Archiv der Kategorie: Ausflüge

Spaziergang von Undeloh nach Wilsede – Lüneburger Heide pur

Am letzten Samstag hatten wir liebe Freunde aus Brunsbüttel zu Besuch, die die Lüneburger Heide noch so gut wie gar nicht kannten. Was lag da näher, als ein Ausflug in die so bekannten Heideorte Undeloh und Wilsede?!

Von Undeloh aus kann man den Weg nach Wilsede in einer der vielen Kutschen machen, was viele Touristen auch mit Vorliebe tun. Wir zogen es aber vor den Weg zu Fuß zu gehen.

Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede

Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede

Dies stellte sich alsbald als eine sehr gute Entscheidung heraus, denn so konnten wir den Schäfer samt Hütehunden mit seiner großen Heidschnuckenherde hautnah erleben.

Schäfer mit Hütehunden

Ziege zur Unterstützung der Heidschnucken

In jeder Heidschnuckenherde gibt es auch Ziegen. Sie unterstützen die Heidschnucken, weil sie noch besser Gehölze wie Birken und Kiefern verbeißen können.

Heidschnuckenherde

Insgesamt ziehen über 9.000 Heidschnucken in 13 Herden das ganze Jahr über durch die Heideflächen der Lüneburger Heide

Heidschnucke

Erstmals erwähnt wurde Wilsede bereits im Jahre 1287. Im 16. Jahrhundert gab es hier vier Bauernhäuser, im 20. Jahrhundert sind einige hinzugekommen und restauriert worden. Dazu zählen das sehenswerte Heidemuseum ‚Dat ole Huus‘, zwei Gaststätten, die »Milchhalle«, der Emhoff sowie reetgedeckte Schafställe. Dat ole Huus gilt als eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands.

Hof in Wilsede

Treppenspeicher

Emhoff

Speicher

alter Hof in Wilsede

Jakobus Pilgerfigur

Am »Erdkeller« des Emhoffs findet man diese Holzfigur. Hier hat der Künstler Wladimir Rudolf eine Ausstellung gestaltet, die als Andachtsort des Jakobus-Pilgerweges in Wilsede dient. Dieser ist Teil des 200 km langen Jakobuswegs Lüneburger Heide, der von Hittfeld nach Loccum und eben unter anderem auch von Wilsede über Bad Fallingbostel nach Hodenhagen führt. In dem wie eine kleine Kirche wirkenden Raum findet man auch einen Stempel für den Pilgerpass vor.

 

Zurück sind wir dann einen anderen Weg gegangen. Leider ist die schöne Heideblüte vorbei und auf dem Foto hier sieht man auch, dass viele der Heideflächen leider sehr versteppen.

Heidefläche

Steinfiguren

Blindschleiche

Auch Blindschleichen und anderes Getier kreuzte unseren Weg. – Update: Es war keine Blindschleiche, sondern – wie die liebe Leserin Franzi mich aufklärte: eine Schlingnatter!

Heidelaufkäfer

Landesgartenschau Eutin = ein Besuch wert!

Landesgartenschau in Eutin – ganz klar: da musste ich hin!

12 Hausgärten, 6 Kulturgärten sowie 6.500 qm Blütenpracht werden dem Besucher geboten – ganz oft mit Blick auf den Eutiner See und das Eutiner Schloss.
Aber nicht nur vom Land aus kann man die Gartenschau genießen, sondern auch an Bord einer elektrobetriebenen Shuttlefähre kann man sie von der Wasserseite aus erleben.

Eutin ist es wunderbar gelungen historische Gebäude, alten Baum- und Pflanzenbestand mit neu erschlossenen, sanierten Flächen zu vermischen – eine sehr harmonische, stimmige Kombination. Ein Gelände, das auch künftig einen großen Erholungswert für Einheimische und Touristen bieten wird.

Organisatorisch ist das Ganz auch gut durchdacht: es gibt einen ausgewiesenen Großparkplatz, von dem aus alle paar Minuten ein Shuttlebus zum Haupteingang fährt. Für die Kinder sind mehrere Spielplätze geschaffen worden und auch fürs leibliche Wohl ist an mehreren Stellen gesorgt.

