Weizenmischbrötchen, einfach

Weiter geht es mit Rezepten zum Thema Fermentteig. Dieses Mal habe ich einfache Weizenmischbrötchen, mit Weizenfermentteig gebacken, zu denen jeder Belag wunderbar passt und die mit der Methode des Fermentteigs immer mal schnell gebacken sind. Die Brötchen haben eine schöne locker Krume und  ein mildes Aroma.

Die Brötchen sind noch ein wenig blass, weil ich Brötchen immer ein paar Minuten kürzer backe, dann einfriere und sie gefroren bei 180°C (vorgeheizt) mit wenig Schwaden aufbacke. So habe ich jederzeit frisch gebackene Brötchen! 🙂

Weizenmischbrötchen

Portionen: 9 Stück

Weizenmischbrötchen

Zutaten

  • Hauptteig:
  • ca. 220 g Weizenfermentteig mit Weizenmehl 1050 - TA 200
  • 220 g Weizenmehl 550
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 10 g Salz
  • 3 g Hefe - optional
  • 10 g Butter - weich od. Öl
  • 10 g Honig oder Malzsirup - 5- 10 g alternativ Backmalz inaktiv
  • ca. 220 g Wasser (200 g + ca. 20 g)

Zubereitung

  • Autolyse:Weizenmehl 550 mit 200 g des Wasser übergießen, grob vermischen und ca. 20-30 Min. quellen lassen
  • Anschließend restlich Zutaten zugeben und den Teig gut auskneten.
  • Knetzeit: ca. 10-15 Min. – der Teig sollte sich am Ende der Knetzeit vom Schüsselrand und –boden lösen.
  • Teigtemperatur: 25-26°C wäre optimal
  • Teigruhe: 2 x 20 Min. – nach 20 Min. 1x falten oder in der Küchenmaschine zusammenkommen lassen – ca. 10 Umdrehungen mit dem Knethacken.
  • Nach der Teigruhe den Teig in ca. 9 gleich schwere Portionen teilen und rund schleifen, ca. 5 Minuten entspannen lassen (Zwischengare), mit leichtem Druck lang rollen (oder formen nach Wunsch).
  • Teiglinge mit der Oberseite nach unten auf einem leicht bemehlten Tuch gehen lassen, bis zur knapp vollen Gare (Stückgare) ca. 40-60 Min. - Teiglinge abdecken, damit sie nicht austrocknen.
  • Vor dem Backen die Teiglinge umdrehen, die Oberseite ist nun oben, mittig einschneiden, ca. 0,5 – 1 Min. Schnitte öffnen lassen, dann auf heißes Backblech legen, mit Wasser einsprühen und backen.
  • Backzeit: mit Schwaden anbacken bei ca. 230-240°, ausbacken fallend auf ca. 200-220° - ca. 18-20 Min. - nach ca. 10 Min. Dampf ablassen, die letzten 5 Min. mit leicht geöffneter Türe backen
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/weizenmischbroetchen-einfach.html

Wie man sich Weizenfermentteig herstellt, steht im unteren Rezept in meinem Beitrag zum Ruchbrot.

12 Gedanken zu „Weizenmischbrötchen, einfach

  1. Sandra Gu

    Die schauen fantastisch aus!!

    Es ist schon April und ich habe immer noch keine Brötchen gebacken… War eigentlich der gute Vorsatz für dieses Jahr 😉

    Vielleicht sollte ich einfach mit Deinem Rezept mal starten. Sehr praktisch finde ich es, die Brötchen nicht ganz fertig zu backen und in den Froster zu geben. Werde ich auf alle Fälle testen 🙂

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    1. Eva Beitragsautor

      danke, liebe Sandra!

      Ich bin begeistert von der Froster-Methode. Ich mache das ja auch mit allem Brot so: nach dem Auskühlen in Scheiben schneiden, einfrieren und kurz vor dem Essen die benötigte Anzahl Scheiben rausholen und nebeneinander ein paar Minuten auf ein Brett legen und schon hat man immer total frisches Brot!

