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Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Nun ist genug *geflittert* ! 🙂 und es wird Zeit, dass der letzte Beitrag mal ein wenig nach unten rutscht. Auch *Flitternde* brauchen schließlich was zu beißen.

Diesen Pflaumenkuchen (bisschen nach unten scrollen auf der Seite) habe ich bei meiner Freundin Marlene zuerst auf facebook gesehen. Dort lachte er mich direkt so an, dass ich ihn unbedingt auch backen musste, obwohl ich von vorneherein wusste, dass ich damit bei Knut nicht punkten kann, denn er mag Pflaumenkuchen nur mit Rührteig – was wiederum für mich ein totales No-go ist. 🙂 Geschmäcker sind nun mal verschieden und vielleicht backe ich dieser Tage ja noch mal einen mit Rührteig, den er dann ganz alleine essen darf.

Der Teig ist richtig flaumig und lässt sich so gut handeln, dass schon das Backen eine wahre Freude ist. Er verliert auch durchs Backen kein bisschen von seiner Flaumigkeit und ist schön locker und saftig.

Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein.

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Zutaten

  • Lievito madre TA150
  • 25 g Weizenmehl Type 550, 812 oder 1050
  • 12 g Wasser ca. 30°C
  • 25 g Anstellgut Weizen TA150
  • Mehlkochstück
  • 5 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Wasser kalt
  • Quellstück
  • 2 g Flohsamenschalen
  • 25 g Wasser kalt
  • 33 g Schmand oder Crème Fraiche
  • 25 g Vollei
  • 28 g Zucker
  • 2 g Salz
  • Vanilleschoten-Mark nach Geschmack
  • Zitronenabrieb nach Geschmack - optional
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 25 g Butter weich
  • Butterstreusel
  • 82 g Butter, weich - nicht flüssig
  • 66 g Zucker
  • 150 g Weizenmehl 405 oder 550
  • 1 g Salz
  • Zimt nach Geschmack

Zubereitung

  • Lievto madre: Zutaten verkneten, Reifezeit ca. 3-4 Std. ca. 24-28°C
  • Mehlkochstück: Zutaten gut verrühren und unter rühren kurz aufkochen und abkühlen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Quellstück: Zutaten gut verrühren und ca. 1 Std. quellen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Teigbereitung:
  • Schmand, Zucker, Salz, Vanillemark und Ei verquirlen.
  • Lievito madre grob zerteilen, mit Mehlkochstück und Quellstück kurz ankneten, dann nach und nach ca. 2/3 des Mehls und die Schmand-Mischung langsam unterkneten. Den Teig ca. 5 Min. kneten, dann restliches Mehl mit der weichen Butter unterkneten. Teig ca. 10-15 Min. kneten. Am Ende der Knetzeit sollte der Teig glatt und glänzend sein, sich vom Schüsselrand und -boden lösen.
  • Knetzeit: ca. 5 Min. + ca- 10-15 Min.
  • Teigtemperatur: 22-24°C - max. 26°C
  • Teigruhe: ca. 90 Min. - Teig in Abständen von ca. 30 Min. aufziehen/falten.
  • Aufarbeitung: Teig nach der Teigruhe nochmals aufziehen/falten, kurz entspannen lassen, anschließend auf Blechgröße ausrollen.
  • Stückgare: ca. 60-90 Min., dann stippen und belegen.
  • Backen: Backofen vorzeiten auf 220°C - Blech in den Ofen schieben und ca. 10 Min. bei 220° anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 180°C und weitere 30 Min. backen.
  • Gesamtbackzeit: ca. 40 Min. – 220°C fallend auf 180°C
  • Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 20 Minuten bei 200°C und 20 Minuten bei 180°C (ohne Schwaden!)
  • Teigeinlage Backblech ca. 30x40 cm - ca. 400-500 g Teig
  • Teigeinlage Backform ca. 28 cm Ø - ca. 350 g Teig
  • ________________________________________________________________________________
  • Zubereitung Butterstreusel
  • Butter, Zucker, Salz u. Zimt mit dem Knethaken des Handrührers kurz verkneten.
  • Nach und nach das Mehl zugeben, erst langsam rühren bis es nicht mehr staubt, dann auf voller Geschwindigkeit weiter kneten bis sich feine Streusel bilden.
  • Knetzzeit: ca. 2 Min.
  • Die feinen Streusel auf die Arbeitsfläche kippen und mit den Händen verreiben bis die gewünschte Streuselgröße erreicht ist.
  • Die Streusel kann man gut schon ein paar Tage vorher herstellen, sie halten sich im Kühlschrank gut 1-2 Wochen, wenn sie einem gut verschlossenen Gefäß gelagert werden.
  • Streuselmenge:
  • Backblech 30x40 cm - ca. 400-500 g Streusel
  • Backform ca. 28 cm Ø - 300 g Streusel"
http://deichrunnerskueche.de/2016/09/pflaumenkuchen-lievito-madre-mit-streuseln.html

Das Originalrezept – allerdings für einen feinen Zopf – findet ihr hier bei Marlene im Sauerteigforum.