Daher meine klare Empfehlung: auf nach Eutin! 🙂

Und jetzt gibt es Bilder als Vorgeschmack, die man durch Anklicken – wie immer – vergrößert ansehen kann. Viel Spaß damit.

Eingangsbereich

die Unwetter der letzten Zeit haben den Blumen ein wenig geschadet

hier dreht sich alles um Bienen und Honig

mein Traum-Gartenhaus 🙂

oder doch lieber das….?!

die Weltkugel als Feuerstelle

Haus- und Themengärten wechseln sich in der Anlage ab

auch für die Kinder ist gesorgt

leider schon am Verblühen

Kuhstall und Torhaus – alt und neu harmonisch vereint

11 unterschiedliche Blumen-Hallenschauen sind in einem 14-tägigen Wechsel zu sehen – im Kuhstall und im Torhaus

Eutiner Schloss

Lindenallee beim Eutiner Schloss

Blick auf den See

Wasserfall im Schlossgarten

Schloss von der Vorderseite

„Die Schauende“

„Garten am frischen Wasser“ (Kirchgarten) – hier finden auch Gottesdienste statt

eine teilweise schon verblühte Pracht

auch Plätze zum Ausruhen und Entspannen wurden geschaffen

See-Panorama

Freibad am See

zurück zum Haupteingang geht es dann mit der Elektrofähre

 

Heidschnuckenweg Etappe 1: von Fischbek nach Buchholz

An Himmelfahrt und den Tagen danach war ich ja fleissig auf Schusters Rappen unterwegs. Nach ‚der Wanderung der feinen Art‘ stand 2 Tage später eine sehr bodenständige, naturverbundene Wanderung an: Heidschnuckenweg Etappe 1: von Fischbek nach Buchholz, die ich gegen Schluss hin ein wenig in Richtung meines Wohnortes verändert habe.

Mich fasziniert dieser Wanderweg, den man in 13 Etappen von Hamburg-Fischbek bis Celle auf insgesamt 223 km laufen kann. Ist ein kleiner Traum von mir irgendwann den ganzen Weg gegangen zu sein – immerhin wurde dieser Weg zum „schönsten Wanderweg 2014“ erkoren.

Nun aber ein bisschen was zur 1. Etappe: Rucksack geschultert, zu unserem Bahnhof gelaufen, mit dem Metronom nach Hamburg Hbf und von dort mit der S-Bahn nach Fischbek gefahren.  Dann noch ein paar hundert Meter zu Fuß durch den Ort und man gelangt zum Einstieg der 1. Etappe und ist ‚von jetzt auf gleich‘ in einer wunderschönen Heidelandschaft.

Beginn der 1. Etappe

Beginn der 1. Etappe

Das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide ist die zweitgrößte Heidelandschaft Deutschlands. Es erstreckt sich über 773 ha über die Stadtteile Neugraben-Fischbek und Hausbruch im Südwesten Hamburgs. Die weitflächigen Heidelandschaften werden durch idyllische Laubwälder, schöne Quellmoore und Waldwiesen ergänzt.

Das heutige NSG Fischbeker Heide war ursprünglich gänzlich von Wäldern bewachsen. Um die Heide vor erneuter Bewaldung zu bewahren, wird die Landschaft heute mithilfe einer Heidschnuckenherde und durch Brandrodungen künstlich erhalten.

Im NSG befindet sich auch die höhste Erhebung Hamburgs: der Hasselbrack ist 116,2 m hoch. 🙂

NSG Fischbeker Heide

NSG Fischbeker Heide

wenn das erst mal blüht......

wenn das erst mal blüht……

Mein Weg verlief – immer gut marktiert mit dem ‚H‘ – auf sandigen Heidewegen in zahlreichen Kurven auf und ab Richtung Süden.

Gibt es etwas Schöneres als das satte Grün im Mai??

diesen Blick möchte ich nochmals haben, wenn die Heide blüht

Durch diesen Kiefernwald geht es steil bergauf bis zur Start- und Landebahn des Segelflugplatzes Fischbek.

Segelflugplatz Fischbek

Am Segelflugplatz Fischbek gibt es einen Rastplatz (leider war er besetzt) mit schönem Blick ins Fischbektal und über den Segelflugplatz weit nach Westen bis über die Elbe.

