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Chef-Bolo mit Spirelli

Ja, ich stibitze bei Robert – sowohl beim Rezeptnamen als auch bei der Zubereitung seiner Automaten-Bolo. Allerdings nicht 1:1, denn ich habe auch noch vom neuen Lafer-Buch für die Cooking Chef stibitzt – soll heißen: ich habe eine Robert-Lafer-Automaten-Bolo gekocht.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, nur ein wenig flüssiger darf die Bolognese Sauce für mich sein; daher nächstes Mal ein bisschen mehr Pomodori pelati dazu.

Nun beginnt schon wieder die Zeit der schlechten Fotos mit künstlichem Licht, wenn man nur abends essen kann, aber heute interessiert auch weniger das Foto als die Zubereitung mit dem Chef.

Eigentlich muss es ja nicht extra erwähnt werden: Bolognese kann man natürlich auch von Hand auf dem Herd zubereiten. Aber wenn man schon so ein Maschinchen sein Eigen nennen darf, sollte man es auch nutzen und so hatte ich die Hände frei, um nebenbei Kuchen zu backen und Frikadellen zu formen. 😉

Schon klar, dass man eigentlich Spaghetti zu Bolognese Sauce ist, aber bekanntlich hat der Mitgenießer ein kleines Handicab und da sind kürzere, gedrehte Nudeln einfach besser zu handeln für ihn.

Chef-Bolo mit Spirelli

Portionen: 2 Portionen für 2 Personen

Chef-Bolo mit Spirelli

Zutaten

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 entkernte Chilischote
  • 120 g Karotten
  • 120 g Knollensellerie
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 geh. Tl Thymian, getrocknet
  • 200 ml Rotwein
  • 1 Dose Pomodori pelati, 400 g (Eva: lieber 500-550 g)
  • 3 Tomaten
  • gehackte Nadeln von 1-2 Zweigen Rosmarin (Eva: vergessen zu kaufen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 0,5 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  • Zwiebeln, Knoblauchzehen, Chilischote, fein hacken, Karotten und Sellerie in feine Würfelchen schneiden.
  • Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen. Das Olivenöl in der Rührschüssel bei 140°C, Intervallstufe 1 erhitzen.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote zugeben, kurz andünsten, dann die restlichen Gemüsewürfel zugeben und 5 Minuten dünsten.
  • Das Hackfleisch, Thymian und das Tomatenmark zugeben und 5 Minuten weiter dünsten. (Ich bin Roberts Rat gefolgt, das Hack nicht krümelig zu braten - er hat recht: sanft gedünstet bleibt es saftiger!)
  • Die Dosentomaten und den Rotwein zugeben, aufkochen lassen. Würzen mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker und dem fein gehackten Rosmarin (Eva: leider vergessen)
  • Temperatur auf 95°C zurückstellen und das Ragù gut 40 Minuten bei Intervallstufe 3 weiter köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Nach ca. 30 Minuten mit zum Ragù geben.
  • Abschmecken und mit klein gehackter Petersilie zu Spaghetti oder anderen Nudeln servieren.

Notizen:

sehr gut. - Nächstes Mal etwas mehr Pomodori pelati dazugeben, damit das Ragù ein klein wenig flüssiger wird.

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/chef-bolo-mit-spirelli.html

Provenzalischer Rindfleischtopf

Wie war das mit den guten Vorsätzen?! Schon wieder hinke ich hinterher mit dem Einstellen der Rezepte :-(….

 

Den Jahreswechsel haben wir zusammen mit ein paar Freunden in Hamburg in Alsternähe verbracht. Jeder brachte der Gastgeberin etwas Selbstgemachtes zu Essen mit, sie hatte auch Leckereien vorbereitet, so dass wir uns dann an diesem Abend an einem reichhaltigen und sehr abwechslungsreichen Buffet verköstigen konnten.

Ich war fürs Fleischgericht ausgesucht worden und habe daher die Foodblogs nach einem passenden Rezept – größere Personenzahl und gut vorzubereiten – durchsucht. Hängen geblieben bin ich beim Blog von Markus, der einen provenzalischen Fleischtopf fürs Sylvesteressen präsentierte. 

