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Chili con carne

Heute gibt es bei mir ein Gericht, das absolut nicht fototauglich ist, aber wenn ein Herr Lafer es in seinem neuen Buch nur so schlicht im Topf präsentiert, dann erlaube ich mir das einfach auch und hoffe, dass ich nicht wieder – wie neulich bei diesem Gericht – facebook-Kommentare dahingehend bekomme, dass das keine 'feine Küche' sei….ist natürlich immer die Frage, wie man 'feine Küche' definiert! 😉

Aber nicht ärgern, nur wundern und nichts mehr in der fb-Gruppe 'Feine Küche' posten.

Ich mag die Lafer Rezepte gerne und finde sie durchweg stimmig, auch wenn sie oft ein wenig aufwändig sind. Bei dem Chili con carne könnte man den Aufwand verringern, wenn man Kidneybohnen aus der Dose nimmt und gekauftes Ajvar, anstatt es selbst aus den Paprikaschoten herzustellen.

Ich habe aber seine Vorgehensweise übernommen und kann nur sagen: Vorsicht – es schmeckt ober-mega-lecker und man isst zu viel davon. 🙂

Chili con carne - im Topf (1)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chili con carne
Kategorien: Rindfleisch, Paprika, Kidneybohnen
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Getrocknete rote Kidneybohnen
3     Rote Paprikaschoten
1     Gelbe Paprikaschote
1     Grüne Paprikaschote
1 kg   Rindfleisch (Schulter)
250 Gramm   Zwiebeln
3     Knoblauchzehen
2-3     Rote Chilischoten
3 Essl.   Olivenöl
50 Gramm   Butter
1 Essl.   Tomatenmark
3 Essl.   Tomatenketchup
300 Gramm   Passierte Tomaten
1-2 Teel.   Brauner Zucker
2     Lorbeerblätter
1 Ltr.   Rinderfond
100 Gramm   Maiskörner (Dose)
      Salz
      Pfeffer aus der Mühle

Quelle

  aus: "Die Welt in Lafers Küche"
  Erfasst *RK* 15.10.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Kidneybohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen.

Am nächsten Tag den Ofen auf 220 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen. Je 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote auf einem Blech im Ofen (oben – Umluft 200 Grad!) 15-20 Minuten backen, bis die Haut Blasen wirft. In einem Gefrierbeutel oder unter einem feuchten Tuch abkühlen lassen.

Backofentemperatur auf 200 Grad Unter-/Oberhitze senken. – Das Rindfleisch erst in Scheiben, dann in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Die Chilischoten längs halbieren, entkernen, waschen und sehr fein hacken.

Olivenöl und die Hälfte der Butter in einem Schmortopf erhitzen. Das Fleisch darin rundherum anbraten. Die restliche Butter dazugeben, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Anschließend die Chilis dazugeben. Das Tomatenmark hinzufügen und unterrühren. Ketchup, passierte Tomaten, Zucker und Lorbeerblätter untermischen. Den Rinderfond unter Rühren dazugießen.

Das Fleisch zugedeckt (unten – Umluft 180 Grad!)in etwa 1 Stunde garen.

In der Zwischenzeit die gerösteten Paprikaschoten häuten und halbieren.Stielansätze, Samen und Trennwände entfernen. Die Paprikahälften klein würfeln und beiseitestellen.

Die übrigen roten Paprikaschoten halbieren, putzen, waschen, würfeln und mit einem Pürierstab fein pürieren. Das Püree durch ein Sieb streichen, den Saft auffangen und beiseitestellen.

Die Kidneybohnen abgießen und unter die Fleischmischung rühren. Alles auf dem Herd offen bei mittlerer Hitze ca. 45 Minuten weitergaren, bis die Bohnen weich sind. Die Maiskörner abtropfen lassen.

Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Paprikasaft dazugießen.

Die Maiskörner und Paprikastücke unter das Chili rühren. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Geburtstags-Picknick an der Alster…u.a. mit Lafer Frikadellen

Eine liebe Freundin von uns, die auch das Glück hat in Alsternähe zu wohnen, hat sich am Sonntag zu ihrem Geburtstag von ihren Gästen die Ausrichtung eines Picknicks an der Alster gewünscht. Und eines versteht sich ja wohl von selbst: Geburtstagswünsche werden – soweit möglich – immer erfüllt. Und bei diesem Traumwetter und Traumplätzchen und -ausblick besonders gerne!

Mariannes Geburtstag 09.06.2013 046a

Mariannes Geburtstag 09.06.2013 034a

Mariannes Geburtstag 09.06.2013 129a

So wurde auch in meiner Küche am Samstag gebruzzelt und gebacken – u.a. Frikadellen aus diesem Buch. Ich wollte einfach mal andere machen als meine sonstigen Standard-Frikadellen und fand interessant, dass Lafer Speck mit in die Frikadellen gibt, Gewürze aber nur mit in die Pfanne legt.

