Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln (all-in-Teig)

Leider haben Knut und ich einen komplett verschiedenen Geschmack, was Pflaumenkuchen anbelangt: ich bin der absolute Datschi-Fan (also mit Hefeteigboden) und er mag bei Pflaumenkuchen nur Rühr- oder Mürbeteig, beides gerne mit Streusel.

Also habe ich mal wieder nach einem Rührkuchenrezept gesucht und bin hier * fündig geworden mit dem Schnellen Pflaumenkuchen.
Der ist wirklich ratzfatz gemacht, da die Grundlage ein sogenannter „All-in-Teig“ ist, bei dem einfach alle Zutaten zusammen in die Schüssel kommen und alles kurz zusammengerührt wird.

Der Mann war vom Ergebnis begeistert und was will Frau dann noch mehr? 🙂

Schneller Pflaumenkuchen mit Streuseln

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Portionen: 26er Springform

Schneller Pflaumenkuchen (all-in-Teig)

Zutaten

  • Für den Belag:
  • 1200-1300 g Pflaumen
  • Für den All-in-Teig:
  • 125 g Weizenmehl (Eva: 405er)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • geriebene Zitronenschale
  • 125g weiche Butter
  • 2 Eier (Größe M)
  • Für die Streusel:
  • 150 g Weizenmehl (Eva 405er)
  • 100 g Zucker
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 100 g weiche Butter

Zubereitung

  • 1. Für den Belag gewaschene Pflaumen entsteinen und halbieren.
  • Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C
  • (Eva: feuchte Heißluft; 160°C, 65 Min)
  • 2. Für die Streusel Mehl in einer Rührschüssel mit Zimt und Zucker mischen und weiche Butter hinzufügen.. Alles mit den Rührbesen eines Handrührgeräts zu Streuseln von gewünschter Größe verarbeiten. Kühl stellen.
  • 3. Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Teigzutaten hinzufügen, alles mit den Rührbesen eines Handrührgerätes kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • 4. Dein Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Die Pflaumen kreisförmig, hochstehend, sehr eng auf dem Teig verteilen. Die Streusel auf den Pflaumen verteilen und die Form auf dem Rost auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und backen.
http://deichrunnerskueche.de/2018/08/schneller-pflaumenkuchen-mit-streuseln-all-in-teig.html

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Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Ja, ich weiß, ein Foodblogger postet ein Rezept möglichst nur einmal.
Ja, diesen Kuchen habe ich hier vor fast genau 10 Jahren (!!) schon einmal vorgestellt. Und er schlug in der Bloggerwelt ein bisschen ein wie eine Bombe – er wurde wieder und wieder nachgebacken und jeder war begeistert davon.


so sah er vor 10 Jahren aus

 

Knut und ich sprachen die Tage über Marmorkuchen („haben wir schon lange nicht mehr gegessen“, wäre in Kastenform auch praktisch zum Mitnehmen zur Arbeit“…) und Knut meinte dann aber: „Marmorkuchen ist oft so eine trockene Angelegenheit“.
Da fiel mir mein saftiger, wunderbar schokoladiger Grosis Marmor-Gugelhopf wieder ein und ich dachte mir, dass man den doch auch in meiner Schnittenform mit Aushebeboden * backen können müsste.
Ich habe dann einfach mal das Rezept halbiert, was sich aber leider als Murks herausstelle, denn der Kuchen war so viel zu flach.

Dann eben auf ein Neues: Originalteigmenge für die Gugelhopf-Form genommen und siehe da: jetzt passte es.

Und nach wie vor ist das – für mich – der beste Marmorkuchen ever!!

Ich bin überzeugt, dass das an der Sahne und der Blockschokolade liegt. Letztere wird teilweise in Stücken und teilweise geschmolzen zugegeben.

Dieser Kuchen hat es einfach verdient zweimal gepostet zu werden.

