Archiv der Kategorie: Cooking Chef (KCC)

Erdbeerkuchen nach Roger Warna (Kenwood Cooking Chef)

Tja, mit den Träumen und Wünschen ist das ja hin und wieder so ne Sache: man denkt „das muss ich haben, damit geht bestimmt alles leichter und schneller“ und dann hat man das Schätzchen und nutzt es – wie schon das Vorgängerteil – nur zum Brot und Kuchen backen.

Da die Kenwood Cooking Chef aber ja nun über eine Kochfunktion verfügt und ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich diese so gar nicht nutze, bin ich immer wieder froh, wenn andere Blogger Rezepte für das Maschinchen einstellen und dabei auch die Kochfunktion nutzen und das genau beschreiben. Roger hat mir meine Bitte erfüllt und seine Vorgehensweise bei seiner Erdbeertorte exakt bebildert und beschrieben.

Danke vielmals, lieber Roger, so war ich denn in der Lage diesen leckeren Erdbeerkuchen auch mit der KCC zu backen.

Für die bebilderte Anleitung verweise ich euch auf Rogers Blog, den ich ja hier verlinkt habe.

 

Ich übernehme hier Rogers Rezept von seinem Blog.

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Erdbeerkuchen nach Roger Warna

Zutaten

  • Biskuitteig - 28er Form
  • 125 g Vollei
  • 65 g Zucker
  • Zitronenabrieb, wenig Vanillemark
  • 60 g Mehl
  • 12 g Speisestärke (Maizena)
  • 10 g flüssige Butter
  • Patissier Crème - für 10 Personen
  • 500 g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 80 g Eigelb
  • 40 g Maisstärke
  • Belag
  • 500g Erdbeeren

Zubereitung

  • In der Kenwood – Schüssel das Vollei mit Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb vermengen.Die Schüssel einspannen und der Schneebesen einklinken.
  • Die Kenwood auf vollen Touren bei 60° Grad für 1 Minute laufen lassen.Das Ergebnis ist traumhaft. In nur einer Minute optimal warm und schaumig geschlagen.
  • Danach einfach nur für 10 Minuten auf max den Eischaum kalt schlagen.
  • In dieser Zeit eine Backform vorbereiten. Am Besten eine mit einem gerippten Rand.
  • Die Form habe ich mit reichlich Butter ausgestrichen.
  • Den Kessel nun ausspannen, Schneebesen entfernen und die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  • Am Schluss das Mehl und die Speisestärke ebenfalls vorsichtig unterheben. Die luftige Masse nun in der Form verteilen.
  • Im Ofen bei 200° Grad ca. 15 Minuten Sichtbacken.
  • Für die Creme die Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote in der Rührschüssel der Kenwood zum kochen bringen.Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Das Eigelb, Maisstärke und der Zucker verrühren.
  • Das Eigelb/Stärke/Zucker – Gemisch langsam zu der heissen Vanillemilch giessen. Bei 100° Grad etwa 3 Minuten abkochen.
  • Noch heiss durch ein Sieb treiben. Die noch heisse Crème auf dem Biskuit verteilen.
  • Die halbierten Erdbeeren darauf setzen und den Kuchen genießen.
http://deichrunnerskueche.de/2017/06/erdbeerkuchen-nach-roger-warna-kenwood-cooking-chef.html

Hefezopf

Eine Alternative zu Brot und Brötchen ist beim Wochenendfrühstück immer mal gerne gesehen. Bisher war das meist mein Rosinenbrot, jetzt wurde das Repertoire aber erweitert um einen wunderbar lockeren, flaumigen Hefezopf.

Ist das nicht ein kleines Prachtstück?

locker, flaumig, flauschig = ich bin begeistert! Unbedingte Nachbackempfehlung.

Hefezopf

Portionen: 1 Zopf à ca. 800 g

Hefezopf

Zutaten

  • Hefefeinteig
  • Mehlbrühstück:
  • 12 g Weizenmehl 550er
  • 48 g Wasser
  • 2 g Salz
  • Mehl mit kochendem Wasser überbrühen, gut durchrühren und abkühlen lassen.
  • Kann schon 1 Tag vorher hergestellt werden, dann kühl lagern, kann im Sommer direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet werden.
  • Hefeteigpaste:
  • 60 g Butterschmalz
  • 30 g Zucker
  • 30 g Invertzuckersirup oder Glukosesirup oder Honig (Eva: Honig)
  • Zitronenabrieb nach Geschmack
  • Vanillemark nach Geschmack
  • 2 g Salz
  • Butterschmalz erst weich werden lassen, dann mit einer Gabe und dem Knethaken des Handrührers mit den restlichen Zutaten vermischen. (Eva: direkt von der KCC vermischen lassen)
  • Teig:
  • Mehlbrühstück
  • Hefeteigpaste
  • 400 g Weizenmehl 550er
  • 40 g Ei (kleines Ei verquirlen, Menge abmessen oder ganzes Ei abwiegen und restliche Menge beim Wasser abziehen)
  • 16 g Hefe
  • 130 g Wasser/alternativ Milch (Eva: Milch)
  • 0,4 g aktives Backmalz
  • Eistreiche und evtl. Topping
  • 1 verquirltes Ei sowie etwas Wasser und Salz
  • 1 Hand voll gehackte Mandeln oder Hagelzucker (nach Belieben) (Eva: weggelassen)