Gefüllter Butterkuchen – nachgebacken

Bernd Neuner, seines Zeichens Konditormeister, kenne ich nun schon etliche Jahre virtuell. Man ‚trifft‘ sich immer wieder im Netz.
Bei facebook hat er die Gruppe backfreaks ins Leben gerufen und stellt dort auch selbst immer wieder seine tollen Rezepte vor. Des Weiteren hat er aber auch eine eigene Internetseite, die ihr euch unbedingt einmal anschauen solltet.

Neulich zeigte er ein Foto von seinem gefüllten Butterkuchen bei facebook und es war um meine Freundin Marlene und mich geschehen: der musste nachgebacken werden.
Marlene war so nett und hat Bernds Mengenangaben an die Schnittenform mit Aushebeboden angepasst, denn da passt die Menge einfach besser für den kleinen Haushalt.

Der Kuchen ist so mega-lecker, locker und saftig (das letzte Stück schmeckte sogar am dritten Tag noch prima; Butterkuchen aus der Bäckerei ist meist am nächsten Tag schon so trocken, dass man ihn nicht mehr essen mag) – den müsst ihr unbedingt nachbacken!

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Portionen: Schnittenform (31,5*10,5 cm)

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Zutaten

  • Butterhefeteig:
  • 20 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 140 g Weizenmehl 550
  • 25 g Vollei (ganze Eier)
  • 8 g Hefe
  • 55 g Vollmilch 3,5% (lauwarm)
  • etwas Zitrone unbehandelt (abreiben)
  • 1/4 Vanilleschote (auskratzen)
  • 1 Prise g Salz
  • Belag:
  • 30 g Butter (kalt in kleine Würfel schneiden)
  • 30 g Zucker
  • Vanille-Füllcreme:
  • 40 g Eiweiss
  • 1 Prise(n) Salz
  • 15 g Zucker
  • Eiweiß, Salz und Zucker zu kompaktem Eischnee aufschlagen
  • 140 g Vollmilch 3,5%
  • 25 g Butter
  • 15 g Vanillepuddingpulver
  • 15 g Zucker
  • 1?4 Vanilleschote auskratzen
  • die vorgenannten Zutaten zu einem Pudding aufkochen
  • 1,5 Blatt Gelatine

Zubereitung

  • Hefeteig herstellen, nach einer Teigruhe von 30 Minuten ausrollen und mit einer Gabel reichlich Löcher in den Teig stupfen.
  • Dann die kalten Butterwürfel auflegen und etwas in den Hefeteig drücken, Zucker aufstreuen und 30-40 Minuten zur Gare stellen.
  • Bei 200 Grad ca. 20-22 Minuten backen - evtl. in den letzten 5 Minuten die Temperatur auf 180 Grad reduzieren.
  • Den erkalteten Kuchen (am Besten auf Kuchengitter auskühlen lassen) in Streifen von ca. 8 cm oder nach eigenen Wünschen schneiden (wer mag kann die Ränder etwas abschneiden - begradigen) . Diese Streifen mittig durchschneiden. Die Unterseite in einen Backrahmen legen, dann die oberen Teile des Butterkuchens in je 8 cm einteilen, sodass Stücke mit je ca. 8x8 cm entstehen. (Eva: statt Backrahmen Schnittenform - Schnitten in Breite von 6 cm geschnitten)
  • Füllung:
  • Eiweiss und Zucker zu einem kompakten Eischnee aufschlagen. Aus den restlichen Zutaten einen Vanillepudding kochen - in den heissen Vanillepudding wird sofort ein Teil vom Eischnee untergehoben. Dann gleich die eingeweichte Gelatine in die heisse Füllkreme einrühren, den restlichen Eischnee unterarbeiten. Die warme Füllkreme in den Backrahmen einfüllen, glatt streichen, die Oberteile auflegen und für 2-3 Stunden auskühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit den Kuchen schneiden.

Notizen:

Rezept von Bernd Neuner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/nachgebacken-gefuellter-butterkuchen.html

Buchweizen-Torte

Hab ich es nicht immer schon gesagt?
Ich kann keine Torten!
Aber man (ich) wird einfach nicht schlau und versucht es immer wieder.

