch für die Kenwood Cooking Chef gelesen habe (und den ich – ohne Zucker – bei vielen Kuchen anwende, nur bisher noch nicht beim Zitronenkuchen): die Eier trennen und mit der Hälfte der Zuckermenge Eischnee schlagen und diesen dann vorsichtig unter den fertigen Teig heben. Dies und sicherlich auch meine Möglichkeit mit ‚feuchter Heißluft‘ (Backofen wird quasi verschlossen und die Feuchtigkeit aus dem Backwerk bleibt im Ofen während des Backens) zu backen, ließen den Kuchen wunderbar locker und saftig werden.

 

Locker und saftig – wie Zitronenkuchen sein soll!

Zitronenkuchen

Portionen: 1 Kastenform (25*11 cm)

Zitronenkuchen

Zutaten

  • Vorbereiten
  • Butter und Mehl für die Form
  • Kuchenteig
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 8 g Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 2 Bio-Zitronen, Schale davon
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 g Weizenmehl (Eva: 405er)
  • 30 g Speisestärke
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • Glasur
  • 100-125 g Puderzucker, gesiebt
  • ca. 2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  • Kastenform (25*11 cm) fetten und mehlieren.
  • Backofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Heißluft 160°C) - (Eva: 160°C feuchte Heißluft im Juno Kombidampfgarbackofen)
  • Eier trennen. Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen.
  • Für den Teig Butter in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät (Eva: KCC mit Flexi-Rührelement) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker und Zitronenschale unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Eigelb etwa 1/2 Minute auf höchster Stufe unterrühren.
  • Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und auf die Butter/Zucker/Ei-Mischung sieben und kurz auf mittlerer Stufe (Eva: mit KCC auf minimalster Stufe 30 sec unterrühren) unterrühren. Nun den Eischnee dazugeben und per Hand vorsichtig unterheben. (Eva: mit KCC auf minimalster Stufe 30 sec unterrühren)
  • Teig in die Form füllen und auf den Rost im unteren Drittel in den Backofen schieben. Nach 15 Minuten Backzeit den Kuchen der Länge nach in der Mitte etwa 1 cm tief einschneiden. Dann den Kuchen weitere 40 Minuten backen.
  • Für den Guss Puderzucker sieben und mit so viel Zitronensaft glatt rühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.
  • Kuchen 5 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form lösen, auf einen Kuchenrost stellen. Kuchen noch heiß mit dem Guss bestreichen, je heißer der Kuchen, desto stärker zieht der Guss ein.
  • Den Kuchen auf dem Kuchenrost erkalten lassen.

Notizen:

Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original sowie die Idee mit dem Eischnee aus dem neuen Lafer Kochbuch für die Kenwood Cooking Chef

http://deichrunnerskueche.de/2014/07/zitronenkuchen.html

 

Italienischer Schokokuchen

Wir selbst essen nur wenig Kuchen, aber wenn Besuch kommt, dann möchte ich schon auch Kuchen anbieten können. 

Und um ein wenig Auswahl zu haben, hatte ich u.a. den leckeren Espresso-Kuchen nochmals gebacken und – als neues Rezept aus diesem Backbuch – den italienischen Schokokuchen

Langer Rede, kurzer Sinn: auch nicht schlecht, aber lange nicht so gut wie der Espresso-Kuchen. Aber da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, darf er trotzdem in den Blog – vielleicht findet er ja Anhänger unter meinen LeserInnen. 😉

Schokoladenkuchen, ganz

Schokoladenkuchen,angeschnitten

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Italienischer Schokokuchen
Kategorien: Rührkuchen, Schokolade, Espresso
Menge: 20 Er Form

Zutaten

H TEIG
150 Gramm   Butter
150 Gramm   Zucker
2 1/2     Eier (Eier aufschlagen, verrühren und abwiegen)
150 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
50 Gramm   Zartbitterschokolade
1/2 Essl.   Espressopulver
H DEKOR UND FÜLLUNG
1/4 Ltr.   Weißwein
1 1/2 Essl.   Weißer Rum
25 Gramm   Puderzucker
125 Gramm   Sahne (Eva: laktosefreie Sahne)
1/2 Essl.   Zucker
1/2 Pack.   Sahnesteif
50 Gramm   Zartbitterkuvertüre (Eva: Vollmilchkuvertüre)

