Erdbeer – Trifle …. oder der Chef war wieder mal aktiv ;-)

Die Erdbeerzeit ist ja – zumindest hier – noch in vollem Gange und die Erdbeeren sind dieses Jahr so aromatisch wie lange nicht mehr.

Eigentlich esse ich Obst am liebsten pur – von der Hand in den Mund – und viel mehr braucht es für mich derzeit auch nicht außer Erdbeeren, Kirschen, Heidelbeeren….daher wird hier momentan auch wenig gebloggt – man muss die paar guten Sommertage einfach für Aktivitäten im Freien nutzen, sie vergehen eh viel zu schnell wieder.

Dieses Wochenende wurde ein Teil der Erdbeeren aber zu einem köstlichen Dessert verarbeitet – weniger von mir als vom neuen Chef in Deichrunners Küche: der Kenwood Cooking Chef. 🙂 Schließlich muss ich doch weiter das Lafersche Kochbuch für diese Maschine testen. – Das leckere Erdbeer-Trifle lässt sich natürlich auch auf herkömmliche Weise zubereiten!

Lässt sich – als Gäste-Dessert – auch gut einen Tag vorher vorbereiten, dann aber die Sahne und die Verzierung noch nicht dazu geben.  – Wir hatten 2 Portionen übrig und die haben am nächsten Tag wirklich noch erstklassig geschmeckt.

Erdbeer - Trifle

Portionen: 4

Erdbeer - Trifle

Zutaten

  • Für den Biskuit
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • Für die Erdbeeren
  • 500 g reife Erdbeeren
  • 75 g Gelierzucker 3:1
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Für die Vanillecreme
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 250 ml Milch
  • 75 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 25 g Speisestärke
  • Außerdem
  • 4-5 ELGrand Marnier
  • 200 g Sahne
  • 3 EL geröstete Mandelblättchen
  • einige Erdbeeren
  • frische Minze zum Garnieren

Zubereitung

  • Für Biskuitboden
  • Schüssel und Schneebesen im Kühlschrank kalt stellen.
  • Zucker und Eier in die Rührschüssel geben, Schneebesen einsetzen und ca. 4 Minuten schlagen - schnell von kleiner Stufe auf 'Max' hochstellen.
  • Schüssel aus der Maschine nehmen, Mehl und Speisestärke auf die Ei-Zuckermasse sieben und mit dem Spatel oder Kochlöffel sehr vorsichtig unterheben/unterziehen.
  • Die Biskuitmasse in eine mit Backpapier bespannte Springform (Durchmesser 26 cm) füllen, glatt streichen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im Backofen etwa 30 Minuten backen.
  • Den erkalteten Biskuit in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
  • Die Erbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren, vierteln oder grob würfeln. Die Hälfte der Erdbeeren zusammen mit dem Gelierzucker und Zitronensaft in den Glas-Mixaufsatz füllen und pürieren.Das Püree in die Rührschüssel der Cooking Chef füllen. Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen und bei 140°C, Geschwindigkeitsstufe 1, das Erdbeerpüree etwa 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Rührschüssel und Schneebesen säubern.
  • Das Vanillemark mit Milch, Zucker, Eigelb und Speisestärke in die Rührschüssel geben. Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen und die Mischung bei 110°C, Geschwindigkeitsstufe 2, in etwa 2 Minuten zum Pudding kochen. (P-Taste dücken, damit der Rührvorgang fortgesetzt wird!!) Diesen in eine Schüssel gießen und auf Eis kalt rühren oder zugedeckt im Kühlschrank erkalten lassen. (Eva: im Kühlschrank!)
  • Biskuit abwechselnd mit den geschnittenen Erdbeeren, der Erdbeermarmelade und dem Vanillepudding in eine große Glasschüssel oder in Portionsgläser einschichten. Dabei die Biskuitwürfel jeweils mit etwas Grand Marnier beträufeln.
  • Den Profi-Ballonschneebesen einsetzen. Die Sahne in die Rührschüssel füllen und mit eingesetztem Spritzschutz bei maximaler Geschwindigkeitsstufe cremig steif schlagen. Sahne auf dem Trifle verteilen. Mit Erdbeeren, gerösteten Mandelblättchen und Minze garnieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/07/erdbeer-trifle-oder-der-chef-war-wieder-mal-aktiv.html

9 Gedanken zu „Erdbeer – Trifle …. oder der Chef war wieder mal aktiv ;-)

  1. lamiacucina

    Das ginge bei uns gleich als Vollmahlzeit durch. Hab mich eben auch wieder gewundert über den guten Geschmack der heurigen Erdbeeren. Das kann nicht am Wetter liegen, vermutlich setzen die Produzenten langsam auch auf bessere Sorten.

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  2. Turbohausfrau

    Was ich so interssant finde: Die österreichischen Erdbeeren gibt es kaum mehr zu kaufen, deutsche aber schon. So unterschiedlich ist das Klima ja nicht zwischen Ö und D. Egal, ich finde das jedenfalls interessant, das du auch schreibst, dass die Erdbeerzeit bei euch noch dauert.

    Dein Rezept lässt wieder einmal Neid in mir aufkommen: Ich glaub, die nächste Küchenmaschine muss dann doch ein Chef werden. Aber noch rumpelt und scheppert meine alte Kenwood noch, und bei mir wird nichts, das noch irgendwie funktioniert, weggeschmissen.

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  3. gisela m.

    lecker! das probiere ich auch. @turbohausfrau: wir werfen auch ungern auch etwas weg. es gibt zwei varianten: verkauf der alten auf ebay, für die kenwoodmaschinen werden oft gute beträge gelöhnt. variante 2 (für diese variante habe ich mich seinerzeit entschieden): die neue cooking chef bekommt den hauptplatz in der küche und ist täglich im einsatz. es gibt jedoch immer situationen, in denen eine zweite maschine durchaus nützlich ist. z.b. eine maschine schlägt eigelb und zucker auf, die andere maschine parallel das eiweiß.

    ich habe meine cooking chef nun seit 2 jahren und sie macht mich wirklich jeden tag glücklich!

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  4. Julia

    Toll schaut das aus. Perfekt für Gäste (oder natürlich zum alleine schnabulieren…!). Da isst das Auge auf jeden Fall mit 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Julia

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