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Portionen: Schnittenform mit Aushebeboden 33*11*6 cm

Grosis Marmor-Gugelhopf in der Schnittenbackform

Zutaten

  • 250 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Weiche Butter
  • 1 Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 150 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 300 Gramm Mehl
  • 2 Teel. Backpulver
  • 200 Gramm Kochschokolade

Zubereitung

  • Zucker, weiche Butter und Vanillezucker zusammen schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Eier nacheinander beifügen und rühren, bis die Masse hell wird.
  • Sahne und Salz beifügen und gut mischen.
  • Mehl und Backpulver mischen, sieben und unter die Eicreme heben, die Hälfte dieses Teiges in eine zweite Schüssel geben.
  • Die Hälfte der Kochschokolade schmelzen, die andere Hälfte in Würfelchen schneiden; alles unter einen der beiden Teige mischen.
  • Eine Marmorkuchenform oder Schnittenbackform buttern und bemehlen.
  • Zuerst etwas hellen Teig in die Form einfüllen, dann den dunklen Teig darauf geben und mit dem
  • restlichen hellen Teig bedecken. Mit einer Gabel die beiden Teige kurvenförmig durchziehen, sodass eine schöne Marmorierung entsteht. DenKuchen backen und danach etwas ruhen lassen; aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
  • Backen bei 190° Unter-/Oberhitze; 60 Minuten; auf der 1. Einschubleiste von unten
  • Eva in der Schnittenbackform folgendermaßen gebacken: feuchte Heißluft (vorgeheizt), 160° C, 80 Min.
http://deichrunnerskueche.de/2018/08/grosis-marmor-gugelhopf-in-der-schnittenbackform.html

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Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Ein super Sommer.
Für Norddeutschland außergewöhnlich.
Schön nach den sonnenarmen Sommern der letzten beiden Jahre.
Man sollte sich nur nicht allzu doll bewegen und sich auch nicht allzu lange in einer warmen Küche beschäftigen. 😉

Da Zwetschgenzeit ist, habe ich mir daher ein schnelles Rezept gesucht und bin fündig geworden auf dem schönen Blog von lissis passion. Ihr Altdeutscher Zwetschgenkuchen lachte mich sofort an.

Genau das Richtige für diese heißen Tage: schnell gemacht und dazu noch köstlich – saftig mit einer leichten Zimtnote.
Absolute Nachbackempfehlung.
Den leckeren Kuchen im Freien zu essen,  ist nicht unbedingt anzuraten, denn die Wespen sind dieses Jahr – zumindest bei uns – sehr angriffslustig und lästig.

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Portionen: 26er Springform

Altdeutscher Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (M)
  • 280 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1000 g Pflaumen (Eva: konnte nur 700 g auf dem Kuchen unterbringen)
  • Puderzucker zum Servieren (Eva: weggelassen)

Zubereitung

  • Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • (Eva: feuchte Heißluft,vorgeheizt, 150 Grad, 65 Minuten)
  • Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz für ca. 5 Minuten cremig aufschlagen.
  • Eier nach und nach hinzufügen und luftig aufschlagen.
  • Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
  • Teig in eine gefettete Springform geben, glatt streichen und mit den entkernten halbierten Zwetschgen kreisrund belegen.
  • Den Altdeutschen Zwetschgenkuchen, auf der 2. Schiene von unten, bei 175° C Ober-/Unterhitze, für ca. 50 Minuten backen.
  • (Eva: bei 150 Grad feuchte Heißluft, vorgeheizt, 65 Min. gebacken)
  • Tipp: Stäbchenprobe nicht vergessen!
  • Nach dem Backen den Kuchen für 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  • Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Notizen:

http://deichrunnerskueche.de/2018/08/altdeutscher-zwetschgenkuchen.html

 

 

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Blogbeitrag 13 Monate vergangen sind

In diesen 13 Monaten ist aber so viel geschehen, dass keine Zeit für den Blog blieb: wir haben das Haus verkauft und uns entschieden unseren bisherigen Wohnort Klecken zu verlassen und in das benachbarte größere Buchholz zu ziehen.
Zum Glück haben wir uns fast ein Jahr Zeit gelassen zwischen Verkauf und Umzug, denn es kam noch eine große Knie-OP mit anschließender Reha bei Knut dazwischen, aber auch das ist inzwischen schon fast wieder vergessen.

Nun ist unser Umzug fast genau 2 Monate her, alle Kartons sind ausgepackt, fast alle Bilder hängen an der Wand, es gibt kaum noch Mängel bzw. Restarbeiten und wir fühlen uns schon sehr zu Hause im neuen Heim und richtig wohl.

