Archiv der Kategorie: Weihnachten/Advent

Schweinefilet im Blätterteig

Vor 4 Wochen war Weihnachten und heute endlich stelle ich unser Weihnachtsessen in den Blog! 😉

Dieses Schweinefilet im Blätterteig, umhüllt von einer sehr schmackhaften Farce, gab es für uns an Heilig Abend – eingebettet in eine Vor- und Nachspeise. Da am Tag darauf alle Kinder mit Anhang zum Essen kamen, wollte ich es mir am 24.12. ein wenig gemütlicher machen, aber dennoch sollte es nicht die übliche Alltagsküche sein.

Dieses Fleischgericht lässt sich wunderbar – auch schon lange vor dem Verzehr – zubereiten (siehe 'Tipp' beim Rezept) und bedarf – durch den Blätterteig – als Beilage nur noch eines Gemüses, bei mir war das Rosenkohl.

Das Foto vom angerichteten Teller ist nicht sehr gelungen, aber an so einem Tag gibt es höchstens einen Fotoversuch; da ist mir warmes Essen und gemütliches Beisammensitzen wesentlich wichtiger.

So kann ich leider nicht anhand eines guten Fotos zeigen wie saftig und genau auf den Punkt gegart das Fleisch war und wie knusprig der Blätterteig.

Nachmachen ist sehr zu empfehlen.

Schweinefilet im Blätterteig vorbereitet

Schweinefilet im Blätterteig gebacken

Schweinefilet im Blätterteig angerichtet

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweinefilet im Blätterteig
Kategorien: Schweinefilet, Blätterteig, Kombidampfgarer
Menge: 6 Portionen

Zutaten

50 Gramm   Schinken
1/2 Bund   Petersilie
3 Essl.   Cognac
200 Gramm   Kalbsbrät (Eva: nicht erhältlich, daher Brät
      — von feiner Bratwurst genommen)
1     Schweinefilet (etwa 600 g)
200 Gramm   Rohschinken
1     Blätterteig, rechteckig ausgewallt (42*26 cm)
1     Eiweiß
1     Eigelb
      Pfeffer

Quelle

  Kochzeit – Köstliches aus dem Multi-Dampfgarer
  Erfasst *RK* 22.01.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Schinken und Petersilie fein schneiden, mit dem Cognac und dem Kalbsbrät gut mischen.

Das Filet mit Pfeffer würzen, mit der Brätmasse bestreichen und mit dem Rohschinken umwickeln.

Das Filet auf den Teig legen und in diesen einschlagen. Eventuell überstehenden Teig abschneiden und für die Garnitur beiseite legen. Die Teigenden mit Eiweiss bestreichen und gut verschließen. Die Teigoberfläche mit den Teigresten verzieren. Mit Eigelb bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Mit Intervalldampf* bei 190°C in der Backofenmitte 25 – 30 Minuten
** garen.

Tipp: Das fertig zubereitete Filet im Teig vor dem Bestreichen mit Eigelb in Alufolie wickeln. Es lässt sich so etwa 1 Monat im Tiefkühler lagern. Vor der Verwendung etwa 15 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen. Mit Eigelb bestreichen und wie angegeben backen.

*Anmerkung Eva: Intervalldampf (oder 'Intervallfunktion') ist eine Backofenbetriebsart bei Kombidampfgarbacköfen und bezeichnet den vom Backofen automatisch gesteuerten Wechsel von ca 25% Dampf und 75% Heißluftfunktion. Diese Funktion sorgt dafür, dass nichts austrocknet, man aber trotzdem eine wunderbare Kruste erhält.

** Eva: 30 Minuten gegart

Dieses Rezept lässt sich aber natürlich auch in einem herkömmlichen Backofen bestens zubereiten.

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Honigkuchen mit Schokolade

Ja, ich gebe es zu: ich mag in der Adventszeit ganz gerne mal eine Scheibe dieses Honigkuchens/Frückstücksbrot, das man in der Zeit vor Weihnachten in jedem Supermarkt kaufen kann. Und ich kenne da noch eine liebe Bloggerin, der es wohl ähnlich ergeht. 😉

Schon letztes Jahr habe ich nach einem Rezept gesucht, um das selber und sicher besser backen zu können – damals habe ich aber leider keines gefunden.

