Archiv der Kategorie: Vorspeise

Spundekäs‘ mit Brezeln und Radieschen

Eigentlich war das 2. *Kochgefährten*-Treffen für den letzten Sonntag im Februar vereinbart gewesen, aber widrige Umstände ließen den Termin als auch das vorgesehene Menü platzen.

Sehr kurzfristig konnten wir einen Ersatztermin mit dem ersten Sonntag im März finden. Der knappen Vorlaufzeit geschuldet gab es dann ein ganz anderes, einfacheres, aber nicht minder gut schmeckendes Menü.

Da die Rotkrauts ursprünglich mehr aus dem Hessischen stammen, hatte Frau Rotkraut die Idee für ein hessisch angehauchtes Menü – die Rezepte für Hauptgericht und Dessert stammen deswegen auch aus ihrer ‚Feder‘.

Leider hatte ich auch noch meinen Foto vergessen, so dass ich nicht mal ein Foto von dem äußerst leckeren Frankfurter Kranz machen konnte, den Frau Rotkraut für uns zum Kaffee gebacken hatte – sehr zur Freude des Mitgenießers, dessen Lieblingstorte das ist. 🙂 Die anderen Fotos habe ich per Mail übermittelt bekommen.

Es waren wieder sehr angenehme, kurzweilige Stunden mit den lieben Rotkrauts – leider vergeht die gemeinsame Zeit immer viel zu schnell oder liegt es daran, dass wir zu viele gemeinsame Themen haben? 😉

Hier nun das zweite Menü der Kochgefährten:

  • Spundekäs‘ mit Brezeln und Radieschen
  • Grie Soß (grüne Sauce) mit Salzkartoffeln und Eiern
  • Apfeltarte mit Walnusseis

Schon auf der Nachhause-Fahrt waren sich der Mitgenießer und ich einig, dass es Spundekäs‘ auch mal bei uns zu Hause geben wird – gerne wieder mit Brezeln und Radischen.

Spundkäs’ mit Brezeln und Radieschen

Portionen: 4

Spundkäs’ mit Brezeln und Radieschen

Zutaten

  • 500 g Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 250 g Quark 20%
  • 50 g Butter
  • 1 EL edelsüßer Paprika
  • 1 Prise scharfer Rosenpaprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  • Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und sehr weich werden lassen - auf keinen Fall die Butter erhitzen! Den Knoblauch sehr fein schneiden, nicht pressen. Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut vermengen und würzen. Der Spundekäs’ soll würzig-pikant schmecken. Am besten mundet er, wenn er einen Tag durchgezogen hat.
  • Zum Spundekäs´ isst man Pellkartoffeln, klein geschnittene Zwiebeln, Kümmel, Radieschen, frische Brezeln oder eine Scheibe herzhaftes Bauernbrot.
  • Rezept Armin Treusch, Restaurant Treusch im Schwanen, Reicheslheim - über hr-online.de
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/spundekaes-mit-brezeln-und-radieschen.html

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Hier hatte ich ja schon erwähnt, dass wir mit den Rotkrauts nicht nur Kaffee getrunken haben bei uns; nein, wir haben eine Idee umgesetzt, die Frau Rotkraut nach unserem letzten Besuch bei ihnen ins Spiel gebracht hatte: „wollen wir nicht künftig alle 4 – 6 Wochen bei einem von uns gemeinsam kochen?“

Klar – wir wollten. So wurde im Vorwege gemeinsam Vor-, Haupt- und Nachspeise ausgesucht. Da ich zu Weihnachten das Jerusalem -Kochbuch von Ottolenghi* von Marlene geschenkt bekommen und noch nichts daraus gekocht habe, diente uns ‚Jerusalem‘ dieses Mal als Vorlage bei der Menü-Auswahl.

