Archiv der Kategorie: Schwein

Knip (oder Grützwurst) mit Kartoffelpüree und Apfelmus

Tja, was macht Frau, wenn der Mitgenießer sich mal wieder was zu essen wünscht, was sie Erstens nicht kennt und Zweitens auch nicht probieren möchte? Sie macht es ihm trotzdem, isst aber – unter seinem verständnislosen Blick – nur die Beilagen; bekommt dabei fast schon ein schlechtes Gewissen, weil das ja wieder nach der Devise ist "was der Bauer nicht kennt….." und es ja schon doof ist, wenn man Unbekanntes nicht mal probiert. Aber hin und wieder hat Frau Deichrunner schon ein recht gutes Gespür dafür, was für sie absolut NICHT die Berechtigung hat probiert zu werden, weil einfach Zutaten dabei sind, die sie um nichts in der Welt essen möchte – zumindest nicht bewusst.

Der Mitgenießer wollte ihr während des Essens permanent klar machen, dass da nur Zutaten drin sind, die gesund sind und wunderbar schmecken – so hat sie dann nach dem Essen endlich mal gegoogelt: Knip (niedersächsisch Grützwurst) beinhaltet  Hafergrütze, Schweinskopf, Schweinebauch, Schwarte, Rinderleber und Brühe gewürzt mit Salz, Piment und Pfeffer! Schweinskopf…nee, das geht gar nicht (unter anderem!)!

Für K. hatte das natürlich den Vorteil, dass er seine ganze Grützwurst alleine essen konnte – und dann war auch alles noch genau so wie er es aus Kindheitstagen in Erinnerung hatte.

Die Grützwurst wird nur in der Pfanne ohne Fett leicht angebraten und zerfällt dann dabei in die Konsistenz von angebratenem Hackfleisch ('ohne Fett' = sie bringt schon selbst genug Fett mit 😉 ), dazu gibt es Kartoffelpüree und Apfelmus.

Ich hatte noch Wirsing vom Vortag – das Rezept dafür stelle ich demnächst ein.

 

 Grützwurst

Szegediner Gulasch mit Kresse-Püree

K. stellt mich vor immer wieder neue Aufgaben mit seinen Essenswünschen – ich komme gar nicht so schnell hinterher wie er wünscht ;-)!

Schon seit einiger Zeit stand Szegediner Gulasch auf dieser Wunschliste. Also habe ich das WWW durchforstet nach Rezepten – fündig geworden bin bei einem Rezept von Johann Lafer: Szegediner Gulasch mit Kresse-Püree. Im Gegensatz zu manch anderen Rezepten von ihm war dieses gar nicht aufwändig und bedurfte auch keiner Zutaten, die man normalerweise nicht zu Hause hat.

Ich habe mich sowohl beim Gulasch als auch beim Püree ganz an das Rezept gehalten und bin damit super 'gefahren'. Ich habe Püree zum ersten Mal mit der Kartoffelpresse (bei mir war es ein Spätzleschwob) gemacht und habe bisher auch nur heiße Milch verwendet, aber mit der Presse und dem Milch-Sahne-Gemisch wurde es mein fluffigstes (cremigstes) Püree, das ich bisher je gemacht habe und die Kresse war noch das I-Tüpfelchen.

Auch das Szegediner Gulasch war vom Verhältnis Sauerkraut zu Fleisch sehr stimmig (man könnte aber auch etwas mehr Sauerkraut und ein bisschen weniger Fleisch nehmen) und die Gewürze erledigten den Rest, so dass wir alles in allem wieder ein leckeres Sonntagsessen hatten, das es bestimmt mal wieder geben wird.

Szegediner Gulasch mit Kresse-Püree

Fürs Foto hatte ich die Crème fraiche vergessen, die gehört natürlich unbedingt dazu.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Szegediner Gulasch mit Kresse-Püree
Kategorien: Schweinefleisch, Sauerkraut, Püree
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3     Zwiebel
2     Knoblauchzehen
1 Essl.   Kümmel
600 Gramm   Schweinegulasch
      Salz
      Pfeffer
3 Essl.   Öl
1 Essl.   Tomatenmark
3 Essl.   Paprikapulver edelsüss
600 Gramm   Sauerkraut
350 ml   Fleischbrühe
500 Gramm   Kartoffeln
100 ml   Milch
100 Gramm   Sahne
      Muskatnuss
2 Essl.   Speisestärke
50 Gramm   Gartenkresse
2 Essl.   Butter
150 Gramm   Crème fraîche

Quelle

  http://www.cuisine.at/
  rezept_0605679_szegediner_gulasch_mit_kresse_pueree_nach_
  johann_lafer.php
  Erfasst *RK* 16.10.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden.