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  2. Turbohausfrau

    Es hat lange gedauert, bis ich kapiert habe, dass der Name Schnittbrötchen von diesem einen Schnitt, den sie verpasst bekommen, kommt. Wobei es Schnittbrötchen bei uns gar nicht gibt, da nennen sie sich protzig „Minibaguette“ …

    Deine Brötchen schauen sehr gut aus. Und ich mache es wie du: Ich backe gleich mehr Brot und ein Teil wird eingefroren. Das Auftauen von Semmeln und Co. geht ja sowieso recht schnell. Da tuts mir fast leid, dass der Winter vorbei ist, denn die habe ich zum Auftauen immer auf den Heizkörper gelegt und im Nu hatten wird wie frisch schmeckendes Gebäck.

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  3. Eva

    Bilderbuchbrötchen, wunderschön!
    Ich backe sie genau wie du und friere sie dann auch ein. Könnte es sein, dass der Weizenfermentteig so ähnlich schmeckt wir der Lieveto Madre?
    Liebe Grüße,
    Eva

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  4. Bonjour Alsace

    Köstlich aussehende Brötchen sind das. Meine TK ist derzeit völlig ohne Brötchen-Nachschub, das muss sich ändern. Brötchen friere ich so wie du ein, das Brot schneide ich nicht in Scheiben, sondern friere es ganz oder halbiert ein, irgendwie bilde ich mir ein, es schmeckt dann eher wie frisch gebacken.

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  5. Tanni

    Hallo Eva,
    die sehen ja einfach nur perfekt aus, zum Reinbeißen! Aber fast noch schöner ist das Grubentuch, die liebe ich einfach und wir wohnen ja nicht weit von da, wo sie früher tum Einsatz kamen.

    Hab einen feinen Abend, ganz liebe Grüße
    Tanni

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  6. trinchen

    Hi , sehen toll aus die Brötchen. Fermentteig ist mein nächstes Vorhaben. Aber eine bitte hätte ich. Das mit den einfrieren und nicht ganz fertig backen der Brötchen. Könntest Du das mal etwas genauer beschreiben. Wie viel Minuten kürzer backst Du die Brötchen. Lässt Du sie erst ganz auskühlen vor den einfrieren? Kann man das mit jeder Sorte Brötchen machen? Wie lange bäckst Du sie dann auf? Wäre echt super ein paar Infos zu erhalten, da ich mir da total unsicher bin. Brot friere ich auch in Scheiben ein und es ist immer super frisch, nur bei Brötchen habe ich echt keinen Plan.
    VG und Danke schon mal.

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    1. Eva Beitragsautor

      Hallo Trinchen,

      Brötchen backe ich ca 8-10 Minuten kürzer und lasse sie auskühlen. Dann gebe ich sie in Gefrierbeutel und friere sie ein.
      Ich backe sie dann gefroren(!!) in meinem auf 180° vorgeheizten MIWE Backofen (Ofen, wie sie ihn in Bäckereien zum Brötchen fertig backen benutzen – ist Umluft!) 10 Minuten auf und gebe dabei wenig Schwaden dazu (nur fürs Verhältnis: beim richtigen Backen 5 sec und beim Aufbacken 2 sec) – das könntest du mit einmal kurz mit der Blumenspritze reinspritzen ’nachmachen‘.

      Vor dem Aufschneiden lasse ich die Brötchen 5-10 Minuten auskühlen.

      Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte? Sonst immer gerne nachfragen.

      Liebe Grüße Eva

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  7. trinchen

    Oh, vielen Dank. Dann werde ich mal losbacken. Das ist echt toll, hilft mir riesig 🙂 .
    Bis bald.

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  8. trinchen

    Also habe es nach Deiner Anleitung gebacken und eingefroren und natürlich aufgebacken, was soll ich sagen…tausend Dank hat prima geklappt.
    VG trinchen

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