Archiv der Kategorie: Blogwelt

Quiche Lorraine à la moutarde Savora – nachgebacken

Foodblogger sind – wie schon öfters erwähnt – was Tolles!
Man steht sich mit Rat und Tat beiseite.

Das durfte ich gerade wieder erleben: kürzlich haben erst Micha und dann Robert eine Quiche Lorraine à la moutarde Savora vorgestellt, die mich bei beiden sehr ansprach. Bei Robert kommentierte ich dann, wie man die in Deutschland nachbacken soll, wenn man diese spezielle Senfcreme nicht bekommt. Bald danach erreichte mich eine Mail von Sabine vom Blog Bonjour Alsace, die mir anbot mir moutarde Savora zu schicken, wenn ich sie nur meine Adresse wissen lassen würde. Gesagt, getan und kurz darauf erreicht mich ihr liebes Paket mit netten Zeilen und zwei Gläsern der Senfcreme. 🙂 – Herzlichen Dank, liebe Sabine!

So stand dem Nachbacken nichts mehr im Wege und vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass es diese Quiche zu Weihnachten als kleine Vorspeise geben wird – diese Senfcreme verleiht ihr ein ganz besonderes gewisses Etwas.

Quiche-Lorraine-a-la-moutarde-Savora

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden – 10*35 cm – gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Portionen: als Vorspeise für 4 Personen, als Hauptgericht mit

Nachgebacken: Quiche Lorraine à la moutarde Savora

Zutaten

  • Form 19×28 cm Rechteck
  • für den Mürbeteig:
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Ei
  • 20 g Wasser (L.: Weisswein, Chablis) (Eva auch)
  • für die Füllung:
  • 100 g gekochter Schinken in 3 Scheiben
  • 50 g Comté, gerieben
  • 125 ml Milch, 125 ml Sahne
  • 1 Elf. Senfsauce Savora (20g)
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • L.: eine Msp. Piment d’Espelette (Eva auch)

Zubereitung

  • Ofen auf 180°C Umluft stellen. Mehl und Salz in die Teigschüssel des Rührwerks sieben. Kalte Butter in Flöckchen unter das Mehl mischen und mit dem K-Haken zunächst langsam, dann schnell zu einer krümeligen Masse verrühren.
  • Das Ei und soviel Wasser (L.: Weisswein - Eva auch) in kleinen Portionen zugeben, bis der Teig klumpt. Nicht kneten. Von Hand rasch zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Tarteform ausbuttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform inklusive Rand damit auskleiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Tarteform mit dem Teig für 30 min in den Tiefkühler stellen: damit verhindert man, dass der Boden sich beim Backen aufbläht.
  • Den Käse auf den Boden verteilen. Darauf den Schinken in Streifen oder Würfeln streuen. In einer Schüssel Milch, Rahm, Eier und Senfsauce vermixen. Mit Salz und Piment d’Espelette abschmecken. Vorsichtig über den Schinken und den Käse giessen.
  • Die Tarte in den Ofen stellen und für ca. 35 min backen bis sie goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwa 10min abkühlen lassen, dann erst anschneiden.

Notizen:

Ich habe die Quiche in meiner Tarteform mit losem Boden - 10*35 cm - gebacken und daher Roberts Mengenangaben durch 1,56 geteilt.

http://deichrunnerskueche.de/2014/12/nachgebacken-quiche-lorraine-a-la-moutarde-savora.html

Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück – World Bread Day 2014 –

World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)

Bereits zum 9. Mal veranstaltet Zorra auf ihrem Blog ‚1*umrühren bitte aka kochtopf‚ den World Bread Day, an dem sie alle Blogger aus der Welt dazu einlädt Brot für diesen speziellen Tag zu backen und das tägliche Brot so zu ehren. Zorra erstellt dann in den Tagen darauf ein Roundup aller veröffentlichten Rezepte – nach Ländern aufgeteilt – in ihrem Blog und so hat jeder fürs kommende Jahr mehr als genug tolle Brotrezepte, die nachgebacken werden können.

An dieser Stelle mal wieder ein ganz herzliches Dank-schön an dich, liebe Zorra, für dein Engagement! Das ist einzigartig.

Für den 9. WBD habe ich mir ein Rezept von unserem Bloggerkollegen und Fachmann Bäcker Süpke ausgesucht, das dieser selbst zum WBD 2012 gebacken und vorgestellt hat: Meister Süpke Kruste.