Den Knoblauch mit dem Kümmel im Mörser zu einer Paste verarbeiten. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Bräter in heissem Öl anbraten. Zwiebeln mitbraten, bis sie Farbe annehmen. Zum Schluss Knoblauch- paste, Tomatenmark und Paprika einrühren. Mit der Brühe ablöschen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Das Sauerkraut kurz abspülen, ausdrücken und zum Gulasch geben.

Den geschlossenen Bräter auf unterer Schiene in den Ofen stellen, das Gericht 1 Stunde schmoren.

Geschälte Kartoffeln in Salzwasser garen. Abgiessen, durch die Kartoffelpresse drücken. Milch und Sahne aufkochen, zu den Kartoffeln geben, aufschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Das Gulasch nach der Garzeit aus dem Ofen nehmen und mit kalt angerührter Speisestärke binden. Zum Schluss die Crème fraîche einrühren.

Gartenkresse fein hacken und mit der Butter unter das Püreee heben.

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Schweinebraten mit Laugenknödel (aus dem Kombi-Dampfgarer) und Rotkraut

Ich weiß, dass es August ist.

Ich weiß, dass (eigentlich) Sommer ist und dass man im Sommer eher leicht – am besten Obst- und Gemüselastig – isst.

ICH weiß das alles, aber mein Testesser, der Herr K., der weiß das anscheinend nicht – beziehungsweise interessiert es ihn nicht. Erstens ist er ein Fleischliebhaber par excellence und zweitens liebt er vor allem  richtige Hausmannskost/bodenständige Küche – egal zu welcher Jahreszeit.

Auch muss sich Herr K. erst an das Leben mit einer Foodbloggerin gewöhnen, versteht er doch immer wieder aufs Neue nicht, dass ein Foodblogger sich selten wiederholt, stets auf der Suche nach neuen Rezepten ist und dafür auch mal in Kauf nimmt, dass das liebevoll gekochte Gericht ein absoluter Reinfall ist.

Aber wie bei allem im Leben ist die goldene Mitte meist das Beste: so habe ich mich inzwischen ein wenig mehr mit fleischlastigeren Gerichten arrangiert und der Herr K. wird sich sicherlich auch noch besser an das Leben an der Seite einer Foodbloggerin gewöhnen! 😉

Und damit das "sich daran gewöhnen" nicht so schwer fällt, bekommt er mitten im Sommer – ganz nach Wunsch – Schweinebraten, Rotkraut und Laugenknödel.

 

Mein Kombi-Dampfgarer hatte ja nun auch fast 2 Jahre Pause und wollte in der neuen Küche 'eingeweiht' werden. Die Herstellerfirma verspricht für diesen Ofen "die perfekte Verbindung von Dampfgarer und Backofen. Durch die perfekt abgestimmte Harmonie zwischen Hitze und Dampf werden Braten, Gebäck, Aufläufe außen knusprig und innen traumhaft saftig. – Mit Intervall-Dampf gelingen Ihnen auch große Braten garantiert so, wie sie sein sollen – außen knusprig und innen zart und saftig. Und zwar ohne ständiges Überprüfen des Bratvorgangs. Sie genießen mehr Freizeit – schon vor dem Essen."

Mal sehen, ob diese Werbung hält, was sie verspricht. Der Ofen verfügt über voreingestellte Programme, die sich am Gewicht des Fleischstückes orientieren: bei mir betrug die Zeit im Ofen 1 Std 45 Minute für ein gutes Kilo Schweinebraten. 

Ich habe das Fleisch gewürzt und in eine ofenfeste Form gelegt, dazu kamen 2 geviertelte Zwiebeln und 4 halbierte Tomaten sowie ein wenig Fleischfond und Wasser – der Topfboden sollte 20-40 mm bedeckt sein. Dann noch – lt. Vorgabe der Bedienungsanleitung – 500 ml Wasser in den Einfüllstutzen des Backofens, Programm einschalten und "Freizeit genießen" 20 Minuten vor Ende der Bratzeit habe ich noch gut 100 ml Sahne zum Bratensaft gegossen. Nach Ablauf der Zeit wurde der Braten zum Ruhen in Alufolie gewickelt, die Sauce durch ein Sieb gegossen, ein wenig angedickt und abgeschmeckt.

