Archiv der Kategorie: Gemüse

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

1. Bloggeburtstag - Blogevent Spargel

Heute gibt es mal wieder ein schnelles, aber äußerst leckeres Pastagericht bei mir: Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce aus diesem Kochbuch*.

Besonders gut hat mir die Kombination von Zitronenabrieb und Estragon in der Sauce gefallen.

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent von Puhlskitchen, bei dem von Olga Spargelrezepte aller Art zum 1. Bloggeburtstag gesucht werden.

Ein Pastagericht, das es gerne in der Spargelzeit öfters geben darf!

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

Portionen: 4

Rigatoni mit Spargel, Erbsen und Estragonsauce

Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 30 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 200 g Sahne
  • 400 g Rigatoni
  • Salz
  • 1/2 Bund Estragon (Eva: leider nur gefriergetrocknet)
  • Pfeffer
  • 1/2 TL abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
  • 600 g grüner Spargel
  • 200 g Erbsen (tiefgekühlt)
  • 150 g Mortadella (am Stück)

Zubereitung

  • Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin 1 bis 2 Minuten andünsten. Das Mehl unterrühren und 1 Minute anschwitzen. Mit dem Wein und der Brühe unter Rühren mit dem Schneebesen ablöschen und aufkochen lassen. Die Sahne dazugeben und die Sauce zugedeckt bei schwacher Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen.
  • Inzwischen die Rigatoni nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen.
  • Die Sauce durch ein feines Sieb in einen anderen Topf passieren. Den Estragon waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen, fein hacken und unter die Sauce rühren. Die Estragonsauce mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen.
  • Den Spargel waschen und nur im unteren Drittel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel schräg in 1 cm breite Stücke schneiden. Mit den Erbsen in kochendem Salzwasser 3 bis 4 Minuten blanchieren, abgießen und kalt abschrecken. Mortadella in kleine Würfel schneiden und mit dem Gemüse in der Sauce erwärmen. Die Rigatoni in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und unter die Sauce rühren.
  • In tiefen Tellern anrichten.
  • Rezept aus: Kochen - die neue digitale Schule
http://deichrunnerskueche.de/2014/05/rigatoni-mit-spargel-erbsen-und-estragonsauce.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Spargel-Quiche

Nun ist auch bei mir die Spargel-Saison eröffnet und als erstes Gericht habe ich mir eine Spargel-Quiche aus dem Buch ‚Der große Lafer‚* ausgesucht.

Lafer macht den Teig für die Quiche nicht als Mürbeteig, sondern nimmt Magerquark dazu.  Dieser Teig schmeckt mir viel besser als Mürbeteig und vor allem ’suppt‘ er nicht durch!

Einzig seine Zeitangaben waren – zumindest für meinen Ofen, aber auch für meine Erfahrung, wie lange eine Quiche im Ofen sein sollte – nicht stimmig.

Meine Quiche war gut 15-20 Minuten länger im Ofen als im Rezept angegeben, bis die Eiermasse die richtige Konsistenz hatte.

Spargel-Quiche

Portionen: Quicheform (15*25 cm)

Spargel-Quiche

Zutaten

  • Teigzutaten:
  • 250 g Mehl
  • 120 g Magerquark
  • 120 g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Mehl zum Ausrollen und für die Form
  • Spargelfüllung:
  • 10 Stangen weißer Spargel
  • 10 Stangen grüner Spargel
  • Zutaten für die Eiersahne:
  • 3 Eier
  • 150 ml Sahne
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 50 g geriebener Emmentaler
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Mehl, Quark, Butter, Ei und Salz in einer Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Eine Tarteform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen, in die Form legen und fest auf den Boden drücken. Überstehenden Teig mit einem Messer direkt am Formrand abschneiden.
  • Den weißen Spargel ganz und den grünen Spargel im unteren Drittel schälen, die Enden zwei Zentimeter abschneiden. Den weißen Spargel fünf Minuten in kochendem Salzwasser garen. Den grünen Spargel dazugeben und weitere drei Minuten mitgaren. Abgießen und in Eiswasser abschrecken.
  • Eier, Sahne, Salz und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss in einem hohen Mixbecher fein mixen.
  • Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen (Umluft 175 Grad Celsius). Den Spargel nebeneinander auf dem Teig verteilen und die Eiersahne darüber gießen. Die Quiche mit dem Emmentaler bestreuen und mit Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 175 Grad Celsius reduzieren und die Quiche weitere zehn bis 15 Minuten backen (Umluft 150 Grad Celsius). Falls die Oberfläche schon vor Ende der Backzeit goldbraun ist, die Quiche mit Alufolie abdecken.
  • Rezept aus: 'Der großer Lafer'

Notizen:

Bei mir war die Eiersahne nach der angegebenen Zeit noch flüssig; ich musste die Quiche 15-20 Minuten länger im Ofen lassen, bis die Eiersahne fest war.

http://deichrunnerskueche.de/2014/04/spargel-quiche.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Schön = Frühling!  Und das bedeutet neben vielem anderem Schönem, dass ich mich mal mit den  Frühjahrs-Rezepten in den diversen Kochbüchern meiner Sammlung beschäftigen kann.

