Pietzmoor, eine andere Buchweizentorte und Pech

Am vergangen Freitag ist der Sommer noch einmal mit ganzer Kraft zurückgekehrt. Ich hatte frei und so stand einer weiteren Fahrradtour durch die derzeit so wunderschön blühende Heide nichts im Wege.

Auf Empfehlung wollte ich mir dieses Mal aber die Heide bei Schneverdingen, das Naturschutzgebiet Osterheide, ansehen und dort in der Nähe vor allem auch das Pietzmoor - ein knapp 8.000 Jahre altes Hochmoor mit einer heutigen Fläche von ca. 2,5 km².

Die gut 80 km lange Gesamtstrecke traute ich mir mit meinem – bisher so treuen – zweirädigen Gefährten locker zu und es lief auch alles hervorragend und der Ausflug war wieder wunderschön, bis es knapp 30 km vor Zuhause heftig 'zisch' sagte und die Tour abrupt zu Ende war:

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Zum Glück war der Mitgenießer dann schon zu Hause und konnte mich und mein armes Fahrrad mit dem Auto abholen.

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Nun aber zu den Fotos meiner Heidetour (zum Vergrößern die einzelnen Bilder einfach anklicken):

 

 Heideblüte

Heide – in voller Blüte

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Heideflächen im Wechsel mit solchen Waldwegen – man hat die Natur meist für sich alleine

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Birken und Heide – die gehören einfach zusammen

 

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auch hier wird für den guten Heidehonig gesorgt

 

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überall begegnet man diesen kleinen Steinmännchen – was sie bedeuten, habe ich leider noch nicht herausgefunden

 

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Wissenswertes über das Pietzmoor

 Auf solchen Holzwegen kann man das ganze Moor umrunden, das alle paar Meter wieder andere Naturschönheiten und -schauspiele zeigt.

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erstaunlich, was alles so im Moor wächst und gedeiht

 

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bizarre Bilder mit wunderschönen Wasserspiegelungen

 

 

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hier sieht das Moor aus wie ein harmloser See

 

 

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leider konnte ich nicht erkennen, was das für ein Exemplar von Wasservogel war

 

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sogar auf einem Baumstamm im Wasser wächst noch Gras

 

 

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sind diese Spiegelungen im Wasser nicht wunderschön?

 

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jedes Moorstück präsentiert sich anders…

 

 

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teilweise auch recht gruselig – reinfallen möchte man da nirgends 😉

 

 

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Mini-Libellen überall…

 

 

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…aber auch die Enten fühlen sich hier wohl

 

Nach der 40 km langen Radtour und dem Spaziergang durchs Pietzmoor musste ich mich im Hotel Schäferhof, das kurz vor dem Pietzmoor in schöner Heidelandschaft gelegen ist, bei Cappucino und Buchweizentorte stärken.

Diese Buchweizentorte ist ganz anders als die neulich gegessene und ist wohl sogar näher am Original, mir aber mit meinem Laktoseproblem viel zu sahnelastig.

Doch die Speisekarten des Hotel Schäferhofs lesen sich sehr vielversprechend – vor allem auch was die Heidetypischen Gerichte anbelangt – dahin lässt sich sicherlich auch mal der Mitgenießer zu einem Ausflug begeistern. 🙂

Danach stand mir dann der Nachhauseweg bevor – ich freute mich auf eine erneute Fahrt durch die recht unberührte und einsame Natur.

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Und dann….

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Wie froh war da, dass ich schon kurz vor einer Ortschaft war und nicht in der einsamen – ca 20 km langen – Wald- und Heidelandschaft, in der keine Autos fahren dürfen und aus der mich niemand hätte abholen können! 😉

7 Gedanken zu „Pietzmoor, eine andere Buchweizentorte und Pech

  1. Susanne

    Oh je, ein Platten. ich erledige fast alles mit dem Rad und war jahrelang leidgeprüft, was platte Reufen angeht. Jetzt habe ich nicht plattbare Mäntel – ein Segen der Technik 🙂

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  2. Schnuppschnuess

    Traumhaft schön! Da wäre ich auch gerne geradelt. Diese Farben der Heide, wunderbar!
    Ich trage mich auch schon länger mit dem Gedanken, unkaputtbare Reifen aufziehen zu lassen. Je nachdem, wo ich rumgurke, wäre so ein Platter auch nicht wirklich praktisch 😉 Dein Missgeschick sollte mich endlich mal in Richtung Fahrradladen weisen.

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  3. Pingback: Die Lüneburger Heide blüht › Deichrunners Küche

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