Archiv der Kategorie: Eintopf

Steckrübeneintopf

Schon ein bisschen verrückt derzeit…
Donnerstag, Freitag letzter Woche trübes Herbstwetter, bei dem man sich zum ersten Mal wieder auf einen deftigen Eintopf freut und gestern, am Sonntag, über 24°C und eine Art Sahara-Wind, so dass einem am 19. Oktober in Norddeutschland noch im T-Shirt zu warm
ist!  😉

Doch zurück zu Freitag, denn da war meine Lust auf Eintopf riesengroß und so kam mir das Rezept für den Steckrübeneintopf in seinem neuen Buch ‚Heimat‚ gerade recht. Schnell die Zutaten eingekauft und losgelegt. Ich habe mich auch mengenmäßig ans Originalrezept gehalten und mich zum Glück für meinen 5,5 Liter Topf entschieden, denn der wurde bis oben hin voll – die angegebene Menge ergibt vier reichhaltige Essen für 2 Personen. Aber das ist gut so, denn aufgewärmt schmeckt so ein Eintopf bekanntlich noch besser und einfrieren lässt er sich auch hervorragend.

Der Steckrübeneintopf schmeckt – so wie im Rezept angegeben – ’nur‘ mit Speck wunderbar kräftig und aromatisch, aber der Mitgenießer ist ja bekennender Fleischliebhaber und so habe ich noch Kochwürste und ein Kassler Kotelett zum Eintopf gegeben = ein Kann, kein Muss!

Ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Gericht für die kühlere Jahreszeit, das sich bestens auf Vorrat zubereiten lässt.

Noch kurz zum neuen Buch: Ich weiß, Tim Mälzer ist umstritten – entweder man findet ihn gut oder aber man kann ihn partout nicht leiden, ich gehöre eher zur ersten Fraktion. Sein neues Buch ‚Heimat‘ hat bestimmt nicht das Rad der Rezeptewelt neu erfunden, aber es ist wirklich ein Querschnitt durch die Rezepte Deutschlands und nur darum geht es Tim mit diesem Buch: Zitat „Das auf der Zunge muss für mich auch immer das Herz berühren, und das gelingt natürlich gerade mit der Küche der Heimat, der Küche der Kindheit.
Das Buch ist wunderbar illustriert (schon auf der ersten Seite geht mir das Herz auf: ein in voller Blüte stehendes Rapsfeld, darüber der typisch norddeutsche, leicht wolkenverhangene Himmel, in dem in kindlicher Handschrift das Wort ‚Heimat‘ geschrieben steht) und versehen mit Bildern von den Menschen, die noch natürlich und handwerklich mit dem Produkt Lebensmittel arbeiten; immer wieder eingestreut handgeschriebene Rezepte und kleine Anekdoten aus der jeweiligen Gegend – ich liebe so aufgemachte Kochbücher und da stehen für mich auch nicht Rezepte der allerausgefallensten Küche an vorderster Stelle.

Steckrübeneintopf

Portionen: für 4-6 Personen (Eva: eher mehr!)

Steckrübeneintopf

Zutaten

  • 1 Steckrübe (ca. 1 kg)
  • 500 g dicke Möhren
  • 2 große Gemüsezwiebeln
  • 700 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Gänseschmalz (wahlweise Schweine- oder Butterschmalz)
  • 150 g Speckwürfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Zucker
  • Essig (optional) (Eva: 1 Schuss weißer Balsamico-Essig)
  • Eva zusätzlich zum Rezept:
  • 4 Kochwürste
  • 1 Scheibe Kassler Kotelett mit Filet

Zubereitung

  • Steckrübe und Möhren schälen und würfeln, Zwiebeln pellen und würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Gänseschmalz in einem Bräter erhitzen, die Speckwürfel darin glasig dünsten.
  • Gemüse und Lorbeerblatt zugeben, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und glasig dünsten. Mit 2,5 l Wasser auffüllen und offen 80 Minuten leise köcheln. Vor dem Servieren nochmals mit Salz, Pfeffer, Zucker und auf Wunsch mit etwas Essig abschmecken.
  • Eva: mir war das Ganze ein wenig zu grob und wir mögen einen Eintopf auch gerne etwas sämiger, daher habe ich das Gemüse teilweise mit dem Pürierstab zerkleinert.
  • schmeckt köstlich an kühlen, nasskalten Herbst- und Wintertagen!

