Archiv der Kategorie: Kartoffelgericht

Kalbskotelett mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Ein gelungenes und wenig arbeitsintensives Sonntagsessen: Kalbskotelett mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream.

Kalbssteak-mit-Kartoffel-Wedges-und-Sour-Cream

Außer dem kurzen Anbraten der Steaks auf dem Herd wird alles im Backofen zubereitet = Hausfrauenfreundlicher geht eigentlich gar nicht.  😉

Kalbssteak mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Portionen: 2 Personen

Kalbssteak mit Kartoffel-Wedges und Sour Cream

Zutaten

  • Für die Steaks:
  • 2 Kalbssteaks (à ca. 400 g; gut 4 cm dick)
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • Für die Kartoffel-Wedges aus dem Ofen:
  • 600 g Kleine Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (nach Belieben)
  • Für die Sour Cream:
  • 125 g Schmand
  • 125 g saure Sahne
  • Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • 0,5 Bd Schnittlauch
  • 0,5 Bd Petersilie
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 0,5 Zitrone

Zubereitung

  • Für die Steaks:
  • Backofen auf 85°C vorheizen. Ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Aptropfblech schieben. Den Fettrand der Steaks mehrfach einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Steaks darin auf beiden Seiten je 2-3 Minuten anbraten. (Eva: bei der Dicke lieber 3,5 Min. anbraten)
  • Thymian waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch ungeschält andrücken und mit dem Thymian in die Pfanne geben. Die Steaks kurz im aromatisierten Bratfett wenden, aus der Pfanne nehmen und im Ofen auf dem Ofengitter 50 – 60 Minuten garen.
  • Für die Kartoffel-Wedges:
  • Kartoffeln gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken reiben, vierteln und mit 2 El Olivenöl in einer Schüssel mischen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chiliflocken würzen und auf einem Backblech oder in einer Bratreine verteilen. Die Kartoffelviertel im auf 190°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 30 – 40 Minuten (Eva: eher 45 Minuten) backen, dabei ein- bis zweimal wenden.
  • Für die Sour Cream:
  • Saure Sahne und Schmand in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch und Petersilie klein hacken. Frühlingszwiebeln schneiden. Kräuter und Frühlingszwiebeln unter die Sahne-Schmand-Mischung geben und alles miteinander verrühren.
  • Von der Zitrone etwas Schale abreiben und die Zitrone ausdrücken. Saft und Schale zur Creme geben und unterrühren. Etwa 20 Minuten ziehen lassen.

Notizen:

Rezept aus: Kochen - Die neue digitale Schule

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/kalbssteak-mit-kartoffel-wedges-und-sour-cream.html

Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Kindheitserinnerungen pur – zumindest das Kalbsgeschnetzelte.

Im Oktober gab es ein paar Tage Kurzurlaub im Schwarzwald und ich hatte Gelegenheit Kalbfleisch, Schwarzwälder Schinken und das eine oder andere, was ich hier im Norden nicht so bekomme, einzukaufen.

Kalbsgeschnetzeltes mit Spätzle war immer ein Highlight-Gericht in der Kindheit und auch bei meinen Kindern war es immer beliebt. Dafür brauche ich natürlich kein Rezept, aber da ich die Mengen genau haben wollte für den Blog und Lafer es in seinem Buch ‚Der große Lafer‚* genau so kocht wie ich (*hüstel*, muss natürlich heißen: ich wie er ;-)), schreibe ich euch dessen Rezept auf. Und wenn schon Lafer, dann auch seine Variante mit Berner Rösti. Die habe ich genau so zubereitet wie er es empfiehlt und sie sind super so geworden.

Was für ein Glück, dass ich noch zwei weitere Portionen Kalbfleisch im Gefrierschrank habe und ich nochmals Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti zubereiten kann. 🙂

Kalbsgeschnetzeltes-mit-Roesti1

 

Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Portionen: 4 Personen

Kalbsgeschnetzeltes mit Berner Rösti

Zutaten

  • Fürs Kalbsgeschnetzelte:
  • 2 Zwiebeln
  • 300 g braune Champignons
  • 600 g Kalbfleisch (z. B. aus der Keule oder Nuss)
  • 50 g Butterschmalz
  • 20 g Mehl
  • 150 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Für die Berner Rösti:
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Tl Kümmelsaat
  • 2 El Butterschmalz
  • 2 El Butter
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Kalbsgeschnetzeltes:
  • Die Zwiebeln schälen und klein würfeln.
  • Die Champignons säubern und die Stiele kürzen. Die Pilze feinblättrig schneiden.
  • Das Kalbfleisch quer zur Faser in dünne Streifen schneiden.
  • Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Fleischstreifen darin portionsweise von allen Seiten scharf anbraten, jeweils mit 1 Teelöffel Mehl bestäuben, herausheben und beiseite stellen.
  • Zwiebelwürfel und Champignons in der Pfanne anbraten.
  • Den Bratansatz mit Weißwein ablöschen und aufkochen lassen.
  • Die Schlagsahne dazu gießen und gut mit dem Weißwein verrühren.
  • Das Fleisch dazugeben und 3 Minuten köcheln lassen.
  • Das Geschnetzelte mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Petersilie abbrausen und trockenschütteln. Die Blätter abzupfen, fein hacken und unter das Geschnetzelte heben.
  • Berner Rösti:
  • Die Kartoffeln gründlich in reichlich Wasser waschen.
  • Tipp: Für Rösti eine festkochende Kartoffelsorte verwenden. Sie behält beim Raspeln und Braten ihre feste Struktur.
  • Die Kartoffeln in einen großen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. 1 Tl Salz und Kümmel dazugeben. Die Kartoffeln nicht zu weich garen. Abgießen, ausdämpfen und über Nacht auskühlen lassen.
  • Am nächsten Tag die Kartoffeln pellen und auf der groben Seite der Vierkantreibe raspeln, mit 1 Prise Salz mischen und in 4 Teile teilen.
  • 1/2 El Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. 1/4 der Kartoffeln hineingeben und unter Rühren braten, bis die Raspel leicht gebräunt sind.
  • Dann die Raspel mit einem Pfannenwender zu einem Kuchen zusammenschieben.
  • Mit einem entsprechend großen Teller beschweren. Den Rösti bei mittlerer Hitze auf der Unterseite goldbraun braten.
  • Dann den Rösti samt Teller stürzen
  • Tipp: Benutzen Sie dazu ein Küchentuch, da der Teller sehr heiß wird.
  • Mit der hellen Seite wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  • Die zweite Seite ebenfalls goldbraun braten, dabei am Rand ½ El Butter in Flöckchen dazugeben. Den fertigen Rösti mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen bei 60 Grad warmhalten (Umluft nicht geeignet).
  • Aus der übrigen Kartoffelmasse 3 weitere Rösti zubereiten.

Notizen:

Rezept aus: "Der große Lafer"

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/kalbsgeschnetzeltes-mit-berner-roesti.html

 

Kartoffelklösse mit Champignons in Dunkelbier-Rahmsauce

Mir war nach fleischlos und nach Klössen.
Da fiel mir ein, dass Stevan Paul einige Rezepte dazu in seinem Buch ‚Deutschland vegetarisch‚ *hat.

Die Wahl fiel auf Kartoffelklösse mit Champignons in Dunkelbier-Rahmsauce.

Die Klösse gelingen wunderbar nach diesem Rezept und man hat nach kürzester Zeit ein leckeres Essen auf dem Tisch.
Einzig die Saucenmenge würde ich das nächste Mal im Verhältnis zur Menge der Klösse erhöhen.

Kartoffelklösse mit Champignons in Dunkelbier-Rahmsauce

Portionen: 4 Personen

Kartoffelklösse mit Champignons in Dunkelbier-Rahmsauce

Zutaten

  • Für die Klösse:
  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 80 g Mehl (Type 405)
  • 20 g Kartoffelmehl (oder Speisestärke)
  • Salz
  • 1 Ei
  • Für die Champignons:
  • 400 g braune Champignons
  • 1-2 kleine Zwiebeln
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 250 ml Dunkelbier
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Schnittlauch

Zubereitung

  • Für die Klösse:
  • Kartoffeln mit Schale weich kochen. Etwas ausdämpfen lassen und noch warm pellen. Zweimal durch die Kartoffelpresse drücken und handwarm abkühlen lassen.
  • Mehl und Kartoffelmehl mischen und über die Kartoffelmasse sieben. Leicht salzen, das verquirlte Ei zugeben und mit einem Kochlöffel rasch zu einem glatten Teig verrühren.
  • Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Hände mit kaltem Wasser benetzen und aus der Klossmasse 12 Klösse formen. Klösse ins kochende Salzwasser geben. Hitze reduzieren, Klösse im siedenden Wasser in 15 Minuten gar ziehen lassen.
  • Für die Champignons:
  • Champignons vierteln. Zwiebeln in Spalten schneiden. Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen. Champignons und Zwiebeln hineingeben und goldbraun braten. Dunkelbier zugeben und offen 3-5 Minuten einkochen lassen. Mit Sahne auffüllen und noch 1-2 Minuten dicklich einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren.
  • Tipp von Stevan Paul: Die Masse für Kartoffelklösse muss rasch angerührt und verarbeitet werden. Steht sie zu lange, wird sie weich und verliert Bindung. Auch die Zugabe von zu viel Salz lässt die Masse weich werden. Darum nur leicht salzen.