So spricht nichts dagegen sich mal wieder mehr dem Kochen und Backen zu widmen und die neue Küche mit den neuen Geräten besser kennen zu lernen.
Schon vor dem Umzug habe ich mich von meiner Kenwood Cooking Chef getrennt, denn wir sind nie wirklich warm miteinander geworden. Von dem Erlös des Verkaufs habe ich mir jetzt eine Kenwood Chef mit der kleineren Schüssel* gekauft. Die genügt für uns 2 Personen vollkommen und lässt sich auch leichter handeln.
Meine Freundin Marlene hat mir am Wochenende spontan ein Rezept für einen Blaubeer-Buttermilch-Kuchen per Mail geschickt, welches sie beim Blog Kleines Kulinarium gefunden und auf unsere Schnittenbackform* modifiziert hat.

Ein schnell gebackener Kuchen mit meinen Lieblingssommerfrüchten = Genuss pur!

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Blaubeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

Schnittenbackform mit Hebeboden - 33cm*11cm*6 cm

Zutaten

  • Für den Teig
  • 120 g Butter, weich
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 160 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Zitronenabrieb
  • Für die Streusel
  • 70 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 130 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • Außerdem
  • 200-250 g Blaubeeren

Zubereitung

  • Streusel
  • Butter mit Zucker kurz verkneten, dann Mehl unterkneten.
  • Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  • Backofen auf 220° Heißluft vorheizen
  • Rührteig
  • Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabriebschaumig aufschlagen, dann Eier unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver vermischen, dann nach und nach Mehl und Buttermilch unterrühren. Teig in gefettete Backform geben und glatt streichen.
  • Blaubeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen, leicht andrücken, dann die Streusel darauf verteilen.
  • Backen: Heißluft - 10 Min. bei 220° und ca. 30-35 Min. bei 180°

Notizen:

http://deichrunnerskueche.de/2018/07/blaubeer-buttermilch-kuchen-mit-streuseln.html

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Erdbeerkuchen nach Roger Warna (Kenwood Cooking Chef)

Tja, mit den Träumen und Wünschen ist das ja hin und wieder so ne Sache: man denkt „das muss ich haben, damit geht bestimmt alles leichter und schneller“ und dann hat man das Schätzchen und nutzt es – wie schon das Vorgängerteil – nur zum Brot und Kuchen backen.

Da die Kenwood Cooking Chef aber ja nun über eine Kochfunktion verfügt und ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich diese so gar nicht nutze, bin ich immer wieder froh, wenn andere Blogger Rezepte für das Maschinchen einstellen und dabei auch die Kochfunktion nutzen und das genau beschreiben. Roger hat mir meine Bitte erfüllt und seine Vorgehensweise bei seiner Erdbeertorte exakt bebildert und beschrieben.

Danke vielmals, lieber Roger, so war ich denn in der Lage diesen leckeren Erdbeerkuchen auch mit der KCC zu backen.

Für die bebilderte Anleitung verweise ich euch auf Rogers Blog, den ich ja hier verlinkt habe.

 

Ich übernehme hier Rogers Rezept von seinem Blog.

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Zutaten

  • Biskuitteig - 28er Form
  • 125 g Vollei
  • 65 g Zucker
  • Zitronenabrieb, wenig Vanillemark
  • 60 g Mehl
  • 12 g Speisestärke (Maizena)
  • 10 g flüssige Butter
  • Patissier Crème - für 10 Personen
  • 500 g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 80 g Eigelb
  • 40 g Maisstärke
  • Belag
  • 500g Erdbeeren