Ich stöberte in der Buchhandlung in der Koch- und Backbuchabteilung (wo sonst?!) und dann lachte mich ‚Das Hüftgold-Backbuch’* von Florian Lechner an. Bisschen darin rumgeblättert, alles sah einfach aus, dann war auch noch eine Buchweizen-Torte darin (nach der suche ich doch schon so lange)….und es war klar, dass das Buch mit nach Hause durfte.

Klar war auch, dass ich als Erstes die Buchweizen-Torte backen musste. Von der Optik sprechen wir nicht weiter, da schauen wir lieber zur Kochpoetin und zu MaLu, denn die haben das beide so was von drauf!
Geschmacklich ist diese Buchweizen-Torte auch anders als die, die man hier in der Lüneburger Heide in den Cafés bekommt, denn der Teig ist mehr Rührteig als Biskuitteig, aber köstlich durch die gerösteten Haselnüsse, die Schokoladenblättchen und die Äpfel.
Die Füllung kommt einem – trotz Mascarpone und Sahne – leichter vor als die in den Cafés, zumal sie auch nur zwischen die beiden Teigschichten kommt und nicht alles damit bestrichen wird.

Wir fanden sie – trotz nicht berauschender Optik – sehr lecker und haben die kleine 18er Torte in einem Rutsch vertilgt. 🙂

Buchweizen-Torte

Portionen: Springform 28 cm Durchmesser

Buchweizen-Torte

Zutaten

  • Für den Kuchen
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 6 Eier
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 2 EL Schokoladenblättchen
  • 2 Äpfel
  • Für die Füllung
  • 250 g Sahne
  • 250 g Mascarpine
  • 40 g Puderzucker
  • 60 g weiche Butter
  • 180 g Preiselbeeren
  • Zur Verzierung
  • Puderzucker
  • geschmolzene Schokolade

Zubereitung

  • Die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Die Eier nach und nach dazugeben. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten. Haselnüsse, Buchweizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Schokoladenblättchen vermischen und vorsichtig zur Buttermasse geben.
  • Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, fein reiben und unter doe Buttermasse heben. Den Teig in eine gefettete, mehlierte Springform füllen und auf 1 Stunde backen.
  • Den Kuchen abkühlen lassen. Die Sahne für die Füllung steif schlagen. Mit Mascarpone, Puderzucker und Butter glatt rühren, die Preiselbeeren unterheben. Anschließend den Kuchen für 2 Böden einmal durchschneiden und die untere Hälfte mit der Preiselbeercreme bestreichen. Den Deckel auflegen. Mit Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Schokolade verzieren.

Notizen:

Eva: von allen Zutaten nur die Hälfte genommen und den Kuchen in einer 18er Springform gebacken. Backzeit war auch eine Stunde - früher war der Kuchen (mittels Stäbchenprobe getestet) noch nicht durch. Aufs Verzieren mit flüssiger Schokolade habe ich verzichtet.

Rezept aus: Das Hüftgold-Backbuch von Florian Lechner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/buchweizen-torte.html

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Apfel-Streusel mit Rahmguss

Mein Wochenendkuchen war ein Apfel-Streusel mit Rahmguss und er hat mich richtig begeistert! Ich bin ja normalerweise nicht so ein Streuselfan, aber der Haselnusskrokant in den Streuseln ist der Bringer = so mag auch ich Streusel. Genug Obst für meinen Geschmack ist auch in dem Kuchen und der Schmand-Vanilleguss rundet alles schön ab.

Der Kuchen ist schon ein wenig gehaltvoll, aber ich hab mir zwei Stücke davon auf meine 15 km-Wanderung mitgenommen und denke, dass es daher nicht ganz so schlimm war mit den Kalorien. 😉  So konnte ich auch gleich testen, ob er Picknick geeignet ist – ja, er ist es und bekommt von mir die absolute Nachbackempfehlung.

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Portionen: 1 Springform (26er Durchmesser)

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Zutaten

  • etwas + 225 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnuss-Krokant
  • 200 g + 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Salz
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 800 g Äpfel (z. B. Boskop)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille" (zum Kochen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • 1. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Mehl, Krokant, 200 g Zucker, Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 225 g Butter in Flöckchen und 1 Ei erst mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann kurz mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  • 2. Hälfte Streusel als Boden in der Form verteilen und andrücken. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen.
  • 3. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Streuselboden verteilen.
  • 4. Schmand, 4 Eier, 75 g Zucker und Soßenpulver verrühren und über die Äpfel gießen. Die restlichen Streusel daraufstreuen.
  • 5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.
  • Rezept aus lecker.de http://www.lecker.de/rezept/930490/Apfel-Streusel-mit-Rahmguss.html
http://deichrunnerskueche.de/2014/10/apfel-streusel-mit-rahmguss.html

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung – nachgebacken von MaLu

Ein verlängertes Wochenende steht bevor! 🙂 Wie wäre es da mit einer schnell gemachten, aber äußerst leckeren Heidelbeertarte? Vielleicht habt ihr ja genau so viel Glück wie ich und bekommt auch noch frische Heidelbeeren.