Etwas habe ich an Bäcker Süpkes Rezept aber doch verändert: ich habe anstelle des Vorteiges 170 g von meinem Livieto madre genommen.
Es scheint dem Geschmack keinen Abbruch getan zu haben, denn herausgekommen ist ein Brot mit einem wunderbaren Aroma und einer super saftigen und lockeren Krume.
Das Herstellen des Koch-/Aromastückes ist zwar ein wenig aufwändig, aber das leckere Brot entschädigt einen dafür! 🙂

World Bread Day 2014 – Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück

Portionen: 1 Brot - ca. 850 g

World Bread Day 2014 – Meister-Süpke-Kruste mit Aromastück

Zutaten

  • Am Vortag
  • Sauerteig:
  • Stehzeit ca. 16 - 18 Std. – 30° fallend auf ca. 24°
  • 140 g Roggenmehl 997 (Eva: 1150er)
  • 130 ml Wasser ca. 35°
  • 14-28 g Anstellgut
  • Vorteig:
  • 4 Min. langsam 4 Min schnell kneten - 2h anspringen lassen, dann kühl stellen;
  • rechtzeitig wieder herausnehmen, damit der Teig nicht zu kalt wird.
  • 90 g Weizenmehl 550
  • 1 g Salz
  • 1 g Hefe
  • 65 ml Wasser kalt
  • Eva statt Vorteig 170 g Livieto madre genommen!!
  • Kochstück/Aromastück
  • 2-3 Std. bei 55-65° - 20. Min. ca. 85°
  • 50 g Roggenvollkornschrot fein
  • 100 g Wasser ca. 60-70°
  • 3 g aktives Backmalz
  • Am Backtag
  • Kochstück,
  • Sauerteig,
  • Vorteig
  • 185 g Roggenmehl 997 (Eva: 1150er)
  • 10 g Salz
  • 5 g Hefe
  • ca. 70 g Buttermilch (20°C)

Zubereitung

  • Am Backtag alle Zutaten in die Rührschüssel geben und Teig kneten.
  • Knetzeit: ca. 10 Min. langsam und 4 Min. schnell
  • Teigtemperatur: ca. 26°
  • Teigruhe: ca. 20 Min. – danach den Teig auf eine gut leicht Arbeitsfläche geben und einen länglichen Laib, leicht befeuchten und in Roggenschrot wälzen und mit den Schluss nach oben in ein mit Roggenschrot ausgestaubtes Gärkörbchen legen (Eva: in einer gefetteten Brotbackform gebacken)
  • Gehzeit: ca. 60 Min.- bei knapp voller Gare Teig auf den bemehlten Backschieber oder auf Backpapier stürzen, längs einschneiden und in den heißen Ofen schieben.
  • Backtemperatur: 250° fallend auf ca. 200° - mit Schwaden backen – Dampf erst nach ca. 20 Min. ablassen, damit die Kruste schön aufreißt.
  • Backzeit: ca. 65 Min. - gut ausbacken und noch ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen lassen

Notizen:

Anmerkung Bäcker Süpke zum Kochstück/Aromastück:"Verrühren und kochen bis es braun und süß ist (wir kochen es 2h) am Besten im Wasserbad, damit es nicht anbrennt. Wir kochen immer gleich 50kg, mehr geht nicht in den Kocher. Dann füllen wir das Kochstück in Eimer und frieren es ein. Das Kochstück kommt an mehrere Brote und an ein Brötchen. Man kann es 1 Tag bei Raumtemperatur oder 3 Tage im Kühlschrank lagern. Dann wird es schlecht!"

Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 230°C/15 Min./5 sec Schwaden//190°C/50 Min./ohne Schwaden - 10 Minuten ohne Form im ausgeschalteten Backofen stehen gelassen

http://deichrunnerskueche.de/2014/10/world-bread-day-2014-meister-suepke-kruste-mit-aromastueck.html

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Geht es euch auch so? Ich finde die Kirschen und Erdbeeren dieses Jahr besonders aromatisch und könnte (besser gesagt: kann) mich derzeit nur von Obst ernähren.
Als ich dann vor ein paar Tagen bei Claudio vom Blog Anonyme Köche, den ich gerne lese und sehr schätze, diesen Beitrag las, wusste ich sofort, was ich dieses Jahr noch mit Kirschen backen würde: seinen Kirschenpfannkuchen  (bekannt auch als Kirschenplotzer).

Da ich heute nun keine Nachbarn mit verköstigen konnte und an einem Kuchen in der von ihm angegebenen Größe zu lange essen müsste, habe ich all seine Zutaten halbiert und dann in einer 18er Form gebacken. So ist mein Kirschenpfannkuchen viel höher ausgefallen als seiner und seine Fotos sind daher viel ansprechender, aber geschmacklich war dieser lauwarme Kirschenpfannkuchen genau das, was ich aus Kindheitstagen als Kirschenplotzer kenne – immer regional ein bisschen abgewandelt, aber von den Grundzutaten sehr ähnlich. (Hinweis: Im Rezept habe ich Claudios Mengen für die größere Form angegeben.)

Zufällig sah ich dann noch bei facebook, dass Bernd Neuner von den backfreaks heute auch einen Kirschenplotzer gebacken hat und dazu Zimtsahne anpries; das habe ich dann direkt auch mal ausprobiert und kann nur sagen: Danke, lieber Bernd, super Tipp!

Übrigens: von Bernd habe ich auch schon einen sehr leckeren Kirschenmichel nachgebacken.