Zubereitung

  • In der Kenwood – Schüssel das Vollei mit Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb vermengen.Die Schüssel einspannen und der Schneebesen einklinken.
  • Die Kenwood auf vollen Touren bei 60° Grad für 1 Minute laufen lassen.Das Ergebnis ist traumhaft. In nur einer Minute optimal warm und schaumig geschlagen.
  • Danach einfach nur für 10 Minuten auf max den Eischaum kalt schlagen.
  • In dieser Zeit eine Backform vorbereiten. Am Besten eine mit einem gerippten Rand.
  • Die Form habe ich mit reichlich Butter ausgestrichen.
  • Den Kessel nun ausspannen, Schneebesen entfernen und die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  • Am Schluss das Mehl und die Speisestärke ebenfalls vorsichtig unterheben. Die luftige Masse nun in der Form verteilen.
  • Im Ofen bei 200° Grad ca. 15 Minuten Sichtbacken.
  • Für die Creme die Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote in der Rührschüssel der Kenwood zum kochen bringen.Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Das Eigelb, Maisstärke und der Zucker verrühren.
  • Das Eigelb/Stärke/Zucker – Gemisch langsam zu der heissen Vanillemilch giessen. Bei 100° Grad etwa 3 Minuten abkochen.
  • Noch heiss durch ein Sieb treiben. Die noch heisse Crème auf dem Biskuit verteilen.
  • Die halbierten Erdbeeren darauf setzen und den Kuchen genießen.
http://deichrunnerskueche.de/2017/06/erdbeerkuchen-nach-roger-warna-kenwood-cooking-chef.html

Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Nun ist genug *geflittert* ! 🙂 und es wird Zeit, dass der letzte Beitrag mal ein wenig nach unten rutscht. Auch *Flitternde* brauchen schließlich was zu beißen.

Diesen Pflaumenkuchen (bisschen nach unten scrollen auf der Seite) habe ich bei meiner Freundin Marlene zuerst auf facebook gesehen. Dort lachte er mich direkt so an, dass ich ihn unbedingt auch backen musste, obwohl ich von vorneherein wusste, dass ich damit bei Knut nicht punkten kann, denn er mag Pflaumenkuchen nur mit Rührteig – was wiederum für mich ein totales No-go ist. 🙂 Geschmäcker sind nun mal verschieden und vielleicht backe ich dieser Tage ja noch mal einen mit Rührteig, den er dann ganz alleine essen darf.

Der Teig ist richtig flaumig und lässt sich so gut handeln, dass schon das Backen eine wahre Freude ist. Er verliert auch durchs Backen kein bisschen von seiner Flaumigkeit und ist schön locker und saftig.

Pflaumenkuchen (Lievito madre) mit Streuseln

Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein.

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Pflaumenkuchen (Lievito madre)

Zutaten

  • Lievito madre TA150
  • 25 g Weizenmehl Type 550, 812 oder 1050
  • 12 g Wasser ca. 30°C
  • 25 g Anstellgut Weizen TA150
  • Mehlkochstück
  • 5 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Wasser kalt
  • Quellstück
  • 2 g Flohsamenschalen
  • 25 g Wasser kalt
  • 33 g Schmand oder Crème Fraiche
  • 25 g Vollei
  • 28 g Zucker
  • 2 g Salz
  • Vanilleschoten-Mark nach Geschmack
  • Zitronenabrieb nach Geschmack - optional
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 25 g Butter weich
  • Butterstreusel
  • 82 g Butter, weich - nicht flüssig
  • 66 g Zucker
  • 150 g Weizenmehl 405 oder 550
  • 1 g Salz
  • Zimt nach Geschmack

