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Apfeltarte mit Walnusseis

An dem vergangenen – so traumhaft sonnigen – Frühlingswochenende war sicherlich kaum einer länger als irgend nötig in der Küche; ich denke, jeder hat jede Sekunde Sonne ‚getankt‘, die möglich war?!

Dazu passt dann auch mein schnelles Dessert-Rezept des zweiten *Kochgefährten*-Treffens: schnelle Apfeltarte mit Walnusseis oder wie Frau Rotkraut so schön bemerkte:  „eine Hommage auf die Streuobstwiese oder da wir keinen Äppler hatten…“

Ein passender, nicht zu mächtiger Abschluss für unser 2. – ein wenig ungeplantes, aber nicht minder schönes – Kochtreffen!

Liebe Rotkrauts, wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

*Kochgefährten* – Apfeltarte mit Walnusseis

Portionen: 4

*Kochgefährten* – Apfeltarte mit Walnusseis

Zutaten

  • 1 Packung Blätterteig (frisch)
  • 200 g Schmand
  • etwas Zimt und Zucker
  • 4 große Boskoop oder Cox Orange
  • etwas Aprikosenmarmelade bestreichen
  • Eis nach Wahl oder nicht ganz steif geschlagene Sahne (Eva: bei uns Walnusseis und keine Sahne)

Zubereitung

  • Blätterteig (frisch) auf Backblech auslegen, mit Schmand bestreichen und etwas Zimt und Zucker darüber geben.
  • Boskoop oder Cox Orange schälen und in nicht zu dünne Spalten schneiden, den mit Schmand bestrichenen Blätterteigboden damit belegen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad, Ober-Unterhitze, mittlere Schiene, ca 20 Minuten backen
  • noch warm mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen
  • mit Eis oder mit nicht ganz steif geschlagener Sahne servieren
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/apfeltarte-mit-walnusseis.html

 

Blätterteig + Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Auch wenn ich mit meinem heutigen Blogbeitrag alles andere als  „weg vom Ponyhof“ mit meinem Foodblog bin, stehe ich dazu, dass es mir Spaß gemacht hat Nachzukochen und das gleich zwei Mal!

Dieser Blog ist mein Hobby, den ich als Ausgleich zu einem anstrengenden Job in meiner – inzwischen recht knapp bemessenen – Freizeit betreibe und da möchte ich mir abends oder am Wochenende keinerlei Gedanken mehr darüber machen, ob ich „ewig grüßt das Murmeltier“ oder „mein Foodblog ist ein Ponyhof“ betreibe.  Mir gefällt es mich durchs Bloggen mit interessanten und sehr hilfsbereiten Menschen mit ähnlichem Hobby auszutauschen und von ihnen zu lernen. Mir gefällt es auch, dass es immer mal wieder „Blogbuster“ gibt (Zitat: ‚das fünfzigste Post eines beliebten Rezeptes von JO, Ottolenghi, Mälzer & Co‚), denn es ist doch interessant zu sehen, wie jeder Einzelne das gleiche Rezept anders mit Leben füllt und präsentiert.

Ich gehe da ganz mit Stevan Paul konform, den ich hier zitiere: „ein Foodblog kann und darf alles sein. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die allermeisten FoodbloggerInnen sehr viel Mühe, Zeit, Arbeit und Persönlichkeit ins eigene Blog investieren. Das ist alleine schon  in jedem Fall honorabel – alles darüber hinaus ist Geschmackssache.“

Nun aber zu meinem heutigen Blogbeitrag. Denn ich bin stolz auf meinen ersten selbstgemachten Blätterteig und den habe ich Roger, seinen gelingsicheren Rezepten und sehr anschaulichen Videos zu verdanken.

Als ich bei Petra vor ein paar Tagen die Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken gesehen habe, war für mich sofort klar, dass die nachgekocht/nachgebacken werden muss und dann überkam mich der Ehrgeiz: ich wollte keinen gekauften Blätterteig verwenden, sondern mich mal an selbstgemachten wagen.

