Archiv der Kategorie: Vegetarisch

Ravioli mit dreierlei Käse

Ja, ich habe es getan.
Meine ersten Ravioli selbst gemacht…und es war – wie schon bei den ersten selbstgemachten Gnocchi festgestellt – gar kein ‚Hexenwerk‘.

Da ich meine Arbeitsschritte nicht einzeln fotografiert habe, verweise ich für die Herstellung des Ravioliteiges und das Füllen der Ravioli auf zwei Blogger, die das sehr anschaulich und ausführlich in ihren jeweiligen Pastakursen auf ihren Blogs gezeigt haben: Steph und Robert.

Ich habe mich in meiner Vorgehensweise an das Buch von Laura Zavan: ‚Ravioli, Agnolotti, Tortellini & Co.‚* gehalten, werde über künftig Teige nach Steph‘ und Roberts Angaben zubereiten.

Als meine Ravioli fertig waren, habe ich sie erst mal eingefroren, weil ich wieder einmal sehr skeptisch war „ob die dann beim Kochen überhaupt zusammen halten oder ob das eh nur in einem Desaster endet…“  (ich kann ein herrlicher Schwarzmaler sein 😉 )

Aber sie hielten wunderbar zusammen und das Innenleben schmeckte so köstlich, dass ich so viel davon gegessen habe, dass ich hinterher mit leichten Magenbeschwerden bestraft wurde = selbst schuld! 😉

Wenn ich das nächste Mal gefüllte Pasta mache, werde ich direkt eine größere Portion davon vorbereiten, denn das Einfrieren hat wunderbar funktioniert und ich hatte so nach knapp 15 Minuten eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch.

Ravioli mit dreierlei Käse

Portionen: 4

Ravioli mit dreierlei Käse

Zutaten

  • Teig
  • 300 g Mehl
  • 3 mittelgroße Eier
  • Salz
  • Füllung
  • 80 g Pecorino, fein gerieben
  • 80 g Parmesan, fein gerieben
  • 150 g Ricotta
  • 1 Ei
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Tomatensauce
  • Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten (à 400 g)
  • 1 Knolbauchzehe
  • 10 Blätter frisches Basilikum
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • zusätzlich
  • 40 g Butter (Eva: nur ein paar Tropfen Olivenöl)

Zubereitung

  • Die Füllung
  • Die frisch geriebenen Käse mit Ricotta und Ei vermischen und mit etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Wer den Käsegeschmack gerne etwas intensiver mag, stellt die Füllung für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Eva: habe ich gemacht)
  • Der Teig
  • Zubereitung bitte hier nachlesen
  • http://lamiacucina.wordpress.com/2010/05/31/pastakurs-1-weisse-grundteige/
  • Die Ravioli herstellen
  • Auf das ausgerollte Teigblatt mit dem Spritzbeutel oder 2 Teelöffeln jeweils im Abstand von ca. 5 cm ein haselnussgroßes Häufchen Füllung setzen und mit einem zweiten Teigblatt abdecken. Mit einem Finger um die Füllung herumfahren, um die Luft herauszudrücken. Einzelne Ravioli mit einem Ausstechförmchen ausstechen, die Ränder mit den Fingern fest zusammendrücken und die fertigen Ravioli auf ein mit einem Küchentuch bedecktes Brett legen.
  • Die Tomatensauce
  • wie gewohnt herstellen
  • Das Garen und Servieren
  • Die Ravioli etwa 3 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Anschließend mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Die Butter zerlassen, mit 2 EL Kochflüssigkeit verrühren und über die Nudeln träufeln. (Eva: ich habe nur ein wenig Olivenöl darüber geträufelt). Die Ravioli mit der Tomatensauce servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/ravioli-mit-dreierlei-kaese.html

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Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Hier hatte ich ja schon erwähnt, dass wir mit den Rotkrauts nicht nur Kaffee getrunken haben bei uns; nein, wir haben eine Idee umgesetzt, die Frau Rotkraut nach unserem letzten Besuch bei ihnen ins Spiel gebracht hatte: „wollen wir nicht künftig alle 4 – 6 Wochen bei einem von uns gemeinsam kochen?“

Klar – wir wollten. So wurde im Vorwege gemeinsam Vor-, Haupt- und Nachspeise ausgesucht. Da ich zu Weihnachten das Jerusalem -Kochbuch von Ottolenghi* von Marlene geschenkt bekommen und noch nichts daraus gekocht habe, diente uns ‚Jerusalem‘ dieses Mal als Vorlage bei der Menü-Auswahl.