Notizen:

für 4 Personen sollte man etwas mehr Sauce zubereiten!

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/kartoffelkloesse-mit-champignons-in-dunkelbier-rahmsauce.html

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Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Schön = Frühling!  Und das bedeutet neben vielem anderem Schönem, dass ich mich mal mit den  Frühjahrs-Rezepten in den diversen Kochbüchern meiner Sammlung beschäftigen kann.

Los geht es mit einer Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen aus Stevan Pauls Buch ‚Deutschland vegetarisch‚*.

Jedes Mal, wenn der Mitgenießer bei der Zubereitung in Küchennähe kam, habe ich schnell das Buch zugeschlagen, denn es gibt sehr wenig, was er nicht isst und dazu gehören Tomatensuppe und Bärlauch. Aber wir haben die Vereinbarung miteinander, dass er ‚meine Variante‘ zumindest probiert, sollte es ihm dann immer noch nicht schmecken, dann gibt es das nie wieder. Da wir ja erst ein paar Jahre zusammen sind, war mein Versuch mit Bärlauch für ihn noch neu und musste also getestet werden. 😉 Nach den ersten Bissen und erster Begeisterung bei ihm, fragte ich ihn, was das denn nun sei und bekam zur Antwort: „Pesto, das schmeckt toll“.  Ich daraufhin: „Pesto gibt es mit vielen Hauptzutaten, welches ist hier die Hauptzutat? Was hat gerade Saison?“ Er kam nicht darauf und blieb bei seinem Urteil, dass das wunderbar schmeckt und dass ich das gerne öfters machen solle – auch mit Pasta und dergleichen.

Und so hat Stevans Rezept einen Bärlauch-Verachter zum Bärlauch-Schätzenden gemacht! 🙂

Was für ein Genuss: so ein Klecks Bärlauch-Paste auf den Röstkartoffeln!

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Portionen: 4

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • Für die Röstkartoffeln
  • 1 kg neue Kartoffeln
  • 1 TL Kümmelsaat
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 Bund Petersilie
  • 40 g Bärlauch *
  • 50 g alter Bergkäse
  • 100 - 150 ml Sonnenblumenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Für die Röstkartoffeln:
  • Kartoffeln gründlich waschen, längs halbieren und mit den Schnittflächen nach oben in eine Auflaufform setzen. Kümmel- und Fenchelsaat im Mörser grob zermahlen, mit Öl und Paprikapulver glatt rühren. Kartoffeln mit dem Würzöl bestreichen. Im heißen Ofen bei 190°C auf der 2. Schiene von unten 35 - 40 Minuten goldbraun rösten. Erst nach dem Garen salzen!
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste:
  • Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Auf einem Teller auskühlen lassen. Petersilie und Bärlauch mit abgekühlten Mandeln und geriebenem Bergkäse in der Küchenmaschine pürieren, dabei das Öl in dünnem Strahl zugießen. Paste mit Salz und Pfeffer würzen und zu den gesalzenen Röstkartoffeln servieren.
  • *Tipp von Stevan Paul: Bärlauch schmeckt intensiv nach Knoblauch, darum ist eine genaue Dosierung notwendig, damit die Paste geschmacklich nicht eindimensional ausfällt. 40 g entsprechen dabei einem kleinen Bund Bärlauch.
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/baerlauch-mandel-paste-mit-roestkartoffeln-aus-dem-ofen.html

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Cremiger Kartoffelsalat mit ‚Wienerle‘

Was Kartoffelsalat-Rezepte anbelangt bin ich ja ein großer Fan von den Laferschen KartoffelSalaten.

Mit selbst gemachtem Kartoffelsalat und Würstchen (Wienerle) kann ich hier immer punkten. – Heute habe ich wieder den cremigen Kartoffelsalat aus Lafers Buch ‚Der große Lafer’* ausgewählt, die Mayonnaise durfte dieses Mal aber der neue Chef in Deichrunners Küche zubereiten.