Das Ergebnis ist okay, kann sicherlich mit mehr Übung noch verbessert werden – aber ein Anfang ist gemacht: ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

Die Tarte schmeckt traumhaft – sogar der Mitgenießer, der ja ansonsten Fleischgerichten gegenüber eher aufgeschlossen ist, sagte beim ersten Kosten: „das schmeckt wunderbar, das kannst du gerne wieder mal machen.“

Liebe Petra, lieber Roger, was bin ich froh, dass ich euch durchs Bloggen kennengelernt habe und noch Vieles von euch lernen kann! 🙂

Schaut euch am besten das Video von Roger auf seinem Blog an, in dem er die Zubereitung des Blätterteiges Schritt für Schritt zeigt.

Blätterteig (nach Roger Warna)

Zutaten

  • 190 g Mehl
  • 3 g Salz
  • ca. 80 g Wasser
  • 135 g Butter

Zubereitung

  • Zuerst vermenge ich das Wasser und Salz mit dem Mehl. Knete ihn zu einem geschmeidigen Teig. Verpacke ihn in eine Schüssel mit Deckel und ab in den Kühlschrank für eine halbe Stunde.
  • Die Teigkugel schneide ich in einem Kreuz ein und drücke die Lappen so nach unten, dass ein Quadrat entsteht.
  • Jetzt rolle ich den Teig auf eine Dicke von 1 cm aus zu einem Rechteck. Lege die Butterplatten in die Mitte des Rechtecks und falte den Teig ineinander ein. Bestäube den Teig mit etwas Mehl und rolle ihn vorsichtig wieder auf ein Rechteck aus. Diesmal etwa 1,5 cm dick. Nicht zu stark drücken, damit die Butter nicht durch den Teig quillt. Jetzt gebe ich dem Blätterteig eine einfache Tour. Ich falte 1/3 des Teiges übereinander. Das andere 1/3 falte ich drüber - so wie ein Badetuch zusammengelegt wird. Das wiederhole ich gleich nochmals. Dann geht es wieder für 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.
  • Danach bestäube ich die Arbeitsfläche nochmals mit etwas Mehl und rolle den Teig nochmals vorsichtig auf 1,5 cm Dicke aus zu einem Rechteck. Benetze die Teigoberfläche mit etwas Wasser und dann gebe ich dem Blätterteig eine doppelte Tour. Das geschieht wie folgt: Ich schlage den linken Teil des Teiges bis in die Mitte. Das gleiche von der rechten Seite. Nun überschlage ich den Teig auf die andere Hälfte. Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Das wiederhole ich gleich nochmals und lege den Blätterteig für 2 Stunden zugedeckt wieder in den Kühlschrank.
  • Nach seiner Ruhepause nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank und verarbeite ihn weiter.

Notizen:

Bitte am besten das Video von Roger Warna auf seinem Blog anschauen, da zeigt er genau, wie das mit den Touren geht:

http://rwarna.com/2014/01/30/tarte-des-demoiselles-tatin/

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

und nun zeige ich euch, was ich Leckeres mit meinem ersten selbstgemachten Blätterteig zubereitet habe:

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Portionen: 4

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Zutaten

  • 1 Fertiger Blätterteig, rund ausgewallt (32 cm Durchmesser) (Eva: selbstgemachter Blätterteig)
  • 500 g Blumenkohl; in Röschen
  • 2 1/2 EL Olivenöl
  • 250 g Zwiebeln; in Streifen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Senf (mittelscharf oder Dijon, nach Geschmack)
  • 100 g Schinken; in dünnen Streifen
  • 100 g grob geraffelter Käse (hier Greyerzer und Gouda)
  • 200 g Schlagsahne
  • 50 g Schmand
  • 2 große Eier
  • Muskatnuss

