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Butterkuchen – laktosefreie Variante

Meine Freundin Marlene hatte die Idee ihr Butterkuchenrezept so umzustricken, dass der Kuchen laktosefrei ist.
Da es bei mir schon lange keinen Butterkuchen mehr gegeben hat, nahm ich ihr verändertes Rezept direkt zum Anlass für den Sonntagskaffee einen Butterkuchen – laktosefrei zu backen.

Ehrlich gesagt bin ich normalerweise ja eher der Obstkuchenfan und würde mir nie irgendwo Butterkuchen kaufen oder bestellen und habe auch diesen Butterkuchen eigentlich mehr für den Mitgenießer gebacken, aber als ich das erste Stückchen dieses locker, luftigen und wunderbar aromatischen Kuchens probiert hatte, gab es kein Halten mehr.

Ich kann euch nur raten: backt ihn nach und probiert ihn auch!

Butterkuchen – laktosefreie Variante

Portionen: Menge für Backform 23x23 cm oder Springform 26 cm

Butterkuchen – laktosefreie Variante

Zutaten

  • Hefevorteig: Reifezeit 15 Std. – ca. 15° - TA 200
  • 25 g Dinkelmehl 630
  • 25 g Wasser – ca. 24°
  • 0,2 g Salz
  • 0,2 g Hefe
  • Mehlbrühstück: alles gut verrühren, abkühlen lassen
  • 10 g Dinkelmehl 630
  • 40 g Wasser - kochend
  • 0,5 g Salz
  • Hauptteig:
  • Hefevorteig
  • Mehlbrühstück
  • 170 g Dinkelmehl 630
  • 0,5 g Dinkelmalz inaktiv
  • 30 g Butterreinfett/Butterschmalz – weich
  • 20 g weißer Zucker
  • 15 g brauner Zucker
  • 1 kleines Ei
  • 4 g Hefe
  • 2 g Salz
  • etwas Vanillemark, Zitronenabrieb, Tonkabohnenabrieb, Zimt
  • evtl. noch etwas Wasser, falls der Teig zu fest sein sollte
  • Belag für Butterkuchen:
  • 80 g Butterschmalz – weich, schaumig aufschlagen
  • ca. 50 g Zimtzucker
  • ca. 80 g Mandeln - gehobelt

Zubereitung

  • Knetzeit: ca. 7 Min.
  • Teigtemperatur: ca. 25°
  • Teigruhe: 30 Min. - Teig rundwirken und 20 Min. entspannen lassen, danach nach Wunsch verarbeiten.
  • Butterkuchen:
  • Backform fetten, Teig auf Blechgröße ausrollen, ca. 30 Min. angaren lassen, dann im Abstand von ca. 1 cm mit den Fingern Vertiefungen bis zum Boden eindrücken.
  • Aufgeschlagenes weiches Butterschmalz in einen Dressierbeutel (od. kleinen Frischhaltebeutel füllen, eine Ecke abschneiden) und das Butterschmalz in die Vertiefungen einspritzen/eindressieren.
  • Mit Mandelplättchen bestreuen, Zimt-Zucker darüber verteilen.
  • Bis zur knapp vollen Gare gehen lassen, dann mit wenig Schwaden anbacken.
  • Gehzeit gesamt: ca. 60 Min.
  • Backen: ca. 220° ca. 10 Min. und ca. 8- 10 Min. bei 200° – nicht zu stark ausbacken (Eva im Küchen-Backofen mit Ober-/Unterhitze bei 210°C 10 Minuten und bei 190°C 10 Minuten gebacken)
  • Direkt nach dem Backen kann man noch etwas (laktosefreie) flüssige Sahne auf der Oberfläche verteilen.

Notizen:

Umrechnung auf andere Backformen/Backblech:

Backblech 30x40 cm = Zutaten x 2,3

rechteckige Form ca. 37x24 cm = Zutaten x 1,7

rechteckige Form mit Aushebeboden ca. 30x10 cm = Zutaten x 0,7

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/butterkuchen-laktosefreie-variante.html

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Hier hatte ich ja schon erwähnt, dass wir mit den Rotkrauts nicht nur Kaffee getrunken haben bei uns; nein, wir haben eine Idee umgesetzt, die Frau Rotkraut nach unserem letzten Besuch bei ihnen ins Spiel gebracht hatte: „wollen wir nicht künftig alle 4 – 6 Wochen bei einem von uns gemeinsam kochen?“

Klar – wir wollten. So wurde im Vorwege gemeinsam Vor-, Haupt- und Nachspeise ausgesucht. Da ich zu Weihnachten das Jerusalem -Kochbuch von Ottolenghi* von Marlene geschenkt bekommen und noch nichts daraus gekocht habe, diente uns ‚Jerusalem‘ dieses Mal als Vorlage bei der Menü-Auswahl.

