Rhabarberkuchen mit Baiser

Dieses Wochenende hatte ich mal wieder richtig Lust auf Kuchen. Da kam das Rezept für einen Rhabarberkuchen mit Baiser von meiner Freundin Marlene gerade recht.

Sie hat ihr bisheriges Rezept auf die Schnittenbackform mit Hebeboden heruntergerechnet, was für kleine Haushalte sehr praktisch ist. Ich mag diese Form sehr,  man isst dann nicht tagelang an einem Kuchen.

Der Rhabarberkuchen mit Baiser schmeckt wunderbar und ist schön saftig; so ganz nach meinem Geschmack!

Ich hoffe, dass man auf dem Foto ein wenig erkennen kann, wie schön saftig dieser Kuchen ist.

Rhabarberkuchen mit Baiser

Portionen: Schnittenbackform mit Hebeboden (33*11*6 cm)

Rhabarberkuchen mit Baiser

Zutaten

  • Teig und Obstfüllung:
  • 300 g Rhabarber
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 190 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • etwas Vanillemark oder Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 50 g Haselnüsse, gemahlen
  • 4 TL Backpulver
  • ca. 6 EL Milch
  • Baiser:
  • 4 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Rhabarber schälen und in mittelgroße Würfel schneiden.
  • Fett mit Zucker und Salz schaumig rühren.
  • Eier trennen, Eiweiß für Baiser zu Seite stellen.
  • Eigelb nach und nach unter die Fettmasse rühren. Mehl mit Nüssen und Backpulver mischen, nach und nach in die Eiermasse rühren. Milch nach Bedarf zugeben.
  • Rhabarber mit Stärke mischen und unter den Teig heben.
  • Backform fetten, Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 20 Minuten backen.
  • Eiweiß mit Salz steif schlagen, nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen.
  • Nach 20 Min. Backzeit Temperatur reduzieren, Eischnee auf dem Kuchen verteilen und den
  • Kuchen noch weitere 30-40 Minuten backen, bis das Baiser eine schöne Farbe hat.
  • Form auf Kuchengitter etwas abkühlen lassen, dann den Kuchen aus der Form heben.
  • Rezept von Marlene
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/rhabarberkuchen-mit-baiser.html

33 Gedanken zu „Rhabarberkuchen mit Baiser

  1. MaLu

    Ach, Rhabarber und Baiser sind wirklich Traumpartner! Habe ich auch gerade gebacken, aber deine Variante in der schmalen Form finde ich ganz toll.
    Liebe Grüße Maren

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      der sieht ja auch toll aus, lieber Andy. Du hast das mit dem Baiser noch besser hinbekommen als ich. 🙂

      Antworten
  2. Susanne

    Da ist sie ja, die beste Art, Rhabarber zu genießen 🙂 Der sieht toll aus, Dein Kuchen.
    Was habe ich Rhabarber als Kind gehaßt. Tonnenweise hatten wir den im Garten, und meine Mutter, die machte immer dieses Kompott, bei dem es einem alles zusammenzieht. Aber der Papa meiner Freundin war Bäcker, und der brachte immer diesen Kuchen mit. Den habe ich geliebt und tue es heute noch.

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Als Kind war ich auch noch nicht so der Rhabarberfan und auch bei uns gab es ihn in Massen im Garten. Aber später habe ich immer mehr Gefallen daran gefunden. 🙂

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  3. Tanni

    Hallo Eva,

    so eine Form steht auch noch auf meiner Wunschliste, bisher habe ich nur eine Tarteform mit Hebeboden in der Größe. Der Kuchen sieht ja auch superlecker aus, Rharbarber findet hier auch immer reißende Abnehmer – wir lieben ihn!

    Hab einen wundervollen Start in die neue Woche!

    Dickes Drückerle, Tanni

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  4. Sabine

    Der sieht aber gut aus! Und wie praktisch, dass der Rhabarber gleich in den Teig gemischt wird. Meine ersten Rhabarberkuchenversuche habe ich mit Hefeteig gemacht und festgestellt, dass die Kombination einen ganz seltsamen metallischen Geschmack produziert. Aber mit so einem nussigen Rührteig muss ich das mal austesten. Wird abgespeichert!

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  5. Eva

    Ich gestehe ganz kleinlaut, dass ich kein großer Rhabarberliebhaber bin, aber man kann ihn ja sicher durch andere Früchte ersetzen. Denn saftige Kuchen wiederum stehen ganz oben auf meiner Hitliste. 🙂
    Liebe Grüße,
    Eva

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Ich denke, es gibt viele Menschen, die Rhabarber nicht so mögen….also sag es nicht nur ‚ganz kleinlaut‘! 🙂
      Ich hab mich auch schon gefragt, welches andere Obst auch noch passen würde, aber bis jetzt noch keine richtige Idee. An welches Obst würdest du als Ersatz denken?

      Antworten
      1. Eva

        Von der Konsistenz her vielleicht Himbeeren? Die haben natürlich einen recht kräftigen Eigengeschmack, aber einen Versuch ist’s wert – wobei wir gestern Abend schon die nächste Torte in Angriff genommen haben. 😉

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  6. Anja

    Liebe Eva,
    der Kuchen sieht so lecker aus dass ich ihn glaub ich am Feiertag gleich backen muss!
    Da ich (noch ;-)) keine Schnittenform besitze – wenn ich den Kuchen in einer normalen Springform backen will, müsste ich dann die Zutaten verdoppeln, käme das hin?
    Und noch eine Frage – auf welche Temperatur reduzierst du die Backzeit wenn der Eischnee drauf kommt?