Zubereitung

  • Alle Zutaten einige Zeit vorher in der Küche bereitstellen, so dass sie bei der Teigzubereitung gleich temperiert sind.
  • Alle Zutaten (bis auf die für die Eistreiche) in die Backschüssel geben und den Teig kneten lassen.
  • Knetzeit: 8 Minuten langsam und 4 Minuten schneller. - Der Teig sollte am Ende der Knetzeit nicht mehr an der Schüssel kleben
  • Teigtemperatur: 26°C
  • Teigruhe: an einem warmen Platz zugedeckt mindestens 30 Minuten. (Eva: in der Kenwood Cooking Chef bei gleichbleibend eingestellten 35°C)
  • Zwischengare und Flechten: nach der Teigruhe den Teig in 3 Teile teilen und diesen Strängen wieder eine Zwischengare von 30 Minuten oder mehr geben. Dazu werden sie zu handlangen dicken Walzen gerollt, in die Falten eines bemehlten Leinentuchs gelegt und mit Folie abgedeckt. - Wenn die Stränge deutlich an Größe zugenommen haben, wird jedes einzelne Teigstück in die Länge gezogen, auf ein Drittel zusammengelegt und dann zu einer festen Wurst aufgerollt, die so lange auf der Arbeitsfläche gerollt wird, bis sie die richtige Länge zum Flechten hat. Die Stränge müssen zum Flechten trocken, sogar ein wenig mehlig sein. - Die Teigstränge müssen sehr locker miteinander verflochten werden. Am Ende verbindet man die drei Teigenden durch einen Schlag mit der Handkante fest miteinander, legt den entstandenen Zipfel nach unten um und schlägt nochmals mit der Handkante darauf. Dann sollten die Zöpfe nicht mehr aufgehen.
  • Gare: Den fertigen Zopf auf ein gefettetes oder mit Dauerbackfolie belegtes Backblech legen, überschüssiges Mehl abwischen und den Zopf ein erstes Mal dünn, aber sorgfältig mit Eistreiche bestreichen. Er darf jetzt an der Luft weiterreifen ca. 40-60 Minuten bis zur knapp vollen Gare so dass er vor dem zweiten Einstreichen eine leichte Haut bildet. Unmittelbar vor dem Backen nochmals leicht mit Eistreiche einpinseln und ggf. mit gehackten Mandeln bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen ohne Schwaden backen.
  • Backen: Ofen vorheizen auf ca. 200°(Ober-/Unterhitze) - ca. 10 Min. anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 160-170° und weitere 20-25 Min. backen
  • Gesamtbackzeit: ca. 25-30 Minuten
  • Rezept: Rezeptvorlage für den Hefefeinteig von Markus Messemer, leicht modifiziert; Art des Flechtens sowie Eistreiche nach Günther Weber "Gut Brot will Weile haben"

Notizen:

Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 180°C/10 Minuten/ohne Schwaden//160°C/25 Minuten/ohne Schwaden

http://deichrunnerskueche.de/2014/09/hefezopf.html

Chef-Bolo mit Spirelli

Ja, ich stibitze bei Robert – sowohl beim Rezeptnamen als auch bei der Zubereitung seiner Automaten-Bolo. Allerdings nicht 1:1, denn ich habe auch noch vom neuen Lafer-Buch für die Cooking Chef stibitzt – soll heißen: ich habe eine Robert-Lafer-Automaten-Bolo gekocht.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, nur ein wenig flüssiger darf die Bolognese Sauce für mich sein; daher nächstes Mal ein bisschen mehr Pomodori pelati dazu.

Nun beginnt schon wieder die Zeit der schlechten Fotos mit künstlichem Licht, wenn man nur abends essen kann, aber heute interessiert auch weniger das Foto als die Zubereitung mit dem Chef.

Eigentlich muss es ja nicht extra erwähnt werden: Bolognese kann man natürlich auch von Hand auf dem Herd zubereiten. Aber wenn man schon so ein Maschinchen sein Eigen nennen darf, sollte man es auch nutzen und so hatte ich die Hände frei, um nebenbei Kuchen zu backen und Frikadellen zu formen. 😉

Schon klar, dass man eigentlich Spaghetti zu Bolognese Sauce ist, aber bekanntlich hat der Mitgenießer ein kleines Handicab und da sind kürzere, gedrehte Nudeln einfach besser zu handeln für ihn.

