Schlagwort-Archive: Rindfleisch

Gulasch Stroganoff

Fleischgerichte, die im Backofen vor sich hinschmoren, sind bei mir beliebt und passen nun wieder in den beginnenden Herbst.
Die LeserInnen mögen sich nicht an dem Rezeptnamen stören, aber ich übernehme den immer komplett aus dem jeweiligen Rezept, damit ich das Rezept für mich besser wiederfinden kann.

Entgegen der Zubereitungsweise auf dem Herd, die das Rezept vorsieht, habe ich die bewährte Backofenmethode gewählt. Das Fleisch wird durch diese Garmethode wunderbar zart, zerfällt geradezu, was meinem Fleischgeschmack sehr entgegenkommt. 😉 Das Rezept sieht als Beilage einfach Bauernbrot dazu vor, bei mir gab es selbstgemachte Bandnudeln.

Gulasch Stroganoff

Die Kümmel-Zitronen-Zucker-Mischung gibt dem Gulasch eine ganz besondere Geschmacksnote.

Gulasch Stroganoff

Portionen: 4 Personen

Gulasch Stroganoff

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch (aus der Schulter)
  • 300 g Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Tl Zucker
  • 350 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl Kümmelsaat
  • 2 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 250 g Champignons
  • 80 g Cornichons
  • 6 Stiele glatte Petersilie
  • 100 g Perlzwiebeln
  • 1 El Butter
  • 1-2 EL Speisestärke

Zubereitung

  • Backofen auf Ober-/Unterhitze 160 °C vorheizen.
  • Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden (Eva: meine waren größer) Zwiebeln fein würfeln. 2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und die Zwiebeln darin 15 - 20 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Tomatenmark und 1 TL Zucker zugeben, unter Rühren kurz mitbraten. Wein zugießen und zur Hälfte einkochen. 750 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch und Lorbeer zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt in den vorgeheizten Backofen stellen und 2,5 - 3 Std schmoren.
  • Kümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, im Mörser fein zerstoßen. Mit Zitronenschale und 1/2 TL Zucker mischen. Pilze putzen, in dicke Scheiben schneiden. Cornichons in Scheiben schneiden. Petersilienblätter fein hacken. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin 5 Min. braten. Cornichons, Perlzwiebeln und Butter untermischen, 1 Min. mitbraten. Salzen, pfeffern.
  • Stärke mit wenig kaltem Wasser verrühren, zur Bindung der Sauce in das Gulasch gießen und aufkochen. Gulasch mit der Kümmel-Zitronen-Mischung würzen und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Pilzmischung dazugeben und mit Petersilie bestreuen. Dazu passt Bauernbrot. (Eva: selbstgemachte Bandnudeln)

Notizen:

aus "essen&trinken - Für jeden Tag / Das große Extraheft Nr. 2" stark modifiziert

http://deichrunnerskueche.de/2015/10/gulasch-stroganoff.html

Biergeschmortes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

Die Euphorie und die Frühlingsgefühle allerorts – und auch bei mir – sind wohl noch ein wenig verfrüht: ich durfte es heute morgen beim Autoscheiben kratzen erleben und die Fahrt durch eine extreme Nebelsuppe bei Null Grad machte sehr deutlich, dass noch Februar ist.

Also kann es auch noch Schmorgerichte geben! Dorothee von bushcooks kitchen feiert dieser Tage ihren 3. Bloggeburtstag und wünscht sich dazu Winter-Soulfood.
Liebe Dorothee, herzlichen Glückwunsch zum 3. Geburtstag deines wundervollen Blogs, hab weiterhin viel Freude am Kochen und Bloggen!
Als ‚Geschenk‘ bringe ich dir biergeschmortes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree aus meinem neuen Kochbuch von Bernadette Wörndl ‚Jetzt können die Gäste kommen‚* mit.

Das in Dunkelbier geschmorte Fleisch ist wunderbar zart, die Sauce durch Bier und Gewürze sehr aromatisch und das Gemüse ist auch schon mit im Topf – ein wirklich feines Gäste-Essen für die kältere Jahreszeit und prima vorzubereiten.