Nun fehlte noch ein Name für unsere kleine Kochgruppe. Auch hier war es Frau Rotkraut, die den besten Einfall hatte: ‚Freunde, die zusammen kochen‘ = Kochgefährten. 🙂

Hier nun das erste Menü der Kochgefährten:

  • Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen
  • Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch (Kalbshaxen)
  • Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Wir hatten viel Spaß mit einander und alle drei Gänge haben uns wunderbar geschmeckt – Ottolenghi darf also auch endlich in Deichrunners Küche Einzug halten.

Heute poste ich die Vorspeise, die nicht aus dem Jerusalem-Buch stammt, sondern eine Kreation von Frau Rotkraut ist – Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen  und, glaubt es mir, süchtig macht!

Ich hatte dazu nochmals das Wurzelbrot für uns gebacken und war mit dem Ergebnis dieses Mal sehr zufrieden: besser geht wohl kaum?! 😉

Dazu die wunderbare Auberginenmousse = köstlich!

Und hier entlang bitte zum liebevollen Bericht übers gemeinsame Kochen von Frau Rotkraut!

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Portionen: 4

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Aubergine
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • 2 El Schmand
  • 2 El Joghurt
  • 2 Tl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 gr Schafskäse
  • evtl etwas Salz (je nachdem wie salzig der Schafskäse ist)
  • etwas Zitronensaft
  • 50-80 g gemahlene Mandeln
  • 1 Granatapfel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen
  • Auberginen mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Form setzen und ca. 30-40 Min im Backofen garen
  • Schmand, Joghurt, Olivenöl, Knoblauchzehen und Schafskäse in ein hohes Gefäß geben und kurz mit dem Schneidestab pürieren.
  • Dann das weiche Fruchtfleisch der Aubergine hinzufügen, noch einmal kurz mit dem Schneidestab durchmixen, etwas Zitronensaft hinzu fügen, mit Pfeffer würzen und da die Mousse noch recht flüssig ist, fügt man dann noch ca 50 - 80 g gemahlene Mandeln hinzu.
  • Nun lässt man die Mousse mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen. Nach Bedarf kann dann noch vorsichtig etwas nachgesalzen werden - je nachdem wie salzig der Feta ist.
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/auberginenmousse-mit-schafskaese-und-granatapfelkernen.html

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Steckrübensuppe mit Räucherlachs und Dill

Nachdem das erste Rezept aus dem Kochbuch „Suppen, die glücklich machen“* ja ein voller Erfolg war, muss sich noch ein wenig weiter durch das Buch gekocht werden – zumal Suppen für mich in der dunklen Jahreszeit richtiges Soulfood sind.

Dieses Mal fiel die Wahl auf eine Steckrübensuppe mit Räucherlachs und Dill.

Steckrübensuppe mit Räucherlachs und Dill

Ich habe die Suppe in der Menge für 4 Personen zubereitet und zusammen mit etwas Baguette hatten wir so 2mal eine leckere Vorsuppe….wobei der Mitgenießer (nachdem er alles aufgegessen hatte) meinte, dass ihm Kartoffelsuppe generell besser schmecke. 😉

Steckrübensuppe mit Räucherlachs und Dill

Steckrübensuppe mit Räucherlachs und Dill

Zutaten

  • 600g Steckrüben
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 Ltr Gemüsebrühe
  • 1 kleines Bund Dill
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 100 g Räucherlachs
  • 150 g Sahne
  • Salz
  • 1 Prise gemahlener Koriander