Da hatte ich dieses Jahr mehr Glück und so stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege; statt eines Honigskuchens in einer Kastenform habe ich 4 kleine Küchlein in meiner 6er-Mini-Kastenform gebacken.

Mir war von vorne herein klar, dass dieser Honigkuchen mit Schokolade anders schmecken würde, als die gekauften, zumal da keine Schokolade und auch keine Mandel- und Nussstücke drin sind.

Nach dem Original muss ich also weiterhin suchen, aber diese Variante schmeckt auf alle Fälle schon mal wesentlich besser als das Original aus dem Supermarkt! 🙂

Honigkuchen mit Schokolade 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Honigkuchen mit Schokolade
Kategorien: Advent, Rührteig, Schokolade, Honig
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

      Fett für die Form
100 Gramm   Zartbitterschokolade
2     Eier
250 Gramm   Flüssiger Honig
1/2 Teel.   Zimt
1 Messersp.   Gemahlene Gewürznelke
1 Messersp.   Kardamom
250 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Gehackte Haselnüsse
100 Gramm   Gehackte Mandeln
125 Gramm   Brauner Grümmelkandis

Quelle

  nach
  Zeitschrift "Lecker" – Christmas-Special
  Erfasst *RK* 11.12.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Eine Kastenform (30 cm lang; ca. 2 l Inhalt) fetten. Backofen
vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe2). Schokolade grob
raspeln. Eier, Honig und Gewürze mit den Schneebesen des
Handrührgerätes verrühren. Mehl, Backpulver und Schokolade mischen,
kurz unterrühren. Nüsse, Mandeln und Kandis unterheben.

Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im heißen Backofen
50-60 Minuten backen. Evtl. 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen
mit Alufolie abdecken.

Kuchen in der Form 10-15 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen und
vollständig auskühlen lassen. Honigkuchen in Scheiben schneiden und
evtl. mit Butter bestreichen. Hält sich in Alufolie gewickelt 5-7 Tage.

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Italienischer Panettone

Ja, ich weiß: ich bin früh (zu früh?) dran! 🙂

Aber dieser italienische Panettone (was für ein Rezeptname – ist doch immer italienisch, oder?!) hat mich in der Zeitschrift so angelacht und heute hatte ich Zeit und Lust zum Backen; vielleicht freut sich ja jemand in den nächsten Wochen übers Rezept?!

Fluffig, locker und für Leute, die Orangeat, Pistazien und Schokolade mögen, genau richtig.

Wer es aber lieber ohne diese Zutaten mag, dem kann ich meinen Pandoro empfehlen.

Italienischer Panettone 

Italienischer Panettone, angeschnitten 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Italienischer Panettone
Kategorien: Advent, Hefeteig, Trockenfrüchte
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

300 ml   Milch
50 Gramm   Butter
450 Gramm   Mehl (550er)
80 Gramm   Zucker
1/2 Teel.   Salz
1/2 Würfel   Hefe
1     Bio-Orange, abgeriebene Schale davon
50 Gramm   Nussnougat (Eva: hatte ich nicht, daher
      — Vollmilchschokolade)
50 Gramm   Weiße Schokolade
      Fett für die Form
50 Gramm   Pistazienkerne
50 Gramm   Orangeat
      Mehl zum Bearbeiten
1     Eigelb
      Puderzucker

Quelle

  nach
  Zeitschrift "Essen&Trinken"
  Erfasst *RK* 15.11.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Für den Teig Milch und Butter in einem Topf leicht erwärmen, bis die
Butter schmilzt. Abkühlen lassen, bis die Mischung nur noch lauwarm ist.

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit Zucker und Salz
mischen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröseln.
Etwas von der Milchbutter zugießen und die Hefe darin auflösen. Die
restliche Milchmischung und die Orangenschale zugeben. Mit den
Knethacken des Handrührers (Eva: mit Kenwood) zu einem glatten, relativ
weichen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis
sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.

Inzwischen Nougat und Schokolade fein würfeln und einfrieren. Die Panettone-Form (1,6 l Inhalt) dünn fetten.

Den Teig erneuet durchkneten. Zuerst Pistazien und Orangeat, zum
Schluß die gerfrorenen Nougat- und Schokoladestückchen zugeben. Den
Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und in
die Panettone-Form geben. Mit einem Handtuch bedecken und an einem
warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich sein Volumen vergrößert hat.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen.