Notizen:

unbedingt einen großen Topf wählen: mein 5,5 Liter Topf war bis oben voll!1 Habe noch Kochwürste und 1 Scheibe Kassler Kotelett mit Filet dazugegeben (Kochwürste genügen aber!)

schmeckt aufgewärmt fast noch besser und lässt sich auch super einfrieren, daher am besten die im Rezept angegebene Menge kochen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/steckruebeneintopf.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Provenzalischer Rindfleischtopf

Wie war das mit den guten Vorsätzen?! Schon wieder hinke ich hinterher mit dem Einstellen der Rezepte :-(….

 

Den Jahreswechsel haben wir zusammen mit ein paar Freunden in Hamburg in Alsternähe verbracht. Jeder brachte der Gastgeberin etwas Selbstgemachtes zu Essen mit, sie hatte auch Leckereien vorbereitet, so dass wir uns dann an diesem Abend an einem reichhaltigen und sehr abwechslungsreichen Buffet verköstigen konnten.

Ich war fürs Fleischgericht ausgesucht worden und habe daher die Foodblogs nach einem passenden Rezept – größere Personenzahl und gut vorzubereiten – durchsucht. Hängen geblieben bin ich beim Blog von Markus, der einen provenzalischen Fleischtopf fürs Sylvesteressen präsentierte. 

Zutaten eingekauft, genau wie von Markus angegeben nachgekocht und vom Ergebnis hellauf begeistert! 

Wie immer an solchen Abenden, zu denen jeder was mitbringt, hatten auch wir noch viel von allem übrig, so dass der Mitgenießer und ich auch zwei Tage später nochmals in den Genuss dieses wunderbaren Fleischgerichts kamen, das – wie so oft – aufgewärmt fast noch besser schmeckte!

Ich habe nur kurz vor dem Losfahren einmal schnell ein Schüsselchen voll fotografiert, entsprechend schlecht ist das Foto – fürs ansehnlichere Foto dieses empfehlenswerten Gerichts geht bitte bei Markus gucken – er hat das bessere Fotografenhändchen! 🙂

Dir, liebe Marianne, ein herzliches Danke-schön für den nun schon zweiten Sylvesterabend, den ich bei dir verleben durfte – es ist immer wieder schön bei dir und der gemeinsame Gang um Mitternacht an die Alster, um dort gemeinsam das Feuerwerk zu erleben, ist immer aufs Neue ein Highlight. Besser kann man doch gar nicht ins neue Jahr starten!

 

Provenzalischer Rinderschmortopf

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Provenzalischer Rindfleischtopf
Kategorien: Ofengericht, Rindfleisch, Gäste
Menge: 8 Portionen

Zutaten

1 1/2 kg   Rinderschulter
1 1/2 Ltr.   Rotwein
2     Karotten
2     Zwiebeln
10     Knoblauchzehen
2 Zweige   Rosmarin
1 Bund   Thymian
1 Bund   Petersilie
      Olivenöl
1     Dosentomaten in Stücke
1 Scheibe   Speck
200 Gramm   Dunkle Oliven; ca.
      Pfefferkörner
      Salz

Quelle

  von www.dongusto.at
  http://www.dongusto.at/mein-tipp-fur%C2%B4s-
  silvesteressen-provenzialischer-rinderschmortopf/
  Erfasst *RK* 18.01.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Das Fleisch in grobe Würfel schneiden und in einem Schmortopf mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten.

Die Karotten, Zwiebeln und den Knoblauch grob schneiden und zu dem
Fleisch in den Schmortopf geben. Mit dem Wein aufgießen. Die
Speckscheibe, die Kräuter und die Gewürze hinzugeben, alles aufkochen
lassen und dann zugedeckt im Backrohr ca. 2 Stunden bei 180 °C schmoren
lassen, danach die Hitze auf 125 °C reduzieren und weitere 2 Stunden
schmoren.

Dazwischen sollte man den Schmortopf kontrollieren ob noch genügend
Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten einfach noch etwas Wein nachgießen.