Zubereitung

  • Die Steckrüben schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 1 EL Butter im Suppentopf zerlassen. Die Zwiebel mit den Chiliflocken darin andünsten. Die Steckrübenwürfel dazugeben und kurz mitdünsten. Die Brühe zugießen und zum Kochen bringen. Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen, bis die Steckrüben weich sind.
  • Inzwischen den Dill waschen und trocken schütteln. Die Spitzen abknipsen und fein hacken. Die Zitronenhälfte waschen und abtrocknen, die Schale dünn abschälen und fein schneiden. Die Zitrone auspressen. Den Lachs in Streifen schneiden.
  • Den Lachs mit dem Dill und der Zitronenschale verrühren. Die Suppe im Topf pürieren, die Sahne unterrühren. Die restliche Butter in kleine Würfel schneiden und untermixen. Die Suppe mit Salz, Koriander und 2-3 TL Zitronensaft abschmecken.
  • Die Suppe auf vorgewärmten Tellern verteilen und jeweils ein paar Lachsstreifen daraufgeben. Die Suppe gleich servieren.
  • Quelle: Cornelia Schinharl – “Suppen, die glücklich machen“
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/steckruebensuppe-mit-raeucherlachs-und-dill.html

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Basilikum-Panna-Cotta mit Tomaten-Oliven-Relish

Wettermäßig noch ein herrliches Sommer- Wochenende – gestern Abend war es so mild, dass man gut bis 23 Uhr draußen sitzen konnte; das ist selten in Norddeutschland (es wird sehr schnell feucht und vom Boden her kühl) und dieses Jahr besonders selten.

So musste das Wetter genutzt werden und vor dem Grillen gab es eine erfrischende und auch sehr aromatische Vorspeise – hat wunderbar geschmeckt!

Basilikum-Panna-Cotta mit Tomaten-Oliven-Relish
 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Basilikum-Panna-Cotta mit Tomaten-Oliven-Relish
Kategorien: Vorspeise, Basilikum, Tomaten, Oliven
Menge: 4 Portionen

Zutaten

50 Gramm   Basilikum
4-5 Essl.   Olivenöl
1 Teel.   Agar-Agar (4 g, Reformhaus)
300 ml   Milch
200 ml   Schlagsahne
      Abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone (unbehandelt)
      Salz
      Pfeffer
1     Mozzarella (125 g)
100 Gramm   Zwiebeln
350 Gramm   Flaschentomaten
20 Gramm   Brauner Zucker
100 ml   Aceto balsamico
80 Gramm   Schwarze Oliven mit Stein
      Rosenscharfes Paprikapulver

Quelle

  Zeitschrift 'essen&trinken'
  Erfasst *RK* 04.08.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Basilikumblätter abzupfen und bis auf 4 Blätter mit dem Olivenöl im
Blitzhacker fein pürieren. Agar-Agar mit 6-8 El kaltem Wasser gut
verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Milch und Sahne mit den
Basilikumstielen, Zitronenschale und Agar-Agar bei mittlerer Hitze 3
Minuten kochen lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Durch
ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und leicht abkühlen lassen, bis
die Sahnemilch leicht dicklich wird.

Inzwischen Mozzarella gut abtropfen lassen, in 1/2-1 cm große Würfel
schneiden, nochmals trockentupfen. Basilikumpüree unter die leicht
dickliche Sahnemilch ziehen. Mozzarella vorsichtig unterheben. Masse in
4 Kaffeetassen (à 150 ml Inhalt) füllen und mindestens 2 Stunden in den
Kühlschrank stellen.

Zwiebeln fein würfeln. Stielansätze aus den Tomaten entfernen.
Tomaten in 1/2 cm große Würfel schneiden. Zucker in einem Topf bei
mittlerer Hitze schmelzen und mit Aceto balsamico ablöschen. Zwiebeln
zugeben und 5 Minuten kochen lassen. Tomaten und Oliven zugeben und 2
Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Abkühlen
lassen.

Panna cotta vorsichtig mit einem Küchenmesser vom Tassenrand lösen
und auf eine Platte stürzen. Relish um die Panna cotta verteilen, mit
den restlichen Basilikumblättern garnieren und sofort servieren.

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Zuckerschoten-Mousse mit marinierten Kirschtomaten

Blog-Event XLVII - Löffel-Food (Abgabeschluss 15. Juli)

Ursula von kochfun ist Gastgeberin des aktuellen Blog-Events. Sie wünscht sich Löffel-food, weil sie bekennende Liebhaberin von kulinarischen Kleinigkeiten ist.