Los geht es mit einer Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen aus Stevan Pauls Buch ‚Deutschland vegetarisch‚*.

Jedes Mal, wenn der Mitgenießer bei der Zubereitung in Küchennähe kam, habe ich schnell das Buch zugeschlagen, denn es gibt sehr wenig, was er nicht isst und dazu gehören Tomatensuppe und Bärlauch. Aber wir haben die Vereinbarung miteinander, dass er ‚meine Variante‘ zumindest probiert, sollte es ihm dann immer noch nicht schmecken, dann gibt es das nie wieder. Da wir ja erst ein paar Jahre zusammen sind, war mein Versuch mit Bärlauch für ihn noch neu und musste also getestet werden. 😉 Nach den ersten Bissen und erster Begeisterung bei ihm, fragte ich ihn, was das denn nun sei und bekam zur Antwort: „Pesto, das schmeckt toll“.  Ich daraufhin: „Pesto gibt es mit vielen Hauptzutaten, welches ist hier die Hauptzutat? Was hat gerade Saison?“ Er kam nicht darauf und blieb bei seinem Urteil, dass das wunderbar schmeckt und dass ich das gerne öfters machen solle – auch mit Pasta und dergleichen.

Und so hat Stevans Rezept einen Bärlauch-Verachter zum Bärlauch-Schätzenden gemacht! 🙂

Was für ein Genuss: so ein Klecks Bärlauch-Paste auf den Röstkartoffeln!

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Portionen: 4

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • Für die Röstkartoffeln
  • 1 kg neue Kartoffeln
  • 1 TL Kümmelsaat
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 Bund Petersilie
  • 40 g Bärlauch *
  • 50 g alter Bergkäse
  • 100 - 150 ml Sonnenblumenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Für die Röstkartoffeln:
  • Kartoffeln gründlich waschen, längs halbieren und mit den Schnittflächen nach oben in eine Auflaufform setzen. Kümmel- und Fenchelsaat im Mörser grob zermahlen, mit Öl und Paprikapulver glatt rühren. Kartoffeln mit dem Würzöl bestreichen. Im heißen Ofen bei 190°C auf der 2. Schiene von unten 35 - 40 Minuten goldbraun rösten. Erst nach dem Garen salzen!
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste:
  • Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Auf einem Teller auskühlen lassen. Petersilie und Bärlauch mit abgekühlten Mandeln und geriebenem Bergkäse in der Küchenmaschine pürieren, dabei das Öl in dünnem Strahl zugießen. Paste mit Salz und Pfeffer würzen und zu den gesalzenen Röstkartoffeln servieren.
  • *Tipp von Stevan Paul: Bärlauch schmeckt intensiv nach Knoblauch, darum ist eine genaue Dosierung notwendig, damit die Paste geschmacklich nicht eindimensional ausfällt. 40 g entsprechen dabei einem kleinen Bund Bärlauch.
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/baerlauch-mandel-paste-mit-roestkartoffeln-aus-dem-ofen.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Schnelle Frikadelle mit scharfem Kohl

Wenn man mehrere Orte hat, an denen man seine Kochbücher lagert, dann kann es leicht vorkommen, dass das eine oder andere ein wenig zum Stiefkind wird – und das dann meist noch ganz zu Unrecht!

Das Buch ‚Schneller Teller‚* von Stevan Paul habe ich schon seit es im Herbst 2011 veröffentlicht wurde. Vieles gefiel mir darin (an meinen Klebezetteln zu erkennen) , aber während eines Umzugs landete es leider bei den Kochbüchern, die ich nicht so oft in die Hand nehme, weil sie nicht direkt ‚vor meinen Augen‘ stehen.
Das hat sich nach einem kurzen Durchblättern sofort geändert – nun steht dieses Buch neben einem meiner absoluten Lieblingskochbücher ‚Deutschland vegetarisch‚* und ‚Schlaraffenland‚* – beides ja ebenfalls Bücher von Stevan Paul.

Als erstes Rezept habe ich mir schnelle Frikadelle mit scharfem Kohl ausgesucht.

