Archiv der Kategorie: Nudelgerichte

Hirtenmakkaroni

Für die Gestaltung der Rezeptnamen in meinem Abo-Heft bin ich nicht verantwortlich. 😉
Aber die von der Redaktion werden schon wissen, warum sie dieses Gericht Hirtenmakkaroni genannt haben.

Selten hatte ich es bisher, dass an den Rezepten aus diesen kleinen Monatsausgaben etwas nicht stimmig war – bei diesem Rezept waren es aber gleich zwei Dinge: erstens stimmt die Personenzahl nicht – mit diesen angegebenen Mengen werden locker 3, vielleicht sogar 4 Personen satt und nicht nur 2 – und zweitens wird eine Flasche =500 g passierte Tomaten angegeben und damit erhält man aber eher eine Suppe als ein Pastagericht. 😉

Hirtenmakkaroni

Nun aber genug gemeckert: ansonsten ist es ein leckeres, schnell zubereitetes Alltagsgericht, das es gerne mal wieder geben darf.

Hirtenmakkaroni

Portionen: 2 Personen

Hirtenmakkaroni

Zutaten

  • 100 Gramm Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 Gramm Südtiroler Speck (oder rohe Schinkenwürfel)
  • 2 Essl. Öl
  • 250 Gramm Hack, gemischt
  • 1 Flasche Tomaten, passiert (500 g)
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 1 Teel. Oregano, getrocknet
  • 100 Gramm TK-Erbsen
  • 180 Gramm Makkaroni, kurz
  • 1/2 Bund Glatte Petersilie

Zubereitung

  • Champignons putzen und vierteln. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Speck 0,5 cm groß würfeln.
  • Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. Speck in einer Pfanne mit 1 El Öl knusprig braten, auf einen Teller geben, 1 El Öl ins Speckfett geben, darin das Hack rundum hellbraun und krümelig braten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, 2 Min. mitbraten.
  • Passierte Tomaten und Sahne zum Fleisch geben, mit Salz, Pfeffer,
  • 1 Prise Zucker und Oregano kräftig abschmecken. Pilze und Erbsen untermischen. Bei milder Hitze warm halten.
  • Kochendes Wasser salzen, Makkaroni nach Packungsanweisung garen.
  • Petersilienblättchen abzupfen und fein hacken. Nudeln abgießen und tropfnass unter die Sauce mischen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Notizen:

lt. Rezept für 2 Personen, reicht aber für 3-4 Personen

Rezept aus: "essen&trinken - für jeden Tag" Heft 6/2016

http://deichrunnerskueche.de/2016/05/hirtenmakkaroni.html

 

 

Chef-Bolo mit Spirelli

Ja, ich stibitze bei Robert – sowohl beim Rezeptnamen als auch bei der Zubereitung seiner Automaten-Bolo. Allerdings nicht 1:1, denn ich habe auch noch vom neuen Lafer-Buch für die Cooking Chef stibitzt – soll heißen: ich habe eine Robert-Lafer-Automaten-Bolo gekocht.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, nur ein wenig flüssiger darf die Bolognese Sauce für mich sein; daher nächstes Mal ein bisschen mehr Pomodori pelati dazu.

Nun beginnt schon wieder die Zeit der schlechten Fotos mit künstlichem Licht, wenn man nur abends essen kann, aber heute interessiert auch weniger das Foto als die Zubereitung mit dem Chef.

Eigentlich muss es ja nicht extra erwähnt werden: Bolognese kann man natürlich auch von Hand auf dem Herd zubereiten. Aber wenn man schon so ein Maschinchen sein Eigen nennen darf, sollte man es auch nutzen und so hatte ich die Hände frei, um nebenbei Kuchen zu backen und Frikadellen zu formen. 😉

Schon klar, dass man eigentlich Spaghetti zu Bolognese Sauce ist, aber bekanntlich hat der Mitgenießer ein kleines Handicab und da sind kürzere, gedrehte Nudeln einfach besser zu handeln für ihn.