Diese Heidelbeertarte hat mich auf dem Blog von MaLu’s Köstlichkeiten direkt angelacht, denn ich wusste sofort, dass die mir schmecken würde. Es lohnt sich eh bei Malu zu stöbern, denn sie kreiert viele tolle süße Leckereien.

Erst dachte ich, dass der Mürbeteigboden zu dick geraten ist (ich bin ja ein Freund von sehr dünnen Mürbeteigböden), aber nach dem ersten Kosten war direkt klar, dass das Verhältnis von Teig zur Füllung total stimmig ist.

Die geniale Tarteform mit losem Boden* finde ich wunderschön, das einzige Manko ist, dass ich bis jetzt keine passende Kuchenplatte dafür gefunden habe – sie sind alle zu kurz. Wenn da jemand einen Tipp für mich zu einer Bezugsquelle hätte, immer gerne! 😉

Maren hat noch einen tollen Tipp, wie man einen mit Obst belegten Kuchen oder eine Tarte ein wenig länger haltbar und ansehnlicher machen kann: sie bestreicht die Früchte mit einer Fruchtglasur. Das Rezept dafür habe ich direkt zum Tarterezept dazu geschrieben.

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Portionen: 1 Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm

Heidelbeertarte mit Mascarponefüllung und Fruchtglasur

Zutaten

  • Mailänder Mürbeteig:
  • 120 g Süßrahmbutter - weich, aber nicht flüssig
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g Vollei, kalt (Ei verquirlen und abwiegen)
  • 185 g Weizenmehl 405 oder 550, kalt
  • 2 g Backpulver
  • Mascarpone-Füllung
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • Abrieb einer Zitrone
  • Belag:
  • 250 g Heidelbeeren
  • Fruchtglasur:
  • 3 Blätter weiße Gelatine
  • 75 ml Mineralwasser
  • 100 g Zucker
  • Abrieb einer halben Zitrone oder Orange
  • 1/4 Vanilleschote

Zubereitung

  • Mailänder Mürbeteig:
  • Weiche Süßrahmbutter etwa 10 Sek. mit den Knethaken des Handrührers durchrühren.
  • Puderzucker zugeben und noch mal 10 Sek. durchrühren, kaltes Eigelb zugeben wieder kurze rühren bis der Teig sich verbindet (10-15 Sek.)
  • Weizenmehl u. Backpulver mischen, Gemisch zugeben, auf kleiner Stufe anrühren, sobald das Mehl etwas untergerührt ist auf höchster Stufe etwa 2 Min. durchkneten
  • Der Teig sollte sich gut verbinden. Teig aus der Schüssel nehmen und kurze mit den Händen durcharbeiten, etwas flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. ca.30 Min. kühlen.
  • Tarteform gut fetten, Teig dünn ausrollen und in Tarteform legen, Rand hochziehen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit sich keine Blasen bilden und blindbacken. Das heißt, man legt ein Stück Backpapier auf den ungebackenen Teig und füllt z.B. getrocknete Erbsen zum Beschweren ein. Auch das verhindert, dass der Teig zu sehr aufgeht und seine Form verliert. Das ist vor allem wichtig, wenn er noch gefüllt werden soll.
  • Teig nun ca. 25 min. bei 180 Grad (U/Oberhitze) backen, 5 min. vorher kurz aus dem Ofen nehmen, die Erbsen und das Backpapier entfernen und nochmal die restlichen 5 min. backen. Abkühlen lassen.
  • Mascarpone-Füllung:
  • Mascarpone und Zitronenabrieb in eine Rührschüssel geben. Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann mit dem Mixer kurz unter die Mascarponemasse rühren. Diese Masse gibt man in die vorgebackene Tarte und streicht sie glatt.
  • Tarte dann mit Heidelbeeren belegen.
  • Fruchtglasur:
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  • Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und die Vanille und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die gut ausgedrückte Gelatine in der heißen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Noch warm mit einem Pinsel auf den vorbereiteten Fruchtbelag streichen.
  • Kocht eine Rezeptmenge und, nachdem z. B. die Heidelbeertarte fertig glasiert wurde, bewahrt die restliche Glasur in einem sauberen Marmeladenglas einige Tage im Kühlschrank auf oder friert sie ein. Durch Erhitzen kann man sie später immer wieder verflüssigen und weiteren Backwerken Glanz verleihen.