Ich habe ja nun schon etliche Frikadellen-Rezepte im Blog, die wir immer wieder gerne essen, aber dieses Rezept hier hat es ebenfalls gleich ganz nach oben geschafft: die Kombination von Hackfleisch und frischer roher Bratwurst gibt den Frikadellen eine solch aromatische Würze, wie ich es selten erlebt habe. Der scharfe Kohl ist eine wunderbare Ergänzung zu den Frikadellen – schnell zubereitete, extrem leckere Hausmannskost, die es bei uns noch des öfteren geben wird!

Schnelle Frikadelle mit scharfem Kohl

Schnelle Frikadelle mit scharfem Kohl

Zutaten

  • 4 Scheiben Toastbrot ohne Kruste
  • 8 EL Milch
  • 300 g gemischtes Hack
  • 300 g frische rohe Bratwurst
  • 2 EL scharfer Senf
  • 1 Ei
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 4 Stängel Petersilie
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 3 EL ÖL
  • 500 g Spitzkohl oder Jaromakohl (Eva: Spitzkohl)
  • 200 ml Sahne
  • Zucker
  • etwas Schnittlauch

Zubereitung

  • Toastbrot in Milch einweichen. Hackfleisch mit herausgedrücktem Bratwurstbrät, Toastbrot, 1 EL Senf und dem Ei verkneten. Frühlingszwiebeln fein schneiden und mit gehackter Petersilie untermengen. Salzen, pfeffern. Mit feuchten Händen 8 Frikadellen formen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, die Frikadellen darin bei mittlerer Hitze 12 Minuten braten, dabei öfter wenden. Herausnehmen und warm stellen.
  • Kohl putzen, den Strunk entfernen, in Streifen schneiden und im Frikadellenfett hellbraun braten. Mit Sahne ablöschen und offen dicklich einkochen. 1 EL Senf unterrühren, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren.
  • Mit den Frikadellen servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/schnelle-frikadelle-mit-scharfem-kohl.html

Für den Mitgenießer habe ich noch Kartoffelspalten aus dem Backofen dazu gereicht, die das Gericht gut ergänzt haben.

Kartoffel-Spalten aus dem Backofen

Portionen: 4

Zutaten

  • 800 Gramm Kleine Kartoffeln
  • 2 Essl. Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (nach Belieben)

Zubereitung

  • Kartoffeln gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken reiben, vierteln und mit 2 El Olivenöl in einer Schüssel mischen.
  • Mit Salz, Pfeffer und - nach Belieben - Chiliflocken würzen und auf einem Backblech oder in einer Bratreine verteilen.
  • Die Kartoffelspalten im auf 190°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 30 – 40 Minuten (Eva: eher 40 Minuten) backen, dabei ein- bis zweimal wenden.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/schnelle-frikadelle-mit-scharfem-kohl.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Es ist gefühlte Jahre her, seit ich das letzte Mal an dem monatlichen Blog-Event von Zorras Kochtopf teilgenommen habe (nicht aus Unlust, sondern aus Zeitmangel!) – immerhin ist es schon das XCVI. mal, dass das Event ausgerichtet wird – dieses Mal wünscht sich Tina von Lunch for one alles rund um die Linse.

Diesen Wunsch möchte ich Tina gerne erfüllen und daher gibt es bei mir heute Maultaschen (teilweise in Ravioliform ;-)) mit Linsen-Auberginen-Füllung.

Meine ersten richtigen Maultaschen sollten dies werden und gerne hätte ich sie so perfekt gehabt wie Heike vom Blog Kochzeilen sie hier zeigt, aber einige wollten bei mir einfach nicht gut zuhalten – trotz Einstreichen mit Wasser.

Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und zu meinem Ravioliformer (ja, ich weiß, ein Frevel!) gegriffen und den restlichen Teig damit verarbeitet.

Den Teig habe ich nach Heikes Anleitung zubereitet – er ließ sich wunderbar verarbeiten, ich habe sogar alles mit dem Nudelholz – und nicht mit der Maschine – ausgerollt. Die Füllung stammt aus der Zeitschrift Lust auf Genuss. Beides zusammen geschmacklich ein Volltreffer – diese raffinierte vegetarische Füllung mit den Linsen hat bei uns beiden großen Anklang gefunden! Das I-Tüpfelchen ist das süß-saure Topping aus karamellisierten Zwiebeln in Rotweinessig.

Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Portionen: 4

Maultaschen mit Linsen-Auberginen-Füllung

Zutaten

  • Für den Teig (nach Heike von Au):
  • 400 g Mehl (Eva: 405er doppelgriffig)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • Für die Füllung
  • 65 g Tellerlinsen
  • 1/2 Aubergine
  • 80 g Möhre
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Lauchstange
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/2 Brötchen vom Vortag
  • 65 g Bergkäse
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 1Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ausserdem
  • 1 Eiweiß zum Bepinseln
  • Salz
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 4 EL Rotweinessig
  • 100 ml Gemüsebrühe

Zubereitung

  • Für den Teig
  • (O-Ton Heike von Au):Die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und mindestens 30 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur rasten lassen.
  • Teig mit der Nudelmaschine auf vorletzter Stufe oder von Hand zu Platten rollen.
  • Nicht zu dünn, nicht zu dick. Ich tippe auf 0,7mm…
  • Die Masse in beliebiger Form zu Teigtaschen formen, dabei gut darauf achten,
  • dass keine Luft drin bleibt. Die Ränder können bei selbstgemachten Teig sehr
  • gut einfach mit ein wenig Wasser verklebt werden, ansonsten hilft Eiweiss.
  • Ich bevorzuge die doppelt gefalteten wie auf den oberen Bildern. Die Ränder gut andrücken.
  • In Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen.
  • Für die Füllung die Linsen in ungesalzenem Wasser weich kochen (dauert etwa 20 Minuten). Linsen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Aubergine waschen und putzen. Möhre schälen, waschen. Schalotte und Knoblauch abziehen und alles fein würfeln. Lauch putzen, längs halbieren, waschen und ebenfalls sehr klein schneiden. Butterschmalz erhitzen, vorbereitetes Gemüse darin weich dünsten. Dann die Linsen unterrühren.
  • Das Brötchen klein schneiden und in einem Blitzhacker fein zermahlen. Den Käse reiben, Brösel und Käse mit dem gedünsteten Gemüse vermischen. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Etwas Schnittlauch zum Garnieren beiseitelegen, den Rest zusammen mit dem Ei unter die Käse-Gemüse-Mischung kneten. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun den Nudelteig wie oben beschrieben verarbeiten und füllen.
  • In einem Topf reichlich Wasser aufkochen, salzen. Die Maultaschen hineinlegen und in ca 15 Minuten garen.
  • Für das 'Außerdem': Inzwischen die Gemüsezwiebel abziehen, in Ringe schneiden und in Butterschmalz - langsam und lange - goldbraun braten. Zucker einstreuen und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Essig und Brühe angießen und etwas einkochen lassen.
  • Maultaschen mit einer Kelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf 4 tiefe Teller verteilen. Mit den beiseite gelegten Schnittlauchröllchen bestreuen, mit den karamellisierten Zwiebeln anrichten und servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/03/maultaschen-mit-linsen-auberginen-fuellung.html

 

 

 

Buletten-Gemüse-Pfanne

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Wie schon hier erwähnt, gibt es noch einen zweiten Beitrag von mir für Peters unterstützenswertes Event mit dem Titel ‚satte ZWEI für weniger als FÜNF‚.

Die Buletten-Gemüse-Pfanne hat mich wesentlich mehr an die Grenze zu den 5 Euro gebracht als das Pastagericht, aber auch hier sind wir zu ZWEIT für weniger als FÜNF köstlich satt geworden!

Buletten-Gemüse-Pfanne

Portionen: 2

Buletten-Gemüse-Pfanne

Zutaten

  • 1/2 Brötchen, altbacken
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • 4 Essl. Öl
  • 300 Gramm Rinderhack
  • 1 Ei (Kl. S)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Teel. Harissa (ersatzweise Paprikapulver)
  • 350 Gramm Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 1 klein. Fenchel
  • 2 klein. Rote Spitzpaprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 100 Gramm Speisequark (20%)
  • 1 Essl. Schnittlauchröllchen
  • 1/2 Teel. Bio-Zitronenschale, fein abgerieben

Zubereitung

  • Brötchen in lauwarmem Wasser einweichen. Petersilie fein hacken.
  • Zwiebel würfeln und in 1 El heißem Öl in einer Pfanne glasig dünsten.
  • Die Hälfte der Petersilie zugeben. Brot mit den Händen sehr gut
  • ausdrücken. Hack, Brot, Zwiebeln und Ei sorgfältig mischen, mit Salz,
  • Pfeffer und Harissa kräftig würzen. Mit feuchten Händen 4 Buletten
  • formen und kalt stellen.
  • Kartoffeln und Möhre schälen, in dünne Scheiben schneiden.
  • Fenchel putzen, halbieren und den Strunk herausschneiden. Fenchel in
  • 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Paprika putzen, entkernen und in
  • Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, längs halbieren und
  • dritteln. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.
  • 3 El Öl in einer breiten Pfanne erhitzen, Buletten darin von
  • beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und das Gemüse (bis auf die
  • Frühlingszwiebeln) darin 5 Min. anbraten, dabei mehrfach wenden.
  • Buletten und Frühlingszwiebeln auf dem Gemüse verteilen und im
  • heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20 Min. garen.
  • Quark mit Schnittlauch und Zitronenschale glatt rühren und salzen.
  • Buletten-Gemüse-Pfanne mit der restlichen Petersilie bestreuen und
  • den Quark dazu servieren.