Eigelb mit 1 El Wasser verquirlen, die Oberfläche vom Panettone
damit einpinseln. Im Ofen auf der untersten Schiene weitere 10-15
Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis der Kuchen goldbraun
glänzt. Panettone abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Mit
Puderzucker bestäubt servieren.

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Früchtebrot

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

Hat sie bei ihren 'Vorgaben' fürs Oktoberthema nicht etwas vom 'Backen mit gedörrten oder vergeistigten Birnen' geschrieben?

Weihnachten und die Adventszeit kommen mit Sicherheit in absehbarer Zeit, ich habe wunderbare gedörrte Birnen und andere getrocknete Früchte bekommen…so steht einem Früchtebrot nichts im Wege – es ist sogar ein wenig vergeistigt, aber nicht mit Birnengeist.

Zuerst dachte ich 'was ist das für ein eigenartiges Rezept, das wird nie was', darum habe ich es auch gar nicht erst versucht zu verzieren (wobei ich da eh nicht das richtige Händchen für habe 😉 ), aber fertig gebacken war ich so etwas von begeistert vom Geschmack, dass ich mir sehr sicher bin, dass ich das in der kommenden Winterzeit noch öfters backen werde.

Wer getrocknete Früchte, Nüsse und einen Hauch von Weihnachtsduft mag, dem kann ich zu diesem Rezept nur raten.

So, liebe Hedonistin, das war's mit meinen Birnen-Rezepten! 🙂

Früchtebrot

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Früchtebrot
Kategorien: Backen, Kuchen, X-mas
Menge: 1 Mini-Kastenform (15")

Zutaten

H VORTEIG
45 Gramm   Roggenmehl, Type 997
7 Gramm   Hefe
35 ml   Lauwarme Milch
H HAUPTTEIG
87 Gramm   Vorteig
20 Gramm   Zucker
5 Gramm   Butter
1 Gramm   Salz
      Vanille
      Zimt
1 Gramm   Lebkuchengewürz
H GEDÖRRTE FRÜCHTE
10 Gramm   Äpfel
20 Gramm   Aprikosen
20 Gramm   Birnen
40 Gramm   Dörrpflaumen
40 Gramm   Sultaninen
10 Gramm   Orangeat
10 Gramm   Zitronat
10 Gramm   Haselnüsse, ungeschält
10 Gramm   Mandeln, ungeschält
50 ml   Heißes Wasser
35 ml   Rum
H DEXTRINGLASUR
5 Gramm   Weizenstärke; in
85 ml   Wasser

Quelle

  SWR – Kaffee oder Tee
  Erfasst *RK* 02.12.2000 von
  Ulli Fetzer

Zubereitung

Dörrobst – getrocknete, gedörrte Früchte ca. 24 Stunden in Wasser einweichen

Vorteig:

Die Zutaten kurz mit der Hand verkneten und 30 Minuten an einem
warmen Ort ruhen lassen. Nach dem Ruhen mit den Zutaten des Hauptteiges
verkneten.

Hauptteig:

Den Vorteig und die Zutaten des Hauptteigs mit den eingeweichten Früchten verkneten. Den Teig als Brot formen.

Das Früchtebrot mit etwas Milch abstreichen und dekorativ mit
geschälten Mandeln und Belegkirschen ausgarnieren, ca. 15 Minuten ruhen
lassen. Das Brot bei 200 Grad ca. 20-30 Minuten backen.

Dextringlasur:

Die Stärke auf ein Blech geben und im Ofen bei 210 Grad ca. 20
Minuten hellbraun rösten. Dann mit Wasser verrühren und gut aufkochen.
Die Glasur noch heiß auf das Früchtebrot aufstreichen, damit es schön
glänzt.

Anmerkung Eva: 30 Minuten gebacken, Brot nicht verziert

Mein Brot habe ich nicht in einer Form gebacken und es ungefähr 15 cm lang, 7 cm breit und 3 cm hoch geformt.