Chef-Bolo mit Spirelli

Portionen: 2 Portionen für 2 Personen

Chef-Bolo mit Spirelli

Zutaten

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 entkernte Chilischote
  • 120 g Karotten
  • 120 g Knollensellerie
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 geh. Tl Thymian, getrocknet
  • 200 ml Rotwein
  • 1 Dose Pomodori pelati, 400 g (Eva: lieber 500-550 g)
  • 3 Tomaten
  • gehackte Nadeln von 1-2 Zweigen Rosmarin (Eva: vergessen zu kaufen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 0,5 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  • Zwiebeln, Knoblauchzehen, Chilischote, fein hacken, Karotten und Sellerie in feine Würfelchen schneiden.
  • Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen. Das Olivenöl in der Rührschüssel bei 140°C, Intervallstufe 1 erhitzen.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote zugeben, kurz andünsten, dann die restlichen Gemüsewürfel zugeben und 5 Minuten dünsten.
  • Das Hackfleisch, Thymian und das Tomatenmark zugeben und 5 Minuten weiter dünsten. (Ich bin Roberts Rat gefolgt, das Hack nicht krümelig zu braten - er hat recht: sanft gedünstet bleibt es saftiger!)
  • Die Dosentomaten und den Rotwein zugeben, aufkochen lassen. Würzen mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker und dem fein gehackten Rosmarin (Eva: leider vergessen)
  • Temperatur auf 95°C zurückstellen und das Ragù gut 40 Minuten bei Intervallstufe 3 weiter köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Nach ca. 30 Minuten mit zum Ragù geben.
  • Abschmecken und mit klein gehackter Petersilie zu Spaghetti oder anderen Nudeln servieren.

Notizen:

sehr gut. - Nächstes Mal etwas mehr Pomodori pelati dazugeben, damit das Ragù ein klein wenig flüssiger wird.

http://deichrunnerskueche.de/2014/08/chef-bolo-mit-spirelli.html

Zitronenkuchen

Anfängerrezept.
Simpel, einfach, eigentlich nicht erwähnenswert.
Schnell gemacht an heißen Sommertagen.
Angenehm die leichte Säure durch die Zitronen.
Daher: alles in allem ein schöner Sommerkuchen, der nun endlich auch mal in meinen Blog darf.

Ich habe für den Zitronenkuchen dieses Mal einen Tipp befolgt, den ich in dem neuen Lafer Kochbuch für die Kenwood Cooking Chef gelesen habe (und den ich – ohne Zucker – bei vielen Kuchen anwende, nur bisher noch nicht beim Zitronenkuchen): die Eier trennen und mit der Hälfte der Zuckermenge Eischnee schlagen und diesen dann vorsichtig unter den fertigen Teig heben. Dies und sicherlich auch meine Möglichkeit mit ‚feuchter Heißluft‘ (Backofen wird quasi verschlossen und die Feuchtigkeit aus dem Backwerk bleibt im Ofen während des Backens) zu backen, ließen den Kuchen wunderbar locker und saftig werden.

 

Locker und saftig – wie Zitronenkuchen sein soll!

Zitronenkuchen

Portionen: 1 Kastenform (25*11 cm)

Zitronenkuchen

Zutaten

  • Vorbereiten
  • Butter und Mehl für die Form
  • Kuchenteig
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 8 g Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 2 Bio-Zitronen, Schale davon
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 g Weizenmehl (Eva: 405er)
  • 30 g Speisestärke
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • Glasur
  • 100-125 g Puderzucker, gesiebt
  • ca. 2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung

  • Kastenform (25*11 cm) fetten und mehlieren.
  • Backofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Heißluft 160°C) - (Eva: 160°C feuchte Heißluft im Juno Kombidampfgarbackofen)
  • Eier trennen. Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen.
  • Für den Teig Butter in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät (Eva: KCC mit Flexi-Rührelement) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker und Zitronenschale unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Eigelb etwa 1/2 Minute auf höchster Stufe unterrühren.
  • Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und auf die Butter/Zucker/Ei-Mischung sieben und kurz auf mittlerer Stufe (Eva: mit KCC auf minimalster Stufe 30 sec unterrühren) unterrühren. Nun den Eischnee dazugeben und per Hand vorsichtig unterheben. (Eva: mit KCC auf minimalster Stufe 30 sec unterrühren)
  • Teig in die Form füllen und auf den Rost im unteren Drittel in den Backofen schieben. Nach 15 Minuten Backzeit den Kuchen der Länge nach in der Mitte etwa 1 cm tief einschneiden. Dann den Kuchen weitere 40 Minuten backen.
  • Für den Guss Puderzucker sieben und mit so viel Zitronensaft glatt rühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.
  • Kuchen 5 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form lösen, auf einen Kuchenrost stellen. Kuchen noch heiß mit dem Guss bestreichen, je heißer der Kuchen, desto stärker zieht der Guss ein.
  • Den Kuchen auf dem Kuchenrost erkalten lassen.

Notizen:

Rezept aus: Dr. Oetker - Backen macht Freude - Das Original sowie die Idee mit dem Eischnee aus dem neuen Lafer Kochbuch für die Kenwood Cooking Chef

http://deichrunnerskueche.de/2014/07/zitronenkuchen.html

 

Erdbeer – Trifle …. oder der Chef war wieder mal aktiv ;-)

Die Erdbeerzeit ist ja – zumindest hier – noch in vollem Gange und die Erdbeeren sind dieses Jahr so aromatisch wie lange nicht mehr.

Eigentlich esse ich Obst am liebsten pur – von der Hand in den Mund – und viel mehr braucht es für mich derzeit auch nicht außer Erdbeeren, Kirschen, Heidelbeeren….daher wird hier momentan auch wenig gebloggt – man muss die paar guten Sommertage einfach für Aktivitäten im Freien nutzen, sie vergehen eh viel zu schnell wieder.