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Blumenkohlröschen in einer großen flachen ofenfesten Schale oder auf einem Backblech mit 1 El Öl vermischen, salzen und pfeffern. Für 15 Minuten in den Backofen schieben, dann wenden und weitere 15 Minuten rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann die Röschen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter häufigem Wenden bei nicht zu großer Hitze langsam tief goldbraun braten, salzen und pfeffern.
  • Eine Tarteform mit dem Blätterteig auslegen, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Boden dünn mit dem Senf bestreichen. Die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, Blumenkohl und Schinken darüber geben.
  • Sahne, Schmand und Eier verquirlen, die Hälfte des Käses dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Guss über das Gemüse gießen, mit dem restlichen Käse bestreuen.
  • Die Tarte bei 220°C auf die unterste Schiene schieben und etwa 30 Minuten backen, bis der Teig knusprig und die Oberfläche appetitlich gebräunt ist.
  • Anmerkung Petra: Das Gemüse und der Guss lässt sich gut vorbereiten, die Tarte ist dann schnell zusammengebaut. Schmeckt ausgezeichnet.
  • Man kann natürlich auch andere Tarte-Böden verwenden, die man je nach Rezept zuerst blind bäckt.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

 

Filet in Blätterteig mit Möhrengemüse

Fleisch in Blätterteig einwickeln mag ich ganz gerne – so hat man die Sättigungsbeilage immer gleich dabei und kann sich – solange das Fleisch im Ofen ist – schon mal dem Aufräumen der Küche widmen und dann ganz entspannt ein leckeres Gericht verspeisen.

So versteht sich von selbst, dass ich das Filet in Blätterteig mit Möhrengemüse aus meinem kleinen Aboheft direkt nachkochen musste. Die Frischkäsecrème ums Filet herum gibt eine angenehme Frische und nicht weniger angetan waren wir von dem Möhrengemüse, das zu gleichen Teilen in Apfelsaft und Weißwein gedünstet wird und dadurch eine schön frische Säure bekommt.

Dieses Rezept empfehle ich ganz besonders zum Nachkochen – ist es doch eine weitere schmackhafte Zubereitungsart von Fleisch im Blätterteig; nicht minder lecker wie dieses Schweinefilet im Blätterteig, das ich auch schon des öfteren zubereitet habe.

Filet in Blätterteig mit Möhrengemüse

Portionen: 4

Filet in Blätterteig mit Möhrengemüse

Zutaten

  • 2 Schweinefilets (à ca. 300 g)
  • Salz, grob
  • 2 Essl. Olivenöl
  • 1 Bund Glatte Petersilie
  • 150 Gramm Doppelrahmfrischkäse
  • 2 Eigelb (Kl. M)
  • 1 1/2 Teel. Speisestärke
  • Pfeffer
  • 4 Scheiben TK-Blätterteig (à ca. 75 g, aufgetaut)
  • 1 Essl. Milch
  • 1 Bund Möhren
  • 3 Essl. Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Apfelsaft
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  • Schweinefilet salzen und im heißen Öl rundherum scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
  • Petersilienblättchen, Frischkäse, 1 Eigelb und 1 Tl Stärke pürieren, salzen und pfeffern, 10 Min. kalt stellen. Ofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert).
  • Je 2 Scheiben Blätterteig leicht überlappend auf einer bemehlten Fläche ca. 25 x 25 cm groß ausrollen. Mit je der Hälfte der Frischkäsecreme bestreichen, einen 2 cm breiten Rand frei lassen.
  • Milch mit 1 Eigelb verquirlen, den Rand damit bestreichen. Die dünnen Enden der Schweinefilets einschneiden und umklappen. Filets auf den Blätterteig legen und einrollen. Die Seiten fest zusammendrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit Milch-Eigelb-Mischung bestreichen, mehrfach einstechen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene 15 Min., dann weitere 5-8 Min. auf der mittleren Schiene backen. *
  • Möhren schälen und schräg halbieren, mit 2 El Butter andünsten, salzen und pfeffern. Wein und Apfelsaft zugießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Min. garen. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. 1/2 Tl Stärke mit 1 El Wasser verrühren und zu den Möhren geben. Unter Rühren aufkochen. Fleisch kurz ruhen lassen, mit den Möhren servieren.

Notizen:

Eva: * eher 15 Min. auf der untersten Schiene und dann nochmals 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene!

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/filet-in-blaetterteig-mit-moehrengemuese.html

Kümmel-Käsestangen

Kleine Nascherei zum Fernsehabend am Wochenende – Kümmel-Käsestangen.