Zutaten eingekauft, genau wie von Markus angegeben nachgekocht und vom Ergebnis hellauf begeistert! 

Wie immer an solchen Abenden, zu denen jeder was mitbringt, hatten auch wir noch viel von allem übrig, so dass der Mitgenießer und ich auch zwei Tage später nochmals in den Genuss dieses wunderbaren Fleischgerichts kamen, das – wie so oft – aufgewärmt fast noch besser schmeckte!

Ich habe nur kurz vor dem Losfahren einmal schnell ein Schüsselchen voll fotografiert, entsprechend schlecht ist das Foto – fürs ansehnlichere Foto dieses empfehlenswerten Gerichts geht bitte bei Markus gucken – er hat das bessere Fotografenhändchen! 🙂

Dir, liebe Marianne, ein herzliches Danke-schön für den nun schon zweiten Sylvesterabend, den ich bei dir verleben durfte – es ist immer wieder schön bei dir und der gemeinsame Gang um Mitternacht an die Alster, um dort gemeinsam das Feuerwerk zu erleben, ist immer aufs Neue ein Highlight. Besser kann man doch gar nicht ins neue Jahr starten!

 

Provenzalischer Rinderschmortopf

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Provenzalischer Rindfleischtopf
Kategorien: Ofengericht, Rindfleisch, Gäste
Menge: 8 Portionen

Zutaten

1 1/2 kg   Rinderschulter
1 1/2 Ltr.   Rotwein
2     Karotten
2     Zwiebeln
10     Knoblauchzehen
2 Zweige   Rosmarin
1 Bund   Thymian
1 Bund   Petersilie
      Olivenöl
1     Dosentomaten in Stücke
1 Scheibe   Speck
200 Gramm   Dunkle Oliven; ca.
      Pfefferkörner
      Salz

Quelle

  von www.dongusto.at
  http://www.dongusto.at/mein-tipp-fur%C2%B4s-
  silvesteressen-provenzialischer-rinderschmortopf/
  Erfasst *RK* 18.01.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Das Fleisch in grobe Würfel schneiden und in einem Schmortopf mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten.

Die Karotten, Zwiebeln und den Knoblauch grob schneiden und zu dem
Fleisch in den Schmortopf geben. Mit dem Wein aufgießen. Die
Speckscheibe, die Kräuter und die Gewürze hinzugeben, alles aufkochen
lassen und dann zugedeckt im Backrohr ca. 2 Stunden bei 180 °C schmoren
lassen, danach die Hitze auf 125 °C reduzieren und weitere 2 Stunden
schmoren.

Dazwischen sollte man den Schmortopf kontrollieren ob noch genügend
Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten einfach noch etwas Wein nachgießen.

Der Rindereintopf ist fertig, wenn das Fleisch ganz weich ist und auf der Zunge zergeht.

Kurz vor dem Ende des Garens die Oliven hinzufügen.

Als Beilage einfach frisches Weißbrot verwenden, denn es gibt ja nichts besseres als damit den Saft aufzusaugen.

Eva: wunderbar vorzubereitendes, sehr schmackhaftes Gäste – Essen; unbedingt wieder machen!!

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Lamm-Pasta

Im Rezeptheft stand "Zartes Lammfleisch, Rosmarin und Rotweinsauce mit einem Hauch Zimt – so schmecken die Nudeln wie vom Edel-Italiener" – ein wenig skeptisch – wie ich nun mal eben bin –  musste ich diese Aussage doch überprüfen! 😉

Doch eigentlich hätte ich wissen müssen, dass es stimmt, denn ich beziehe dieses Heftchen nun schon von Anfang an – also bestimmt an die 5 Jahre lang – und es gab in all den Jahren kaum ein Rezept, das ich daraus nachgekocht habe, mit dem ich nicht zufrieden war.

Dieses Pasta-Gericht ist ein echter Knüller und somit auch ein tolles – dazu auch noch schnell zubereitetes – Gericht für Gäste.