Dieses Wochenende wurde ein Teil der Erdbeeren aber zu einem köstlichen Dessert verarbeitet – weniger von mir als vom neuen Chef in Deichrunners Küche: der Kenwood Cooking Chef. 🙂 Schließlich muss ich doch weiter das Lafersche Kochbuch für diese Maschine testen. – Das leckere Erdbeer-Trifle lässt sich natürlich auch auf herkömmliche Weise zubereiten!

Lässt sich – als Gäste-Dessert – auch gut einen Tag vorher vorbereiten, dann aber die Sahne und die Verzierung noch nicht dazu geben.  – Wir hatten 2 Portionen übrig und die haben am nächsten Tag wirklich noch erstklassig geschmeckt.

Erdbeer - Trifle

Portionen: 4

Erdbeer - Trifle

Zutaten

  • Für den Biskuit
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • Für die Erdbeeren
  • 500 g reife Erdbeeren
  • 75 g Gelierzucker 3:1
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Für die Vanillecreme
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 250 ml Milch
  • 75 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 25 g Speisestärke
  • Außerdem
  • 4-5 ELGrand Marnier
  • 200 g Sahne
  • 3 EL geröstete Mandelblättchen
  • einige Erdbeeren
  • frische Minze zum Garnieren

Zubereitung

  • Für Biskuitboden
  • Schüssel und Schneebesen im Kühlschrank kalt stellen.
  • Zucker und Eier in die Rührschüssel geben, Schneebesen einsetzen und ca. 4 Minuten schlagen - schnell von kleiner Stufe auf 'Max' hochstellen.
  • Schüssel aus der Maschine nehmen, Mehl und Speisestärke auf die Ei-Zuckermasse sieben und mit dem Spatel oder Kochlöffel sehr vorsichtig unterheben/unterziehen.
  • Die Biskuitmasse in eine mit Backpapier bespannte Springform (Durchmesser 26 cm) füllen, glatt streichen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im Backofen etwa 30 Minuten backen.
  • Den erkalteten Biskuit in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
  • Die Erbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren, vierteln oder grob würfeln. Die Hälfte der Erdbeeren zusammen mit dem Gelierzucker und Zitronensaft in den Glas-Mixaufsatz füllen und pürieren.Das Püree in die Rührschüssel der Cooking Chef füllen. Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen und bei 140°C, Geschwindigkeitsstufe 1, das Erdbeerpüree etwa 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Rührschüssel und Schneebesen säubern.
  • Das Vanillemark mit Milch, Zucker, Eigelb und Speisestärke in die Rührschüssel geben. Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen und die Mischung bei 110°C, Geschwindigkeitsstufe 2, in etwa 2 Minuten zum Pudding kochen. (P-Taste dücken, damit der Rührvorgang fortgesetzt wird!!) Diesen in eine Schüssel gießen und auf Eis kalt rühren oder zugedeckt im Kühlschrank erkalten lassen. (Eva: im Kühlschrank!)
  • Biskuit abwechselnd mit den geschnittenen Erdbeeren, der Erdbeermarmelade und dem Vanillepudding in eine große Glasschüssel oder in Portionsgläser einschichten. Dabei die Biskuitwürfel jeweils mit etwas Grand Marnier beträufeln.
  • Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen. Die Sahne in die Rührschüssel füllen und mit eingesetztem Spritzschutz bei maximaler Geschwindigkeitsstufe cremig steif schlagen. Sahne auf dem Trifle verteilen. Mit Erdbeeren, gerösteten Mandelblättchen und Minze garnieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/07/erdbeer-trifle-oder-der-chef-war-wieder-mal-aktiv.html

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Geschenke erfreuen das Herz doch immer – so auch meines, als mir die liebe Zorra das neue Buch von Herrn Lafer für die Kenwood Cooking Chef zukommen ließ.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem, weil dies ein wesentlich besseres Nachschlagewerk für die Maschine ist und die Rezepte – wie immer bei Lafer – äußerst lecker aussehen und gelingsicher zu sein scheinen. – Vielen lieben Dank, liebe Zorra! 🙂

Heute habe ich nun das erste Rezept daraus gekocht und es werden noch einige folgen, damit ich im Umgang mit meinem Chef sicherer werde. – Ich denke, es versteht sich von selbst, dass man jedes dieser Gerichte auch auf herkömmliche Weise auf dem Herd kochen kann! Die pochierten Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto waren jedenfalls ein Top Einstiegsrezept und sind ‚ganz großes Kino‘. Unbedingte Nachkochempfehlung!