Nachbacken des Kirschenpfannkuchen unbedingt empfohlen und möglichst lauwarm sowie mit Zimtsahne an einem schönen Sommertag draußen verspeisen! 🙂

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Portionen: 22-24er Springform

Nachgebacken: Kirschpfannkuchen/Kirschenplotzer

Zutaten

  • 4 alte Brötchen oder 200 g altes Brot
  • 200 ml heiße Milch
  • 50 g Butter
  • 80 g Zucker
  • Schale und Saft von 1/2 Zitrone
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 150 g Nüsse, gehackt (Eva: gemahlene Mandeln und gehackte Walnüsse gemischt)
  • 1 kg Kirschen
  • Puderzucker

Zubereitung

  • Springform (22-24 cm) fetten und mit Paniermehl ausstreuen
  • Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen.
  • Alte Brötchen oder altes Brot kleinschneiden (gerne gemischte Brotreste). Heiße Milch darüber gießen, einweichen, fein zerdrücken. Butter, Zucker, Schale und Saft von Zitrone und Eigelb schaumig rühren.
  • Nüsse, gehackt (Eva: gehackt hatte ich überlesen und daher zu meinen gemahlenen Mandeln noch ca. 1/3 der Menge gehackte Walnüsse zugegeben = passte gut!!), Kirschen zugeben (nicht damit sparen; bei der Menge Teig 1 kg Kirschen nehmen!) und alles mit dem Brot vermischen.
  • Eischnee sorgfältig unter die Brotmasse ziehen, diese in die ausgefettete, mit Paniermehl ausgestreute Form einfüllen, bei guter Mittelhitze( Eva: 200g Ober-/Unterhitze) 45–60 Minuten backen. Auf Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker überstäubt gut lauwarm servieren.

Notizen:

Schlagsahne mit Vanillezucker und einer Prise Zimt passt sehr gut dazu!

http://deichrunnerskueche.de/2014/07/nachgebacken-kirschpfannkuchenkirschenplotzer.html

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Geschenke erfreuen das Herz doch immer – so auch meines, als mir die liebe Zorra das neue Buch von Herrn Lafer für die Kenwood Cooking Chef zukommen ließ.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem, weil dies ein wesentlich besseres Nachschlagewerk für die Maschine ist und die Rezepte – wie immer bei Lafer – äußerst lecker aussehen und gelingsicher zu sein scheinen. – Vielen lieben Dank, liebe Zorra! 🙂

Heute habe ich nun das erste Rezept daraus gekocht und es werden noch einige folgen, damit ich im Umgang mit meinem Chef sicherer werde. – Ich denke, es versteht sich von selbst, dass man jedes dieser Gerichte auch auf herkömmliche Weise auf dem Herd kochen kann! Die pochierten Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto waren jedenfalls ein Top Einstiegsrezept und sind ‚ganz großes Kino‘. Unbedingte Nachkochempfehlung!

Wie gesagt: dieses Rezept kann man auch ganz normal auf dem Herd zubereiten, aber es hat schon was, wenn man sich gar nicht mehr ums Risotto rühren kümmern muss, sondern in der Zeit anderes erledigen kann. 😉

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Portionen: 4

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Zutaten

  • Für die Lachsklösschen
  • 350 g angefrorenes Lachsfilet (ohne Haut)
  • 200 g eiskalte Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone (Eva: 1/2 Zitrone)
  • 1 Bund Dill
  • Für das Graupen-Lauch-Risotto
  • 1 Stange Lauch (etwa 200 g)
  • 100 g Butter
  • 500 ml Geflügelfond
  • 200 g mittelgroße Graupen
  • 100 ml Weißwein
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Dillzweige zum Garnieren
  • Benötigtes Zubehör
  • Multi-Zerkleinerer
  • Flexi-Rührelement
  • Glas-Mixaufsatz

Zubereitung

  • Für die Lachsklösschen den Lachs würfeln und im Multi-Zerkleinerer bei höchster Geschwindigkeitsstufe pürieren, dabei langsam die Sahne zugießen. Die Fischfarce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Dill waschen, trocken tupfen, fein hacken und unterrühren. Die Farce kühl stellen.
  • Für das Risotto den Lauch der Länge nach halbieren und gründlich waschen. Die hellen Teile klein würfeln, den dunkelgrünen Teil in Stücke schneiden. Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen und 50 g Butter bei 120°C, Intervallstufe 2, in der Rührschüssel erhitzen. Die dunkelgrünen Lauchstücke darin 1 Minute andünsten. In den Glas-Mixaufsatz umfüllen (evtl. 1* Taste P drücken) und mit 100 ml Geflügelfond fein pürieren. Beiseite stellen.
  • In der Rührschüssel die restliche Butter bei 115°C, Intervallstufe 2, mit dem Flexi-Rührelement erhitzen. Den klein gewürfelten hellen Lauch darin 1 Minute andünsten. Die Graupen zugeben, kurz mitdünsten und mit Weißwein ablöschen. Nach und nach den restlichen Geflügelfond zugießen, bis die Graupen nach etwa 15-20 Minuten knapp gegart sind. Das dunkelgrüne Lauchpüree und den Parmesan zufügen und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • (anders als im Kochbuch angegeben habe ich das nun folgende nicht in der Maschine gemacht)
  • 2 Liter Wasser in einem Topf erhitzen, wenn es kocht, herunterschalten. Aus der Fischfarce mit 2 EL Klösschen formen und in das siedende Wasser einlegen. Die Klößchen 10 Minuten ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben. Dillzweige abbrausen und trocken tupfen. Die Klösschen mit Dill garniert auf dem Risotto servieren.