Chef-Bolo mit Spirelli

Portionen: 2 Portionen für 2 Personen

Chef-Bolo mit Spirelli

Zutaten

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 entkernte Chilischote
  • 120 g Karotten
  • 120 g Knollensellerie
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 geh. Tl Thymian, getrocknet
  • 200 ml Rotwein
  • 1 Dose Pomodori pelati, 400 g (Eva: lieber 500-550 g)
  • 3 Tomaten
  • gehackte Nadeln von 1-2 Zweigen Rosmarin (Eva: vergessen zu kaufen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 0,5 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  • Zwiebeln, Knoblauchzehen, Chilischote, fein hacken, Karotten und Sellerie in feine Würfelchen schneiden.
  • Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen. Das Olivenöl in der Rührschüssel bei 140°C, Intervallstufe 1 erhitzen.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote zugeben, kurz andünsten, dann die restlichen Gemüsewürfel zugeben und 5 Minuten dünsten.
  • Das Hackfleisch, Thymian und das Tomatenmark zugeben und 5 Minuten weiter dünsten. (Ich bin Roberts Rat gefolgt, das Hack nicht krümelig zu braten - er hat recht: sanft gedünstet bleibt es saftiger!)
  • Die Dosentomaten und den Rotwein zugeben, aufkochen lassen. Würzen mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker und dem fein gehackten Rosmarin (Eva: leider vergessen)
  • Temperatur auf 95°C zurückstellen und das Ragù gut 40 Minuten bei Intervallstufe 3 weiter köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Nach ca. 30 Minuten mit zum Ragù geben.
  • Abschmecken und mit klein gehackter Petersilie zu Spaghetti oder anderen Nudeln servieren.

Notizen:

sehr gut. - Nächstes Mal etwas mehr Pomodori pelati dazugeben, damit das Ragù ein klein wenig flüssiger wird.

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/chef-bolo-mit-spirelli.html

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

1. Bloggeburtstag - Blogevent Spargel

Heute gibt es mal wieder ein schnelles, aber äußerst leckeres Pastagericht bei mir: Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce aus diesem Kochbuch*.

Besonders gut hat mir die Kombination von Zitronenabrieb und Estragon in der Sauce gefallen.

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent von Puhlskitchen, bei dem von Olga Spargelrezepte aller Art zum 1. Bloggeburtstag gesucht werden.

Ein Pastagericht, das es gerne in der Spargelzeit öfters geben darf!

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

Portionen: 4

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 30 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 200 g Sahne
  • 400 g Rigatoni
  • Salz
  • 1/2 Bund Estragon (Eva: leider nur gefriergetrocknet)
  • Pfeffer
  • 1/2 TL abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
  • 600 g grüner Spargel
  • 200 g Erbsen (tiefgekühlt)
  • 150 g Mortadella (am Stück)

Zubereitung

  • Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin 1 bis 2 Minuten andünsten. Das Mehl unterrühren und 1 Minute anschwitzen. Mit dem Wein und der Brühe unter Rühren mit dem Schneebesen ablöschen und aufkochen lassen. Die Sahne dazugeben und die Sauce zugedeckt bei schwacher Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen.
  • Inzwischen die Rigatoni nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen.
  • Die Sauce durch ein feines Sieb in einen anderen Topf passieren. Den Estragon waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen, fein hacken und unter die Sauce rühren. Die Estragonsauce mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen.
  • Den Spargel waschen und nur im unteren Drittel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel schräg in 1 cm breite Stücke schneiden. Mit den Erbsen in kochendem Salzwasser 3 bis 4 Minuten blanchieren, abgießen und kalt abschrecken. Mortadella in kleine Würfel schneiden und mit dem Gemüse in der Sauce erwärmen. Die Rigatoni in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und unter die Sauce rühren.
  • In tiefen Tellern anrichten.
  • Rezept aus: Kochen - die neue digitale Schule
http://deichrunnerskueche.de/2014/05/rigatoni-mit-spargel-erbsen-und-estragonsauce.html

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Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Es ist gefühlte Jahre her, seit ich das letzte Mal an dem monatlichen Blog-Event von Zorras Kochtopf teilgenommen habe (nicht aus Unlust, sondern aus Zeitmangel!) – immerhin ist es schon das XCVI. mal, dass das Event ausgerichtet wird – dieses Mal wünscht sich Tina von Lunch for one alles rund um die Linse.

Diesen Wunsch möchte ich Tina gerne erfüllen und daher gibt es bei mir heute Maultaschen (teilweise in Ravioliform ;-)) mit Linsen-Auberginen-Füllung.

Meine ersten richtigen Maultaschen sollten dies werden und gerne hätte ich sie so perfekt gehabt wie Heike vom Blog Kochzeilen sie hier zeigt, aber einige wollten bei mir einfach nicht gut zuhalten – trotz Einstreichen mit Wasser.

Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und zu meinem Ravioliformer (ja, ich weiß, ein Frevel!) gegriffen und den restlichen Teig damit verarbeitet.

Den Teig habe ich nach Heikes Anleitung zubereitet – er ließ sich wunderbar verarbeiten, ich habe sogar alles mit dem Nudelholz – und nicht mit der Maschine – ausgerollt. Die Füllung stammt aus der Zeitschrift Lust auf Genuss. Beides zusammen geschmacklich ein Volltreffer – diese raffinierte vegetarische Füllung mit den Linsen hat bei uns beiden großen Anklang gefunden! Das I-Tüpfelchen ist das süß-saure Topping aus karamellisierten Zwiebeln in Rotweinessig.

Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Portionen: 4

Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Zutaten

  • Für den Teig (nach Heike von Au):
  • 400 g Mehl (Eva: 405er doppelgriffig)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • Für die Füllung
  • 65 g Tellerlinsen
  • 1/2 Aubergine
  • 80 g Möhre
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Lauchstange
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/2 Brötchen vom Vortag
  • 65 g Bergkäse
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 1Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ausserdem
  • 1 Eiweiß zum Bepinseln
  • Salz
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 4 EL Rotweinessig
  • 100 ml Gemüsebrühe

Zubereitung

  • Für den Teig
  • (O-Ton Heike von Au):Die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und mindestens 30 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur rasten lassen.
  • Teig mit der Nudelmaschine auf vorletzter Stufe oder von Hand zu Platten rollen.
  • Nicht zu dünn, nicht zu dick. Ich tippe auf 0,7mm…
  • Die Masse in beliebiger Form zu Teigtaschen formen, dabei gut darauf achten,
  • dass keine Luft drin bleibt. Die Ränder können bei selbstgemachten Teig sehr
  • gut einfach mit ein wenig Wasser verklebt werden, ansonsten hilft Eiweiss.
  • Ich bevorzuge die doppelt gefalteten wie auf den oberen Bildern. Die Ränder gut andrücken.
  • In Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen.
  • Für die Füllung die Linsen in ungesalzenem Wasser weich kochen (dauert etwa 20 Minuten). Linsen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Aubergine waschen und putzen. Möhre schälen, waschen. Schalotte und Knoblauch abziehen und alles fein würfeln. Lauch putzen, längs halbieren, waschen und ebenfalls sehr klein schneiden. Butterschmalz erhitzen, vorbereitetes Gemüse darin weich dünsten. Dann die Linsen unterrühren.
  • Das Brötchen klein schneiden und in einem Blitzhacker fein zermahlen. Den Käse reiben, Brösel und Käse mit dem gedünsteten Gemüse vermischen. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Etwas Schnittlauch zum Garnieren beiseitelegen, den Rest zusammen mit dem Ei unter die Käse-Gemüse-Mischung kneten. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun den Nudelteig wie oben beschrieben verarbeiten und füllen.
  • In einem Topf reichlich Wasser aufkochen, salzen. Die Maultaschen hineinlegen und in ca 15 Minuten garen.
  • Für das 'Außerdem': Inzwischen die Gemüsezwiebel abziehen, in Ringe schneiden und in Butterschmalz - langsam und lange - goldbraun braten. Zucker einstreuen und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Essig und Brühe angießen und etwas einkochen lassen.
  • Maultaschen mit einer Kelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf 4 tiefe Teller verteilen. Mit den beiseite gelegten Schnittlauchröllchen bestreuen, mit den karamellisierten Zwiebeln anrichten und servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/maultaschen-mit-linsen-auberginen-fuellung.html

 

 

 

Linguine mit Zitronen-Mascarpone-Sauce und Pistazien-Gremolata

Auf Empfehlung von Frau Rotkraut hat neben ‚Jetzt können die Gäste kommen‚ noch ein weiteres Kochbuch hier Einzug gehalten, nämlich ‚Vegetarisch vom Feinsten‚* von Bettina Matthaei.

Bettina Matthaei durften wir beide ja bereits auf der ‚Weltreise in Sachen Gewürze‚ kennen lernen.
Sie hat etliche Bücher geschrieben, darunter eben auch Vegetarisch vom Feinsten, aus dem ich nun mein erstes Rezept gekocht habe: Linguine mit Zitronen-Mascarpone-Sauce und Pistazien-Gremolata.