Wie gesagt: dieses Rezept kann man auch ganz normal auf dem Herd zubereiten, aber es hat schon was, wenn man sich gar nicht mehr ums Risotto rühren kümmern muss, sondern in der Zeit anderes erledigen kann. 😉

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Portionen: 4

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Zutaten

  • Für die Lachsklösschen
  • 350 g angefrorenes Lachsfilet (ohne Haut)
  • 200 g eiskalte Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone (Eva: 1/2 Zitrone)
  • 1 Bund Dill
  • Für das Graupen-Lauch-Risotto
  • 1 Stange Lauch (etwa 200 g)
  • 100 g Butter
  • 500 ml Geflügelfond
  • 200 g mittelgroße Graupen
  • 100 ml Weißwein
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Dillzweige zum Garnieren
  • Benötigtes Zubehör
  • Multi-Zerkleinerer
  • Flexi-Rührelement
  • Glas-Mixaufsatz

Zubereitung

  • Für die Lachsklösschen den Lachs würfeln und im Multi-Zerkleinerer bei höchster Geschwindigkeitsstufe pürieren, dabei langsam die Sahne zugießen. Die Fischfarce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Dill waschen, trocken tupfen, fein hacken und unterrühren. Die Farce kühl stellen.
  • Für das Risotto den Lauch der Länge nach halbieren und gründlich waschen. Die hellen Teile klein würfeln, den dunkelgrünen Teil in Stücke schneiden. Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen und 50 g Butter bei 120°C, Intervallstufe 2, in der Rührschüssel erhitzen. Die dunkelgrünen Lauchstücke darin 1 Minute andünsten. In den Glas-Mixaufsatz umfüllen (evtl. 1* Taste P drücken) und mit 100 ml Geflügelfond fein pürieren. Beiseite stellen.
  • In der Rührschüssel die restliche Butter bei 115°C, Intervallstufe 2, mit dem Flexi-Rührelement erhitzen. Den klein gewürfelten hellen Lauch darin 1 Minute andünsten. Die Graupen zugeben, kurz mitdünsten und mit Weißwein ablöschen. Nach und nach den restlichen Geflügelfond zugießen, bis die Graupen nach etwa 15-20 Minuten knapp gegart sind. Das dunkelgrüne Lauchpüree und den Parmesan zufügen und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • (anders als im Kochbuch angegeben habe ich das nun folgende nicht in der Maschine gemacht)
  • 2 Liter Wasser in einem Topf erhitzen, wenn es kocht, herunterschalten. Aus der Fischfarce mit 2 EL Klösschen formen und in das siedende Wasser einlegen. Die Klößchen 10 Minuten ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben. Dillzweige abbrausen und trocken tupfen. Die Klösschen mit Dill garniert auf dem Risotto servieren.

Notizen:

Anmerkung Eva zu den Mengen:

Die Risottomenge erachte ich für 4 Personen als zu wenig, die Klösschenmenge ist ausreichend (gibt zwischen 13 und 15 Klösschen). Die Risottomenge würde ich für 4 Personen um die Hälfte erhöhen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/06/pochierte-lachskloesschen-auf-graupen-lauch-risotto.html

 

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube – zur Feier von 6 Jahre Deichrunners Küche

6 Jahre Deichrunners Küche…wenn das kein Grund zum Feiern ist! 🙂

Doof ist nur, wenn man den eigentlichen Tag verpasst: ich war felsenfest überzeugt davon, dass ich am 08.05.2008 meinen ersten Blogeintrag veröffentlicht habe, aber nein – es war der 03.05.2008! Dumm gelaufen, aber ich war ja am 03.05. eh auf Fehmarn und so wird die Geburtstagsfeier eben heute nachgeholt.

Diese 6 Jahre sind sehr schnell vergangen und sie waren geprägt von viel Schönem: zum einen habe ich durchs Bloggen sehr viele nette und interessante Menschen kennengelernt, viele Bekanntschaften und einige Freundschaften geschlossen und zum anderen habe ich viel dazu gelernt in Sachen Kochen und Backen.

Deichrunners Küche wird es weiter geben – mal mit mehr und mal mit weniger Präsenz, was vor allem mit Zeit zu tun hat (ich werde künftig auf jeder Fahrt von und zur Arbeit von der ‚wunderbaren‘ Deckelung auf der A7 betroffen sein und viel Zeit in megalangen Staus verbringen, die mir dann in der Küche und fürs Hobby fehlen wird 🙁 ). Doch hoffe ich sehr, dass ich es weiterhin 2-3*/Woche schaffen werde ein neues Rezept zu posten.

Bevor es ans Feiern geht, möchte ich mich noch bedanken bei meinen Mitbloggern, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, vor allem aber bei meinen LeserInnen, die mich mit ihren Besuchen auf dem Blog und ihren Kommentaren immer wieder spüren lassen, dass doch von ein paar Menschen gelesen wird, was ich hier so veranstalte. 😉

Gefeiert wird bei mir mit einer sehr guten Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube von Bernadette Wörndl aus dem Buch ‚Jetzt können die Gäste kommen’* – bitte greift gerne zu! 🙂

Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken – mit Sicherheit genau so köstlich!