Der Rindereintopf ist fertig, wenn das Fleisch ganz weich ist und auf der Zunge zergeht.

Kurz vor dem Ende des Garens die Oliven hinzufügen.

Als Beilage einfach frisches Weißbrot verwenden, denn es gibt ja nichts besseres als damit den Saft aufzusaugen.

Eva: wunderbar vorzubereitendes, sehr schmackhaftes Gäste – Essen; unbedingt wieder machen!!

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Linseneintopf

Das heutige Rezept wurde bereits vor einigen Tagen zubereitet und verzehrt – dieser Linseneintopf passte wunderbar zu den extrem stürmischen und sehr feuchten Tagen der letzten Woche; an solchen Tagen gibt es nichts Besseres als einen wärmenden, kräftigen Eintopf.

Die Backpflaumen wurden im Rezept zuerst kritisch beäugt, dann aber beim Kosten für sehr passend und schmackhaft empfunden.

Diesen Linseneintopf darf es in diesem Winter gerne noch einmal geben!

Linseneintopf

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Linseneintopf
Kategorien: Eintopf, Linsen, Kochwürste
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

2     Zwiebeln
350 Gramm   Suppengrün
150 Gramm   Kartoffeln
200 Gramm   Berglinsen
2 Essl.   Öl
2     Lorbeerblätter
700 ml   Gemüsebrühe *
150 Gramm   Mettenden (Kochwürste)
60 Gramm   Pflaumen, getrocknet
1/2 Bund   Glatte Petersilie
      Salz
      Pfeffer
      Rotweinessig

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 02.01.2012 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Zwiebeln fein würfeln. Suppengrün putzen. Lauch gründlich waschen. Möhre, Sellerie und Kartoffeln schälen und mit dem Lauch in 1 cm große Stücke schneiden. Berglinsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Suppengrün und Kartoffeln zugeben und 3 Min. mitdünsten. Linsen und Lorbeerblätter unterrühren und kurz mitdünsten. Gemüsebrühe zugießen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 35 Min. kochen. Den Eintopf gelegentlich umrühren.

Inzwischen die Mettenden in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Pflaumen grob würfeln. Wurstscheiben und Pflaumen unter den Eintopf mischen und 10 Min. mitgaren. Blättchen von der Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken.

Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Rotweinessig würzen. Mit Petersilie bestreut servieren. Falls der Eintopf zu dickflüssig ist, evtl. 100 ml Brühe zugießen.

*Anmerkung Eva: Geflügelbrühe genommen (hat mehr Geschmack, finde ich)

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Erbsensuppe mit Wiener Würstchen

Was wünscht sich eine Food-Bloggerin wohl zu Weihnachten oder zum Geburtstag?

Ich zumindest Koch- und Backbücher – je mehr desto besser! 🙂

Als bekennender Mälzer-Fan stand dieses Buch natürlich Weihnachten 2010 recht weit oben auf der Wunschliste und man hatte ein Einsehen mit mir: ich habe es bekommen!

Mein neuer Mitesser – übrigens Leo's Herrchen –

Leo's Herrchen

ist nicht nur bekennender Fleischliebhaber, sondern mag auch gerne Eintöpfe und Suppen, diese auch gerne gebunden.

Da kam mir die Erbsensuppe mit Wiener Würstchen aus dem Mälzer&Witzigmann-Buch doch gerade recht. Die beiden haben die Suppe zwar nicht püriert, aber man kann Rezepte bekanntlich ja auch ein wenig verändern! 🙂 Ich habe die Suppe mit dem Zauberstab püriert und die Würstchen in Scheiben geschnitten dazugegeben.

Vom Resultat waren wir beide hellauf begeistert – eine Erbsensuppe wie sie besser nicht schmecken kann. Geschmacklich gut gefallen hat mir auch der Hauch von Rotweinessig. Da die Menge gut berechnet ist und ich die angegebene Menge gekocht habe, durften wir auch feststellen, dass sie aufgewärmt nicht minder gut schmeckt. Ich kann dieses Rezept also sehr zum Nachkochen empfehlen – zumal es ohne großen Aufwand zuzubereiten ist.

