Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Geschenke erfreuen das Herz doch immer – so auch meines, als mir die liebe Zorra das neue Buch von Herrn Lafer für die Kenwood Cooking Chef zukommen ließ.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem, weil dies ein wesentlich besseres Nachschlagewerk für die Maschine ist und die Rezepte – wie immer bei Lafer – äußerst lecker aussehen und gelingsicher zu sein scheinen. – Vielen lieben Dank, liebe Zorra! 🙂

Heute habe ich nun das erste Rezept daraus gekocht und es werden noch einige folgen, damit ich im Umgang mit meinem Chef sicherer werde. – Ich denke, es versteht sich von selbst, dass man jedes dieser Gerichte auch auf herkömmliche Weise auf dem Herd kochen kann! Die pochierten Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto waren jedenfalls ein Top Einstiegsrezept und sind ‚ganz großes Kino‘. Unbedingte Nachkochempfehlung!

Wie gesagt: dieses Rezept kann man auch ganz normal auf dem Herd zubereiten, aber es hat schon was, wenn man sich gar nicht mehr ums Risotto rühren kümmern muss, sondern in der Zeit anderes erledigen kann. 😉

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Portionen: 4

Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

Zutaten

  • Für die Lachsklösschen
  • 350 g angefrorenes Lachsfilet (ohne Haut)
  • 200 g eiskalte Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone (Eva: 1/2 Zitrone)
  • 1 Bund Dill
  • Für das Graupen-Lauch-Risotto
  • 1 Stange Lauch (etwa 200 g)
  • 100 g Butter
  • 500 ml Geflügelfond
  • 200 g mittelgroße Graupen
  • 100 ml Weißwein
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Dillzweige zum Garnieren
  • Benötigtes Zubehör
  • Multi-Zerkleinerer
  • Flexi-Rührelement
  • Glas-Mixaufsatz

Zubereitung

  • Für die Lachsklösschen den Lachs würfeln und im Multi-Zerkleinerer bei höchster Geschwindigkeitsstufe pürieren, dabei langsam die Sahne zugießen. Die Fischfarce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Dill waschen, trocken tupfen, fein hacken und unterrühren. Die Farce kühl stellen.
  • Für das Risotto den Lauch der Länge nach halbieren und gründlich waschen. Die hellen Teile klein würfeln, den dunkelgrünen Teil in Stücke schneiden. Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen und 50 g Butter bei 120°C, Intervallstufe 2, in der Rührschüssel erhitzen. Die dunkelgrünen Lauchstücke darin 1 Minute andünsten. In den Glas-Mixaufsatz umfüllen (evtl. 1* Taste P drücken) und mit 100 ml Geflügelfond fein pürieren. Beiseite stellen.
  • In der Rührschüssel die restliche Butter bei 115°C, Intervallstufe 2, mit dem Flexi-Rührelement erhitzen. Den klein gewürfelten hellen Lauch darin 1 Minute andünsten. Die Graupen zugeben, kurz mitdünsten und mit Weißwein ablöschen. Nach und nach den restlichen Geflügelfond zugießen, bis die Graupen nach etwa 15-20 Minuten knapp gegart sind. Das dunkelgrüne Lauchpüree und den Parmesan zufügen und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • (anders als im Kochbuch angegeben habe ich das nun folgende nicht in der Maschine gemacht)
  • 2 Liter Wasser in einem Topf erhitzen, wenn es kocht, herunterschalten. Aus der Fischfarce mit 2 EL Klösschen formen und in das siedende Wasser einlegen. Die Klößchen 10 Minuten ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben. Dillzweige abbrausen und trocken tupfen. Die Klösschen mit Dill garniert auf dem Risotto servieren.

Notizen:

Anmerkung Eva zu den Mengen:

Die Risottomenge erachte ich für 4 Personen als zu wenig, die Klösschenmenge ist ausreichend (gibt zwischen 13 und 15 Klösschen). Die Risottomenge würde ich für 4 Personen um die Hälfte erhöhen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/06/pochierte-lachskloesschen-auf-graupen-lauch-risotto.html

 

17 Gedanken zu „Pochierte Lachsklösschen auf Graupen-Lauch-Risotto

    1. Eva Beitragsautor

      das waren auch meine ersten Graupen; fand sie (überraschenderweise) gut und ne nette Alternative zu Risottoreis.

      Antworten
  1. Toettchen

    Das sieht zwar etwas blass aus, aber vor allem gefällt mir das Graupen-Lauch-Risotto. Ich liebe diese cremigen Graupensuppen und Lauch gab es schon in meiner Kindheit darin. Ich mache so ähnliche Klößchen, nehme aber immer alle Fische, die der Fischer anbietet. In meinem letzten Wohnort am Bodensee (inzwischen wohne ich 9 km weiter) gibt es noch einen Fischer, der in der Frühe raus fährt und die Netze kontrolliert und den Fang heim holt.
    Liebe Grüße
    Gerd

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      blass…ja; meine Poreestange bot nicht sonderlich viel dunkles grün. 😉 – Toll, wenn man solche Quellen für Frischfisch hat wie du und dann auch noch so nah am wunderschönen Bodensee wohnt. 🙂

      Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      brauchst du auch nicht; es geht wahrlich auch ohne (zwar nicht ohne Kenwood für mich – wegen Brot backen – , aber diese Cooking Variante muss man haben oder auch nicht!!)

      Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      hast du es gar nicht, das Laferbuch für die Kenwood?
      (ich bin immer noch nicht sehr vertraut/eins mit meinem ‚Chef‘ 🙁 )

      Antworten
  2. Irene

    *hach* das Maschinchen…. Die Klösschen wären für meine Familie perfekt, ich bin nicht so Fischfan, wobei es mich auch hier gluschtet. Ich bin gespannt was du noch alles aus der CC holst 🙂
    Liebs Grüessli
    Irene

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Sie ist kein Wunderteil, erleichtert nur in manchen Dingen die Arbeit. Und ich brauche immer lange, bis ich mit solchen Maschinen vertraut bin bzw weiß, was man wirklich alles damit wie machen kann – insofern muss ich jetzt einfach mit ihr üben. 🙂

      Antworten
  3. Paul Riesig

    Es tut mit leid, aber Graupen haben nichts, aber auch gar nichts mit „Risotto“ zu tun. Genau so wenig wie Tomaten oder der Gleichen was mit einem Carpaccio gemein haben. Oder eine Carbonara Sauce, bei der genau vorgeschrieben ist was hinein gehört, sonst ist es eben keine Carbonara! Ich möchte nicht meckern oder nörgeln, aber gewisse Wortspielereien bei Rezepten, nur weil es sich gut anhört, gehören auf kein Kochblog, in kein Kochbuch usw.
    Diese Weisheiten sind im Übrigen von einem deutschen Sternekoch, dem ich mich gerne anschließe.

    Allerdings sehen deine cremigen Graupen mit den Lachsklösschen sehr verführerisch aus und haben bestimmt lecker geschmeckt.

    In diesem Sinne
    VG
    Paul

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Lieber Paul, willkommen auf meinem Blog. Welches ist denn der Sternekoch, dem du dich anschließt? Ich behalte GENERELL den ursprünglichen Rezeptnamen bei – so wie ich ihn im Kochbuch finde, ob er nun – wie hier – stimmig ist oder nicht. Das hat etwas mit meiner Archivierung von Rezepten zu tun und da hinterfrage ich dann einen Herrn Lafer oder andere Kochbuchautoren nicht, ob Graupen etwas mit Risotto zu tun haben. Jeder hat da wohl sein eigenes System, wie er Rezepte am besten wiederfindet und ich finde sie am besten wieder, wenn ich den Original-Namen beibehalte.
      Ja, das Gericht schmeckt sehr lecker.
      Viele Grüße Eva

      Antworten
      1. Paul Riesig

        Hallo Eva,
        Frank Oehler heißt dieser Sternekoch, der in einer Sendung der „Kochprofis“ diese Aussage machte. Risotto ist kein Gericht, sondern eine Technik, die ungewöhnlichen Eigenschaften bestimmter italienischer Reissorten, deren Korn von einer weichen, Amylopektin genannten Stärke umgeben ist, zuzubereiten. Nur wenn man diese Zubereitungsart genau einhält, bekommt man als Ergebnis ein „Risotto“.
        Es gibt viele Sterneköche, die in ihren Kochbüchern auch ein Graupenrisotto zubereiten. Dies ist aber eine Marketing Strategie, wie bei vielen anderen gut klingenden Namen auch, um das Kochbuch besser verkaufen zu können. Die Köche haben nur wenig Einfluss darauf. Das Gleiche gilt für „Carpaccio“, oder „Carbonara“ usw.
        Dass Du nach meiner Kritik nicht gleich auf mich eingeschlagen hast, finde ich sehr löblich! Habe in dieser Richtung schon ganz andere Erfahrung gemacht, bis zur Androhung rechtlicher Schritte. Die Eitelkeit mancher Blogger kennt bis weilen halt keine Grenzen. Dabei ist konstruktive Kritik ein sehr gutes Mittel jedes Blog zu beleben. Die ständigen „Wangentätschler“, ach wie toll bist Du doch, sind mir auf Dauer doch etwas zu fad.
        In diesem Sinne einen schönen Restabend
        bis bald
        Paul

        Antworten
  4. zorra

    ‚Freut mich, dass das Buch geföllt. Dein Risotto sieht köstlich aus. Meine KCC ist zurzeit auch etwas im Dornröschenschlaf, aber jetzt, da du sicher öfters Rezepte aus dem Buch postest, bin ich auch wieder top motiviert.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.