Nun fehlte noch ein Name für unsere kleine Kochgruppe. Auch hier war es Frau Rotkraut, die den besten Einfall hatte: ‚Freunde, die zusammen kochen‘ = Kochgefährten. 🙂

Hier nun das erste Menü der Kochgefährten:

  • Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen
  • Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch (Kalbshaxen)
  • Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Wir hatten viel Spaß mit einander und alle drei Gänge haben uns wunderbar geschmeckt – Ottolenghi darf also auch endlich in Deichrunners Küche Einzug halten.

Heute poste ich die Vorspeise, die nicht aus dem Jerusalem-Buch stammt, sondern eine Kreation von Frau Rotkraut ist – Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen  und, glaubt es mir, süchtig macht!

Ich hatte dazu nochmals das Wurzelbrot für uns gebacken und war mit dem Ergebnis dieses Mal sehr zufrieden: besser geht wohl kaum?! 😉

Dazu die wunderbare Auberginenmousse = köstlich!

Und hier entlang bitte zum liebevollen Bericht übers gemeinsame Kochen von Frau Rotkraut!

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Portionen: 4

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Aubergine
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • 2 El Schmand
  • 2 El Joghurt
  • 2 Tl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 gr Schafskäse
  • evtl etwas Salz (je nachdem wie salzig der Schafskäse ist)
  • etwas Zitronensaft
  • 50-80 g gemahlene Mandeln
  • 1 Granatapfel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen
  • Auberginen mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Form setzen und ca. 30-40 Min im Backofen garen
  • Schmand, Joghurt, Olivenöl, Knoblauchzehen und Schafskäse in ein hohes Gefäß geben und kurz mit dem Schneidestab pürieren.
  • Dann das weiche Fruchtfleisch der Aubergine hinzufügen, noch einmal kurz mit dem Schneidestab durchmixen, etwas Zitronensaft hinzu fügen, mit Pfeffer würzen und da die Mousse noch recht flüssig ist, fügt man dann noch ca 50 - 80 g gemahlene Mandeln hinzu.
  • Nun lässt man die Mousse mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen. Nach Bedarf kann dann noch vorsichtig etwas nachgesalzen werden - je nachdem wie salzig der Feta ist.
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/auberginenmousse-mit-schafskaese-und-granatapfelkernen.html

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Panforte di Siena

Panforte di Siena – die italienische Versuchung.
So angepriesen im Buch von Regine Stroner „Bald ist Weihnachten – Ein kulinarischer Adventskalender„*

Mein bestes diesjähriges Advents-/Weihnachtsgebäck! Ja, wirklich! Klebrig, süß, aber unwahrscheinlich aromatisch und weihnachtlich durch die Nüsse, kandierten Früchte und Gewürze. Auch optisch – wie ich finde – ein Hingucker und ideal zum Verschenken.

Weihnachten, Gebäck, Panforte

Weihnachten, Gebäck, Panforte

Panforte di Siena - die italienische Versuchung

Portionen: 1 Springform 26cm Durchmesser

Panforte di Siena - die italienische Versuchung

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 100 g Honig
  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Mandeln
  • 100 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 50 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • je 1 Prise gemahlene Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer

Zubereitung

  • Zucker und Honig in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Die Haselnüsse im heißen Backofen bei 220°C oder unter dem Grill rösten, bis die Haut leicht abplatzt. Auf ein Küchentuch schütten, eine Tuchhälfte drüberlegen und kräftig rubbeln, bis sich die Schale der Nüsse löst.
  • Die Mandeln in kochendem Wasser einmal aufkochen, in ein Sieb abgießen und kalt abschrecken. Die Schale abziehen.
  • Nüsse, Mandeln, Zitronat und Orangeat mit einem Messer oder in der Küchenmaschine (Sekundentaste verwenden)grob hacken. Die zerkleinerten Zutaten mit Mehl, Kakao und Gewürzen vermischen. Die Honigmischung unterrühren.
  • Die Springform am Boden und dem Rand mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen. Da die Masse recht zäh ist, am besten mit einem angefeuchteten Löffel glatt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft 130°C) ca. 30 Minuten backen.
  • Der Panforte ist mehrere Wochen haltbar.
  • Wichtig: Ruhen lassen! Den Panforte nach dem Erkalten fest in Folie verpacken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Wochen durchziehen lassen, damit er besonders aromatisch schmeckt und weicher wird. Ideal dazu: ein Glas Vin Santo oder ein anderer Süßwein.