Zubereitung

  • Lievto madre: Zutaten verkneten, Reifezeit ca. 3-4 Std. ca. 24-28°C
  • Mehlkochstück: Zutaten gut verrühren und unter rühren kurz aufkochen und abkühlen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Quellstück: Zutaten gut verrühren und ca. 1 Std. quellen lassen. Kann schon am Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern.
  • Teigbereitung:
  • Schmand, Zucker, Salz, Vanillemark und Ei verquirlen.
  • Lievito madre grob zerteilen, mit Mehlkochstück und Quellstück kurz ankneten, dann nach und nach ca. 2/3 des Mehls und die Schmand-Mischung langsam unterkneten. Den Teig ca. 5 Min. kneten, dann restliches Mehl mit der weichen Butter unterkneten. Teig ca. 10-15 Min. kneten. Am Ende der Knetzeit sollte der Teig glatt und glänzend sein, sich vom Schüsselrand und -boden lösen.
  • Knetzeit: ca. 5 Min. + ca- 10-15 Min.
  • Teigtemperatur: 22-24°C - max. 26°C
  • Teigruhe: ca. 90 Min. - Teig in Abständen von ca. 30 Min. aufziehen/falten.
  • Aufarbeitung: Teig nach der Teigruhe nochmals aufziehen/falten, kurz entspannen lassen, anschließend auf Blechgröße ausrollen.
  • Stückgare: ca. 60-90 Min., dann stippen und belegen.
  • Backen: Backofen vorzeiten auf 220°C - Blech in den Ofen schieben und ca. 10 Min. bei 220° anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 180°C und weitere 30 Min. backen.
  • Gesamtbackzeit: ca. 40 Min. – 220°C fallend auf 180°C
  • Eva im MIWE folgendermaßen gebacken: 20 Minuten bei 200°C und 20 Minuten bei 180°C (ohne Schwaden!)
  • Teigeinlage Backblech ca. 30x40 cm - ca. 400-500 g Teig
  • Teigeinlage Backform ca. 28 cm Ø - ca. 350 g Teig
  • ________________________________________________________________________________
  • Zubereitung Butterstreusel
  • Butter, Zucker, Salz u. Zimt mit dem Knethaken des Handrührers kurz verkneten.
  • Nach und nach das Mehl zugeben, erst langsam rühren bis es nicht mehr staubt, dann auf voller Geschwindigkeit weiter kneten bis sich feine Streusel bilden.
  • Knetzzeit: ca. 2 Min.
  • Die feinen Streusel auf die Arbeitsfläche kippen und mit den Händen verreiben bis die gewünschte Streuselgröße erreicht ist.
  • Die Streusel kann man gut schon ein paar Tage vorher herstellen, sie halten sich im Kühlschrank gut 1-2 Wochen, wenn sie einem gut verschlossenen Gefäß gelagert werden.
  • Streuselmenge:
  • Backblech 30x40 cm - ca. 400-500 g Streusel
  • Backform ca. 28 cm Ø - 300 g Streusel"
http://deichrunnerskueche.de/2016/09/pflaumenkuchen-lievito-madre-mit-streuseln.html

Das Originalrezept – allerdings für einen feinen Zopf – findet ihr hier bei Marlene im Sauerteigforum.

Pandoro nach Rolando Morandin (mit Lievito madre)

Pandoro gehört zu Weihnachten wie Plätzchen, Stollen etc.

Meine Freundin Marlene – euch allen ja inzwischen bestens bekannt (sie könnte eigentlich Co-Schreiberin dieses Blogs sein 🙂 ) – hat auch dieses Jahr wieder ein neues Pandoro-Rezept in den Weiten des www ‚ausgegraben‘ und dann modifiziert.

Das Rezept ist insofern ein wenig aufwendig, da sich die Zubereitung über 2 Tage hinzieht, wovon immer nur wenige Minuten für weitere Vorbereitungsarbeiten vonnöten sind, aber der Aufwand ist gerechtfertigt, man wird mit einem wunderbar lockeren, geschmackvollen und saftigen Pandoro nach Rolando Morandin belohnt.

Marlene hat das Rezept so ausführlich aufgeschrieben – sogar mit Zeitplan und die einzelnen Schritte bebildert erklärt -, dass ich das Rezept dieses Mal nicht auch in meinem Blog aufschreiben werde, sondern euch bitte diesem Link zu folgen und direkt bei Marlene zu schauen und dort gerne auch zu kommentieren.

Sie und ihre tollen, gelingsicheren Rezepte haben diesen ‚Aufwand‘ mehr als verdient!


(
Pandoro-nach-Rolando-Morandinmit dem Fotografieren klappt es bei mir wieder nicht sonderlich gut, seit ich kein Tageslicht mehr dafür habe – schaut euch Marlenes Foto an, da könnt ihr die  Flaumigkeit dieses Pandoros wesentlich besser erkennen)

Weitere Pandoro-Rezepte findet ihr in meinem Blog hier und hier.

 

Gefüllter Butterkuchen – nachgebacken

Bernd Neuner, seines Zeichens Konditormeister, kenne ich nun schon etliche Jahre virtuell. Man ‚trifft‘ sich immer wieder im Netz.
Bei facebook hat er die Gruppe backfreaks ins Leben gerufen und stellt dort auch selbst immer wieder seine tollen Rezepte vor. Des Weiteren hat er aber auch eine eigene Internetseite, die ihr euch unbedingt einmal anschauen solltet.