Nachkochen wird somit unbedingt angeraten! 🙂

  Lamm-Pasta.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lamm-Pasta
Kategorien: Pasta, Lamm, Trockenpflaumen
Menge: 2 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Lammrücken, ausgelöst
1     Zwiebel
1     Knoblauchzehe
1 Zweig   Rosmarin
50 Gramm   Pflaumen, getrocknet
180 Gramm   Tortiglioni
      Olivenöl
      Zucker
150 ml   Rotwein
      Salz
      Pfeffer
1-2 Messersp.   Zimtpulver
1 Essl.   Butter, kalt

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 15.02.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Lammrücken quer in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Nadeln vom Rosmarin streifen und grob hacken. Pflaumen vierteln.

Tortiglioni in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Inzwischen 1 El Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Lammfleisch darin bei starker Hitze auf jeder Seite 1 Min. anbraten, salzen, pfeffern und herausnehmen. 1 El Olivenöl im Bratfett erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin darin bei mittlerer Hitze 2 Min. braten. Mit 1/2 Tl Zucker bestreuen und kurz karamellisieren. Rotwein zugießen und auf die Hälfte einkochen.

Nudeln abgießen und dabei 150 ml Nudelwasser auffangen. Nudelwasser und Pflaumen zur Rotwein-Zwiebel-Mischung geben und aufkochen. Lamm untermischen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zimtpulver würzen. Butter in die heiße Sauce rühren und nicht mehr kochen. Nudeln untermischen.

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Hähnchenbrust mit Kirschen und grünem Pfeffer

Jeden Morgen, wenn ich den PC hochfahre, ist schon der Newsletter des Ard-Buffets in meinem Mail-Postfach – in dem heutigen Rezept hatten es mir die Kirschen angetan und so war direkt klar, was ich heute koche würde: Hähnchenbrust mit Kirschen und grünem Pfeffer sowie Karotten und Kartoffeln.

Diese Rotwein-Reduktion mit den Kirschen ist eine Wucht – ich kann das Nachkochen nur wärmstens empfehlen; ich habe mich regelrecht 'überessen' daran – ich konnte einfach nichts übrig lassen! 🙂

Ich verstehe zwar nichts von Fußball, aber es war zumindest ein würdiges Essen für den ersten Spieltag. 🙂

Hähnchenbrust mit Kirschen und grünem Pfeffer 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hähnchenbrust mit Kirschen und grünem Pfeffer
Kategorien: Hähnchen, Kirschen, Grüner Pfeffer
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 ml   Rotwein
60 Gramm   Zucker
200 ml   Geflügelfond
1 Essl.   Grüner Pfeffer
  Etwas   Salz und Pfeffer
200 Gramm   Süßkirschen
200 Gramm   Junge Karotten
4 klein.   Kartoffeln
2     Hähnchenbrustfilets à 150 g
3 Essl.   Butter

Quelle

  http://www.swr.de/buffet/guten-appetit
  Erfasst *RK* 11.06.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Ofen auf 80 Grad vorheizen.

Für die Sauce Rotwein und Zucker aufkochen. Den Geflügelfond
dazugeben und auf die Hälfte einkochen lassen. Den grünen Pfeffer
zugeben und die Sauce abschmecken. Die Kirschen mit Stiel und Stein in
die kochende Sauce legen und kurz aufkochen lassen. Dann den Topf zur
Seite stellen.

Die Karotten putzen, schälen und in Salzwasser blanchieren,
herausnehmen und abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in einem
Topf mit Salzwasser gar kochen.

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Von beiden Seiten in einer
Pfanne mit 2 EL Butter anbraten, in den vorgeheizten Ofen stellen und
25 bis 30 Minuten garen. Die noch knackigen Karotten in einer Pfanne
mit 1 EL Butter anschwenken, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Hähnchenbrüste aufschneiden, mit den Gemüsen anrichten und mit der Kirschsauce umgießen.

Pro Portion: 764 kcal / 3197 kJ – 81 g Kohlenhydrate, 48 g Eiweiß, 20 g Fett

*Eva: 'normale' Karotten verwendet und diese in Scheiben geschnitten; Pellkartoffeln statt Salzkartoffeln

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