Lecker bekocht vom Nachwuchs

Gestern Abend waren der Mitgenießer und ich beim Jüngsten (ich geb es ja zu: inzwischen einem 'gestandenen Mann') und seiner Lebensgefährtin zum Essen eingeladen.

Es gab 4 Gänge und die haben sie sich geteilt. Angela ernährt sich seit 3 Jahren vegetarisch, in letzter Zeit auch gerne vegan, Sven ist inzwischen von der Ernährungsweise – bis auf klitzekleine Ausnahmen auch überzeugt und beide fühlen sich wohl damit.

Da ich schon als Kind lieber fleischlos (ich habe etwas gegen das heute so verbreitete Wort 'vegetarisch') gegessen habe und sich daran auch bis heute nicht allzu viel geändert hat, habe ich auf Nachfrage, ob ich gestern Abend mit ihnen vegetarisch essen wolle, sofort zugestimmt (der Mitgenießer sollte zumindest beim Hauptgang ein wenig Fleisch bekommen. ;-))

Gestartet wurde mit einer äußerst leckeren Linsensuppe mit einem Topping aus einer Kräuter-Nuss-Mischung – zubereitet von Sven (das Rezept stammt aus dem Buch Vegan for fit)

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Weiter ging es mit Kürbispommes und einem Erbsen-Joghurt-Dip, ebenfalls aus diesem Kochbuch – zubereitet von Angela.

Auch dieses Gericht hat mich vollends überzeugt – diese gebackenen Kürbisstücke, gewürzt mit Rosmarin, getunkt in den leckeren Dip – das werde ich bald einmal in meiner Küche wiederholen!

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Beide Gerichte sind aber sehr gehaltvoll und sättigend, so dass vor allem ich beim Hauptgang leider ziemlich schnell an meine Grenzen stieß.

Der Hauptgang war ein eigenes Rezept von Sven. Ea gab ein Tofugeschnetzeltes mit Pilzen und Maronen in Rotweinsauce mit Spätzle, Erbsen und karamellisierten Walnüssen. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Wir haben Sven zugestimmt, dass man – so zubereitet – beim Tofu keinen wirklichen Unterschied zum Fleisch herausschmeckt, wobei ich für mich (aber das ist ganz subjektiv!) dann auch genau so gerne nur eine Pilzpfanne mit der Rotweinsauce esse. 

 

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Danach mussten wir alle erst mal eine längere Pause einlegen, in der wir uns gut unterhalten haben über vegetarisches und veganes Essen, über Matcha Tee und künftige interessante anderweitige Pläne.

Die Zeit verging wie im Flug, bis wir dann von Angela das Dessert serviert bekamen: Rote Grütze mit Vanillesauce – ein köstlicher Abschluß (leider ohne Foto).

Ein herzliches Danke-schön an euch zwei – liebe Angela, lieber Sven – für das leckere Essen und den netten Abend.

 

Hier noch das Rezept für die Kürbispommes mit 3 Dips:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbispommes mit 3 Dips (vegan)
Kategorien: Kürbis, Dips, Vegan
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H KÜRBISPOMMES
750 Gramm   Hokkaido-Kürbis
1 gestr. TL   Frisch gehackte Rosmarinnadeln
3 Essl.   Olivenöl
1/2 Teel.   Paprikapulver
1 gestr. TL   Grill- und Pfannengewürz
1 gestr. TL   Jodiertes Meersalz
H ERBSEN-JOGHURT-DIP
200 Gramm   TK-Erbsen
      Jodiertes Meersalz
1     Rote Zwiebel
1 Essl.   Olivenöl
1 Teel.   Currypulver
1/2     Zitrone; die abgeriebene Schale
150 Gramm   Sojajoghurt natur
H AVOCADO-BLUTORANGE-DIP
2     Avocados
1     Blutorange
      Jodiertes Meersalz
H BASILIKUM-KETCHUP
1     Weiße Zwiebel
1     Knoblauchzehe
350 Gramm   Kirschtomaten
1/2 Bund   Basilikum
2     Getrocknetet Tomaten in Öl
3 Essl.   Olivenöl
3 Essl.   Weißweinessig
2 geh. EL   Tomatenmark
1 gestr. TL   Jodiertes Meersalz
1 Essl.   Agavendicksaft

Quelle

  aus: "Vegan for fit" von Attila Hildmann
  Erfasst *RK* 22.09.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Kürbispommes:

Backofen auf 250°C vorheizen. Kürbis waschen, halbieren, mit einem Esslöffel die Kerne herauslösen. Kürbis vierteln und mit einem scharfen MEsser zu Pommes schneiden. Kürbis mit den anderen Zutaten mischen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und gleichmäßig darauf verteilen. Im Backofen auf der obersten Schiene ca. 15-17 Minuten backen, bis die Pommes leicht gebräunt sind.

Erbsen-Joghurt-Dip:

Erbsen in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen, abtropfen lassen, Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne mit Olivenöl erhitzen. Zwiebeln mit Currypulver darin 3 Minuten anbraten. 3/4 der Erbsen mit der Zitronenschale in einem schmalen, hohen Gefäß grob pürieren. Sojajoghurt, restliche Erbsen und Curry-Zwiebeln unterrühren, salzen.

Avocado-Blutorange-Dip:

Avocados halbieren, enkernen, Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen und in eine Schale geben Blutorange heiß waschen, abtrocknen und 1/4 der Schale fein abreiben. Aus der Orange 3 EL Saft herauspressen. Beides mit Avocado im Mixer pürieren

Basilikum-Ketchup:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Kirschtomaten waschen und halbieren. Basilikum waschen, trocken schütteln, Blätter fein schneiden. Getrocknete Tomaten etwas abtropfen lassen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 3 Minuten dünsten. Kirschtomaten hinzufügen und ca. 6 Minuten unter Rühren kochen lassen. Vom Herd nehmen, mit Weißweinessig, Tomatenmark, Salz und Agavendicksaft pürieren, evtl. nachwürzen. Basilikum und getrocknete Tomaten unterheben und kühl stellen.

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