Bisher habe ich Mayonnaise nach Petras Methode mit dem Zauberstab hergestellt und bin häufig daran gescheitert, die Mayonnaise gerann. 🙁  Nie bin ich dahinter gekommen, warum es an manchen Tagen auf Anhieb funktionierte und an anderen Tagen musste ich 2-3 Anläufe nehmen. Insofern ist jetzt doch etwas Druck von mir genommen, wenn es darum geht Mayonnaise zuzubereiten: die Cooking Chef macht das perfekt!

Ganz schlichte Hausmannskost, aber sie lässt die meisten Männerherzen höher schlagen. 🙂

Cremiger Kartoffelsalat mit ‘Wienerle’

Portionen: 4

Cremiger Kartoffelsalat mit ‘Wienerle’

Zutaten

  • 600 g festkochende Kartoffeln (am Vortag gekocht)
  • 2 Schalotten
  • 3 Gewürzgurken
  • 150 g selbst gemachter Mayonnaise (siehe separates Rezept unten!!)
  • 50 g Vollmilch-Joghurt
  • 2 EL Weißweinessig
  • Salz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Beet Gartenkresse (Eva: nicht vorhanden, daher Petersilie)

Zubereitung

  • Die gekochten und ausgekühlten Kartoffeln in 3 mm dicke Scheiben hobeln oder schneiden und in eine Schüssel geben. Schalotten schälen und klein würfeln. Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Beides zu den Kartoffeln geben.
  • Die Mayonnaise mit Joghurt und Essig mischen und über die Kartoffeln verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut mischen. Kartoffelsalat 2 Stunden ziehen lassen. Eier 7 Minuten in kochendem Wasser garen, abschrecken, pellen und vierteln. Den Kartoffelsalat mit den geviertelten Eiern und der Kresse anrichten.
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/cremiger-kartoffelsalat-mit-wienerle.html

Mayonnaise mit der Kenwood Cooking Chef

Portionen: ca. 300 g

Zutaten

  • 2 sehr frische Eier
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 250 ml neutrales Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Maiskeimöl)
  • 1,5 EL Weißweinessig
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

Zubereitung

  • Mixeraufsatz auf der Kenwood anbringen.
  • Eier und Senf auf Stufe 3 ca. 1 Minute lang zu einer hellen Schaummasse pürieren.
  • Weißweinessig, Zitronensaft und Gewürze auf Stufe 3 kurz mit unterrühren.
  • Das Öl durch den Einfülltrichter bei Stufe 3 in einem ganz langsamen Strahl dazu laufen lassen bis die Sauce eindickt.
  • Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
  • Rezeptzutaten aus 'Der große Lafer'
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/cremiger-kartoffelsalat-mit-wienerle.html

Grie Soß (grüne Sauce) mit Salzkartoffeln und Eiern

Nach der Vorspeise unseres zweiten – ein wenig hessisch angehauchten – Kochgefährten-Treffens geht es gleich über zum Hauptgericht: Grie Soß (grüne Sauce) mit Salzkartoffeln und Eiern.

Dieser – ebenfalls fleischlose – 2. Gang unseres Menüs war auch sehr fein – schön frisch und somit schon eine prima Einstimmung auf den nahenden Frühling.

*Kochgefährten* – Grie Soß (grüne Sauce) mit Salzkartoffeln und Eiern

Portionen: 4

*Kochgefährten* – Grie Soß (grüne Sauce) mit Salzkartoffeln und Eiern

Zutaten

  • für die grüne Sauce
  • Borretsch
  • Kerbel
  • Kresse
  • Petersilie
  • Pimpinelle
  • Sauerampfer
  • Schnittlauch
  • 250 g Schmand
  • 250 g saure Sahne
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Joghurt 1,5 %
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • für die Kartoffeln
  • Kartoffeln für 4 Personen
  • für die Eier
  • Eier für 4 Personen

Zubereitung

  • Gewürze säubern und unter kaltem Wasser abwaschen, trocken tupfen und fein zerkleinern.
  • In einer Schüssel Schmand, saure Sahne, Magerquark, Joghurt, Mayonnaise und Olivenöl miteinander vermengen; Knoblauchzehen schälen, klein schneiden und hinzufügen; anschließend die vorbereiteten Kräuter hinzu geben und mit Salz, Pfeffer sowie eine kleine Prise Zucker abschmecken.
  • Dazu reicht man Salzkartoffeln und nicht zu hart gekochte Eier.
  • Rezept von Frau Rotkraut vom Blog http://rotkraut.blogspot.de/
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/grie-soss-gruene-sauce-mit-salzkartoffeln-und-eiern.html

 

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

So, nun ist endgültig Schluss mit der Faulenzerei – ab heute hat uns der Alltag endgültig wieder. Und von nun an soll auch mein Blog wieder – möglichst mindestens 3*/Woche – mit Leben gefüllt werden.