Es ist eine Menge Fleisch in der Schüssel, ich hab nur zu viel darüber ‚drapiert’….so ein Schmorgericht ist eben meist nicht sehr fotogen. 😉

Biergeschmortes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree

Portionen: 4

Biergeschmortes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree

Zutaten

  • 800g Rindfleisch (Schulter, Unterschale, Wade) in 3-4 cm großen Würfeln
  • 200 g Schalotten
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g Wurzelgemüse (z.B. Sellerie, Karotten, Fenchel, Petersilienwurzeln, Pastinaken)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 dünne Scheibe Ingwer
  • 3 Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Pimentkörner
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1/2 TL Fenchelblüten oder -samen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml dunkles Bier
  • 2 Karotten
  • 30 g Butter
  • 1 TL Puderzucker
  • 4-6 Scheiben Speck (Eva: Bacon)
  • 200 g Champignons
  • etwas frische Petersilie
  • Für das Kartoffelpüree
  • 1 kg mehlig-kochende Kartoffeln
  • 150 g weiche Butter
  • 250 ml warme Milch
  • 2 EL süßer Senf
  • 1 EL Dijonsenf
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

  • Fleisch 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 160°C vorheizen, Schalotten 15-20 Minuten in Wasser einweichen. Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten rundherum braun anbraten, dabei nicht zu viele Fleischwürfel auf einmal hineingeben, nur gelegentlich rühren und für konstante Hitzezufuhr sorgen. Salzen, pfeffern und beiseite stellen.
  • Zwiebeln schälen, würfeln und im Bratenrückstand ca. 10 Minuten karamellisieren lassen. Gemüse schälen, würfeln und einige Minuten mitbraten, bis es braune Stellen bekommt. Knoblauch schälen, fein hacken, mit dem Ingwer, den Gewürzen und dem Tomatenmark in den Topf geben und 1 Minute mitbraten. Nun das Fleisch wieder in den Schmortopf geben, Bier aufgießen und das Fleisch zugedeckt im Ofen 2,5 - 3 Stunden knapp mit Flüssigkeit bedeckt schmoren. Bei Bedarf noch etwas Wasser oder Brühe angießen. Die Ingwerscheibe entfernen. Karotten schälen und vierteln. In der letzten halben Stunde dazugeben und mitschmoren. In der Zwischenzeit Schalotten schälen und mit Butter in einer Pfanne 10-15 Minuten anbraten, bis sie braun sind. Mit Puderzucker karamellisieren, 200 ml Wasser angießen, zugedeckt weich garen und beiseite stellen. Speck würfeln, in derselben Pfanne auslassen, knusprig braten und zu den Schalotten geben. Champignons säubern und vierteln. In der Speckpfanne einige Minuten anrösten, salzen und pfeffern. Schalotten, Speck und Champignons zum fertig geschmorten Ragout geben.
  • Kartoffeln schälen und würfeln, 15-20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen. Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und sofort mit einem Schneebesen Butter und etwas warme Milch unterrühren. Nach und nach die restliche Milch und den Senf einrühren, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Petersilie hacken. Das Ragout mit Petersilie bestreut zum Kartoffelpüree servieren.
  • Eva: Petersilie habe ich leider vergessen.
  • Rezept aus: Bernadette Wörndl 'Jetzt können die Gäste kommen'
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/biergeschmortes-rind-mit-kartoffel-senf-pueree.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Provenzalischer Rindfleischtopf

Wie war das mit den guten Vorsätzen?! Schon wieder hinke ich hinterher mit dem Einstellen der Rezepte :-(….

 

Den Jahreswechsel haben wir zusammen mit ein paar Freunden in Hamburg in Alsternähe verbracht. Jeder brachte der Gastgeberin etwas Selbstgemachtes zu Essen mit, sie hatte auch Leckereien vorbereitet, so dass wir uns dann an diesem Abend an einem reichhaltigen und sehr abwechslungsreichen Buffet verköstigen konnten.

Ich war fürs Fleischgericht ausgesucht worden und habe daher die Foodblogs nach einem passenden Rezept – größere Personenzahl und gut vorzubereiten – durchsucht. Hängen geblieben bin ich beim Blog von Markus, der einen provenzalischen Fleischtopf fürs Sylvesteressen präsentierte. 

Zutaten eingekauft, genau wie von Markus angegeben nachgekocht und vom Ergebnis hellauf begeistert! 

Wie immer an solchen Abenden, zu denen jeder was mitbringt, hatten auch wir noch viel von allem übrig, so dass der Mitgenießer und ich auch zwei Tage später nochmals in den Genuss dieses wunderbaren Fleischgerichts kamen, das – wie so oft – aufgewärmt fast noch besser schmeckte!

Ich habe nur kurz vor dem Losfahren einmal schnell ein Schüsselchen voll fotografiert, entsprechend schlecht ist das Foto – fürs ansehnlichere Foto dieses empfehlenswerten Gerichts geht bitte bei Markus gucken – er hat das bessere Fotografenhändchen! 🙂

Dir, liebe Marianne, ein herzliches Danke-schön für den nun schon zweiten Sylvesterabend, den ich bei dir verleben durfte – es ist immer wieder schön bei dir und der gemeinsame Gang um Mitternacht an die Alster, um dort gemeinsam das Feuerwerk zu erleben, ist immer aufs Neue ein Highlight. Besser kann man doch gar nicht ins neue Jahr starten!