Notizen:

Anmerkung Eva zu den Mengen:

Die Risottomenge erachte ich für 4 Personen als zu wenig, die Klösschenmenge ist ausreichend (gibt zwischen 13 und 15 Klösschen). Die Risottomenge würde ich für 4 Personen um die Hälfte erhöhen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/06/pochierte-lachskloesschen-auf-graupen-lauch-risotto.html

 

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube – zur Feier von 6 Jahre Deichrunners Küche

6 Jahre Deichrunners Küche…wenn das kein Grund zum Feiern ist! 🙂

Doof ist nur, wenn man den eigentlichen Tag verpasst: ich war felsenfest überzeugt davon, dass ich am 08.05.2008 meinen ersten Blogeintrag veröffentlicht habe, aber nein – es war der 03.05.2008! Dumm gelaufen, aber ich war ja am 03.05. eh auf Fehmarn und so wird die Geburtstagsfeier eben heute nachgeholt.

Diese 6 Jahre sind sehr schnell vergangen und sie waren geprägt von viel Schönem: zum einen habe ich durchs Bloggen sehr viele nette und interessante Menschen kennengelernt, viele Bekanntschaften und einige Freundschaften geschlossen und zum anderen habe ich viel dazu gelernt in Sachen Kochen und Backen.

Deichrunners Küche wird es weiter geben – mal mit mehr und mal mit weniger Präsenz, was vor allem mit Zeit zu tun hat (ich werde künftig auf jeder Fahrt von und zur Arbeit von der ‚wunderbaren‘ Deckelung auf der A7 betroffen sein und viel Zeit in megalangen Staus verbringen, die mir dann in der Küche und fürs Hobby fehlen wird 🙁 ). Doch hoffe ich sehr, dass ich es weiterhin 2-3*/Woche schaffen werde ein neues Rezept zu posten.

Bevor es ans Feiern geht, möchte ich mich noch bedanken bei meinen Mitbloggern, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, vor allem aber bei meinen LeserInnen, die mich mit ihren Besuchen auf dem Blog und ihren Kommentaren immer wieder spüren lassen, dass doch von ein paar Menschen gelesen wird, was ich hier so veranstalte. 😉

Gefeiert wird bei mir mit einer sehr guten Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube von Bernadette Wörndl aus dem Buch ‚Jetzt können die Gäste kommen’* – bitte greift gerne zu! 🙂

Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken – mit Sicherheit genau so köstlich!

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Portionen: 26er Tarteform

Rhabarber-Tarte mit Haselnuss-Baiserhaube

Zutaten

  • Für den Boden
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • Für den Belag
  • 300 g Rhabarber (schon geputzt/geschält und in Stücke von ca. 3 cm Länge geschnitten)
  • 3 EL Konfitüre nach Geschmack (Eva: Rhabarber-Erdbeer)
  • 160 g Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten für den Tarteboden zu einem glatten Teig verkneten. (Eva: in der Cooking Chef mit dem K-Haken).
  • Teig etwa 5 Millimeter dick ausrollen und eine gefettete Tarteform (26 cm Durchmesser - möglichst mit Hebeboden) damit auskleiden. Für 30 Minuten kühl stellen.
  • Backpapier auf die Größe der Form schneiden und auf den Teig legen. Mit Hülsenfrüchten beschweren und etwa 15 Minuten blindbacken.
  • Dann den Boden abkühlen lassen. Das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen.
  • Konfitüre auf dem Teigboden verteilen. (Eva: einen kleinen Teil der Haselnüsse auf der Marmelade verteilt!!) Rhabarber waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Mit 1 EL Zucker und der Stärke vermengen und auf dem Tarteboden verteilen.
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, restlichen Zucker dazugeben und eine Minute weiterrühren. Haselnüsse darunterheben und auf dem Rhabarber verteilen. Etwa 25 Minuten goldbraun backen.
  • Rezept aus "Bernadette Wörndl: Jetzt können die Gäste kommen"
  • Im Ursprungsrezept werden Johannisbeeren statt Rhabarber verbacken
http://deichrunnerskueche.de/2014/05/rhabarber-tarte-mit-haselnuss-baiserhaube.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Geschenke….

…..sind doch was Schönes – ob klein, ob groß, ob geschrieben, ob gebastelt, ob als Sachgeschenk: jedes Einzelne erfreut das Herz! Spürt man doch, dass es da Menschen gibt, die an einen denken und denen man etwas bedeutet.

Sie hat gestern noch für mich gebastelt, bevor wir uns hier zu einem wunderschönen Essen anlässlich meines Geburtstags getroffen haben.

Es war ein schöner Abend: feines Essen und gute Gespräche – danke, Ihr Lieben!