Die Heidelandschaft bedarf übrigens stetiger Pflege, um erhalten zu bleiben und für diese Heidepflege sind vor allem die ‚Heidschnucken, die tierischen Landschaftspfleger‘  zuständig.

Nach dem Segelflugplatz geht es entlang einer Holzpfostenreihe, die die Grenze zu Niedersachsen markiert, auf schmalen Waldwegen und Pfaden hügelauf und hügelab….zeitweise kam ich ganz schön ins Schwitzen! Mit Heide ist es hier dann vorbei und man lernt das Auf und ab der Schwarzen Berge kennen.

teilweise sind die Wege doch recht anspruchsvoll…

Nach einiger Zeit gelangt man in die wunderschön im Wald gelegene Siedlung Tempelberg, die bereits zu Niedersachsen gehört.
Und hier sollte man aufpassen und auf andere Wanderer hören!! (Zitat Stefanie) „In Tempelberg hast Du das Anstrengendste hinter Dir. Unterhälst Du Dich zu intensiv, könntest Du leicht den gelben Pfeil übersehen, der bei den letzten Häusern links hoch auf einen schmalen Pfad weist. (Dass Du in die Irre läufst, merkst Du, wenn Du länger als 10 Minuten kein weißes H auf schwarzem Grund oder gelben Pfeil entdeckt hast.)
Genau das musste mir natürlich passieren – nicht, weil ich mich unterhalten habe, denn ich war ja alleine unterwegs, sondern weil ich im falschen Moment auf den Boden gestarrt
habe 🙁 ….das hat mich dann gut 2-3 km ‚gekostet‘!

Ein weiterer Aufstieg bringt einen dann irgendwann zum Karlstein und endlich wieder Bänken, auf denen man eine Rast machen kann – die hat man sich dann auch wirklich verdient. 😉
Der Karlstein ist ein etwa 2 m hoher Findling aus Granit, der während der Eiszeit mit Gletschern aus Skandinavien hierher transportiert wurde und seinen Namen Karl dem Großen verdankt.

Hinter dem Karlstein geht es weiter durch den Wald, bis man nach einiger Zeit auf die Rosengartenstraße trifft. Will man sich hier – wie ich!! – etwas Gutes tun, geht man erst mal nach links (in die falsche Richtung!) und gönnt sich in der ‚Waldschänke‘ Kaffee und Kuchen oder auch etwas Deftiges.

Hotel/Restaurant Waldschänke in Rosengarten

Weiter geht es durch Buchenwälder und vorbei an landwirtschaftlichen Nutzflächen bis man den Funkturm bei Langenrehm vor sich sieht, das höchste Gebäude der Gemeinde Rosengarten.

Beim davor liegenden Reiterhof hat man nochmals die Gelegenheit Kaffee zu trinken oder auch einen Stempel für den Heidschnuckenwanderpass zu bekommen.

Funkturm bei Langenrehm

Von Langenrehm aus führt der Weg weiter bis Nenndorf und von da auch nach Buchholz. Hier habe ich dann mal auf andere Wanderer gehört: (Zitat Stefanie) „Ab Nenndorf fällt der Weg meines Erachtens aber ab. Über gut 4 km geht man jetzt in Autobahnnähe. Mal drunter durch, mal drüber weg, mal an ihr entlang.“ Das musste ich mir nicht mehr geben, zumal mein Wohnort der zweitnächste Ort nach Nenndorf ist und auch dieser Weg noch ein paar Kilometer bedeutete.

Zu Hause angekommen hatte ich dann fast 28 km hinter mir (selbst schuld, wer sich verläuft!) und die Knochen waren doch recht am meckern. Aber das war mir egal, denn es war ein rundum schöner Tag, der mir richtig gut getan hat und stolz war ich natürlich auch auf mich. 🙂

Mal sehen, wann ich mich auf die nächste Etappe des Heidschnuckenweges begebe?!

Falkenstein, Elbhöhenweg – eine Wanderung der feinen Art

Jeder von uns hat ja so seine Lieblingsblogs im Feed-Reader und bei mir gibt es da – neben den Foodblogs – auch Blogs, die sich mit dem Reisen/mit Ausflügen beschäftigen. Und unter diesen Blogs ist mein absoluter Liebling der von Stefanie und Volko: In der Nähe bleiben. ‚In der Nähe bleiben‘ bedeutet hier vorrangig Norddeutschland, aber hin und wieder gehen die Beiden auch raus in die weite Welt und berichten darüber. Mich ziehen aber vorrangig ihre Berichte/ihre Tipps über die nähere Umgebung an – waren sie mir doch schon oft Inspiration für eigene Ausflüge!

