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Persönlicher Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße

Hoffentlich seid ihr, meine lieben LeserInnen, nicht auch so fix und fertig wie der kleine Bär hier und habt noch Lust darauf meinen kleinen persönlichen Jahresrückblick zu lesen und meine Weihnachtswünsche ‚in Empfang‘ zu nehmen?!

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende. Wie war es denn so für mich, dieses Jahr?

Begonnen hat es schlecht, denn die gerade einigermaßen verarbeitete Vergangenheit schlug nochmals heftig zurück.  Aber dank Rat und Tat lieber Menschen konnte dann im Frühjahr dieses Kapitel endgültig ad acta gelegt werden.


Es folgte mein runder Geburtstag, den ich im kleinen Kreis mit den mir wichtigsten Menschen feiern durfte. Besonders schön war, dass meine liebe Freundin Marlene mit ihrem Mann die Mühen der weiten Reise nicht scheuten und den Tag mit mir verbrachten.

Brunch anlässlich meines 60. Geburtstages

Bald danach ging es in Urlaub – ins geliebte Tucepi. Dort fing ich wieder mit dem Laufen an – langsamer und nicht mehr so weit wie früher, aber ich war und bin unsagbar dankbar, dass mein Körper das wieder mitmacht.

Tucepi

Das Highlight des Jahres 2016 war aber der 25. Juli,  denn an diesem Tag hieß es:

Von nun an zosamme alt

gemeinsam nach vorn schauen

Das Sahnehäubchen für diesen eh schon so besonderen Tag war dann noch, dass meine liebe Freundin Marlene meine Trauzeugin war und auch für diesen Tag extra anreiste.

Und um „alle guten Dinge sind 3“ voll zu machen, sahen Marlene und ich uns schon im Herbst wieder, als wir zusammen an einem Wochenendworkshop rund ums Thema Backen in Bielefeld teilnahmen (wo wir auch Gelegenheit hatten, endlich mal Bäcker Süpke persönlich kennenzulernen, den wir beide schon jahrelang virtuell kennen).

Back-Workshop in Bielefeld

Auch etwas betagtere Frischvermählte müssen ja ein wenig flittern und so ging es im Oktober für eine Woche nach Mallorca.

Kathedrale Le Seu in Palma

Von da an bis jetzt haben wir uns wieder in den Alltag gestürzt, denn es war viel Arbeiten angesagt.

Fazit des Jahres 2016: es war ein schönes Jahr für mich mit durchweg guten Entscheidungen und vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen.
Mein Leben ist ein ganz anderes als vor 7 – 8 Jahren, aber es hat mich nochmals aus der Komfortzone herausgeholt, hat mich gefordert, aber hat mich auch wachsen und wieder aktiv und neugierig aufs Leben werden lassen.
Und so mache ich mit meinen inzwischen 60 Lenzen sogar noch Sling-Training. 🙂

Sling…sling…sling

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Last but not least wünsche ich all meinen LeserInnen, die mir trotz meiner seltenen Blogbeiträge (es kann nur besser werden 😉 ) die Treue halten sowie allen BloggerInnen ein frohes, besinnliches und  – vor allem – friedliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit euren Lieben und nehmt euch Zeit für alles, was euch Freude macht.

Kommt gesund und munter ins Jahr 2017, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge – vor allem aber ein friedliches!

Eure Eva

Von nun an: ‚Zosamme alt ….‘

just

Da dieser Blog mich nun schon so viele Jahre begleitet und viele Höhen und Tiefen mit mir durchlebt hat, gehört auch dieses schöne Ereignis in mein virtuelles Tagebuch!

Von nun an: ‚Zosamme alt‚ – getreu eines Liedtextes der Lieblingsband meines Mannes.

Am 25.07.2016 haben wir  ‚JA‘  zu einander gesagt.

Wir haben einen wunderschönen Tag zusammen mit unseren Trauzeugen verlebt – genau so wie wir uns unseren Hochzeitstag gewünscht hatten.

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Kapitel

Zusammen alt

Schließlich war der Herbst gekommen,
plötzlich stand er vor der Tür,
nach einem endlos langen Sommer,
in dem allerhand passiert ist.

Von einem Kuhkopf, der durchleuchtet wird
und einem D-Zug, der durch Städte fährt,
bis zu einer rothaarigen Katze
und einem legendären grünen Kleid.