Herr K. war begeistert von der Zartheit dieses doch recht einfachen Fleischstückes und ich von den Fähigkeiten meines Backofens – hab' ich doch noch lange nicht alle Möglichkeiten ausprobiert, die er zu bieten hat.

Das Rezept für die Semmelknödel gibt es im nächsten Beitrag.

  Schweinebraten

Leider habe ich beim Fotografieren nicht bedacht, dass man nicht viel erkennen kann, wenn ich über alles Sauce gebe…..sorry! 😉

 

Farfalle mit Schweinefilet

Farfalle mit Schweinefilet – das Rezept war schnell ausgewählt, schnell gekocht und entpuppte sich als gute Wahl.

Der leichte Hauch von Zitrone zusammen mit dem Estragon verleiht dem Gericht eine interessante Note – das wird es sicherlich wieder einmal geben.

Farfalle mit Schweinefilet 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Farfalle mit Schweinefilet
Kategorien: Pasta, Fleisch, Schwein
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Farfalle
      Salz
100 Gramm   Champignons, braun
2     Schalotten
2-3 Stiele   Estragon (oder 1/2 Tl getrockneter Estragon)
200 Gramm   Schweinefilet
4 Essl.   Öl
      Pfeffer
200 ml   Schlagsahne
2 Teel.   Bio-Zitronenschale, abgerieben
1-2 Teel.   Zitronensaft

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 06.07.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen, abgießen und dabei 200 ml Nudelwasser auffangen.

Champignons putzen und halbieren. Schalotten in dünne Ringe
schneiden. Estragonblättchen von den Stielen zupfen, einige für die
Dekoration aufbewahren, den Rest fein schneiden. Schweinefilet in dünne
Scheiben schneiden.

3 El Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch mit Salz und
Pfeffer würzen und auf beiden Seiten je 1/2 Min. anbraten. Fleisch auf
einen Teller geben, Schalotten und Pilze im Bratsatz mit 1 El Öl 1 Min.
anbraten. Schlagsahne und Nudelwasser zugießen und cremig einkochen
lassen. Fleisch zugeben und 2 Min. darin gar ziehen lassen. Mit etwas
Salz, Pfeffer, Zitronenschale und Zitronensaft würzen. Estragon und
Nudeln untermischen. Mit restlichem Estragon bestreut servieren.

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Pro Portion: 38 g E, 54 g F, 72 g KH = 936 kcal (3920 kJ)

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Schweinefiletpfanne mit Champignons und Gurken

Hin und wieder muss es auch hier mal Fleisch geben! 🙂

Eigentlich habe ich ja gar nichts gegen Fleisch, so lange es mager oder – ich weiß, das passt abolsut nicht zu 'mager' – Hackfleisch ist, aber generell vermisse ich auch nichts, wenn ich kein Fleisch esse….aber so mancher Mitesser dann eben doch. 😉

Diese Schweinefiletpfanne mit Champignons und Gurken ist schon recht retro, aber auch eine nette Erinnerung an Kinderzeiten, wo so ein Gericht 'was ganz Besonderes, eben ein Sonntagsessen' war.

Gut geschmeckt hat es mit Reis und kann es so gerne mal wieder geben.

Schweinefiletpfanne mit Champignons und Gurken 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweinefiletpfanne mit Champignons und Gurken
Kategorien: Schweinefilet, Gurken, Senf
Menge: 4 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Champignons
4     Gewürzgurken
1-2 Essl.   Gurkenwasser
2     Zwiebeln
600 Gramm   Schweinefilet
2 Essl.   Butterschmalz
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Mehl, gehäuft
1/8 Ltr.   Weißwein
1/8 Ltr.   Gemüsebrühe
3-4 Stiele   Thymian
200 Gramm   Schmand
1 Essl.   Mittelscharfer Senf

Quelle

  aus
  Zeitschrift "Lecker"
  Erfasst *RK* 19.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Pilze putzen. Gurken in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen,
halbieren und in dünne Streifen schneiden. Filet trocken tupfen und in
dünne Scheiben schneiden.

Schmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Filetscheiben darin bei
starker Hitze portionsweise von jeder Seite 1-2 Minuten braten. Mit
Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen.

Zwiebeln und Pilze im Bratfett goldbraun braten. Mit Salz und
Pfeffer würzen. Mit Mehl bestäuben und hell anschwitzen. Mit Wein und
Brühe ablöschen, aufkochen. Unter Rühren ca. 5 Minuten köcheln.

Thymian abzupfen. Mit Schmand, Brühe und Senf in die Soße rühren,
aufkochen. Fleisch darin erhitzen. Soße mit Salz, Pfeffer und
Gurkenwasser abschmecken. Dazu passt Reis oder Kartoffelpüree.

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Kartoffel-Gyros

Der ganz große Fleisch-Fan bin ich ja – bekannterweise – nicht, bei mir geht es meist auch ohne – aber der Mitesser möchte schon hin und wieder mal etwas davon auf seinem Teller sehen. 😉

Ein guter Kompromiss ist dann immer ein Gericht mit klein geschnittenem Fleisch. Ich muss gestehen, ich habe noch nie – ja, noch nie – irgendwo Gyros gegessen ('wer weiß, was das dann für Fleischqualität ist'), aber bei dem Kartoffel-Gyros habe ich mir gesagt, dass ich ja weiß, welches Fleisch da auf den Tisch kommt und ich wurde nicht enttäuscht: die Kartoffeln sind mir noch selten so gut gelungen und sowohl die Gurken als auch der Feta-Dip gaben dem ganzen Gericht die besondere Note. Kommt ganz weit oben auf die Liste 'wieder einmal kochen'!

Kartoffel-Gyros 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Gyros
Kategorien: Kartoffeln, Schwein, Joghurt
Menge: 2 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Kartoffeln, klein
5 Essl.   Olivenöl
2 Essl.   Thymian, gehackt
      Salz
2     Schweineschnitzel (à 120 g)
1 Teel.   Gyrosgewürz
1/2     Salatgurke
2 Essl.   Zitronensaft
100 Gramm   Feta
150 Gramm   Sahnejoghurt (10%)
      Pfeffer

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 18.09.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Kartoffeln waschen, je nach Größe längs halbieren und trockentupfen.
In einer Schüssel mit 1 1/2 El Öl, Thymian und Salz mischen. Kartoffeln
auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im heißen Ofen
bei 230 Grad auf der mittleren Schiene 30 Min. goldbraun backen (Umluft
nicht empfehlenswert).

Inzwischen das Fleisch quer in 1/2 cm breite Streifen schneiden. In
einer Schüssel mit 1 1/2 El Öl und dem Gyrosgewürz mischen und 10 Min.
marinieren.

Gurke streifig schälen, längs halbieren, entkernen und in 1 cm große
Stücke schneiden. Mit 2 El Öl und 1 El Zitronensaft mischen und leicht
salzen. Feta zerbröseln und mit dem Joghurt verrühren. Feta- Dip mit 1
El Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Eine Pfanne erhitzen und das marinierte Fleisch rundherum 4-5 Min.
anbraten, salzen und pfeffern. Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und in
der Pfanne mit dem Fleisch mischen. Gurken zugeben und mit dem Feta-
Dip servieren.

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Pro Portion: 42 g E, 44 g F, 36 g KH = 721 kcal (3022 kJ)

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Speckmedaillons mit feinen Semmelknödeln

In Deichrunner's Küche gibt es ja nicht allzu oft Fleischgerichte, aber das heutige Gericht hat es direkt geschafft ein Lieblingsessen zu werden.

Speckmedaillons mit feinen Semmelknödeln

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Speckmedaillons
Kategorien: Schweinefilet, Bacon, Senf
Menge: 2 Portionen

Zutaten

1     Zwiebel
3     Gewürzgurken
1     Schweinefilet (ca. 260 g)
3 Teel.   Senf
12 Scheiben   Bacon (dünn geschnitten)
2 Essl.   Öl
100 ml   Weißwein
100 ml   Fleischbrühe
      Salz
      Pfeffer
1-2 Teel.   Saucenbinder, dunkel
2 Essl.   Petersilie, gehackt

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 22.04.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Die Zwiebel in Ringe, die Gewürzgurken längs in dünne Scheiben schneiden. Das Schweinefilet in 6 gleich große Stücke schneiden.