Schnelle, aber nicht minder feine Küche – geeignet für ‚mal schnell unter der Woche‘, aber auch als Teil eines feinen Gäste-Essens. 

Mal sehen, was ich euch in nächster Zeit noch so aus diesem Buch vorstellen werde.

Linguine mit Zitronen-Mascarpone-Sauce und Pistazien-Gremolata

Portionen: 4

Linguine mit Zitronen-Mascarpone-Sauce und Pistazien-Gremolata

Zutaten

  • Für die Sauce
  • 2 Schalotten (50 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Grappe (ersatzweise 200 ml Brühe und 50 ml Grappa)
  • 250 g Mascarpone
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2-3 TL Zitronensaft
  • Für die Gremolata
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Pistazienkerne
  • 0,5 Bund Petersilie
  • 40 g frisch geriebener Hartkäse (Eva: Parmesan)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Pasta
  • 350 - 400 g Linguine oder Tagliatelle

Zubereitung

  • Für die Sauce die Schalotten schälen und fein würfeln, im heißen Öl glasig dünsten. Brühe und Grappa dazugeben und alles etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Mascarpone einrühren und sanft köcheln, bis die Sauce leicht dicklich ist. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  • Für die Gremolata die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale abreiben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Pistazien mittelfein hacken. Die Petersilie abbrausen, trocken tupfen und fein hacken. Zitronenschale, Pistazien und Petersilie mit dem Käse mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Pasta nach Packungsanleitung bissfest garen, mit der Zitronen-Mascarpone-Sauce mischen. Die Gremolata daraufstreuen und servieren.
  • Rezept aus: Bettina Matthaei 'Vegetarisch vom Feinsten'
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/linguine-mit-zitronen-mascarpone-sauce-und-pistazien-gremolata.html

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Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Heute gibt es ein Rezept aus meinem ersten Buch von Donna Hay: ’schnell, frisch und einfach‘*. Sie hat ja nun schon etliche Bücher herausgebracht, aber ich habe mich als Erstes für diesen Kochbuch entschieden, weil ich an meinen Arbeitstagen darauf angewiesen bin, dass abends spät was Schnelles, aber doch Gesundes und nicht zu Schweres auf den Tisch kommt – mal sehen, ob die Rezepte in diesem Buch das Richtige dafür sind.

Gleich das erste Rezept, das ich mir ausgesucht habe, war ein Volltreffer in zweierlei Hinsicht: zum einen begeisterte es den Mitgenießer: (Zitat) „das muss es – Kochblog hin oder her – öfters mal geben“ und zum anderen erfüllte es locker die Vorgaben, die Peter für sein Event Satte ZWEI für weniger als FÜNF erfüllt wissen möchte: wir waren super satt und das für weniger als 5 Euro!

Dieses Event von Peter finde ich so unterstützenswert, dass ich sicherlich noch einen zweiten Beitrag dafür einreichen werde.

Vor gut einem Jahr habe ich bei Beni Shangul vom Blog Abenteuer Kochen einen super Tipp zum knusprig Braten und gleichzeitigem Entfetten von Speck gelesen. Zum Glück habe ich es mir gleich in mein Evernote (=virtuelles Gedächtnis mit außergewöhnlich guter Suchfunktion!) gespeichert und so direkt mit dem Suchbegriff ‚Speck‘ wiedergefunden.

Probiert den Tipp aus – er funktioniert super!

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Portionen: 2

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Zutaten

  • 300 g kleine Rosenkohlröschen
  • 200 g Orecchiette (Eva: Trulli)
  • 8 Scheiben Bratspeck oder Pancetta (Eva: 1 Packg Bacon)
  • 30 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 TL Oreganoblätter
  • 160 ml Schlagsahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  • Die äußeren Blätter vom Rosenkohl entfernen und die Röschen vierteln.
  • Die Teigwaren in Salzwasser 8-10 Minuten bissfest kochen, abgießen und zurück in den Topf geben.
  • Inzwischen den Speck unter dem vorgeheizten Backofengrill knusprig braten und beiseite stellen.*
  • In einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur die Butter schmelzen und darin Knoblauch und Oregano 1 Minute andünsten. Den Rosenkohl 3-4 Minuten mitschmoren. Anschließend Rahm, Zitronensaft und die fertig gegarten Teigwaren hinzufügen und gut durchmischen.
  • Auf Teller verteilen und mit dem zerbröselten Speck sowie Parmesan bestreuen.