Genau wie zorra verfüge ich nicht über die passenden Löffel, die es speziell für dieses Löffel-food gibt, so kann auch ich das Mousse nur auf einem normalen Löffel präsentieren.

Ich war wieder mal sehr skeptisch, ob wir die Zuckerschoten-Mousse mit marinierten Kirschtomaten mögen würden und habe daher – anstatt der im Rezept angegebenen 4 Portionen – gerade mal eine dreiviertel Portion gemacht! 🙂 Später stellte sich das als große Dummheit heraus, denn diese Mousse schmeckt wunderbar frisch und aromatisch und wir hätten gerne mehr davon gehabt; wir haben sie heute mittag mit Brot gegessen und waren begeistert.

Die Präsentation auf dem Löffel ist mir nicht gut gelungen, die Mousse hätte ein wenig fester sein müssen dafür.

Zuckerschoten-Mousse mit Kirschtomaten

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zuckerschoten-Mousse mit marinierten Kirschtomaten
Kategorien: Vorspeise, Zuckerschoten, Kirschtomaten
Menge: 4 Portionen

Zutaten

300 Gramm   Zuckerschoten
2     Schalotten
2 Essl.   Butter
100 ml   Gemüsebrühe
1     Töpfchen Basilikum
200 Gramm   Frischkäse
25 Gramm   Gehackte Pistazienkerne
      Salz, Pfeffer
2 Essl.   Balsamico
3 Essl.   Olivenöl
250 Gramm   Kirschtomaten

Quelle

  www.myself.de
  Erfasst *RK* 08.09.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Zuckerschoten waschen. Schalotten schälen, fein hacken und in Butter
glasig dünsten. Zuckerschoten hinzufügen, Gemüsebrühe angießen, 15
Minuten garen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Basilikumzweige waschen, die Blättchen abzupfen, die Hälfte mit den
Zuckerschoten im Mixer pürieren. Püree mit Frischkäse und Pistazien
mischen, salzen und pfeffern. Eine Stunde auskühlen lassen.

Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.
Kirschtomaten waschen, halbieren und mit dem restlichen Basilikum im
Dressing mischen. Die Zuckerschoten-Mousse zu Nocken formen und mit den
marinierten Kirschtomaten auf vier Tellern anrichten.

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Spargel-Ziegenkäse-Terrine mit Salat und Dill

Blog Event XLVI - Sülzen, Pasteten, Terrinen (Abgabeschluss 15. Juni 09)

Ein sehr schönes, aber auch anspruchsvolles Thema hat sich Nathalie von der Cucina casalinga für den laufenden Event im Kochtopfblog ausgesucht: Sülzen, Pasteten, Terrinen.

Aber man wächst ja bekanntlich an den Aufgaben und genau das ist das Schöne an den Blog-Events!

Gestern schon habe ich mich an einer Pastete versucht, die auch gut gelungen war, bis sie aus dem Backofen kam und angeschnitten wurde; da ist ihre Schönheit ein wenig 'zerflossen' und war nicht mehr so fotogen, dass ich sie in meinem Blog zeigen wollte – geschmeckt hat sie aber wunderbar; vielleicht wage ich mich ja noch einmal daran.

Heute habe ich mich dann an einer Terrine versucht; optisch noch lange nicht so perfekt wie sie und er das können, aber der Anfang ist gemacht. Ich hatte nicht die passende Form, um 6 Stangen in der Breite und 6 Stangen in der Höhe unterzubringen und ein wenig verrutscht ist das Ganze dann leider auch noch! 🙁

Meine leichte Skepsis hinsichtlich des Geschmacks der Terrine war aber gänzlich unbegründet – sie schmeckt wunderbar frisch und durch den Ziegenfrischkäse angenehm würzig; sie ist sehr zum Nachahmen zu empfehlen.
Den Balsamico-Essig habe ich separat dazu gereicht, weil der Mitesser nicht so ein Fan davon ist; aber für mich passt er sehr gut dazu.