Die Medaillons auf einer Schnittfläche mit je 1/2 Tl Senf
bestreichen und mit den Gewürzgurken belegen. Je 2 Scheiben Bacon
leicht überlappend nebeneinanderlegen und das Fleisch darin einwickeln.

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin auf jeder Seite 2
Min. anbraten. Dabei zuerst die Seite mit den Bacon-Enden anbraten. Auf
einen Teller geben und im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren
Schiene 10 Min. fertig garen (Umluft nicht empfehlenswert).

Inzwischen die Zwiebeln im Bratfett andünsten und mit Weißwein
ablöschen. Brühe zugießen und 2 Min. bei milder Hitze einkochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Saucenbinder binden. Die Medaillons
mit der Zwiebelsauce und mit Petersilie bestreut servieren.

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Pro Portion: 39 g E, 30 g F, 4 g KH = 460 kcal (1927 kJ)

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Feine Semmelknödel
Kategorien: Knödel, Brötchen, Milch
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Brötchen vom Vortag (ca. 4 Stück)
1     Zwiebel
      Butter
150 ml   Milch
1     Ei (Kl. M)
2 Essl.   Petersilie, gehackt
      Salz
      Pfeffer

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 22.04.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Von den Brötchen die Rinde am besten mit einer Vierkantreibe
abreiben. Das Brötcheninnere in dünne Scheiben schneiden und in eine
große Schüssel geben.

Die Zwiebel fein würfeln und in 1 El Butter glasig dünsten. Milch
zugießen und erwärmen. Die Zwiebelmilch über die Brötchen gießen und 10
Min. ziehen lassen. Ei, Petersilie, Salz und Pfeffer zugeben und mit
den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Mit feuchten Händen
zu 4 Knödeln formen und in einen weiten Topf mit kochendem Salzwasser
geben. Bei milder Hitze 20 Min. gar ziehen lassen.

3 El Butter in einer Pfanne aufschäumen, die Rindenbrösel darin kurz rösten und zu den Knödeln servieren.

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Pro Portion: 14 g E, 32 g F, 56 g KH = 573 kcal (2402 kJ)

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Jägerschnitzel mit Butterspätzle

Früher habe ich diese Zeitschrift hin und wieder mal gekauft, in letzter Zeit nicht mehr, denn Frau hat ja eigentlich mehr als genug Rezepte oder?!

Nachdem sie mich auf das Sonderheft dieser Zeitschrift aufmerksam gemacht hatte und ich dann schon mal am Kiosk zwischen all den Zeitschriften stand, musste das Monatsheft auch  noch mitgenommen werden.

Ich scheine aber nicht die Einzige zu sein, die das Heft unter den Foodbloggern hat, denn Frau Küchenlatein hat vor 2 Tagen schon diesen Schnitzelauflauf mit Chilisoße und Bauernbrot daraus gekocht, der auch sehr lecker aussieht.

Am Anfang des Hefts stehen Rezepte mit der Überschrift "Driving home for Lieblingsessen" – es sollen Gerichte sein, "für die gestandene Karrierefrauen und gewiefte Businessmänner selbst im wildesten Schneegestöber zu Mama fahren würden" – vielleicht sollte ich das bei meinen 'Kindern' mal ausprobieren? Für mich sind es auf alle Fälle richtige Klassiker, denn Jägerschnitzel mit Butterspätzle schmeckte schon in meiner Kindheit am besten bei Muttern.

Im Rezept steht doch tatsächlich, dass man Spätzle aus dem Kühlregal verwenden soll, dagegen mag ja vielleicht nichts einzuwenden sein, wenn Frau wenig Zeit zum Kochen hat, aber in meinem Fall geht das einfach gar nicht: als Tochter mit badisch-schwäbischen Wurzeln macht man Spätzle selbst.
Leider fiel mir zu spät auf, dass ich die Mengen für die Spätzle nicht abgewogen hatte, um sie genau ins Rezept zu schreiben – denn ich mache sie immer nach Gefühl;  ich habe aber versucht, meine Methode so gut wie möglich im Rezept zu beschreiben.

Das Schnitzel war butterzart, die Spätzle mit den gerösteten Zwiebeln zusammen mit der Jägersoße ein Traum – es kam an die Kindheitserinnerung 'wie bei Muttern' heran; ich kann das Nachkochen also nur empfehlen.