Notizen:

*Eva: Speck nach einem Tipp von B. Shangul vom Blog 'Abenteuer Kochen' zubereitet: ein Stück Küchenpapier auf einen Teller legen, Speckscheiben nebeneinander darauflegen, mit einem Mikrowellenteller abdecken und bei 1000 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle geben. Die Speckscheiben dann vom Papier ablösen und weiterverarbeiten.

Funktioniert super!!

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/orecchiette-mit-rosenkohl-und-speck.html

Nun noch ein Foto von der Pasta vor dem Zugeben von Parmesan.

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Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Puh….derzeit ist der Wurm drin.
Mehrere Tage mit 12 Stunden reiner Arbeits- und dann noch 3 Stunden Fahrzeit – da gibt es spät abends dann nur noch kalte Küche.

Gestern Abend war ich dann zum ersten Mal wieder früher zu Hause und konnte was Schnelles, Einfaches kochen, aber trotz der Einfachheit des Gerichts waren wir beide begeistert davon und uns einig, dass es die Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut gerne mal wieder geben darf.

Da ich langsam geschmorte Zwiebelringe sehr gerne zu Spätzlegerichten esse, habe ich das auch bei diesem Gericht gemacht und das Topping mit den süßlichen Zwiebeln war noch das I-Tüpfelchen auf der Spätzle-Pfanne.

Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Portionen: 4

Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Zutaten

  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Mehl
  • 6 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g geräucherter durchwachsener Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose (425 ml) Sauerkraut
  • 1 EL Zucker
  • gemahlener Kümmel
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Schmand
  • 1 Gemüsezwiebel (Eva zusätzlich)

Zubereitung

  • Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Mehl, Eier, Petersilie und Salz mit einem Kochlöffel verrühren und schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  • Speck würfeln und in einem Topf ohne Fett ca. 6 Minuten knusprig auslassen. Zwiebel schälen und in kurze Streifen schneiden. Nach ca. 4 Minuten zum Speck geben und glasig andünsten. Sauerkraut ausdrücken, zu den Speckzwiebeln geben und ca. 30 Minuten unter gelegentlichem Wenden schmoren. Mit Salz, Zucker und Kümmel abschmecken.
  • Inzwischen in einem weiten Topf gesalzenes Wasser zum Sieden bringen. Teig portionsweise auf ein Spätzlebrett streichen. In das Wasser schaben und garen, bis die Spätzle nach oben steigen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. (Eva: Spätzlepresse)
  • Butter in einer großen Pfanne erhitzen und Spätzle darin ca. 10 Minuten unter Wenden braten. Mit Salz abschmecken. Schmand ins Sauerkraut verrühren, Sauerkraut zu den Spätzle geben, unterheben und anrichten.
  • aus Lecker.de
  • http://www.lecker.de/rezept/3141609/Kraeuter-Spaetzle-Pfanne-mit-Speck-Sauerkraut.html

Notizen:

Ich habe noch zusätzlich eine Gemüsezwiebel in Streifen geschnitten und die sehr lange, bei nicht zu großer Hitze in einer Pfanne mit Butterschmalz gebräunt und über die Spätzle-Pfanne verteilt.

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/kraeuter-spaetzle-pfanne-mit-speck-sauerkraut.html

 

 

Ravioli mit dreierlei Käse

Ja, ich habe es getan.
Meine ersten Ravioli selbst gemacht…und es war – wie schon bei den ersten selbstgemachten Gnocchi festgestellt – gar kein ‚Hexenwerk‘.

Da ich meine Arbeitsschritte nicht einzeln fotografiert habe, verweise ich für die Herstellung des Ravioliteiges und das Füllen der Ravioli auf zwei Blogger, die das sehr anschaulich und ausführlich in ihren jeweiligen Pastakursen auf ihren Blogs gezeigt haben: Steph und Robert.

Ich habe mich in meiner Vorgehensweise an das Buch von Laura Zavan: ‚Ravioli, Agnolotti, Tortellini & Co.‚* gehalten, werde über künftig Teige nach Steph‘ und Roberts Angaben zubereiten.