Danke, liebe Nathalie, dass mich deine Themenstellung wieder an etwas Neues herangeführt hat!

Spargel-Ziegenkäse-Terrine mit Salat und Dill

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Ziegenkäse-Terrine mit Salat und Dill
Kategorien: Terrine, Spargel, Ziegenkäse
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

36 Stangen   Spargel, grün (lange, möglichst dünne Stangen)
115 Gramm   Ziegenfrischkäse
1     Schalotte, gehackt
1 Staude   Mangold, klein (entstielt)
      Gemischter Salat; Dressing
      Dill

Quelle

  aus "Kochen" – DK Verlag
  Erfasst *RK* 09.06.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Spargel für 1 Minute in kochendes Wasser geben, dann abtropfen
lassen. Spitzen abschneiden und beiseite legen. Die Stangen gleichmäßig
kürzen, dass sie in eine Terrinenform oder Schüssel passen. Ziegenkäse
mit den Schalotten in einer Schüssel verrühren.

Eine Form, in der 6 Spargelstangen dicht an dicht nebeneinander
passen und deren Länge für die Stangen passt, mit Frischhaltefolie so
auslegen, dass die Folie über den Rändern hängt. Eine Schicht
Ziegenkäsecreme auf dem Formboden verteilen. 6 Spargelstangen
nebeneinander auf den Käse legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Eine
weitere Käseschicht auf den Spargel streichen und fest andrücken, damit
der Käse auch zwischen die Spargelstangen gerät. Insgesamt erhält man 6
Spargelschichten. Die Folie über die Oberfläche falten und die Terrine
für mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Die Mangoldblätter 1 Minute blanchieren, dann abtropfen lassen und
in Eiswasser abschrecken. Die Mittelrippen der Blätter mit einem Messer
herausschneiden. Die Blätter auf Küchenpapier trockentupfen und in
einer Lage flach auf einem großen Stück Frischhaltefolie so auslegen,
dass sie Länge und Umfang der Terrine entsprechen.

Folie oben von der gekühlten Terrine abziehen, auf die untere Kante
der Mangoldschicht stürzen. Folie abziehen und den Mangold um die
Terrine wickeln. Die ganze Terrine mit Frischhaltefolie fest einpacken,
damit sie die Form behält. Bis zum Servieren kühl stellen.

Unmittelbar vor dem Servieren die Terrine in 4-6 Scheiben schneiden, dann erst die Folie abziehen.

Mit etwas Salat anrichten; ein paar Spritzer gereifter Balsamico-
Essig verleiht der Kreation zudem eine angenehm säuerliche Note.

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Nachgekocht: Spargel-Crème-brûlée

Und hier kommt er nun, der Übeltäter, für den ich den Stabmixer im Einsatz hatte.

Als ich bei Nathalie von der Cucina casalinga die Spargel-Crème-brûlée mit weißem Spargel gesehen hatte, war sofort für mich klar, dass ich diese wunderbare Vorspeise andersfarbig – nämlich mit grünem Spargel – nachkochen würde.

Gestern war es nun so weit, der Spargel war schon in der Sahne-Milchmischung gekocht, diese mit dem Stabmixer püriert und das Ganze wartete nur noch auf die Eigelbe. Es war wieder mal so ein Tag in der Deichrunner Küche, an dem die Frau des Hauses besonders viel auf einmal schaffen wollte und in Gedanken schon beim Kuchen und der Brotvorbereitung war….in der Küche sah es entsprechend aus und dann geschah das Malheur.

Während der Arzt im Krankenhaus den Finger nähte, dachte ich nur daran, ob die Spargel-Sahne-Mischung nun schon zu sehr abgekühlt sei oder ob ich die Eigelbe so noch darunter rühren könnte und was ich sonst noch alles tun wollte…..Foodblogger sind schon ein bisschen verrückt! 🙂
Wieder zu Hause angekommen war die Crème genau richtig, Eigelbe dazu und ab in den Backofen.