Snack, Kümmel, Käsestangen

schnell zubereitet, aber noch schneller aufgegessen. Zumindest bei uns. 🙂

Kümmel-Käsestangen

Portionen: 12-14 Stück

Kümmel-Käsestangen

Zutaten

  • 300 g TK Blätterteig
  • 1 Eigelb
  • 2 El Schlagsahne
  • 200 g Ziegengouda (Eva: Chavroux)
  • 1 Tl Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Blätterteig auftauen und übereinander legen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von 40*40 cm ausrollen.
  • Eigelb mit der Schlagsahne verquirlen. Die Hälfte des Teiges damit einstreichen. Fein geriebenen Ziegengouda auf die bestrichene Hälfte geben und mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen.
  • Teig zusammenklappen und erneut mit kräftigem Druck auf 40*30 cm ausrollen. Zu Streifen von 3 cm Breite und 30 cm Länge schneiden. Streifen in sich etwas drehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Umluft 200°C) auf der 2. Schiene von unten 10-12 Minuten goldbraun backen.
  • Quelle: essen&trinken - Für jeden Tag

Notizen:

statt Ziegengouda habe ich Ziegenfrischkäse genommen; absolut gut so!

http://deichrunnerskueche.de/2013/11/kuemmel-kaesestangen.html

 

Zwiebel-Tarte

Nun wird es aber Zeit, dass der letzte Beitrag mit den Weihnachts- und Neujahrsgrüßen ein Stück nach unten rutscht! 😉

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Mal wieder mit neuen Kochbüchern beschenkt worden und da ich bekennender Fan von ihm bin, fehlte natürlich auch nicht sein Greenbox auf dem Gabentisch. 🙂

Vegetarisch …. das bei diesem Mitgenießer, ob das wohl geht? Also lieber mal vorsichtig anfangen mit einer Zwiebel-Tarte. Ob es ihm schmeckt oder nicht, kann man immer daran erkennen, ob er noch 'Nachschlag' möchte…..Er wollte Nachschlag, die ganze Tarte wurde von uns zweien zusammen mit einem Glas Rotwein verspeist – einfach nur köstlich!

Sehr gut kann ich mir dieses Rezept auch in kleinen runden Tortelett-Formen vorstellen und so als kleine Vorspeise zu einem Menue gereicht.

Tim, ich liebe deine leckeren, unkomplizierten, gelingsicheren und aromenreichen Rezepte!

Zwiebel-Tarte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwiebel-Tarte
Kategorien: Backofen, Blätterteig, Zwiebeln
Menge: 6 Portionen (als Vorspeise)

Zutaten

8     Weiße Zwiebeln, ca. 400 g
4     Rote Zwiebeln, ca. 200g
3 Essl.   Olivenöl
      Salz
2 Stängel   Thymian
2 Stängel   Majoran
      Pfeffer
1     Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
      — (275g)
3 Essl.   Crème fraîche (Eva: ganzer Becher)
1 Essl.   Flüssiger Honig
1/2 Teel.   Edelsüßes Paprikapulver
      Cayennepfeffer

Quelle

  aus Tim Mälzer: Greenbox
  Erfasst *RK* 08.01.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Olivenöl in einer
Pfanne erhitzen. Zwiebeln mit Salz würzen und in der Pfanne bei
mittlerer Hitze in 8-10 Minuten weich dünsten. Thymian und Majoran grob
hacken und untermengen. Mit Pfeffer würzen.

Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, den
Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Crème fraîche mit Salz
und Pfeffer würzen und auf den Teigboden streichen, dabei einen 2 cm
breiten Rand lassen. Zwiebeln darauf verteilen, mit Honig beträufeln.
Mit Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen
bei 220 Grad (Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten
backen.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

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Nachgekocht: Spargel-Quiche

Food-Blogs sind doch einfach was Tolles!

Wie viele Rezepte, die einen ansprechen und die man nachkochen möchte, sieht man täglich in den anderen Food-Blogs! Man denkt immer "das wird nachgekocht", speichert ab und kurz darauf sieht man schon die nächsten Fotos und Rezepte, die einem gefallen…..und die Nachkoch- und Nachbackliste wird immer größer.