Notizen:

Rezept für Mailänder Mürbeteig von hier: http://www.natuerlich-selbst-gebacken.de/f9c80649d7-video-back-kurs-teil-4/item/download/1.html

Rezept für Füllung und Belag von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/blaue-stunde-heidelbeertarte-mit-mascarponefullung/

Rezept für Fruchtglasur von hier: http://maluskoestlichkeiten.wordpress.com/2013/09/04/fruchtglasur/

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/nachgebacken-malus-heidelbeertarte-mit-mascarponefuellung.html

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Hefezopf

Eine Alternative zu Brot und Brötchen ist beim Wochenendfrühstück immer mal gerne gesehen. Bisher war das meist mein Rosinenbrot, jetzt wurde das Repertoire aber erweitert um einen wunderbar lockeren, flaumigen Hefezopf.

Ist das nicht ein kleines Prachtstück?

locker, flaumig, flauschig = ich bin begeistert! Unbedingte Nachbackempfehlung.

Hefezopf

Portionen: 1 Zopf à ca. 800 g

Hefezopf

Zutaten

  • Hefefeinteig
  • Mehlbrühstück:
  • 12 g Weizenmehl 550er
  • 48 g Wasser
  • 2 g Salz
  • Mehl mit kochendem Wasser überbrühen, gut durchrühren und abkühlen lassen.
  • Kann schon 1 Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern, kann im Sommer direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet werden.
  • Hefeteigpaste:
  • 60 g Butterschmalz
  • 30 g Zucker
  • 30 g Invertzuckersirup oder Glukosesirup oder Honig (Eva: Honig)
  • Zitronenabrieb nach Geschmack
  • Vanillemark nach Geschmack
  • 2 g Salz
  • Butterschmalz erst weich werden lassen, dann mit einer Gabe und dem Knethaken des Handrührers mit den restlichen Zutaten vermischen. (Eva: direkt von der KCC vermischen lassen)
  • Teig:
  • Mehlbrühstück
  • Hefeteigpaste
  • 400 g Weizenmehl 550er
  • 40 g Ei (kleines Ei verquirlen, Menge abmessen oder ganzes Ei abwiegen und restliche Menge beim Wasser abziehen)
  • 16 g Hefe
  • 130 g Wasser/alternativ Milch (Eva: Milch)
  • 0,4 g aktives Backmalz
  • Eistreiche und evtl. Topping
  • 1 verquirltes Ei sowie etwas Wasser und Salz
  • 1 Hand voll gehackte Mandeln oder Hagelzucker (nach Belieben) (Eva: weggelassen)

Zubereitung

  • Alle Zutaten einige Zeit vorher in der Küche bereitstellen, so dass sie bei der Teigzubereitung gleich temperiert sind.
  • Alle Zutaten (bis auf die für die Eistreiche) in die Backschüssel geben und den Teig kneten lassen.
  • Knetzeit: 8 Minuten langsam und 4 Minuten schneller. - Der Teig sollte am Ende der Knetzeit nicht mehr an der Schüssel kleben
  • Teigtemperatur: 26°C
  • Teigruhe: an einem warmen Platz zugedeckt mindestens 30 Minuten. (Eva: in der Kenwood Cooking Chef bei gleichbleibend eingestellten 35°C)
  • Zwischengare und Flechten: nach der Teigruhe den Teig in 3 Teile teilen und diesen Strängen wieder eine Zwischengare von 30 Minuten oder mehr geben. Dazu werden sie zu handlangen dicken Walzen gerollt, in die Falten eines bemehlten Leinentuchs gelegt und mit Folie abgedeckt. - Wenn die Stränge deutlich an Größe zugenommen haben, wird jedes einzelne Teigstück in die Länge gezogen, auf ein Drittel zusammengelegt und dann zu einer festen Wurst aufgerollt, die so lange auf der Arbeitsfläche gerollt wird, bis sie die richtige Länge zum Flechten hat. Die Stränge müssen zum Flechten trocken, sogar ein wenig mehlig sein. - Die Teigstränge müssen sehr locker miteinander verflochten werden. Am Ende verbindet man die drei Teigenden durch einen Schlag mit der Handkante fest miteinander, legt den entstandenen Zipfel nach unten um und schlägt nochmals mit der Handkante darauf. Dann sollten die Zöpfe nicht mehr aufgehen.
  • Gare: Den fertigen Zopf auf ein gefettetes oder mit Dauerbackfolie belegtes Backblech legen, überschüssiges Mehl abwischen und den Zopf ein erstes Mal dünn, aber sorgfältig mit Eistreiche bestreichen. Er darf jetzt an der Luft weiterreifen ca. 40-60 Minuten bis zur knapp vollen Gare so dass er vor dem zweiten Einstreichen eine leichte Haut bildet. Unmittelbar vor dem Backen nochmals leicht mit Eistreiche einpinseln und ggf. mit gehackten Mandeln bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen ohne Schwaden backen.
  • Backen: Ofen vorheizen auf ca. 200°(Ober-/Unterhitze) - ca. 10 Min. anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 160-170° und weitere 20-25 Min. backen
  • Gesamtbackzeit: ca. 25-30 Minuten
  • Rezept: Rezeptvorlage für den Hefefeinteig von Markus Messemer, leicht modifiziert; Art des Flechtens sowie Eistreiche nach Günther Weber "Gut Brot will Weile haben"