Notizen:

Eva: Schnittlauchquark weggelassen

Rezept aus: "essen&trinken - Für jeden Tag"

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/buletten-gemuese-pfanne.html

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Heute gibt es ein Rezept aus meinem ersten Buch von Donna Hay: ’schnell, frisch und einfach‘*. Sie hat ja nun schon etliche Bücher herausgebracht, aber ich habe mich als Erstes für diesen Kochbuch entschieden, weil ich an meinen Arbeitstagen darauf angewiesen bin, dass abends spät was Schnelles, aber doch Gesundes und nicht zu Schweres auf den Tisch kommt – mal sehen, ob die Rezepte in diesem Buch das Richtige dafür sind.

Gleich das erste Rezept, das ich mir ausgesucht habe, war ein Volltreffer in zweierlei Hinsicht: zum einen begeisterte es den Mitgenießer: (Zitat) „das muss es – Kochblog hin oder her – öfters mal geben“ und zum anderen erfüllte es locker die Vorgaben, die Peter für sein Event Satte ZWEI für weniger als FÜNF erfüllt wissen möchte: wir waren super satt und das für weniger als 5 Euro!

Dieses Event von Peter finde ich so unterstützenswert, dass ich sicherlich noch einen zweiten Beitrag dafür einreichen werde.

Vor gut einem Jahr habe ich bei Beni Shangul vom Blog Abenteuer Kochen einen super Tipp zum knusprig Braten und gleichzeitigem Entfetten von Speck gelesen. Zum Glück habe ich es mir gleich in mein Evernote (=virtuelles Gedächtnis mit außergewöhnlich guter Suchfunktion!) gespeichert und so direkt mit dem Suchbegriff ‚Speck‘ wiedergefunden.

Probiert den Tipp aus – er funktioniert super!

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Portionen: 2

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Zutaten

  • 300 g kleine Rosenkohlröschen
  • 200 g Orecchiette (Eva: Trulli)
  • 8 Scheiben Bratspeck oder Pancetta (Eva: 1 Packg Bacon)
  • 30 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 TL Oreganoblätter
  • 160 ml Schlagsahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  • Die äußeren Blätter vom Rosenkohl entfernen und die Röschen vierteln.
  • Die Teigwaren in Salzwasser 8-10 Minuten bissfest kochen, abgießen und zurück in den Topf geben.
  • Inzwischen den Speck unter dem vorgeheizten Backofengrill knusprig braten und beiseite stellen.*
  • In einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur die Butter schmelzen und darin Knoblauch und Oregano 1 Minute andünsten. Den Rosenkohl 3-4 Minuten mitschmoren. Anschließend Rahm, Zitronensaft und die fertig gegarten Teigwaren hinzufügen und gut durchmischen.
  • Auf Teller verteilen und mit dem zerbröselten Speck sowie Parmesan bestreuen.

Notizen:

*Eva: Speck nach einem Tipp von B. Shangul vom Blog 'Abenteuer Kochen' zubereitet: ein Stück Küchenpapier auf einen Teller legen, Speckscheiben nebeneinander darauflegen, mit einem Mikrowellenteller abdecken und bei 1000 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle geben. Die Speckscheiben dann vom Papier ablösen und weiterverarbeiten.

Funktioniert super!!

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/orecchiette-mit-rosenkohl-und-speck.html

Nun noch ein Foto von der Pasta vor dem Zugeben von Parmesan.

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Blätterteig + Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Auch wenn ich mit meinem heutigen Blogbeitrag alles andere als  „weg vom Ponyhof“ mit meinem Foodblog bin, stehe ich dazu, dass es mir Spaß gemacht hat Nachzukochen und das gleich zwei Mal!

Dieser Blog ist mein Hobby, den ich als Ausgleich zu einem anstrengenden Job in meiner – inzwischen recht knapp bemessenen – Freizeit betreibe und da möchte ich mir abends oder am Wochenende keinerlei Gedanken mehr darüber machen, ob ich „ewig grüßt das Murmeltier“ oder „mein Foodblog ist ein Ponyhof“ betreibe.  Mir gefällt es mich durchs Bloggen mit interessanten und sehr hilfsbereiten Menschen mit ähnlichem Hobby auszutauschen und von ihnen zu lernen. Mir gefällt es auch, dass es immer mal wieder „Blogbuster“ gibt (Zitat: ‚das fünfzigste Post eines beliebten Rezeptes von JO, Ottolenghi, Mälzer & Co‚), denn es ist doch interessant zu sehen, wie jeder Einzelne das gleiche Rezept anders mit Leben füllt und präsentiert.