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Bärentatzen

Auch bei uns geht es munter weiter mit dem Plätzchen backen 🙂

Die heutigen Bärentatzen habe ich vor gut 30 Jahren bei der Tante eines Freundes kennen- und schätzengelernt; anfangs sind so noch ein bisschen hart, aber nach ein paar Tagen schmecken sie wunderbar nach Mandeln und Schokolade – vor allem sind sie nicht unangenehm süß im Geschmack.

Meine Form erinnert mich irgendwie mehr an eine Muschel – ich habe sie schon neulich hierfür benutzt – aber ich habe eh keine andere, also kann man entweder Muschelplätzchen oder Bärentatzen dazu sagen.

Übrigens hat Petra diese Tatzen vor einigen Jahren schon vorgestellt, sie gehören anscheinend auch bei ihr – wie sicher bei vielen anderen auch –  zu den alljährlichen Weihnachtsplätzchen.

Bärentatzen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bärentatzen
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Mandeln, Schoko
Menge: 30 Stck

Zutaten

6 Eiweiß
1 Prise Zucker
500 Gramm Mandeln, gerieben
500 Gramm Zucker
250 Gramm Schokolade, gerieben
1/2 Teel. Zimt
1/2 Zitrone; die Schale

Quelle

überliefertes Rezept – Original-Quelle unbekannt
Erfasst *RK* 08.12.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und
beides schaumig rühren; Schokolade, Zimt und Zitronenschale unterheben.

Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, in Zucker wälzen und in die Bärentatzenform drücken.

Tatzen auf ein Backblech legen und über Nacht trocknen lassen.

Bei 180°C (Unter-/Oberhitze, vorgeheizt) ca. 15 Minuten backen.

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Pandoro – italienischer Weihnachtskuchen

Meine Freundin mag kein Zitronat und Orangeat…wie so viele andere Menschen auch, daher war mein Gugelhupf nach Bäcker Süpke nichts nach ihrem Geschmack.

Auf der Suche nach einem Kuchen für die Adventszeit ohne kandierte Früchte kam sie auf den Pandoro.

Laut Wikipedia ist ein Pandoro (it. Pan d’oro = „goldenes Brot“) ein traditioneller italienischer Weihnachtskuchen. Der Pandoro ähnelt dem mailändischen Panettone und kommt ursprünglich aus Verona.
Der Name des Pandoro kommt vermutlich von der charakteristischen
gold-gelben Farbe, die durch die Eier in seinem Rezept bedingt sind.

Der Pandoro wird aus Hefeteig gebacken und enthält im Gegensatz zum Panettone weder Rosinen noch kandierte Früchte. Typisch für den Pandoro ist die gezackte
Kuppelform, die mit einer entsprechenden achteckigen, sternförmigen Backform erreicht wird. Der Pandoro wird meist mit Puder- oder Vanillezucker
bestreut, damit der Kuchen einer verschneiten Bergspitze ähnelt.
Horizontal geschnitten sehen die Kuchenscheiben wie ein Stern aus.

Die Tradition des Pandoro reicht in Italien bis in das 18. Jahrhundert zurück. In Frankreich geht man davon aus, dass die Brioche ein Vorläufer des Pandoro sei, dessen Historie bis in das 1. Jahrhundert zurückreicht. Vergil und Titus Livius beschrieben eine ähnliche Brotart und nannten es libum. In Italien geht man davon aus, dass der Pandoro rein italienischen Ursprungs ist und während der Renaissance erfunden wurde. Im reichen Venedig seien Schichten aus Blattgold auf den Kuchen gelegt worden, was eine andere Deutung des Namensursprungs ist.

Beim letzten Bummel durch die nahegelegene Großstadt kam ich an der typischen Pandoro-Form nicht vorbei und konnte dann endlich das Rezept meiner Freundin nachbacken. Er ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern schmeckt auch herrlich locker mit weihnachtlichem Touch.

Meine Freundin hat zwischenzeitlich noch das Rezept für ein Pandoro mit Weizensauerteig entwickelt und gebacken; es ist hier zu finden und ist wohl mindestens genau so zu empfehlen wie die Variante mit Hefeteig!