Erbsensuppe mit Wiener Würstchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Erbsensuppe mit Wiener Würstchen
Kategorien: Erbsen, Suppengrün, Speck, Wienerle
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Bund   Suppengrün
250 Gramm   Kartoffeln
500 Gramm   Schälerbsen (getrocknet)
300 Gramm   Durchwachsener Speck
1     Lorbeerblatt
3     Pimentkörner
2 Ltr.   Geflügel- oder Gemüsebrühe
      Salz
      Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Essl.   Rotweinessig
4-8     Wiener Würstchen
2 Stängel   Majoran
1 Bund   Petersilie

Quelle

  Mälzer&Witzigmann: Zwei Köche – ein Buch
  Erfasst *RK* 20.01.2011 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Suppengrün putzen und fein würfeln. Kartoffeln schälen und würfeln. Erbsen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen.

Speck würfeln und in einem großen Topf ohne zusätzliches Fett knusprig braten. Suppengrün, Kartoffeln, Lorbeer und zerstoßene Pimentkörner zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Erbsen und Brühe zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Eintopf bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde garen. Ab und zu umrühren.

Mit Essig abschmecken. Würstchen in der Suppe erwärmen. Majoran- und Petersilienblättchen abzupfen, unter die Suppe rühren und servieren.*

Zubereitungszeit: 30 Minuten (plus Kochzeit)

* Anmerkung Eva: Suppe mit dem Zauberstab püriert und Würstchen in dünne Scheiben geschnitten. Schmeckt super lecker!!

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Linseneintopf mit Merguez……und ich bin Gewinnerin :-)

Ist es zu fassen: ich habe zum zweiten Mal in meinem Leben etwas gewonnen. Das erste Mal habe ich vor gut drei Jahren bei einem Gewinnspiel von Chefkoch eine zehntägige Reise für 2 Personen ins Stubaital gewonnen – das wurde ein richtiger schöner Wanderurlaub.

Und nun habe ich wieder gewonnen: Anfang des Monats las ich im CrockyBlog, dass man bei der Firma Morphy Richards einen digitalen Slowcooker gewinnen könne – einzige Bedingung sei es eine Mail mit "ich will" an die Firma zu schreiben; spaßeshalber habe ich das getan und schon am nächsten Morgen hatte ich eine Mail im Postfach, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich die Gewinnerin des Slowcookers sei!

Es dauerte höchstens 2 Tage und ich bekam ein großes Paket, in dem nicht nur der Slowcooker war, sondern auch Gabriele's neues Crockpot Kochbuch – die Freude war also groß!

Crockpot - Gewinn

Heute wurde nun das erste Mal darin gekocht – ein Linseneintopf mit Merguez-Würstchen.

Ich habe den Slowcooker noch nicht so genutzt wie es eigentlich gedacht ist: alle Zutaten in den Topf geben und dann für ein paar Stunden außer Haus sein und wenn man wiederkommt, ist das Essen fertig. Nein, ich muss mich ja erst mal damit vertraut machen.

Ich habe ein Gericht ausgesucht, das man 'normalerweise' im Topf zubereitet und auch ein wenig länger köcheln lässt, einen Eintopf eben. Das Rezept stelle ich hier so ein wie es normalerweise – also auf dem Herd – zubereitet werden würde; ich habe auch nichts daran verändert, außer dass ich kein Salz dazugegeben und alle Zutaten – nach dem Andünsten in der Pfanne – 5 Stunden in den Slowcooker gegeben habe.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: trotz der langen Garzeit keine verkochten Linsen und auch das gewürfelte Suppengrün so wie es sein soll – der Eintopf insgesamt sehr würzig und aromatisch; sehr zum Nachkochen zu empfehlen, denn die Variante mit dem Ingwer, Curry, den Rosinen und Pinienkernen gibt dem Linseneintopf doch eine ganz andere Geschmacksrichtung.

Da wir eh meist Abends essen und ich in den Nachmittagsstunden Zeit zum Kochen habe, werde ich den Slowcooker wohl nicht in der Art nutzen, für die er gedacht ist, aber ich werde ihn sicherlich für Eintöpfe, für Schmorgerichte und Brühen oder Fonds verwenden – auf diese Art kann ich dann auch gut etwas auf Vorrat kochen und portionsweise mitnehmen fürs Wochenende im Zweit-Zuhause. 🙂

Ein herzliches Danke-schön also an Gabriele vom CrockyBlog und die Firma Morphy Richards!