Von meiner Freundin Marlene bin ich mit einer wunderschönen, selbstgemachten Kette, Backzutaten (*freu* – ich kann wieder Hildegard-Brot backen), einem hübschen Kerzenglas, einem Tablett, Gedanken zu Glück, ganz viel fürs körperliche Wohlbefinden und noch mehr beschenkt worden.

Es gab Überraschungs-Blumen von einem Menschen, der mir sehr viel bedeutet.

sowie liebe Glückwünsche von lieben Menschen

und last, but not least kommt hier das Geschenk des Herzallerliebsten, der mir nicht nur den tollen Ausflugstag geschenkt hat, sondern auch den neuen Chef in Deichrunners Küche!

Viel zu viel, viel zu teuer und ich hab auch noch großen Respekt vor dem ‚Maschinchen‘ – hoffentlich werden der Chef und ich Freunde!
Eines steht aber schon mal fest – und das war wohl für den Mitgenießer einer der Hauptgründe, warum er mir die Neue geschenkt hat – sie wird nicht mehr unter den Brotteigen ächzen und wird mir auch mal die doppelte Menge Teig kneten (aber ich hab‘ meine ‚alte‘, kleinere Kenwood mit einem weinenden Auge zur Seite gestellt, bis sie ein neues Zuhause findet, denn sie hat mich in all den Jahren NIE im Stich gelassen!)

Aber bevor ich sie euch zeige:

euch allen, Ihr Lieben,

ein ganz herzliches Danke-schön

für eure Zuneigung und eure Geschenke! Und dieser Dank geht auch an alle, die mir per Kommentar im Blog oder bei facebook so nett gratuliert haben!

 

Blätterteig + Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Auch wenn ich mit meinem heutigen Blogbeitrag alles andere als  „weg vom Ponyhof“ mit meinem Foodblog bin, stehe ich dazu, dass es mir Spaß gemacht hat Nachzukochen und das gleich zwei Mal!

Dieser Blog ist mein Hobby, den ich als Ausgleich zu einem anstrengenden Job in meiner – inzwischen recht knapp bemessenen – Freizeit betreibe und da möchte ich mir abends oder am Wochenende keinerlei Gedanken mehr darüber machen, ob ich „ewig grüßt das Murmeltier“ oder „mein Foodblog ist ein Ponyhof“ betreibe.  Mir gefällt es mich durchs Bloggen mit interessanten und sehr hilfsbereiten Menschen mit ähnlichem Hobby auszutauschen und von ihnen zu lernen. Mir gefällt es auch, dass es immer mal wieder „Blogbuster“ gibt (Zitat: ‚das fünfzigste Post eines beliebten Rezeptes von JO, Ottolenghi, Mälzer & Co‚), denn es ist doch interessant zu sehen, wie jeder Einzelne das gleiche Rezept anders mit Leben füllt und präsentiert.

Ich gehe da ganz mit Stevan Paul konform, den ich hier zitiere: „ein Foodblog kann und darf alles sein. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die allermeisten FoodbloggerInnen sehr viel Mühe, Zeit, Arbeit und Persönlichkeit ins eigene Blog investieren. Das ist alleine schon  in jedem Fall honorabel – alles darüber hinaus ist Geschmackssache.“

Nun aber zu meinem heutigen Blogbeitrag. Denn ich bin stolz auf meinen ersten selbstgemachten Blätterteig und den habe ich Roger, seinen gelingsicheren Rezepten und sehr anschaulichen Videos zu verdanken.

Als ich bei Petra vor ein paar Tagen die Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken gesehen habe, war für mich sofort klar, dass die nachgekocht/nachgebacken werden muss und dann überkam mich der Ehrgeiz: ich wollte keinen gekauften Blätterteig verwenden, sondern mich mal an selbstgemachten wagen.

Das Ergebnis ist okay, kann sicherlich mit mehr Übung noch verbessert werden – aber ein Anfang ist gemacht: ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

Die Tarte schmeckt traumhaft – sogar der Mitgenießer, der ja ansonsten Fleischgerichten gegenüber eher aufgeschlossen ist, sagte beim ersten Kosten: „das schmeckt wunderbar, das kannst du gerne wieder mal machen.“

Liebe Petra, lieber Roger, was bin ich froh, dass ich euch durchs Bloggen kennengelernt habe und noch Vieles von euch lernen kann! 🙂

Schaut euch am besten das Video von Roger auf seinem Blog an, in dem er die Zubereitung des Blätterteiges Schritt für Schritt zeigt.

