Ravioli mit dreierlei Käse

Ja, ich habe es getan.
Meine ersten Ravioli selbst gemacht…und es war – wie schon bei den ersten selbstgemachten Gnocchi festgestellt – gar kein ‚Hexenwerk‘.

Da ich meine Arbeitsschritte nicht einzeln fotografiert habe, verweise ich für die Herstellung des Ravioliteiges und das Füllen der Ravioli auf zwei Blogger, die das sehr anschaulich und ausführlich in ihren jeweiligen Pastakursen auf ihren Blogs gezeigt haben: Steph und Robert.

Ich habe mich in meiner Vorgehensweise an das Buch von Laura Zavan: ‚Ravioli, Agnolotti, Tortellini & Co.‚* gehalten, werde über künftig Teige nach Steph‘ und Roberts Angaben zubereiten.

Als meine Ravioli fertig waren, habe ich sie erst mal eingefroren, weil ich wieder einmal sehr skeptisch war „ob die dann beim Kochen überhaupt zusammen halten oder ob das eh nur in einem Desaster endet…“  (ich kann ein herrlicher Schwarzmaler sein 😉 )

Aber sie hielten wunderbar zusammen und das Innenleben schmeckte so köstlich, dass ich so viel davon gegessen habe, dass ich hinterher mit leichten Magenbeschwerden bestraft wurde = selbst schuld! 😉

Wenn ich das nächste Mal gefüllte Pasta mache, werde ich direkt eine größere Portion davon vorbereiten, denn das Einfrieren hat wunderbar funktioniert und ich hatte so nach knapp 15 Minuten eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch.

Ravioli mit dreierlei Käse

Portionen: 4

Ravioli mit dreierlei Käse

Zutaten

  • Teig
  • 300 g Mehl
  • 3 mittelgroße Eier
  • Salz
  • Füllung
  • 80 g Pecorino, fein gerieben
  • 80 g Parmesan, fein gerieben
  • 150 g Ricotta
  • 1 Ei
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Tomatensauce
  • Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten (à 400 g)
  • 1 Knolbauchzehe
  • 10 Blätter frisches Basilikum
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • zusätzlich
  • 40 g Butter (Eva: nur ein paar Tropfen Olivenöl)

Zubereitung

  • Die Füllung
  • Die frisch geriebenen Käse mit Ricotta und Ei vermischen und mit etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Wer den Käsegeschmack gerne etwas intensiver mag, stellt die Füllung für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Eva: habe ich gemacht)
  • Der Teig
  • Zubereitung bitte hier nachlesen
  • http://lamiacucina.wordpress.com/2010/05/31/pastakurs-1-weisse-grundteige/
  • Die Ravioli herstellen
  • Auf das ausgerollte Teigblatt mit dem Spritzbeutel oder 2 Teelöffeln jeweils im Abstand von ca. 5 cm ein haselnussgroßes Häufchen Füllung setzen und mit einem zweiten Teigblatt abdecken. Mit einem Finger um die Füllung herumfahren, um die Luft herauszudrücken. Einzelne Ravioli mit einem Ausstechförmchen ausstechen, die Ränder mit den Fingern fest zusammendrücken und die fertigen Ravioli auf ein mit einem Küchentuch bedecktes Brett legen.
  • Die Tomatensauce
  • wie gewohnt herstellen
  • Das Garen und Servieren
  • Die Ravioli etwa 3 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Anschließend mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Die Butter zerlassen, mit 2 EL Kochflüssigkeit verrühren und über die Nudeln träufeln. (Eva: ich habe nur ein wenig Olivenöl darüber geträufelt). Die Ravioli mit der Tomatensauce servieren.
http://deichrunnerskueche.de/2014/02/ravioli-mit-dreierlei-kaese.html

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24 Gedanken zu „Ravioli mit dreierlei Käse

    1. Eva Beitragsautor

      🙂 danke, lieber Robert (auch für das Zitat!). – Die leichteren Füllungen kommen auch noch…jetzt, da ich es kann. 😉

      Antworten
  1. Noémi

    Das glaube ich dir sofort, dass man sich da leicht übernimmt beim Essen!
    Die sehen ja wirklich fantastisch aus und die Füllung ist absolut nach meinem Geschmack!!

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  2. Turbohausfrau

    Hm, wenn ich das so anschaue, sollte ich vielleicht doch wieder mal einen Versuch wagen. Meine Ravioli sind bei weitem nicht so hübsch geworden wie deine. Die habe ich unter Sauce versteckt, damit man meine Patzer nicht so sieht. 😉

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  3. Eva

    Gratuliere! Und ich kann bestätigen, dass Ravioli immer dazu verleiten, etwas zuviel zu essen – aber wenn sie doch auch sooo köstlich sind. 🙂
    Liebe Grüße,
    Eva

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  4. Barbara

    🙂

    Wieder ein Beweis dafür, dass man einfach alles ausprobieren sollte, entweder es wird wie man sich das vorstellt (wie in diesem Fall, Deine Ravioli sehen echt zum Anbeißen und Übersatt-Essen aus!) oder man lernt daraus. Ich mache auch zu selten welche, dabei ist die Sache mit dem Einfrieren eigentlich super. Und von den Füllungen her ist man total flexibel.

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    1. Eva Beitragsautor

      ja, ich weiß auch nicht, warum ich immer erst so skeptisch bin, wenn ich was mache….meist wird es ja was. 😉

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  5. Roger Warna

    Liebe Eva, Du zeigt uns wiedermal, dass Du ein irrsinniges Talent hast. Zuerst die Gnocchi ( erstes mal) und jetzt die gefüllte Pasta. Herrlich… sie sind prall gefüllt, ohne Luftlöcher, einfach perfekt. Noch zu erwähnen, das Foto ist auch gelungen. 🙂 Das Verhältnis 2:1 beim Teig verwendenich seit den 80ziger, eine gute Wahl. Very well done. Liebe Grüsse Roger

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    1. Eva Beitragsautor

      Lieber Roger, du übertreibst….das macht mich ganz verlegen. 😉 Gut, dass dir als Fachmann mein Teig gefällt, aber mit Robert und Steph hatte ich auch gute Vorlagen! 🙂 LG Eva

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    1. Eva Beitragsautor

      „die Walze kommt kaum zum Stillstand“ – davon bin ich noch weit entfernt, aber ein Anfang ist gemacht. 🙂

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