Jägerschnitzel mit Butterspätzle a

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jägerschnitzel mit Butterspätzle
Kategorien: Schwein, Champignons, Zwiebeln, Spätzle
Menge: 4 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Champignons
1     Zwiebel
4     Schweineschnitzel (à ca. 150 g)
2 Essl.   Butterschmalz
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Mehl
1 Glas   Waldpilzfond (400 ml)***
50-100 Gramm   Schlagsahne
400 Gramm   Spätzle (Kühlregal)*
1 Essl.   Butter
2 Essl.   Röstzwiebeln **

Quelle

  Zeitschrift "Lecker" – Heft 12/08
  Erfasst *RK* 25.11.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und
würfeln. Schnitzel trocken tupfen. Im heißen Butterschmalz von jeder
Seite 2-3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und
warm stellen.

2. Pilze und Zwiebeln im Bratfett ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und
Pfeffer würzen. Mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen. Fond und Sahne
unter Rühren zugießen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln. Mit Salz
und Pfeffer abschmecken.

3. Inzwischen Spätzle in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten garen.
Abtropfen lassen. In dem Topf Butter schmelzen. Spätzle darin schwenken.

4. Schnitzel mit Spätzle und Soße anrichten. Röstzwiebeln
darüberstreuen. Dazu passt grüner Blattsalat mit Sahne-Zitronen-
Dressing.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Pro Portion: 480 kcal, E = 44g, F = 20 g, KH = 27 g

* Eva: Spätzle selbstgemacht = pro Person nimmt man gut 1 Ei (für 4
Personen also 5 Eier) und ebenso viele halbe Eierschalen Wasser, 1 TL
Salz; alles mit einander verrühren und dann nach und nach so viel Mehl
unterrühren wie man verarbeiten kann (der Teig wird recht fest); in der
Zwischenzeit Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, gut salzen
und dann Teig in eine Spätzlepresse füllen, über den Topf mit dem
kochenden Wasser halten und den Teig durchdrücken; direkt einmal mit
einem Messer durchrühren, damit die Spätzle nicht aneinander kleben;
wenn die Spätzle einmal gut aufgekocht sind, kann man sie mit einem
Sieb herausholen, gut abtropfen lassen und in einer Schüssel
warmhalten; so fortfahren, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Die
fertigen Spätzle dann kurz in ein wenig (geschmolzener) Butter
schwenken.

** Eva: keine Röstzwiebeln genommen, sondern frische Zwiebeln gehäutet, in feine Ringe geschnitten und in Butter angebraten

*** Eva: hatte keinen Waldpilzfond bekommen, habe dann Bratenfond genommen; war perfekt!

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Geschnetzeltes Zürcher Art mit Frühlingsrösti

Ja, ja – ich weiß: es ist Herbst und nicht Frühling! Aber erstens stammt der Name des Rezepts nicht von mir und zweitens mache ich es wie Marcie gestern und hole mir zumindest mit dem Essen das schönere Wetter zurück!

Die Rösti mit den Kohlrabi, dem Sesam und den Zitronenzesten schmecken wirklich wunderbar frisch und die Zitronenzesten sowie die Petersilie geben auch dem Geschnetzelten einen schön frischen Touch – für uns war es genau das richtige Sonntagsessen.

Geschnetzeltes_mit_rsti

Ich beziehe diese kleinen Monatsheften ja schon vom ersten Heft an und habe auch jedes einzelne Rezept gescannt, um sie schneller auf dem PC zu finden, aber ich bin schon froh, wenn in der RkSuite schon Jemand so nett war und das Rezept kopierfähig in die richtige Form gebracht hat – danke dafür an dieser Stelle!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschnetzeltes Zürcher Art
Kategorien: Geschnetzeltes, Fleisch, Schwein
Menge: 2 Portionen

Zutaten

2 klein.   Schalotten
400 Gramm   Schweinefilet
      Weißer Pfeffer
1/2 Teel.   Edelsüßes Paprikapulver
3 Essl.   Öl
50 ml   Weißwein
250 ml   Schlagsahne
      Salz
1 Essl.   Petersilie, gehackt
1/2 Teel.   Zitronenschale, abgerieben (unbehandelt)

Quelle

  essen&trinken Für jeden Tag, Heft 05/2007
  Erfasst *RK* 19.04.2007 von
  Torsten Svensson

Zubereitung

1. Schalotten fein würfeln. Fleisch in 1/2 cm dicke Streifen
schneiden. Mit Pfeffer und Paprikapulver würzen. 2 El Öl in einer
Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin bei starker Hitze von beiden Seiten
kurz anbraten. Alles in ein Sieb geben und den Bratensaft auffangen.

