Nachgekocht: Ossobuco milanese

Vom letzten *Kochgefährten*-Treffen (das nächste Treffen findet in Kürze statt – wir freuen uns sehr!) waren noch 3 kleinere Kalbshaxenscheiben im Gefrierschrank und erst als ich Roberts Blogbeitrag letzte Woche las, wusste ich, was ich mit den Haxenscheiben machen würde!

Ich habe das Ossobucco milanese von Robert unverändert nachgekocht und es gibt nicht viel Worte darüber zu verlieren – nur so viel: absolut spitze! Unbedingte Nachkochempfehlung! 

Auf keinen Fall auf die Gremolata verzichten.

Nachgekocht: Ossobuco milanese

Portionen: 2

Nachgekocht: Ossobuco milanese

Zutaten

  • 2 grosse Kalbshaxenscheiben, ca. 4 cm dick, quer zum Knochen gesägt (Eva: 3 kleinere Scheiben)
  • 3 Elf. Olivenöl extra
  • 6 getrocknete Tomatenhälften
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauch
  • 2 Sellerieblätter frisch oder getrocknet (Eva: weggelassen, da nicht zu bekommen)
  • 1 handvoll gedörrte Pilze, halb Steinpilze, halb Herbsttrompeten (Eva: gemischte gedörrte Pilze)
  • 1 dl Weisswein
  • 4 dl gute Fleischbrühe oder Wasser und Kalbsfond
  • 1 Elf. Tomatenpüree
  • 2 Lorbeerblätter, 2 Gewürznelken
  • 2 Streifen Biozitronenschale
  • 1 Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer, Koriander, Piment, Piment d’Espelette
  • 2 Tlf. Aceto balsamico
  • 250 g Erbsen tiefgekühlt
  • 2 Elf. glatte Petersilie, fein geschnitten
  • Maizena express braun oder Mehlbutter nach Bedarf
  • für die Gremolata:
  • 3 Streifen Biozitronenrinde
  • 2 Elf. glatte Petersilie
  • 1-2 Knoblauchzehen alles feinst gewürfelt oder geschnitten und vermischt.

Zubereitung

  • (1) Kalbshaxen waschen, abtrocknen, mit Küchengarn rund binden. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen, in einem runden Bräter in Olivenöl von beiden Seiten bei mässiger Hitze hellbraun braten. Während das Fleisch brät gleich zu Beginn die Tomatenhälften hinzulegen, mitbraten bis sie braune Bäckchen haben, rausnehmen und beiseitestellen, danach die feingeschnittenen Zwiebeln und später den Knoblauch mitrösten, bis sie höchstens hellgelb sind, das Tomatenpuree ebenfalls kurz mitrösten, dann ablöschen mit dem Weisswein und der Fleischbrühe. Grossteil der Gewürze inklusive Sellerieblätter zugeben.
  • (2) Zugedeckt etwa 2.5 Stunden im vorgeheizten Ofen (anfangs 140°C, später 120°C) leise simmern lassen. Nach einer Stunde die zuvor in Wasser 10 Minuten eingeweichten Dörrpilze zugeben.
  • (3) gegen Ende nochmals etwas Zitronenschale und einen kleinen Rosmarinzweig zugeben und mitsimmern lassen.
  • (4) Wenn das Fleisch gar ist, die Sauce bei Bedarf mit Maizena express abbinden, die geschnittene Petersilie und die gefrorenen Erbsli zugeben, heiss werden lassen, mit dem Aceto balsamico abschmecken und mit der Gremolada servieren.
  • Mit selbstgemachtem Kartoffelpüree servieren.

Notizen:

Rezept nach Robert vom Blog 'lamiacucina'

http://deichrunnerskueche.de/2014/02/nachgekocht-ossobuco-milanese.html

17 Gedanken zu „Nachgekocht: Ossobuco milanese

  1. Tanni

    Hallo Eva,

    das sieht ja köstlich aus! Ossobuco habe ich noch nie gekocht, aber das wird sich bald ändern. Danke für das tolle Rezept… meine Nachkochliste wächst ;o)

    Hab einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
    Tanni

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    1. Eva Beitragsautor

      Hallo Tanni,
      das wird dir schmecken, da bin ich mir sicher! Und das Meiste davon erledigt ja der Backofen. 🙂
      Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüße Eva

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    1. Eva Beitragsautor

      Lieber Robert, sag Frau L. bitte danke für dies tolle Rezept und grüße sie vielmals von mir. Das Nachkochen war eine wahre Freude! LG Eva

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  2. Turbohausfrau

    Ach immer diese Gassenhauer … Ponyhof hier, ja? 😉
    Und um noch einmal den Ponyhof zu bedienen: Schöne Fotos hast du da gemacht!

    Wir hatten vor Kurzem auch Osso buco, allerdings wieder mal vom ausgewachsenen Rindviech. Da reicht dann eine Scheibe gleich für zwei Personen. Ich liebe es dann, das Mark aus dem gerösteten Brot zu kletzeln und auf geröstetem dunklem Brot mit ein bissi Salz zu essen. Zum Glück ist das wieder einmal etwas, was mein Mann nicht isst, daher bleibt mir das immer ganz für mich.

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    1. Eva Beitragsautor

      Wir verstehen uns :-))) So von wegen Gassenhauer und Ponyhof!

      Ja, ist immer gut, wenn man auch mal was für sich alleine hat, weil es der andere nicht so mag (hier war es so, dass dem Partner das ganze Fleisch bekommen hat, ich aber von der herrlichen Sauce das Meiste abbekommen habe – für mich war das ein sehr guter Deal!) 🙂

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    1. Eva Beitragsautor

      Hallo Sivie, bist du die Sivie, die auch mal einen Blog hatte? Bist du es, die ich von früher kenne? ich denke: ja. Schön, dass du hier mitliest!
      Ja, das Ossobuco ist mehr als köstlich! LG Eva

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  3. Roger Warna

    Liebe Eva, dass ich auch noch mein Senf dazu gebe, ist wohl klar. Bei einer solchen Haxe, kann ich nicht anders. Robert wartet schon eine Ewigkeit auf die Haxe „sous-vide“ von . Dabei wird es langsam peinlich, wenn ich solche Rezepte sehe. Was soll ich da noch beisteuern. Man sagt Bilder sagen mehr als Worte und das ist der Beweis, dass Dein „Nachgekochter“ Haxen mit sicherheit spitze war. Sorry, ich komme einfach ins schwärmen, wenn ich ich solche Rezepte und Ergebnisse sehe. Ganz liebe Grüsse Roger

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  4. Erich

    Ich nehme mehr Zwiebeln, sehr viel mehr, aber vielleicht sollte ich auch einmal so sehr wenig nehmen wie Frau L. Schade, dass ich bis anhin hier nur Schweinshaxen sah, sowie ausgebeinte Rindshaxen, Klabfleisch in keiner Art je gesehen hier.

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