 

Provenzalischer Rinderschmortopf

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Provenzalischer Rindfleischtopf
Kategorien: Ofengericht, Rindfleisch, Gäste
Menge: 8 Portionen

Zutaten

1 1/2 kg   Rinderschulter
1 1/2 Ltr.   Rotwein
2     Karotten
2     Zwiebeln
10     Knoblauchzehen
2 Zweige   Rosmarin
1 Bund   Thymian
1 Bund   Petersilie
      Olivenöl
1     Dosentomaten in Stücke
1 Scheibe   Speck
200 Gramm   Dunkle Oliven; ca.
      Pfefferkörner
      Salz

Quelle

  von www.dongusto.at
  http://www.dongusto.at/mein-tipp-fur%C2%B4s-
  silvesteressen-provenzialischer-rinderschmortopf/
  Erfasst *RK* 18.01.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Das Fleisch in grobe Würfel schneiden und in einem Schmortopf mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten.

Die Karotten, Zwiebeln und den Knoblauch grob schneiden und zu dem
Fleisch in den Schmortopf geben. Mit dem Wein aufgießen. Die
Speckscheibe, die Kräuter und die Gewürze hinzugeben, alles aufkochen
lassen und dann zugedeckt im Backrohr ca. 2 Stunden bei 180 °C schmoren
lassen, danach die Hitze auf 125 °C reduzieren und weitere 2 Stunden
schmoren.

Dazwischen sollte man den Schmortopf kontrollieren ob noch genügend
Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten einfach noch etwas Wein nachgießen.

Der Rindereintopf ist fertig, wenn das Fleisch ganz weich ist und auf der Zunge zergeht.

Kurz vor dem Ende des Garens die Oliven hinzufügen.

Als Beilage einfach frisches Weißbrot verwenden, denn es gibt ja nichts besseres als damit den Saft aufzusaugen.

Eva: wunderbar vorzubereitendes, sehr schmackhaftes Gäste – Essen; unbedingt wieder machen!!

=====

 

Rindergulasch (nach Lafer)

Der Herbst kommt mit gewaltigen Schritten und man hat wieder Lust auf etwas deftigere Küche.

Mit Gulasch stehe ich seit Kindheitstagen auf Kriegsfuß; ich war nie der große Fleischesser, aber Gulasch war mir verhasst, denn meist war es zäh und gerne auch mit Fett oder Sehnen durchzogen. Aber da Fleisch zu meiner Kinderzeit – es gab eh nicht oft Fleisch unter der Woche – als gesund galt, musste es gegessen werden. 🙁

Ich kann die paar Male, in denen ich selbst Gulasch gekocht habe, an weniger als beiden Händen abzählen…..- als ich nun aber mal wieder auf Rezeptsuche sein Buch durchblätterte und zu Rindergulasch kam, erinnerte ich mich daran, dass mir bisher eigentlich alle Rezepte von Lafer sehr gut gefallen haben und ich somit seinem Gulasch eine Chance geben sollte – zumal er es ganz anders zubereitet als ich das kenne: er dünstet große Mengen Zwiebeln sehr lange und langsam an, begießt diese mit Gewürzen und Flüssigkeit und gibt das rohe Fleisch obenauf – dann wird alles sehr lange und nicht zu heiß im Backofen zubereitet.

Das Fleisch war nach den 2,5 Stunden im Backofen butterzart und herrlich aromatisch: ich habe für meine Verhältnisse eine sehr reichhaltige Portion davon gegessen! Gulasch in Zukunft nur noch nach dieser Methode und dann gerne öfter mal! 🙂

Zorra hat das Rezept hier auch schon mit spanischen Touch gekocht und war ebenso begeistert.

 

 

Rindergulasch (nach Lafer)

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rindergulasch (nach Lafer)
Kategorien: Rindfleisch, Zwiebeln, Paprika
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1 kg   Rindfleisch (aus der Wade oder Schulter)
800 Gramm   Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
2-3 Essl.   Butterschmalz
2 Essl.   Tomatenmark
2-3 Essl.   Weißweinessig
50 Gramm   Edelsüßes Paprikapulver
400 ml   Rinderfond (Glas)
2     Lorbeerblätter
      Salz
      Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  aus "Der große Lafer"
  Erfasst *RK* 03.09.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. Das Rindfleisch in große Würfel schneiden. Tipp: Das Gulasch wird
langsam und zugedeckt im Backofen geschmort. Deshalb kann man das
Fleisch ruhig grob würfeln, es wird gar und zart.

2. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.

3. Das Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Die
Zwiebelwürfel zufügen und andünsten. Dann die Knoblauchwürfel
dazugeben.

4. Alles etwa 30 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun geschmort sind.

5. In der Zwischenzeit Tomatenmark, Weißweinessig und Paprikapulver in eine Schüssel geben.

6. Den Rinderfond dazu gießen und alles zu einer glatten leicht flüssigen Paste verrühren.

7. Über die Zwiebel-Knoblauch-Mischung gießen und alles gut miteinander vermengen.

8. Die Fleischwürfel darauf verteilen. Die Lorbeerblätter dazugeben.

9. Bei geschlossenem Deckel im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen auf
der mittleren Schiene 2 – 2,5 Stunden schmoren. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Tipp: Wenn Sie eine sämige Sauce haben wollen: das Fleisch
herausnehmen und die Zwiebeln pürieren.

=====

 

Gulaschsuppe und Szegediner Gulaschsuppe

Die Zeiten aus 2009, in denen in Deichrunner's Küche nicht mehr gekocht wurde, die sind schon länger vorbei. Gekocht wird wieder oft und gerne, aber die Bedingungen fürs Fotografieren sind in der neuen Umgebung noch äußerst schlecht und die Zeit fürs Bloggen fehlt meist. Grund dafür sind zum einen wesentlich längere Arbeitszeiten als bisher, zum anderen aber auch der wesentliche längere Anfahrtsweg zur Arbeit; wenn dann noch solche Straßenverhältnisse wie derzeit dazukommen, dann braucht man statt 40 Minuten für eine Tour schon mal locker das doppelte; dann ist man (zumindest Frau Deichrunner) danach so genervt, dass man nur noch schnell was kocht, aber nicht mehr fotografieren oder gar einen Blogbeitrag einstellen mag.

Aber alles kann nur besser werden, denn irgendwann steht ja auch der Frühling vor der Tür und dann ist sicher wieder mehr Zeit und man kann auch wieder draußen fotografieren.

Mein heutiges Foto ist mit eines der Schlechtesten in meinem Blog, aber die Suppe bzw die Suppen waren so lecker, dass ich sie nicht vorenthalten möchte.

Ich habe die Gulaschsuppe für 6 Personen zubereitet und die Portion dann geteilt; einmal gab es sie als 'normale' Gulaschsuppe und dann nochmals als Szegediner Gulaschsuppe – beides auf seine Art richtig gut und wunderbar wärmend bei den kalten Temperaturen.

 

Gulaschsuppe

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gulaschsuppe
Kategorien: Suppe, Rindfleisch, Kartoffeln
Menge: 6 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Rindfleisch (aus der Schulter)
500 Gramm   Schweinenacken
300 Gramm   Zwiebeln
4     Knoblauchzehen
3 Essl.   Neutrales Öl
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Tomatenmark
1/2 Essl.   Edelsüßes Paprikapulver
1/2 Essl.   Rosenscharfes Paprikapulver
250 ml   Trockener Rotwein
2 Ltr.   Fleischbrühe
2     Lorbeerblätter
500 Gramm   Kartoffeln

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 05.01.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Rind- und Schweinefleisch in 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Fleischstücke darin rundherum bei starker Hitze 5 Min. anbraten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und bei mittlerer Hitze 2 Min. mitbraten. Tomatenmark und Paprikapulver einrühren und kurz mitrösten. Mit Rotwein ablöschen und auf die Hälfte einkochen. Brühe und Lorbeerblätter zugeben, alles aufkochen und zugedeckt 45 Min. kochen.

Inzwischen die Kartoffeln schälen. 1 Kartoffel fein reiben, den Rest in 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Geriebene Kartoffel und Kartoffelwürfel unterrühren und die Suppe weitere 45 Min. garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

=====

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Szegediner Gulaschsuppe
Kategorien: Suppe, Rindfleisch, Kartoffeln, Sauerkraut
Menge: 6 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Rindfleisch (aus der Schulter)
500 Gramm   Schweinenacken
300 Gramm   Zwiebeln
4     Knoblauchzehen
3 Essl.   Neutrales Öl
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Tomatenmark
1/2 Essl.   Edelsüßes Paprikapulver
1/2 Essl.   Rosenscharfes Paprikapulver
250 ml   Trockener Rotwein
2 Ltr.   Fleischbrühe
2     Lorbeerblätter
500 Gramm   Kartoffeln
1 Dose   Sauerkraut (580 g EW)
2 Teel.   Kümmelsaat
1 Prise   Zucker
200 Gramm   Schmand

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 05.01.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Rind- und Schweinefleisch in 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Fleischstücke darin rundherum bei starker Hitze 5 Min. anbraten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und bei mittlerer Hitze 2 Min. mitbraten. Tomatenmark und Paprikapulver einrühren und kurz mitrösten. Mit Rotwein ablöschen und auf die Hälfte einkochen. Brühe und Lorbeerblätter zugeben, alles aufkochen und zugedeckt 45 Min. kochen.

