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Apfel-Streusel mit Rahmguss

Mein Wochenendkuchen war ein Apfel-Streusel mit Rahmguss und er hat mich richtig begeistert! Ich bin ja normalerweise nicht so ein Streuselfan, aber der Haselnusskrokant in den Streuseln ist der Bringer = so mag auch ich Streusel. Genug Obst für meinen Geschmack ist auch in dem Kuchen und der Schmand-Vanilleguss rundet alles schön ab.

Der Kuchen ist schon ein wenig gehaltvoll, aber ich hab mir zwei Stücke davon auf meine 15 km-Wanderung mitgenommen und denke, dass es daher nicht ganz so schlimm war mit den Kalorien. 😉  So konnte ich auch gleich testen, ob er Picknick geeignet ist – ja, er ist es und bekommt von mir die absolute Nachbackempfehlung.

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Portionen: 1 Springform (26er Durchmesser)

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Zutaten

  • etwas + 225 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnuss-Krokant
  • 200 g + 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Salz
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 800 g Äpfel (z. B. Boskop)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille" (zum Kochen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • 1. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Mehl, Krokant, 200 g Zucker, Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 225 g Butter in Flöckchen und 1 Ei erst mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann kurz mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  • 2. Hälfte Streusel als Boden in der Form verteilen und andrücken. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen.
  • 3. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Streuselboden verteilen.
  • 4. Schmand, 4 Eier, 75 g Zucker und Soßenpulver verrühren und über die Äpfel gießen. Die restlichen Streusel daraufstreuen.
  • 5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.
  • Rezept aus lecker.de http://www.lecker.de/rezept/930490/Apfel-Streusel-mit-Rahmguss.html
http://deichrunnerskueche.de/2014/10/apfel-streusel-mit-rahmguss.html

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Bitte kein Aufschrei jetzt: ich habe mir beim Besuch der Meyer Windmühle in Bardowick eine Mehlmischung für Pfannkuchen mitgenommen – er nennt sie Bookweten-Pannkoken-Mix.
Sie besteht aus Weizenmehl, 39 % Vollkornmehlmischung (Buchweizen, Roggen und Weizen) sowie ein wenig Backpulver. Ich fand sie wegen des Buchweizenanteils interessant.

Heute habe ich daraus nun Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken gebacken und bin begeistert davon. Der kräftige Geschmack des Buchweizens, aber auch der der anderen Vollkornmehle harmoniert wunderbar mit den Äpfeln. Der einzige Nachteil daran ist, dass sie sehr satt machen – ich habe daher leider nur einen dieser leckeren Pfannkuchen geschafft.

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Buchweizen-Apfel-Pfannkuchen bzw. Bookweten-Appel-Pannkoken

Zutaten

  • 125 g Bookweten-Pannkoken-Mischung
  • 250 g Milch
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zucker/Vanillezucker (bei süßen Pfannkuchen) (Eva: ein wenig selbstgemachten Vanillezucker)
  • Fett zum Braten (Eva: Butterschmalz)
  • 2 - 3 Äpfel

Zubereitung

  • Pfannkuchenmischung in eine Schüssel geben, Milch, Ei, Salz und ggf. Zucker dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Teig gute 15-30 Minuten quellen lassen.
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, 2 - 3 kleine Kellen Teig in die Pfanne geben und Teig durch Schwenken der Pfanne gut verteilen. Teig dann mit Apfelscheiben belegen und bei mittlerer Hitze goldbraun backen; dann - evtl. unter Zuhilfenahme eines Tellers - wenden und die andere Seite des Pfannkuchens ebenfalls goldbraun ausbacken.
  • Auf einem vorgewärmten Teller servieren und nach Belieben mit Zucker oder Zimtzucker bestreuen. (Eva: nur etwas Zucker, passt besser zum Buchweizengeschmack)
  • Mit dem restlichen Teig genau so verfahren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/09/buchweizen-apfel-pfannkuchen-bzw-bookweten-appel-pannkoken.html

Rote-Bete-Ingwer-Suppe mit Apfel-Meerrettich-Nockerln

Letzte Woche war es warm wie selten um diese Jahreszeit hier im Norden und am Wochenende holten uns dann heftiger Sturm und Regen wieder ein – kein Wunder also, dass es uns beide mit einer ordentlichen Erkältung erwischt hat!