Blätterteig (nach Roger Warna)

Zutaten

  • 190 g Mehl
  • 3 g Salz
  • ca. 80 g Wasser
  • 135 g Butter

Zubereitung

  • Zuerst vermenge ich das Wasser und Salz mit dem Mehl. Knete ihn zu einem geschmeidigen Teig. Verpacke ihn in eine Schüssel mit Deckel und ab in den Kühlschrank für eine halbe Stunde.
  • Die Teigkugel schneide ich in einem Kreuz ein und drücke die Lappen so nach unten, dass ein Quadrat entsteht.
  • Jetzt rolle ich den Teig auf eine Dicke von 1 cm aus zu einem Rechteck. Lege die Butterplatten in die Mitte des Rechtecks und falte den Teig ineinander ein. Bestäube den Teig mit etwas Mehl und rolle ihn vorsichtig wieder auf ein Rechteck aus. Diesmal etwa 1,5 cm dick. Nicht zu stark drücken, damit die Butter nicht durch den Teig quillt. Jetzt gebe ich dem Blätterteig eine einfache Tour. Ich falte 1/3 des Teiges übereinander. Das andere 1/3 falte ich drüber - so wie ein Badetuch zusammengelegt wird. Das wiederhole ich gleich nochmals. Dann geht es wieder für 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.
  • Danach bestäube ich die Arbeitsfläche nochmals mit etwas Mehl und rolle den Teig nochmals vorsichtig auf 1,5 cm Dicke aus zu einem Rechteck. Benetze die Teigoberfläche mit etwas Wasser und dann gebe ich dem Blätterteig eine doppelte Tour. Das geschieht wie folgt: Ich schlage den linken Teil des Teiges bis in die Mitte. Das gleiche von der rechten Seite. Nun überschlage ich den Teig auf die andere Hälfte. Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Das wiederhole ich gleich nochmals und lege den Blätterteig für 2 Stunden zugedeckt wieder in den Kühlschrank.
  • Nach seiner Ruhepause nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank und verarbeite ihn weiter.

Notizen:

Bitte am besten das Video von Roger Warna auf seinem Blog anschauen, da zeigt er genau, wie das mit den Touren geht:

http://rwarna.com/2014/01/30/tarte-des-demoiselles-tatin/

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

und nun zeige ich euch, was ich Leckeres mit meinem ersten selbstgemachten Blätterteig zubereitet habe:

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Portionen: 4

Tarte mit geröstetem Blumenkohl, Zwiebeln und Schinken = 2* nachgekocht

Zutaten

  • 1 Fertiger Blätterteig, rund ausgewallt (32 cm Durchmesser) (Eva: selbstgemachter Blätterteig)
  • 500 g Blumenkohl; in Röschen
  • 2 1/2 EL Olivenöl
  • 250 g Zwiebeln; in Streifen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Senf (mittelscharf oder Dijon, nach Geschmack)
  • 100 g Schinken; in dünnen Streifen
  • 100 g grob geraffelter Käse (hier Greyerzer und Gouda)
  • 200 g Schlagsahne
  • 50 g Schmand
  • 2 große Eier
  • Muskatnuss

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Blumenkohlröschen in einer großen flachen ofenfesten Schale oder auf einem Backblech mit 1 El Öl vermischen, salzen und pfeffern. Für 15 Minuten in den Backofen schieben, dann wenden und weitere 15 Minuten rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann die Röschen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter häufigem Wenden bei nicht zu großer Hitze langsam tief goldbraun braten, salzen und pfeffern.
  • Eine Tarteform mit dem Blätterteig auslegen, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Boden dünn mit dem Senf bestreichen. Die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, Blumenkohl und Schinken darüber geben.
  • Sahne, Schmand und Eier verquirlen, die Hälfte des Käses dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Guss über das Gemüse gießen, mit dem restlichen Käse bestreuen.
  • Die Tarte bei 220°C auf die unterste Schiene schieben und etwa 30 Minuten backen, bis der Teig knusprig und die Oberfläche appetitlich gebräunt ist.
  • Anmerkung Petra: Das Gemüse und der Guss lässt sich gut vorbereiten, die Tarte ist dann schnell zusammengebaut. Schmeckt ausgezeichnet.
  • Man kann natürlich auch andere Tarte-Böden verwenden, die man je nach Rezept zuerst blind bäckt.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/blaetterteig-tarte-mit-geroestetem-blumenkohl-zwiebeln-und-schinken-2-nachgekocht.html

 

Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Bei einem 3-Gänge-Menü darf natürlich auch das Dessert nicht fehlen: das Rezept für das Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln stammt – wie auch das Hauptgericht – aus dem ‚Jerusalem‘-Buch von Ottolenghi*.

In Ermangelung von Guaven gab es kein Guaven-Pflaumen-Kompott, aber Pflaumen- und Feigenkompott schmeckten so lecker zu den Streuseln und der Creme, dass wir nichts vermissten. Die Creme haben wir – nach den Leckereien der Vorspeise und des Hauptgerichts – ein wenig leichter gehalten als im Rezept angegeben; ich habe unsere Veränderungen vermerkt.

Und hier entlang bitte zum Bericht von Frau Rotkraut übers gemeinsame Kochen.