Pandoro

Pandoro angeschnitten

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pandoro – italienischer Weihnachtskuchen
Kategorien: Kuchen, Hefeteig
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

H VORTEIG
200 Gramm Weizenmehl 550
20 Gramm Hefe
130 Gramm Milch
H TEIG
300 Gramm Mehl 550
120 Gramm Zucker
1 Vanilleschote (das Mark davon)
1 Teel. Salz
150 Gramm Butter (weich, in Stückchen)
2 Eier
1-2 Teel. Gewürze (Macis, Muskantnuss, Kardamom, Zimt,
— Koriander, Anis, Piment, Nelken ganz nach
— Geschmack am besten frisch gemahlen oder
— gemörsert)
Zitronen- od. Orangenschale frisch gerieben –
— Menge nach Geschmack
100 Gramm Gehackte Mandeln, Hasel- oder Walnüsse
Mehl zum Bearbeiten
H ZUCKERHAUBE
1-2 Essl. Butter, flüssig (ca.)
Kristall-, Zimt- oder Vanillezucker
Puderzucker zum bestäuben

Quelle

nach
Marla21 – Chefkoch-Userin
Erfasst *RK* 09.12.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Den Vorteig abgedeckt ca. 45 Minuten bei ca. 30°C stehen lassen oder
1 Stunde bei Raumtemperatur und dann über Nacht in den Kühlschrank
stellen.

Aus allen Zutaten – außer den Nüssen – einen Teig herstellen, 20
Minuten Teigruhe, dann Nüsse unterkneten und wieder 20 Minuten Teigruhe.

Teig vorsichtig rund wirken und mit dem Schluss nach oben in eine gefettete Form geben.

Den Teig gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist – ca. 1 Stunde, je
nach Raumtemperatur auch mehr – und dann bei knapper Gare in den auf
180°C vorgeheizten Backofen geben, ca. 15 Minuten, dann abdecken mit
Alufolie, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Hitze reduzieren auf
ca. 160° und in ca. 30 Min. ausbacken, Stäbchenprobe machen, nachsehen,
ob der Kuchen durchgebacken ist.

Ofen ausschalten und im ausgeschalteten Ofen noch ca. 15 Min. stehen lassen.

Kuchen aus der Forum nehmen und den noch warmen Kuchen mit reichlich
geschmolzener Butter bestreichen und vorsichtig in feinem Zucker wälzen
– 1 Tag ruhen lassen und erst dann mit Puderzucker bestäuben. Für die
weitere Lagerung in Alufolie verpacken und kühl lagern.

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Deichrunners Spitzbuben

Und – wie schon gestern erwähnt – geht es auch bei uns munter mit der Weihnachtsbäckerei weiter; meist sind es die Klassiker, die Jahr für Jahr gebacken werden – so werden sie mit ähnlichem oder sogar gleichem Rezept in etlichen anderen Blogs auch zu finden sein.

Da mein Blog aber auch mein Rezeptarchiv sein soll, müssen da eben auch die Plätzchenklassiker – so wie ich sie backe – mit hinein.

Deichrunners Spitzbuben

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitzbuben
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Gefüllt
Menge: 20 bis 25 Stck

Zutaten

300 Gramm Mehl
2 Teel. Backpulver
100 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillezucker
1 Ei
150 Gramm Butter
20 Gramm Puderzucker
40 Gramm Johannisbeergelee

Quelle

Familienrezept – Quelle unbekannt
Erfasst *RK* 05.12.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben und mit Backpulver, Zucker und
Vanillezucker mischen, Ei und Butter hinzufügen.Schnell zu einem
geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, ein
wenig plattdrücken und in Folie gewickelt für mindestens 1 Stunde in
den Kühlschrank legen.

Auf der Arbeitsfläche die Hälfte des Teiges dünn ausrollen, Kreise
ausstechen und auf ein Backblech legen. Die zweite Hälfte des Teiges
genauso bearbeiten, zusätzlich aus der Mitte der runden Formen kleine
Kreise ausstechen.

Backofen: 160°C vorgeheizt mit Unter-/Oberhitze

Zeit: 8-9 Minuten

Spitzbuben abkühlen lassen, Ringe mit Puderzucker bestäuben,
Johannisbeergelee auf die runden Plätzchen streichen, Ringe darauf
setzen – und genießen!

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Deichrunners Früchtebrot

Spätestens seit meinen Powerriegeln dürfte bekannt sein, dass ich Trockenfrüchte aller Art sowie Nüsse und dergleichen sehr schätze.