Schon seit Langem schwärmt mir der Mitgenießer von Erbspüree vor – ich kannte es bislang nicht. Da in Deutschland vegetarisch* ein Rezept für Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln ist, gab es keine Ausreden mehr und Frau Deichrunner hat zum ersten Mal Erbspüree zubereitet.

Beim Kochen gab es Kommentare wie „das kenne ich ganz anders“, nach der ersten Gabel „das schmeckt köstlich, viel besser als das Erbspüree, das ich von früher kenne“ – geht doch! 🙂

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Auch mir hat dieses – mit wenigen und preiswerten Zutaten – schnell zubereitete Essen äußerst gut geschmeckt und das Erbspüree wird es bald auch mal zu Fisch geben.

Einzig die Zubereitungsschritte würde ich – zumindest für in der Küche Ungeübtere – in der Reihenfolge variieren: zuerst die Knusperzwiebeln fritieren und warm stellen, dann das Püree zubereiten und ebenfalls warm stellen und als Letztes die Eier kochen und pellen.

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Portionen: 3-4

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Zutaten

  • Für das Erbspüree
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 40 g Butter
  • Salz
  • Für die Knusperzwiebeln & Eier
  • 4-8 Eier (M)
  • Salz
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Mehl (Type 405)
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Milch
  • 80 g Semmelbrösel
  • 250 ml Öl zum Frittieren

Zubereitung

  • Für das Püree
  • Kartoffeln schälen, grob würfeln. Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen in einem Topf mit der Brühe 20 Minuten offen kochen. Erbsen zugeben und weitere 5 Minuten offen kochen. Kartoffeln und Erbsen abgießen, die Kochbrühe auffangen.
  • Kartoffeln und Erbsen mit der Butter zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer oder stabilen Schneebesen zu stückigem Stampf zerdrücken. Etwas Kochbrühe esslöffelweise unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz und Cremigkeit erreicht ist. Mit Salz würzen, zugedeckt warm stellen.
  • Für die Knusperzwiebeln und Eier
  • Eier anpieken und in kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, vorsichtig pellen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, erst in Mehl, dann im verquirlten Ei mit Milch wenden, dann in Bröseln wälzen.
  • Öl in einem kleinen Topf mit hohem Rand auf ca. 170 Grad erhitzen. Zwiebelringe portionsweise in heißem Fett schwimmend in ca. 1 Minute goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen.
  • Eier mit Knusperzwiebeln auf dem Erbspüree anrichten und sofort servieren.

Notizen:

Ungeübte sollten die Reihenfolge ein wenig ändern: zuerst die Knusperzwiebeln zubereiten und diese dann warm stellen, dann das Erbspüree zubereiten und ebenfalls warm stellen und zum Schluß die Eier kochen und pellen.

Die angegebene Menge haben wir zu zweit mit 4 Eiern gegessen; für 4 Personen ist die angegebene Rezeptmenge (bis auf die Eier) - meiner Meinung nach - zu gering bemessen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/erbspueree-mit-ei-und-knusperzwiebeln.html

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Kürbisgnocchi alla carbonara

Angefixt durch Roberts Antwort auf meinen Kommentar bei ihm, dass ich noch nie Gnocchis selbstgemacht habe (O-Ton Robert: “ Ich verstehe die Scheu nicht, die manche vor Gnocchi haben.“), ließ es mir dann doch keine Ruhe mehr: einmal musste ich es zumindest probieren.

Ich hatte noch einen Rest Kürbis im Kühlschrank und so begab ich mich zu meinem Kochbuchregal und suchte. Und wurde fündig. Bei Lafer* – war kaum anders zu erwarten. Bei ihm gab es ein Rezept für Kürbisgnocchi alla carbonara und so gab es keinen Grund für Ausreden mehr. 😉

Gnocchi, Kürbis, carbonara

Einzig das Formen der Gnocchis kam mir nach seiner Anleitung nicht so ganz richtig vor: bei ihm ist einfach nur ein Gabelmuster in den recht platt gedrückten Gnocchis. So musste mal wieder die wunderbare facebook-Gruppe Köstlich&Konsorten für 2 Fragen herhalten: zum einen ‚werden auf Vorrat zubereitete Gnocchis gekocht oder roh eingefroren‘ und zum anderen ‚wie formt man Gnocchis richtig?‘

Bei der Antwort, ob roh oder gekocht einfrieren, gingen die Meinungen auseinander, aber was das richtige Formen der Gnocchis anbelangt, bekam ich den Tipp mal auf den Blog von Roger Warna zu schauen, der dort ein kurzes Video eingestellt hat, in dem er den Gabeltrick sehr anschaulich vormacht. Zweimal angesehen und siehe da: ich konnte es! Was war ich stolz. Sind sie nicht gut geworden fürs erste Mal?