Neulich zeigte er ein Foto von seinem gefüllten Butterkuchen bei facebook und es war um meine Freundin Marlene und mich geschehen: der musste nachgebacken werden.
Marlene war so nett und hat Bernds Mengenangaben an die Schnittenform mit Aushebeboden angepasst, denn da passt die Menge einfach besser für den kleinen Haushalt.

Der Kuchen ist so mega-lecker, locker und saftig (das letzte Stück schmeckte sogar am dritten Tag noch prima; Butterkuchen aus der Bäckerei ist meist am nächsten Tag schon so trocken, dass man ihn nicht mehr essen mag) – den müsst ihr unbedingt nachbacken!

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Portionen: Schnittenform (31,5*10,5 cm)

Nachgebacken: Gefüllter Butterkuchen

Zutaten

  • Butterhefeteig:
  • 20 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 140 g Weizenmehl 550
  • 25 g Vollei (ganze Eier)
  • 8 g Hefe
  • 55 g Vollmilch 3,5% (lauwarm)
  • etwas Zitrone unbehandelt (abreiben)
  • 1/4 Vanilleschote (auskratzen)
  • 1 Prise g Salz
  • Belag:
  • 30 g Butter (kalt in kleine Würfel schneiden)
  • 30 g Zucker
  • Vanille-Füllcreme:
  • 40 g Eiweiss
  • 1 Prise(n) Salz
  • 15 g Zucker
  • Eiweiß, Salz und Zucker zu kompaktem Eischnee aufschlagen
  • 140 g Vollmilch 3,5%
  • 25 g Butter
  • 15 g Vanillepuddingpulver
  • 15 g Zucker
  • 1?4 Vanilleschote auskratzen
  • die vorgenannten Zutaten zu einem Pudding aufkochen
  • 1,5 Blatt Gelatine

Zubereitung

  • Hefeteig herstellen, nach einer Teigruhe von 30 Minuten ausrollen und mit einer Gabel reichlich Löcher in den Teig stupfen.
  • Dann die kalten Butterwürfel auflegen und etwas in den Hefeteig drücken, Zucker aufstreuen und 30-40 Minuten zur Gare stellen.
  • Bei 200 Grad ca. 20-22 Minuten backen - evtl. in den letzten 5 Minuten die Temperatur auf 180 Grad reduzieren.
  • Den erkalteten Kuchen (am Besten auf Kuchengitter auskühlen lassen) in Streifen von ca. 8 cm oder nach eigenen Wünschen schneiden (wer mag kann die Ränder etwas abschneiden - begradigen) . Diese Streifen mittig durchschneiden. Die Unterseite in einen Backrahmen legen, dann die oberen Teile des Butterkuchens in je 8 cm einteilen, sodass Stücke mit je ca. 8x8 cm entstehen. (Eva: statt Backrahmen Schnittenform - Schnitten in Breite von 6 cm geschnitten)
  • Füllung:
  • Eiweiss und Zucker zu einem kompakten Eischnee aufschlagen. Aus den restlichen Zutaten einen Vanillepudding kochen - in den heissen Vanillepudding wird sofort ein Teil vom Eischnee untergehoben. Dann gleich die eingeweichte Gelatine in die heisse Füllkreme einrühren, den restlichen Eischnee unterarbeiten. Die warme Füllkreme in den Backrahmen einfüllen, glatt streichen, die Oberteile auflegen und für 2-3 Stunden auskühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit den Kuchen schneiden.

Notizen:

Rezept von Bernd Neuner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/nachgebacken-gefuellter-butterkuchen.html

Buchweizen-Torte

Hab ich es nicht immer schon gesagt?
Ich kann keine Torten!
Aber man (ich) wird einfach nicht schlau und versucht es immer wieder.

Ich stöberte in der Buchhandlung in der Koch- und Backbuchabteilung (wo sonst?!) und dann lachte mich ‚Das Hüftgold-Backbuch’* von Florian Lechner an. Bisschen darin rumgeblättert, alles sah einfach aus, dann war auch noch eine Buchweizen-Torte darin (nach der suche ich doch schon so lange)….und es war klar, dass das Buch mit nach Hause durfte.