Nun fehlte noch ein Name für unsere kleine Kochgruppe. Auch hier war es Frau Rotkraut, die den besten Einfall hatte: ‚Freunde, die zusammen kochen‘ = Kochgefährten. 🙂

Hier nun das erste Menü der Kochgefährten:

  • Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen
  • Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch (Kalbshaxen)
  • Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Wir hatten viel Spaß mit einander und alle drei Gänge haben uns wunderbar geschmeckt – Ottolenghi darf also auch endlich in Deichrunners Küche Einzug halten.

Heute poste ich die Vorspeise, die nicht aus dem Jerusalem-Buch stammt, sondern eine Kreation von Frau Rotkraut ist – Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen  und, glaubt es mir, süchtig macht!

Ich hatte dazu nochmals das Wurzelbrot für uns gebacken und war mit dem Ergebnis dieses Mal sehr zufrieden: besser geht wohl kaum?! 😉

Dazu die wunderbare Auberginenmousse = köstlich!

Und hier entlang bitte zum liebevollen Bericht übers gemeinsame Kochen von Frau Rotkraut!

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Portionen: 4

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Aubergine
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • 2 El Schmand
  • 2 El Joghurt
  • 2 Tl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 gr Schafskäse
  • evtl etwas Salz (je nachdem wie salzig der Schafskäse ist)
  • etwas Zitronensaft
  • 50-80 g gemahlene Mandeln
  • 1 Granatapfel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen
  • Auberginen mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Form setzen und ca. 30-40 Min im Backofen garen
  • Schmand, Joghurt, Olivenöl, Knoblauchzehen und Schafskäse in ein hohes Gefäß geben und kurz mit dem Schneidestab pürieren.
  • Dann das weiche Fruchtfleisch der Aubergine hinzufügen, noch einmal kurz mit dem Schneidestab durchmixen, etwas Zitronensaft hinzu fügen, mit Pfeffer würzen und da die Mousse noch recht flüssig ist, fügt man dann noch ca 50 - 80 g gemahlene Mandeln hinzu.
  • Nun lässt man die Mousse mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen. Nach Bedarf kann dann noch vorsichtig etwas nachgesalzen werden - je nachdem wie salzig der Feta ist.
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/auberginenmousse-mit-schafskaese-und-granatapfelkernen.html

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Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

So, nun ist endgültig Schluss mit der Faulenzerei – ab heute hat uns der Alltag endgültig wieder. Und von nun an soll auch mein Blog wieder – möglichst mindestens 3*/Woche – mit Leben gefüllt werden.

Schon seit Langem schwärmt mir der Mitgenießer von Erbspüree vor – ich kannte es bislang nicht. Da in Deutschland vegetarisch* ein Rezept für Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln ist, gab es keine Ausreden mehr und Frau Deichrunner hat zum ersten Mal Erbspüree zubereitet.

Beim Kochen gab es Kommentare wie „das kenne ich ganz anders“, nach der ersten Gabel „das schmeckt köstlich, viel besser als das Erbspüree, das ich von früher kenne“ – geht doch! 🙂

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Auch mir hat dieses – mit wenigen und preiswerten Zutaten – schnell zubereitete Essen äußerst gut geschmeckt und das Erbspüree wird es bald auch mal zu Fisch geben.

Einzig die Zubereitungsschritte würde ich – zumindest für in der Küche Ungeübtere – in der Reihenfolge variieren: zuerst die Knusperzwiebeln fritieren und warm stellen, dann das Püree zubereiten und ebenfalls warm stellen und als Letztes die Eier kochen und pellen.