Essen mochten wir nicht viel, aber eine wärmende Suppe mit Einlage war genau das Richtige.

Die Rote-Bete-Ingwer-Suppe mit Apfel-Meerrettich-Nockerln war mir bereits aufgefallen, als ich dies Rezept aus dem Buch ‚Jetzt können die Gäste kommen‚* von Bernadette Wörndl gekocht habe. Und wie schon das biergeschmorte Rind war auch die Suppe – zumindest bei mir – ein voller Erfolg!

Der Mitgenießer mochte sie nicht: bisher war eigentlich das Einzige, was er absolut nicht mag und isst, Tomatensuppe – nun kommt noch Rote-Bete-Suppe dazu. 😉

Die Suppe hat eine Wahnsinnsfarbe und ist so mit den Meerrettich-Nockerln ein echter Hingucker, heizt durch den Meerrettich aber auch gut ein. 🙂

Rote-Bete-Ingwer-Suppe mit Apfel-Meerrettich-Nockerln

Portionen: 4

Rote-Bete-Ingwer-Suppe mit Apfel-Meerrettich-Nockerln

Zutaten

  • Für die Suppe:
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 Kilo Rote Bete
  • 2 Äpfel
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
  • 2 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Thymianzweige
  • Je ½ TL Fenchel-, Koriander- und Kreuzkümmelsamen
  • 1 Schuß Weißwein
  • 1 l Gemüsebrühe oder Wasser
  • 1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
  • 2 EL Balsamicoessig
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Für die Nockerln:
  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter
  • Je 1 gute Prise Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100 g Grieß
  • 2 Eier
  • 3 EL frisch geriebener Meerrettich

Zubereitung

  • Vorbereiten:
  • Für die Suppe Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Butter in einem Topf schmelzen und Schalotten und Knoblauch darin 5-8 Minuten glasig anbraten. Rote Bete schälen und in Würfel schneiden. Äpfel schälen. Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Ingwer fein reiben und mit Roter Bete, Äpfeln, Kräutern und Gewürzen zu den Schalotten geben. Mit dem Weißwein ablöschen und einige Minuten reduzieren lassen. Brühe aufgießen und die Rote Bete 20-25 Minuten weich kochen. Thyminanzweige und Lorbeerblatt entfernen. Orangenschale und Balsamico zur Suppe geben und die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Für die Nockerln:
  • Milch mit Butter aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Grieß einstreuen, unterrühren und die Masse erkalten lassen. Dann die Eier gründlich unterrühren (dies kann zu Beginn etwas mühsam sein, aber nicht verzweifeln!) und 10 Minuten stehen lassen.
  • 20-30 Minuten vorher:
  • Mit 2 Teelöffeln kleine Nockerln formen und in leicht wallendem Salzwasser 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Suppe aufwärmen.
  • Wenn die Gäste da sind:
  • Meerrettichnockerln in die Suppe geben und mit frisch geriebenem Meerrettich bestreuen.
  • Aus: Bernadette Wörndl – Jetzt können die Gäste kommen
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/rote-bete-ingwer-suppe-mit-apfel-meerrettich-nockerln.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Apfeltarte mit Walnusseis

An dem vergangenen – so traumhaft sonnigen – Frühlingswochenende war sicherlich kaum einer länger als irgend nötig in der Küche; ich denke, jeder hat jede Sekunde Sonne ‚getankt‘, die möglich war?!

Dazu passt dann auch mein schnelles Dessert-Rezept des zweiten *Kochgefährten*-Treffens: schnelle Apfeltarte mit Walnusseis oder wie Frau Rotkraut so schön bemerkte:  „eine Hommage auf die Streuobstwiese oder da wir keinen Äppler hatten…“

Ein passender, nicht zu mächtiger Abschluss für unser 2. – ein wenig ungeplantes, aber nicht minder schönes – Kochtreffen!

