Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Schön = Frühling!  Und das bedeutet neben vielem anderem Schönem, dass ich mich mal mit den  Frühjahrs-Rezepten in den diversen Kochbüchern meiner Sammlung beschäftigen kann.

Los geht es mit einer Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen aus Stevan Pauls Buch ‚Deutschland vegetarisch‚*.

Jedes Mal, wenn der Mitgenießer bei der Zubereitung in Küchennähe kam, habe ich schnell das Buch zugeschlagen, denn es gibt sehr wenig, was er nicht isst und dazu gehören Tomatensuppe und Bärlauch. Aber wir haben die Vereinbarung miteinander, dass er ‚meine Variante‘ zumindest probiert, sollte es ihm dann immer noch nicht schmecken, dann gibt es das nie wieder. Da wir ja erst ein paar Jahre zusammen sind, war mein Versuch mit Bärlauch für ihn noch neu und musste also getestet werden. 😉 Nach den ersten Bissen und erster Begeisterung bei ihm, fragte ich ihn, was das denn nun sei und bekam zur Antwort: „Pesto, das schmeckt toll“.  Ich daraufhin: „Pesto gibt es mit vielen Hauptzutaten, welches ist hier die Hauptzutat? Was hat gerade Saison?“ Er kam nicht darauf und blieb bei seinem Urteil, dass das wunderbar schmeckt und dass ich das gerne öfters machen solle – auch mit Pasta und dergleichen.

Und so hat Stevans Rezept einen Bärlauch-Verachter zum Bärlauch-Schätzenden gemacht! 🙂

Was für ein Genuss: so ein Klecks Bärlauch-Paste auf den Röstkartoffeln!

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Portionen: 4

Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • Für die Röstkartoffeln
  • 1 kg neue Kartoffeln
  • 1 TL Kümmelsaat
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 Bund Petersilie
  • 40 g Bärlauch *
  • 50 g alter Bergkäse
  • 100 - 150 ml Sonnenblumenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Für die Röstkartoffeln:
  • Kartoffeln gründlich waschen, längs halbieren und mit den Schnittflächen nach oben in eine Auflaufform setzen. Kümmel- und Fenchelsaat im Mörser grob zermahlen, mit Öl und Paprikapulver glatt rühren. Kartoffeln mit dem Würzöl bestreichen. Im heißen Ofen bei 190°C auf der 2. Schiene von unten 35 - 40 Minuten goldbraun rösten. Erst nach dem Garen salzen!
  • Für die Bärlauch-Mandel-Paste:
  • Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Auf einem Teller auskühlen lassen. Petersilie und Bärlauch mit abgekühlten Mandeln und geriebenem Bergkäse in der Küchenmaschine pürieren, dabei das Öl in dünnem Strahl zugießen. Paste mit Salz und Pfeffer würzen und zu den gesalzenen Röstkartoffeln servieren.
  • *Tipp von Stevan Paul: Bärlauch schmeckt intensiv nach Knoblauch, darum ist eine genaue Dosierung notwendig, damit die Paste geschmacklich nicht eindimensional ausfällt. 40 g entsprechen dabei einem kleinen Bund Bärlauch.
http://deichrunnerskueche.de/2014/04/baerlauch-mandel-paste-mit-roestkartoffeln-aus-dem-ofen.html

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23 Gedanken zu „Bärlauch-Mandel-Paste mit Röstkartoffeln aus dem Ofen

  1. Sandra Gu

    Den Bärlauch hatte ich dieses Jahr noch garnicht groß in den Fingern, sollte ich dringend ändern! Das Pesto sieht großartig aus und solch schöne knusprige Kartoffeln dazu….

    Antworten
  2. Eva

    Die Kartoffel sehen absolut köstlich aus! Und vielleicht sollte ich als Bärlauch-Verächterin das Pesto mal probieren? Ist ja recht viel Petersilie drin. 🙂
    Liebe Grüße,
    Eva

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Genau, liebe Eva, es ist ja – wie Stevan Paul schreibt – eine Frage der Menge beim Bärlauch. 🙂

      Liebe Grüße Eva

      Antworten
  3. Susanne

    Klasse! Könnte ich auch machen, denn der Bärlauch, den ich letztes Jahr hinter dem Gartenzaun gepflanzt habe, gibt Grund zur Hoffung.
    ……und außerdem muss ich dieses Buch mal wieder aus dem Regal ziehen…..

    Antworten
  4. Toettchen

    Danke, Erst einmal danke dafür, dass Du die Bärlauch-Mandel-Paste so bennenst und nicht Pesto. Das klingt absolut lecker – sowohl die Sauce und die Bratkartoffeln springen einem ja geradezu ins Auge und machen den Mund wässerig.

    Liebe Grüße
    Toettchen

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Es ist ja kein Pesto! 🙂 Aber ich will mich da nicht mit fremden Federn schmücken: Stevan Paul bezeichnet es ja richtigerweise als Paste.

      Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Ursula,
      willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich immer riesig, wenn LeserInnen auch kommentieren. 🙂

      Ja, oft ist es gut, wenn man(n) nicht immer alles vorher schon weiß. 🙂

      Liebe Grüße Eva

      Antworten
  5. Noémi

    Na also, jetzt hast du auch Bärlauch 🙂
    Und ein super Rezept dazu!
    Das mache ich gleich mit meiner nächsten Bärlauchernte.

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  6. Cheriechen

    Hm, da läuft mir das Wasser im Munde zusammen! Leider habe ich es mit dem Bärlauch im Hause Cheriechen für 2014 ausgereizt, ich glaube meine Mitesser streiken.., aber für nächstes Jahr muss ich mir das merken..
    Liebe Grüße
    Cheriechen

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Hast du schon so viel mit Bärlauch gemacht dieses Jahr?
      Aber ich brauche es auch nicht in Unmengen. 2-3 Rezepte pro Jahr genügen mir auch.
      Liebe Grüße Eva

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  7. Turbohausfrau

    Mit den Jahren finde ich Bärlauch auch immer bissiger und mag ihn immer weniger. Diese Variante mit der Petersilie drinnen klingt sehr erfreulich! Vielleicht ergattere ich noch ein wenig Bärlauch, dann teste ich sie.

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    1. Eva Beitragsautor

      Ja, ich denke, dass das Gute an diesem Rezept ist, dass nicht nur alles Bärlauch ist, sondern sehr viel Petersilie dabei ist.

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  8. Da Deifi

    Sehr sehr lecker! Das Rezept hab ich wohl übersehen in „Deutschland vegetarisch“. Ist auf jeden Fall etwas für mich – mit Bratkartoffeln sowieso 😉

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    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Julia, willkommen auf meinem Blog!
      Freut mich, dass dir das Rezept gefällt; es ist wirklich empfehlenswert.
      Liebe Grüße Eva

      Antworten

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