La Couronne

Neues Brotbackbuch in meiner Küche. 🙂

Bäcker Süpke hat mich mit seiner Begeisterung über Peter Kapp angesteckt: zuerst wurde das Schwarzwälder Kirschbrot nachgebacken und dann musste natürlich das Buch ‚Mein Brot – Rezepte ohne Kompromisse‚* von Peter Kapp in Deichrunners Küche.

Als erstes Rezept habe ich mir das La Couronne ausgesucht und es laut Rezept nachgebacken – nur den Weizensauerteig hab ich durch meinen Lievito madre ausgetauscht.

Wahrscheinlich hätte ich die kurze Gehzeit, die das Rezept vorgibt, doch verlängern sollen, dann wäre die Krume sicherlich noch ein wenig lockerer geworden.
Geschmacklich ist das Brot aber wirklich gut.

Es werden mit Sicherheit noch mehr Brote aus diesem Buch von mir nachgebacken werden; es werden auch viele Brote mit Roggensauerteig darin vorgestellt.

La Couronne

Portionen: 1 Brot - ca. 430 g

La Couronne

Zutaten

  • 125 g Weizensauerteig (Eva: ersetzt durch Lievito madre)
  • 125 g Weizenmehl 550er
  • 32 g Meule T80
  • 32 g Hartweizengrieß
  • 5 g Meersalz
  • 4 g Hefe
  • 88 g Wasser (Eva: 30 g Wasser zusätzlich wg LM)

Zubereitung

  • Den Weizensauerteig sowie die restlichen Zutaten ca. 15 Minuten langsam mischen und weitere 4 Minuten schneller auskneten.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend schonend zu einer Kugel formen.
  • Nach weiteren 10 Minuten Ruhephase die Teigkugel sanft flachdrücken.
  • In der Mitte des Brotlaibes ein Loch eindrücken und den Laib vorsichtig auseinander ziehen, bis das Loch einen Durchmesser von ca. 8 cm aufweist.
  • Couronne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  • Den Backofen auf 235°C voheizen.
  • Kurz vor dem Einbringen in den Backofen das Brot mit Roggenmehl bestäuben, mit einem scharfen Messer 4mal einschneiden und in den vorgeheizten Backofen schieben - Schwaden zugeben.
  • Nach ca. 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Wasserdampf abzuführen, anschließend die Temperatur auf 215°C reduzieren.
  • Nach ca. 30 Minuten ist das Couronne fertig gebacken.
  • Eva im Miwe folgendermaßen gebacken: 235°C/10 Minuten/5 sec Schwaden//215°C/20 Minuten/ohne Schwaden - nach 10 Minuten Backofentür kurz geöffnet und Schwaden abgelassen

Notizen:

Hinweis Eva: im Buch ist keine Stückgare angegeben, ich habe das Brot dann 30 Minuten gehen lassen; beim nächsten Backen würde ich es noch länger gehen lassen.

Auch würde ich beim nächsten Backen Hartweizengrieß und franz. Mehl mit dem Wasser ca. 30 Minuten vorverquellen und erst dann die restlichen Zutaten zugeben.

http://deichrunnerskueche.de/2014/11/la-couronne.html

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

8 Gedanken zu „La Couronne

  1. Sandra Gu

    Deine Couronne sieht sehr schön aus! Ich habe vor Ewigkeiten mal eine gebacken – wird mal wieder Zeit 🙂
    Und nach dem Buch muss ich auch gleich mal schauen…

    Antworten
  2. Hardy

    bin heute erst über dieses Buch gestolpert – allerdings nur im Internet. So wie ich Deine Begeisterung zwischen den Zeilen lese lohnt sich die Anschaffung. Sauerteige interessieren mich sehr, ich verbacke fast ausschl. Sauerteigbrote. Allerdings verfüge ich nur über herkömmlichen Sauerteig und von einem Lievito madre muss ich wohl weiter träumen.

    Dein Brot sieht sehr schön aus! Ich werde Deinen Blog wohl im Auge behalten müssen und nehme ihn mal gleich in meinen Blogroll. Danke

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Lieber Hardy, willkommen auf meinem Blog und danke für die Aufnahme in deine Blogroll.
      Das Buch ist gut, hat schöne Ideen, aber je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr fallen mir die Fehler darin auf.
      Ganz viele Rezepte ohne oder mit viel zu kurzer Stückgare – so was darf einfach nicht sein!

      Viele Grüße Eva

      Antworten
      1. Hardy

        Eva, danke für die Antwort.
        Ja – manchesmal glaube ich die Bücher (Koch- und Backbücher) oder die Rezepte im Internet sind oft mit „heisser Nadel“ geschrieben und es wurde etwas vergessen – oder aber man setzt bestimmte Dinge voraus. Beides ist schlecht.
        Schlimmer, wenn die Autoren absichtlich kleine Fehler einbauen um sich dann doch nicht in die Karten schauen zu lassen und damit uns Amateure alt aussehen lassen.
        Das will ich natürlich dem Peter Kapp nun nicht unterstellen.

        Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.