Zumindest mir geht das so – wie ist es bei euch??

Ich möchte mal wieder ein wenig abbauen von den gespeicherten Rezepten aus den Nachbarblogs und fange daher heute gleich damit an:

Als ich bei Bolli ihre Spargel-Quiche gesehen habe, war bei mir gleich der erste Gedanke "das wird das erste Rezept, das du dieses Jahr mit grünem Spargel machst!" 

Gestern hab ich es nachgekocht und wir waren hellauf begeistert – die einzige Veränderung, die ich vorgenommen habe (zugunsten des Mitgenießers 😉 ) war die, dass ich noch kleingeschnittenen Proscuitto dazugegeben habe.

Bolli – danke, das war super lecker und wird es mit Sicherheit immer mal wieder geben!

Spagel-Quiche, ganz

Spargel-Quiche, angeschnitten

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Quiche
Kategorien: Quiche, Blätterteig, Grüner Spargel
Menge: 24 Er Quicheform

Zutaten

1     Rolle Blätterteig
1 Bund   Grüner Spargel
1 Pack.   Prosciutto
      Parmesankäse, frisch gerieben und teilweise
      — gehobelt
3     Eier
100 ml   Milch
200 ml   Kochsahne
      Salz
      Pfeffer
      Espelette
      Evtl. Estragon

Quelle

  von Bollis Kitchen
  http://www.bolliskitchen.com/2012/03/spargel-quiche-aux-
  asperges.html
  Erfasst *RK* 01.04.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Unteren Teil der Spargelstangen in Scheiben schneiden, Köpfe ganz lassen.

Blätterteig in die Quiche Form geben, erst die kleingeschnittenen Stangen verteilen und dann darauf die Köpfe. Nach Belieben Schinken oder Prosciutto darauf verteilen und etwas Parmesan darüberreiben.

Dann Vollmilch mit Kochsahne, Eiern, Salz, Pfeffer und Espelette verquirlen, noch etwas geriebenen Parmesan dazugeben. Evtl. noch Estragon beifügen. Dann alles über den Spargel giessen, evtl. noch etwas gehobelten Parmesan darübergeben und bei 180° gut 45 Minuten backen.

=====

 

 

Schweinefilet im Blätterteig

Vor 4 Wochen war Weihnachten und heute endlich stelle ich unser Weihnachtsessen in den Blog! 😉

Dieses Schweinefilet im Blätterteig, umhüllt von einer sehr schmackhaften Farce, gab es für uns an Heilig Abend – eingebettet in eine Vor- und Nachspeise. Da am Tag darauf alle Kinder mit Anhang zum Essen kamen, wollte ich es mir am 24.12. ein wenig gemütlicher machen, aber dennoch sollte es nicht die übliche Alltagsküche sein.

Dieses Fleischgericht lässt sich wunderbar – auch schon lange vor dem Verzehr – zubereiten (siehe 'Tipp' beim Rezept) und bedarf – durch den Blätterteig – als Beilage nur noch eines Gemüses, bei mir war das Rosenkohl.

Das Foto vom angerichteten Teller ist nicht sehr gelungen, aber an so einem Tag gibt es höchstens einen Fotoversuch; da ist mir warmes Essen und gemütliches Beisammensitzen wesentlich wichtiger.

So kann ich leider nicht anhand eines guten Fotos zeigen wie saftig und genau auf den Punkt gegart das Fleisch war und wie knusprig der Blätterteig.

Nachmachen ist sehr zu empfehlen.

Schweinefilet im Blätterteig vorbereitet

Schweinefilet im Blätterteig gebacken

Schweinefilet im Blätterteig angerichtet

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweinefilet im Blätterteig
Kategorien: Schweinefilet, Blätterteig, Kombidampfgarer
Menge: 6 Portionen

Zutaten

50 Gramm   Schinken
1/2 Bund   Petersilie
3 Essl.   Cognac
200 Gramm   Kalbsbrät (Eva: nicht erhältlich, daher Brät
      — von feiner Bratwurst genommen)
1     Schweinefilet (etwa 600 g)
200 Gramm   Rohschinken
1     Blätterteig, rechteckig ausgewallt (42*26 cm)
1     Eiweiß
1     Eigelb
      Pfeffer

Quelle

  Kochzeit – Köstliches aus dem Multi-Dampfgarer
  Erfasst *RK* 22.01.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Schinken und Petersilie fein schneiden, mit dem Cognac und dem Kalbsbrät gut mischen.

