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Buchweizen-Torte

Hab ich es nicht immer schon gesagt?
Ich kann keine Torten!
Aber man (ich) wird einfach nicht schlau und versucht es immer wieder.

Ich stöberte in der Buchhandlung in der Koch- und Backbuchabteilung (wo sonst?!) und dann lachte mich ‚Das Hüftgold-Backbuch’* von Florian Lechner an. Bisschen darin rumgeblättert, alles sah einfach aus, dann war auch noch eine Buchweizen-Torte darin (nach der suche ich doch schon so lange)….und es war klar, dass das Buch mit nach Hause durfte.

Klar war auch, dass ich als Erstes die Buchweizen-Torte backen musste. Von der Optik sprechen wir nicht weiter, da schauen wir lieber zur Kochpoetin und zu MaLu, denn die haben das beide so was von drauf!
Geschmacklich ist diese Buchweizen-Torte auch anders als die, die man hier in der Lüneburger Heide in den Cafés bekommt, denn der Teig ist mehr Rührteig als Biskuitteig, aber köstlich durch die gerösteten Haselnüsse, die Schokoladenblättchen und die Äpfel.
Die Füllung kommt einem – trotz Mascarpone und Sahne – leichter vor als die in den Cafés, zumal sie auch nur zwischen die beiden Teigschichten kommt und nicht alles damit bestrichen wird.

Wir fanden sie – trotz nicht berauschender Optik – sehr lecker und haben die kleine 18er Torte in einem Rutsch vertilgt. 🙂

Buchweizen-Torte

Portionen: Springform 28 cm Durchmesser

Buchweizen-Torte

Zutaten

  • Für den Kuchen
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 6 Eier
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 2 EL Schokoladenblättchen
  • 2 Äpfel
  • Für die Füllung
  • 250 g Sahne
  • 250 g Mascarpine
  • 40 g Puderzucker
  • 60 g weiche Butter
  • 180 g Preiselbeeren
  • Zur Verzierung
  • Puderzucker
  • geschmolzene Schokolade

Zubereitung

  • Die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Die Eier nach und nach dazugeben. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten. Haselnüsse, Buchweizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Schokoladenblättchen vermischen und vorsichtig zur Buttermasse geben.
  • Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, fein reiben und unter doe Buttermasse heben. Den Teig in eine gefettete, mehlierte Springform füllen und auf 1 Stunde backen.
  • Den Kuchen abkühlen lassen. Die Sahne für die Füllung steif schlagen. Mit Mascarpone, Puderzucker und Butter glatt rühren, die Preiselbeeren unterheben. Anschließend den Kuchen für 2 Böden einmal durchschneiden und die untere Hälfte mit der Preiselbeercreme bestreichen. Den Deckel auflegen. Mit Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Schokolade verzieren.

Notizen:

Eva: von allen Zutaten nur die Hälfte genommen und den Kuchen in einer 18er Springform gebacken. Backzeit war auch eine Stunde - früher war der Kuchen (mittels Stäbchenprobe getestet) noch nicht durch. Aufs Verzieren mit flüssiger Schokolade habe ich verzichtet.

Rezept aus: Das Hüftgold-Backbuch von Florian Lechner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/buchweizen-torte.html

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Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Bitte kein Aufschrei jetzt: ich habe mir beim Besuch der Meyer Windmühle in Bardowick eine Mehlmischung für Pfannkuchen mitgenommen – er nennt sie Bookweten-Pannkoken-Mix.
Sie besteht aus Weizenmehl, 39 % Vollkornmehlmischung (Buchweizen, Roggen und Weizen) sowie ein wenig Backpulver. Ich fand sie wegen des Buchweizenanteils interessant.

Heute habe ich daraus nun Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken gebacken und bin begeistert davon. Der kräftige Geschmack des Buchweizens, aber auch der der anderen Vollkornmehle harmoniert wunderbar mit den Äpfeln. Der einzige Nachteil daran ist, dass sie sehr satt machen – ich habe daher leider nur einen dieser leckeren Pfannkuchen geschafft.