In der Adventszeit gibt es daher noch eine Alternative zu den Powerriegeln, die wir zum nachmittäglichen Kaffee oder Tee sehr zu schätzen wissen: Deichrunners Früchtebrot.

Das Früchtebrot ist im Nullkommanix zusammengerührt und nach dem Backen hält es sich – gut in Alufolie verpackt – mindestens 14 Tage; wobei wir das noch nie testen konnten, da wir es schon vorher aufgegessen hatten.

Deichrunners Früchtebrot

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Deichrunners Früchtebrot
Kategorien: Nüsse, Saaten, Trockenfrüchte
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

120 Gramm Haselnüsse
60 Gramm Mandeln
120 Gramm Datteln, getr. entsteint
100 Gramm Feigen, getr.
3 Eier
120 Gramm Zucker
120 Gramm Sultaninen
100 Gramm Orangeat
100 Gramm Zitronat
120 Gramm Mehl
30 Gramm Rum
1 Teel. Zimt
1 Teel. Backpulver

Quelle

nach einem Familienrezept (Quelle ist mir nicht bekannt)
Erfasst *RK* 01.12.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Haselnüsse und Mandeln in einem Blitzhacker grob zerkleinern.

Datteln und Feigen in kleine Stücke schneiden.

Eier und Zucker gut verrühren, Nüsse, Mandeln, Datteln, Feigen und die restlichen Zutaten zugeben und zu einem Teig verarbeiten.

Teig in eine gut gefettete Kastenform geben und auf der mittleren Schiene bei 150°C (Unter-/Oberhitze) ca. 90 Minuten backen.

Nach dem Backen ca. 20 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann erst aus der Form nehmen.

Das Früchtebrot hält sich – gut in Alufolie verpackt – mindestens 14 Tage.

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Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille und Saure-Sahne-Kringel

Nicht nur diese Beiden stehen derzeit hin und wieder in ihrer Weihnachtsbackstube, sondern auch Herr und Frau Deichrunner – so geschehen heute an einem winterlich kalten, aber vorwiegend sonnigen Novembertag (keine Sorge: wir haben diesen schönen Tag auch teilweise draußen verbracht :-))

Ihr hat dieses Sonderheft so gut gefallen, dass sie es empfohlen hat; ich fand es auch interessant,  habe es mir gekauft und heute wurden gleich die ersten Kekse (ich sage bewusst Kekse und nicht Weihnachtsplätzchen, da ich finde, dass es Ganzjahreskekse sind) daraus gebacken.

Mir persönlich schmecken die Saure-Sahne-Kringel sehr gut und auch wesentlich besser als die Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille, die ich ziemlich staubtrocken und zu süß finde, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, was sich in solchen Dingen schon im Hause Deichrunner immer wieder bemerkbar macht.

Saure-Sahne-Kringel

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saure-Sahne-Kringel
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Saure Sahne
Menge: 50 Stck

Zutaten

4 Essl. Stichfeste saure Sahne (gestrichen voll)
250 Gramm Mehl
Mehl zum Ausrollen
175 Gramm Kalte Butter
1 Eigelb
1 Teel. Milch
3 Essl. Hagelzucker (circa)

Quelle

aus
„Lecker“ – Sonderheft Nr. 1/2008
Erfasst *RK* 23.11.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

1. Saure Sahne, Mehl und Butter in Stückchen erst mit den Knethaken
des Handrührgeräts, dann schnell mit den Händen glatt verkneten. Auf
bemehlter Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Ca. 50 Kreise (ca. 4
cm Durchmesser) ausstechen. Jeweils aus der Mitte der Kreise einen
kleinen Kreis (ca. 1 cm Durchmesser) ausstechen, sodass Ringe
entstehen. (Achtung: der Teig ist sehr weich)

2. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C). Zwei Backbleche
mit Backpapier auslegen. Eigelb und Milch verquirlen. Die Kringel damit
einstreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im heißen Backofen 12-15
Minuten backen. Die übrig gebliebenen kleinen Kreise mit restlichem
Eigelb bestreichen und ebenso backen. Kringel und Kreise auskühlen
lassen.