Der Mitgenießer und ich konnten uns nicht entscheiden, ob uns diese oder die nach meinem eigenen Rezept besser schmecken, dazu sind sie zu unterschiedlich – lecker sind sie beide und diese hier mit dem Speck sind natürlich schön kräftig im Geschmack. Sie waren beim Picknick im Nullkommanix verschwunden, das spricht doch für sie oder?!

Lafer Frikadellen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Frikadellen (nach Lafer)
Kategorien: Hackfleisch, Brötchen, Speck
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1     Altbackenes Brötchen
100 ml   Lauwarme Milch
100 Gramm   Durchwachsener Speck
3     Schalotten
2     Knoblauchzehen
25 Gramm   Butter
500 Gramm   Gemischtes Hackfleisch
      Ei (Kl. M)
1 Teel.   Mittelscharfer Senf
      Salz
      Pfeffer aus der Mühle
30 Gramm   Butterschmalz
2 Zweige   Thymian
2 Zweige   Rosmarin

Quelle

  aus: Der große Lafer
  Erfasst *RK* 11.06.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Rinde des Brötchens abschneiden und wegwerfen. Tipp: Das geht am besten mit einem Brotmesser mit Wellenschliff. Das weiße Innere des Brötchens in kleine Würfel schneiden. Die lauwarme Milch darüber gießen und die Brötchenwürfel 10 Minuten ziehen lassen.

Den Speck fein würfeln. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Speck, Schalotten und Knoblauch darin andünsten. Anschließend etwas abkühlen lassen.

Das Hackfleisch mit der Zwiebelmischung, Ei, Senf und dem eingeweichten Brötchen in eine Schüssel geben. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Alle Zutaten mit einem Teigschaber oder mit den Händen gut miteinander vermengen. Aus der Hackmasse mit feuchten Händen 8 gleichgroße Frikadellen formen. (geht gut mit einer großen Suppenkelle,einem Metallring von 8 cm Durchmesser oder einem großen Eisportionierer)

Das Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Frikadellen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Die Kräuterzweige zufügen. Beim Braten geben die Kräuter ihr Aroma an die Frikadellen ab. Dann die Hitze reduzieren und die Frikadellen bei milder Hitze 5-8 Minuten weiter braten.

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Apfel-Schmand-Kuchen

Von Lafer habe ich ja schon etliche Kochbücher, u.a. auch Der große Lafer. Versteht sich von selbst, dass nun auch noch Der große Lafer Backen auf der Wunschliste stand.

Ich hatte Glück, denn ich habe ihn zu Weihnachten auch tatsächlich bekommen und nun endlich fürs Wochenende zum ersten Mal etwas daraus gebacken: Apfel-Schmand-Kuchen.

Leider ist es mir nun schon zum zweiten Mal bei einem Lafer-Rezept passiert, dass angegebene Zeiten nicht stimmten: für den Kuchen sind 35 Minuten angegeben, meiner hat aber gut 10 Minuten länger im Backofen gebraucht.

Geschmacklich finden wir ihn sehr lecker und es wird ihn sicherlich mal wieder geben. Optisch bin ich nicht ganz zufrieden, denn meine Schmandfüllung hatte lauter Luftbläschen…ob das vielleicht daran liegt, dass ich lactosefreien Schmand genommen habe? Oder hat jemand eine andere Idee, woran es gelegen haben kann?

Lafers Foto ist sehr unscharf aufgenommen und er hatte auch Puderzucker auf dem Kuchen, insofern weiß ich nicht genau, ob bei ihm auch diese Bläschen zu sehen waren….aber das ist ja eh nur Optik – der Geschmack ist stimmig und das ist doch die Hauptsache.

 

Apfel-Schmand-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Schmand-Kuchen
Kategorien: Mürbeteig, Apfel, Schmand
Menge: 24 Er Tarteform

Zutaten

H MÜRBETEIG*
75 Gramm Kalte Butter
1/2 Vanilleschote
150 Gramm Mehl (Eva: 550er)
38 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
1/2 Eigelb (Eva: 1 Eigelb)
1-105 Essl. Kaltes Wasser
H BELAG
5 klein. Äpfel (z.B. Elstar)
1 Zitrone (Saft davon)
75 Gramm Zucker
1 Teel. Zimtpulver
2 Eier
200 Gramm Schmand (Eva: lactosefrei)
50 ml Sahne (Eva: lactosefrei)
Butter für die Form

Quelle

aus: Der große Lafer – Backen
Erfasst *RK* 24.03.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

*Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. Die Apfelhälften in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft, 1 El Zucker und Zimtpulver mischen.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einfetten. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick und etwas größer als die Form ausrollen. Den Teig in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen und andrücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Apfelspalten dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Für den Guss Eier mit restlichem Zucker, Schmand und Sahne verquirlen und über die Äpfel gießen. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene (Umluft 160°) etwa 35 Min. backen.**

Anmerkung Eva:

schönes Apfelkuchenrezept!

Mein Kuchen hatte in der Schmandmischung nach dem Backen viele kleine Luftlöcher…vielleicht wegen den Lactosefreien Produkten??

** Die angegebene Backzeit hat bei mir nicht ausgereicht, musste den Kuchen 10 Min. länger backen

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