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Portionen: 3-4

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Zutaten

  • Für das Erbspüree
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 40 g Butter
  • Salz
  • Für die Knusperzwiebeln & Eier
  • 4-8 Eier (M)
  • Salz
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Mehl (Type 405)
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Milch
  • 80 g Semmelbrösel
  • 250 ml Öl zum Frittieren

Zubereitung

  • Für das Püree
  • Kartoffeln schälen, grob würfeln. Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen in einem Topf mit der Brühe 20 Minuten offen kochen. Erbsen zugeben und weitere 5 Minuten offen kochen. Kartoffeln und Erbsen abgießen, die Kochbrühe auffangen.
  • Kartoffeln und Erbsen mit der Butter zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer oder stabilen Schneebesen zu stückigem Stampf zerdrücken. Etwas Kochbrühe esslöffelweise unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz und Cremigkeit erreicht ist. Mit Salz würzen, zugedeckt warm stellen.
  • Für die Knusperzwiebeln und Eier
  • Eier anpieken und in kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, vorsichtig pellen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, erst in Mehl, dann im verquirlten Ei mit Milch wenden, dann in Bröseln wälzen.
  • Öl in einem kleinen Topf mit hohem Rand auf ca. 170 Grad erhitzen. Zwiebelringe portionsweise in heißem Fett schwimmend in ca. 1 Minute goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen.
  • Eier mit Knusperzwiebeln auf dem Erbspüree anrichten und sofort servieren.

Notizen:

Ungeübte sollten die Reihenfolge ein wenig ändern: zuerst die Knusperzwiebeln zubereiten und diese dann warm stellen, dann das Erbspüree zubereiten und ebenfalls warm stellen und zum Schluß die Eier kochen und pellen.

Die angegebene Menge haben wir zu zweit mit 4 Eiern gegessen; für 4 Personen ist die angegebene Rezeptmenge (bis auf die Eier) - meiner Meinung nach - zu gering bemessen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/erbspueree-mit-ei-und-knusperzwiebeln.html

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Camembert-Pilz-Omelette

Eva allein zu Haus! 🙂

Da gibt es schnelle und meist auch eher fleischlose Küche. In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „essen & trinken“ (mit neu gestalteter Website, wie ich gerade sehe) ist eine Rubrik ‚Schnelle Küche – Alles unter 45 Minuten….mit Käse‚, da lachte mich das Camembert-Pilz-Omelette an, zumal alle Zutaten im Haus waren.

Petra hat aus dieser Rubrik neulich schon die Gruyère-Koteletts auf Rahmspinat gepostet und war auch begeistert von dem ‚leckeren, schnellen Essen‘.

Omelette, Pilze, Camembert, vegetarisch

Diese leckere Abendmahlzeit zuzubereiten hat keine 45 Minuten gedauert und geschmeckt hat sie mir vorzüglich! (über Kalorien, Cholesterin und dergleichen sprechen wir lieber mal nicht 😉 )

Camembert-Pilz-Omelette

Portionen: 1

Camembert-Pilz-Omelette

Zutaten

  • 100 g Champignons
  • 80 g kleine Kräuterseitlinge
  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 3 Eier (Klasse M)
  • Salz
  • 60 g Camembert
  • 1,5 EL Öl
  • Pfeffer
  • 0,5 EL Butter

Zubereitung

  • Die Pilze putzen. Champignons je nach Größe halbieren, vierteln oder in dickere Scheiben schneiden. Seitlinge halbieren und evtl. auch in dickere Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße und Hellgrüne in 3 mm breite Ringe schneiden. Eier in eine Schüssel geben, verquirlen und mit Salz würzen. Camembert in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  • Die Hälfte des Öls in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Pilze bei starker Hitze 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten. Frühlingszwiebeln zugeben, weitere 2-3 Minuten braten. Pilze mit Salz und Pfeffer würzen, auf einen vorgewärmten Teller geben.
  • Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Butter und restliches Öl in der Pfanne erhitzen. Eier zugeben und bei mittlerer Hitze leicht stocken lassen. Pilze auf dem Omelette verteilen und weitere 2 Minuten stocken lassen. Camembert auf eine Omelette-Hälfte streuen, das Omelette halb darüber klappen und 1-2 Minuten zu Ende braten.
  • Quelle: aus der Zeitschrift "essen&trinken" 12/2013
http://deichrunnerskueche.de/2013/12/camembert-pilz-omelette.html

 

Gebrannte Griessuppe mit Wintergemüse

Graues, feuchtes Novemberwetter und dann auch noch Ewigkeiten im Stau…da mag ich an den Arbeitstagen abends nichts mehr aufwendig kochen – eine wärmende, schnell zubereitete Suppe ist dann genau das Richtige!

