Pollackfilet mit Kartoffelsalat

Wir haben das Glück, dass wir ein sehr nettes Paar haben, das mit uns im Haus wohnt: ein kurzer Schnack ist immer drin, Nachbarschaftshilfe ist absolut kein Fremdwort und das obwohl wir altersmäßig recht weit auseinander liegen.

Aber wir haben sogar noch mehr Glück mit den beiden: Lars ist ein begeisterter Angler, der mindestens einmal pro Jahr mit Freunden nach Norwegen zum Angeln fährt – sie angeln dort Seelachs und Pollack.

Im Gegensatz zum Seelachs, der leicht grau-braunes Fleisch hat, ist das des Pollacks, auch Steinköhler oder heller Seelachs genannt, rein weiß. Beide Sorten eignen sich in Tranchen geschnitten besonders gut zum Braten, weil sie dabei ihr Aroma am besten entfalten können. Das Fleisch des Seelachs (Köhlers) hat das kräftigere Aroma, während das des Pollacks im Geschmack feiner ist.

Lars bringt seine Fische fertig filetiert, vakuumisiert und gefroren mit und – man höre und staune – verschenkt seinen ganzen Fang, denn: Lars mag keinen Fisch! 🙂 Für ihn geht es nur ums Angeln. Ist zwar ungewöhnlich, aber soll uns recht sein, denn so kommen wir eher in den Genuss seines leckeren Fangs. 

Wir beide hatten bisher noch nie von Pollack gehört und ihn daher auch noch nie gegessen, seit heute weiß ich, dass uns etwas sehr Leckeres entgangen ist – dieser Fisch schmeckt wunderbar.

Ich habe ihn nur auf einer Seite leicht in Paniermehl gedrückt und ihn dann auf dieser Seite zuerst gebraten; das war genau die richtige Entscheidung, denn richtige Panade hätte viel zu viel vom guten Geschmack des feinen Fisches überdeckt.

Dazu gab es wieder mal diesen Kartoffelsalat.

Lieber Lars, ein ganz herzliches Danke-schön an dich und wir sagen mal ganz unverblümt: jederzeit gerne wieder! 🙂

 

Pollackfilet mit Kartoffelsalat

4 Gedanken zu „Pollackfilet mit Kartoffelsalat

  1. Petra aka Cascabel

    Das nenn ich Glück 🙂
    Das „ich mag keinen Fisch“ ist bei Angler verbreiteter als man denkt. Der Fischer hier im Haus bringt derzeit jede Menge Forellen, die dann aber auch mit Freude verspeist werden 🙂

    Antworten
  2. Pingback: Dorsch mit brauner Butter und Pilzen | Deichrunners Küche

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