Quelle

  aus: Susen Savignano/Claudia Timmann – Backbuch aus der
  Alten Vierländer Bäckerei
  Erfasst *RK* 08.07.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C vorheizen, eine runde 18er (oder 20er)Kuchenform einfetten und mit Backpapier auslegen. *

Aus der Butter und dem Zucker, Eiern und Mehl und dem Backpulver einen Rührteig herstellen. Die Kuvertüre bei schwacher Hitze im Wasserbad schmelzen und mit dem Espressopulver vermischen. Die Kuvertüre abgekühlt unter den Teig heben. Den Teig in eine runde Springform füllen und 40 – 45 Minuten bei 160°C backen.

Wein, Rum und Puderzucker verrühren und den gebackenen Kuchen großzügig damit beträufeln. Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Die Sahne mit Zucker und Sahnesteifsteif schlagen und die Torte damit bestreichen. Kuvertüre mit einem Sparschäler raspeln und den Kuchen damit verzieren.

Anmerkungen Eva:

*Backofen auf feuchte Heißluft eingestellt, Kuchen 40 Minuten gebacken, dann Stäbchenprobe gemacht; Backform war meine runde 20er Springform

** im Original wird der Kuchen in einer 26er Springform gebacken; dafür einfach alle Zutaten verdoppeln und die Backzeit auf ca. 60 Minuten erhöhen

schmeckt uns nicht so gut wie der Espresso Kuchen aus gleichnamigem Buch!

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Nachgebacken: Zitronenkuchen mit Blaubeeren

Ich denke es ist bekannt, dass ich Blaubeeren liebe?

Beim (fast) täglichen Durchstöbern meines Feedreaders bin ich bei einem Beitrag von Jeanny und ihrem Blog Zucker, Zimt und Liebe hängen geblieben: sie stellte zu ihrem Kuchen die Frage "Blaubeerkuchen mit ganz schön viel Zitrone – oder ist es ein Zitronenkuchen mit Blaubeeren?"

Dieser Frage musste ich bei dem Anblick dieses herrlichen Kuchens natürlich nachgehen und bin beim Probieren für mich zu der Antwort gekommen, dass es ein Zitronenkuchen mit Blaubeeren ist, der auch noch nach 1-2 Tagen wunderbar frisch und zitronig schmeckt, der sich aber auch sehr gut in Scheiben geschnitten einfrieren lässt – nach kurzer Auftauzeit hat man so immer ein Stück erfrischenden Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Jeanny - besten Dank für das schöne Rezept und dass ich dadurch deinen Blog kennengelernt habe!

Zitronenkuchen mit Blaubeeren

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zitronenkuchen mit Blaubeeren
Kategorien: Rührteig, Zitronen, Blaubeeren
Menge: 1 Kastenkuchen

Zutaten

240 Gramm   Mehl (plus etwas Mehl zum Vorbereiten der Form
      — plus 1 TL Mehl für die Blaubeeren)
1 Teel.   Backpulver
1/2 Teel.   Salz
125 Gramm   Butter, zimmerwarm
180 Gramm   Zucker
1 Essl.   Zitronenabrieb von der Bio-Zitrone
3     Eier
125 ml   Milch
125 Gramm   Blaubeeren
H FÜR DEN SIRUP
3 Essl.   Frisch gepresster Zitronensaft
3 Teel.   Zucker
H FÜR DIE GLASUR
60 Gramm   Puderzucker
3 Teel.   Frisch gepresster Zitronensaft

Quelle

  vom Blog
  http://zuckerzimtundliebe.wordpress.com/2012/07/22/
  blaubeerkuchen-mit-ganz-schon-viel-zitrone-oder-ist-es-
  ein-zitronenkuchen-mit-blaubeeren/
  dort wiederum nach einem Rezept von Kim Laidlaw/Home
  Baked Comfort
  Erfasst *RK* 25.09.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. ) Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (13x23cm) ausbuttern und leicht mehlen.