Klar war auch, dass ich als Erstes die Buchweizen-Torte backen musste. Von der Optik sprechen wir nicht weiter, da schauen wir lieber zur Kochpoetin und zu MaLu, denn die haben das beide so was von drauf!
Geschmacklich ist diese Buchweizen-Torte auch anders als die, die man hier in der Lüneburger Heide in den Cafés bekommt, denn der Teig ist mehr Rührteig als Biskuitteig, aber köstlich durch die gerösteten Haselnüsse, die Schokoladenblättchen und die Äpfel.
Die Füllung kommt einem – trotz Mascarpone und Sahne – leichter vor als die in den Cafés, zumal sie auch nur zwischen die beiden Teigschichten kommt und nicht alles damit bestrichen wird.

Wir fanden sie – trotz nicht berauschender Optik – sehr lecker und haben die kleine 18er Torte in einem Rutsch vertilgt. 🙂

Buchweizen-Torte

Portionen: Springform 28 cm Durchmesser

Buchweizen-Torte

Zutaten

  • Für den Kuchen
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 6 Eier
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 2 EL Schokoladenblättchen
  • 2 Äpfel
  • Für die Füllung
  • 250 g Sahne
  • 250 g Mascarpine
  • 40 g Puderzucker
  • 60 g weiche Butter
  • 180 g Preiselbeeren
  • Zur Verzierung
  • Puderzucker
  • geschmolzene Schokolade

Zubereitung

  • Die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Die Eier nach und nach dazugeben. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten. Haselnüsse, Buchweizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Schokoladenblättchen vermischen und vorsichtig zur Buttermasse geben.
  • Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, fein reiben und unter doe Buttermasse heben. Den Teig in eine gefettete, mehlierte Springform füllen und auf 1 Stunde backen.
  • Den Kuchen abkühlen lassen. Die Sahne für die Füllung steif schlagen. Mit Mascarpone, Puderzucker und Butter glatt rühren, die Preiselbeeren unterheben. Anschließend den Kuchen für 2 Böden einmal durchschneiden und die untere Hälfte mit der Preiselbeercreme bestreichen. Den Deckel auflegen. Mit Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Schokolade verzieren.

Notizen:

Eva: von allen Zutaten nur die Hälfte genommen und den Kuchen in einer 18er Springform gebacken. Backzeit war auch eine Stunde - früher war der Kuchen (mittels Stäbchenprobe getestet) noch nicht durch. Aufs Verzieren mit flüssiger Schokolade habe ich verzichtet.

Rezept aus: Das Hüftgold-Backbuch von Florian Lechner

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/buchweizen-torte.html

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Apfel-Streusel mit Rahmguss

Mein Wochenendkuchen war ein Apfel-Streusel mit Rahmguss und er hat mich richtig begeistert! Ich bin ja normalerweise nicht so ein Streuselfan, aber der Haselnusskrokant in den Streuseln ist der Bringer = so mag auch ich Streusel. Genug Obst für meinen Geschmack ist auch in dem Kuchen und der Schmand-Vanilleguss rundet alles schön ab.

Der Kuchen ist schon ein wenig gehaltvoll, aber ich hab mir zwei Stücke davon auf meine 15 km-Wanderung mitgenommen und denke, dass es daher nicht ganz so schlimm war mit den Kalorien. 😉  So konnte ich auch gleich testen, ob er Picknick geeignet ist – ja, er ist es und bekommt von mir die absolute Nachbackempfehlung.

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Portionen: 1 Springform (26er Durchmesser)

Apfel-Streusel mit Rahmguss

Zutaten

  • etwas + 225 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnuss-Krokant
  • 200 g + 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Salz
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 800 g Äpfel (z. B. Boskop)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille" (zum Kochen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • 1. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Mehl, Krokant, 200 g Zucker, Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 225 g Butter in Flöckchen und 1 Ei erst mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann kurz mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  • 2. Hälfte Streusel als Boden in der Form verteilen und andrücken. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen.
  • 3. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Streuselboden verteilen.
  • 4. Schmand, 4 Eier, 75 g Zucker und Soßenpulver verrühren und über die Äpfel gießen. Die restlichen Streusel daraufstreuen.
  • 5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.
  • Rezept aus lecker.de http://www.lecker.de/rezept/930490/Apfel-Streusel-mit-Rahmguss.html
http://deichrunnerskueche.de/2014/10/apfel-streusel-mit-rahmguss.html