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Rindergulasch (nach Lafer)

Der Herbst kommt mit gewaltigen Schritten und man hat wieder Lust auf etwas deftigere Küche.

Mit Gulasch stehe ich seit Kindheitstagen auf Kriegsfuß; ich war nie der große Fleischesser, aber Gulasch war mir verhasst, denn meist war es zäh und gerne auch mit Fett oder Sehnen durchzogen. Aber da Fleisch zu meiner Kinderzeit – es gab eh nicht oft Fleisch unter der Woche – als gesund galt, musste es gegessen werden. 🙁

Ich kann die paar Male, in denen ich selbst Gulasch gekocht habe, an weniger als beiden Händen abzählen…..- als ich nun aber mal wieder auf Rezeptsuche sein Buch durchblätterte und zu Rindergulasch kam, erinnerte ich mich daran, dass mir bisher eigentlich alle Rezepte von Lafer sehr gut gefallen haben und ich somit seinem Gulasch eine Chance geben sollte – zumal er es ganz anders zubereitet als ich das kenne: er dünstet große Mengen Zwiebeln sehr lange und langsam an, begießt diese mit Gewürzen und Flüssigkeit und gibt das rohe Fleisch obenauf – dann wird alles sehr lange und nicht zu heiß im Backofen zubereitet.

Das Fleisch war nach den 2,5 Stunden im Backofen butterzart und herrlich aromatisch: ich habe für meine Verhältnisse eine sehr reichhaltige Portion davon gegessen! Gulasch in Zukunft nur noch nach dieser Methode und dann gerne öfter mal! 🙂

Zorra hat das Rezept hier auch schon mit spanischen Touch gekocht und war ebenso begeistert.

 

 

Rindergulasch (nach Lafer)

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rindergulasch (nach Lafer)
Kategorien: Rindfleisch, Zwiebeln, Paprika
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1 kg   Rindfleisch (aus der Wade oder Schulter)
800 Gramm   Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
2-3 Essl.   Butterschmalz
2 Essl.   Tomatenmark
2-3 Essl.   Weißweinessig
50 Gramm   Edelsüßes Paprikapulver
400 ml   Rinderfond (Glas)
2     Lorbeerblätter
      Salz
      Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  aus "Der große Lafer"
  Erfasst *RK* 03.09.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. Das Rindfleisch in große Würfel schneiden. Tipp: Das Gulasch wird
langsam und zugedeckt im Backofen geschmort. Deshalb kann man das
Fleisch ruhig grob würfeln, es wird gar und zart.

2. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.

3. Das Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Die
Zwiebelwürfel zufügen und andünsten. Dann die Knoblauchwürfel
dazugeben.

4. Alles etwa 30 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun geschmort sind.

5. In der Zwischenzeit Tomatenmark, Weißweinessig und Paprikapulver in eine Schüssel geben.

6. Den Rinderfond dazu gießen und alles zu einer glatten leicht flüssigen Paste verrühren.

7. Über die Zwiebel-Knoblauch-Mischung gießen und alles gut miteinander vermengen.

8. Die Fleischwürfel darauf verteilen. Die Lorbeerblätter dazugeben.

9. Bei geschlossenem Deckel im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen auf
der mittleren Schiene 2 – 2,5 Stunden schmoren. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Tipp: Wenn Sie eine sämige Sauce haben wollen: das Fleisch
herausnehmen und die Zwiebeln pürieren.

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