    Herzliche Grüße aus dem Schwabenland!
    Anja
    (bin ein großer Fan deiner Gerichte und koche sie sehr gerne nach – habe erst am WE dein wunderbares Antipasti-Rezept mit der Basilikum-Zitronen-Marinade serviert – herrlich!)

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Anja, willkommen auf meinem Blog. Schön, dass du hier kommentierst, das freut mich immer sehr.
      Für eine 28er Form musst – laut meiner Freundin Marlene, von der das Rezept ja auch stammt, alle Zutaten *1,86 rechnen und für eine 26er Form *1,6.

      Temperatur hab ich um ca. 10°- 20 ° reduziert, muss man schauen, evtl. auch etwas mehr, falls Baiser zu dunkel werden sollte, dann ggf. etwas länger backen, damit der Kuchen durchgebacken ist.

      Gut, dass du mich an das Antipasti-Rezept erinnerst, das hab ich schon so lange nicht mehr gemacht.

      Herzliche Grüße aus der Lüneburger Heide ins Schwabenland (kenne ich gut aufgrund schwäbischer Eltern und einiger Jahre in Stuttgart)

      Eva

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  7. Kralle

    Hallo,

    ich habe den Kuchen in einer 26-er Springform nachgebacken und die Menge um 50% erhöht. Da kam meine Form wirklich an die Grenze ihres Fassungsvermögens, der Teig schaffte es fast bis zum Rand. Außerdem musste ich die Backzeit um weitere 10 Minuten verlängern. Das nächste Mal werde ich die Menge für die Schnittenform beibehalten.
    Geschmeckt hat es super, dank Stärke sind die Rhabarberstücke nicht nach unten gesackt und die Nüsse passen perfekt dazu. Statt Rhabarber könnte ich mir auch Aprikosen oder Johannisbeeren gut vorstellen, halt alles was ein bißchen säuerlich ist als Kontrast zu dem süßen Baiser.

    Viele Grüße, die Kralle (aus Baden!)

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Hallo liebe Kralle (Irene),
      willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich immer sehr über neue LeserInnen.
      Vielen Dank für deine Infos zum Backen des Kuchens in einer anderen Formgröße. Dann ist *1,6 also zu viel für eine 26er Springform?! Gut zu wissen.
      Danke auch für die Anregungen für anderes Obst als Rhabarber – das werde ich mit Sicherheit ausprobieren!
      Du kommst aus meiner Kindheitsheimat Baden? Von wo denn da? (ich bin ja auch Baden-Baden).
      Viele liebe Grüße
      Eva

      Antworten
      1. Irene

        Hallo, Eva,

        ich bin aus Karlsruhe und wohne auch noch in der Gegend.

        Deine Rezepte sind klasse, ich habe schon Einiges nachgekocht, zuletzt das Schweinefilet in Blätterteig. Nur ans Brotbacken traue ich mich nicht. Ich habe auch nur einen ganz normalen Backofen und der aufwand war mir für zwei Personeen bisher zu groß. Da gehe ich doch lieber zu unserem guten Bäcker, der ohne Fertigmischungen arbeitet und noch echtes Sauerteigbrot backt.

        Herzliche Grüße aus dem Süden

        Irene

        Antworten
        1. Eva Beitragsautor

          Liebe Irene,
          Karlsruhe 🙂 Da war ich auch immer viel…das waren noch Zeiten! 🙂

          Danke fürs Lob! Freut einen schon, wenn es jemand auch lesen bzw nachkochen mag.
          Brot backen geht auch mit normalem Backofen (meine Freundin Marlene, von der ja fast alle Brot- und Brötchenrezepte bei mir stammen, hat auch ’nur‘ einen normalen Backofen. Brot backen ist was wunderbares und beruhigt so ungemein. 🙂

          Herzliche Grüße aus dem derzeit sehr kühlen und nassen Norden
          Eva

          Antworten
          1. Irene

            Hallo, Eva,

            so, nun habe ich zum Ende der Rhabarbersaison den Kuchen nochmals mit der hier angegebenen Menge in einer 26er Springform gebacken. Die Teigmenge war genau richtig. Allerdings ist, wie auch beim ersten Mal, der Baiser zwar im Ofen wundervoll aufgegangen und hat eine schöne Farbe bekommen. Nach Verlassen des Ofens ist er aber sekundenschnell zusammengefallen und war dann leider nicht knusprig, sondern etwas klebrig mit kleinen Tröpfchen auf der Oberseite. Dabei habe ich ihn wirklich 40 Minuten bei rd. 150°C gebacken. Länger habe ich mich nicht getraut wegen der Farbe. Der Teig selbst war gut durchgebacken und genau richtig. Hast Du einen Tipp für knusprigen Baiser? Lag es vielleicht an der Umluft? Ich will den Kuchen nämlich unbedingt mit Johannisbeeren nochmals backen. Und meine Johannisbeeren werden schon langsam rot.

            Vielen Dank und viele Grüße aus dem Süden,

            Irene

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