Was war ich am nächsten Tag froh, dass vom Kompott und den Streuseln noch etwas übrig geblieben war, so dass ich es mir damit nochmals gut gehen lassen konnte! 😉

Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Portionen: 4

Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Zutaten

  • Für das Feigenkompott
  • 500 g reife Feigen, geviertelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • Für das Pflaumenkompott
  • 6 Pflaumen (300 g), entsteint und geviertelt
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Wasser
  • Für die Streusel
  • 40 g Vollkornmehl
  • 40 g Weizenmehl
  • 50 g kalte Butter, in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Walnusskerne, grob gehackt
  • Für die Creme
  • 150 g Sahne
  • 100 g griechischer Joghurt (Eva: Magerquark, 20%)
  • 100 g Mascarpone (Eva: Joghurt, 3,5% Fett)
  • 1 EL Zucker
  • 0,5 Päckchen Vanillezucker
  • 0,5 TL gemahlener Kardamom
  • 0,5 Sternanis, gemahlen

Zubereitung

  • Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Für das Feigen- und das Pflaumenkompott jeweils sämtliche Zutaten in einem mittelgroßen Topf 15-20 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei geringer bis mittlerer Hitze kochen, bis die Früchte weich sind. Das Kompott anschließend abkühlen lassen.
  • Für die Streusel Mehl, Butter, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben und alles mit den Fingern* zu feinen Krümeln verarbeiten. Die Walnüsse untermischen. Die Streusel auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, 15-20 Minuten backen und die Streusel danach abkühlen lassen.
  • Die Zutaten für die Creme in einer großen Schüssel etwa 30 Sekunden aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden, wenn man den Schneebesen herauszieht.
  • Ein Drittel der Streusel auf vier mittelgroße Gläser oder Glasschalen verteilen, mit zwei Dritteln des Kompotts und der Creme bedecken. Darauf erneut ein Drittel der Streusel sowie jeweils ein Drittel der Früchte und der Creme verteilen. Einige Stunden kalt stellen und vor dem Servieren mit den restlichen Streuseln garnieren.

Notizen:

*Streusel alternativ mit einem Food-Prozessor zubereiten

Griechischen Joghurt und Mascarpone durch Magerquark und Joghurt ersetzt = leichtere Variante, die sehr gut schmeckt!

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/cremedessert-mit-kompott-und-walnussstreuseln.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Geschmortes Kalbfleisch (Kalbshachse) mit Backpflaumen und Lauch

Heute nun zur Hauptspeise unserer Kleinkochgruppe *Kochgefährten* – Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch aus dem Ottolenghi Buch Jerusalem*.

Wir haben uns nicht ganz genau an das Rezept gehalten, denn die angegebene Zubereitungszeit von 4 Stunden erschien uns zu lange und wir haben gut daran getan: das Fleisch fiel auch nach wesentlich kürzerer Zeit im Backofen butterzart vom Knochen. Ich habe unsere Änderungen am Ende des Rezepts vermerkt.

Die Aromenvielfalt des Gerichts hat uns alle begeistert und nun auch in einen ersten Ottolenghi-Bann gebracht. 🙂

Frau Rotkraut notiert Rezepte anders als ich, daher gerne auch ihren Blogbeitrag zu unserem gemeinsamen Kochen lesen.

Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch

Portionen: 4

Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch

Zutaten

  • 110 ml Sonnenblumenöl
  • 4 große Scheiben Kalbshachse mit Knochen (etwa 1 kg)
  • 2 große Zwiebeln (500 g), fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 250 ml Hühner- oder Rinderbrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 g)
  • 5 Zweige Thymian, die Blätter fein gehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • Schale von 1 Bio-Orange, in Streifen abgeschält
  • 2 kleine Zimtstangen
  • 1/2 Tl gemahlener Piment
  • 2 Sternanis
  • 6 große Stangen Lauch (nur die weißen Teile, etwa 800 g), in 1,5 cm breite Ringe geschnitten
  • 200 g Backpflaumen, entsteint
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zum Servieren
  • 120 g griechischer Joghurt
  • 2 El fein gehackte glatte Petersilie
  • 2 El abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C Unter-/Oberhitze vorheizen.
  • In einer großen Pfanne mit schwerem Boden 2 EL Öl erhitzen, das Fleisch darin auf jeder Seite 2 Minuten bei starker Hitze anbraten, danach in einem Sieb abtropfen lassen.*
  • Den größten Teil des Fetts wegschütten. ** Erneut 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln mit dem Knoblauch etwa 10 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze goldgelb anbraten. Dabei gelegentlich umrühren und den Bratensatz vom Boden lösen. Den Wein angießen und 3 Minuten bei starker Hitze kochen lassen, bis er fast vollständig verdampft ist. Die Hälfte der Brühe ***angießen, Tomaten, Thymian, Lorbeerblätter, Orangenschale, die Gewürze, 1 Tl Salz und etwas Pfeffer hinzufügen, gut umrühren und aufkochen lassen. Das Fleisch in die Pfanne legen und in der Sauce wenden.
  • Das Fleisch mit der Sauce in eine ofenfeste Form füllen und gleichmäßig darin verteilen. Mit Alufolie oder einem Deckel abdecken und für 2,5 Stunden in den Backofen schieben. Gelegentlich prüfen, ob die Sauce nicht zu dick wird und am Rand verbrennt. Ist dies der Fall, etwas Wasser hinzufügen. Das Fleisch ist gar, wenn es sich mühelos vom Knochen lösen lässt. Die Fleischstücke aus der Sauce nehmen und in einer großen Schüssel etwas abkühlen lassen. Das Fleisch von den Knochen lösen und das Mark mit einem kleinen Messer aus den Knochen herauskratzen.**** Die Knochen wegwerfen.
  • Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch***** darin etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei starker Hitze anbraten, dann zu der Sauce in die Form geben. In der Pfanne die Backpflaumen mit der restlichen Brühe, dem ausgelösten Fleisch und dem Knochenmark verrühren und ebenfalls in die Form geben. Mit Alufolie abdecken (oder einem Deckel) und die Form nochmals für 1 Stunde in den Backofen schieben und anschließend die Sauce nochmals abschmecken.
  • Mit dem Joghurt garnieren******, mit einer Mischung aus Petersilie, Zitronenschale und Knoblauch bestreuen und heiß servieren.