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Portionen: 26er Tarteform

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Zutaten

  • Für den Boden
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • Für den Belag
  • 300 g Rhabarber (schon geputzt/geschält und in Stücke von ca. 3 cm Länge geschnitten)
  • 3 EL Konfitüre nach Geschmack (Eva: Rhabarber-Erdbeer)
  • 160 g Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Tarteboden zu einem glatten Teig verkneten. (Eva: in der Cooking Chef mit dem K-Haken).
  • Teig etwa 5 Millimeter dick ausrollen und eine gefettete Tarteform (26 cm Durchmesser - möglichst mit Hebeboden) damit auskleiden. Für 30 Minuten kühl stellen.
  • Backpapier auf die Größe der Form schneiden und auf den Teig legen. Mit Hülsenfrüchten beschweren und etwa 15 Minuten blindbacken.
  • Dann den Boden abkühlen lassen. Das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen.
  • Konfitüre auf dem Teigboden verteilen. (Eva: einen kleinen Teil der Haselnüsse auf der Marmelade verteilt!!) Rhabarber waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Mit 1 EL Zucker und der Stärke vermengen und auf dem Tarteboden verteilen.
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, restlichen Zucker dazugeben und eine Minute weiterrühren. Haselnüsse darunterheben und auf dem Rhabarber verteilen. Etwa 25 Minuten goldbraun backen.
  • Rezept aus "Bernadette Wörndl: Jetzt können die Gäste kommen"
  • Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken
http://deichrunnerskueche.de/2014/05/rhabarber-tarte-mit-haselnuss-baiserhaube.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Cremiger Kartoffelsalat mit ‚Wienerle‘

Was Kartoffelsalat-Rezepte anbelangt bin ich ja ein großer Fan von den Laferschen KartoffelSalaten.

Mit selbst gemachtem Kartoffelsalat und Würstchen (Wienerle) kann ich hier immer punkten. – Heute habe ich wieder den cremigen Kartoffelsalat aus Lafers Buch ‚Der große Lafer’* ausgewählt, die Mayonnaise durfte dieses Mal aber der neue Chef in Deichrunners Küche zubereiten.

Bisher habe ich Mayonnaise nach Petras Methode mit dem Zauberstab hergestellt und bin häufig daran gescheitert, die Mayonnaise gerann. 🙁  Nie bin ich dahinter gekommen, warum es an manchen Tagen auf Anhieb funktionierte und an anderen Tagen musste ich 2-3 Anläufe nehmen. Insofern ist jetzt doch etwas Druck von mir genommen, wenn es darum geht Mayonnaise zuzubereiten: die Cooking Chef macht das perfekt!

Ganz schlichte Hausmannskost, aber sie lässt die meisten Männerherzen höher schlagen. 🙂

Cremiger Kartoffelsalat mit ‘Wienerle’

Portionen: 4

Cremiger Kartoffelsalat mit ‘Wienerle’

Zutaten

  • 600 g festkochende Kartoffeln (am Vortag gekocht)
  • 2 Schalotten
  • 3 Gewürzgurken
  • 150 g selbst gemachter Mayonnaise (siehe separates Rezept unten!!)
  • 50 g Vollmilch-Joghurt
  • 2 EL Weißweinessig
  • Salz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Beet Gartenkresse (Eva: nicht vorhanden, daher Petersilie)

Zubereitung

  • Die gekochten und ausgekühlten Kartoffeln in 3 mm dicke Scheiben hobeln oder schneiden und in eine Schüssel geben. Schalotten schälen und klein würfeln. Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Beides zu den Kartoffeln geben.
  • Die Mayonnaise mit Joghurt und Essig mischen und über die Kartoffeln verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut mischen. Kartoffelsalat 2 Stunden ziehen lassen. Eier 7 Minuten in kochendem Wasser garen, abschrecken, pellen und vierteln. Den Kartoffelsalat mit den geviertelten Eiern und der Kresse anrichten.
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/cremiger-kartoffelsalat-mit-wienerle.html

Mayonnaise mit der Kenwood Cooking Chef

Portionen: ca. 300 g

Zutaten

  • 2 sehr frische Eier
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 250 ml neutrales Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Maiskeimöl)
  • 1,5 EL Weißweinessig
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

Zubereitung

  • Mixeraufsatz auf der Kenwood anbringen.
  • Eier und Senf auf Stufe 3 ca. 1 Minute lang zu einer hellen Schaummasse pürieren.
  • Weißweinessig, Zitronensaft und Gewürze auf Stufe 3 kurz mit unterrühren.
  • Das Öl durch den Einfülltrichter bei Stufe 3 in einem ganz langsamen Strahl dazu laufen lassen bis die Sauce eindickt.
  • Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
  • Rezeptzutaten aus 'Der große Lafer'
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/cremiger-kartoffelsalat-mit-wienerle.html

Nusszopf (mit Fermentteig)

Dieser Fermentteig ist genial – ich kann nur jedem raten sich so eine Fermentstarterkultur zu bestellen und sich einen Fermentteig herzustellen.

Der Fermentteig ist angenehm mild, aber dabei sehr triebstark, das Gebäck geht bei minimaler Hefezugabe wunderbar auf und wird herrlich locker und flaumig – wie auch dieser Nusszopf!

Den Teig habe ich nun zum ersten Mal direkt in meiner Cooking Chef bei 30°C gehen lassen (nachdem ich erst mal wieder kurzzeitig an der Maschine verzweifelt bin, weil mir nicht klar war, dass sie auch bei solch niederen Temperaturen schon auf ihrem Hitzeschild besteht…aber sie macht einem das sehr schnell klar, indem sie so einfach nicht funktioniert 😉 ); dieses direkte Gehenlassen des Teigs in der Schüssel ist eine wirkliche Erleichterung für mich, denn ich habe in der Wohnung nirgends Temperaturen, die an die 30°C herankommen und musste so immer den Backofen vorheizen und damit herumexperimentieren. – Der Unterschied in der Knetleistung zu meiner bisherigen ‚kleinen‘ Kenwood ist sehr wohl zu merken und für den neuen, verbesserten Knethaken gehört Kenwood eine Auszeichnung – der geht mit dem Teig sehr profihaft um!