Heute wurde sie nun karamellisiert und gegessen – ich kann Nathalie nur uneingeschränkt zustimmen: das ist Sterneverdächtig, super einfach zu machen und zusammen mit einem Salat eine tolle Vorspeise auch für Gäste!

Vielen Dank an dich, Nathalie, für das tolle Rezept!

Spargel-Crème-brûlée 

Das Karamellisieren müssen wir noch ein wenig üben, aber so dunkel wie es auf dem unteren Foto aussieht, war die Schicht gar nicht

Spargel-Crème-brûlée a 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Crème-brûlée
Kategorien: Vorspeise, Spargel
Menge: 8 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Grüner Spargel
500 ml   Schlagsahne
125 ml   Milch
      Salz
      Zucker
5     Eigelb
8 Teel.   Brauner Zucker

Quelle

  Blog cucina casalinga
  http://cucina-casalinga.blogspot.com/2009/05/spargel-
  creme-brulee.html
  Erfasst *RK* 15.05.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Spargel in Stücke
schneiden. Sahne und Milch in einem breiten Topf aufkochen, den Spargel
zugeben und bei kleiner Hitze und ohne Deckel weich kochen, mit zwei
Prisen Salz und einer Prise Zucker würzen.

Backofen auf 140 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Spargel in der Flüssigkeit mit dem Stabmixer sehr fein pürieren.
Etwas erkalten lassen (lauwarm). Dann die Eigelbe zugeben und gut
untermischen.

Die Flüssigkeit auf 8 Förmchen verteilen und diese im Wasserbad auf
der zweiten Schiene vom Unten im Backofen 40 Minuten stocken lassen.
Förmchen herausnehmen, abkühlen lassen und über Nacht abgedeckt im
Kühlschrank kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren braunen Zucker dünn auf den Förmchen
verteilen und mit dem "Crème brûlée"-Brenner goldbraun karamellisieren
und sofort servieren und ESSEN!

=====

Heisse Päckchen

Manche Gerichte gefallen einem ja vor allem der Optik wegen, wenn dann auch noch für jeden Mitesser eine Lieblingszutat dabei ist, dann passt doch alles: für den Herrn des Hauses Pfannkuchen, für mich Ziegenfrischkäse.

Die heissen Päckchen sind Pfannkuchen gefüllt mit Ziegenfrischkäse, Quark und Schnittlauch – super zum Vorbereiten und bestens geeignet als kleine Vorspeise zusammen mit einem gemischten Salat.

Bei uns gab es einen großen gemischten Salatteller mit Erdbeeren, geröstetem Speck und geröstetem Baguette – Rezept und Foto davon gibt es dann morgen.

Beides kann ich sehr zum Nachkochen empfehlen – Hingucker, die dabei auch noch wunderbar schmecken!

Heiße Päckchen

Da war kein Mäuslein bei :-); ich wollte nur ein wenig vom 'Innenleben' zeigen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heisse Päckchen
Kategorien: Vorspeise, Pfannkuchen
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H PFANNKUCHEN
120 Gramm   Mehl
330 ml   Milch
      Salz
1 Prise   Zucker
3     Eier
      Butter oder Butterschmalz
H FÜLLUNG
1/2 Bund   Schnittlauch
150 Gramm   Ziegenfrischkäse
50 Gramm   Magerquark
100 Gramm   Süß-scharfe Chilisauce

Quelle

  leicht modifiziert nach
  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 11.05.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Aus den Pfannkuchenzutaten einen glatten Teig herstellen, diesen 15 Min. quellen lassen.

Butter oder Butterschmalz in einer kleinen Pfanne (18 cm Ø)
erhitzen, 1 kleinen Schöpflöffel Crepes-Teig in die Pfanne geben, 1
dünnen, goldbraunen Crepe backen und auf einen Teller geben. Warm
stellen. Aus dem restlichen Teig 5 weitere Crepes ebenso backen. (Eva:
Die Teigmenge ergibt 8-9 Pfannkuchen!!)