Vom Oleander, der wohl ständig blüht
und dem Wort, das Gott alleine gehört,
bis zu einem Kompass, der nicht funktioniert
und einer Stimme, die durch Labyrinthe führt

Sie ist das Beste, was ihm je passiert ist.
Das weiß er ganz genau, auf jeden Fall.
Und so wie es aussieht, wird der Troubadour jetzt
mit seinem Schutzengel zusammen alt.

Es ist nicht immer alles rund gelaufen.
Nach zwei Jahrzehnten auch zu viel verlangt.
Doch Schwalben kann man nicht für blöd verkaufen, 
Gott sei Dank!

Es gab kein Drehbuch, keinen Airbag,
keine Leitplanke und keine Garantie.
Wenn er auch nicht immer wusste, wo es langging,
jetzt weiß er es, sogar wie.

Er weiß, er ist unvollständig ohne sie
und dass wir alle enorm zerbrechlich sind,
dass es bergabwärts schneller geht,
und das nicht erst seit dem Novembermorgen,
an dem die Uhr stillsteht.

Von ihm aus kann der Winter irgendwann kommen.
Doch eins nach dem anderen, und auf keinen Fall
muss man das überstürzen, erst mal wird er
mit seinem Engel in aller Ruhe zusammen alt.

Sie ist das Beste, was ihm je passiert ist.
Das weiß er ganz genau, auf jeden Fall.
Und so wie es aussieht, wird der Troubadour jetzt
mit seinem Engel in aller Ruhe zusammen alt.

Falkenstein, Elbhöhenweg – eine Wanderung der feinen Art

Jeder von uns hat ja so seine Lieblingsblogs im Feed-Reader und bei mir gibt es da – neben den Foodblogs – auch Blogs, die sich mit dem Reisen/mit Ausflügen beschäftigen. Und unter diesen Blogs ist mein absoluter Liebling der von Stefanie und Volko: In der Nähe bleiben. ‚In der Nähe bleiben‘ bedeutet hier vorrangig Norddeutschland, aber hin und wieder gehen die Beiden auch raus in die weite Welt und berichten darüber. Mich ziehen aber vorrangig ihre Berichte/ihre Tipps über die nähere Umgebung an – waren sie mir doch schon oft Inspiration für eigene Ausflüge!

Als ich Stefanies Bericht über „Reich. Reicher. Falkenstein“ mit den – wie immer – herrlichen Fotos gelesen habe, stand sofort für mich fest: ‚da muss ich hin!‘ Leider konnte ich ihren Rat diesen Spaziergang zu machen, bevor wieder alle Bäume grün sind, nicht sofort in die Tat umsetzen und so war mein Blick auf die Elbe an einigen Stellen leider schon vom Blattwerk verhindert. Aber dennoch war es ein herrlicher, interessanter Spaziergang am sonnigen Christi Himmelfahrtstag.

Das Auto habe ich am Parkplatz des Puppenmuseums abgestellt, der direkt am Eingang des Sven-Simon-Parks liegt. Sven Simon war das Pseudonym von Axel Springers Sohn, ein bekannter Fotografen, der sich 1980 das Leben nahm. Ihm zum Gedenken stiftete sein Vater der Öffentlichkeit den Park samt seinem ehemaligen Landhaus.

Sven-Simon-Park

Sven-Simon-Park

ein herrlich ruhiger Park

ein herrlich ruhiger Park

Wenn man ein kurzes Stück durch diesen wunderschönen und sehr stillen Park gegangen ist, kommt man zum heutigen Puppenmuseum Falkenstein, das über 500 Puppen und 60 Puppenhäuser sowie zahlreiche historische Kinderbildnisse beherbergt. 1923 war der Bau dieses interessanten Gebäudes – im Stil des neuen sachlichen Bauens -, von dem man den schönsten Hamburger Elbblick hat, vom Ehepaar Michaelsen beauftragt worden. Von Mitte 1950 bewohnte Axel Springer das Landhaus Michaelsen einige Jahre. Nachdem es danach lange Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kam es 1980 in städtischen Besitz und seit 1985 ist es in Besitz von Elke Dröscher, die darin das Puppenmuseum und eine Galerie eröffnete.

Landhaus Michaelsen - heute: Puppenmusem

Landhaus Michaelsen – heute: Puppenmusem

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Auch dies war einst Axel Springers Zuhause….man gönnt sich ja sonst nichts 😉

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

Vom Landhaus Michaelsen aus gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten den ca. 7 km langen Elbhöhenweg zu gehen, aber es geht viel rauf und runter, viel treppauf und treppab. 🙂 Ich muss gestehen, dass mich der Weg schon ein wenig gefordert hat. Nicht zu Unrecht nennt der NDR den Elbhöhenweg in einem Artikel „steile Piste für Naturfans“.