Das Filet mit Pfeffer würzen, mit der Brätmasse bestreichen und mit dem Rohschinken umwickeln.

Das Filet auf den Teig legen und in diesen einschlagen. Eventuell überstehenden Teig abschneiden und für die Garnitur beiseite legen. Die Teigenden mit Eiweiss bestreichen und gut verschließen. Die Teigoberfläche mit den Teigresten verzieren. Mit Eigelb bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Mit Intervalldampf* bei 190°C in der Backofenmitte 25 – 30 Minuten
** garen.

Tipp: Das fertig zubereitete Filet im Teig vor dem Bestreichen mit Eigelb in Alufolie wickeln. Es lässt sich so etwa 1 Monat im Tiefkühler lagern. Vor der Verwendung etwa 15 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen. Mit Eigelb bestreichen und wie angegeben backen.

*Anmerkung Eva: Intervalldampf (oder 'Intervallfunktion') ist eine Backofenbetriebsart bei Kombidampfgarbacköfen und bezeichnet den vom Backofen automatisch gesteuerten Wechsel von ca 25% Dampf und 75% Heißluftfunktion. Diese Funktion sorgt dafür, dass nichts austrocknet, man aber trotzdem eine wunderbare Kruste erhält.

** Eva: 30 Minuten gegart

Dieses Rezept lässt sich aber natürlich auch in einem herkömmlichen Backofen bestens zubereiten.

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Tomaten-Zucchini-Tartes

Dieser Snack hat mir gleich gefallen in der Zeitschrift – eignet er sich doch auch super als kleine Vorspeise vor einem mehrgängigen Essem, aber auch als Snack für einen Fernsehabend oder an einem lauen Sommerabend (der nun hoffentlich endlich mal kommt) auf dem Balkon.

Ich wage es kaum zu schreiben: ich habe die Hälfte der im Rezept angegebenen Portion zubereitet und diese 6 kleinen Tartes alle an einem Abend gegessen…ganz schön viel, ich weiß – aber ich habe es mit Genuss getan und bin mir sicher, dass ich diese kleinen Tartes noch öfter zubereiten werde!

Tomaten-Zucchini-Tartes 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Zucchini-Tartes
Kategorien: Snack, Blätterteig, Zucchini, Tomaten
Menge: 12 Stück

Zutaten

600 Gramm   Reife Mini-Flaschentomaten
      Salz
      Schwarzer Peffer
1-2     Knoblauchzehen
1 Teel.   Puderzucker
2     Schlanke Zucchini(je ca. 180 g)
4 Scheiben   TK-Blätterteig (je 75 g, aufgetaut)
1     Eigelb
1 Essl.   Milch
2 Essl.   Olivenöl
2-3 Essl.   Zitronenthymianblättchen *
      Grobes Meersalz
2-3 Essl.   Basilikum (in Streifen)
3-4     Schwarze Oliven (in Spalten oder Hälften)
      Backpapier

Quelle

  Zeitschrift "Zu Tisch"
  Erfasst *RK* 01.06.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

3 Backbleche mit Backpapier auslegen. Tomaten häuten, längs
halbieren und den Tomatensaft mit den Daumen etwas ausdrücken (Eva: ich
habe sie nicht gehäutet und den Saft nicht ausgedrückt). Tomatenhälften
mit der Schnittfläche nach oben auf eines der Bleche legen. Mit Salz
und Pfeffer würzen. Knoblauch sehr fein hacken oder mit dem Trüfelhobel
hauchdünn hobeln und auf den Tomatenhälften verteilen. Puderzucker
durch ein Sieb darüberstäuben.

