Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

So, nun ist endgültig Schluss mit der Faulenzerei – ab heute hat uns der Alltag endgültig wieder. Und von nun an soll auch mein Blog wieder – möglichst mindestens 3*/Woche – mit Leben gefüllt werden.

Schon seit Langem schwärmt mir der Mitgenießer von Erbspüree vor – ich kannte es bislang nicht. Da in Deutschland vegetarisch* ein Rezept für Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln ist, gab es keine Ausreden mehr und Frau Deichrunner hat zum ersten Mal Erbspüree zubereitet.

Beim Kochen gab es Kommentare wie „das kenne ich ganz anders“, nach der ersten Gabel „das schmeckt köstlich, viel besser als das Erbspüree, das ich von früher kenne“ – geht doch! 🙂

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Auch mir hat dieses – mit wenigen und preiswerten Zutaten – schnell zubereitete Essen äußerst gut geschmeckt und das Erbspüree wird es bald auch mal zu Fisch geben.

Einzig die Zubereitungsschritte würde ich – zumindest für in der Küche Ungeübtere – in der Reihenfolge variieren: zuerst die Knusperzwiebeln fritieren und warm stellen, dann das Püree zubereiten und ebenfalls warm stellen und als Letztes die Eier kochen und pellen.

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Portionen: 3-4

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Zutaten

  • Für das Erbspüree
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 40 g Butter
  • Salz
  • Für die Knusperzwiebeln & Eier
  • 4-8 Eier (M)
  • Salz
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Mehl (Type 405)
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Milch
  • 80 g Semmelbrösel
  • 250 ml Öl zum Frittieren

Zubereitung

  • Für das Püree
  • Kartoffeln schälen, grob würfeln. Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen in einem Topf mit der Brühe 20 Minuten offen kochen. Erbsen zugeben und weitere 5 Minuten offen kochen. Kartoffeln und Erbsen abgießen, die Kochbrühe auffangen.
  • Kartoffeln und Erbsen mit der Butter zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer oder stabilen Schneebesen zu stückigem Stampf zerdrücken. Etwas Kochbrühe esslöffelweise unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz und Cremigkeit erreicht ist. Mit Salz würzen, zugedeckt warm stellen.
  • Für die Knusperzwiebeln und Eier
  • Eier anpieken und in kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, vorsichtig pellen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, erst in Mehl, dann im verquirlten Ei mit Milch wenden, dann in Bröseln wälzen.
  • Öl in einem kleinen Topf mit hohem Rand auf ca. 170 Grad erhitzen. Zwiebelringe portionsweise in heißem Fett schwimmend in ca. 1 Minute goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen.
  • Eier mit Knusperzwiebeln auf dem Erbspüree anrichten und sofort servieren.

Notizen:

Ungeübte sollten die Reihenfolge ein wenig ändern: zuerst die Knusperzwiebeln zubereiten und diese dann warm stellen, dann das Erbspüree zubereiten und ebenfalls warm stellen und zum Schluß die Eier kochen und pellen.

Die angegebene Menge haben wir zu zweit mit 4 Eiern gegessen; für 4 Personen ist die angegebene Rezeptmenge (bis auf die Eier) - meiner Meinung nach - zu gering bemessen.

http://deichrunnerskueche.de/2014/01/erbspueree-mit-ei-und-knusperzwiebeln.html

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26 Gedanken zu „Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

  1. Susanne

    Ich bin mir sicher, dass in meiner Ausgabe von Deutschland vegetarisch an dieser Stelle ein Post-it hängt…..daran hast Du mich jetzt erinnert – dieses wunderbare, einfache Gericht wird es diese Woche geben.

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  2. clubzimmer

    Liebe Eva, vielen Dank für Deine lieben Wünsche, auch Dir ein herrliches neues Jahr! Und Dein kulinarischer Auftakt für 2014 ist so ganz nach meinem Geschmack – wenn ich mich recht erinnere, ist auch bei mir an dieser Stelle ein „Nachkoch-PostIt“ 😉 Liebe Grüße, Kathrin

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Kathrin, kann ich mir gut vorstellen, dass du da ein Nachkoch-Postit hast, denn wir haben – finde ich zumindest – einen ähnlichen Geschmack. Liebe Grüße Eva

      Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Mal sehen wie ich die Vorsätze durchhalten kann 😉
      Ich freue mich auch wieder aufs Lesen bei dir, lieber Andy.