Gnocchi, Kürbis

Künftig wird es also öfter mal Gnocchis hier geben.

Kürbisgnocchi alla carbonara

Portionen: 4

Kürbisgnocchi alla carbonara

Zutaten

  • Gnocchiteig
  • 300 g mehligkochende Kartoffeln (Eva: festkochende)
  • 500 g Kürbis (Eva: Hokkaido)
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe (Größe M)
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Carbonara
  • 100 g durchwachsener Speck
  • 10 Salbeiblätter
  • 150 g Champignons
  • 2 El Olivenöl
  • 300 ml Sahne
  • 150 ml Geflügelfond
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss
  • 3 Eigelbe
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

  • Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf knapp mit Wasser bedeckt weich garen. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen und noch heiß pellen. Die gepellten Kartoffeln zweimal durch eine Kartoffelpresse drücken.
  • Den Kürbis waschen, entkernen und grob würfeln. Einen Topf etwa 2 cm hoch mit Wasser füllen, die Kürbiswürfel darin bei geschlossenem Deckel weich garen. Den Kürbis in ein Tuch geben und gründlich auspressen. Kürbisfleisch in einem Küchenmixer fein pürieren.
  • Die durchgepressten Kartoffeln mit dem Kürbispüree, Mehl und den Eigelben zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zuletzt den Parmesan unterrühren.
  • Den Teig auf einer bemehlten* Arbeitsfläche zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Mit einer bemehlten Teigkarte in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Stücke mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Das typische Gnocchimuster mit dem Gabelrücken hineindrücken. (* am besten mit Hartweizendunst, der geht im Kochwasser wieder ab!)
  • Die Gnocchi in leicht kochendes Salzwasser geben. Wenn sie nach oben steigen, mit einer Schöpfkelle herausheben und in kaltem Wasser abschrecken.
  • Für die Sauce den Speck fein würfeln.Salbeiblätter fein hacken. Champignons mit einer Bürste reinigen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gnocchi und Speckwürfel im heißen Olivenöl anbraten, Salbei und Champignonscheiben zuletzt unterschwenken.
  • Sahne und Geflügelfond in einem Topf aufkochen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Eigelbe unterrühren und auf dem Herd (reduzierte Hitze) unter Rühren so lange erwärmen, bis die Sauce eine Bindung erreicht. Den Parmesan unterrühren. Die Gnocchi auf der Sauce anrichten, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  • Quelle: Der große Lafer*

Notizen:

Bereitet man gleich eine größere Menge zu, dann die Gnocchi auch in kochendem Wasser garen und direkt danach in Eiswasser abschrecken. Gut abtropfen lassen, einzeln nebeneinander vorfrosten lassen und dann in einer Tüte einfrieren. Zur Weiterverarbeitung herausnehmen, im Kühlschrank abgedeckt auftauen und dann wie im jeweiligen Rezept angegeben weiterverarbeiten.

Fürs richtige Formen der Gnocchis gibt es hier ein tolles Video:

https://rwarna.wordpress.com/2013/10/23/meine-art-der-perfekten-kartoffel-gnocchis/

http://deichrunnerskueche.de/2013/11/kuerbisgnocchi-alla-carbonara.html

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Pfeffer-Entrecôte mit Pilzrahmsauce und Kartoffel-Wedges aus dem Ofen

Ein Treffen mit lieben alten Bekannten/Foodbloggern in Würzburg fiel letztes Wochenende einer Autopanne zum Opfer – ich war traurig, denn ich hatte mich darauf gefreut.

Eingekauft war daher natürlich auch nicht, denn wir wollten ja das ganze Wochenende unterwegs sein. So musste ich mir für Sonntag ein Essen mit Zutaten aus dem Vorrat einfallen lassen: 2 Entrecôtes waren im Gefrierschrank, Kartoffeln waren da sowie ein paar Shiitake-Pilze….Rezept gesucht und fündig geworden: Pfeffer-Entrecôte mit Pilzrahmsauce und Kartoffel-Wedges aus dem Ofen.