Für die Füllung 1 Ei trennen, Eiweiß mit 1 Prise Salz steif
schlagen. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, mit
Ziegenfrischkäse, Magerquark und Eigelb verrühren. Mit Salz und Pfeffer
würzen. Eischnee unterheben.

Die Quarkmasse in die Mitte der Crepes geben. Crepes von außen zur
Mitte zusammenfassen und nicht zu fest mit Küchengarn zubinden. Auf ein
mit Backpapier belegtes Blech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180
Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 20 Min. backen. Mit
der Chilisauce servieren.

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Pro Portion: 27 g E, 44 g F, 58 g KH = 744 kcal (3122 kJ)

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Grüne Antipasti mit pochierten Eiern und Tomaten-Pesto

Sonnenschein, Terrasse, Faulenzia, bisschen Antipasti und leckeres frisches Brot = wenn das kein Luxus-Sonntag war?!

Das I-Tüpfelchen der grünen Antipasti war das Tomatenpesto  – Bohnen mit einem Klecks Pesto, ein wahrer Gaumenschmaus!

Grüne Antipasti

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Grüne Antipasti mit pochierten Eiern und Tomaten-Pesto
Kategorien: Vorspeise, Gemüse
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H ANTIPASTI
30 Gramm   Mandelstifte
200 Gramm   Grüne Bohnen
      Salz
1/2 Bund   Petersilie
200 Gramm   Zucchini
200 Gramm   Spinat
2     Knoblauchzehen
4 Essl.   Olivenöl
      Pfeffer
1 Essl.   Balsamico bianco
4 Teel.   Tomaten-Pesto (Glas) *Eva: selbstgemacht
H POCHIERTE EIER
2     Eier
2 Essl.   Essig
      Salz
H TOMATEN-PESTO
50 Gramm   Getrocknete Tomaten
15 Gramm   Pinienkerne, geröstet
30 Gramm   Pecorino, gerieben
1     Knoblauchzehe
8-10 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer

Quelle

  Essen&Trinken – Für jeden Tag (Heft 05/2008)
  Erfasst *RK* 18.04.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Bohnen
putzen, in kochendem Salzwasser ca. 12 Min. dünsten. Abgießen und
abtropfen lassen. Petersilie waschen, grob hacken. Zucchini putzen.
Längs in dünne Scheiben schneiden. Spinat waschen. Gut abtropfen
lassen. Knoblauch würfeln.

Zucchini in einer Grillpfanne mit 1 El Öl auf beiden Seiten
hellbraun grillen. Mit Salz, Pfeffer und Balsamico bianco würzen. 2 El
Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte des Knoblauchs darin glasig
dünsten. Bohnen zugeben, kurz darin schwenken. Mit Petersilie bestreut
auf eine Platte geben.

Restlichen Knoblauch in 1 El Öl glasig dünsten. Spinat zugeben, 2-3
Min. mitdünsten. Salzen, pfeffern und mit Mandeln bestreut zu den
Bohnen geben. Zucchini ebenfalls auf die Platte geben. Mit Tomaten-
Pesto servieren. Dazu passen pochierte Eier.

Pochierte Eier:

Für die pochierten Eier Wasser in einem mittelgroßen Topf aufkochen.
2 El Essig und etwas Salz zugeben. Temperatur zurückschalten. 2 frische
Eier einzeln in Tassen schlagen und nacheinander langsam ins leicht
siedende Wasser gleiten lassen. 2-3 Minuten bei milder Hitze pochieren.
Mit einer Schaumkelle herausheben.

Tomaten-Pesto:

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut durchrühren; etvl. nochmals nachwürzen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten

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Rosmarinbrötchen mit Käsecreme

Garten-Koch-Event April 2009 - Rosmarin [30. April 2009]

Rosmarin ist das Thema des Gärtner-Blog-Events im April.