Als meine Ravioli fertig waren, habe ich sie erst mal eingefroren, weil ich wieder einmal sehr skeptisch war „ob die dann beim Kochen überhaupt zusammen halten oder ob das eh nur in einem Desaster endet…“  (ich kann ein herrlicher Schwarzmaler sein 😉 )

Aber sie hielten wunderbar zusammen und das Innenleben schmeckte so köstlich, dass ich so viel davon gegessen habe, dass ich hinterher mit leichten Magenbeschwerden bestraft wurde = selbst schuld! 😉

Wenn ich das nächste Mal gefüllte Pasta mache, werde ich direkt eine größere Portion davon vorbereiten, denn das Einfrieren hat wunderbar funktioniert und ich hatte so nach knapp 15 Minuten eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch.

Ravioli mit dreierlei Käse

Portionen: 4

Ravioli mit dreierlei Käse

Zutaten

  • Teig
  • 300 g Mehl
  • 3 mittelgroße Eier
  • Salz
  • Füllung
  • 80 g Pecorino, fein gerieben
  • 80 g Parmesan, fein gerieben
  • 150 g Ricotta
  • 1 Ei
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Tomatensauce
  • Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten (à 400 g)
  • 1 Knolbauchzehe
  • 10 Blätter frisches Basilikum
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • zusätzlich
  • 40 g Butter (Eva: nur ein paar Tropfen Olivenöl)

Zubereitung

  • Die Füllung
  • Die frisch geriebenen Käse mit Ricotta und Ei vermischen und mit etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Wer den Käsegeschmack gerne etwas intensiver mag, stellt die Füllung für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Eva: habe ich gemacht)
  • Der Teig
  • Zubereitung bitte hier nachlesen
  • http://lamiacucina.wordpress.com/2010/05/31/pastakurs-1-weisse-grundteige/
  • Die Ravioli herstellen
  • Auf das ausgerollte Teigblatt mit dem Spritzbeutel oder 2 Teelöffeln jeweils im Abstand von ca. 5 cm ein haselnussgroßes Häufchen Füllung setzen und mit einem zweiten Teigblatt abdecken. Mit einem Finger um die Füllung herumfahren, um die Luft herauszudrücken. Einzelne Ravioli mit einem Ausstechförmchen ausstechen, die Ränder mit den Fingern fest zusammendrücken und die fertigen Ravioli auf ein mit einem Küchentuch bedecktes Brett legen.
  • Die Tomatensauce
  • wie gewohnt herstellen
  • Das Garen und Servieren
  • Die Ravioli etwa 3 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Anschließend mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Die Butter zerlassen, mit 2 EL Kochflüssigkeit verrühren und über die Nudeln träufeln. (Eva: ich habe nur ein wenig Olivenöl darüber geträufelt). Die Ravioli mit der Tomatensauce servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/ravioli-mit-dreierlei-kaese.html

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Mett-Lasagne mit Petersilienöl

Endlich mal wieder einige Rezepte, die mich gleich beim ersten Durchblättern meines Abo-Heftchens ‚angesprungen‘ haben. Anfangen werde ich mit der Mett-Lasagne mit Petersilienöl: ganz anders als die klassische Lasagne, aber nicht minder lecker!

Beide fanden wir, dass diese Lasagne geschmacklich ‚leichter‘ daherkommt als die klassische Lasagne (wahrscheinlich durch Crème fraîche anstatt Sauce hollandaise), aber auch würziger durch Mett und Zwiebeln.

Nicht Weglassen sollte man beim Nachkochen das Petersilienöl. Das gibt dem ganzen Gericht noch einen zusätzlichen Pepp.

Mett-Lasagne mit Petersilienöl-Topping

Portionen: 4-6

Zutaten

  • 1 Dose Tomaten (800 g Füllmenge)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Teel. Fenchelsaat
  • 1 Essl. Butter, weich
  • 12-14 Lasagne-Platten (ohne Vorkochen)
  • 500 Gramm Schweinemett
  • 1 Teel. Majoran, getrocknet
  • Pfeffer
  • 300 Gramm Crème fraîche
  • Salz, grob
  • Chiliflocken
  • 1 Teel. Zucker
  • 120 Gramm Gouda, mittelalt
  • 2 Essl. Olivenöl