So war eine der vielen Bänke am Wegesrand sehr willkommen für mein erstes Picknick. 🙂

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

Stefanie hatte recht: ein wenig früher im Jahr hätte man an manchen Stellen noch eine bessere Aussicht gehabt….

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen

Natur pur

Natur pur

Elbinsel Neßsand

Elbinsel Neßsand

Wenn man entweder viele Serpentinen oder viele Treppen nach unten gegangen ist, kommt man auf den Elbuferweg und da ist es dann mit der Ruhe vorbei – und an einem Tag wie „Vatertag“ allemal!

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist

Ruhe vorbei....alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Ruhe vorbei….alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Aber nicht nur der Elbhöhenweg war mir bis dato unbekannt, Stefanies Blogbeitrag hatte auch noch ein weiteres Highlight für mich parat: den römischen Garten!

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

Am Himmelfahrt begann auch der 827. Hafengeburtstag mit der traditionellen Einlaufparade – ein kleiner Eindruck davon ist mir auch ‚vor die Linse‘ gekommen.

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

Es war ein herrlicher Spaziergang für mich, den ich sicherlich immer mal wieder – von unterschiedlichen Startpunkten aus – wiederholen werde.

Noch ein Tipp: wer mehr und schönere Fotos vom Hamburger Hafengeburtstag sehen möchte, sollte mal bei diesen beiden – ebenfalls immer sehr sehenswerten – Blogs vorbeischauen: Hinnerk&Henrikje und MeerArt

 

 

 

Rostock – ist (mindestens) einen Ausflug wert

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja versprochen, dass ich auch noch Fotos vom 2. Ausflugstag zeige, der uns nach Rostock führte.

Hier nun also ein paar Eindrücke von dieser schönen Hansestadt an der Ostsee – auch hier leider keine Sonnenschein-Fotos. Ich verzichte auf weiterführende Erklärungen, ihr werdet aber durch Klick auf die unterstrichenen Bildunterschriften zu ausführlichen Informationen über die jeweiligen Fotos weitergeleitet.
Vielleicht bekommt der eine oder andere dadurch ja Lust auch bald mal Rostock einen Besuch abzustatten.

 

Stadttor Rostock

Stadttor Rostock

Ständehaus Rostock

neugotisches Ständehaus – heute Oberlandesgericht

schöne Details am Ständehaus

Steintor Rostock

Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Stadtmauer mit Stadtturm

Rathaus Rostock

Rostocker Rathaus

Neuer Markt Rostock

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

am Neuen Markt beim Rathaus

Universität Rostock

Universität

St. Petri Kirche Rostock

St. Petri Kirche

St. Petri Kirche

St. Nicolaikirche Rostock

Nicolaikirche

nette Entdeckungen in Rostock

nette Entdeckungen

nette Kleinigkeiten in Rostock

nette Kleinigkeiten

Marienkirche Rostock

Marienkirche

Details an der Marienkirche

Ziege bei der Marienkirche

warum der Begleiter die wohl fotografiert hat? 😉

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Skulptur am Warnowkai in Rostok

Warnemünde – auch in der kalten Jahreszeit schön

Am Wochenende wurde ich ‚entführt‘ – Anlass dafür war der Start in ein neues Lebensjahrzehnt. Diese kleine Auszeit hat sehr gut getan und so kann das neue Lebensjahr und auch das neue Lebensjahrzehnt gerne weitergehen. 🙂

Ziel der ‚Entführung‘ war erst  Warnemünde und dann Rostock. Durch Warnemünde waren wir im Sommer schon mal mit den Fahrrädern gekommen, aber Rostock war uns gänzlich neu.

Leider meinte es das Wetter dieses Wochenende nicht gut mit uns, es war bitterkalt und grau in grau. Aber wir haben uns warm eingepackt und sind am Strand und Hafen von Warnemünde spazieren gegangen. Danach ein Bad im 30 Grad warmen Meerwasserschwimmbad und ein paar Saunagänge und man war mit dem Wetter wieder versöhnt.

Ich lasse euch heute ein paar Fotos von Warnemünde hier, Rostock folgt dann im nächsten Blogbeitrag.