Gebrannte Griessuppe mit Wintergemüse – darunter konnte ich mir nichts vorstellen, auch wenn Stevan Paul schreibt,  dass sie u. a. in Schwaben zu Hause ist – mir war bislang noch keine Gemüsesuppe mit Gries untergekommen.

Ehrlich gesagt: dieses Mal war ich zum ersten Mal ein wenig skeptisch, als ich ein Rezept aus meinem derzeitigen Lieblingskochbuch „Deutschland vegetarisch„* nachgekocht habe.

Suppe, Griessuppe, Wintergemüse

Skeptisch den ersten Löffel Suppe probiert wurde ich sofort eines Besseren belehrt: wunderbar aromatische Suppe – schlicht, bodenständig und voller Geschmack. Und das mit einfachsten, preiswertesten Zutaten.  Ein Wintersuppe, die bei Deichrunners nicht das letzte Mal auf dem Tisch stand.

Wunderbar – wieder ein Volltreffer, Herr Paul! 🙂

Gebrannte Griessuppe mit Wintergemüse

Portionen: 4

Gebrannte Griessuppe mit Wintergemüse

Zutaten

  • Für die Suppe
  • 150 g Möhren
  • 50 g Sellerie
  • 80 g Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 60 g Hartweizengrieß
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • Muskatnuss
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Prise Zucker
  • Für die Röstbrotwürfel
  • 3 Scheiben Toastbrot
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Topping
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  • Für die Suppe
  • Möhren und Sellerie schälen und fein würfeln. Lauch längs halbieren, gründlich waschen und ebenfalls fein würfeln. Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit dem Grieß in der Öl-Butter-Mischung hellbraun rösten. Die Suppengemüsewürfel unterrühren. Mit Brühe auffüllen, Lorbeer zugeben und die Suppe 10 Minuten offen kochen. Suppe mit einer Prise frisch geriebener Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
  • Für die Röstbrotwürfel
  • Toastbrot entrinden und fein würfeln. Brotwürfel in einer Pfanne in der Öl-Butter-Mischung goldbraun rösten. Mit Salz würzen. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
  • Suppe mit gerösteten Brotwürfeln und Schnittlauch bestreut servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2013/12/gebrannte-griessuppe-mit-wintergemuese.html

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Gefüllte Tomaten mit Reis

Wie in der alten Deichrunner’s Küche heute angekündigt, geht es ab nun hier munter und in alter Frische weiter. Der Blog hat noch zwei kleine Baustellen: die Rubrik ‚Übersicht‘ muss weiter mit Leben gefüllt werden.

Die Beiträge der letzten 5 1/2 Jahre sind alle hier im Blog zu finden, wenn auch noch in alter Optik. Eine – wie ich finde – sehr praktische Änderung: künftig können die Rezepte direkt im Blog per Klick auf das Druckersymbol im Rezept ausgedruckt werden.

Ein bisschen Bedenken habe ich schon, dass ich durch diesen Umzug viele bisherige Leser verliere. 🙁 Tut mir daher den Gefallen und ändert direkt als Erstes den Feed/die Blog-Adresse:

Deichrunners Küche – Feed          Deichrunners Küche

Und nun geht es weiter mit Kochen, Backen, kleinen Urlaubs- und Ausflugsberichten und allem, was Deichrunners Küche bisher schon ausgemacht hat! 🙂

Soulfood. Geliebtes Essen aus Kindertagen. Schon hierda und dort bei mir im Blog und heute auf ein Neues: Gefüllte Tomaten mit Reis.

Als Kind mochte ich keine Tomaten, aber den speziellen Geschmack, den das Hackfleisch bekommt, wenn es so in der Tomate im Backofen geschmort wird und dann erst diese Käsehaube – je dicker, desto besser! Wenn ich Glück hatte, waren zu wenig Tomaten für die Hackmenge vorhanden und ich bekam dann Hack mit Käsehaube ohne Tomate! 🙂

Heute weiß ich das Fruchtige der Tomate bei diesem Gericht sehr zu schätzen; wichtig sind vor allem schön reife, aromatische Tomaten und groß müssen sie sein, damit man sie gut füllen kann.