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Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Anis-Schneeflocken mit Bourbon-Vanille
Kategorien: Kekse, Weihnachten, Anis, Vanille
Menge: 35 bis 40 Stck

Zutaten

125 Gramm Weiche Butter
50 Gramm Puderzucker
1-2 Essl. Puderzucker
60 Gramm Mehl
125 Gramm Speisestärke
1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
1 Essl. Anis, gemahlen

Quelle

aus
„Lecker“ – Sonderheft Nr. 1/2008
Erfasst *RK* 23.11.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

1. Butter und 50 g Puderzucker mit den Schneebesen des
Handrührgeräts cremig rühren. Mehl und Stärke daraufsieben.
Vanillezucker, Anis und 1-2 El kaltes Wasser zugeben und mit den
Knethaken des Handrührgeräts glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten
kalt stellen.

2. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Um luft: 150°C). Ein Backblech
mit Backpapier auslegen. Aus dem Keksteig ca. 40 kirschgroße Kugeln
formen. Dabei etwa 1/3 auf das Blech setzen und mit einer Gabel leichte
Rillen eindrücken. Im heißen Ofen 12-15 Minuten backen.

3. Übrige Kugeln zugedeckt kalt stellen und ebenso backen. Fertige
Kekse auskühlen lassen. Mit 1-2 El Puderzucker dick bestäuben.

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Schwarz-Grün-Gebäck

Jetzt, da es so früh dunkel ist und man dann am liebsten zu Hause in der warmen Stube bleibt, ist wieder mehr Zeit und Muße fürs Backen.

Da brachte mir die Post vor ein Tagen das neue Heft meines Monatsabonnements und es fielen mir doch gleich ein paar Kekse auf, die ein bisschen anders waren, als die üblichen Weihnachtskekse in allen Zeitschriften.

Herr D. hat mir geholfen – er ist perfekt im Teig ausrollen – und hat auch beim Tauchen der Kekse ins Schokobad die Führung übernommen.

Ehrlich gesagt, war diese Aktion schon ein bisschen zeitaufwändiger als gedacht, aber nach dem ersten Probierkeks stand für uns beide fest: diese Kekse haben einen extrem hohen Suchtfaktor. Der Mürbeteig zergeht nur so auf der Zunge, was sicherlich mit am verwendeten Puderzucker liegt.

Es sind für mich auch keine typischen Weihnachtskekse; ich denke, die kann man das ganze Jahr über essen – nachbacken lohnt auf alle Fälle!

Schwarz-Grün Kekse

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarz-Grün-Gebäck
Kategorien: Kekse, Schokolade, Pistazien
Menge: 160 Stck

Zutaten

H DUNKLEN TEIG
250 Gramm Mehl
50 Gramm Kakaopulver
100 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
200 Gramm Kalte Butter
1 Ei
H PISTAZIENTEIG
250 Gramm Mehl
70 Gramm Pistazien, sehr fein gemahlen
100 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
200 Gramm Kalte Butter
1 Ei
H GLASUR
200 Gramm Kuvertüre, dunkel
3 Essl. Pistazien, gehackt

Quelle

essen&trinken Für jeden Tag, Heft 12/2008
Erfasst *RK* 17.11.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Ich habe beide Mürbeteige mit Kenwood Foodprozessor folgendermaßen
zubereitet = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den
Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in
Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht
ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so
lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die
Arbeitsfläche geben und – wie unten beschrieben weiterverarbeiten.

Wer keinen Foodprozessor hat, macht aus beiden Teigen – wie gewohnt einen Mürbeteig.

Den dunklen Teig vierteln, flach drücken und in Folie gwickelt mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Den Pistazienteig vierteln, zu 4 Rollen à 20 cm Länge formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Den dunklen Teig jeweils 5 mm dick, möglichst rechteckig ausrollen.
Mit etwas Wasser bestreichen, die grünen Teigrollen darauflegen, dabei
den seitlich überstehenden Teig abschneiden. Schokoteig eng über den
Pistazienteig wickeln, gut verschließen und dabei überschüssigen
Schokoteig abschneiden.

Die Rollen erneut in Klarsichtfolie gewickelt 2 Stunden kalt
stellen. Dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier
ausgelegte Backbleche legen. Im heißen Ofen bei 180°C (Umluft 160°C)
auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen
lassen.

Kuvertüre schmelzen. Die Taler zur Hälfte eintauchen, auf Backpapier
geben, mit gehackten Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

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