Alpen-Makrönli mit Apfelmus

Der Älteste von meinen dreien ist ja derjenige, der am ehesten mal in Mutter’s Blog stöbert und dann so Kommentare bei facebook postet wie „will auch haben…“, aber er ist auch derjenige, der am liebsten von ihnen kocht und dabei gerne ausprobiert. Hin und wieder darf Mutter auch mal kosten und bisher war es jedesmal lecker.

Neulich schrieb er mir eine SMS, in der er mir u.a. mitteilte, dass er gerade gekocht habe und dass diese Alpen-Makrönli so gut schmecken würden, dass ich sie unbedingt auch mal probieren müsse. Wenn Sohn das sagt, dann tue ich das natürlich und er hat recht: schnelles, leckeres Alltagsgericht, was gerne mal wieder auf dem Speiseplan stehen darf.

Liebe Bekannte hatten uns vor einiger Zeit viele Äpfel aus dem eigenen Garten geschenkt; diese Menge bekamen wir einfach nicht bewältigt. So habe ich die Chance beim Schopf gepackt und direkt mal Apfelmus mit dem Thermomix selbstgemacht. Da die Äpfel nicht geschält, sondern mit Schale verarbeitet werden, bekam das Apfelmus eine außergewöhnliche Farbe, war aber geschmacklich wirklich köstlich – das nächste Mal werde ich aber gar keinen oder noch wesentlich weniger Zucker nehmen.

Alpen-Makrönli

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Alpen-Makrönli
Kategorien: Kartoffeln, Nudeln, Apfelmus
Menge: 2 Personen

Zutaten

300 Gramm Kartoffeln
250 Gramm Hörnchennudeln
125 Gramm Geräucherter Speck
3 Zwiebeln
1 Essl. Öl
150 Gramm Geriebener Bergkäse (z. B.
— Comté)
Salz
Pfeffer
Muskat
2 Essl. Grob gehackte Petersilie
Apfelmus

Quelle

www.livingathome.de
Gepostet von: Frank Dingler
Erfasst *RK* 25.05.2005 von
Frank Dingler

Zubereitung

1. Kartoffeln schälen und würfeln. Hörnchennudeln nach Packungsanweisung kochen, 5 Min. vor Ende der Garzeit die Kartoffeln dazugeben. Abgießen und abtropfen lassen.

2. Inzwischen Speck und Zwiebeln würfeln und zusammen in Öl knusprig anbraten.

3. Speck-Zwiebeln, Nudeln, Kartoffeln und Bergkäse in einer Schüssel mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Petersilie untermischen und alles in eine gefettete Auflaufform geben.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 20 – 25 Min. backen und mit Apfelmus servieren.

Zubereitungszeit 50 min

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelmus (Thermomix)
Kategorien: Apfelmus, Thermomix
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg Äpfel ungeschält
100 ml Wasser
50-100 Gramm Zucker (je nach Süßebedarf)*
Einige Spritzer Zitrone **
Zimt

Quelle

Thermomix Homepage – Rezeptwelt
http://www.rezeptwelt.de/node/31220
Erfasst *RK* 04.02.2012 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Äpfel nicht schälen, aber Kerngehäuse entfernen, Äpfel in Stücke schneiden und in den Mixtopf geben; Wasser, Zucker und Zitrone dazugeben und 10 sec auf Stufe 5 zerkleinern.

Danach 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 dünsten und im Anschluss daran 25 sec. Stufe 8 pürieren.

Anmerkung Eva:

* viel weniger Zucker genommen, 20 g oder auch gar kein Zucker genügt – je nach Apfelsorte
** Saft einer halben Zitrone

Da man die Schale dranlässt, bekommt das Apfelmus eine andere (rötlichere) Farbe als man es sonst gewohnt ist; geschmacklich super!

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Knip (oder Grützwurst) mit Kartoffelpüree und Apfelmus

Tja, was macht Frau, wenn der Mitgenießer sich mal wieder was zu essen wünscht, was sie Erstens nicht kennt und Zweitens auch nicht probieren möchte? Sie macht es ihm trotzdem, isst aber – unter seinem verständnislosen Blick – nur die Beilagen; bekommt dabei fast schon ein schlechtes Gewissen, weil das ja wieder nach der Devise ist "was der Bauer nicht kennt….." und es ja schon doof ist, wenn man Unbekanntes nicht mal probiert. Aber hin und wieder hat Frau Deichrunner schon ein recht gutes Gespür dafür, was für sie absolut NICHT die Berechtigung hat probiert zu werden, weil einfach Zutaten dabei sind, die sie um nichts in der Welt essen möchte – zumindest nicht bewusst.

Der Mitgenießer wollte ihr während des Essens permanent klar machen, dass da nur Zutaten drin sind, die gesund sind und wunderbar schmecken – so hat sie dann nach dem Essen endlich mal gegoogelt: Knip (niedersächsisch Grützwurst) beinhaltet  Hafergrütze, Schweinskopf, Schweinebauch, Schwarte, Rinderleber und Brühe gewürzt mit Salz, Piment und Pfeffer! Schweinskopf…nee, das geht gar nicht (unter anderem!)!

Für K. hatte das natürlich den Vorteil, dass er seine ganze Grützwurst alleine essen konnte – und dann war auch alles noch genau so wie er es aus Kindheitstagen in Erinnerung hatte.

Die Grützwurst wird nur in der Pfanne ohne Fett leicht angebraten und zerfällt dann dabei in die Konsistenz von angebratenem Hackfleisch ('ohne Fett' = sie bringt schon selbst genug Fett mit 😉 ), dazu gibt es Kartoffelpüree und Apfelmus.

Ich hatte noch Wirsing vom Vortag – das Rezept dafür stelle ich demnächst ein.

 

 Grützwurst