 

Gefüllte Tomaten mit Reis

Gefüllte Tomaten mit Reis

Zutaten

  • 300 gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel, kleingeschnitten
  • 75g Speck, in feine, sehr dünne Würfel geschnitten
  • 1 altbackenes Brötchen
  • etwas Milch
  • etwas Butter
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, feingehackt
  • 10-12 Fleischtomaten
  • geriebener Emmentaler
  • Butterflöckchen

Zubereitung

  • Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Brötchen in Milch einweichen und nach 10 Minuten gut ausdrücken.
  • Zwiebel, Speck und Petersilie in einer Pfanne in wenig Butter kurz andünsten
  • Eier trennen; Eiweiß schlagen.
  • Hack, ausgedrücktes Brötchen, Zwiebel-Speck-Petersilienmasse sowie Eigelb und Gewürze gut mit den Händen oder dem Mixer durchmengen. Eischnee vorsichtig unter die Hackmasse heben.
  • Tomaten waschen, einen Deckel abschneiden und mit einem Kaffeelöffel aushöhlen.
  • Die Tomaten gut salzen und das Salz kurz einziehen lassen.
  • Eine feuerfeste Form gut mit Butter einfetten. Die Tomaten mit der Hackmasse füllen und nebeneinander in die Auflaufform setzen.
  • Je nach Gusto mit mehr oder weniger geriebenem Käse bestreuen und Butterflöckchen auf den Käse setzen.
  • Die Auflaufform auf der 2. Einschubhöhe für 20 - 30 Minuten in den Backofen geben.
  • Quelle: Luise Haarer - Kochen und Backen nach Grundrezepten
http://deichrunnerskueche.de/2013/11/gefuellte-tomaten-mit-reis.html

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Nun erscheint bereits das dritte Rezept – hierda und dort – aus Deutschland vegetarisch in meinem Blog, aber wie bereits angekündigt, werde ich dieses wunderbare Buch ‚rauf und runter‘ nachkochen.

Gestern gab es den Lauchkuchen mit dreierlei Käse – von der 4-Personen-Portion haben wir zwei nur einen kleinen Streifen übrig gelassen – das sagt doch schon alles!

Dieser schnell zubereitete und mit wenig Zutaten auskommende Lauchkuchen schmeckt durch die drei Käsesorten in Verbindung mit dem Lauch sehr aromatisch und ist – zusammen mit einem Glas Wein, wer mag auch Bier – ein unkompliziertes, leckeres Gästeessen oder ‚Fingerfood‘ für einen Spieleabend.

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Lauchkuchen mit dreierlei Käse

Zutaten

    Für den salzigen Mürbeteig
  • 100 Gramm Butter
  • 250 Gramm Mehl (Type 405) (Eva: 550)
  • 1 Ei (M)
  • Kräftige Prise Salz
  • 20 ml Kaltes Wasser
  • Für die Füllung
  • 500 Gramm Lauch
  • 1/2 Teel. Kümmelsaat
  • 2 Essl. Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 3 Eier (M)
  • 100 ml Sahne
  • Pfeffer
  • 50 Gramm Allgäuer Emmentaler
  • 50 Gramm Allgäuer Bergkäse oder Raclette-Käse (Eva: Allg.
  • -- Bergkäse)
  • 50 Gramm Ziegenschnittkäse
  • Butter für die Form
  • Mehl für die Form und die Arbeitsfläche

Zubereitung

  • Für den Teig Butter in kleine Würfel schneiden. Mit Mehl, Ei, Salz und 20 ml kaltem Wasser mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu Bröseln kneten. Brösel mit den Händen auf einer Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank legen. (Anmerkung Eva: mindestens 30 Minuten, eher 1 Stunde)*
  • Für die Füllung Lauch in Ringe schneiden und in lauwarmem Wasser gründlich waschen. In ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit dem Kümmel in einer Pfanne im heißen Öl hellbraun anbraten. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.
  • Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Käse raspeln und mit Eier-Sahne und Lauch vermengen. Eine Backform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ausstreichen, mit Mehl bestäuben. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (Anmerkung Eva: oder zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie)zu einem ca. 30 cm großen Kreis ausrollen und in die vorbereitete Form setzen. Ränder andrücken.
  • Füllung auf dem Teig verteilen. Im heißen Ofen bei 180°C (Umluft 160°C) auf der ersten Schiene von unten ca. 35 Minuten goldbraun backen.
  • *Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Quelle: Deutschland Vegetarisch
http://deichrunnerskueche.de/2013/11/lauchkuchen-mit-dreierlei-kaese.html