Notizen:

Anmerkung Eva: die Zutaten lassen sich mit dem erwärmten Honig/Zucker-Gemisch nicht gut vermischen. Ich habe dann alles in die Springform gegeben und diese in den Ofen geschoben, als dann alles schön flüssig wurde durch die Hitze im Ofen, habe ich die Springform kurz aus dem Ofen genommen, alles nochmals gut durchmischt und dann mit einem angefeuchteten Löffel glatt gedrückt. Form dann wieder in den Ofen geschoben und insgesammt 40 Minuten (statt der vorgegebenen 30 Minuten) gebacken. - So funktioniert es wunderbar.

http://deichrunnerskueche.de/2013/12/panforte-di-siena.html

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Lebkuchen ‚Deichrunners way‘

Jeder hat ja so seine Kindheits-Weihnachtsplätzchen, die nur nach Mutters Rezept gebacken schmecken. Bei mir sind das die Lebkuchen, deren Rezept ich euch heute verrate. Das sind FÜR MICH die einzig wahren Lebkuchen. Das mag keiner verstehen, aber für mich ist das so.

Meine Mutter hat sie bis ins hohe Alter für uns alle gebacken und – zusammen mit anderen Kindheitsplätzchen und Stollen (auch das MEIN Kindheitsstollen – nur so mag ich ihn) – im Paket an Kinder und Enkelkinder verschickt.

Weihnachten, Plätzchen, Lebkuchen

Ich habe diese Lebkuchen vermisst und daher habe ich sie mir dieses Jahr zum ersten Mal selbst gebacken und  – sie schmecken immer noch nach Kindheit! 🙂

Lebkuchen ‘Deichrunners way’

Portionen: ca. 120 Stück

Lebkuchen ‘Deichrunners way’

Zutaten

  • 1000 g Mehl
  • 500 g "Kunsthonig" (= Zuckerrübensirup, z.B. Grafschafter Goldsaft)
  • 500 g Zucker
  • 180 g Mandeln
  • 150 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 4 Eier
  • 6 g Zimt
  • 6 g Nelken
  • etwas Kirschwasser (ca. 1 EL)
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

  • Die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abschrecken. Nun die Haut abziehen. Die Mandeln dann fein mahlen.
  • Kunsthonig in einem Topf auf dem Herd zerlassen und dann ein wenig auskühlen lassen.
  • Man schüttet das Mehl auf ein Backbrett oder die Küchenarbeitsplatte, macht in die Mitte des Mehls eine Vertiefung, gibt in diese zuerst den Zucker, macht darin wieder eine Vertiefung und gibt dahinein den Kunsthonig sowie die Eier und das Kirschwasser dazu. Die Mandeln streut man mit den restlichen Zutaten auf das Mehl und verarbeitet alles zusammen zu einem Mürbeteig.
  • Den Teig gibt man für eine gute Stunde - in Klarsichtfolie gewickelt - in den Kühlschrank. Dann teilt man den Teig in mehrere kleinere Stücke (alle bis auf eines immer wieder in den Kühlschrank legen) und rollt das eine Teigstück auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick aus. Mit einer rechteckigen Form mit Zacken sticht man die einzelnen Lebkuchen aus und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  • Die Lebkuchen werden bei 170°C auf der mitteleren Schiene etwa 20 Minuten lang gebacken; aber immer Sichtkontrolle halten - meist braucht nur das erste Blech die volle Backzeit.
  • Quelle: Familienrezept

Notizen:

Meist sind die Lebkuchen erst einmal recht hart; nach 1-2 Wochen in einer Dose gibt sich das aber (man kann auch einen Apfelschnitz mit in die Dose geben, das macht die Lebkuchen auch schneller weich) - Meine Lebkuchen waren aber von Anfang an weich.

http://deichrunnerskueche.de/2013/12/lebkuchen-deichrunners-way.html

Mandelknusperchen

Weiter gehts mit Plätzchen backen.