Notizen:

Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 180°C/10 Minuten/ohne Schwaden//160°C/25 Minuten/ohne Schwaden

http://deichrunnerskueche.de/2014/09/hefezopf.html

Pflaumen-Rosettenkuchen und Vorfreude

Heute wird ein schöner Tag!
Und die nächsten drei Tage werden auch schöne Tage!
Marlene kommt mich besuchen – ich freue mich sehr!

Nun kennen wir uns schon länger als mein Blog existiert, aber aufgrund der großen räumlichen Distanz haben wir uns noch nicht allzu oft getroffen, nur mal kurz auf Zwischenstopps bei ihr oder für ein paar Stunden irgendwo unterwegs – bei mir war sie noch nie, weder im früheren Zuhause noch im jetzigen. Aber heute kommt sie nun endlich für ein paar Tage zu mir! 🙂 Wir werden auch zusammen backen und ich hoffe viel dabei zu lernen, denn ‚abgucken‘ von so einem Hobbybäcker-Profi ist doch noch was ganz anderes als sich nur schriftlich austauschen zu können.

So viel dazu, aber nun zum heutigen Rezept: einem Pflaumen-Rosettenkuchen mit Quark-Öl-Teig.

Ich habe das Rezept komplett halbiert und für uns nur einen kleinen Kuchen in einer 18er Form gebacken.

Keine Frage: der Rosettenkuchen schmeckt gut und ist auch ein Hingucker, aber wenn ich zu wählen habe, gebe ich diesem oder jenem Pflaumenkuchen den Vorzug.

Pflaumen-Rosettenkuchen

Portionen: 26er Springform

Pflaumen-Rosettenkuchen

Zutaten

  • Für den Belag
  • 750 g Pflaumen
  • 50 g schwarzes Johannisbeergelee
  • Für den Quark-Öl-Teig
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Magerquark#
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Speiseöl
  • Zum Bestreuen und Bestreichen
  • 50 g abgezogene, gemahlene Mandeln
  • 4 EL Pflaumensaft von den gekochten Pflaumen

Zubereitung

  • Für den Belag Pflaumen waschen, abtrocknen, halbieren und entsteinen. Pflaumenhälften in etwa 1 cm dicke Spalten schneiden und nochmals quer halbieren.
  • Gelee in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen. Pflaumenstücke hinzugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten kochen lassen. Pflaumenmasse erkalten lassen. Anschließend die Pflaumen in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen.
  • Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heissluft etwa 160°C). Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Vanillezucker, Quark, Salz, Milch und Speiseöl hinzufügen.
  • Die Zutaten mit Handrührgerät mit Knethaken zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten (nicht zu lange, Teig klebt sonst). Danach den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat (etwa 40*40 cm) ausrollen und mit Mandeln bestreuen. Die abgetropfte Pflaumenmasse darauf verteilen. Den Teig vorsichtig aufrollen und die Rolle in 12 Stücke schneiden.
  • Die Teigstücke mit der Schnittfläche nach oben von außen nach innen in eine Springform (26er Durchmesser, Boden gefettet) setzen. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Ofen schieben. Backzeit etwa 40 Minuten
  • Zum Bestreichen Pflaumensaft in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
  • Die Form auf einen Kuchenrost stellen. Den heißen Kuchen sofort mit dem Pflaumensaft bestreichen. Dann den Kuchen aus der Form lösen und auf einem mit Backpapier belegten Kuchenrost erkalten lassen.
  • Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original

Notizen:

Eva: alle Zutaten halbiert und den Kuchen in einer 18er Springform gebacken

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/pflaumen-rosettenkuchen-und-vorfreude.html

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Schon wieder Kuchen, ich weiß 😉
Aber kochtechnisch gibt es derzeit eher Wiederholungen und so lange es diese wunderbaren Früchte gibt, muss ich das einfach auskosten.