 

Kürbisrisotto mit Pilzen und Mandeln

Wenn ich ein Kochbuch nach einiger Zeit mal wieder zur Hand nehme, dann finde ich da meist gleich mehrere Rezepte, die ich direkt nachkochen möchte. So natürlich auch mit Tim Mälzers Greenbox: nach dem Ragù Especial, das übrigens auch schon Begeisterung in der Elbcuisine fand, habe ich mich heute gleich an das Kürbisrisotto mit Pilzen und Mandeln gemacht. Im Original nimmt Mälzer getrocknete Morcheln, aber weit über 30 € für ein 100g Glas (kleine Mengen gab es nicht) waren mir denn doch zu viel; so habe ich getrocknete Stein- und einige Mischpilze genommen und denke, dass das dem Risotto keinen Abbruch tat.

Ich habe ja schon oft Risotto in allen Variationen gekocht, aber dieses hier gehört mit zu den Highlights – die Mandel-Zitronen-Butter gibt den absoluten Kick.

Unbedingt nachkochen!

Kürbisrisotte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbisrisotto mit Pilzen und Mandeln
Kategorien: Risotto, Pilze, Mandeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

25 Gramm Getrocknete Pilze (im Ursprungsrezept Morcheln)
1 Ltr. Heiße Gemüsebrühe
500 Gramm Hokkaido-Kürbis
6 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
300 Gramm Risottoreis
125 ml Trockener Weißwein
20 Gramm Ungeschälte Mandeln
1/2 klein. Bio-Zitrone
1 Bund Schnittlauch (Eva: Petersilie, da vorhanden)
80 Gramm Butter
Salz
3-4 Essl. Frisch geriebener Parmesan
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Quelle

aus: Tim Mälzer „Greenbox“
Erfasst *RK* 07.11.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Getrocknete Pilze in der heißen Gemüsebrühe gut 10 Min einweichen. Dann abgießen und Brühe zur Weiterverwendung heiß halten. Kürbis schälen, entkernen, das Kürbisfleisch würfeln und in 4 El Olivenöl glasig dünsten. Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und würfeln, mit Lorbeer und Reis zum Kürbis geben. Kurz andünsten, mit Wein ablöschen und aufkochen. Etwas von der heißen Brühe zugeben. Unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Erneut etwas Brühe zugeben. Auf diese Weise das Risotto 25-30 Minuten gar kochen.

Inzwischen die Mandeln sehr fein hacken. Zitronenschale sehr dünn abschälen und in feine Streifen schneiden. 1 Knoblauchzehe schälen und in dünne Scheiben schneiden, Schnittlauch in Röllchen schneiden. 40 g Butter mit 2 El Olivenöl in einer Pfanne aufwallen lassen. Mandeln, Zitronenstreifen, Knoblauchscheiben und Schnittlauch zugeben und nochmals aufwallen lassen. Mit Salz würzen.

Die weichen Pilze ein wenig kleinschneiden, zum fertigen Risotto geben und einmal aufkochen. Mit 40 g Butter und Parmesankäse glatt rühren. Mit dem Saft der geschälten Zitrone, Salz und Pfeffer würzen. Mit der Mandel-Zitronen-Butter beschöpft sofort servieren.

=====

 

Ragù Especial

Ragù Especial – so nennt Tim Mälzer in seinem Buch Greenbox ein fleischloses Ragù. Als Anmerkung zum Rezept schreibt er, dass es optisch, aber vor allem auch geschmacklich nicht von einer Bolognese-Sauce zu unterscheiden sei.

Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich dieses Rezept direkt am fleischliebenden Mitgenießer erprobt. Ich habe ihn während des Essens gefragt, was das denn sei und er war sich nicht sicher: "das schmeckt wie Bolognese-Sauce, aber die Konsistenz ist eine andere".