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Zutaten

  • 125 g Bookweten-Pannkoken-Mischung
  • 250 g Milch
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zucker/Vanillezucker (bei süßen Pfannkuchen) (Eva: ein wenig selbstgemachten Vanillezucker)
  • Fett zum Braten (Eva: Butterschmalz)
  • 2 - 3 Äpfel

Zubereitung

  • Pfannkuchenmischung in eine Schüssel geben, Milch, Ei, Salz und ggf. Zucker dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Teig gute 15-30 Minuten quellen lassen.
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, 2 - 3 kleine Kellen Teig in die Pfanne geben und Teig durch Schwenken der Pfanne gut verteilen. Teig dann mit Apfelscheiben belegen und bei mittlerer Hitze goldbraun backen; dann - evtl. unter Zuhilfenahme eines Tellers - wenden und die andere Seite des Pfannkuchens ebenfalls goldbraun ausbacken.
  • Auf einem vorgewärmten Teller servieren und nach Belieben mit Zucker oder Zimtzucker bestreuen. (Eva: nur etwas Zucker, passt besser zum Buchweizengeschmack)
  • Mit dem restlichen Teig genau so verfahren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/09/buchweizen-apfel-pfannkuchen-bzw-bookweten-appel-pannkoken.html

Heidekornbrot….und ein tolles Buch

Stefanies Blog lese ich schon sehr lange und immer gerne. Hauptsächlich veröffentlicht sie Beiträge über selbstgebackenes Brot sowie Brötchen, aber auch über Kuchen und Gebäck. Sie nennt ihren Blog daher auch: „Hefe und mehr. Ein Blog rund ums Brot backen„.

Kürzlich feierte sie 5. Blog-Geburtstag und ließ da ‚die Katze aus dem Sack‘: still und heimlich hat sie ein Buch geschrieben und veröffentlicht mit dem Titel Hefe und mehr – Lieblingsbrote selbstgebacken*.

Ursprünglich angedacht um der Mutter und sich die Lose-Blatt-Sammlung an Rezepten besser zu ordnen, wurde Stephanie – ihren eigenen Worten nach – dann doch schnell klar, dass sie so ein Buch nur veröffentlichen würde, wenn ‚Grundlagen und einige wissenschaftliche Einblicke in das Brotbacken‚ in dem Buch enthalten sein würden. So gliederte sie das Buch in die einzelnen Schritte, die beim Brotbacken durchlaufen werden und zu jedem Schritt finden sich daher in ihrem Buch Hintergrundfakten und Erklärungen zu den Vorgängen, die im Brot ablaufen.

Im Anschluss an diese einzelnen Schritte findet der Leser eine Vielzahl von erprobten Rezepten für Brote und Brötchen, aber auch für Kuchen; immer mit Fotos der fertigen Backwerke, aber auch mit gezeichneten Faltanleitungen und dergleichen.

Lieblingsbrote selbstgebacken ist eine wirkliche Bereicherung für meine Brotback- Büchersammlung. Es ist für Backneulinge geeignet, aber auch ‚alte Hasen‘ werden noch interessante Hinweise und vor allem tolle Rezepte finden.

Ein großes Kompliment an dich, liebe Stefanie – ich kann nur annähernd erahnen, wie viel Zeit, Arbeit und Herzblut in diesem Buch steckt, doch es hat sich gelohnt!

Mein Rat an jeden, der gerne selbst Brot und Brötchen backt: kauf euch dieses tolle Buch oder wünscht es euch – Weihnachten ist ja nicht mehr fern! 🙂

Brot, Sauerteig, Heidekornbrot

Versteht sich von selbst, dass ich schon ein Brot aus dem Buch nachgebacken habe: da hier in der Lüneburger Heide viel mit Buchweizenmehl gebacken wird, habe ich mir das Heidekornbrot ausgesucht, denn das enthält Buchweizenvollkornmehl, was ihm ein nussiges Aroma verleiht.