Als ich Stefanies Bericht über „Reich. Reicher. Falkenstein“ mit den – wie immer – herrlichen Fotos gelesen habe, stand sofort für mich fest: ‚da muss ich hin!‘ Leider konnte ich ihren Rat diesen Spaziergang zu machen, bevor wieder alle Bäume grün sind, nicht sofort in die Tat umsetzen und so war mein Blick auf die Elbe an einigen Stellen leider schon vom Blattwerk verhindert. Aber dennoch war es ein herrlicher, interessanter Spaziergang am sonnigen Christi Himmelfahrtstag.

Das Auto habe ich am Parkplatz des Puppenmuseums abgestellt, der direkt am Eingang des Sven-Simon-Parks liegt. Sven Simon war das Pseudonym von Axel Springers Sohn, ein bekannter Fotografen, der sich 1980 das Leben nahm. Ihm zum Gedenken stiftete sein Vater der Öffentlichkeit den Park samt seinem ehemaligen Landhaus.

Sven-Simon-Park

Sven-Simon-Park

ein herrlich ruhiger Park

ein herrlich ruhiger Park

Wenn man ein kurzes Stück durch diesen wunderschönen und sehr stillen Park gegangen ist, kommt man zum heutigen Puppenmuseum Falkenstein, das über 500 Puppen und 60 Puppenhäuser sowie zahlreiche historische Kinderbildnisse beherbergt. 1923 war der Bau dieses interessanten Gebäudes – im Stil des neuen sachlichen Bauens -, von dem man den schönsten Hamburger Elbblick hat, vom Ehepaar Michaelsen beauftragt worden. Von Mitte 1950 bewohnte Axel Springer das Landhaus Michaelsen einige Jahre. Nachdem es danach lange Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kam es 1980 in städtischen Besitz und seit 1985 ist es in Besitz von Elke Dröscher, die darin das Puppenmuseum und eine Galerie eröffnete.

Landhaus Michaelsen - heute: Puppenmusem

Landhaus Michaelsen – heute: Puppenmusem

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Auch dies war einst Axel Springers Zuhause….man gönnt sich ja sonst nichts 😉

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

Vom Landhaus Michaelsen aus gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten den ca. 7 km langen Elbhöhenweg zu gehen, aber es geht viel rauf und runter, viel treppauf und treppab. 🙂 Ich muss gestehen, dass mich der Weg schon ein wenig gefordert hat. Nicht zu Unrecht nennt der NDR den Elbhöhenweg in einem Artikel „steile Piste für Naturfans“.

So war eine der vielen Bänke am Wegesrand sehr willkommen für mein erstes Picknick. 🙂

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

Stefanie hatte recht: ein wenig früher im Jahr hätte man an manchen Stellen noch eine bessere Aussicht gehabt….

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

Natur pur

Natur pur

Elbinsel Neßsand

Elbinsel Neßsand

Wenn man entweder viele Serpentinen oder viele Treppen nach unten gegangen ist, kommt man auf den Elbuferweg und da ist es dann mit der Ruhe vorbei – und an einem Tag wie „Vatertag“ allemal!

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

Ruhe vorbei....alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Ruhe vorbei….alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Aber nicht nur der Elbhöhenweg war mir bis dato unbekannt, Stefanies Blogbeitrag hatte auch noch ein weiteres Highlight für mich parat: den römischen Garten!

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

Am Himmelfahrt begann auch der 827. Hafengeburtstag mit der traditionellen Einlaufparade – ein kleiner Eindruck davon ist mir auch ‚vor die Linse‘ gekommen.

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

Es war ein herrlicher Spaziergang für mich, den ich sicherlich immer mal wieder – von unterschiedlichen Startpunkten aus – wiederholen werde.