Melanie fragte heute in ihrem Blog „Wievielerlei macht Ihr so?“ – Interessante Frage, die ich aber derzeit noch gar nicht beantworten kann, denn das hängt davon ab, wie viele Rezepte mir noch über den Weg laufen, die mich zum Nachbacken reizen. Ich habe wenig ‚feste‘ Sorten, die ich unbedingt jedes Jahr backen muss.

Heute gibt es bei mir Mandelknusperchen, das ist nach den Pistazien-Sablés ein weiteres Rezept aus Christina Richons Büchlein „Weihnachtsplätzchen – Himmlich lecker und bezaubernd süß“*.

Alice hat aus dem Büchlein übrigens schon die Ricotta-Polenta-Baci sowie die Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen gebacken. Beide Sorten sehen ebenfalls köstlich aus.

Weihnachten, Plätzchen, Kekse, Mandeln

Wunderbar knusprig und zart würzig – Achtung: Suchtgefahr nicht ausgeschlossen!

Mandelknusperchen

Portionen: ca. 100 Stück

Mandelknusperchen

Zutaten

  • 120 g weiche Butter
  • 100 g hellbrauner Rohrzucker
  • Salz
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 2 Msp. Nelkenpulver
  • 2 Msp. gemahlener Koriander
  • 2 Msp. gemahlener Piment
  • 120 g gehackte Mandeln
  • 100 g Mehl

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Butter mit dem Rohrzucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark mit einem Messer herauskratzen und mit Zimt, Nelken, Koriander und Piment unter die Butter mischen. Die Mandeln mit dem Mehl unter die Buttermasse rühren.
  • Von der Plätzchenmasse portionsweise mit einem Teelöffel olivengroße Klößchen abstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit der Unterseite eines kleinen Glases (Eva: mit den Fingern) die Klößchen etwas flach drücken.
  • Im Ofen (Mitte) ca. 8 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Da die Knusperchen sehr zerbrechlich sind, mit einer Palette abheben und auf ein Kuchengitter zum völligen Auskühlen setzen.
  • Tipp von Christina Richon: Versuchen Sie mal eine grün gesprenkelte Knusperchen-Variante mit Pistazien. Dafür ersetzen Sie 60 g der gehackten Mandeln durch geschälte, ungesalzene Pistazienkerne.
http://deichrunnerskueche.de/2013/11/mandelknusperchen.html

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Penne mit Hähnchenbrust in Rauke-Pesto-Sauce

Das Wetter ist derzeit einfach zu schön, um allzu lange in der Küche zu stehen – wir haben dieses Wochenende viel Zeit mit Fahrrad fahren verbracht.

Insofern war ich froh, dass ich das Rauke-Pesto schon vorbereitet hatte, so stand das Pastagericht – die Penne mit Hähnchenbrust in Rauke-Pesto-Sauce – im Nullkommanix auf dem Tisch.

Rauke und Mandeln im Pesto = schöne Kombi und zusammen mit Nudeln und Hähnchenbrustfilet ein leckeres Pastagericht, was es nicht das letzte Mal bei uns gegeben hat.

Penne mit Hähnchenbrust in Rauke-Pesto-Sauce

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Penne mit Hähnchenbrust in Rauke-Pesto-Sauce
Kategorien: Pasta, Pesto, Rauke, Mandeln
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Penne
300 Gramm   Hähnchenbrustfilet
1 Essl.   Öl
      Salz
75 Gramm   Crème fraîche
3 Essl.   Rauke-Pesto
      Chiliflocken

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 08.07.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Penne in Salzwasser garen. Hähnchenbrustfilet 2 cm groß würfeln. In einer Pfanne in heißem Öl 5 Min. braten, mit Salz würzen. Nudeln abgießen, dabei 100 ml Kochwasser auffangen. Kochwasser mit Crème fraîche und Rauke-Pesto in die Pfanne geben und aufkochen. Nudeln untermischen und mit Chiliflocken bestreut servieren.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rauke-Mandel-Pesto
Kategorien: Pesto, Rauke
Menge: 200 Ml

Zutaten

30 Gramm   Mandeln, gehackt
60 Gramm   Rauke
50 Gramm   Ital. Hartkäse
      — (z. B. Parmigiano reggiano, frisch gerieben)
1 Teel.   Bio-Zitronenschale, fein abgerieben
4 Essl.   Neutrales Öl
4 Essl.   Olivenöl, kalt gepresst

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 08.07.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auf einem Teller abkühlen lassen. Rauke verlesen, waschen und sorgfältig trocken schleudern. Rauke grob schneiden. Mit Mandeln und ital. Hartkäse in einem Blitzhacker intervallartig fein zerkleinern.