Der Pflaumenkuchen mit zwei Böden besteht aus einem ganz dünnen Mürbeteigboden, auf den dann ein Rührteig mit den Früchten kommt.
Das ist auch für mich mal eine Alternative zum Hefeteig, gehen Pflaumen für mich doch eigentlich nur mit Hefeteig. Pflaumen nur mit Rührteig sind nicht so Meins, aber für die heute gezeigte Kombi kann auch ich mich begeistern.

Unten knusprig und dann saftig – das hat was!

 

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Portionen: 1 Backblech 40*30 cm - etwa 20 Stücke

Pflaumenkuchen mit zwei Böden

Zutaten

  • Für das Backblech (30*40 cm) etwas Fett.
  • Für den Knetteig
  • 225 g Weizenmehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 150 g weiche Butter (Eva: kalte Butter, da Knetteig mit Cooking Chef gemacht)
  • Für den Belag
  • 1,5 kg Pflaumen
  • Für den Rührteig
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Weizenmehl
  • 2 gestr. Teelöffel Backpulver
  • Zum Bestreuen
  • Zucker
  • Zimt

Zubereitung

  • Das Backblech fetten oder mit Backpapier belegen und den Ofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft.*
  • Für den Knetteig die Teigzutaten in die Kenwoodrührschüssel geben und mit dem K-Haken auf höchster Stufe zu einem Teig zusammen kommen lassen. (alternativ mit einem Foodprozessor oder mit den Knethaken des Handrührgeräts).
  • Den Teig auf dem Backblech ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Das Backblech auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und den Boden etwa 12 Minuten vorbacken. (Eva: nächstes Mal 15-18 Minuten)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen und den Gebäckboden darauf etwas abkühlen lassen.
  • Für den Belag die Pflaumen abspülen, abtropfen lassen, entstielen, halbieren und entsteinen.
  • Für den Rührteig Butter und Zucker in der Rührschüssel der Cooking Chef mit dem Flexi-Rührelement auf Sufe 5-6 zwei Minuten lang rühren lassen. Dann die Eier einzeln dazugeben und jeweils eine halbe Minute dazwischen rühren lassen. Mehl und Backpulver mischen, sieben, Cooking Chef auf Minimum stellen und das Mehl nach und nach dazu geben und sanft unterrühren lassen; am Schluss noch einmal kurz auf mittlerer Stufe. (alternativ den Rührteig mit dem Handrührgerät zubereiten).
  • Den Rührteig auf dem Knetboden verstreichen. Die Pflaumen in Reihen auf dem Rührteig verteilen. Das Backblech wieder in den Ofen schieben und den Kuchen bei gleicher Backofentemperatur weitere etwa 55 Minuten backen. (Eva: vor dem Backen mit etwas Zimtzucker bestreut)
  • Das Backblech auf einen Kuchenrost stellen, den Kuchen mit Zucker bestreuen und erkalten lassen.
  • Tipp: Diesen Kuchen kann man gut am Vortag zubereiten.
  • Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original

Notizen:

Eva: alle Zutaten genau geteilt und den Kuchen in der eckigen Springform (23*23 cm) gebacken

Folgendermaßen gebacken: Knetteig mit Ober-/Unterhitze 180°C 12 Minuten (nächstes Mal 15-18 Minuten); den ganzen Kuchen dann mit 'feuchter Umluft' bei 160°C 40 Minuten gebacken und die restlichen 15 Minuten bei Heißluft 160°C (nächstes Mal nur bei Heißluft)

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/pflaumenkuchen-mit-zwei-boeden.html

Nachgebacken: Clafoutis à la maison Micha

Wie schon häufiger erwähnt, esse ich Obst am liebsten pur, von der Hand in den Mund. Und aufgrund meiner großen Obstliebe sind die Augen manchmal auch größer als der Magen. 😉

Ich hatte zu viele Kirschen gekauft, um sie alle pur zu essen, aber keine einzige davon sollte ‚verkommen‘.  Was damit anstellen? Reisauflauf mit Kirschen oder doch lieber einen Clafoutis- wie hier mit Stachelbeeren oder Äpfeln?

Ich entschied mich für den Clafoutis à la maison von Micha vom wunderbaren Blog grain de sel. Einzige Veränderung beim Rezept war, dass ich  Bollis Tipp beherzigt und die Hälfte der Eier getrennt und das steifgeschlagene Eiweiß dann vorsichtig unter die Teigmasse gezogen habe, um so einen besonders fluffigen Teig zu bekommen.