Absolute Nachbackempfehlung!

Nusszopf

Nusszopf

mit Fermentteig - mit Weizen ASG

Zutaten

  • Den Fermentteig habe ich für den Zopfteig in 2 Stufen geführt.
  • 1. Stufe. Auffrischung: 10-12 Std. bei ca. 28-30°- TA ca. 200
  • 5 g Weizen ASG (das ASG sollte nicht zu sauer sein, gut geeignet ist Lievito madre)
  • 10 g Weizenmehl 1050
  • 10 g Wasser ca. 30°
  • Alles gut verrühren, abgedeckt reifen lassen.
  • Behältnis sollte nicht zu klein sein, der Ansatz vergrößert sein Volumen, auf der Oberfläche sind viel Bläschen zu sehen.
  • 2. Stufe - Weitervermehrung: ca. 3 Std. bei ca. 28-30° und mind. 6 Std. gekühlt bei 5° - TA 200
  • 10 g Anstellgut/Ansatz aus Stufe 1 – (ca. 30 % in Bezug zur Mehlmenge der 2. Stufe)
  • 35 g Weizenmehl 550
  • 35 g Wasser ca. 40°
  • Nach der warmen Reifezeit wird der Ansatz für mindestens 6 Std. gekühlt bei 5° (diese Temperatur hab ich im Kühlschrank im untersten Fach). Die Kühlzeit kann auf bis zu 48 Std. verlängert werden.
  • Vor Verarbeitung ca. 1 Std. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
  • Weitere Infos Fermentteig siehe hier::
  • http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=111503#111503
  • Zopfteig:
  • ca. 80 g Fermentteig
  • 215 g Weizenmehl 550
  • ca. 50 g Zucker
  • 2 g Salz
  • 3 g Hefe
  • 1/2 Ei - 1 Ei verschlagen, die Hälfte davon zugeben, Rest für die Eistreiche aufheben
  • 35 g Butter - weich
  • ca. 85 g Milch lauwarm
  • je nach Geschmack noch etwas Vanillemark , Orangen-od. Zitronenabrieb, Zimt, Tonkabohnenabrieb
  • Eistreiche:
  • 1/2 Ei mit etwas Milch, 1 Prise Salz und Zucker verquirlen.
  • Dekor:
  • evtl. einige gehackte Mandeln oder Nüsse
  • Nussfüllung nach Günther Weber
  • 60 g Haselnüsse - gemahlen und geröstet
  • 40 g Biskuit- od. Zwiebackbrösel
  • 20 g Butter - weich
  • 25 g Zucker
  • 1 Eiweiß
  • ca. ½ TL Kakao
  • ca. ½ TL Zimt
  • evtl. noch etwas Vanillemark und Tonkabohnenabrieb
  • ca. 35-50 g Wasser, je nach Festigkeit der Füllung

Zubereitung

  • Füllung zubereiten
  • Nüsse in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten, sie sollten leicht gebräunt sein, dann Butter zugeben und schmelzen lassen.
  • Masse mit Brösel, Zucker; Zimt und Kakao, Vanillemark, Tonakabohnenabrieb vermischen, etwas abkühlen lassen.
  • Eiweiß steif schlagen und unter die Nussmasse heben, sie sollte streichfähig sein, ist sie zu fest, dann evtl. noch etwas mehr Wasser zugeben.
  • Zubereitung Teig
  • Teigtemperatur: ca. 24-26° wäre optimal
  • Alle Zutaten gut verkneten (ca. 8. Min.) – Teigruhe ca. 60 Min. – Teig entgasen - 2x falten - 5-10 Min. entspannen lassen - anschließend zu einem Rechteck von ca .35 x 25 cm ausrollen.
  • Füllung aufstreichen, locker von der schmalen Seite aufrollen mit dem Schluss nach unten auf Backpapier legen - ca. 10 Min. entspannen lassen.
  • Nun die eine Hälfte des Teiges mit einem scharfen Messer längs bis zur Mitte durchschneiden, die Hälften verschlingen, die Schnittflächen sollten oben liegen. Mit der anderen Hälfte ebenso verfahren, Teigenden leicht festdrücken und unterschlagen.
  • Teig abgedeckt auf Backpapier gehen lassen oder in eine gefettete Kastenform (25-30 cm Länge) einlegen.
  • Alternativ die Rolle in ca. 7-8 Scheiben schneiden für Nussschnecken.
  • Gare: ca. 40-60 Min. abgedeckt gehen lassen bis zur knapp vollen Gare, mit Eistreiche einpinseln und ggf. mit gehackten Nüssen/Mandeln bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen ohne Schwaden backen.
  • Backen: Ofen vorheizen auf ca. 200°(Ober-/Unterhitze) - ca. 10 Min. anbacken, dann Temperatur reduzieren auf ca. 160-170° und weitere 20-25 Min. backen, in der Kastenform ca. 10 Min. länger.
  • Sollte die Oberfläche zu dunkel werden mit Alufolie abdecken.
  • Gesamtbackzeit: ca. 25-30 Min.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/nusszopf-mit-fermentteig.html