Liebe Rotkrauts, wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

*Kochgefährten* – Apfeltarte mit Walnusseis

Portionen: 4

*Kochgefährten* – Apfeltarte mit Walnusseis

Zutaten

  • 1 Packung Blätterteig (frisch)
  • 200 g Schmand
  • etwas Zimt und Zucker
  • 4 große Boskoop oder Cox Orange
  • etwas Aprikosenmarmelade bestreichen
  • Eis nach Wahl oder nicht ganz steif geschlagene Sahne (Eva: bei uns Walnusseis und keine Sahne)

Zubereitung

  • Blätterteig (frisch) auf Backblech auslegen, mit Schmand bestreichen und etwas Zimt und Zucker darüber geben.
  • Boskoop oder Cox Orange schälen und in nicht zu dünne Spalten schneiden, den mit Schmand bestrichenen Blätterteigboden damit belegen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad, Ober-Unterhitze, mittlere Schiene, ca 20 Minuten backen
  • noch warm mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen
  • mit Eis oder mit nicht ganz steif geschlagener Sahne servieren
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/apfeltarte-mit-walnusseis.html

 

Tarte aux pommes

Samstagnachmittag und die plötzliche Eingebung „du könntest ja für morgen noch einen Kuchen backen“ – nur welchen?! An Backbüchern mangelt es mir ja nicht, aber irgendwie war ich beim Surfen auf Roger Warnas YouTube Videos hängengeblieben und habe dort seine Tarte aux pommes gesehen.

Schnell noch die fehlenden Zutaten eingekauft und losgelegt.

Der Teig war wunderbar zu handeln und mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden.

Da ich ja mit Spritzbeutel und Tüllen auf Kriegsfuß stehe, mir aber nun extra welche zugelegt habe, damit ich mal Windbeutel, Eclairs und ähnliches versuchen kann, habe ich direkt an der Sahne geübt…..aber man sieht: ich werde noch viel üben müssen. 😉

Hier kann man das ‚Innenleben‘ der Tarte ganz genau sehen. – Backt sie nach, ihr werdet es nicht bereuen!

Tarte aux pommes

Portionen: 26er Tarteform

Tarte aux pommes

Zutaten

  • Zuckerteig (reicht für ca. 2* 26er Form, kann gut eingefroren werden)
  • 375 g Mehl
  • 190 g Butter
  • 130 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • damit der Boden nicht durchfeuchtet
  • ca. 100 g gemahlene Haselnüsse
  • Kuchenguss
  • 2 Eier (je ca. 50 g)
  • 1,5 dl Milch
  • 1 dl Rahm
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 1 Vanille ausgekratzt
  • Äpfel
  • 7 Äpfel (Boskop)
  • Aprikosengelee zum Bestreichen des Kuchens**
  • 300 g Aprikosen
  • 2 EL Zitronensaft nach Bedarf
  • 300 g Gelierzucker 1:1

Zubereitung

  • Mehl und Butter miteinander zerreiben, wie bei einem geriebener Teig. Salz, Zucker und Eier dazu. Gründlich zu einem geschmeidigen Teig kneten. Nicht allzu lange kneten, da der Teig zu verbrennen droht. Das merkt man, wenn man ein wenig Teig in den Mund nimmt und es brennt leicht auf der Zunge. Teig dann in Folie einwickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • 26er Tarteform einfetten und mehlieren. Teig etwas größer als Tarteform ausrollen und übers Rollholz gewickelt in die Form einbringen. Teig gut am Rand hochziehen, mit einer Gabel Teigboden mehrmals einstechen. Gemahlene Haselnüsse auf Teigboden verteilen.
  • Alle Zutaten für den Guss mit einem Pürierstab oder Schneebesen gut verrühren, sprich mixen.
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Viertel schneiden und diese dann in Schnitze. Schnitze auf dem Tarteboden gleichmäßig verteilen und den Guss darüber verteilen.
  • Tarte im vorgeheizten Ofen bei 170°C O-/Unterhitze 30 - 40 Minuten backen. *
  • Tarte direkt nach dem Backen mit dem Aprikosengelee bestreichen.