Zubereitung

  • Tomaten mit Saft fein pürieren. Zwiebeln in sehr dünne Ringe hobeln. Fenchelsaat im Mörser fein zerstoßen. Den Ofen auf 210 Grad (Umluft 190 Grad) vorheizen.
  • Eine Auflaufform (ca. 25 x 25 cm) mit Butter ausstreichen, mit ca. 4 Lasagne-Platten auslegen. 250 g Mett gleichmäßig daraufzupfen, ein Drittel der Tomatensauce darübergeben. Je die Hälfte der Fenchelsaat und des Majorans daraufstreuen, mit etwas Pfeffer würzen. Mit ca. 4 Lasagne-Platten bedecken.
  • Mit 150 g Crème fraîche bestreichen, mit Salz und Chiliflocken würzen. Restliches Mett daraufzupfen, ein Drittel der Tomatensauce daraufgeben, mit Fenchelsaat, Majoran und etwas Pfeffer bestreuen.
  • Mit Lasagne-Platten bedecken, mit restlicher Crème fraîche und Tomatensauce bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln mit 1 Tl Zucker mischen und darauf verteilen. Käse reiben und auf der Sauce verteilen. Mit Öl beträufeln. Im heißen Ofen auf dem Rost im unteren Ofendrittel 40-45 Min. backen. 10 Min. ruhen lassen, dann servieren.

Notizen:

Petersilienöl: von 1 Bund Petersilie die Blätter abzupfen, mit 3 El Öl im Mixer fein zerkleinern und zur Lasagne servieren

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/mett-lasagnemitpetersilienoel.html

Ragù Especial

Ragù Especial – so nennt Tim Mälzer in seinem Buch Greenbox ein fleischloses Ragù. Als Anmerkung zum Rezept schreibt er, dass es optisch, aber vor allem auch geschmacklich nicht von einer Bolognese-Sauce zu unterscheiden sei.

Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich dieses Rezept direkt am fleischliebenden Mitgenießer erprobt. Ich habe ihn während des Essens gefragt, was das denn sei und er war sich nicht sicher: "das schmeckt wie Bolognese-Sauce, aber die Konsistenz ist eine andere".

Und genauso ist es auch. So sehr ich Tim Mälzer – bekannterweise 🙂 – schätze, aber da kann ich ihm nicht ganz Recht geben. Geschmacklich ist das Gericht wunderbar und von den Gewürzen her schmeckt es auch wie eine Bolognese-Sauce, optisch kann das Ragù auch fast dafür durchgehen, aber wenn man es isst, merkt man einfach, dass es eine etwas andere Konsistenz hat.

Wir finden das Ragù beide lecker und werden es – im Wechsel mit Hackfleisch-Ragù – wieder kochen, aber man kann damit niemanden so täuschen, dass derjenige nicht merkt, dass in dieser Sauce kein Hackfleisch ist.

(leider ist mir das Foto recht unscharf geworden)

Ragù especial

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ragù Especial
Kategorien: Vegetarisch, Pilze, Tomaten, Pasta
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Gemischte Pilze (z.B. Champignons, Shiitakepilze,
      — Austernpilze)*
2     Möhren
2 Stangen   Staudensellerie
1     Gemüsezwiebel
1     Knoblauchzehe
3 Essl.   Olivenöl
1 Essl.   Tomatenmark
100 ml   Trockener Weißwein
2 Dosen   Stückiges Tomatenragout (à 425 g EW)
1 Teel.   Getrockneter Thymian
1 Teel.   Getrockneter Oregano
2     Lorbeerblätter
1 Teel.   Paprikapulver, edelsüß
      Zucker
      Salz
      Pfeffer
125-150 Gramm   Lieblingspasta pro Person
100 Gramm   Parmesan, frisch gerieben

Quelle

  aus: Tim Mälzer – Greenbox
  Erfasst *RK* 31.10.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Pilze putzen und in der Küchenmaschine grob hacken. Auf einem Blech ausgebreitet 30 Minuten an der Luft dunkel werden lassen; dabei fermentieren die Pilze etwas und werden hocharomatisch. Währenddessen Möhren schälen, Staudensellerie putzen, Zwiebel schälen und alles fein würfeln.

Knoblauchzehe schälen, hacken und mit den Pilzen im Olivenöl scharf anbraten. Das Gemüse zugeben und weitere 5 Minuten braten. Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen. Die Dosentomaten und 1/2 Dose Wasser zugeben.

Thymian, Oregano, Lorbeer und Paprikapulver unterrühren. Mit 1 Tl Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Offen 25 Minuten kochen.

Währenddessen Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen, abgießen, abtropfen und heiß unter das Ragù mischen. Mit Parmesan bestreut servieren.

*Anmerkung Eva: Champignons, Austernpilze und Shiitakepilze sowie getrocknete Steinpilze (10 Min in heißem Wasser eingeweicht und dann klein geschnitten)

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