Und genauso ist es auch. So sehr ich Tim Mälzer – bekannterweise 🙂 – schätze, aber da kann ich ihm nicht ganz Recht geben. Geschmacklich ist das Gericht wunderbar und von den Gewürzen her schmeckt es auch wie eine Bolognese-Sauce, optisch kann das Ragù auch fast dafür durchgehen, aber wenn man es isst, merkt man einfach, dass es eine etwas andere Konsistenz hat.

Wir finden das Ragù beide lecker und werden es – im Wechsel mit Hackfleisch-Ragù – wieder kochen, aber man kann damit niemanden so täuschen, dass derjenige nicht merkt, dass in dieser Sauce kein Hackfleisch ist.

(leider ist mir das Foto recht unscharf geworden)

Ragù especial

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ragù Especial
Kategorien: Vegetarisch, Pilze, Tomaten, Pasta
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Gemischte Pilze (z.B. Champignons, Shiitakepilze,
      — Austernpilze)*
2     Möhren
2 Stangen   Staudensellerie
1     Gemüsezwiebel
1     Knoblauchzehe
3 Essl.   Olivenöl
1 Essl.   Tomatenmark
100 ml   Trockener Weißwein
2 Dosen   Stückiges Tomatenragout (à 425 g EW)
1 Teel.   Getrockneter Thymian
1 Teel.   Getrockneter Oregano
2     Lorbeerblätter
1 Teel.   Paprikapulver, edelsüß
      Zucker
      Salz
      Pfeffer
125-150 Gramm   Lieblingspasta pro Person
100 Gramm   Parmesan, frisch gerieben

Quelle

  aus: Tim Mälzer – Greenbox
  Erfasst *RK* 31.10.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Pilze putzen und in der Küchenmaschine grob hacken. Auf einem Blech ausgebreitet 30 Minuten an der Luft dunkel werden lassen; dabei fermentieren die Pilze etwas und werden hocharomatisch. Währenddessen Möhren schälen, Staudensellerie putzen, Zwiebel schälen und alles fein würfeln.

Knoblauchzehe schälen, hacken und mit den Pilzen im Olivenöl scharf anbraten. Das Gemüse zugeben und weitere 5 Minuten braten. Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen. Die Dosentomaten und 1/2 Dose Wasser zugeben.

Thymian, Oregano, Lorbeer und Paprikapulver unterrühren. Mit 1 Tl Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Offen 25 Minuten kochen.

Währenddessen Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen, abgießen, abtropfen und heiß unter das Ragù mischen. Mit Parmesan bestreut servieren.

*Anmerkung Eva: Champignons, Austernpilze und Shiitakepilze sowie getrocknete Steinpilze (10 Min in heißem Wasser eingeweicht und dann klein geschnitten)

=====

 

Saure Linsen mit Spätzle

Wie schrieb Melanie vom Blog Mangoseele dieser Tage so schön "Das ganze Netzuniversum kocht sich momentan durch sein Buch" – ja, so ist es und ich finde, dass es zu Recht so ist. Sein Buch hat mich vom ersten Durchblättern an gefangen genommen und ich werde es rauf und runter nachkochen….bleibt für mich derzeit immer nur dir Frage: welches Rezept als nächstes?! 🙂

In meiner Kindheit gab es oft Saure Linsen mit Spätzle und auch meinen Kindern habe ich es zubereitet wie von der Mutter gelernt – meist gab es dann aber noch Wienerle dazu. (hab ich anscheinend nie verbloggt, warum eigentlich nicht?!)

Ich habe mich genau ans Buch gehalten, aber natürlich das altbekannte Ergebnis erwartet. Schon beim ersten Kosten wurde ich überrascht: das schmeckte anders! Besser oder schlechter als die mir bislang bekannten Linsen mit Spätzle? Darüber habe ich während des ganzen Essens nachgedacht und bin dann zu dem Schluß gekommen, dass es mir so heute besser schmeckt: es ist wesentlich leichter als die Variante, die ich von der Mutter übernommen hatte (wir haben es vorwiegend mit dunkler Mehlschwitze gemacht, die mit viel Rotwein und Wasser abgelöscht wurde – im Ergebnis eine gut schmeckende, aber recht dicke und schwere Sauce). Dies Rezept passt besser in die heutige Zeit, in der wir uns bemühen ein wenig leichter/gesünder zu kochen.