Dieses improvisierte Essen war so etwas von köstlich, dass es ganz weit nach oben in der Liste ‚das muss es unbedingt wieder mal geben‘ wandert. 🙂

Stellvertretend für die vielen begeisterten Berichte, die es über das Treffen in Würzburg in den Blogs der Teilnehmer gab, verweise ich hier auf Simones Bericht.

Pfeffer-Entrecôte mit Pilzrahmsauce und Kartoffel-Wedges aus dem Ofen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfeffer-Entrecôte mit Pilzrahmsauce und Kartoffel-Wedges aus dem Ofen
Kategorien: Rind, Pilze, Kartoffeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

4     Entrecôtes (à ca. 220 g; 3 cm dick)*
      Salz
      Pfeffer aus der Mühle
2 Essl.   Olivenöl
4 Zweige   Thymian
1     Knoblauchzehe
10 Gramm   Getrocknete Morcheln (Eva: getrocknete
      — Mischpilze)
2     Schalotten
1 Essl.   Butter
100 ml   Madeira (port. Likörwein)
300 ml   Bratenfond
200 Gramm   Sahne
1-2 Teel.   Speisestärke (Eva: weggelassen)
40 Gramm   Kalte Butter in Würfeln
1 Teel.   Eingelegter grüner Pfeffer
H FÜR DIE KARTOFFEL-WEDGES AUS DEM OFEN
800 Gramm   Kleine Kartoffeln
2 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
      Chiliflocken (nach Belieben)

Quelle

  aus: „Kochen – Die neue digitale Schule“
  Erfasst *RK* 12.11.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen auf 85°C vorheizen. Ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Aptropfblech schieben. Den Fettrand der Steaks mehrfach einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Steaks darin auf beiden Seiten je 1-2 Minuten anbraten.

Thymian waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch ungeschält andrücken und mit dem Thymian in die Pfanne geben. Die Steaks kurz im aromatisierten Bratfett wenden, aus der Pfanne nehmen und im Ofen auf dem Ofengitter 40 – 50 Minuten garen.

Die Morcheln (Eva: getrocknete Mischpilze) in einer Schüssel mit 100 ml heißem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten quellen lassen. Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in der Pfanne mit dem Steak-Bratensatz erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Mit dem Madeira ablöschen und fast vollständig einkochen lassen.

Die Morcheln in ein feines Sieb abgießen, das Einweichwasser auffangen und zur Madeirareduktion geben. Die Pilze unter fließend Wasser gründlich abbrausen, grob hacken und hinzufügen. Den Fond und die Hälfte der Sahne angießen. Alles bei mittlerer Hitze 6-8 Minuten köcheln lassen. Die Speisestärke mit 2-3 El kaltem Wasser glatt rühren und die Sauce damit binden (Eva: war bei mir nicht notwendig und mache ich auch nicht gerne!)**

Die restliche Sahne halbsteif schlagen. Die Sauce vom Herd nehmen und die Sahne sowie die kalte Butter mit dem Schneebesen unterschlagen. Den grünen Pfeffer fein hacken und unterrühren. Die Sauce mit Salz würzen.

Die Steaks aus dem Ofen nehmen und mit der Morchelrahmsauce servieren. Dazu passen Kartoffel-Wedges und ein gemischter Salat.

Kartoffel-Wedges aus dem Ofen:

Kartoffeln gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken reiben, vierteln und mit 2 El Olivenölin einer Schüssel mischen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chiliflocken würzen und auf einem Backblech oder in einer Bratreine verteilen. Die Kartoffelviertel im auf 190°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 30 – 40 Minuten (Eva: eher 40 Minuten) backen, dabei ein- bis zweimal wenden.

Anmerkung Eva:

*Im Rezept sind Rumpsteaks angegeben; ich hatte aber Entrecôtes

** Die Sauce habe ich wieder nach ‚meiner Methode‘ gemacht: Nachdem alles 6-8 Minuten eingeköchelt ist, habe ich die Sahne flüssig dazugegeben und alles mit dem Pürierstab gemixt (so sind keine Pilzstücke mehr in der Sauce), aber die Sauce wird so sämig, dass sie keinen Saucenbinder benötigt. Die kalte Butter habe ich mit dem Schneebesen – wie im Rezept angegeben – untergeschlagen.

Ich hatte noch Shiitake-Pilze im Haus, die ich separat kurz angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt habe und dann – anstatt der Morcheln – zu den Steaks gereicht habe.

Super lecker, einfach zuzubereiten und hervorragend für Gäste geeignet!