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  3. Roger Warna

    Liebe Eva, zuerst ein Schweizerisches „gueäts neus“ das von herzen kommt. Zu Deinem „Blogstart“ 2014 kann ich nur sagen: Da hat es sich ja gelohnt zu faulenzen. 🙂 Abgesehen von der Kombination, die ich toll finde, begeistert mich das Foto. Kreativ, einladend und friedliche Farben. Wow. Bestimmt eine Gaumenexplosion. Wachsweiches Ei mit dem knusprigen und das Pürée hinterher. (Einfach) Super. Kompliment. Liebe Grüsse Roger

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Lieber Roger, auch dir ein herzliches gutes Neues! – Aber mit deinem Lob (von dir als Koch!!) beschämst du mir bei diesem einfachen Gericht geradezu. 😉 Ja, das Foto gefällt mir auch, aber das ist auch mehr Zufall als Können – mal werden sie was und mal nicht so…
      Liebe Grüße Eva

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      1. Roger Warna

        Liebe Eva, es ist eben nicht so einfach, einfach zu kochen. 🙂 Viele der großen Köche können leider nicht einfach kochen, dass es schmeckt. Erlebe ich öfters. Liebe Grüsse Roger

        Antworten
  4. Ilka

    Liebe Eva,
    noch steht dieses tolle Buch ja auf meinem Wunschzettel, und leider nicht in meiner Küche. Dieses Erbspüree allerdings hat mich schon in der Buchhandlung angelacht, wirklich.
    Na immerhin kann ich stücklesweis nachkochen 😉
    Vielen Dank für das Rezept und deine Tipps!
    Liebe Grüße
    Ilka

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Liebe Ilka,
      willkommen auf meinem Blog! Ich freue mich darüber. 🙂
      Wie schon bei Eva (kochpoetin) kommentiert: das Buch ist ein Muss. – Aber es wird auch von mir daraus noch einige Rezepte geben.
      Liebe Grüße Eva

      Antworten
      1. Ilka

        Liebe Eva,
        ich freue mich schon auf weitere Rezepte, bin mir aber sicher, dass das Buch irgendwann auch bei mir einziehen wird.
        Liebe Grüße
        Ilka

        Antworten
  5. Eva

    Wenn ich das Buch doch endlich in die Finger bekäme…
    So lange muss ich wohl hoffen, dass du viel daraus vorstellst. 😉
    Liebe Grüße,
    Eva

    Antworten
    1. Eva Beitragsautor

      Wie?? Du hast das Buch der Bücher noch nicht?? Dann aber schnell! 🙂 – aber ich habe noch etliche Klebeschilder an Rezepten, es wird noch einiges aus diesem Buch vorgestellt werden. 🙂

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    1. Eva Beitragsautor

      🙂 Ja, Robert, die Vorsätze fürs Neue Jahr gingen bei Knut in diese Richtung; mal sehen, wie lange sie anhalten.

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  6. multikulinaria

    Ich bin ja ein großer Fan der Erbse. In grün und kugelig. Erbspüree dagegen hängt mit üblem Nachgeschmack (von der Optik ganz zu schweigen) negativ im Gedächtnis. Nach deiner Lobeshymne sollte ich dieser Erbsen-Variante wohl aber eine 2. Chance geben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die alte Abneigung revidieren werde. 🙂

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    1. Eva Beitragsautor

      Ich kannte ja Erbspüree gar nicht, aber da ich jetzt weiß, dass das früher aus getrockneten Erbsen gemacht wurde, kann ich mir schon vorstellen, dass das nicht so frisch aussah und auch nicht so frisch geschmeckt hat wie das von Stevan Paul. – Probier es aus, ich denke, dass du auch begeistert sein wirst. 🙂

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  7. Melanie

    Erbsenpüree könnte mir auch schmecken, aber für mich eher mit Spiegelei. Ich sollte Deutschland vegetarisch mal wieder herausziehen! Liebe Grüße Melanie

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  8. Da Deifi

    Ein tolles Rezept. Das Buch „Deutschland vegetarisch“ find ich eh genial – obwohl ich gar kein Vegetarier bin 😉 Ich koche mich da auch grade so ein bisschen durch. Bisher hat noch alles super geschmeckt.

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