Tomaten in den Backofen in die 1. Einschiebleiste von unten
schieben, dann das Gerät einschalten (Heissluft 160°). Zucchini in 2 mm
dicke Scheiben schneiden. Nebeneinander auf 2 Bleche legen, dünn mit
Salz und Pfeffer bestreuen und nach 10 Minuten zu den Tomaten in die
Einschubleisten darüber schieben. Gemüse weitere 25-30 Minuten backen
bzw trocknene, dann kalt werden lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteigscheiben quer in 3
Stücke schneiden und nebeneinander auf das Backblech legen. Jedes
Teigstück in der Mitte mehrfach dicht nebeneinander mit einer Gabel
einstechen, dabei den Rand bleistiftbreit unberührt lassen. Eigelb mit
Milch verquirlen, auf die Teigstücke streichen. Darauf achten, dass
nichts über den Teigrand läuft. Teigstücke möglichst 30 Minuten kühl
ruhen lassen.

Den Backofen mit einem Backblech in der 2. Einschubebene von unten
vorheizen. (Ober-/Unterhitze 200°). Jedes Teigstück zuerst mit
Zucchinischeiben, dann mit den Tomaten (Schnittfläche nach oben) dicht
belegen. Die Teigstücke mit dem Papier auf das heiße Backblech ziehen
und die Tartes 15-17 Minuten backen.

Gemüse auf den gebackenen Tartes mit Öl bepinseln, mit
Thymianblättchen, Pfeffer, grobem Meersalz und Basilikumstreifen
bestreuen, mit Olivenspalten garnieren. Noch warm servieren.

*Eva: hatte ich nicht vorrätig

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Birnenstrudel

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

Neuer Monat, neues Thema: Die Hedonistin freut sich diesen Monat über kleine Kuchen, die Birnen als Zutat enthalten.

Dieser Bitte will ich doch nachkommen, wenn auch zuerst einmal mit einem richtigen 'Faul-Weiber'-Rezept – einem Birnenstrudel mit gekauftem Blätterteig! 😉

Heute war hier ein kühler, äußerst stürmischer und teilweise verregneter Herbsttag und als ich vom Laufen in diesem widrigen Wetter zurückkam, musste ich uns einfach mit etwas Süßem verwöhnen. Blätterteig, Birnen und die anderen Zutaten waren im Haus und während ich unter der Dusche stand, durfte der Strudel backen.

Mit einem Espresso und einer Kugel Vanilleeis war der Strudel genau die richtige Belohnung für zwei sportelnde Leute und somit meiner erster Beitrag fürs Kleine-Kuchen-Event mit Birnen.

Birnenstrudel

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnenstrudel
Kategorien: Blätterteig, Birnen
Menge: 4 (-6) Stücke

Zutaten

3     TK-Blätterteigplatten, rechteckig (à ca. 80 g)
2     Stck Birnen, fest
3 Essl.   Semmelbrösel
2 Essl.   Zucker
1 Prise   Zimt
2 Essl.   Rosinen
1     Ei, getrennt
      Puderzucker

Quelle

  Eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 01.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Blätterteigplatten auf bemehltem Untergrund leicht antauen lassen.
Die Platten leicht überlappend übereinanderlegen und mit etwas Eiweiß
verkleben. Ungefähr auf 30*20 cm ausrollen und auf Backpapier legen.

Die Birnen schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Semmelbrösel, Zucker, Zimt und Rosinen untermischen.

Die Birnenmischung in der Mitte des Teigs verteilen. Mithilfe des
Backpapiers erst eine Teighälfte über die Birnen klappen und mit Eigelb
bestreichen. Dann die zweite Teighälfte darüberklappen. Die Seiten fest
zusammendrücken und die Teigoberfläche mit Eigelb einstreichen.

Im heißen Ofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren
Schiene 25 Min. hellbraun backen. Ein wenig abkühlen lassen und mit
Puderzucker bestreut servieren.

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Zwiebeltarte mit Pflaumen

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

Neuer Monat = neues Thema für das Kleine Kuchen – Eventdie Hedonistin möchte diesen Monat kleine Kuchen mit Zwetschgen (aber es dürfen – zum Glück – auch Pflaumen sein :-)!).