Notizen:

*Eva: 40 Minuten gebacken - die letzten 5 Minuten mit Alufolie abgedeckt

** Eva: gekauftes Aprikosengelee erwärmt und damit den Kuchen nach dem Backen eingepinselt

Rezept von Roger Warna: http://rwarna.com/2013/12/04/apfelkuchen-im-murbeteig/

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/tarte-aux-pommes.html

Apfelstrudel – angefixt von Petra

Immer wieder, wenn ich Apfelstrudel in den anderen Blogs gesehen habe, wollte ich auch, aber ich hab es mir einfach nicht zugetraut: ‚ die Zeitung soll man durch den Teig lesen können und das, ohne dass er reisst….‘ = nichts für Evas linke Hände. 😉

Aber als Petra letzte Woche auch so einen herrlichen Apfelstrudel präsentierte, war es um mich geschehen: ‚wenigstens mal ausprobieren‘!

Gesagt, getan und das mit dem ‚den Teig so dünn ausrollen/ziehen, dass man eine Zeitung dadurch lesen kann‘ war auch gar nicht schwer, aber das mit dem Wickeln hab ich wohl noch nicht so drauf, denn bei mir ist oben über den Äfpeln ein Loch, das da – denke ich – nicht sein sollte und des Weiteren sind bei mir die Äpfel nicht blättrig geblieben, sondern mehr zu Mus geworden – vielleicht liegt das an der Sorte?

An der Optik muss ich also noch arbeiten, aber am Geschmack kein bisschen mehr: danke, liebe Petra, für das tolle Rezept! Von nun an kann hier auch gestrudelt werden. 🙂

Apfelstrudel

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelstrudel (Petra)
Kategorien: Strudel, Früchte
Menge: 1 Strudel

Zutaten

H STRUDELTEIG
250 Gramm Feines Mehl (Wiener Griessler)
1 Teel. Salz
2 Essl. Öl
100 ml Wasser, Menge anpassen
H FÜLLUNG
80 Gramm Butter; zum Bestreichen
100 Gramm Semmelbrösel
50 Gramm Butter; zum Rösten
1 1/2 kg Äpfel; Jonathan oder Jonagold
100 Gramm Zucker
1 Teel. Zimt
Puderzucker; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach
Ulrike Hornberg
Knaurs großes Kochbuch
Erfasst *RK* 24.10.2001 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Salz auf ein Brett sieben und – am besten mit einer Gabel – mit dem Öl und lauwarmem Wasser (kommt auf die Qualität des Mehls an) vermischen. Den Teig gut durchkneten und dabei immer wieder auf das Brett schlagen, bis er vollkommen glatt und seidig glänzend geworden ist, dann halbieren und mit einer angewärmten Schüssel zugedeckt mindestens 1/2 Stunde ruhen lassen.

Die Semmelbrösel in 50 g Butter rösten, abkühlen lassen.

Den Teig danach auf ein bemehltes Tuch geben, zunächst zu einem großen Rechteck ausrollen und dann durch Untergreifen mit dem Handrücken weiter ausziehen, bis er hauchdünn geworden ist. Den Teig dann mit zerlassener Butter bestreichen und die gerösteten Semmelbrösel als eine dünne Schicht daraufstreuen.

Den Backofen auf 225°C vorheizen.

Die Äpfel vierteln, schälen, entkernen und in ganz feine Scheiben schneiden, über den Bröseln berteilen. Zimt und Zucker mischen und darüberstreuen. Beim Füllen darauf achten, dass an den Seiten etwa 3 cm, am Ende 10 – 15 cm frei bleiben.

Den Teig mit Hilfe des Tuches fest aufrollen und auf ein gut gebuttertes Blech legen und mit reichlich geschmolzener Butter bestreichen.