Künftig wird es daher bei mir Saure Linsen mit Spätzle nur noch nach diesem Rezept geben.

Ein Dank übrigens noch an Stevan, hat er mir doch mit seiner Klammer-Bemerkung beim Spätzle-Rezept den Druck genommen, dass nur handgeschabte Spätzle wirkliche Spätzle sind! 🙂 Ich kann und werde also weiterhin die Spätzle durch meine Spätzle-Presse drücken.

Saure Linsen mit Spätzle

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saure Linsen mit Spätzle
Kategorien: Linsen, Spätzle, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H SAURE LINSEN
250 Gramm   Tellerlinsen
1 Bund   Suppengrün
1     Zwiebel
40 Gramm   Butter
40 Gramm   Brauner Zucker
5 Gramm   Mehl
30 Gramm   Tomatenmark
150 ml   Trockener Rotwein
500 ml   Gemüsebrühe
1     Unbehandelte Zitrone
1     Knoblauchzehe
4 Zweige   Majoran (wahlweise 1 Tl getrockneter
      — Majoran)(Eva: frisch)
2 Zweige   Bohnenkraut (wahlweise 1/2 Tl getrocknetes
      — Bohnenkraut)(Eva: getrocknet)
1 Essl.   Edelsüßes Paprikapulver
      Salz
1-3 Essl.   Rotweinessig, ersatzweise Apfel oder
      — Weißweinessig (Eva: 3 El Rotweinessig)
H SPÄTZLE
5     Eier
150 ml   Wasser
500 Gramm   Mehl (Type 405) (Eva: doppelgriffiges)
      Salz

Quelle

  aus: Stevan Paul – "Deutschland vegetarisch"
  Erfasst *RK* 24.10.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Linsen in 1,5 l Wasser ohne Salz 20 Minuten vorkochen. Suppengemüse (bis auf den Lauch)und Zwiebel putzen, schälen und fein würfeln.

40 g Butter in einem Topf schmelzen, Gemüse darin goldbraun anrösten. Mit braunem Zucker und Mehl bestreuen. Tomatenmark unterrühren und weiter schmoren, bis sich am Topfboden eine dunkelbraune Schicht bildet. Mit Rotwein ablöschen und aufkochen. Brühe unter Rühren langsam zugießen und aufkochen.

Vorgegarte Linsen durch ein Sieb gießen, abtropfen lassen und zur Brühe geben. Von der Zitrone 1 El Zitronenschale fein abreiben, Knoblauch durchpressen und beides zur Brühe geben. Majoran- und Bohnenkrautblättchen abzupfen, fein hacken und mit dem Paprikapulver zur Brühe geben. 5 Minuten offen kochen.

Lauch aus dem Suppengemüse längs halbieren, gründlich waschen und fein würfeln. Zu den Linsen geben und weitere 5 Minuten offen kochen. Linsengemüse mit Salz würzen und mit Essig leicht säuerlich abschmecken.

Zubereitung Spätzle:

Eier mit 150 ml Wasser verquirlen. Mit dem gesiebten Mehl und einer guten Prise Salz zu einem Teig verrühren. Mit einem Kochlöffel in der Schüssel den Teig so lange schlagen, bis er eine cremige Konsisitenz bekommt und Blasen wirft. Zugedeckt ein wenig ruhen lassen.

In einem großen Topf Salzwasser aufkochen lassen. Spätzle-Teig portionsweise mit einer Palette oder einer Teigkarte auf ein befeuchtetes Holz- oder Plastikbrettchen mit glatter Oberfläche streichen, so dass der Teig zum Ende hin dünn zuläuft.

Mit einem Spatel möglichst dünne Teigstreifen vom Brett direkt ins leicht kochende Wasser schaben. Spätzle im Wasser aufsteigen lassen, dann 2 Minuten kochen. Mit einem Schöpfsieb herausnehmen, gut abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Mit dem restlichen Teig genau so verfahren. (Anmerkung Stevan Paul: wahlweise kann der Teig auch portionsweise durch eine Spätzle-Presse gedrückt oder mithilfe eines Spätzle-Hobels ins kochende Wasser gebracht werden.)

Anmerkung Eva: Spätzle-Presse benutzt

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