Garnelen-Lauch-Risotto

Die letzten Tage habe ich mich viel mit dem neuen Chef in Deichrunners Küche beschäftigt, vor dem ich ja doch noch einige Ehrfurcht habe, aber nachdem er mir bei jedem ‚Fehler‘ direkt gezeigt hat, dass er der Chef ist (soll heißen:  er funktioniert eben nicht, wenn man bei der Kochfunktion das Hitzeschild nicht montiert oder wenn die Schüssel nicht richtig arretiert ist ….), sind wir uns dann doch näher gekommen, verstehen uns schon ein bisschen besser… – eigentlich schon ganz gut. 🙂

Zum ersten Üben habe ich mir aus dem Buch von Donna Hay ’schnell, frisch, einfach‘* ein Garnelen-Lauch-Risotto ausgesucht. Da sie es komplett im Backofen zubereitet, konnte ich nur ihre Zutaten verwenden, bei der Anleitung fürs perfekte Risotto kochen mit der Cooking Chef habe ich mir ein wenig Rat bei Robert geholt, der mir sehr hilfsbereit meine Fragen beantwortet hat. Danke dafür, lieber Robert!

Nachtrag: Zorra hat heute auch ein Risotto mit dem Cooking Chef gepostet: ein richtig schön schlotziges Zitronenrisotto! Schaut gerne auch bei ihr, wie ihr ‚Chef‘ das für sie gerührt hat.

Das Ganze hat super funktioniert und ist natürlich entspannter als die ganze Zeit selbst zu rühren – man hat so einfach mehr Zeit für andere Zubereitungen, falls es mehrere Gänge oder noch etwas zum Risotto dazu gibt.

Einziges Manko war, dass mir das Risotto so nicht schlotzig genug war, bei mir muss mehr Flüssigkeit dazu. Aber das lässt sich ja leicht ändern!

Geschmacklich ist dieses Risotto mit Lauch und Garnelen und dem leicht zitronigen Geschmack eine wunderbar leichte Alternative zu anderen Risotti, die mit Parmesan und evtl. Pilzen o.ä. dagegen wesentlich schwerer, gehaltvoller daher kommen.

Nachfolgend gibt es heute beide Rezepte – erst meine Version mit dem Cooking Chef und dann noch die Version von Donna Hay – komplett im Backofen zubereitet.

Garnelen-Lauch-Risotto (mit Cooking Chef)

Portionen: 4

Garnelen-Lauch-Risotto (mit Cooking Chef)

Zutaten

  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Stange Lauch, fein geschnitten
  • 1 EL Zitronenzesten
  • 300 g Risottoreis (z.B. Arborio) Eva: Carnaroli
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 1 EL Butter
  • 12 rohe Garnelen, geschält, gesäubert, mit Schwanz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund glattblättrige Petersilie (Eva: nicht vorhanden, tiefgefrorene verwendet)
  • Meeralz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Flexi-Rührelement in die Cooking Chef (=CC) einsetzen sowie Spritschutz und Hitzeschild anbringen.
  • Olivenöl bei 110°C in der CC-Schüssel erhitzen, gehackte Zwiebel und Reis ca. 2-3 Minuten bei Koch-Rührintervallstufe (1) andünsten.
  • Mit dem Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen, 400 ml der Geflügelbrühe dazugeben, Temperatur auf 95°C zurückstellen, die Lauchringe und die Hälfte der Zitronenzesten dazu geben und die Maschine 20 Minuten rühren lassen. - Die restliche Brühe bei Bedarf nach und nach dazugeben.
  • In der Zwischenzeit in einer Pfanne ein wenig Olivenöl erhitzen, die Garnelen kurz auf beiden Seiten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen - warm stellen.
  • Kurz vor dem Servieren Butter und Zitronensaft unterrühren und mit Pfeffer abschmecken sowie restliche Zitronenzesten und Petersilie darauf verteilen.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/garnelen-lauch-risotto.html

Nun noch die Backofenvariante, die auch sehr interessant klingt.

Garnelen-Lauch-Risotto

Portionen: 2

Garnelen-Lauch-Risotto

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 30 g Butter
  • 1 Stange Lauch, fein geschnitten
  • 1 EL Zitronenzesten
  • 200 g Risottoreis (z.B. Arborio)
  • 625 ml Geflügelbrühe
  • 12 rohe Garnelen, geschält, gesäubert, mit Schwanz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund glattblättrige Petersilie
  • Meeralz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Den Ofen auf 200° vorheizen.
  • In einem ofenfesten Topf, Öl, Butter, Lauch und Zitronenzesten 6 Minuten goldbraun andünsten. Reis und Brühe hinzufügen und zugedeckt 25 Minuten im Ofen garen.
  • Dann die Garnelen dazugeben und alles zusammen weitere 5 Minuten garen.
  • Zitronensaft und Petersilie einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
  • aus Donna Hay: 'Schnell, frisch und einfach'
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/garnelen-lauch-risotto.html

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