Den Strudel 10 Minuten bei 225°C backen, nochmals mit Butter bepinseln, dann weitere 20 Minuten bei 200°C backen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Dazu passt eine Vanillesauce oder Vanilleeis.

Zubereitungszeit 1 Stunde 40 Minuten

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Apfel-Schmand-Kuchen

Von Lafer habe ich ja schon etliche Kochbücher, u.a. auch Der große Lafer. Versteht sich von selbst, dass nun auch noch Der große Lafer Backen auf der Wunschliste stand.

Ich hatte Glück, denn ich habe ihn zu Weihnachten auch tatsächlich bekommen und nun endlich fürs Wochenende zum ersten Mal etwas daraus gebacken: Apfel-Schmand-Kuchen.

Leider ist es mir nun schon zum zweiten Mal bei einem Lafer-Rezept passiert, dass angegebene Zeiten nicht stimmten: für den Kuchen sind 35 Minuten angegeben, meiner hat aber gut 10 Minuten länger im Backofen gebraucht.

Geschmacklich finden wir ihn sehr lecker und es wird ihn sicherlich mal wieder geben. Optisch bin ich nicht ganz zufrieden, denn meine Schmandfüllung hatte lauter Luftbläschen…ob das vielleicht daran liegt, dass ich lactosefreien Schmand genommen habe? Oder hat jemand eine andere Idee, woran es gelegen haben kann?

Lafers Foto ist sehr unscharf aufgenommen und er hatte auch Puderzucker auf dem Kuchen, insofern weiß ich nicht genau, ob bei ihm auch diese Bläschen zu sehen waren….aber das ist ja eh nur Optik – der Geschmack ist stimmig und das ist doch die Hauptsache.

 

Apfel-Schmand-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Schmand-Kuchen
Kategorien: Mürbeteig, Apfel, Schmand
Menge: 24 Er Tarteform

Zutaten

H MÜRBETEIG*
75 Gramm Kalte Butter
1/2 Vanilleschote
150 Gramm Mehl (Eva: 550er)
38 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
1/2 Eigelb (Eva: 1 Eigelb)
1-105 Essl. Kaltes Wasser
H BELAG
5 klein. Äpfel (z.B. Elstar)
1 Zitrone (Saft davon)
75 Gramm Zucker
1 Teel. Zimtpulver
2 Eier
200 Gramm Schmand (Eva: lactosefrei)
50 ml Sahne (Eva: lactosefrei)
Butter für die Form

Quelle

aus: Der große Lafer – Backen
Erfasst *RK* 24.03.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

*Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. Die Apfelhälften in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft, 1 El Zucker und Zimtpulver mischen.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einfetten. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick und etwas größer als die Form ausrollen. Den Teig in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen und andrücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Apfelspalten dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Für den Guss Eier mit restlichem Zucker, Schmand und Sahne verquirlen und über die Äpfel gießen. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene (Umluft 160°) etwa 35 Min. backen.**

Anmerkung Eva:

schönes Apfelkuchenrezept!

Mein Kuchen hatte in der Schmandmischung nach dem Backen viele kleine Luftlöcher…vielleicht wegen den Lactosefreien Produkten??

** Die angegebene Backzeit hat bei mir nicht ausgereicht, musste den Kuchen 10 Min. länger backen

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Reloaded: Apfelkuchen

Vielleicht ist es ja dem einen oder anderen Leser meines Blogs schon aufgefallen: dieses Jahr hab ich es so gar nicht mit Weihnachtsplätzchen, Panettone und Co.. Ja, ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe dieses Jahr im Advent nichts Derartiges gebacken. Der Advent ist nur so an mir vorbeigeflogen, dass irgendwie keine Muße zum Plätzchen backen aufkommen wollte….nächstes Jahr sicher wieder. 🙂

Für Sonntag hatte sich aber Kaffeebesuch angemeldet und da wollte ich zumindest einen Kuchen anbieten können; beim Durchschauen meiner Rezepte blieb ich an diesem Apfelkuchen hängen, der einen meiner ersten Blogbeiträge zierte.