Notizen:

Änderungen von Frau Rotkraut und Eva: /* wir haben das Fleisch nicht in einem Sieb abtropfen lassen und auch nichts von dem Fett weggeschüttet (Röstaromen!!) - somit insgesamt weniger Öl gebraucht; Olivenöl statt Sonnenblumenöl verwendet

*** insgesamt nur die Hälfte der Brühe benötigt

**** Mark nicht herausgekratzt und das Fleisch auch erst am Tisch von den Knochen gelöst - insgesamt weniger Kochzeit benötigt; etwa 2,5 - 3 Stunden

***** Lauch nicht separat angedünstet, sondern immer alles zusammen in der Pfanne gelassen und so in den Backofen gegeben - die letzte halbe Stunde ohne Abdeckung

****** Joghurt-Topping haben wir weggelassen und dafür noch etwas von der Auberginencrème der Vorspeise dazu gereicht

=sehr lecker!!

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/geschmortes-kalbfleisch-kalbshachse-mit-backpflaumen-und-lauch.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Hier hatte ich ja schon erwähnt, dass wir mit den Rotkrauts nicht nur Kaffee getrunken haben bei uns; nein, wir haben eine Idee umgesetzt, die Frau Rotkraut nach unserem letzten Besuch bei ihnen ins Spiel gebracht hatte: „wollen wir nicht künftig alle 4 – 6 Wochen bei einem von uns gemeinsam kochen?“

Klar – wir wollten. So wurde im Vorwege gemeinsam Vor-, Haupt- und Nachspeise ausgesucht. Da ich zu Weihnachten das Jerusalem -Kochbuch von Ottolenghi* von Marlene geschenkt bekommen und noch nichts daraus gekocht habe, diente uns ‚Jerusalem‘ dieses Mal als Vorlage bei der Menü-Auswahl.

Nun fehlte noch ein Name für unsere kleine Kochgruppe. Auch hier war es Frau Rotkraut, die den besten Einfall hatte: ‚Freunde, die zusammen kochen‘ = Kochgefährten. 🙂

Hier nun das erste Menü der Kochgefährten:

  • Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen
  • Geschmortes Kalbfleisch mit Backpflaumen und Lauch (Kalbshaxen)
  • Cremedessert mit Kompott und Walnussstreuseln

Wir hatten viel Spaß mit einander und alle drei Gänge haben uns wunderbar geschmeckt – Ottolenghi darf also auch endlich in Deichrunners Küche Einzug halten.

Heute poste ich die Vorspeise, die nicht aus dem Jerusalem-Buch stammt, sondern eine Kreation von Frau Rotkraut ist – Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen  und, glaubt es mir, süchtig macht!

Ich hatte dazu nochmals das Wurzelbrot für uns gebacken und war mit dem Ergebnis dieses Mal sehr zufrieden: besser geht wohl kaum?! 😉

Dazu die wunderbare Auberginenmousse = köstlich!

Und hier entlang bitte zum liebevollen Bericht übers gemeinsame Kochen von Frau Rotkraut!

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Portionen: 4

Auberginenmousse mit Schafskäse und Granatapfelkernen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Aubergine
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • 2 El Schmand
  • 2 El Joghurt
  • 2 Tl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 gr Schafskäse
  • evtl etwas Salz (je nachdem wie salzig der Schafskäse ist)
  • etwas Zitronensaft
  • 50-80 g gemahlene Mandeln
  • 1 Granatapfel

Zubereitung

  • Backofen auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen
  • Auberginen mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Form setzen und ca. 30-40 Min im Backofen garen
  • Schmand, Joghurt, Olivenöl, Knoblauchzehen und Schafskäse in ein hohes Gefäß geben und kurz mit dem Schneidestab pürieren.
  • Dann das weiche Fruchtfleisch der Aubergine hinzufügen, noch einmal kurz mit dem Schneidestab durchmixen, etwas Zitronensaft hinzu fügen, mit Pfeffer würzen und da die Mousse noch recht flüssig ist, fügt man dann noch ca 50 - 80 g gemahlene Mandeln hinzu.
  • Nun lässt man die Mousse mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen. Nach Bedarf kann dann noch vorsichtig etwas nachgesalzen werden - je nachdem wie salzig der Feta ist.
http://deichrunnerskueche.de/2014/01/auberginenmousse-mit-schafskaese-und-granatapfelkernen.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)