Ich gehe da ganz mit Stevan Paul konform, den ich hier zitiere: „ein Foodblog kann und darf alles sein. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die allermeisten FoodbloggerInnen sehr viel Mühe, Zeit, Arbeit und Persönlichkeit ins eigene Blog investieren. Das ist alleine schon  in jedem Fall honorabel – alles darüber hinaus ist Geschmackssache.“

Nun aber zu meinem heutigen Blogbeitrag. Denn ich bin stolz auf meinen ersten selbstgemachten Blätterteig und den habe ich Roger, seinen gelingsicheren Rezepten und sehr anschaulichen Videos zu verdanken.

Als ich bei Petra vor ein paar Tagen die Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken gesehen habe, war für mich sofort klar, dass die nachgekocht/nachgebacken werden muss und dann überkam mich der Ehrgeiz: ich wollte keinen gekauften Blätterteig verwenden, sondern mich mal an selbstgemachten wagen.

Das Ergebnis ist okay, kann sicherlich mit mehr Übung noch verbessert werden – aber ein Anfang ist gemacht: ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

Die Tarte schmeckt traumhaft – sogar der Mitgenießer, der ja ansonsten Fleischgerichten gegenüber eher aufgeschlossen ist, sagte beim ersten Kosten: „das schmeckt wunderbar, das kannst du gerne wieder mal machen.“

Liebe Petra, lieber Roger, was bin ich froh, dass ich euch durchs Bloggen kennengelernt habe und noch Vieles von euch lernen kann! 🙂

Schaut euch am besten das Video von Roger auf seinem Blog an, in dem er die Zubereitung des Blätterteiges Schritt für Schritt zeigt.

Blätterteig (nach Roger Warna)

Zutaten

  • 190 g Mehl
  • 3 g Salz
  • ca. 80 g Wasser
  • 135 g Butter

Zubereitung

  • Zuerst vermenge ich das Wasser und Salz mit dem Mehl. Knete ihn zu einem geschmeidigen Teig. Verpacke ihn in eine Schüssel mit Deckel und ab in den Kühlschrank für eine halbe Stunde.
  • Die Teigkugel schneide ich in einem Kreuz ein und drücke die Lappen so nach unten, dass ein Quadrat entsteht.
  • Jetzt rolle ich den Teig auf eine Dicke von 1 cm aus zu einem Rechteck. Lege die Butterplatten in die Mitte des Rechtecks und falte den Teig ineinander ein. Bestäube den Teig mit etwas Mehl und rolle ihn vorsichtig wieder auf ein Rechteck aus. Diesmal etwa 1,5 cm dick. Nicht zu stark drücken, damit die Butter nicht durch den Teig quillt. Jetzt gebe ich dem Blätterteig eine einfache Tour. Ich falte 1/3 des Teiges übereinander. Das andere 1/3 falte ich drüber - so wie ein Badetuch zusammengelegt wird. Das wiederhole ich gleich nochmals. Dann geht es wieder für 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.
  • Danach bestäube ich die Arbeitsfläche nochmals mit etwas Mehl und rolle den Teig nochmals vorsichtig auf 1,5 cm Dicke aus zu einem Rechteck. Benetze die Teigoberfläche mit etwas Wasser und dann gebe ich dem Blätterteig eine doppelte Tour. Das geschieht wie folgt: Ich schlage den linken Teil des Teiges bis in die Mitte. Das gleiche von der rechten Seite. Nun überschlage ich den Teig auf die andere Hälfte. Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Das wiederhole ich gleich nochmals und lege den Blätterteig für 2 Stunden zugedeckt wieder in den Kühlschrank.
  • Nach seiner Ruhepause nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank und verarbeite ihn weiter.