2. 1 El Öl in die Pfanne geben und die Schalotten darin hellbraun
braten. Weißwein zugeben und einkochen lassen. Mit Sahne ablöschen und
die Sauce cremig einkochen.

3. Fleisch und Bratensaft zugeben und 2-3 Min. in der Sauce ziehen
lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie und Zitronenschale
unterrühren.

* Zubereitungszeit: 30 Minuten
* Pro Portion: 47 g E, 56 g F, 4 g KH = 716 kcal (2997 kJ)

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Frühlingsrösti
Kategorien: Beilagen
Menge: 12 Stück

Zutaten

1     Kohlrabi (250 g)
300 Gramm   Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1     Zwiebel
2 Teel.   Zitronenschale, abgeriebene (unbehandelt)
1 Essl.   Mehl
2 Essl.   Sesamsaat
1     Ei, verquirlt (Kl. M)
      Salz
      Pfeffer
2 Essl.   Butterschmalz

Quelle

  essen&trinken Für jeden Tag, Heft 05/2007
  Erfasst *RK* 16.04.2007 von
  Torsten Svensson

Zubereitung

1. Kohlrabi und Kartoffeln schälen und raspeln. Beides nacheinander
in einem Geschirrtuch kräftig ausdrücken, in einer Schüssel mischen und
sorgfältig auflockern.

2. Zwiebel fein würfeln. Zwiebeln, Zitronenschale, Mehl, Sesamsaat und das Ei untermischen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Für 4 Rösti
je 1/2 El Gemüsemasse in die Pfanne geben, Masse etwas flach drücken
und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 3-4 Min. goldbraun braten.
Übrige Masse ebenso zu weiteren 8 Rösti braten.

Dazu passt GESCHNETZELTES ZÜRCHER ART

* Zubereitungszeit: 35 Minuten
* Pro Stück: 1 g E, 4 g F, 4 g KH = 62 kcal (262 kJ)

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Filet aus dem Ofen

Sie hat ihr ‚Schweinchen‘ auf ganz interessante Art salzgeröstet, meines kam dagegen ganz schnöde in den Backofen. Aber immerhin durfte es auf einem Bett aus Kartoffeln ruhen und wurde mit ein paar Tomaten zugedeckt.

Das ist so ein wunderbar praktisches Essen: alles vorbereiten, in die Auflaufform geben, ab damit in den Ofen und solange schon mal die Küche wieder in Ordnung bringen – das gefällt Frau Deichrunner!

Geschmeckt hat uns dieses Gericht sehr gut, weil sich die Aromen der Gewürze und der Tomaten wunderbar mit den anderen Zutaten verbunden haben. Das gab es nicht zum letzten Mal bei uns.

Schweinefilet_ganz_2

Schweinefilet_nah2

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Filet aus dem Ofen
Kategorien: Schwein, Kartoffeln, Tomaten, Backofen
Menge: 4 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Große Kartoffeln
2     Zwiebeln
4 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
4     Schweinefilets (à 160 g)
20     Kirschtomaten
3 Stiele   Thymian
3 Zweige   Rosmarin
150 ml   Fleischbrühe
      Olivenöl zum Beträufeln

Quelle

  aus
  Zeitschrift essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 24.06.2008 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. Kartoffeln waschen, schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.
Zwiebeln in feine Streifen schneiden und beides mit 2 El Öl mischen,
salzen und pfeffern. Den Boden eines kleinen Bräters oder einer
Auflaufform mit der Kartoffelmischung auslegen.

2. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Min. garen.

3. Nach 10 Min. die Schweinefilets salzen und pfeffern. 2 El Öl in
einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin rundum kräftig anbraten und
herausnehmen. Kirschtomaten kurz in der Pfanne anbraten, mit Salz und
Pfeffer würzen.

4. Fleisch, Tomaten und Kräuter auf der Kartoffelmischung verteilen.
Brühe dazugießen und weitere 15 Min. im Ofen garen. Mit Olivenöl
beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Pro Portion: 37 g E, 18 g F, 14 g KH = 375 kcal (1574 kJ)

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