Linseneintopf mit Merguez 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Linseneintopf mit Merguez
Kategorien: Eintopf, Linsen, Merguez
Menge: 6 Portionen

Zutaten

50 Gramm   Ingwer, frisch
200 Gramm   Zwiebeln
500 Gramm   Suppengrün, geputzt
350 Gramm   Berglinsen
      Olivenöl
2 Teel.   Currypulver, mild, gehäuft
1,2 Ltr.   Gemüsebrühe (oder Geflügelbrühe)(Eva:
      — Gemüsebrühe)
1 Dose   Tomaten, geschält (425 g EW)
12     Merguez-Würste (à ca. 50 g)(Eva: 10 Stück)
3 Essl.   Pinienkerne
3 Essl.   Rosinen
      Salz
      Chiliflocken
2-3 Essl.   Zitronensaft
1/2 Bund   Glatte Petersilie

Quelle

  essen&trinken – Für jeden Tag
  Erfasst *RK* 22.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Ingwer, Zwiebeln und Suppengrün fein würfeln. Berglinsen in ein Sieb geben, kalt abwaschen und gut abtropfen lassen.

2 El Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Ingwer, Zwiebeln und
die Hälfte des Suppengrüns darin 3 Min. dünsten. Linsen und Currypulver
zugeben und unter Rühren 2 Min. mitdünsten. Gemüsebrühe und Tomaten
zugießen, aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 35 Min. kochen. Den
Eintopf ab und zu umrühren.

Inzwischen die Merguez in einer heißen Pfanne in 2 El Olivenöl
rundherum 4-5 Min. anbraten und herausnehmen. Pinienkerne und Rosinen
im Bratfett 2-3 Min. rösten. 5 El Olivenöl untermischen.

Das restliche Suppengrün und die gebratenen Würstchen in den
Eintopfgeben und 10 Min. mitgaren. Mit Salz, Chiliflocken und
Zitronensaft würzen. Petersilie hacken. Eintopf mit Petersilie
bestreuen und mit dem Pinienkern-Rosinen-Öl beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: 1:10 Stunden

Pro Portion: 38 g E, 45 g F, 41 g KH = 730 kcal (3058 kJ)

Anmerkung Eva: im Slowcooker zubereitet – alles wie im Rezept
angegeben, aber dann in den Slowcooker gegeben und 5 Std garen lassen;
nächstes Mal evtl. nur 4 Stunden…müsste auch genügen

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Hotpot mit Huhn, Porree und Pilzen

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

Nun wird es aber Zeit, dass ich mich um die laufenden Blog-Events kümmere.

Das Thema im Kochtopf lautet diesen Monat Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen, das Event wird von Liz betreut.

Beim Durchblättern der neuesten Ausgabe dieser Zeitschrift fällt mir bei den darin abgedruckten Jamie Oliver Rezepten folgender Satz auf: "ein klassisches englisches Gericht aus wunderbar herbstlichen Zutaten" und schon habe ich mein herbstliches Gericht mit Kartoffeln und Pilzen gefunden: Jamie Oliver's Hotpot mit Huhn, Porree und Pilzen!

Ich bin wirklich hellauf begeistert von diesem 'Hotpot, das Gericht schmeckt so was von gut und aromatisch – wunderbar auch, dass man diesen leichten Apfelgeschmack zwischen Huhn, Kartoffeln und Pilzen herausschmeckt.

Man kann zu Jamie stehen wie man will, aber das Rezept ist gelungen.

Hotpot mit Huhn, Porree und Pilzen a

Und das erscheint dann unter der Kartoffelschicht….