Inzwischen die Kartoffeln schälen. 1 Kartoffel fein reiben, den Rest in 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Geriebene Kartoffel und Kartoffelwürfel unterrühren und die Suppe weitere 45 Min. garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Sauerkraut abgießen und gut abtropfen lassen. Sauerkraut grob hacken, mit Kümmelsaat in die heiße Suppe rühren. 15 Min. bei mittlerer Hitze kochen. Nochmals mit etwas Salz und Pfeffer sowie 1-2 Prisen Zucker würzen. Den Schmand dazu servieren.

=====

Albertos Sauce Bolognese nach DIN-Norm

Jeder – und wie ich heute sehen konnte, auch er,  hat ja so sein Spezialrezept für Sauce Bolognese – so ging es mir auch all die Jahre, bis ich vor ungefähr einem Jahr verstärkt nach Rezepten suchte.

Irgendwann entdeckte ich hier einen Beitrag zu einer Sauce Bolognese nach DIN-Norm – diese Bezeichnung machte neugierig und ich musste sein Rezept einfach nachkochen – zumal ich mit seinen Rezepten schon öfters gute Erfahrungen gemacht hatte und ich auch davon ausgehe, dass er als gebürtiger Italiener weiß, wovon er spricht.

Herr Deichrunner und ich lieben diese Sauce; sie hat aufgrund der langen Zubereitungszeit einen einzigartigen Geschmack und schmeckt schön kräftig und stimmig – ich musste sie noch nie nachwürzen.
Meist gibt es selbstgemachte Tagliatelle dazu, aber heute war die Frau des Hauses D. schlicht und einfach zu faul dazu…

Die Sauce ist – wie manches andere Gericht – aufgrund ihrer Farbe (und des schon in mehreren Blogs bemängelten fehlenden Sonnnenlichts) nicht sehr fotogen, aber ihr Geschmack wiegt das allemal wieder auf – ich kann nur zum Nachkochen raten!

Sauce_bolognese

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Albertos Sauce Bolognese nach DIN-Norm
Kategorien: Sauce, Bolognese
Menge: 4 Portionen

Zutaten

300 Gramm Rindfleisch (aus der Rippe, möglichst mit sehr
— wenig  Fett)
150 Gramm Speck (nicht gesalzen, nicht geräuchert)
Butter
50 Gramm Karotte
50 Gramm Staudensellerie
50 Gramm Zwiebel
5 Essl. Passierte Tomaten oder 20 g
Tomatenmark (3-fach konzentriert)
100 ml Weisswein
200 ml Fleischbrühe bzw Fleischfond
200 Gramm Vollmilch

Quelle

von
Chefkoch-User caralb/Alberto
http://www.chefkoch.de/forum/2,1,225701/Alberto-s-
Bandnudel-mit-Bologneser-Sosse-nach-DIN-Norm.html
Erfasst *RK* 28.09.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Speck, Karotte, Sellerie, Zwiebel sehr fein gehackt in Olivenöl mit
einem Stück butter anschwitzen. Feingehacktes Rindfleisch * dazugeben
und gut anbraten. Weisswein dazuschütten und ein wenig einkochen
lassen. Mit Tomaten oder Tomatenmark und der Brühe bzw dem Fond
ergänzen und für ein paar Stunden auf milder Hitze köcheln lassen (hier
sind mit ein paar Stunden nicht nur 2 Stunden, sondern mind. 3 oder
mehr gemeint).

Danach die Milch dazugeben und noch etwas weiter köcheln lassen.
Nach wunsch mit Salz und Pfeffer würzen, wobei der Wein und die Brühe
diese Sauce in etwa bereits so gewürzt haben, dass es keinerlei
zusätzlichen Würzens bedarf.

Übrigens: diese Sauce wird nur und ausschliesslich für Tagliatelle
und Lasagne genommen. Spaghetti oder andere Nudeln werden mit anderen
Saucen zubereitet.

*Eva: ich hacke dieses Fleisch mit dem Foodprozessor meiner Kenwood geht hervorragend!

=====