Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Heute gibt es ein Rezept aus meinem ersten Buch von Donna Hay: ’schnell, frisch und einfach‘*. Sie hat ja nun schon etliche Bücher herausgebracht, aber ich habe mich als Erstes für diesen Kochbuch entschieden, weil ich an meinen Arbeitstagen darauf angewiesen bin, dass abends spät was Schnelles, aber doch Gesundes und nicht zu Schweres auf den Tisch kommt – mal sehen, ob die Rezepte in diesem Buch das Richtige dafür sind.

Gleich das erste Rezept, das ich mir ausgesucht habe, war ein Volltreffer in zweierlei Hinsicht: zum einen begeisterte es den Mitgenießer: (Zitat) „das muss es – Kochblog hin oder her – öfters mal geben“ und zum anderen erfüllte es locker die Vorgaben, die Peter für sein Event Satte ZWEI für weniger als FÜNF erfüllt wissen möchte: wir waren super satt und das für weniger als 5 Euro!

Dieses Event von Peter finde ich so unterstützenswert, dass ich sicherlich noch einen zweiten Beitrag dafür einreichen werde.

Vor gut einem Jahr habe ich bei Beni Shangul vom Blog Abenteuer Kochen einen super Tipp zum knusprig Braten und gleichzeitigem Entfetten von Speck gelesen. Zum Glück habe ich es mir gleich in mein Evernote (=virtuelles Gedächtnis mit außergewöhnlich guter Suchfunktion!) gespeichert und so direkt mit dem Suchbegriff ‚Speck‘ wiedergefunden.

Probiert den Tipp aus – er funktioniert super!

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Portionen: 2

Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

Zutaten

  • 300 g kleine Rosenkohlröschen
  • 200 g Orecchiette (Eva: Trulli)
  • 8 Scheiben Bratspeck oder Pancetta (Eva: 1 Packg Bacon)
  • 30 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 TL Oreganoblätter
  • 160 ml Schlagsahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  • Die äußeren Blätter vom Rosenkohl entfernen und die Röschen vierteln.
  • Die Teigwaren in Salzwasser 8-10 Minuten bissfest kochen, abgießen und zurück in den Topf geben.
  • Inzwischen den Speck unter dem vorgeheizten Backofengrill knusprig braten und beiseite stellen.*
  • In einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur die Butter schmelzen und darin Knoblauch und Oregano 1 Minute andünsten. Den Rosenkohl 3-4 Minuten mitschmoren. Anschließend Rahm, Zitronensaft und die fertig gegarten Teigwaren hinzufügen und gut durchmischen.
  • Auf Teller verteilen und mit dem zerbröselten Speck sowie Parmesan bestreuen.

Notizen:

*Eva: Speck nach einem Tipp von B. Shangul vom Blog 'Abenteuer Kochen' zubereitet: ein Stück Küchenpapier auf einen Teller legen, Speckscheiben nebeneinander darauflegen, mit einem Mikrowellenteller abdecken und bei 1000 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle geben. Die Speckscheiben dann vom Papier ablösen und weiterverarbeiten.

Funktioniert super!!

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/orecchiette-mit-rosenkohl-und-speck.html

Nun noch ein Foto von der Pasta vor dem Zugeben von Parmesan.

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, ist es nicht teurer als sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen ‘Vermittler-Bonus’, mit dem ich wieder neues Kochbuch-’Futter’ für den Blog erwerben kann. :-)

12 Gedanken zu „Orecchiette mit Rosenkohl und Speck

  1. Aus meinem Kochtopf

    Klasse, Eva!
    Das wäre was für mich. Und die Sache mit dem Speck erst recht.
    Allerdings haben wir vor drei Jahren unsere Mikrowelle aus der Küche geworfen und nehmen seither mit der Ofenmethode vorlieb.

    Vielen Dank fürs mitmachen. Wenn Du noch einen zweiten Beitrag auf Lager hast, nur her damit!

    Mit leckerem Gruß, Peter

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  2. Sandra Gu

    Ein tolles Gericht! Und ich finde dieses Blogevent wirklich eine großartig Idee!!!

    Wir sind keine Fans von Rosenkohl, aber der lässt sich bestimmt auch durch Brokkoli ersetzen, oder?
    Ähnliche Nudeln gibt es bei uns öfters, ohne Kohl und statt Sahne mit Ziegenfrischkäse – wenns mal schnell gehen muss 😉

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  3. Turbohausfrau

    Sehr gut klingt das.
    Mangels Mikrowelle kann ich das mit dem Speck nicht ausprobieren, aber ich habe gemerkt, wenn ich Speck in der Pfanne brate und den danach auch direkt auf ein Stück Küchenrolle abtropfen lasse, wird er auch gut knusprig, weil er nicht im eigenen Fett vor sich hindümpelt.

    Danke für den Tipp mit Evernote. Da muss ich mal genauer reinschauen, weil manchmal hab ich schon das Gefühl, dass es mir nicht schaden könnte, einen Teil meiner Merkfähigkeit irgendwo zwischenzulagern. 😉

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  4. Eva

    Ich habe noch nie eine Mikrowelle besessen und halte es beim Speckbraten wie Susi. 😉
    Sehr schönes, schnelles Nudelrezept! Davon kann man nie genug haben, also ich nicht, da ich mich manchmal so verzettele bei der Überlegung, was ich kochen könnte, dass ich dann plötzlich auf die Uhr sehe und feststelle, dass in 10 Minuten ein extrem hungriger Gatte eintrudeln wird. 😉
    Liebe Grüße,
    Eva

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  5. Roger Warna

    Liebe Eva, ein schnelles, gelungenes, schmackhaftes Gericht. Dazu noch tolle Bilder (ich schon wieder 🙂 Was mich noch mehr umhaut und das für 4.05 Euro, das sind 4.94 Schweizer Franken. Es ist beinahe unmöglich hier in der Schweiz mit knapp 5 Franken etwas auf den Tisch zu bekommen. Ein 250 g Weissbrot im Supermarkt kostet 2.80 Franken. (verdienst natürlich höher in CH) Lieber Grüsse Roger

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  6. Melanie

    Für mich bitte ohne Speck, aber Pasta mit Rosenkohl geht immer! In Bioqualität ist Rosenkohl leider meistens so teuer, dass selbst ich schlucke und meine bessere Hälfte mag ihn leider nicht, daher gibt es ihn nur selten…Liebe Grüße Melanie

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  7. Edith

    Hallo, heute habe ich das Rezept ausprobiert, und das nach jahrelanger Rosenkohl-Abstinenz. Ich bin begeistert wie gut die Kombination nudeln und Rosenkohl schmeckt und finde das die röschen gedünstet viel besser als gekocht (in einer weißen Mehlschwitze wie in meiner Kindheit) schmecken! Vielen Dank für deine tollen Rezepte, ich habe schon einiges nachgekocht. Viele Grüße aus dem wilden Süden bei Stuttgart -Edith

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    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Edith, willkommen auf meinem Blog. Freut mich sehr, dass dir das Rosenkohl-Rezept auch gefallen hat; ich mochte Rosenkohl früher auch nie gerne. Es würde mich freuen, wenn du weiter mit liest und dir das eine oder andere Rezept gefällt. In Stuttgart hab ich auch mal ein paar Jahre gewohnt 🙂 Liebe Grüße Eva

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