Leuchtturm Warnemünde mit 'Teepott'

Leuchtturm Warnemünde mit ‚Teepott‘ (klick aufs Bild für mehr Info)

Strand

Strand

eines der beiden Molenfeuer

eines der beiden Molenfeuer (klick aufs Bild für mehr Info)

reger Fährverkehr

reger Fährverkehr

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Esperanza an der Mittelmole (klick aufs Bild für mehr Info)

Fischmarkt am Hafen

Fischmarkt am Hafen

auch den Möwen war es kalt

auch den Möwen war es kalt

‚alter Strom‘ (klick aufs Bild für mehr Info)

Räucherofen auf dem Fischmarkt

Räucherofen auf dem Fischmarkt

ehemalige Fischerhäuser

ehemalige Fischerhäuser

neogotische Kirche

neogotische Kirche (klick aufs Bild für mehr Info)

Lesehalle

Lesehalle am Kurpark (klick aufs Bild für mehr Info)

Strandpromenade

Strandpromenade

Frohe Weihnachten 2015

Weihnachtskranz1

 

Liebe LeserInnen, liebe MitbloggerInnen,

meinen Blog und euch, liebe LeserInnen, habe ich in 2015 schändlich vernachlässigt.
Das wird einem immer erst wieder richtig bewusst, wenn so eine nette Anfrage per Mail kommt, wie neulich von der lieben M.:

(Zitat) ich bedaure es sehr, dass Sie z.Z. nicht bloggen, denn ich habe immer so gern bei Ihnen gelesen, nicht nur Ihre guten Rezepte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie im neuen Jahr Ihr Blog wieder aktivieren könnten, wohl wissend, wieviel Arbeit jeder Beitrag macht. (Zitatende)

2015 war – wie schon 2009/2010 kein gutes Jahr für mich und ich habe mich daher eingeigelt. Aber da das eh nicht weiterhilft, ist nun auch gut damit und ich will versuchen in 2016 wieder annähernd zu meinem alten Elan zu finden. Die Vorsätze sind zumindest gut dafür! 🙂

Ich wünsche euch von Herzen ein schönes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage mit viel Zeit für alles Schöne sowie einen guten Rusch ins Jahr 2016, das für uns alle ein gutes Jahr werden möge.

Frage an meine LeserInnen

Bei meinem letzten Blogbeitrag kommentierte Andy vom Blog lieberlecker: „kochst du auch mal wieder was für uns?“

Lieber Andy, ehrlich gesagt, ich weiß derzeit nicht, was aus dem Blog wird: mich hat ein persönliches Erlebnis innerhalb von 5 Jahren zweimal total ins Straucheln gebracht und mir die Freude an bisherigen Hobbies und vielem anderen genommen.
Ich weiß nicht, ob ich ins Foodbloggen wieder reinfinde – aus vorgenanntem Grund, aber auch, weil ich denke, dass ich bei der stetig wachsenden Zahl von guten bis außergwöhnlichen Foodblogs den LeserInnen eigentlich nichts Neues mehr bieten kann…..außer vielleicht Brotrezepte (die es sicherlich weiterhin hin- und wieder geben wird!)

Gerne würde ich aber künftig in diesem (oder einem weiteren) Blog Bilder von Ausflügen und Urlauben festhalten. Nun bin ich aber am Schwanken, ob ich dies in „Deichrunners Küche“ tun soll, denn dies war ja ursprünglich vor allem ein Foodblog oder ob ich diese Fotos und Berichte in einem Zweitblog mit dem Namen „Deichrunner on Tour“ (den es bereits gibt, der aber nicht freigeschaltet ist) zeigen soll.

Könnt ihr mir dabei bitte mit Tipps weiterhelfen?
Welchen Weg würdet ihr wählen?
Würde ein Zweitblog, den keiner kennt, überhaupt gelesen werden?

 

 

Pausen….nicht immer kalkulierbar ;-)

In meinem Weihnachtspost hatte ich eine Pause von 2 – 3 Wochen angekündigt, inzwischen sind daraus schon gut 6 Wochen geworden.

Einerseits leider, verliere ich doch viele LeserInnen dadurch – andererseits gut so, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir die Auszeit vom Bloggen, von facebook und vom privaten PC-Gebrauch insgesamt derzeit gut tut.
Vielleicht habe ich, genau wie Roger, eine Schreib-Blockade?

In den letzten Jahren habe ich sehr an mir gearbeitet, mit Tatsachen, die ich nicht ändern kann, nicht allzu sehr zu hadern. Darum hadere ich jetzt nicht und bin mir sicher: es kommen sicher andere Zeiten und dann rückt das virtuelle Leben wieder mehr in den Vordergrund als derzeit.

Ich war aber nicht untätig in den letzten Wochen, sondern habe – seit annähernd 30 Jahren – zum ersten Mal wieder gestrickt und – auch wenn sie alles andere als perfekt sind – will ich die beiden ersten Exemplare doch hier im Blog festhalten.