Zitronenschale, Öl und Olivenöl erst anschließend unterrühren. Pesto in ein sauberes wieder verschließbares Glas füllen, mit Öl auffüllen und verschließen.

TIPP:

Das Pesto ist im Kühlschrank mind. 1 Woche haltbar.

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Nachgebacken: Claudios Apfelkuchen

Ende letzter Woche gab es beruflich im alten Land zu tun und passend zu diesem großen Obstanbaugebiet bekamen wir eine Menge Äpfel geschenkt.

Äpfel

Klar, dass ein Teil davon für Apfelkuchen verwendet wurde. Da meine Backbücher gerade nicht griffbereit waren, habe ich mich in den anderen Blogs umgeschaut und bin bei Alex von foto e fornelli auf Claudios Apfelkuchen gestoßen, den sie aus seinem Kochbuch nachgebacken hat und begeistert war – das Kuchenrezept ist aber auch in Claudios Blog zu finden.

Mir ist leider die Zuckerschicht beim Karamellisieren an einigen Stellen ein wenig schwarz geworden….peinlich, ich weiß! 🙂

Aber geschmacklich ist der Kuchen wirklich eine Wucht und er war im Nullkommanix aufgegessen.

Claudios Apfelkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Claudios Apfelkuchen
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Apfel
Menge: 24 Er Kuchenform

Zutaten

100 Gramm   Weiche Butter
100 Gramm   Zucker
2     Eier
1     Vanilleschote (das Mark)
      Abrieb einer 1/2 unbehandelten Zitrone
50 Gramm   Mehl (oder 100 g für einen weniger feuchten
      — Kuchen)
1 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Gehackte und frisch geröstete Mandeln
3-4     Äpfel
200 ml   Geschlagene Sahne
2 Essl.   Zucker zum Karamellisieren
      Butter für die Form

Quelle

  nach Blog von
  http://www.anonymekoeche.net/?p=555
  und
  http://fotoefornelli.com/de/2009/10/la-torta-di-mele-di-
  claudio/
  Erfasst *RK* 16.11.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier, das Mark der Vanilleschote und den Zitronenabrieg dazugeben, alles verquirlen und weiterrühren. 50 g Mehl (oder 100 g, wenn man den Kuchen nicht zu feucht mag), Backpulver und die Mandeln untermischen.

Äpfel schälen und entkernen. 2-3 Äpfel würfeln und zum Teig geben. Die geschlagene Sahne unterheben und den Teig in die gebutterte Springform gießen.

Den letzten Apfel fein schneiden und über den Teig verteilen (im Original steht: Oberfläche 5 cm hoch mit dünnen Apfelschnitzen belegen ich habe das wohl überlesen und nur einen Apfel dafür verwendet). Den Kuchen für 30-40 Minuten im 180°C heißen Backofen (Mitte, Umluft 160°C) backen. 5 Minuten vor Schluß den Backofengrill zuschalten, den Kuchen mit 2 EL Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.

Etwas auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker (und eventuell Zimt) bestäuben und lauwarm servieren.

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Rosenkohlgratin

Rosenkohl ist derzeit ja in den Food-Blogs in aller Munde: PetraBolliRobert und Petra haben dieser Tage damit gekocht, um nur einige Wenige zu nennen.

Bei mir gab es den Rosenkohl heute zusammen mit Kartoffeln als Gratin und ich kann nur sagen, dass es ein leckeres Gericht für diesen schneereichen Wintertag war – so wurde man zumindest innerlich gut gewärmt.

So schön diese weiße Schneepracht ja auch aussieht, aber ehrlich gesagt: ich habe langsam genug davon! Wie sieht das bei euch aus?

Rosenkohlgratin 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosenkohlgratin
Kategorien: Backofen, Rosenkohl, Kartoffeln
Menge: 2 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Kartoffeln
350 Gramm   Rosenkohl
100 ml   Schlagsahne
5 Essl.   Milch
2     Eier (Kl. M)
      Frisch geriebene Muskatnuss
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Gehackte Mandelkerne

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 02.02.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden oder
hobeln. Scheiben in kaltes Wasser legen. Rosenkohl putzen. In kochendes
Salzwasser geben, aufkochen und 5 Min. kochen lassen. Nach 2 Min. die
Kartoffelscheiben zugeben, erneut aufkochen und weitere 3 Min. kochen
lassen. Rosenkohl und Kartoffeln abgießen, abschrecken und sehr gut
abtropfen lassen.