Hotpot mit Huhn, Porree und Pilzen, angerichtet a

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hotpot mit Huhn, Porree und Pilzen
Kategorien: Huhn, Kartoffeln, Pilze, Lauch
Menge: 6 Portionen

Zutaten

2 Stiele   Thymian
200 Gramm   Wildpilze (Eva: keine bekommen, daher braune
      — Champignons, Shiitake und Pfifferlinge zu
      — gleichen Teilen)
1     Knoblauchzehe
600 Gramm   Hähnchenfilet
      Salz
      Pfeffer
1-2 Essl.   Olivenöl
5 Essl.   Weiche Butter
1     Apfel
1 Essl.   Mehl
200 ml   Trockener Cidre
2 Stangen   Porree
750 Gramm   Kartoffeln
200 ml   Geflügelbrühe

Quelle

  aus Zeitschrift "Lecker" – Jamie Oliver Rezept
  Erfasst *RK* 12.10.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Blättchen von einem Thymianstiel abrupfen. Pilze putzen, klein
schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Fleisch waschen, trocken
tupfen und in grobe Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch und Thymianstiel bei
mittlerer Hitze rundum braun braten. Herausnehmen. 1 El Butter im
Bratfett erhitzen. Knoblauch und Pilze darin ca. 5 Minuten anbraten.
Inzwischen Apfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit dem
Fleisch zugeben. Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. Cidre
zugießen, aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln.

Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Im Topf 1 El Butter
schmelzen. Porree darin zugedeckt ca. 15 Minuten sehr weich dünsten.

Ofen vorheizen (Unter-/Oberhitze 175°C, Umluft 150°C). Kartoffeln
schälen und waschen. In 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. Mit 2 El
Butter und Thymianblättchen mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Geflügelbrühe erhitzen. Fleischmischung in eine tiefe Auflaufform
geben. Erst Porree, dann die Kartoffeln darüber verteilen. Brühe
angießen. Mit Folie und evtl. einem Deckel gut verschließen. Im heißen
Ofen ca. 45 Minuten garen.

Deckel und Folie abnehmen. 1 El Butter in Flöckchen auf den Kartoffeln verteilen und ca. 25 Minuten braun backen.

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Petersilienkartoffeln mit Wienerle

Als Petra neulich ihren Erpfekas verbloggt hat, erinnerte mich das gleich ein wenig an ein Gericht aus Kindheitstagen, das meine Mutter öfters gemacht hat und das ich sehr gerne mochte: Petersilienkartoffeln mit Wienerle. Es ist ganz einfache Hausmannskost, aber auch unsere Kinder und Herr D. mochten es recht gerne – immer mal wieder.

Seit wir allein – zu zweit -) – sind, gab es dieses Essen nie mehr…warum eigentlich nicht, haben wir uns heute nach dem Essen gefragt, denn es hat – wieder einmal – sehr gut geschmeckt.

Mit Petra's Erpfekas hat es insofern gar nichts gemein, da ihr Gericht kalt gegessen wird und wohl auch eher eine Beilage ist, aber das hatte ich dummerweise mal wieder überlesen! 🙁

Petra ermunterte mich aber in dem kurzen Wortwechsel zwischen uns 'mein Kindheitsgericht' mal zu verbloggen, was ich hiermit nun gerne tue.

Petersilienkartoffeln mit Würstchen 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Petersilienkartoffeln mit Wienerle
Kategorien: Kartoffeln, Petersilie, Wienerle
Menge: 2 Portionen

Zutaten

      Öl
500 Gramm   Mittelgroße Kartoffeln
1     Zwiebel
1/2 Ltr.   Gemüsebrühe (ca.)
      Salz
3/4-1 Becher   Saure Sahne
1 Bund   Petersilie, gehackt
      Wiener Würstchen
      Senf

Quelle

  Familienrezept – Quelle unbekannt
  Erfasst *RK* 06.07.2009 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Kartoffeln schälen, waschen und in eine Schüssel mit Wasser schnitzeln.

In einen Topf ein wenig Öl geben, eine klein geschnittene Zwiebel
darin andünsten; Kartoffeln nach und nach dazugeben und mit so viel
Gemüsebrühe ablöschen, dass die Kartoffeln fast zu ¾ bedeckt sind;
salzen. So lange köcheln lassen, bis die Kartoffelscheiben weich sind,
ab und zu umrühren, denn es brennt leicht an.

Kurz vor dem Servieren saure Sahne und viel frische, gehackte Petersilie dazugeben.

Dazu passen Wiener Würstchen und Senf.

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