2. ) Mehl, Backpulver und Salz mischen. In einer anderen Schüssel
Butter, Zucker und Zitronenabrieb mixen, bis die Masse schön fluffig und
hell ist. Eier nach und nach hinzufügen. Dann die Milch und alles schön
vermischen.

3. ) Die Mehlmischung hinzugeben und nur so lange einmischen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

4. ) Die Blaubeeren kurz in Mehl wälzen, dann sinken sie nicht so
schnell und stark ab. Die Blaubeeren dann vorsichtig unter den Teig
heben, diesen in die Kastenform füllen und ca. 50-60 Minuten lang backen
(Stäbchentest!). Den fertigen Kuchen dann aus dem Ofen holen und nach
leichtem Abkühlen aus der Form holen.

5. ) Zitronensaft und Zucker ca. 3 Minuten lang bei mittlerer Hitze
zu einem Sirup einkochen lassen. Den Kuchen mit einem Holzstäbchen
einpieksen und den Sirup mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen,
damit er sich so richtig schön in den Kuchen einsaugt.

6. ) Für die Kuchenglasur Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben. Voilà, hier ist das süße Leben.

Anmerkungen von Jeanny:

Dieser wirklich tolle Kuchen ist wundervoll saftig. Er hält sich
viele Tage und bleibt so lecker und leicht, ist nicht zu süß und man
freut sich immer, wenn man auf etwas zitronige Glasur trifft.

Übrigens: Wenn die Blaubeersaison zu Neige geht (es wird passieren,
das ist leider die Wahrheit), muß man trotzdem kein Zitronenkuchen-
Regengesicht werden. Dann statt der Blaubeeren einfach einen Esslöffel
Mohn zum Teig geben.

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Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn

Der Wochenendkuchen hat mich dieses Mal ziemlich geärgert, stellte er sich doch sehr kapriziös an: er brauchte bei mir viel, viel länger im Backofen als im Rezept angegeben….so viele 'Stäbchenproben' musste ich noch selten machen…oben wurde er schon recht dunkel und innen war er immer noch fast flüssig.

Ich weiß nach wie vor nicht, woran es lag – kann mir eigentlich nur die Äpfel als Schuldige vorstellen: 1 Kilo Äpfel ist doch ne ganze Menge und wenn sie dann noch sehr saftig sind?! Leider weiß ich nicht mal die Sorte, denn wir hatten die Äpfel von lieben Freunden geschenkt bekommen.

Unverhofft hatten sich diese beiden

6Miri

auf einen Besuch bei uns angekündigt, da kam der Kuchen gerade recht. Er war in kürzester Zeit fast aufgegessen und hat uns – trotz der Backprobleme, die er bereitet hat – prima geschmeckt.

Nächstes Mal werde ich ihn mit anderen Äpfeln backen.

Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn
Kategorien: Rührteig, Buttermilch, Apfel, Mohn
Menge: 28 Er Springblech

Zutaten

      Fett und Mehl für das Springblech
250 ml   Buttermilch
1 kg   Äpfel (z.B. Cox Orange)
2 Essl.   Zitronensaft
250 Gramm   Weiche Butter
250 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
      Salz
5     Eier
400 Gramm   Mehl (Eva: 500er und 630er gemischt)
1 Pack.   Backpulver
1 Pack.   Backfertige Mohnfüllung
125 Gramm   Puderzucker
      Alufolie

Quelle

  aus
  "Lecker" – Heft Oktober 2011
  Erfasst *RK* 03.10.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Ein Springblech (Rand 32 cm und Boden 28 cm Durchmesser)fetten und mit Mehl bestäuben.

Äpfel schälen, viertel, entkernen und grob würfeln. Mit Zitronensaft beträufeln. Den Backofen vorheizen (E-Her: 175°C/Umluft: 150°C).

Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren. Backfertige Mohnfüllung unterrühren. Äpfel unterheben.

Teig in der Springblech füllen und glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 75 Minuten backen. Kuchen nach ca. 50 Minuten Backzeit mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen.

Für den Guss Puderzucker mit 3-4 El Wasser glatt rühren. Guss mithilfe eines Löffels in Streifen auf dem Kuchen verteilen. Trocknen lassen.

Dazu schmeckt geschlagene Sahne.

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