Beides in einer flachen gefetteten Form (20×12 cm) verteilen.
Schlagsahne, Milch und Eier verquirlen. Mit frisch geriebener
Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Über die Rosenkohl-Kartoffeln
geben. Gehackte Mandelkerne in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten
und über das Gratin streuen.

3 Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 25-30 Min. backen.

Zubereitungszeit: 50 Minuten

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Grießschmarren mit Apfelkompott

So kurz vor den kommenden Feiertagen war mir heute eher nach schneller, einfacher Küche.

Daher gab es nach einem langen Spaziergang in eisiger Kälte und kräftigem Wind eine leckere Süßspeise – Grießschmarren mit Apfelkompott -, die mich dann doch recht schnell wieder aufgewärmt hat.

Grießschmarren mit Apfelkompott 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Grießschmarren mit Apfelkompott
Kategorien: Süßspeise, Grieß, Rosinen
Menge: 2 Portionen

Zutaten

3 Essl.   Mandelstifte
400 ml   Milch
125 Gramm   Weizengrieß
2 Essl.   Zucker
      Salz
2     Eier
3 Essl.   Rosinen
1-2 Teel.   Fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
3 Essl.   Butterschmalz
      Puderzucker zum Bestäuben
      Apfelkompott

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 20.12.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Milch
aufkochen. Grieß, Zucker und 1 Prise Salz mischen und unter Rühren zur
Milch geben. Auf der ausgeschalteten Kochstelle 5 Minuten quellen
lassen.

Erst die Eier sorgfältig unterrühren. Dann Mandelstifte, Rosinen und Zitronenschale unterrühren und abkühlen lassen.

Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen.
Grießteig zugeben und bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten goldbraun
braten, dabei mit einem Pfannenwender in Stücke teilen. Mit Puderzucker
bestäuben und mit Apfelkompott servieren.

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Honigkuchen mit Schokolade

Ja, ich gebe es zu: ich mag in der Adventszeit ganz gerne mal eine Scheibe dieses Honigkuchens/Frückstücksbrot, das man in der Zeit vor Weihnachten in jedem Supermarkt kaufen kann. Und ich kenne da noch eine liebe Bloggerin, der es wohl ähnlich ergeht. 😉

Schon letztes Jahr habe ich nach einem Rezept gesucht, um das selber und sicher besser backen zu können – damals habe ich aber leider keines gefunden.

Da hatte ich dieses Jahr mehr Glück und so stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege; statt eines Honigskuchens in einer Kastenform habe ich 4 kleine Küchlein in meiner 6er-Mini-Kastenform gebacken.

Mir war von vorne herein klar, dass dieser Honigkuchen mit Schokolade anders schmecken würde, als die gekauften, zumal da keine Schokolade und auch keine Mandel- und Nussstücke drin sind.

Nach dem Original muss ich also weiterhin suchen, aber diese Variante schmeckt auf alle Fälle schon mal wesentlich besser als das Original aus dem Supermarkt! 🙂

Honigkuchen mit Schokolade 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Honigkuchen mit Schokolade
Kategorien: Advent, Rührteig, Schokolade, Honig
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

      Fett für die Form
100 Gramm   Zartbitterschokolade
2     Eier
250 Gramm   Flüssiger Honig
1/2 Teel.   Zimt
1 Messersp.   Gemahlene Gewürznelke
1 Messersp.   Kardamom
250 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Gehackte Haselnüsse
100 Gramm   Gehackte Mandeln
125 Gramm   Brauner Grümmelkandis

Quelle

  nach
  Zeitschrift "Lecker" – Christmas-Special
  Erfasst *RK* 11.12.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Eine Kastenform (30 cm lang; ca. 2 l Inhalt) fetten. Backofen
vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe2). Schokolade grob
raspeln. Eier, Honig und Gewürze mit den Schneebesen des
Handrührgerätes verrühren. Mehl, Backpulver und Schokolade mischen,
kurz unterrühren. Nüsse, Mandeln und Kandis unterheben.

Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im heißen Backofen
50-60 Minuten backen. Evtl. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen
mit Alufolie abdecken.

Kuchen in der Form 10-15 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen und
vollständig auskühlen lassen. Honigkuchen in Scheiben schneiden und
evtl. mit Butter bestreichen. Hält sich in Alufolie gewickelt 5-7 Tage.

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