Apfel-Schmand-Kuchen

Von Lafer habe ich ja schon etliche Kochbücher, u.a. auch Der große Lafer. Versteht sich von selbst, dass nun auch noch Der große Lafer Backen auf der Wunschliste stand.

Ich hatte Glück, denn ich habe ihn zu Weihnachten auch tatsächlich bekommen und nun endlich fürs Wochenende zum ersten Mal etwas daraus gebacken: Apfel-Schmand-Kuchen.

Leider ist es mir nun schon zum zweiten Mal bei einem Lafer-Rezept passiert, dass angegebene Zeiten nicht stimmten: für den Kuchen sind 35 Minuten angegeben, meiner hat aber gut 10 Minuten länger im Backofen gebraucht.

Geschmacklich finden wir ihn sehr lecker und es wird ihn sicherlich mal wieder geben. Optisch bin ich nicht ganz zufrieden, denn meine Schmandfüllung hatte lauter Luftbläschen…ob das vielleicht daran liegt, dass ich lactosefreien Schmand genommen habe? Oder hat jemand eine andere Idee, woran es gelegen haben kann?

Lafers Foto ist sehr unscharf aufgenommen und er hatte auch Puderzucker auf dem Kuchen, insofern weiß ich nicht genau, ob bei ihm auch diese Bläschen zu sehen waren….aber das ist ja eh nur Optik – der Geschmack ist stimmig und das ist doch die Hauptsache.

 

Apfel-Schmand-Kuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Schmand-Kuchen
Kategorien: Mürbeteig, Apfel, Schmand
Menge: 24 Er Tarteform

Zutaten

H MÜRBETEIG*
75 Gramm Kalte Butter
1/2 Vanilleschote
150 Gramm Mehl (Eva: 550er)
38 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
1/2 Eigelb (Eva: 1 Eigelb)
1-105 Essl. Kaltes Wasser
H BELAG
5 klein. Äpfel (z.B. Elstar)
1 Zitrone (Saft davon)
75 Gramm Zucker
1 Teel. Zimtpulver
2 Eier
200 Gramm Schmand (Eva: lactosefrei)
50 ml Sahne (Eva: lactosefrei)
Butter für die Form

Quelle

aus: Der große Lafer – Backen
Erfasst *RK* 24.03.2013 von
Eva Ohrem

Zubereitung

*Eva: Mürbeteig mit Kenwood Foodprozessor gemacht = Das Mehl und die anderen trockenen Zutaten in den Foodprozessor geben und pulsierend mischen. Nun die eiskalte Butter in Flöckchen zugeben und mixen, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Ei (und evtl. andere angegebene Flüssigkeit) zugeben und nur so lange mixen, bis der Teig anfängt, zusammenzukommen. Dann auf die Arbeitsfläche geben und ganz kurz und vorsichtig zu einem Ball zusammenkneten. Flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. Die Apfelhälften in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft, 1 El Zucker und Zimtpulver mischen.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einfetten. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick und etwas größer als die Form ausrollen. Den Teig in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen und andrücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Apfelspalten dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Für den Guss Eier mit restlichem Zucker, Schmand und Sahne verquirlen und über die Äpfel gießen. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene (Umluft 160°) etwa 35 Min. backen.**

Anmerkung Eva:

schönes Apfelkuchenrezept!

Mein Kuchen hatte in der Schmandmischung nach dem Backen viele kleine Luftlöcher…vielleicht wegen den Lactosefreien Produkten??

** Die angegebene Backzeit hat bei mir nicht ausgereicht, musste den Kuchen 10 Min. länger backen

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9 Gedanken zu „Apfel-Schmand-Kuchen

  1. Ann-Katrin

    ich finde es immer wieder erstaunlich das auch in den “ großen“ Kochbüchern immer wieder Fehler auftauchen… man müsste doch meinen, das es auch ohne geht. dein Apfelkuchen sieht aber sehr lecker aus. die Luftbläschen würde mich persönlich nicht so sehr stören… bei mir käme wohl auch einfach Puderzucker drüber 🙂 liebe Grüße, Ann-Katrin

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  2. Heike von Au

    Liebe Eva, wie hast du die Füllung den „verquirlt“?
    Bei solchen Eimassen solllte man die nur sanft verrühren bzw. vorm backen so lange stehen lassen, bis sie keine Blasen vom verrühren mehr haben.
    Mich würd’s aber auch nicht stören 😀

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  3. Deichrunner's Küche

    Liebe Heike, ich habe die Füllung per Hand mit dem Schneebesen verquirlt – wahrscheinlich nicht sehr sanft, denn das war mir bisher neu, dass man das nicht soll. Und auch das mit dem stehen lassen, wusste ich nicht – vielen Dank für diesen Hinweis, wieder was gelernt! 🙂
    LG Eva

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  4. Deichrunner's Küche

    Liebe Ann-Katrin, ja, mich stört das mit den falschen Angaben in den Kochbüchern auch – zumal ich das mit der zu kurzen Garzeit bei Lafer nun schon zum zweiten Mal hatte, aber wahrscheinlich haben die einfach ganz andere Herde als unser einer.
    Mit Puderzucker auf Kuchen oder gar Guß habe ich das nicht so, wird mir meist zu süß – darum habe ich es weggelassen. Liebe Grüße Eva

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  5. feinschmeckerle

    ich hatte diese blaeschen auch schon mit „normaler“ sahne und co. esse seit 3 monaten laktosefrei und bemerke da in der verarbeitung keinen unterschied.
    diese variante werde ich auch bald mal nachbacken 🙂

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  6. Sanne Andy

    Laktosefrei oder nicht .. macht keinen Unterschied … ich schlage das Eiweiß vorher auf und rühre es sanft unter den Guss .. so waren keine Bläschen zu sehen. Aber die wären mir auch egal .. denn die Tarte schmeckt fantastisch 🙂

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