Mir stand der Sinn aber nicht nach Süßem und da sie pikante Kuchen nicht ausgeschlossen hat, wird mein erster Beitrag in diesem Monat eine Zwiebeltarte mit Pflaumen sein – die ich nach kurzer Suche in meiner Rezeptdatenbank gefunden habe. 

Im Endeffekt ist es doch keine richtig pikante Tarte geworden, denn zuerst werden die Pflaumen karamellisiert und anschließend die Zwiebeln sehr lange in dem Butterkaramell gedünstet, so dass auch sie einen süßlichen Geschmack annehmen.

Die Zwiebeln und die Pflaumen harmonieren wunderbar und stellen ein Geschmackshighlight dar, welches man mit einem leichten Weißwein genossen – vielleicht – noch verstärken könnte.

Mengenmäßig ist die kleine Tarte für zwei Personen vollkommen ausreichend.

Zwiebeltarte mit Pflaumen 

Zwiebeltarte mit Pflaumen - angeschnitten 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwiebeltarte mit Pflaumen
Kategorien: Tarte, Zwiebeln, Pflaumen
Menge: 2 Personen

Zutaten

900 Gramm   Zwiebeln
10     Bohnenkrautblättchen
250 Gramm   Pflaumen oder Zwetschgen
25 Gramm   Zucker
25 Gramm   Butter
270 Gramm   Blätterteig (6 Scheiben à 45 g)
      Rotweinessig
      Salz und Pfeffer
      Eigelb zum Bepinseln

Quelle

  WDR – Neugier genügt vom 10.09.2003
  Dumaines Kochtipps
  Erfasst *RK* 17.07.2007 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, längs halbieren und quer in dünne Streifen
schneiden, die Pflaumen waschen, längs halbieren und entkernen. Den
Zucker mit etwas Wasser in einem Topf mit schwerem Boden bei mittlerer
Hitze langsam erhitzen und solange karamellisieren lassen, bis er
goldbraun geworden ist. Dann die Butter zugeben (Vorsicht, das kann
heiß spritzen) und die Pflaumen dazugeben, alles kräftig rühren, bis
sich der Karamell aufgelöst hat, und die Pflaumen solange sanft köcheln
lassen bis ihr Saft verdunstet ist und sie etwas verschrumpelt aussehen.

Die Pflaumen herausnehmen, den flüssigen Butterkaramell in einen
Topf mit großem Durchmesser gießen und darin die Zwiebel gründlich
verrühren, salzen, pfeffern und bei offenem Topf solange bei Hitze
dünsten bis die Zwiebel sehr weich und etwa auf ein Drittel ihres
Volumens eingekocht sind.

In der Zwischenzeit die Blättchen des Bohnenkrauts von den Stielen
zupfen und sehr fein hacken, dann gründlich unter die Zwiebeln mischen,
das Ganze mit etwas Rotweinessig abschmecken, die Flüssigkeit verkochen
lassen und alles ganz abkühlen lassen.

Den Blätterteig aus der Packung nehmen, die rechteckigen Stücke
einzeln auf einem Brett auslegen und auftauen lassen. Zwei Drittel
dieser Stücke auf einer mit Mehl ausgestreuten Fläche so nebeneinander
anordnen, dass sich die Ränder leicht überlappen, und diese Stellen mit
etwas Wasser befeuchten, damit sie besser kleben. Jetzt den Blätterteig
gleichmäßig auf die Größe einer Tarteform (mit 20 cm
Durchmesser)ausrollen. Die kalten Pflaumen gleichmäßig darauf
verteilen, dann die kalten Zwiebeln darüber streuen. Aus dem restlichen
Blätterteig eine Teigplatte als Deckel ausrollen, diese Platte über die
Tarte legen und die Ränder mit dem unteren Teig gut zusammendrücken, in
die Mitte des Deckels ein kleines Loch von etwa 2 cm Durchmesser
schneiden. Mit verquirltem Eigelb einpinseln.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Zwiebeltarte in etwa 30
Minuten goldbraun fertig backen. Herausnehmen, etwa 5 Minuten ruhen
lassen und servieren.

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