Stephanie arbeitet viel mit der ‚über Nacht‘-Methode, die aber für mich an meinen Arbeitstagen nicht so praktisch ist. Daher habe ich das Rezept für mich abgewandelt – nicht von den Zutaten, sondern nur von der Vorgehensweise her. Ich werde aber beide Rezepte hier aufnotieren.

Geschmacklich ist das genau MEIN Brot: tolle Kruste, aromatische, nussige Krume.

Heidekornbrot (Deichrunner)

Portionen: für 1 kg Gärkörbchen

Heidekornbrot (Deichrunner)

Zutaten

  • Sauerteig (Stehzeit ca. 16 - 18 Std. – ca. 26° od. ca. 30° fallend auf ca. 24°)
  • 100 g Weizenmehl
  • 90 g Wasser
  • 15 g Weizen-Anstellgut
  • Quellstück (mind. 3 Std quellen lassen oder aber mit dem Sauerteig zusammen vorbereiten, dann aber nicht zu warm stellen)
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 50 g Buchweizenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • Teig
  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 425 g Weizenmehl Type 550 (Eva: 200 g 1050er und 225 g 550er)
  • ca. 210-220 g Wasser
  • 12-13 g Salz
  • 6 g Hefe

Zubereitung

  • Am Backtag alle Zutaten - bis auf das Salz - miteinander in die Rührschüssel geben. (Eva: ich gebe das Salz immer erst nach der Hälfte der Knetzeit zum Brotteig)
  • Knetzeit: 10 Minuten
  • Teigtemperatur: optimal sind ca. 24 - 26°C
  • Teigruhe: ca. 20-30 Minuten. bei ca. 24°C
  • Nach der Teigruhe den Teig auf eine gut bemehlte Unterlage geben und straff rund wirken, mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen.
  • Gehzeit: gesamt: ca. 60 Min.
  • Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 250°C mit reichlich Schwaden anbacken und nach ca. 10 Min. die Ofentüre kurz öffnen und die Schwaden ablassen, bei fallender Temperatur auf ca. 180-190° gut ausbacken.
  • Backzeit gesamt: ca. 50 -55 Min.

Notizen:

Im Miwe folgendermaßen gebacken:

240°C/15 Min./5sec Schwaden - 210°C/15 Min./ohne Schwaden - 190°C/20 Min./ohne Schwaden

http://deichrunnerskueche.de/2013/12/heidekornbrot-und-ein-tolles-buch.html

Nachfolgend nun das Rezept wie es im Buch von Stefanie zu finden ist.

Heidekornbrot (Original)

Portionen: für 1 kg Gärkörbchen

Heidekornbrot (Original)

Zutaten

  • Sauerteig
  • 175 g Mehl Type 550
  • 175 g Wasser
  • 17 g Sauerteig
  • Teig
  • Sauerteig
  • 875 g Mehl Typ 550
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Buchweizenvollkornmehl
  • 680 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 5 g Hefe

Zubereitung

  • Am Vorabend für den Sauerteig Sauerteig-Starter, Wasser und Mehl miteinander verrühren. Bei 25°C etwa 12 Stunden gehen lassen.
  • Für den Teig alle Zutaten erst 5 Minuten auf kleiner Stufe kneten, dann bei hoher Geschwindigkeit bis zur mittleren Glutenentwicklung kneten (ca. 6 Minuten).
  • 1,5 Stunden ruhen lassen.
  • Den Teig teilen, zu 2 Kugeln vorformen und 10 Minuten entspannen lassen. Die Kugeln zu 2 runden Broten formen und in Gärkörbchen im Kühlschrank über Nacht gehen lassen. Alternativ kann man das Brot auch backen, nachdem es 2 Stunden bei Raumtemperatur gegangen ist.
  • Am nächsten Morgen den Backstein auf 250°C aufheizen. Die Brote auf den Brotschieber stürzen, sternförmig einschneiden und in den Ofen einschießen. Bei 250°C für 15 Minuten mit Dampf backen, dann die Temperatur auf 220°C absenken und für weitere 30 Minuten backen.
http://deichrunnerskueche.de/2013/12/heidekornbrot-und-ein-tolles-buch.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)