Noch ein Tipp: wer mehr und schönere Fotos vom Hamburger Hafengeburtstag sehen möchte, sollte mal bei diesen beiden – ebenfalls immer sehr sehenswerten – Blogs vorbeischauen: Hinnerk&Henrikje und MeerArt

 

 

 

Rostock – ist (mindestens) einen Ausflug wert

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja versprochen, dass ich auch noch Fotos vom 2. Ausflugstag zeige, der uns nach Rostock führte.

Hier nun also ein paar Eindrücke von dieser schönen Hansestadt an der Ostsee – auch hier leider keine Sonnenschein-Fotos. Ich verzichte auf weiterführende Erklärungen, ihr werdet aber durch Klick auf die unterstrichenen Bildunterschriften zu ausführlichen Informationen über die jeweiligen Fotos weitergeleitet.
Vielleicht bekommt der eine oder andere dadurch ja Lust auch bald mal Rostock einen Besuch abzustatten.

 

Stadttor Rostock

Stadttor Rostock

Ständehaus Rostock

neugotisches Ständehaus – heute Oberlandesgericht

schöne Details am Ständehaus

Steintor Rostock

Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Rathaus Rostock

Rostocker Rathaus

Neuer Markt Rostock

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

Universität Rostock

Universität

St. Petri Kirche Rostock

St. Petri Kirche

St. Petri Kirche

St. Nicolaikirche Rostock

Nicolaikirche

nette Entdeckungen in Rostock

nette Entdeckungen

nette Kleinigkeiten in Rostock

nette Kleinigkeiten

Marienkirche Rostock

Marienkirche

Details an der Marienkirche

Ziege bei der Marienkirche

warum der Begleiter die wohl fotografiert hat? 😉

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Die Lüneburger Heide blüht

Vielen Dank für all die positiven Rückmeldungen zu meiner ‚Frage an die LeserInnen‚ von gestern! Da die Kommentare alle in die Richtung gingen mit dem Blog ‚Deichrunners Küche‘ als gemischtes Sammelsurium weiterzumachen, gibt es heute gleich mal den ersten Ausflugsbericht. 🙂

 

Heideblüte ist jedes Jahr wieder spannend: erwischt man den richtigen Zeitpunkt, um die Blüte in ihrer kräftigsten Farbe zu erleben? Hilfreich dabei ist das Heideblütenbarometer, zeigt es einem doch sehr stimmig an, wann es Zeit wird sich in die Heide zu begeben.

Vorgestern schien gleich morgens herrlich die Sonne, also schnell mal ins Heideblütenbarometer geschaut, Fahrrad gesattelt und nichts wie los! 🙂

Über Undeloh zum Totengrund und dann nach Wilsede und dort zum Wilseder Berg; dann zum Kaffee trinken in den Schäferhof bei Pietzmoor und zurück nach Undeloh.

Totengrund2

Blick vom Totengrund

Heide4

(leider unscharf) – eine der vielen Kutschen, die gestern unterwegs waren

Heide2

auch eine Heidschnuckenherde gab es zu sehen (nicht so oft der Fall, leider)

Heide1

Osterheide bei Schneverdingen

Heide5

in voller Blüte

Heide6

er wollte auch verewigt werden 🙂

Heide3

mein treuer Gefährte

Ein rundum schöner Tag war das!

Das Einzige, was das Vergnügen ein wenig trübte, waren die Fußgänger, die nicht verstanden, dass die Wege durch die Heide gleicherweise für Fußgänger und Fahrradfahrer gedacht sind und uns Fahrradfahrer teilweise regelrecht anpöbelten, weil sie mal zur Seite treten und nicht permanent zu dritt, viert oder fünft auf den engen Wegen nebeneinander gehen konnten. 😉

Meyers Windmühle in Bardowick – unbedingt besuchen!

Die letzten drei Blogbeiträge drehten sich um selbstgebackenes Brot. Da ist es doch sehr passend, wenn es heute um Getreide geht und um den Ort, an dem dies zu Mehl gemahlen wird.

Schon ein bisschen kurios, dass erst meine Freundin Marlene zu Besuch kommen muss, um mich kurz nach ihrem Besuch auf eine Fernsehsendung (sehenswert!!) aufmerksam zu machen, in der über eine der wenigen Mühlen berichtet wird, in der das Müllergewerbe noch berufs- und erwerbsmäßig ausgeübt wird. Ihr fragt euch vielleicht, was daran kurios ist? Na, dass diese Mühle mal gerade eben 40 km von meinem Zuhause entfernt ist und ich von meiner Freundin darauf aufmerksam gemacht werden muss, die so weit entfernt wohnt. 😉
Nachdem ich mir die Reportage angesehen hatte, stand für mich fest, dass ich diese Mühle so schnell wie möglich besichtigen wollte – schon um zu sehen, ob ich da künftig mein Mehl fürs Brot backen kaufen kann.