Beim Durchforsten meiner Kochbücher nach passenden Rezepten bin ich bei diesem Kochbuch fündig geworden; die Rosmarinbrötchen mit Käsecreme hatten es mir angetan.

Da dieses Kochbuch sehr beliebt zu sein scheint und sehr empfohlen wird, habe ich mich auf die Rezeptangaben verlassen und mit dem Backen der Brötchen begonnen…..doch Schande über mich, als nicht ganz unerfahrene Brötchenbäckerin hätte ich wissen müssen, dass das nichts werden kann: viel zu viel Hefe, zu viel Fett…! Die Strafe für die Dummheit folgte auf dem Fuß – das wurden keine Brötchen, es bestand nicht die geringste Hoffnung, dass der Teig irgendwann zusammengehen würde; da blieb nur – so ärgerlich es war – die Tonne und von Neuem beginnen.

Ich stelle daher nicht das Rezept aus dem Buch ein, sondern das, welches ich letztendlich dann verwendet habe. Im zweiten Anlauf wurden es leckere Brötchen, die wunderbar nach frischem Rosmarin dufteten und mit der Käse-Schinken-Füllung super schmeckten.

Diese Brötchen sind ein schöner Snack abends zu einem Glas Wein oder als Vorspeise oder als Bereicherung eines Bufets – sie sind mein Beitrag für das Gärtner-Blog-Event.

Rosmarinbrötchen mit Käsecreme

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosmarinbrötchen mit Käsecreme
Kategorien: Brötchen, Weizen, Rosmarin
Menge: 6 Brötchen

Zutaten

H VORTEIG
150 Gramm   Weizenmehl 550
5 Gramm   Hefe
75 Gramm   Wasser, warm
75 Gramm   Milch, warm
H TEIG
      Vorteig
150 Gramm   Weizenmehl 550
25-30 Gramm   Milch, warm
6 Gramm   Salz
2 Essl.   Rosmarin, gehackt
H FÜLLUNG
70 Gramm   Provolone-Käse, mild – gerieben *
25 Gramm   Geräucherter Pancetta, in Streifen **
3 Essl.   Sahne
      Salz
      Pfeffer

Quelle

  stark modifiziert nach "Der Silberlöffel"
  Erfasst *RK* 24.04.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Für den Vorteig die Hefe im warmen Wasser auflösen, mit der Milch
zum Mehl geben und daraus einen Teig herstellen; diesen abgedeckt 30
Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Alle Zutaten – bis auf das Salz – in die Rührschüssel der
Küchenmaschine geben und zu einem Teig verkneten; nach der Hälfte der
Knetzeit das Salz dazugeben; Knetzeit ca. 7 Minuten. Kurz vor Ende der
Knetzeit den Rosmarin dazugeben.

Teig 10 Min. ruhen lassen, Brötchen rund schleifen und wieder 5
Minuten ruhen lassen (Zwischengare) und dann in die gewünschte Form
bringen – hier runde Brötchen, diese ca. 30 Minuten gehen lassen
(Stückgare

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 Min. mit Schwaden backen. Ca.
5 Min. vor Ende der Backzeit Ofen kurz öffnen und Schwaden ablassen.

Brötchen aus dem Backofen nehmen; Backofentemperatur auf 210°C erhöhen.

Für die Füllung Provolone, Sahne und Pancetta in einem kleinen Topf
bei schwacher Hitze erwärmen. Von den Brötchen eine Kappe abschneiden.
Das Innere vorsichtig ein wenig aushöhlen, mit der Käsecreme füllen,
mit wenig Salz und etwas Pfeffer würzen, die Kappen wieder aufsetzen
und die Brötchen noch 5 Minuten backen.

Gleich servieren.

*Eva: keinen Provolone-Käse bekommen, daher Emmentaler genommen

** Eva: auch keinen Pancetta bekommen, daher geräucherten Schinken genommen

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