Noch leicht warm aus dem Ofen gegessen = herrlich! Ich kann euch nur raten: backt clafoutis. 🙂

Nachgebacken: Clafoutis à la maison Micha

Nachgebacken: Clafoutis à la maison Micha

Zutaten

  • 650g Kirschen
  • 45g Butter – geschmolzen+etwas abgekühlt
  • 125g Mehl
  • 4 Eier (Eva: 2 Eier getrennt und Eiweiß zu Eischnee geschlagen)
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 Prise Zimt
  • 90g Zucker
  • 250ml Milch
  • bisschen Kirschwasser (Eva)

Zubereitung

  • Die 2 Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen; alle anderen Zutaten - bis auf die Kirschen - gründlich verrühren (Eva im Blender der Kenwood Cooking Chef), in gefettete und bemehlte Tarteform geben, Kirschen obendrauf verteilen und auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen einschieben. Bei 190° - 45min backen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.
http://deichrunnerskueche.de/2014/08/nachgebacken-clafoutis-a-la-maison-micha.html

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Geht es euch auch so? Ich finde die Kirschen und Erdbeeren dieses Jahr besonders aromatisch und könnte (besser gesagt: kann) mich derzeit nur von Obst ernähren.
Als ich dann vor ein paar Tagen bei Claudio vom Blog Anonyme Köche, den ich gerne lese und sehr schätze, diesen Beitrag las, wusste ich sofort, was ich dieses Jahr noch mit Kirschen backen würde: seinen Kirschenpfannkuchen  (bekannt auch als Kirschenplotzer).

Da ich heute nun keine Nachbarn mit verköstigen konnte und an einem Kuchen in der von ihm angegebenen Größe zu lange essen müsste, habe ich all seine Zutaten halbiert und dann in einer 18er Form gebacken. So ist mein Kirschenpfannkuchen viel höher ausgefallen als seiner und seine Fotos sind daher viel ansprechender, aber geschmacklich war dieser lauwarme Kirschenpfannkuchen genau das, was ich aus Kindheitstagen als Kirschenplotzer kenne – immer regional ein bisschen abgewandelt, aber von den Grundzutaten sehr ähnlich. (Hinweis: Im Rezept habe ich Claudios Mengen für die größere Form angegeben.)

Zufällig sah ich dann noch bei facebook, dass Bernd Neuner von den backfreaks heute auch einen Kirschenplotzer gebacken hat und dazu Zimtsahne anpries; das habe ich dann direkt auch mal ausprobiert und kann nur sagen: Danke, lieber Bernd, super Tipp!

Übrigens: von Bernd habe ich auch schon einen sehr leckeren Kirschenmichel nachgebacken.

Nachbacken des Kirschenpfannkuchen unbedingt empfohlen und möglichst lauwarm sowie mit Zimtsahne an einem schönen Sommertag draußen verspeisen! 🙂

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Portionen: 22-24er Springform

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Zutaten

  • 4 alte Brötchen oder 200 g altes Brot
  • 200 ml heiße Milch
  • 50 g Butter
  • 80 g Zucker
  • Schale und Saft von 1/2 Zitrone
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 150 g Nüsse, gehackt (Eva: gemahlene Mandeln und gehackte Walnüsse gemischt)
  • 1 kg Kirschen
  • Puderzucker

Zubereitung

  • Springform (22-24 cm) fetten und mit Paniermehl ausstreuen
  • Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen.
  • Alte Brötchen oder altes Brot kleinschneiden (gerne gemischte Brotreste). Heiße Milch darüber gießen, einweichen, fein zerdrücken. Butter, Zucker, Schale und Saft von Zitrone und Eigelb schaumig rühren.
  • Nüsse, gehackt (Eva: gehackt hatte ich überlesen und daher zu meinen gemahlenen Mandeln noch ca. 1/3 der Menge gehackte Walnüsse zugegeben = passte gut!!), Kirschen zugeben (nicht damit sparen; bei der Menge Teig 1 kg Kirschen nehmen!) und alles mit dem Brot vermischen.
  • Eischnee sorgfältig unter die Brotmasse ziehen, diese in die ausgefettete, mit Paniermehl ausgestreute Form einfüllen, bei guter Mittelhitze( Eva: 200g Ober-/Unterhitze) 45–60 Minuten backen. Auf Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker überstäubt gut lauwarm servieren.

Notizen:

Schlagsahne mit Vanillezucker und einer Prise Zimt passt sehr gut dazu!

http://deichrunnerskueche.de/2014/07/nachgebacken-kirschpfannkuchenkirschenplotzer.html