Gestern war es nun so weit: es ging nach Bardowick zu Meyers Windmühle.

Meine kühnsten Erwartungen wurden weit übertroffen: ich hoffe, ich kann meine Begeisterung in diesem Blogbeitrag wiedergeben und viele Menschen animieren die Mühle selbst zu besichtigen!

Die Mühle hat in ihrem über 200 Jahre alten Bestehen viele Auf und Abs erleben müssen und ist nun schon seit über 100 Jahren in der Hand der Familie Meyer. 1996 übernimmt der jetzige Müller Eckhard Meyer den Mühlenbetrieb in 6. Generation – nachzulesen in der Chronik.

Da ich keine geführte Besichtigung (muss man anmelden) der Mühle mitgemacht, sondern sie nur auf eigene Faust erkundet habe, kann ich eigentlich nichts über die Technik der Mühle schreiben bzw ich müsste es von der Website von Eckhard Meyer abschreiben. Da ist es doch einfacher, wenn ihr selbst dort nachlest, euch diesen Live-Mitschnitt einer weiteren Fernsehsendung mit Eckhard Meyer anseht ( da werden schon viele Fragen beantwortet) und ich nur meine Fotos sprechen lasse.

Zur Windmühle gehört auch ein heute 200 qm Mühlenladen, in dem Mehl aus eigener Herstellung (yeah!!), Naturkost, Futtermittel aus eigener Herstellung sowie Gartenbedarf verkauft wird.

Schon klar, wo ich künftig meine gängigen Mehlsorten kaufen werde?!!

Zur Mühle und zum Mühlenladen gehört auch ein 2005 erbautes Backhaus mit Holzbackofen, in dem das Mühlenbrot und leckerer Butterkuchen gebacken wird.

Last but not least wurde in den Jahren 2011/2012 neben der Mühle aus altem Eichenfachwerk (unbedingt hier Genaueres dazu nachlesen!) Meyer’s Cafe Mühle errichtet. Wir haben uns bereits vor der Mühlenbesichtigung im Cafe gestärkt – bei köstlichem Heidelbeer-Quark-Pie sowie Marzipan-Nusstorte (die Qual der Wahl war sooo schwer).

Die Leckereien werden alle mit Mehl der Mühle in der eigenen Backstube/Konditorei selbst gebacken und mit Freundlichkeit und Herzlichkeit vom hauseigenen Team serviert.

Überall spürt man hier die Liebe zur Arbeit und den Stolz am Tun – ob in der Mühle, dem Backhaus oder dem Cafe und seinem Team. Hinter allem steht das Motto: aus der Region für die Region!

 

Heidschnuckenweg – Etappe 2

Heute bleibt Deichrunners Küche mal wieder kalt.
Bekanntlich kann Frau Deichrunner ja – dem elenden Rücken geschuldet – nicht mehr laufen (Joggen) und sucht so immer nach neuen Möglichkeiten ihrem Bewegungsdrang zu frönen: bisher mit Radfahren und nun soll (vielleicht) das Wandern dazu kommen.

Angefixt durch die Blogbeiträge von In der Nähe bleiben und Der Wanderfreund – beides sehr lesenswerte Blogs – wollte ich ausprobieren, ob das Wandern auch zu einer Alternative fürs Laufen für mich werden kann – zumal ich nicht der Radfahrer bin, der auch in der kalten Jahreszeit fährt.

Der Heidschnuckenweg ist unterteilt in 13 Etappen und führt auf 223 km von Fischbek bis Celle. Ich habe mich für die Etappe 2 entschieden, die auf 15 km von Buchholz in der Nordheide bis nach Handeloh führt und gerade erst zum schönsten Wanderweg 2014 gewählt wurde. Die schönste Zeit für einen Besuch in der Lüneburger Heide ist natürlich, wenn die Heide in voller Blüte steht – Suse vom Blog 180° beschreibt das sehr schön. Die volle Blüte habe ich um ungefähr 2 Wochen verpasst, aber auch jetzt waren die Heideflächen noch wunderschön anzusehen.

