Schlagwort-Archive: Meyer’s Windmühle

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Bitte kein Aufschrei jetzt: ich habe mir beim Besuch der Meyer Windmühle in Bardowick eine Mehlmischung für Pfannkuchen mitgenommen – er nennt sie Bookweten-Pannkoken-Mix.
Sie besteht aus Weizenmehl, 39 % Vollkornmehlmischung (Buchweizen, Roggen und Weizen) sowie ein wenig Backpulver. Ich fand sie wegen des Buchweizenanteils interessant.

Heute habe ich daraus nun Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken gebacken und bin begeistert davon. Der kräftige Geschmack des Buchweizens, aber auch der der anderen Vollkornmehle harmoniert wunderbar mit den Äpfeln. Der einzige Nachteil daran ist, dass sie sehr satt machen – ich habe daher leider nur einen dieser leckeren Pfannkuchen geschafft.

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Zutaten

  • 125 g Bookweten-Pannkoken-Mischung
  • 250 g Milch
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zucker/Vanillezucker (bei süßen Pfannkuchen) (Eva: ein wenig selbstgemachten Vanillezucker)
  • Fett zum Braten (Eva: Butterschmalz)
  • 2 - 3 Äpfel

Zubereitung

  • Pfannkuchenmischung in eine Schüssel geben, Milch, Ei, Salz und ggf. Zucker dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Teig gute 15-30 Minuten quellen lassen.
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, 2 - 3 kleine Kellen Teig in die Pfanne geben und Teig durch Schwenken der Pfanne gut verteilen. Teig dann mit Apfelscheiben belegen und bei mittlerer Hitze goldbraun backen; dann - evtl. unter Zuhilfenahme eines Tellers - wenden und die andere Seite des Pfannkuchens ebenfalls goldbraun ausbacken.
  • Auf einem vorgewärmten Teller servieren und nach Belieben mit Zucker oder Zimtzucker bestreuen. (Eva: nur etwas Zucker, passt besser zum Buchweizengeschmack)
  • Mit dem restlichen Teig genau so verfahren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/09/buchweizen-apfel-pfannkuchen-bzw-bookweten-appel-pannkoken.html

Meyers Windmühle in Bardowick – unbedingt besuchen!

Die letzten drei Blogbeiträge drehten sich um selbstgebackenes Brot. Da ist es doch sehr passend, wenn es heute um Getreide geht und um den Ort, an dem dies zu Mehl gemahlen wird.

Schon ein bisschen kurios, dass erst meine Freundin Marlene zu Besuch kommen muss, um mich kurz nach ihrem Besuch auf eine Fernsehsendung (sehenswert!!) aufmerksam zu machen, in der über eine der wenigen Mühlen berichtet wird, in der das Müllergewerbe noch berufs- und erwerbsmäßig ausgeübt wird. Ihr fragt euch vielleicht, was daran kurios ist? Na, dass diese Mühle mal gerade eben 40 km von meinem Zuhause entfernt ist und ich von meiner Freundin darauf aufmerksam gemacht werden muss, die so weit entfernt wohnt. 😉
Nachdem ich mir die Reportage angesehen hatte, stand für mich fest, dass ich diese Mühle so schnell wie möglich besichtigen wollte – schon um zu sehen, ob ich da künftig mein Mehl fürs Brot backen kaufen kann.

Gestern war es nun so weit: es ging nach Bardowick zu Meyers Windmühle.

Meine kühnsten Erwartungen wurden weit übertroffen: ich hoffe, ich kann meine Begeisterung in diesem Blogbeitrag wiedergeben und viele Menschen animieren die Mühle selbst zu besichtigen!

Die Mühle hat in ihrem über 200 Jahre alten Bestehen viele Auf und Abs erleben müssen und ist nun schon seit über 100 Jahren in der Hand der Familie Meyer. 1996 übernimmt der jetzige Müller Eckhard Meyer den Mühlenbetrieb in 6. Generation – nachzulesen in der Chronik.

Da ich keine geführte Besichtigung (muss man anmelden) der Mühle mitgemacht, sondern sie nur auf eigene Faust erkundet habe, kann ich eigentlich nichts über die Technik der Mühle schreiben bzw ich müsste es von der Website von Eckhard Meyer abschreiben. Da ist es doch einfacher, wenn ihr selbst dort nachlest, euch diesen Live-Mitschnitt einer weiteren Fernsehsendung mit Eckhard Meyer anseht ( da werden schon viele Fragen beantwortet) und ich nur meine Fotos sprechen lasse.

Zur Windmühle gehört auch ein heute 200 qm Mühlenladen, in dem Mehl aus eigener Herstellung (yeah!!), Naturkost, Futtermittel aus eigener Herstellung sowie Gartenbedarf verkauft wird.

Schon klar, wo ich künftig meine gängigen Mehlsorten kaufen werde?!!

Zur Mühle und zum Mühlenladen gehört auch ein 2005 erbautes Backhaus mit Holzbackofen, in dem das Mühlenbrot und leckerer Butterkuchen gebacken wird.

Last but not least wurde in den Jahren 2011/2012 neben der Mühle aus altem Eichenfachwerk (unbedingt hier Genaueres dazu nachlesen!) Meyer’s Cafe Mühle errichtet. Wir haben uns bereits vor der Mühlenbesichtigung im Cafe gestärkt – bei köstlichem Heidelbeer-Quark-Pie sowie Marzipan-Nusstorte (die Qual der Wahl war sooo schwer).

Die Leckereien werden alle mit Mehl der Mühle in der eigenen Backstube/Konditorei selbst gebacken und mit Freundlichkeit und Herzlichkeit vom hauseigenen Team serviert.

Überall spürt man hier die Liebe zur Arbeit und den Stolz am Tun – ob in der Mühle, dem Backhaus oder dem Cafe und seinem Team. Hinter allem steht das Motto: aus der Region für die Region!