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Jägerbuletten und Kartoffelpüree (mit Parmesan)

Fleisch brauche ich – im Gegensatz zum Mitgenießer – ja nicht so sehr häufig, aber bei allem, was mit Hackfleisch gemacht ist, sage ich selten 'nein'.

Versteht sich also von selbst, dass ich gerne Rezepte mit Hackfleisch ausprobiere und dann gibt es auch mal relativ kurz hintereinander verschiedene Frikadellenrezepte: neulich die Lafer Frikadellen und heute die Jägerbuletten mit Kartoffelpüree.

Ein Gericht, von dem ich gar nicht genug bekommen konnte, denn Kartoffelpüree mit so leckerer Pilzsauce und dann noch wunderbar saftige Frikadellen dazu….- einfach herrlich!  Bitte unbedingt mal nachkochen.

Wahrscheinlich hätte es mit Kalbshack noch besser/feiner geschmeckt, aber das war hier mal wieder nicht zu bekommen. 🙁

Jägerbulette

Jägerbuletten mit Kartoffelpüree

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jägerbuletten
Kategorien: Hackfleisch, Pilze
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1     Altbackenes Brötchen
100 ml   Milch
15 Gramm   Getrocknete Steinpilze
300 Gramm   Gemischte Pilze
2     Zwiebeln
6     Thymianstiele
1 Bund   Petersilie
8 Essl.   Öl
600 Gramm   Kalbshack (Eva: nicht bekommen, daher Rinderhack
      — genommen)
1     Ei, (Kl. M)
1     Eigelb, (Kl. M)
1 Essl.   Mittelscharfer Senf
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Tomatenmark
50 ml   Trockener Rotwein
300 ml   Schlagsahne
1/2 Teel.   Rosenscharfes Paprikapulver

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 26.06.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

1. 1 altbackenes Brötchen ca. 30 Min. in 100 ml Milch und 100 ml lauwarmem Wasser einweichen, dabei einmal wenden. 15 g getrocknete Steinpilze in 200 ml warmem Wasser einweichen. 300 g gemischte Pilze putzen und in Scheiben schneiden. 2 Zwiebeln fein würfeln. Blättchen von 6 Thymianstielen und 1 Bund Petersilie hacken.

2. 2 El Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Zwiebeln darin glasig dünsten, Thymian und die Hälfte der Petersilie kurz mitdünsten.

3. Brötchen mit den Händen sehr gut ausdrücken. Mit 600 g Kalbshack, 1 Ei (Kl. M), 1 Eigelb (Kl. M), 1 El mittelscharfem Senf und der Zwiebel-Kräuter-Mischung verkneten, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Aus der Masse mit feuchten Händen 6 gleich große Frikadellen formen.

4. 6 El Öl in einer großen ofenfesten Pfanne erhitzen. Frikadellen darin von beiden Seiten hellbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und die restlichen Zwiebeln in der gleichen Pfanne bei starker Hitze anbraten. Pilzscheiben zugeben und 3 Min. mitbraten.

5. 1 El Tomatenmark zu den Pilzen geben, kurz mitbraten und mit 50 ml trockenem Rotwein ablöschen. Restliche Petersilie und 300 ml Schlagsahne zugeben, mit Salz, Pfeffer und 1/2 Tl rosenscharfem Paprikapulver würzen und aufkochen. Getrocknete Pilze ausdrücken und klein hacken. Mit der Hälfte des Pilzsuds zur Sauce geben.

6. Die Sauce in einen Bräter oder in eine Auflaufform geben und die Frikadellen nebeneinander daraufsetzen. Im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 20 Min. garen (Umluft nicht empfehlenswert). Mit Kartoffelpüree (siehe Rezept: Kartoffelpüree) servieren.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelpüree mit Parmesan
Kategorien: Püree, Beilage, Kartoffeln, Parmesan
Menge: 4 Portionen

Zutaten

800 Gramm   Mehlig kochende Kartoffeln
120 ml   Vollmilch
2 Essl.   Butter
      Salz
      Pfeffer
      Muskatnuss
40 Gramm   Fein geriebener Parmesan

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 26.06.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

800 g mehligkochende Kartoffeln schälen, grob würfeln, waschen, in Salzwasser 25 Min. zugedeckt kochen. Abgießen und gut ausdampfen lassen. 120 ml Vollmilch in einem Topf aufkochen und 2 El Butter darin schmelzen.

Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse drücken. Die Milchmischung zugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. 40 g fein geriebenen Parmesan zugeben und alles mit dem Schneebesen zu einem cremigen Püree verrühren. Zu den Jägerbuletten (siehe Rezept: Jägerbuletten) servieren.

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