Der Einstieg in die Etappe 2 des Heidschnuckenweges ist der Bahnhof Buchholz in der Nordheide. Der Wanderweg ist mit einem schwarzen H ausgeschildert und das so hervorragend, dass ich kein einziges Mal nach dem Weg suchen musste.

Vorbei am Buchholzer Stadtteich gelangt man nach einer kurzen Strecke an der Bahnlinie längs in ein schönes Mischwaldgebiet und ist mit der Natur und sich alleine – außer einer Joggerin ist mir auf den ersten 5 km niemand begegnet.

Man passiert den Höllenschluchtweg – ein Trockental im Wald….

…und nach ca. 6 km öffnet sich die Landschaft und man sieht die blühende Heidelandschaft um den Brunsberg herum.

Der Brunsberg bietet ein einmaliges 360° Heide-Panorama; sternförmig führen aus allen Richtungen Wege durch die Heidelandschaft zu diesem Aussichtspunkt.

Faszinierend fand ich, wie unterschiedlich farbig sich die Heide präsentiert: von zartem Flieder bis fast leuchtendem Rot – je nachdem in welcher Entfernung man sich befindet und wie das Licht einfällt.

Weiter geht es wieder durch den Wald….nach gut 30 Jahren im platten Dithmarschen merke ich in der neuen Heimat immer mehr wie sehr mir doch der Wald gefehlt hat…hatte ich doch in Kindertagen den Schwarzwald quasi direkt vor der Haustür.
Gleich zwei Ameisenhügel habe ich auf dieser Wanderung gesehen, auch da ist der zuletzt Gesichtete Ewigkeiten her.

Spätestens bei diesen Sandwegen wird deutlich, dass Radfahren hier nur mühsam, teilweise gar nicht möglich ist.

Und wieder tritt man aus dem Wald heraus, sieht den Pferdekopf vor sich mit seinen herrlich blühenden Heideflächen und unterhalb des Pferdekopfs liegt das wunderschöne Büsenbachtal.

Der Büsenbach. Hier kann man das besondere Phänomen einer ‚Bachschwinde‘ erleben, wo der Gewässerverlauf im Untergrund versickert und erst weiter unterhalb wieder zu Tage tritt.

Sogar beim entwurzelten Baum ist das schwarze H (Markierung des Heidschnuckenweges) erhalten geblieben. 😉

Nach etwas mehr als 3 Stunden und 15,5 erwanderten Kilometern bin ich dann doch nicht mehr ganz frisch und froh, als ich den Bahnhof von Handeloh erblicke und von dort mit dem ‚Heidesprinter‚ zurück nach Buchholz fahren kann.

Fazit: dies war nicht meine letzte Wanderung! 🙂

 

Kroatien 2014 – Ausflug nach Mostar in Herzegowina

Zwei Jahre hinter einander Urlaub in Kroatien – das lässt darauf schließen, dass uns Land und Leute gut gefallen.

Ich habe noch nicht mal alle Ausflüge aus dem Kroatien Urlaub 2013 verbloggt – vor allem Montenegro steht da noch aus – aber da die Erinnerungen aus diesem Urlaub noch frischer sind und auch nur wenig Ausflüge gemacht wurden, weil es für die Jahreszeit sehr heiß war, kommen nun zuerst die Berichte aus 2014.

Ein Ausflug führte uns von Tucepi nach Mostar in Herzegowina, dem südlichen Teil von Bosnien-Herzegowina. Während des Bosnienkrieges kam es in Mostar zu Kämpfen zwischen Kroaten und Bosniaken. Dabei wurde die Stadt unter anderem durch Vertreibungen in einen kroatisch-westlichen sowie in einen bosniakisch-östlichen Teil aufgeteilt. Während des Krieges wurde das Wahrzeichen Mostars, die Brücke Stari most, bei einem mehrstündigem Beschuss durch kroatische Streitkräfte gezielt zerstört. Nach dem Ende des Bürgerkrieges wurde die Brücke wieder aufgebaut und offiziell 2004 eröffnet. (Quelle: Wikipedia)

Hier nun ein paar Fotos der Altstadt von Mostar und der wieder aufgebauten Brücke Stari most über den Fluss Neretva (durch Anklicken kann man sie vergrößert ansehen). Heute bessern sich Jugendliche ihr Taschengeld auf bei den Touristen mit einem 25 Meter – Sprung von der Brücke in den eiskalten Fluss.