Ein schlichter, einfacher Apfelkuchen mit Rührteig, der auch mit einem Klacks Sahne nicht zu süß ist – eben ein Klassiker.

Dieses Mal habe ich ihn nicht aprikotiert und die Äpfel in Schnitzen in den Teig gedrückt.

Apfelkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelkuchen
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Apfel
Menge: 26 Er Kuchenform

Zutaten

125 Gramm   Butter
125 Gramm   Zucker
3     Eier
2 Essl.   Rum
1 Prise   Salz
150 Gramm   Mehl
50 Gramm   Speisestärke
1/2 Pack.   Backpulver
2 Essl.   Milch
700 Gramm   Äpfel
30 Gramm   Mandelstifte
3 Essl.   Aprikosenkonfitüre
      Butter und Mehl für die Form
      Puderzucker zum Bestreuen

Quelle

  nach
  Heinrich Gasteiger – Gerhard Wieser – Helmut Bachmann
  "So backt Südtirol"
  Kuchen, Torten, Strudel, Krapfen, Brot, Desserts…..
  Erfasst *RK* 22.05.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Form fetten und mehlieren. Butter und Eier mindestens 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Weiche Butter mit Zucker aufschlagen, Eier nach und nach einrühren, Rum und Salz beigeben.

Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und sieben und mit dem Kochlöffel untermengen. Die Milch unter den Teig rühren. Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für den Belag die Äpfel schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien, an der Rundung mehrmals einschneiden. Dann mit der Rundung nach oben auf den Teig legen, die Mandelstifte darüber streuen und backen.

Leicht auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Die Aprikosenmarmelade erwärmen, evtl. passieren und den Kuchen damit bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

Backtemperatur: 160 Grad (Ober-/ Unterhitze)

Backzeit: etwa 45 Minuten

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Apfel-Nuss-Brot (Herbstbrot)

 

Passend zur Jahreszeit hat Marlene aus ihrem Adventsbrot ein Herbstbrot, ein Apfel-Nuss-Brot, kreiert.

Ich esse gerne Brote mit Nüssen – vor allem mit Käse als Belag. Der Apfel sowie der Apfelsaft geben dem Brot einen milden, leicht süßlichen Geschmack, der wiederum sehr gut zu den Nüssen passt.

Ich habe dieses Brot inzwischen schon mehrfach gebacken und bin einfach nur begeistert davon. Nun wird es Zeit, dass ich mich auch noch irgendwann mal an das Adventsbrot wage.

 

Herbstbrot

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Nuss-Brot(Herbstbrot)
Kategorien: Sauerteigbrot
Menge: 1 Laib (ca. 1100 g)

Zutaten

H SAUERTEIG: STEHZEIT CA.16-18 STD. (30°-26°)
160 Gramm Roggen VK
160 Gramm Wasser ca. 30°
15-30 Gramm Anstellgut; ca.
H VORTEIG: CA. 12 STD. – CA. 18-20°
100 Gramm Kamutmehl hell oder Weizen 1050
110 Gramm Wasser (mit Weizenmehl nur 90 g Wasser)
1 Gramm Hefe
2 Gramm Salz
H QUELLSTÜCK: STEHZEIT MIND. 3 STD.
50 Gramm Walnüsse – grob zerkleinert – evtl. leicht
— geröstet
50 Gramm Haselnüsse – grob zerkleinert – evtl. leicht
— geröstet
80 Gramm Apfelsaft oder Traubensaft
8 Gramm Salz
Nach Ende der Quellzeit abseihen, überschüssige
— Flüssigkeit auffangen.
H BROTTEIG
Sauerteig
Vorteig
Quellstück – Restflüssigkeit (Nüsse erst gegen
— Ende der Knetzeit zugeben)
130 Gramm Roggen 1150
100 Gramm Roggen 997
40 Gramm Weizen 550
5 Gramm Hefe
Noch ca. 50 g Wasser – kommt darauf an wie
— saftig der Apfel ist, der Teig sollte nicht
— zu weich werden, oder dann ggf. in der Form
— gebacken werden.
80 Gramm Apfel mit Schale – grob geraspelt – gegen Ende
— der Knetzeit unterkneten
Nüsse – gegen Ende der Knetzeit kurz unterkneten