Ich hoffe, dass die beiden Enkelkinder nicht allzu kritisch mit den Werken der Oma (da muss ich mich doch noch sehr dran gewöhnen 😉 ) sein werden.

So viel für heute, bis bald mal wieder. Hoffentlich bleiben mir einige von euch treu.:-)

Pulli1 Pulli2

Off-topic: ‚time to say goodbye….‘

Mein heutiger Beitrag hat nichts mit Kochen, Backen oder Rezepten im Allgemeinen zu tun.

Es ist mir aber ein Herzenswunsch, dass dieser Abschied in meinem Blog verewigt wird. Heute muss ich nach 7 Jahren und 8 Monaten Abschied von einem treuen Gefährten nehmen – von meinem Auto.

Bis Ende 2009 war ein Auto für mich nur ein Gebrauchsgegenstand auf 4 Rädern, bei dem es einzig und allein wichtig war, dass es fährt und eigentlich war ich meistens Beifahrerin und das eine sehr schlechte :-(, aber Lust zum Fahren hatte ich selten, das war mehr ein notwendiges Übel. Da mein Arbeitsweg damals nur knapp 1 km betrug, war auch keine große Fahrbegeisterung erforderlich.
Dann veränderte sich mein Leben von heute auf morgen total, es gab keinen Fahrer mehr, zwei Umzüge standen an, der Arbeitsweg wurde aufs über 100fache verlängert und das Auto war von da an nur noch meins.

Wir zwei mussten uns an einander gewöhnen und zwar ebenfalls von heute auf morgen. Wir haben das gut und schnell hinbekommen: mein Toyota war mir in den vergangenen 5 Jahren ein treuer, verlässlicher Freund, der mir sehr viel Sicherheit gegeben hat.
Erst dieses Jahr fing er an Schwächen zu zeigen, musste ein paar Mal abgeschleppt werden und machte mir klar, dass ihm die gut 240.000 km doch zugesetzt hatten und er nun gerne aufs Altenteil oder aber sehr teuer runderneuert werden wollte.

Ganz schweren Herzens werden sich unsere Wege heute trennen – ich hoffe nur, dass er noch jemanden findet, der ihm ein würdiges Altenteil beschert und dass er nicht – wie bislang von der Autofirma angedacht, die ihn ankauft – nach Afrika verschifft wird.

Liebes Auto, du musstest viel mit mir ertragen: manchmal extrem laute Musik, manchmal meinen schrägen Gesang, manchmal (Anfangs oft) meine Tränen, manchmal mein Lachen, manchmal mein sehr schnelles Fahren……ich danke dir für alles und ich werde dich sehr vermissen!!
Ob dein Nachfolger – ein Renault Mégane – jemals deinen Platz einnehmen kann, das wird die Zeit zeigen.

Machs du gut, mein Großer und Danke!

 

 

 

Wieder im Lande….

Die erste Arbeitswoche liegt schon wieder hinter mir, aber der Urlaub in Tucepi/Kroatien ist noch sehr gegenwärtig.

Schön war es wieder – Land und Leute haben wieder so gut gefallen wie beim ersten Mal. Und somit steht schon fest: Tucepi – wir kommen mit Sicherheit wieder.

Im Gegensatz zum letzten Jahr gab es nur 2 Ausflüge und ansonsten viel Strand und Faulenzen, aber Fotos wird es hier im Blog in nächster Zeit noch geben.

Da wir 2 Tage für die 1750 km Autofahrt benötigen, übernachteten wir jedes Mal im Reitsamer Hof in Österreich, in der Nähe von Salzburg, und aßen dann auch abends in diesem Gasthof. Letztes Jahr entschieden wir uns dort unter anderem für die Leberknödelsuppe = ein Gedicht! Dieses Jahr freuten wir uns schon während der ganzen Fahrt darauf. 🙂

Auf der Rücktour hatte ich dann die Idee, dass man diese Leberknödel doch sicherlich beim örtlichen Metzer kaufen und einschweißen lassen kann – Volltreffer: ich hatte recht. Hier wurden wir fündig. 🙂

Die erste Portion der mitgenommenen Leberknödel gab es nun dieser Tage zu Hause und ließ gleich wieder Urlaubsfeeling aufkommen.

Wer ein gutes (originales) Rezept für selbstgemachte Leberknödel hat, mag sich gerne per Kommentar oder Mail bei mir melden und mir das Rezept zukommen lassen.