Ein Sonntag im Paradies

Viele Wochen sind vergangen seit unserem letzten Treffen mit den lieben Rotkrauts. Aber nicht, weil wir uns nicht mehr mögen oder aus den Augen verloren haben…nein, die beiden Rotkrauts haben sich Einiges vorgenommen für das Gartenjahr 2014 und das – wie wir jetzt mit eigenen Augen sehen durften – auch schon mit viel Erfolg in die Tat umgesetzt.

Der Garten ist ein Traum, ein Paradies….mit ganz viel Räumen zum Verweilen, zum Träumen, was würde ich für diesen Garten geben!! Da ist auch so viel Erinnerung für mich drin an den Garten meiner Kindheit und auch einiges an Erinnerung an meinen Garten in Brunsbüttel.

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Aber mir ist auch seit Kindheitstagen bewusst, was solch ein Garten bedeutet – da muss ganz viel körperliche Arbeit und Herzblut investiert werden, bevor man so ein Paradies sein Eigen nennen darf und man darf dabei auch nie nachlassen. 😉

Das ist also der  – schöne – Grund, warum die Rotkrauts momentan weniger Zeit haben und wir daher auch unsere Kochgefährten-Treffen erst mal bis Ende der Gartensaison ruhen lassen. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. 🙂

Der sonntägliche Besuch war aber nicht nur etwas für die Augen, auch mit dem leiblichen Wohl meinte es Frau Rotkraut wieder extrem gut mit uns – wir wurden mit Leckereien nur so verwöhnt.

Als Amuse-Gueule gab es eine Pizza aus dem Grill mit Zucchini, Champignons und Gorgonzola – sie hat wunderbar geschmeckt und ich konnte auch gleich ein wenig Lernen für meine nächsten ‚Pizza vom Grill – Versuche

im Anschluss daran gab es Salsiccia mit knackigem Eisbergsalat aus dem Garten, Erbsen und frischem Buttermilchdressing – eine wunderbare Kombination

Der Hauptgang bestand aus Backofengemüsesalat mit Rauke mit Balsamicodressing und – perfekt gegrillten – Rumpsteaks  – den Backofengemüsesalat muss ich schnellstens nachmachen, der ist eine tolle Beilage zu jeglichem Grillgut!

Schon recht gesättigt legten wir dann erst mal bei Espresso eine Pause ein – Unterhaltungsthemen gehen uns ja nie aus: Garten, Kochen und Backen, Bloggen…. 🙂

Es wundert bei Frau Rotkraut nicht, dass sie mit dem Dessert dann dem gemeinsamen Essen noch die Krönung aufsetzte: es gab Dessert sowie Kaffee und Kuchen in einem….alles auf seine Art köstlich!

Mallorquinischer Mandelkuchen mit gegrillten weißen Pfirsichen und Vanilleeis – den Kuchen werde ich nachbacken, das ist ein absolutes Muss und diese gegrillten weißen Pfirsiche….ach, ich könnte schon wieder!

dazu gab es neben Kaffee noch Erdbeertörtchen mit Holunderblütencreme…da waren wir uns alle einig, dass das mit der Holunderblütencreme noch ein wenig verbesserungswürdig ist – Frau Rotkraut hat auf ihrem Blog bereits wissen lassen, dass sie daran noch experimentieren wird. 🙂

Wir saßen bis in den Abend zusammen und konnten uns wieder nur schlecht trennen, gibt es doch so viel gemeinsame Interessen und Themen – die Zeit mit diesen beiden Lieben vergeht immer viel zu schnell!

Für heute bleibt mir nur nochmals ein ganz großes DANKE-SCHÖN auszusprechen an euch beide, liebe Rotkrauts, für diese wunderbaren gemeinsamen Stunden in eurem Paradies, die guten Gespräche und die köstlichen Leckereien!!

(Hinweis: alle in diesem Beitrag gezeigten Fotos sind Eigentum von Frau Rotkraut!!)