Quelle

Rezept aus dem Sauerteigforum von Marla21
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=7230&
sid=9c9b96b0fffd978af03f9b5f10a8c1f1
Erfasst *RK* 24.10.2011 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Knetzeit: ca. 6 Min. langsam Teigtemperatur: ca. 27- 29° wäre optimal Teigruhe: ca. 30 Min. – nochmals kurz Kneten, Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, wirken und forme und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen.

Gare: bei ca. 30-35° etwa 60 Min. Backtemperatur: 250° fallend auf ca. 190° – ohne Schwaden anbacken – nach ca. 2 Min. leicht Schwaden, nach ca. 10 Min. Schwaden ablassen (Ofentür kurz öffnen) – evtl. die letzten 10 Min. mit Umluft für eine bessere Krustenbildung.

Backzeit: 1 Brot freigeschoben – ca. 50 Min. / in der Form ca. 60 Min. – 2 kleine Brote in der Form – ca. 45-50 Min.

*Anmerkung Eva: im Miwe folgendermaßen gebacken: 15 Min bei 240°C mit 2 sec Schwaden//45 Min bei 190°C ohne Schwaden

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Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn

Der Wochenendkuchen hat mich dieses Mal ziemlich geärgert, stellte er sich doch sehr kapriziös an: er brauchte bei mir viel, viel länger im Backofen als im Rezept angegeben….so viele 'Stäbchenproben' musste ich noch selten machen…oben wurde er schon recht dunkel und innen war er immer noch fast flüssig.

Ich weiß nach wie vor nicht, woran es lag – kann mir eigentlich nur die Äpfel als Schuldige vorstellen: 1 Kilo Äpfel ist doch ne ganze Menge und wenn sie dann noch sehr saftig sind?! Leider weiß ich nicht mal die Sorte, denn wir hatten die Äpfel von lieben Freunden geschenkt bekommen.

Unverhofft hatten sich diese beiden

6Miri

auf einen Besuch bei uns angekündigt, da kam der Kuchen gerade recht. Er war in kürzester Zeit fast aufgegessen und hat uns – trotz der Backprobleme, die er bereitet hat – prima geschmeckt.

Nächstes Mal werde ich ihn mit anderen Äpfeln backen.

Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Buttermilchkuchen mit Apfel und Mohn
Kategorien: Rührteig, Buttermilch, Apfel, Mohn
Menge: 28 Er Springblech

Zutaten

      Fett und Mehl für das Springblech
250 ml   Buttermilch
1 kg   Äpfel (z.B. Cox Orange)
2 Essl.   Zitronensaft
250 Gramm   Weiche Butter
250 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
      Salz
5     Eier
400 Gramm   Mehl (Eva: 500er und 630er gemischt)
1 Pack.   Backpulver
1 Pack.   Backfertige Mohnfüllung
125 Gramm   Puderzucker
      Alufolie

Quelle

  aus
  "Lecker" – Heft Oktober 2011
  Erfasst *RK* 03.10.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Ein Springblech (Rand 32 cm und Boden 28 cm Durchmesser)fetten und mit Mehl bestäuben.

Äpfel schälen, viertel, entkernen und grob würfeln. Mit Zitronensaft beträufeln. Den Backofen vorheizen (E-Her: 175°C/Umluft: 150°C).

Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren. Backfertige Mohnfüllung unterrühren. Äpfel unterheben.

Teig in der Springblech füllen und glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 75 Minuten backen. Kuchen nach ca. 50 Minuten Backzeit mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen.

Für den Guss Puderzucker mit 3-4 El Wasser glatt rühren. Guss mithilfe eines Löffels in Streifen auf dem Kuchen verteilen. Trocknen lassen.

Dazu schmeckt geschlagene Sahne.

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