Notizen:

Bitte am besten das Video von Roger Warna auf seinem Blog anschauen, da zeigt er genau, wie das mit den Touren geht:

http://rwarna.com/2014/01/30/tarte-des-demoiselles-tatin/

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

und nun zeige ich euch, was ich Leckeres mit meinem ersten selbstgemachten Blätterteig zubereitet habe:

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Portionen: 4

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Zutaten

  • 1 Fertiger Blätterteig, rund ausgewallt (32 cm Durchmesser) (Eva: selbstgemachter Blätterteig)
  • 500 g Blumenkohl; in Röschen
  • 2 1/2 EL Olivenöl
  • 250 g Zwiebeln; in Streifen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Senf (mittelscharf oder Dijon, nach Geschmack)
  • 100 g Schinken; in dünnen Streifen
  • 100 g grob geraffelter Käse (hier Greyerzer und Gouda)
  • 200 g Schlagsahne
  • 50 g Schmand
  • 2 große Eier
  • Muskatnuss

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Blumenkohlröschen in einer großen flachen ofenfesten Schale oder auf einem Backblech mit 1 El Öl vermischen, salzen und pfeffern. Für 15 Minuten in den Backofen schieben, dann wenden und weitere 15 Minuten rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann die Röschen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter häufigem Wenden bei nicht zu großer Hitze langsam tief goldbraun braten, salzen und pfeffern.
  • Eine Tarteform mit dem Blätterteig auslegen, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Boden dünn mit dem Senf bestreichen. Die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, Blumenkohl und Schinken darüber geben.
  • Sahne, Schmand und Eier verquirlen, die Hälfte des Käses dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Guss über das Gemüse gießen, mit dem restlichen Käse bestreuen.
  • Die Tarte bei 220°C auf die unterste Schiene schieben und etwa 30 Minuten backen, bis der Teig knusprig und die Oberfläche appetitlich gebräunt ist.
  • Anmerkung Petra: Das Gemüse und der Guss lässt sich gut vorbereiten, die Tarte ist dann schnell zusammengebaut. Schmeckt ausgezeichnet.
  • Man kann natürlich auch andere Tarte-Böden verwenden, die man je nach Rezept zuerst blind bäckt.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

 

Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Puh….derzeit ist der Wurm drin.
Mehrere Tage mit 12 Stunden reiner Arbeits- und dann noch 3 Stunden Fahrzeit – da gibt es spät abends dann nur noch kalte Küche.

Gestern Abend war ich dann zum ersten Mal wieder früher zu Hause und konnte was Schnelles, Einfaches kochen, aber trotz der Einfachheit des Gerichts waren wir beide begeistert davon und uns einig, dass es die Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut gerne mal wieder geben darf.

Da ich langsam geschmorte Zwiebelringe sehr gerne zu Spätzlegerichten esse, habe ich das auch bei diesem Gericht gemacht und das Topping mit den süßlichen Zwiebeln war noch das I-Tüpfelchen auf der Spätzle-Pfanne.

Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Portionen: 4

Kräuter-Spätzle-Pfanne mit Speck-Sauerkraut

Zutaten

  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Mehl
  • 6 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g geräucherter durchwachsener Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose (425 ml) Sauerkraut
  • 1 EL Zucker
  • gemahlener Kümmel
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Schmand
  • 1 Gemüsezwiebel (Eva zusätzlich)

Zubereitung

  • Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Mehl, Eier, Petersilie und Salz mit einem Kochlöffel verrühren und schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  • Speck würfeln und in einem Topf ohne Fett ca. 6 Minuten knusprig auslassen. Zwiebel schälen und in kurze Streifen schneiden. Nach ca. 4 Minuten zum Speck geben und glasig andünsten. Sauerkraut ausdrücken, zu den Speckzwiebeln geben und ca. 30 Minuten unter gelegentlichem Wenden schmoren. Mit Salz, Zucker und Kümmel abschmecken.
  • Inzwischen in einem weiten Topf gesalzenes Wasser zum Sieden bringen. Teig portionsweise auf ein Spätzlebrett streichen. In das Wasser schaben und garen, bis die Spätzle nach oben steigen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. (Eva: Spätzlepresse)
  • Butter in einer großen Pfanne erhitzen und Spätzle darin ca. 10 Minuten unter Wenden braten. Mit Salz abschmecken. Schmand ins Sauerkraut verrühren, Sauerkraut zu den Spätzle geben, unterheben und anrichten.
  • aus Lecker.de
  • http://www.lecker.de/rezept/3141609/Kraeuter-Spaetzle-Pfanne-mit-Speck-Sauerkraut.html

Notizen:

Ich habe noch zusätzlich eine Gemüsezwiebel in Streifen geschnitten und die sehr lange, bei nicht zu großer Hitze in einer Pfanne mit Butterschmalz gebräunt und über die Spätzle-Pfanne verteilt.

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/kraeuter-spaetzle-pfanne-mit-speck-sauerkraut.html

 

 

Geschmortes Kalbfleisch (Kalbshachse) mit Backpflaumen und Lauch

Heute nun zur Hauptspeise unserer Kleinkochgruppe *Kochgefährten* – Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch aus dem Ottolenghi Buch Jerusalem*.

Wir haben uns nicht ganz genau an das Rezept gehalten, denn die angegebene Zubereitungszeit von 4 Stunden erschien uns zu lange und wir haben gut daran getan: das Fleisch fiel auch nach wesentlich kürzerer Zeit im Backofen butterzart vom Knochen. Ich habe unsere Änderungen am Ende des Rezepts vermerkt.

Die Aromenvielfalt des Gerichts hat uns alle begeistert und nun auch in einen ersten Ottolenghi-Bann gebracht. 🙂

Frau Rotkraut notiert Rezepte anders als ich, daher gerne auch ihren Blogbeitrag zu unserem gemeinsamen Kochen lesen.

Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch

Portionen: 4

Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch

Zutaten

  • 110 ml Sonnenblumenöl
  • 4 große Scheiben Kalbshachse mit Knochen (etwa 1 kg)
  • 2 große Zwiebeln (500 g), fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 250 ml Hühner- oder Rinderbrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 g)
  • 5 Zweige Thymian, die Blätter fein gehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • Schale von 1 Bio-Orange, in Streifen abgeschält
  • 2 kleine Zimtstangen
  • 1/2 Tl gemahlener Piment
  • 2 Sternanis
  • 6 große Stangen Lauch (nur die weißen Teile, etwa 800 g), in 1,5 cm breite Ringe geschnitten
  • 200 g Backpflaumen, entsteint
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zum Servieren
  • 120 g griechischer Joghurt
  • 2 El fein gehackte glatte Petersilie
  • 2 El abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C Unter-/Oberhitze vorheizen.
  • In einer großen Pfanne mit schwerem Boden 2 EL Öl erhitzen, das Fleisch darin auf jeder Seite 2 Minuten bei starker Hitze anbraten, danach in einem Sieb abtropfen lassen.*
  • Den größten Teil des Fetts wegschütten. ** Erneut 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln mit dem Knoblauch etwa 10 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze goldgelb anbraten. Dabei gelegentlich umrühren und den Bratensatz vom Boden lösen. Den Wein angießen und 3 Minuten bei starker Hitze kochen lassen, bis er fast vollständig verdampft ist. Die Hälfte der Brühe ***angießen, Tomaten, Thymian, Lorbeerblätter, Orangenschale, die Gewürze, 1 Tl Salz und etwas Pfeffer hinzufügen, gut umrühren und aufkochen lassen. Das Fleisch in die Pfanne legen und in der Sauce wenden.
  • Das Fleisch mit der Sauce in eine ofenfeste Form füllen und gleichmäßig darin verteilen. Mit Alufolie oder einem Deckel abdecken und für 2,5 Stunden in den Backofen schieben. Gelegentlich prüfen, ob die Sauce nicht zu dick wird und am Rand verbrennt. Ist dies der Fall, etwas Wasser hinzufügen. Das Fleisch ist gar, wenn es sich mühelos vom Knochen lösen lässt. Die Fleischstücke aus der Sauce nehmen und in einer großen Schüssel etwas abkühlen lassen. Das Fleisch von den Knochen lösen und das Mark mit einem kleinen Messer aus den Knochen herauskratzen.**** Die Knochen wegwerfen.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch***** darin etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei starker Hitze anbraten, dann zu der Sauce in die Form geben. In der Pfanne die Backpflaumen mit der restlichen Brühe, dem ausgelösten Fleisch und dem Knochenmark verrühren und ebenfalls in die Form geben. Mit Alufolie abdecken (oder einem Deckel) und die Form nochmals für 1 Stunde in den Backofen schieben und anschließend die Sauce nochmals abschmecken.
  • Mit dem Joghurt garnieren******, mit einer Mischung aus Petersilie, Zitronenschale und Knoblauch bestreuen und heiß servieren.

Notizen:

Änderungen von Frau Rotkraut und Eva: /* wir haben das Fleisch nicht in einem Sieb abtropfen lassen und auch nichts von dem Fett weggeschüttet (Röstaromen!!) - somit insgesamt weniger Öl gebraucht; Olivenöl statt Sonnenblumenöl verwendet

*** insgesamt nur die Hälfte der Brühe benötigt

**** Mark nicht herausgekratzt und das Fleisch auch erst am Tisch von den Knochen gelöst - insgesamt weniger Kochzeit benötigt; etwa 2,5 - 3 Stunden

***** Lauch nicht separat angedünstet, sondern immer alles zusammen in der Pfanne gelassen und so in den Backofen gegeben - die letzte halbe Stunde ohne Abdeckung

****** Joghurt-Topping haben wir weggelassen und dafür noch etwas von der Auberginencrème der Vorspeise dazu gereicht

=sehr lecker!!

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/geschmortes-kalbfleisch-kalbshachse-mit-backpflaumen-und-lauch.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)